Also nur kurz Frau Rickli - Gott sei Dank bin ich nicht auf Facebook, um diesen Schmarrn lesen zu müssen. Diese junge Frau wird schlichtweg überschätzt. Ein grosses Mundwerk macht noch keinen Sommer. Nicht einmal zum Schandmaul der Nation traut sie sich vor die Cameras, oder eben die Angst des Tormanns vor dem Elfer. Diese SVP ist in ihrer derzeitigen Zusammenstellung und dem Gottvater Blocher dabei alle Zelte abzureissen. Deshalb wächst auch die Zahl der Nichtwähler zur tatsächlichen stärksten Partei im Lande, weil mit einger Vernunft im Kopf derzeit keine Partei wählbar ist.
Niemand der Damen und Herren ist bereit seine Pfründe aufzugeben. Wenn die Verjüngerung nur mit Frau Rickli möglich sein sollte, verweise ich auf den Landwirt Toni Brunner. Na gute Nacht. Mir tut die Jugend heute schon leid. Verjüngung heisst nicht unbedingt redegewandte Protagonisten. Kommt mir vor wie beim Rattenfänger von Nürnberg. Nur leider gehen euch immer weniger auf den Leim. Ihr seid Volksvertreter - nehmt endlich das Sacktuch aus der Tasche, schneuzt euch und besinnt euch wieder darauf, dass ihr Volksvertreter aller Schweizer seid. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man sich eure Bilanz der Volksabstimmung auf der SVP-HP anschaut, sind es grossteils arbeitnehmerfeindliche Parolen.
Wir haben 200.000 Working-Poors im Lande. Eure Parole sind für den Mittelstand und Millionäre. Ausländer sind auch nicht erwünscht. Ohne die wären aber viele Dienstleistungen im Lande nicht mehr möglich . Nehmen wir alleine nur das Gesundheitswesen. Was bleibt ist nur ein lauwarmes Lüftchen. Frau Rickli hat sich mit ihrem Facebookeintrag selbst demaskiert. Ihr geht es nicht um Menschen, sondern um Karriere. Ich bin krank, Frau Rickli - aber sie haben ausser ihrem grossen Mundwerk noch kein Dossier vorzuweisen, das sie für den NR oder als Volksverteterin ausweist. Nur dem Gottvater nachzueifern geht irgendwann mal in die Hose. Es scheint, dass Politik Menschen verändert. Aber nicht immer zu ihrem Vorteil. Egos haben in der Politik nichts verloren. Also gibt es auch nichts zum springen.
IM: Ersetzt alle Leserbriefe auf Facebook, Twitter, Book-Book, Blick und Baz. Alles weitere erfahren sie aus den Medien oder von den Plauderern und SVP-Insidern. Zufällige Übereinstimmung mit lebenden Personen und noch bestehenden Parteien sind nicht gewollt und rein zufällig.
