und den Erhalt der Arbeitsplätze
Gierige Hedge Funds und abzockende Manager haben Petroplus in den Ruin getrieben. Die Gewerkschaft Unia befürchtet, dass die Angestellten von Petroplus nun die Folgen zu tragen haben. Die Unia verlangt deshalb, dass die Lohnzahlungen an die Mitarbeitenden garantiert werden. Von den Behörden fordert die Unia ein entschiedenes Engagement für den Standort Cressier, damit der Betrieb wieder aufgenommen werden kann und die Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Die Gier von Hedge Funds und Managern haben den Petroplus-Konzern in den Ruin getrieben: Allein bei Petroplus Cressier sind 260 Arbeitsplätze in Gefahr — weltweit sind es mehrere Tausend. Durch die heute angemeldete Nachlassstundung ist auch die Auszahlung der Januar-Löhne für die Mitarbeitenden in Cressier blockiert.
Die Gewerkschaft Unia fordert, dass die beantragte Nachlassstundung dazu genutzt wird, für die Raffinerie in Cressier und die Beschäftigten eine Perspektive zu entwickeln. Die Unia fordert den künftigen Sachwalter auf, im Rahmen der Nachlasstundung die Interessen der Arbeitnehmenden in den Vordergrund zu stellen. Insbesondere muss der Sachwalter sicherstellen, dass die Angestellten ihre Löhne auch in den kommenden Monaten ausbezahlt erhalten. Dazu muss auch geprüft werden, unter welchen Umständen das Lager mit Raffinerieprodukten in Cressier blockiert und verwertet werden kann.
Die Gewerkschaft Unia fordert die zuständigen Neuenburger Behörden auf, eng mit dem Sachwalter zusammen zu arbeiten und alles zu unternehmen, damit die Produktion in der Raffinerie Cressier wieder aufgenommen werden kann. Für die Unia ist klar: Die Raffinerie darf nur an einen industriellen Interessenten veräussert werden, welcher die bisher Beschäftigten zu den aktuellen Konditionen weiter beschäftigt und die Produktion wieder aufnimmt.
Kommunikation Unia
