Samstag, 7. Januar 2012

Damals und heute - die Person B.

Damals (2007)

Auf dem Weg zum Märtyrer (Beitrag IM vom 17.12.2007)

Wenn man mal alles beiseite lässt, was die Medien die letzte Zeit über den Ex-Bundesrat B. schrieben und wir uns nur an der Aufregung der Parteispitze und den Mitläufern der letzten Tage orientieren, besteht Gefahr, dass die sich selbst ausgrenzende Partei, in der freiwillig gewählten Opposition weiter Spielchen treiben wird, nur um dafür vielleicht noch den Gütesiegel "Märtyrer des Volkes" zu erhalten, wie es momentan den Anschein hat. Schuld sind ja sowieso immer die anderen.

Noch dazu wo der ExBr B. vor laufenden Kameras versprochen hat, die ein oder andere Aktion mit seinem Sparstrumpf finanziell zu sponsern. Die Druckindustrie wird’s freuen. Das Volk jedoch mehr und mehr vergrämen. Absofort setzt sich dem Vernehmen nach Herr Finanzminister M. dafür ein, dass bei der Steuererklärung die Zeit zum Ausfüllen und Lesen der diversen Referenden jeder Bürger sich künftig 2.000 FR Pauschale seiner jährlichen Steuerlast abziehen darf.

Da man jetzt in der Opposition mehr Zeit hat, werden alle Funktionäre an einen Mathematikauffrischungskurs geschickt. Alleine schon um zu erforschen, dass 11 % der Wählenden nicht 33,33 % der Schweizer sind. Abzüglich jener nichtwahlberechtigten Personen, die auf Zeit im Lande gebraucht werden.

Das Frau Jung-NR J.S. aus der Ostschweiz in der Berner Wandelhalle dem SF1-Team verspricht, dass jetzt im Raum St.Gallen ein rauherer Wind wehen wird, kann man froh sein, dass ihre Hochzeit schon vorbei ist. Den bei stürmischem Wetter ist es nicht so günstig, sich per Hubschrauber von A nach B zu bewegen. Umgekehrt muss man sich die Frage stellen, ob Exbundesrat B. das Angebot der umtriebigen, ergebenen, J.H annimmt und ihr angebotenes Mandat an B. in Anspruch nimmt. Die Jugend im Lande wird es überleben wenn sie damit eine parteitreue Frau verliert, die eher ihr Ego pflegt, denn die Jugend wirklich zu vertreteten. Sie stürzt auch nicht bis zur Sozialhilfe ab.

Ausserdem halte ich es für eine Zeitungsente, ja Gerüchte, dass der Stefanitag auf Christopherltag umbenannt werden soll. Auch der Vatikan hält sich dazu bedeckt. Umgkehrt würde dies ihm im Ausland einiges an Irritationen verursachen. Vielleicht sehen wir allerdings alles zu schwarz und er zieht sich aus der Politik zurück wird Sicherheitsinspektor bei den EMS-Werken, Abteilung Betriebsspionage oder Exportstützung für den EU-Raum.

Man sollte das Volk welches man vertritt, mehr achten und nicht zu Unrecht beleidigen. Oder um es einfacher mit den Worten meiner Grossmutter aus nachbarlichen Baden Würtenberg auszudrücken: "Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht!"

Abschliessend muss ich jedoch sagen, dass man dem Exbundesrat B. nicht gram sein darf. Er hat es einfach nicht anders gelernt und keiner traute ihm bis heute zu widersprechen, dass es gewisse Anstandsregeln gibt und man nicht über alles drüber poltern kann und sich selbst als der wahre und einzige Polit-Messias auszurufen. Das unser Land nicht nur aus reichen Leuten besteht, sondern über eine breite Basis (u.a. WorkingPoors) verfügt, die nicht so goldig gebettet sind. Ihr verdanken sie der beendeten Amtszeit des BR sehr viel. Zumindest bekamen sie viele Zusatznamen wie Schmarotzer usw. vom neuen Postboten der Nation.

Auf den ersten Blick präsentiere sich die neue Schweizer Landesregierung «als kooperationsfähigeres Team als auch schon», schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ). Ein geeint auftretender Bundesrat sei «noch keine Garantie, aber eine günstige Ausgangslage für eine tragfähige Regierungsarbeit». Die Erneuerung müsse nun weitergehen. Gebt ihnen also mal die berühmten 100 Tage und dann ziehen wir Zwischenbilanz.

Liebe Presse und Medien: Schreibt den guten Mann nicht zum Märtyrer. Wie soll ich das jemals meinen Enkelkindern plausibel erklären können ? PD

Heute (2012)

Demokratie war gestern (via Zappadong)

Soll ich oder nicht (Blick.ch)
Konturen eines Komplotts Tagesanzeiger.ch)

IM: Was hat sich also gross verändert ? Herr B. blochert (poltert) weiter wie eh und je. Solange der Rubel (Fränkli)  rollt. Was kümmert mich die Armut im Land, solange es mir gut geht.