Samstag, 31. Dezember 2011

Feuerwerksverbot vor Volksinitiative - ja aber !


Wir erleben es ja das ganze Jahr in den Fussballstadien. Trotz strenger Kontrollen gelingt es einzelnen Unvernünftigen immer wieder Pyros auf die Zuschauerränge zu schmuggeln. Einer musste es dieses Jahr beim geplanten Abrennen mit dem Verlust von Teilen seiner Hand büssen. Ob er daraus gelernt hat ?  Ich glaube dies ist ein Thema , welches uns noch lange beschäftigen wird. Das Feuerwerken wird offenbar vielen in die Wiege gelegt.  

Weitere Meldungen zum Thema

Ein Toter und viele Verletzte durch Weihnachts-Feuerwerke
Bei den in Argentinien üblichen Weihnachts-Feuerwerken sind in diesem Jahr ein Mensch getötet und alleine in der Hauptstadt Buenos Aires fast 200 Menschen verletzt worden.

Privates Feuerwerk soll zB. im Kanton Aargau verboten werden.
Eine entsprechende Volksinitiative wollen Grossräte der SP, der Grünliberalen und der Schweizer Demokraten lancieren.

Kommentare dazu: Zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt, sollte man einigen Politikern einfach mal das Reden verbieten. Irgendwann dürfen Schweizer in der Freizeit noch auf einem grossen Betonplatz stehen, sich nicht bewegen, nicht sprechen, nicht essen, nicht trinken, nicht rauchen und dem grossen Bruder auf der Leinwand lauschen. Würde ich heute in der Schweiz dass Messer tragen mit dem ich als 12jähriger in die Pfadi ging, würde ich verhaftet werden. Die Schweiz ist daran an immer mehr Verboten und Gesetzen voll zu verblöden. Aber eine voll gefressene Wohlstandsgesellschaft muckt nicht auf. Da irrt der Schreiber (IM)

Ja man kann derselben Meinung wie dieser Kommentator sein. Doch jeder vernünftige Mensch wird schon beim Lesen solcher oder ähnlichen Nachrichten, sich seinen Teil denken. Ist es wirklich ein staatlicher Eingriff, wenn jährlich immer mehr Feuerwerkskörper aus teils unsicheren Quellen verschossen werden und Unbeteiligte verletzt werden. Wenn alte Menschen erschreckt werden und um ihren Schlaf gebracht werden. Wenn sich die Tiere in die hintersten Winkel verkriechen aus Angst um den Krach. Wie lustig muss es sein, direkt in einem Quartier die Raketen gegen den Himmel abzuschiessen. Unsere Jalousie wurde schon mehrfach Opfer solcher fehlgeleiteten Feuerwerkskörper. Was passiert, wenn das Fenster kurz zum Lüften geöffnet wäre und die Rakete im Raum gelandet wäre.

Spassfaktor liegt im Auge(Ohr) des Betrachters ?

Der einen soll seinen Spass haben und die anderen für den Schaden aufkommen. Geht`s noch ! Ist das die Parole um sich als freier Bürger zu fühlen. Rücksichtnahme ist nicht einen Frage der Jahreszeit oder des Anlasses. Die bekommt man normalerweise in der Kinderstube mit auf seinen Lebensweg. Was wäre wenn es einen dann mal selbst trifft. Ist dann der Spassfaktor geringer. Oder kommt da nicht Ärger auf, wenn die halbe Wohnung ausgebrannt ist.

Feuerwerkskörper haben selten einen Absender an dem man die Hobby - Pyromanen zu ordnen kann. Was du nicht möchtest, dass man dir zufügt, dass füge auch anderen nicht zu. Abgedroschener Spruch oder aus Respekt vor dem anderem geboren?

Man kann es sehen wie man will. Wie in vielen Bereichen unseres Alltages hat sich Vieles zum Negativen geändert. Bei Verboten zuerst zu schreien und dann erst zu denken beginnen ist nicht Jedermanns Sache. Kinder sind aber in ihrem Verhalten das Produkt ihrer Umwelt.

Es geht einfach um Rücksicht. Wenn schon, dann einen Platz auszusuchen von wo aus man das Feuerwerk starten kann. Notfalls auf der Gemeinde nachfragen. Was überhaupt verboten ist, dass Gehfaule ihre Raketen von Balkonen abschiessen. Altersheime, Krankenheime, Tierstationen und Innenhöfe von Quartieren sind Tabuzone. Das sollte einem schon die Vernunft gebieten. Alles andere wurde schon mehrfach geschrieben. Geändert hat sich leider nicht viel. Es wird wieder tagelang krachen. Der Lärm wird Tiere verschüchtern und ältere und kranke Leute um ihren verdienten Schlaf bringen.




Achtung : Raketenangriff

Freitag, 30. Dezember 2011

Busse für fehlende Autobahnvignette steigt auf 200 Franken


Wer nächstes Jahr ohne gültige Vignette auf der Autobahn unterwegs ist, bezahlt neu 200 statt 100 CHF Busse. Vorsicht ist auch beim Anbringen der Autobahnvignette geboten: Wer sie an einem unzulässigen Ort anbringt, wird künftig gebüsst.

Bei Personenwagen muss sie auf der Innenseite der Windschutzscheibe am Rand aufgeklebt werden. Wer sie an den Seitenfenstern anbringt, zahlt eine Busse. Verboten ist auch, die Vignette für einen Anhänger am Zugsfahrzeug als Zweitvignette anzubringen: Alle Anhänger müssen mit einer Vignette versehen sein.

Die Autobahnvignette 2012 kostet unverändert 40 Franken. Sie hat die Grundfarbe Hellgrün-metallic, die Jahreszahl auf der gegen aussen sichtbaren Seite ist rot. Die Vignette kann bei Zollstellen, Strassenverkehrsämtern, Poststellen, Tankstellen und Garagen bezogen werden. Sie ist vom 1. Dezember 2011 bis am 31. Januar 2013 gültig. Auf Google finden sie auch die Gebühren für ausländische Mautgebühren ihre gewünschten Ziellandes.

Verkaufspreis, Verkaufsstellen, Anbringen, Übertragbarkeit

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Der Kunde als Mittel zum Zweck – Weihnachtseinkäufe zum Ärgern ?


(XXL-Ausgabe) Schon am ersten Weihnachtstagen ist bei vielen Beschenkten der Freudepegel in den Keller gesunken. Als älterer Jahrgang konnte ich ja die Entwicklung der IT- und Fernsehwelt live miterleben. Billig muss nicht immer Ramsch sein. Umgekehrt ist teuer keine Option – egal welche Brandfirma dahintersteckt. Auf 20min.ch brachte man einen Fall mit einem TV-Gerät von Samsung. Auf den Punkt gebracht : Servicewüste Schweiz

Meine Beobachtungen im Nahbereich mussten diesen Artikel im Kern bestätigen. Von 4 gekauften Laptops und Ultrabooks waren 2 Geräte schon am ersten Tag wieder beim Händler gelandet um eingesandt zu werden. Bei einem Samsung Ultrabook waren die Brieftauben schneller beim Surfen, als die verbaute Wirlesskarte. Auch der Techniker wollte darauf ein Update runterladen und ist dabei sanft entschlafen. Beim Thosiba entlädt das Ladegerät anstatt am Netz zu hängen und Strom zu saugen. Beide Geräte wurden in der Presse hoch gelobt.

Sicher beziehen sich der Grossteil der Kommentare auf Samsung (Naja). Doch schlampig produzierte Geräte findet man bei allen Anbietern, umso mehr sich ja der Grossteil bei seinen intrigierten Bauteilen beim selben Hersteller bedienen. So wie zB. Apple bei Samsung. Umgekehrt frägt man sich natürlich, wie überzeugt müssen die Hersteller von ihren eigenen Produkten in Hinblick auf Qualität sein, wenn sie nur ein Jahr Garantie gewähren und sich eine Verlängerung derselben mit teurem Geld bezahlen lassen.

Vor dem Kauf informieren

Bei den meisten Märkten wird Beratung kleingeschrieben. In der Preiskalkulation werden dafür lediglich 4 Minuten vorgesehen. Ob der Fachhändler ums Eck wirklich servicefreundlicher ist, möchte ich nicht vergleichen. Und beim Onlineverkauf gibt es sowieso keine Beratung. Wo also informieren ? In Userforen, die keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen? Sicher spielen da einige Punkte einen Rolle die sie von Pressetests, Fachzeitschriften und Onlinebörsen unterscheiden. Private haben aber meistens einen Lieblingsbrand, denn auch schon die Eltern bevorzugten. Bei der Presse zweifelt man eher an der Unabhängigkeit und der Angst wichtige Werbekunden zu verlieren. Pannen können da und dort passieren.

Geplante Produktionspannen

Die Produzenten stehen ja selbst im Verdacht, die Braut zum Test besonders auf zu hübschen. So soll Samsung bei der Markteinführung neuer Modelle noch hochwertige Bildschirme (Panels) verbauen, um positive Testberichte zu erhalten. Später dann versteht man unter Produktstrategie geplante Obsoleszenzen (Wikipedia) – des bewussten Einbaus von Schwachstellen. Fein verpackt unter Produktstrategie. Die Bänder müssen laufen und der Yen rollen. Nicht selten zum Nachteil der Arbeiter, die sich dann nicht in unerheblicher Anzahl das Leben nehmen, weil sie den Stress und Druck nicht mehr schaffen. (Apple/Foxconn). Diese Sollstellen (Obsoleszenzen) sind einen Zeitbombe. Manche geht halt manchmal zu früh los. Dann hat man ein Montagsgerät erworben, auch wenn man es am Mittwoche eingekauft hat.

Medion, vielfach als Billiganbieter assoziiert , gibt von Haus aus 3 Jahre Garantie. Interessanterweise scheinen dessen Produkte selten in den Foren auf. Dazu kommt noch beim übrigen Onlineversand der Faktor Transportweg dazu. Ich habe selbst erlebt wie ein Pöstler den Laptop hoch aufs Treppengeländer geschwungen hat und aufprallen liess, um besser an den EAN-Code zu gelangen. Gut, dass wir die Geräte nicht während des Transportes beobachten können. Transportversicherungen sind dann auch nicht recht hilfreich. Denn in diesem Fall ist der Pöstler schon am Stützpunkt, während sie beim Auspacken einen Makel feststellen. Es fehlt ein unabhängiger Zeuge. Bei HP-Laptops ist u.a. die Tastatur eine Schwachstelle. Da reicht schon beim Reinigen ein sanfter Druck mit einem weichen Tuch und einige Tasten lösen sich von der filigranen Befestigung und springen auf den Tisch.

Unnötige Beigaben – dafür jedoch keine Recovery CD`s (Standard)

Hier geht wieder einmal Medion mit gutem Beispiel voran. Recovery (WiederherstellungsCD`s) sind im Lieferumfang enthalten. Gratis. HP versendet bei Reklamationen dieselben dann nach, auch noch gratis. Ja und manche, wie Dell, lassen sie sich diese schon beim Kauf löhnen. Nachbestellen geht immer, aber meistens nur gegen Bezahlung. Bei älteren Modellen (ACER) kostet ein Satz schon mal FR 90.-. Oder man lässt sie bei der Fa. Fust in Oberbüren auf Rechnung welche brennen und bezahlt dann einen überrissenen Preis.  Die COOP Gruppe (Interdiscount, Fust, Microspot Online, Eschenbacher, Coop ) ist ja was das Kassieren betrifft sehr aktiv. Anmeldung und Ersteinrichtung kostet schon locker mal FR 90.-. Fust hat ja noch andere Bonbons in seinem AGB`s. ( wie ebenfalls andere Firmen ebenso). Undurchsichtig der neue Onlineanbieter Mediamarkt . Da zahlt man schon 2x Nachnahmegebühr.

Geltende Detailbestimmungen am Beispiel FUST

*30 Tage Umtauschrecht: Sie haben sich für das gekaufte Produkt im Fust beraten lassen und sind mit dem Kauf nicht zufrieden. Damit haben Sie während 30 Tagen ein Umtauschrecht inner- halb derselben Produktekategorie und bei dem Verkäufer, der Sie beraten hat. Wir entschuldigen uns dafür und möchten alles unternehmen, um Sie mit einem anderen Produkt zufriedenzustellen.

Was sich da so locker liest, zeigt allerdings in der Praxis ein ganz anderes kundenfeindliches Bild (Wolf im Schafspelz).

….. *Kein Umtauschrecht besteht auf Verbrauchsmaterialien, Filmen, Software, Handy/Smartphone, Videokameras, Beamer, Notebooks/Pcs, Tablet-PC, Handhelds, Organizers, Spielkonsolen, Occasionen, Extrabestellungen, Gewerbeapparaten, Einbauküchen, Bäder/Bad- möbeln usw.. Ja meinen lieben Leser, was bleibt da noch über zum Umtauschen. Fust Online schreibt ganz ungeniert : " Soviel Kulanz gab es noch nie !" Bei offensichtlichem oder vermutetem Missbrauch, z.B. bei mehrfachem Umtausch, steht es Fust frei, einen Umtausch abzulehnen. (*Textabrisse Fust AGB). Pech und Minderqualität wird an den Kunden delegiert.

Garantiefälle

Ich habe es ja eingangs schon erwähnt. Fehler können überall passieren. Nur finde ich es schade, wenn der Kunde von A nach B und zurück geschickt wird, um seine Ansprüche geltend zu machen. Händler verweist auf Erzeuger. Erzeuger, nein, dass ist Sache des Händlers. Das Spiel kann schon mal länger dauern. Was mich dabei empört, wenn jemand aus unserer Seniorengruppe sich übers Jahr einen Laptop vom Maul abspart und dann mit diesem unwürdigen, kundenunfreundlichen Verhalten konfrontiert wird und bis zu 4 Wochen auf das reparierte Gerät warten muss. Kulanz steht heute eher am Papier. Kommerz ist die Devise der Aktionäre. Das OR wird mit zig Zusätzen in den AGB`s ausser Kraft gesetzt. Offenbar gehen die Dummen nicht aus. Manche Firma hat schon so einen schlechten Ruf und findet trotzdem immer wieder Opfer für ihre Verkaufspraktiken. Dabei rede ich noch nicht einmal vom Onlinehandel. Hier sind einige Punkte im Vorfeld unbedingt zu beachten (sh. PC-Tipp). Ja, und damit es erwähnt sei. Es gibt auch viele Firmen, die sogenannte B-Ware günstiger verkaufen. Meistens Rückläufer, Leasinggeräte, Vorführgeräte. Diese werden bei den Computerfirmen auf Herz und Nieren geprüft und gelangen dann via Internet oder spez. Shops zum Verkauf. Mit 1 Jahr Neugeräte-Garantie (Apple, Acer usw.)

Abschliessend

kann ich nur hoffen, dass unsere Volksvertreter in Bern sich von ihren Lobbyisten lösen und endlich griffige Konsumuntengesetze schaffen. Damit wir auch morgen noch kraftvoll zubeissen können und uns das Wunschgerät ohne wenn und aber zu poasten. Auch wenn die Preise mehr und mehr in den Keller gehen. Vorher überlegen, für was brauche ich dies oder jenes Gerät. Lassen sie sich nicht von Aktionspreisen blenden. Er ist der Speck mit den man Mäusen lockt.

PS: Übrigens , das Kleingedrucke finden sie meistens auf der Rückseite der Rechnung. Wenn möglich in Papierfarbe (der besseren Lesbarkeit halber) 

Zum Thema : Stolperfallen beim Laptopkauf ( Computerbild Online)      Saftige Strafe für Apple (900.000 Euro f. undurchsichtige Garantiebestimmungen)

Dienstag, 27. Dezember 2011

Der, die, das ?

Bloggerzene 2011

Ob der Blog oder das Blog - laut Duden gilt beides - ist Grundbestandteil der Schweizer Bloggerszene. Vor einem Jahr entführte uns Michi Eugster mit seiner Maturaarbeit in einen 10 minütigen Film über die  heimische Blogwelt. Der Bloggerfilm gewährt mit 20 Interviews einen einmaligen Einblick in die Vielschichtigkeit der Schweizer Bloggerszene. Heute, ein Jahr später hat sich meines Erachtens die Szene etwas verändert. Bloggerurgesteine wie zB Blogging Tom findet man heute eher auf Facebokk und Twitter. Wie hat er im Film gesagt : "Bloggen sei für ihn Therapie"*. Dem ursprünlichen Statement kann ich mich für meinen Fall nur anschliessen. Wobei Tom "seinen Therapie" um ein paar Taktschläge offenbar erhöht hat. Die Szene ist vielschichtig.

Es findet sich für jeden etwas. Blogs kann man, wie Zeitungen überblättern, oder man nimmt sich Zeit und liest die zahlreichen Beiträge. Sicher sind die Meldungen auf Facebook und Twitter kürzer, erinnern mich eher an meine CB-Funkzeit. So stellt sich an dieser Stelle die Frage, wie lange wird es die bekannte Blogform von heute noch geben. Die Intervies aus dem Film mögen für viele heute noch stimmen. Manche fahren neuerdings aber schon zweigleisig - Blog und Netzwerk. Dadurch wird der Arbeitsaufwand natürlich grösser. Zugriffszahlen sind heute noch immer das Mass aller Dinge. Wobei Quantität nicht unbedingt mehr Qualität bedeutet oder umgekehrt. Mit dem beginnenden Jahr werden wieder einige Blogs verschwinden, viele umgekehrt dazu kommen. So kann ich nur hoffen, das sich genug Interessenten finden sich unsere Artikel zu Gemüte zu führen. "Lupe der Satireblog" hat ja versucht mit seiner Verlinkungsaktion die gegenseitige Verbindung von Blogs neu aufleben zu lassen. Doch scheint es, als hätten viele davor Angst sie könnten Leser verlieren und verzichten auf die Verlinkung. Auch dieser sogenannte Schwanzvergleich wir wohl weiter die Szene bestimmen. Sei es das Ego oder Ehrgeiz - verstehen kann ich es nicht.

Ich wollte ja krankheitsbedingt aufhören. Doch die Entzugserscheinungen traten alsbald auf. So griff ich ein paar Tage später wieder in die Tasten. Zwar bin ich nicht mehr so im Geschehen an der Front und im Alltag involviert,  doch der *Therapiegedanke steht im Mittelpunkt. Schreiben hilft mir. Ob für fünf oder hundert Leser. Man kann die Artikel lesen, muss aber nicht. Auf ein interessantes neues Blogjahr 2012.

Samstag, 24. Dezember 2011

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte


Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
Und diese Schätzung war die erste und geschah zur Zeit, als Quirinius Statthalter in Syrien war.


Aber auch Maria und Joseph gingen von Galiläa, aus der Stadt Nazareth hinauf nach Bethlehem, um Weihnachtseinkäufe zu machen. Und schon im Stau vor Judäa gerieten die Beiden ordentlich aneinander, wegen Marias positivem Schwangerschaftstest. Was für eine Geschichte Maria da dem Joseph aufgetischt hatte. Er war ausser sich, kam sich vor wie eine Esel – ein gehörnter! Es begab sich aber, während sie dort waren, da vollendeten sich die Tage und Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn an Weihnachten macht sogar der Tankstellenshop um 22.00Uhr dicht. Und diese Besenklamme von Zimmer in der Herberge zu dem Preis... Da war der Stall direkt ein Palast dagegen, punkto Preis-Leistungs-Verhältnis.

Und es waren in derselben Gegend Hirten auf dem Felde, die warteten schon die halbe Nacht auf die Engel: Wo sie nur blieben. Sie sollten doch längst singen. Ihr Stichwort „Hirten auf dem Felde“ verhallte ungehört – nichts geschah. Die Engel hatten sich verspätet, weil sie nach dem Weg fragen mussten: Wo ist das Feld? Welches Feld denn? Na, das mit den Hirten! Als sie endlich mit einiger Verspätung auf dem Feld ankamen, waren die Hirten weg. Damit die Geschichte vorwärts ging machten sie sich auf den Weg und genehmigten sich soeben die vierte Runde Glühwein im Sternen in Bethlehem.

Da leuchteten die himmlischen Heerscharen verdutzt und der Engel wartete auf Regieanweisungen. Die Schafe trollten sich nun auch davon. Was sollten sie hier noch. Die drei heiligen Könige hatten derweil Probleme an der Grenze mit der Einreise wegen der Einfuhr von Waren, die sie meinten, nicht deklarieren zu müssen Man bezichtigte sie der Steuerflucht. Maria vergass im allgemeinen Durcheinander die Worte, welche sie in ihrem Herzen hätte erwägen sollen. Ob es wohl jemand merken würde? Der Ochse war in Wirklichkeit eine gewöhnliche Kuh. Sie war aber gerne eine Kuh und wollte daran nichts ändern. Der Friede auf Erden hielt sich auch in dieser Nacht eher zurück. Joseph versuchte in seiner Verlegenheit eine Flasche Champagner aufzutreiben – um die Sache irgendwie zu retten. Das Publikum begann nun an der Kasse sein Geld zurück zu verlangen. Augustus war entsetzt und drohte mit einer Klage, wenn sein Name nicht augenblicklich aus dem Stück gestrichen würde. Das Ganze wurde eine rechte Pleite, und diese Geschichte ist überhaupt keine schöne Weihnachtsgeschichte: Lästerung! Blasphemie!

Christus kam trotzdem

Der Verfasser,  Uni-Pfarrer Luzius Müller schreibt dazu, dass man im Büchlein "Hier muss es sein- Basler Weihnachtsgeschichten" - Theologischer Verlag Zürich diesen und viele andere Beiträge lesen kann, falls es noch Exemplare gibt.

Freitag, 23. Dezember 2011

'Weihnachten ist für viele die traurigste Zeit !'

Für viele Kinder mag das bevorstehende Weihnachtsfest nicht schnell genug näher rücken mögen. Doch für viele Alleinstehende ist Weihnachten und die Adventszeit die traurigste Zeit des Jahres. Keinen Familienfeste, kein Partner mehr an der Seite mit dem man am heiligen Abend gemeinsam feiern konnte.

Weihnachten ist seinem ursprünglichen Sinn schon weit entronnen. Heute ist es ein grosses kommerzielles Fest und die Geschenkansprüche steigen von Jahr zu Jahr. Viele Familien verschulden sich, um all die Wünsche erfüllen zu können. Den Kindern reicht heute kein Tastenthandy mehr. Nein, es muss welches mit einem Touch-Bildschirm sein. Als ob die vielen bunten Bilderchen a la Apps das telefonieren billiger machen würde.

Ich zähle noch zu jener Generation, für die Weihnachten in erster Linie ein christliches Fest ist. Aber auch hier hat sich einiges verändert. Die Mette ist in den meisten Pfarreien nicht mehr um Mitternacht sondern schon um 10 Uhr. Ja es hat sich vieles verändert u jener Zeit, wo wir als Kinder versuchten via Schlüsselloch einen ersten Blick auf das Weihnachtszimmer zu erhaschen. Damals gab es noch hauptsächlich praktische Geschenke zum Anziehen oder für die Schule. Für jeden für uns 4 Kinder war auch ein Spielzeug dabei. Heute weiss ich, dass meinen Eltern zu dieser Zeit bis an ihr finanzielles Limit gehen mussten.

Mit Beginn der Lehrzeit war es vorbei mit dem familiären Festen. Im Fremdenverkehr gibt es keinen Feiertage mehr. Die Gäste möchten verwöhnt und bewirtet werden. Meinen ersten heiliegen Abend verbrachte ich damals in Bad Aussee/Stmk. Nachdem Abendessen für die Hotelgäste verschwand das hauptsächlich ortsansässige Personal Richtung Familie nach Hause. Es war ein Bilderbuchabend. Leise fiel der Schnee in grossen Flocken vom nächtlichen Himmel . Da und dort erhielt man einen Einblick in die Festaktivitäten vieler Familien. Bunte Lichter drangen durch die Vorhänge nach draussen. Begleitet von bekannten Weihnachtsliedern, die dufch die Stille der Nacht nach aussen drnagen . Die Strasse war menschenleer. Es wurden noch viel solcher einsamen Abende in meinem Leben. Einer der Nachteile des Berufes im Hotelgewerbe. So wie auch die zahlreichen Helfer im Gesundheitsbereich, Sicherheitsbereich und öffentlichen Einrichtungen.

Es war vielleicht nur ein kleiner Vorgeschmack, wie es vielen heute in dieser Zeit geht. Einsam, mit sentimentalen Gedanken an früher als alles anders war, ohne den geliebten Partner, die Kinder dem Haus entflogen verbringen heute viele den "Heiligen Abend". Der ein oder andere versucht sich mit einem Buch abzulenken, sieht fern oder geht bei Zeiten schlafen. Doch das alles hilft selten gegen die Einsamkeit. Eine Zeit in der man sich oft mehr bewusst ist, wie schön das Gemeinsame sein kann und wie befreiend.

Heute könnte ich gross feiern. Doch unsere Krankheiten hat uns wieder gläubiger gemacht. Und ich bin dankbar, mit einem geliebten Partner den Abend und die Zeit davor verbringen zu dürfen. Beschert mit dem schönsten Geschenk, welches man nicht bezahlen, geschweige dem kaufen kann – Lebenszeit. Wieder 365 Tage. Manchmal durchwachsen, aber insgesamt viele schöne Stunden liegen da an Stelle grosser Päckchen des kommerziellen Weihnachtsfestes unterm Weihnachtsbaum. Nicht einmal den haben wir. Tradition ist ja schön. Aber das jährliche Abschlachten der Wälder, nur um junge Bäumchen im Zimmer verdürren zu lassen. Nein, dass brauchen wir heute nicht mehr für ein besinnliches Fest. Es sind die Minuten des Zusammenseins, des Kuschelns, wo jeder kurz seinen Gedanken nachhängt und man sich dann wieder real ein frohes Fest wünscht. Einfach so und ohne Geschenke. Lieber unterm Jahr, wenn einem danach ist oder jemand etwas dringend braucht. So haben wir 365 tage Weihnachten. Und das find eich schön so.

Wir wünschen speziell jenen, die am heiligen Abend alleinen und ohne Ansprache in ihrer Wohnung, Krankenbett oder Heimzimmer sitzen, ein besinnliches Fest.
Wir werden für all diese Mitbürger eine spezielle Kerze anzünden und sie gedanklich bei uns am Tisch begrüssen.

In diesem Sinne allen Lesern, Besuchern und Bewohnern dieses Erdballs ein frohes, geruhsames Fest.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

"Wie Lebensmittel verschwendet werden!"

Oh du fröhliche .........

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das entspricht etwa 500.000 Lkw-Ladungen pro Jahr. Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr allein in Deutschland weggeworfen. Und es werden immer mehr.

Der Film geht auf die Suche nach den Ursachen -- in Supermärkten, Bäckereien, Großmärkten. Minister, Bauern und EU-Politiker kommen zu Wort. Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend muss das Brot in den Regalen frisch sein, zu jeder Jahreszeit gibt es Erdbeeren. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, ein Riss in der Kartoffel, eine Delle im Apfel -- sofort wird die Ware aussortiert. Joghurtbecher landen schon zwei Tage, bevor ihr Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, im Müll. Ähnliches passiert leider auch in der Schweiz. Aber auch hier gibt es sogenannte "Tafeln" (sh.unten)


Zum Thema : Schweizer Tafeln

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Swisscom - jeder Router zählt

Ein Kuss ist wohl die schönste Art, das eigene Glück mit anderen zu teilen. Deshalb sammelt Swisscom TV jetzt auf der Strasse und im Internet die schönsten Weihnachtsküsse der Schweiz. Bis Samstag Abend waren es bisher 300. Ergibt einen Spende von FR 3.000.-. Inzwischen vereinsamen (verkümmern) die Router bei den Kunden und sind nur mühsam zum Senden zu bewegen. Vielleicht sollte man sie öfters küssen.

Nach dem Debakel in Italien (Fastweb) wäre es zwar wahrscheinlich günstiger, wenn sie für jeden funktionierenden Internetanschluss 1 Franken bezahlen, was dann leider letztendlich für die Aktion nicht soviel ergibt. Neues Motto: "Für jedes funktionierenden Router einen Franken".

Sinnvoller, CEO Schlotter gibt für die Sammlung von seinem Jahresgehalt 10 % an die Aktion "Jeder Franken zählt" ab. Gibt unterm Strich wahrscheinlich mehr Fränkli in  die Aktion. Bei den Routern käme wahrscheinlich nicht soviel in die Spendenkasse ( FR 3.000.- aus der Portokasse, sh.oben) 

Lücken beim Schutz vor Passivrauchen endgültig schliessen

Das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen schützt ungenügend vor dem gesundheits-schädigenden Passivrauchen. Betroffen sind vor allem Arbeitnehmende der Gastronomie. In der Wintersession hat das Parlament die Chance, diese Lücke im Bundesgesetz zu schliessen: mit der Annahme der eidgenössischen Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen».

Passivrauchen verursacht Atemwegs-, Lungen- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen sowie Lungenkrebs, Herzinfarkt und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung, „Raucherlunge"). Gemäss einer europäischen Untersuchung sterben in der Schweiz jährlich etwa 1‘000 Menschen frühzeitig infolge des Passivrauchens, davon etwa 260 Nichtrauchende..[1]. Umgekehrt weisen wissenschaftliche Studien aus der Schweiz nach, dass Gesetze für eine vollständig rauchfreie Umgebung die Gesundheitsschäden durch Passivrauchen rückgängig machen. Die Zahl der akuten Herzinfarkte[2] sinkt rapide und Spitaleintritte aufgrund von Atemwegserkrankungen werden rasch reduziert[3].

Mit dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen von 2010 ist der Schutz der Arbeitnehmenden in der Gastronomie nur ungenügend gegeben.So gibt es immer noch zahlreiche Serviceangestellte, die bis zu acht Stunden pro Tag im Tabakrauch arbeiten müssen und so ihre Gesundheit ernsthaft gefährden.

Die Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP) appelliert an die eidgenössischen Räte, ihre gesundheitspolitische Verantwortung wahrzunehmen und die Lücken im Bundesgesetz ein für alle Mal zu schliessen. Den Nationalrätinnen und Nationalräten bietet sich in der Wintersession die Gelegenheit dazu, in dem sie die eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» annehmen oder das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen entsprechend anpassen.

[1] Lifting the smokescreen. European Respiratory Society. Brussels, 2006 www.ersnet.org

[2] Bonetti P O et al. 2011. Incidence of acute myocardial infarction after implementation of a public smoking ban in Graubünden, Switzerland: Two year follow-up. Swiss Med Wkly. 2011;141:w13206

[3] Humair J-P et al. 25.5.2011. Etude d'impact de l'interdiction de fumer à Genève sur les hospitalisations et l'exposition de la population à la fumée passive. http://ge.ch/dares/SilverpeasWebFileServer/LIF-etude_impact.pdf?ComponentId=kmelia1054&SourceFile=1306747969198.pdf&MimeType=application/pdf&Directory=Attachment/Images/ (1.11.2011)

Kommissionen des EDI

Dienstag, 20. Dezember 2011

Änderungen bei Krankenkassenvergütung

Auf 1. Januar 2012 treten bei der Vergütung von medizinischen Leistungen, Laboranalysen sowie der Liste der Mittel und Gegenstände MiGel verschiedene Änderungen in Kraft. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat die Krankenpflege-Leistungsverordnung KLV und ihre Anhänge entsprechend angepasst.

Aufgrund des Monitoring der Analysenliste wird der Übergangszuschlag für die Praxislaboratorien um ein Jahr verlängert. Für die Privat- und Spitallaboratorien jedoch entfällt der Übergangszuschlag wie geplant auf den 1. Januar 2012. Gleichzeitig werden Auftragstaxen und Präsenztaxen pro Auftrag auf einmal pro Tag und Patient limitiert. Auf der Analysenliste werden ausserdem überflüssige oder hoch spezialisierte Analysen gestrichen, die ausschliesslich zu Forschungszwecken durchgeführt werden.

Zu den Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) zählen neu explizit auch die Koordinationsleistungen der Pflegefachpersonen in komplexen Pflegesituationen - in Zusammenhang mit der Umsetzung der nationalen Strategie „Palliativ Care". Klarer geregelt werden zudem Leistungen, die rund um die Verabreichung von Medikamenten erbracht werden. In der Mittel- und Gegenständeliste sind neu Absaugsysteme für Ergüsse im Bauch- und Brustraum für Palliativpatienten aufgeführt. Sie werden von der OKP bis zum Höchstvergütungsbeitrag zurückerstattet. Der Liste hinzugefügt wurde auch ein neuartiges Inhalationssystem, womit bei Lungenerkrankungen die Medikamente reduziert werden können.

Weiterhin von der OKP übernommen werden die Kosten für Bandscheibenprothesen sowie für dynamische und interspinöse dynamische Stabilisierungen der Wirbelsäule. Diese chirurgischen Rückeneingriffe gelten als vielversprechend, werden aber weiterhin evaluiert, da sich in gewissen Fällen Fragen zu Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit stellen. Als Voraussetzung für die Kostenübernahme müssen die Leistungserbringer, dem Institut für evaluative Forschung in orthopädischer Chirurgie der Universität Bern die erforderlichen Daten für eine nationale Evaluation liefern.

Definitiv von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen wird die Lebend-Lebertransplantation. Weitere Änderungen betreffen die Ultraschall-Elastographie, die photodynamische Therapie der Makuladegeneration mit dem Medikament Verteporfin, Atemtherapiegeräte zur Kräftigung der Atemmuskelkraft und -ausdauer, Wundkissen zur Nasstherapie, Systeme für Patienten mit Stuhlinkontinenz zur Stuhlkontrolle sowie diverse Analysen, unter anderem zur Bestimmung von funktionalen Darmerkrankungen.

°°Krankenpflegeleistungsverordnung

Bundesamt für Gesundheit
Internet: http://www.bag.admin.ch

Montag, 19. Dezember 2011

Gerichtsurteil: Langsamer DSL-Anschluss kann sofort gekündigt werden

Swisscom lässt  lieber küssen statt vertragsgerecht Surfen
Wer einen Vertrag über schnelles Internet abschließt, aber nicht die versprochene Geschwindigkeit bekommt, muss das nicht hinnehmen. Das Amtsgericht Fürth (AZ: 340 C 3088/08) sieht in diesem Fall eine Vertragsverletzung, schließlich zahlt der Kunde den vollen Preis. Daran ändern auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen nichts, die einen zu langsamen Anschluss nicht entschuldigen können.

Service – wie bitte ?

Leider gibt es meines Wissens noch kein ähnliches Urteil in der Schweiz. Der Bedarf dafür wäre schon längst gegeben. Den die Situation, die ich derzeit mit der Swisscom erlebe, ist ähnlich und ich habe die Nase gestrichen voll. Nicht einmal CEO Schloter bringt seinen Mitarbeiter auf Trab (Arbeitsverweigerung?) Der versprochene Kundendienstkontakt in seiner E-Antwort erfolgte bis heute nicht.


Mit enormen Schwankungen zu surfen, ist sicher nicht mehr lustig. Eher frustrierend. Umso mehr wenn man darauf angewiesen ist. Deinstallation des IExplorers, Neuinstallation, Kontakt mit Laptophersteller wegen der verbauten Wirlesskarte. Googles Chrome, Safari benutzt. Keine Änderung. Abends kompletter Unterbruch bis zum nächsten Tag. Einziger Kommentar des Technikers. "Ja da müssens`s halt nur mehr per LAN surfen!" . Ja geht es noch!

Arbeitsverweigerung
Weiters hat er mir im gehen noch mitgeteilt, dass er bei einer Störungsmeldung nicht mehr kommt. Was er jetzt scheinbar durchzieht. Sa wird man Bleich….Anscheinend hat auch der CEO nichts zu melden. Das einzige wäre jetzt einen Kündigung und vorzeitige Vetragsbeendung. Das wiederum will der Provider nicht hinnehmen. Er verweist auf den Vertrag und seine allgemeinen Geschäftsbedingungen, nach denen nur die am Wohnort tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit geleistet werden muss. Dabei ist ja die Krux, dass im Nahbereich eben mehr als 10 Nutzer ebenso drahtlos surfen. Aber das darf doch heute kein Hindernis mehr sein. Was wäre da ein hoch bejubeltes iPhone wert? Ich kann mir doch nicht noch zusätzliche Kabel, noch mehr Stolperfallen in der Wohnung verlegen.

Unangemessene Benachteiligung

Denn der Kunde muss nach solchen Geschäftsbedingungen ja trotzdem den vollen Preis zahlen – das benachteilige den Kunden unangemessen und mache die Bedingungen unwirksam, urteilte das Gericht. Ein Umstand der in unserem Lande offenbar noch nicht bis zu den Gerichten durch gedrungen ist. Staatsmonopol sei dank.

Wahrscheinlich würden 1000-te Kunden die Fronten wechseln. Ob`s den einzelnen letztendlich was nützen würde, möchte ich bezweifeln. Als Kunde sind wir in Geiselhaft und können uns daraus nur mit teurem Geld loslösen. Mit diesem Wissen schlafen die Verantwortlichen den Schlaf der Gerechten. Was kümmert mich der Kunde und seine persönlichen Lebensumstände, solange Geld fliesst.

Ein frohes Fest an alle Swisscom-Mitarbeiter ! Unseres habt ihr ja schon gründlich versaut.

 

Sonntag, 18. Dezember 2011

4.Advent


Wir wünschen allen treuen Leser, aber auch der Bloggerszene insgesamt,  
einen geruhsamen 4.Advent.

Infomagazin Blog Allerlei  

Samstag, 17. Dezember 2011

Kindliches Gebet an den lieben Gott


"Lieber Gott, bitte schenk dieses Jahr
all den armen Frauen auf
Papas Computer was zum anziehen,

Amen."

Freitag, 16. Dezember 2011

Verwirrte Tage im Lande

by UStein

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Schatten über`m Sönneli

Es lässt sich ja in der Geschichte verfolgen, dass manche/r sich von der Picke auf ein Lebenswerk geschaffen hat und es im Alter dann böswillig wieder zerstört. Erinnert mich irgendwie an den Sandkasten, in dem wir früher Sandkuchen "backten" um sie dann wieder zu zerstören.

Die graue Eminenz der Sönneli-Partei names Blocher hat einen sehr tief angesetzte Kritikfähigkeit, die sich offenbar auch in der Parteispitze breitgemacht hat. Ja man könnte schon sagen, alles was er sich nicht kaufen kann, macht ihm verrückt. Ob er damit in der heutigen politischen nationalen und internationalen Politiklandschaft jemals noch ein Bein hochbekommt, sei dahingestellt. Der Bundesrat geht mit dieser Wahl den eingeschlagen Weg der Verjüngung weiter, die dem Land schon in der Vergangenheit gut getan hat. Jede Zeit hat ihre Köpfe und ihre Politiker. Jeder Wähler jene Regierung die er gewählt (verdient) hat.*

Konkordanz

Konkordanz - das Unwort des Jahres ? Herr Brunner bringt immer wieder die selben Argumente und Ausflüchte und bezieht sich dabei auf die Konkordanz. Nur wird bei dieser Konkordanz die grösste Partei der Schweiz, nämlich die Nichtwähler mit rund 50 % dabei nicht mit einbezogen. Mathematische hatte der Jungbauer und Hobbybeizer schon immer Problem mit Zahlen. 25 % der Wählerstimmen sind nicht 25 % der Schweizer Bevölkerung. Auch hier seien die Nichtwähler zu berücksichtigen. Ja sicher, es könnten mehr wählen gehen. Vielleicht würden sich dann die Parteienprozente verändern. Andererseits kann man diesen Nichtwählern  keinen Vorwurf machen. Vor der Wahl die grossen Versprechungen und dann passiert doch wieder nichts. Eine Wählermüdigkeit die sich daraus entwickelt hat. Aber, wenn man es trotz Briefwahl nicht schafft, mehr Wähler an die Urne zu bringen, dann hat sich das System offenbar überholt.

Zulange hat man dem Grossmeister der SVP Gehör geschenkt und dabei wissentlich oder unwissentlich den Lauf der Zeit nicht erkannt. Die Armer wurden ärmer, die Reichen immer reicher. Der Mittelstand verharrt im Istzustand mit Tendenz nach unten. Das grösste Problem als Betroffener ist für mich die laufende IV-Revision. Was hier passiert ist einen grobe Missachtung der behinderten Personen. Nur wegen ein paar Prozenten schüttet man das Kind mit dem Bade aus. Von sozialer Gerechtigkeit lässt sich hier schon lange nicht mehr sprechen. Aber man dient ja lieber dem Geld, denn dem Volk.

Irrwege

Ab dem Tag, an dem sie nicht mehr an der Eingliederungsmassnahme teilnehmen (können), wird die Rente aufgehoben. Sprich: Je kränker jemand ist, desto früher wird die Rente aufgehoben. Die Logik dahinter? Vielleicht, dass die mit den pathogenetisch-ätiologischen Beschwerdebildern sowieso alle nur faul sind, aber sicher nicht krank? Aber denen, die zumindest etwas guten Willen zeigen, denen gönnt man noch eine Gnadenfrist…? (Abriss IVInfo.ch /Blog)

Die SVP hat sich zulange nur auf "ihre" Themen eingeschossen und dabei lfd. Glaubwürdigkeit verloren. Da nützt heute alles Jammern wenig. Herr Blocher ziehen Sie die Konsequenten und geniessen sie den Ruhestand im Kreise der Enkel.   Denen können sie ja vielleicht noch ihre Ideologie vermitteln. Vielleicht mal probehalber auf ein Jahr als geschasster IV-Rentner ohne Millionen auf dem Konto leben ?  Der mündige Bürger und verantwortungsvolle Mandatar hat von solchen Eskapaden schlichtweg die Nase gestrichen voll. Drohung SVP in der Opposition heisst dauernde Referenden auf Kosten der Steuerzahler. Das hat mit fortgesetzter Überheblichkeit zu tun. Eine weitere Fortsetzung der Sönnlipartei in dusterer Nacht ohne Schattenwurf.  Künftig sollte bei der BR-Wahl das Volk ran, meint auch Frau Rickli.

*In einem Interview sagt Bundesrat Ueli Maurer, er könnte ebenso gut Velo fahren oder Strassen wischen gehen, statt Bundesrat zu sein ? Von Politikerkreisen erntet er dafür viel Kritik.

** Auch Blocher gab vor der Wahl ein Interview (Videosatire) zur Lage der SVP (Standard-YouTube-Lizenz)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Erster Solarskilift der Welt

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür. Nur so richtig mit dem Schnee mag es noch nicht klappen. Um den Wetterkapriolen entgegenzuwirken sucht man nach neuen Energien um die CO2 Belastung zu reduzieren. Im bündnerischen Tenna wird zurzeit der erste Solar-Skilift der Welt montiert. Im Winter wird mit dem erzeugten Strom der Lift betrieben, die restliche Zeit liefert die Anlage Energie für 15 Haushaltungen.


rechts unten kann man die Bildschirmansicht vergrössern

Dienstag, 13. Dezember 2011

Die etwas andere Tablet-PC Beratung

So macht das iPad doch noch Spass ! Da staunt der gemeinen User .

Montag, 12. Dezember 2011

Soziale Inkompetenz der Swisscom – die Story in der Story(Teil 2)

Das Leitbild der Swisscom beinhaltet fünf Prinzipien, die ihr bei der  täglichen Arbeit als Leitplanken dienen sollte und uns zeigen, wie sie ihre  Ziele erreichen könn(t)en.

Leidenschaft für Kunden

Ich arbeite mit Leidenschaft für unsere Kunden. Ich bin nah bei ihnen, höre ihnen zu, verstehe sie, denke und fühle mit ihnen mit. Unsere Kunden sind die Inspiration für die Erlebnisse, die wir für sie schaffen. Ich überrasche Kunden, vermittle Freude und begeistere durch besten Service. (Abriss Swisscom.ch).
Diese Leidenschaft für Kunden steht an erster Stelle von 5 Punkten des Leitbildes der Swisscom. Stöbert man auf den Seiten des Monopolisten weiter so findet man in den AGB den nachstehenden Haftungsausschluss der einem doch wieder am Leitbild etwas zweifeln lässt.
Swisscom (Schweiz) AG übernimmt keine Gewährleistung für die Qualität von über das Portal von Swisscom (Schweiz) AG bestellten Waren oder Dienstleistungen, insbesondere nicht hinsichtlich Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Recht- und Zweckmässigkeit, Verfügbarkeit sowie zeitgerechter Zustellung von Informationen, welche über das Portal zugänglich gemacht werden. Jede Haftung von Swisscom (Schweiz) AG ist wegbedungen. Dies gilt unabhängig davon, ob Swisscom (Schweiz) AG die entsprechenden Leistungen (Abriss Swisscom.ch.

Was liegt also näher über einen aktuellen Praxisfall zu berichten, der grosse Lücken in diesem Leitbild aufzeigt. Sicher könnte man über das Verhalten mancher Mitarbeiter und den Leistungsausweis in den diversen Foren nachlesen. Über den Breitbandmarkt in der Schweiz lässt sich aufschlussreich mit allen Pro und Kontras in den diversen Foren nachlesen.

Bundesrat : Swisscom muss das Internet schneller machen

Die Swisscom wird nicht müde immer wieder auf ihre tollen diesbezüglichen Angebote zu verweisen, auch wenn sie derzeit mit dem Angeboten bei bei 20.000 kBits beschränkt sind. Sogar der Bundesrat vertritt die Meinung das Swisscom ihr Angebot erhöhen muss (NZZ)
Dies allerdings nur per LAN. Kommt Wirless zum Einsatz, dann ändert sich das Bild. Speziell im Umfeld von Mitbewerbern sinkt die Leistung auf +/- 50%. Ein neues Modell sei angeblich in der Pipeline. Dann sollte man mobil bis 100.000 kBIts (??) surfen können. Dieses Angebot soll UMTS ersetzen. Es gab auch schon Leute die vor dem Urlaub noch 20.000 kBits Verbindung hatten und nach der Rückkehr wundersamer Weise nur mehr mit 13.000 MBits weiter surfen konnten. Leitungsanpassung nennt sich das Ganze. Ein Grund , warum sie den Router die ersten Tage dauernd eingeschaltet lassen sollten. Diesbezüglich teilt sich auch die Meinung man sollte den Router dauernd eingeschaltet lassen.
Soweit zur Einleitung für die Fortsetzung meines Beitrages vom 9.d.M. Es geht hier weiter. Schon etwas geschlaucht von der Therapie und dem Hin- und Rückweg klingelte dann plötzlich der Servicemitarbeiter vor der Tür. Das Mittagessen wurde verschoben und der Servicetechniker packte seinen DELL-Laptop aus und begann via HSI.ch seine Performancetests. Allerdings über LAN. Meine Laptops sind aber über WLAN verbunden und sind damit zusätzlich äusseren (NachbarWLAN) Einflüssen ausgesetzt. Grund des Aufgebotes war ein Leitungsunterbruch und in der Folge die Nichterreichbarkeit meines Routers. Somit ausserhalb meines Einflussbereiches wie ich hier vorab festhalten möchte. Allerdings lag die Störung schon 14 Tage zurück. Offenbar ist man beim Aussendienst überlastet. Der Mitarbeiter vertritt die Meinung, dass ich eben nur per LAN ins Netz gehen soll. Als Behinderter werde ich aber sicher nicht meine ganze Wohnung verkabeln. Doch das in-kompetente und beleidigende Verhalten hat mich veranlasst den CEO Schloter um eine Stellungnahme zu bitten. Somit hat sich ergeben, dass ich diesen Bericht noch um einen dritten Teil erweitern muss, wenn er denn antwortet.  

Für heute beende ich daher meinen Beitrag mit Punkt fünf des Swisscom Leitbildes :

Verantwortung für heute und morgen
Ich trage Verantwortung für heute und morgen. Ich bin verlässlich, halte Versprechen ein und stehe ein für die Gesellschaft und unsere Umwelt. Dadurch vermittle ich Sicherheit und schaffe Vertrauen. Swisscom ist ein Stück Schweiz sh.unten

Ergänzung IM : … und  macht damit über eine Milliarde Gewinn pro Jahr. Für 2011 werde weiterhin eine Dividende von mindestens 21 Franken pro Aktie erwartet. Dies dürfte wahrscheinlich wichtiger sein, als die Zufriedenheit der Kunden.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Ab heute neu : Private "Westbahn" auf dem Netz der ÖBB

Mit Fahrplanwechsel spart die SBB auf Teilstrecken die Kondukteure ein und die führt ein neues Regime ein: Wer künftig in vollen Zügen mit Gepäck Plätze besetzt, kann bestraft werden. Zugbegleiter fürchten neue Konflikte. Ebenso fürchten Passagiere , dass sie künftig nicht freundlich genug zu den Zugbegleitern sind, weil ungebührliches Benehmen laut neuer SBB-Hausordnung (eine klare Grundlage, auf die man Unbelehrbare verweisen möchte?) zu einer Anzeige führt. Als ob man das extra ausweisen müsste, wie sich normale Mitbürger benehmen müssen. Die anderen werden sich auch so nicht daran halten.

Neuer privater Bahn-Betreiber "Westbahn" in Österreich

Bei der ab heute geplanten Inbetriebnahme der privaten "Westbahn" in Österreich setzt man neu auf vollen Kundenservice zu günstigsten Preisen in modernen Doppelstockzügen namens Railjet. Das private Bahnkonsortium, das künftig die Westbahn-Strecke befahren will, bekommt kräftige Unterstützung aus dem Ausland. Wie bereits angekündigt, ist die französische Staatsbahn SNCF mit 26 Prozent eingestiegen.

Wer steckt dahinter?

Das Westbahn-Betreiberunternehmen Rail Holding AG steht nun zu je 26 Prozent im Eigentum des Strabag-Chefs Hans-Peter Haselsteiner, des früheren ÖBB-Managers Stefan Wehinger sowie der SNCF, 22 Prozent hält die Schweizer Augusta-Holding. Operativ tätig ist alleine Wehinger.

Raucherabteile und WLAN

Der private Bahnbetreiber bleibt dabei: In den Westbahn-Zügen darf in eigens dafür konstruierten Raucherabteilen geraucht werden. Na, dass wäre doch schon etwas oder nicht? Zusätzlich wird WLAN abgeboten. Eine Sache, die die Swisscom im eigenen Land nicht mal in einem Haushalt zufriedenstellend lösen kann, wie ich dieser Tage leider miterleben musste. Tickets können aufzahlungsfrei im Zug gelöst werden. Mit dem Mehr an Service macht Bahn fahren wieder Spass. Die Züge der Westbahn kommen von Stadler Rail und entsprechen in der Konstruktion den neuen Triebwagen für die Zürcher S-Bahn. Zusätzlich gibt es 10 % Ermässigung für ÖAMTC-Mitglieder und Bonusmeilen für die AUA (Österreichische Fluggesellschaft).
Es wird sich zeigen, ob der Newcomer tatsächlich das attraktivere Angebot hat. Die extra gebauten Zugkompositionen verkehren auf dem Netz der ÖBB zwischen Wien und Salzburg und die "Westbahn" zahlen auf der Westbahn dafür ihren Obulus an die Staatsbahn. Sie wollen einen mögliche Alternative für ganz einfache Bahnfahrer sein, denen die ÖBB genug Frusterlebnisse bereitet haben. Private Züge auf dem Schienennetz der SBB als Monopolist wären sicher nicht so einfach (sh. hier B. Weibel – Ex-SBB Chef der hier auch mitmischt). Der Wettbewerb kann das Reisen nur positiv beleben. Um so mehr die Preisstruktur für Schweizer Verhältnisse nahezu günstig sind.

Erste Ausfahrt mit der Westbahn (Videobericht)


Samstag, 10. Dezember 2011

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Wortlaut

Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948 Präambel

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt, da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern, da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern, da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken, da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist, verkündet die Generalversammlung.

Diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

Freitag, 9. Dezember 2011

Ein dieser Tage oder ein schei… Tag


Gestern war wieder einer dieser Tage, die man lieber aus dem Kalender streichen würde und den Mantel des Schweigens darüber auszubreiten. Es begann schon mit einer durchwachsenen Nacht. Die Wetterkapriolen der letzten Tage schlugen voll auf die Knochen durch und raubten mir den Schlaf. 

Nun mit einigen Unterbrüchen schaffte ich es um etwa 5 Uhr morgens doch noch, den richtigen Faden zu ziehen und schlief, bis mich meine Frau um kurz nach 9 Uhr sanft weckte. Normalerweise übernimmt ja unsere Hündin diesen Job . Aber die war heute offenbar als treue Begleiterin durch die voran gegangene Nacht ebenso groggy. Ist ja auch schon ein älteres Modell, passt aber somit gut in unsere "Senioren-WG".

Beruflich bedingt scheint sich bei mir der berufsbedingte Nachtmensch im System eingebrannt zu haben. Aufstehen und munter werden sind dann noch zwei verschiedene paar Schuhe. In meiner Situation läuft die Aufwachphase etwas anders ab. Zuerst mal frühstücken, Zuckerwerte messen, Insulin spritzen. Dann kommen noch die zwei kleinen Behältnisse mit den insgesamt 12 Medikamenten zum Einsatz. Die schaffe ich nur mehr mit einem Schluck Himbeerwasser. An dieser Stelle ein kleiner Tipp. Lesen sie nie die Beipackzettel. Sie würden wahrscheinlich das ein oder andere Pülverchen verweigern. Herzmedikamente, Cholesterin, Betablocker usw. Nix mit Haribo macht froh. 

Heute stand zusätzlich noch ein Therapiebesuch im Spital an. Gemeinsam mit meiner Frau erledigten wir die Morgenwäsche. Hilfe ist dabei nötig, weil ich nicht mehr so beweglich bin wie in jungen Jahren. Nach einer kleinen Kaffeepause noch Ankleiden. Dank den Sonnenstrahlen fiel die Wahl auf den Trainer, weil der eben bei der Therapie besser zu handeln ist.

Dann schnappte ich mir meinen Rollator und begab mich auf den steilen Aufgang zu den Garagen. Da braucht es zwischendurch schon ein paar Stopps, weil der Atem knapp wird und der Druck sich im Brustbereich bemerkbar macht. Inzwischen war es schon fast 11 Uhr. Der Termin im KH war um ½ 12 Uhr. Dort erwartete uns wieder die übliche Parkplatzmisere rund ums KH  (wir berichteten). Den Ärger darüber haben wir inzwischen soweit ventiliert, dass meinen Frau in der Zwischenzeit kurz einkaufen fährt. Ich jedoch begab mich in die Hände meiner deutschen Therapeutin, die täglich von Konstanz mit dem Auto einfliegt. Die relativ schmerzliche Tortour möchte ich nicht näher beschreiben. Aber die Hoffnung keimt in mir, dass es mir in den nächsten Tagen wieder etwas besser geht.

Um 12 Uhr mussten wir ohne den liebgewonnen, kurzen Abstecher in die Kantine schnell nach Hause. Nach langen Wochen des Wartens war endlich der Swisscom-Monteur angesagt. Wenn ich gewusst hätte, was mich da erwartete, wären wir lieber auf einen Cafe gegangen und hätten die überraschenden Sonnenstrahlen mehr genossen. Denn hier zeigte sich der Service von Swisscom von seiner unprofessionellsten Seite. Von wegen keinen Aufregung und das Herz schonen. Aber diese Geschichte bringe ich gerne in eine der nächsten Ausgaben. Da war von einem publizierten Leitbild der Swisscom wenig bis gar nichts zu merken. Bis dahin alles Gute und geniesst die schönen Stunden eueres Lebens.

Die kann man mit keinem Geld der Welt kaufen und trotzdem sind sie so Balsam auf der Seele und heilsam. Das meint auch unser Hund, der leider nicht mehr mit konnte, weil sie nicht mehr ins Auto springen kann. Zusätzlich habe ich der alten Dame versprochen, hier nicht ihr Gewicht zu nennen.

Teil 2 mit Höhepunkt überheblichen Monopolismus demnächst hier !!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Joghurts mit weniger Zucker und Aromastoffen stehen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern hoch im Kurs

Die Verbraucher wissen Joghurt mit weniger Zucker und Geschmackszusätzen zu schätzen. So das Ergebnis einer von der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP-Haras bei der breiten Öffentlichkeit durchgeführten Abklärung.

Im Jahre 2010 durchgeführte Verkostungen mit über 400 Personen haben gezeigt, dass Joghurts mit einem Zuckerzusatz von 7% anstelle der üblichen 10 % von den Verkostern als angenehm empfunden werden. Wird der Zuckerzusatz jedoch bis auf 5 % abgesenkt, so wird der Geschmack des Joghurts als leicht unangenehm und nicht ausreichend aromatisch eingestuft, obgleich der Geschmacksstoffgehalt bei allen getesteten Joghurts gleich war. Diese Aussagen bestätigen folglich, dass Zucker aromaverstärkend wirkt.

Der Verbraucher würde Joghurt mit geringerem Zucker- und Geschmacksstoffgehalt kaufen

Im Rahmen einer nachfolgenden Untersuchung hat ALP-Haras verschiedene Joghurts mit identischem Zuckerzusatz (7%), aber unterschiedlich intensiver Aromatisierung, verkosten lassen. Getestet wurden die Geschmacksrichtungen Erdbeere und Mokka. Die Joghurts fanden grossen Anklang, denn 99 % der Verkoster (500 Teilnehmer, davon 55 % aus der Westschweiz) gaben an, dass sie einen der angebotenen Joghurts kaufen würden. Am beliebtesten waren die Joghurts mit reduziertem Geschmacksstoffgehalt.

Gleichgewicht von Süsse und Aroma

Des Weiteren wurden die Verkoster zur idealen Gewichtung von Aroma und Süsse befragt. Hierzu wurde die Menge an Erdbeergrundstoff oder Kaffeeextrakt bei gleichbleibendem Zuckergehalt aller Joghurts mehr als verdoppelt. Die Joghurts mit der höchsten Geschmacksstoffkonzentration wurden von der überwiegenden Mehrheit der Testpersonen als zu wenig süss empfunden, während die Joghurts mit der geringsten Geschmacksstoffmenge als leicht zu süss beurteilt wurden.

Aus dieser Untersuchung geht also hervor, dass der Aromastoffgehalt nicht gesteigert, sondern vielmehr leicht gesenkt werden muss, wenn man den Zuckergehalt von Joghurts reduzieren möchte. Nur so bleibt das Gleichgewicht von Zucker und Geschmacksstoffen gewahrt.

AGROSCOPE

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Sozialerhebung: Zweifel am Ende der Krise halten an, doch es herrscht weiterhin Zuversicht, dass die EU positiven Einfluss nehmen kann

Laut einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage sorgt sich mehr als ein Drittel aller derzeit erwerbstätigen Bürgerinnen und Bürger in Europa (35 %) um den Arbeitsplatz. Diese Zahl hat sich damit seit 2009 leicht erhöht (plus 2 Prozentpunkte)

In einer Phase, in der Europa mit enormen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist, vertritt – wie bestimmte soziale Schlüsselindikatoren zeigen – eine breite Mehrheit der Befragten die Auffassung, dass die EU insgesamt in jüngster Zeit Rückschritte gemacht hat. Im Einzelnen äußern sich 71 % der Europäerinnen und Europäer pessimistisch im Hinblick auf ein baldiges Ende der Wirtschaftskrise, und 87 % (d. h. mehr Menschen als im Jahr 2009) sind der Meinung, dass die Armut zugenommen hat.
Allerdings hat die allgemeine pessimistische Einschätzung, was die Gesellschaft generell – und ein schnelles Ende der Wirtschaftskrise – anbelangt, bei der Mehrzahl der Befragten nicht zu einer schlechteren Einschätzung ihrer eigenen Zukunftsaussichten geführt.

Im Vergleich zum Jahr 2009 vertrauen 2011 mehr Menschen darauf, dass sie ihre Arbeit behalten; zwei Drittel der Befragten sind zuversichtlich, dass sie in zwei Jahren eine Arbeitsplatz haben werden, und mehr als 60 % denken, dass sie im Fall eines Arbeitsplatzverlusts wahrscheinlich relativ schnell eine neue Beschäftigung finden könnten.
24 % der zurzeit Erwerbstätigen würden im Fall von Arbeitslosigkeit auch die Gründung eines eigenen Unternehmens in Erwägung ziehen. Die größten Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen sich aktuell die Bürgerinnen und Bürger in Spanien (72 %), Griechenland (63 %) und Litauen (61 %).

Die Menschen in Europa sind im Allgemeinen der Auffassung, dass sich die Arbeit der EU auf die Beschäftigungs- und Sozialpolitik in ihrem Land positiv auswirkt: 52 % denken, dass die EU die Beschäftigungspolitik positiv beeinflusst, und 51 % sagen dies in Bezug auf die Sozialpolitik (am höchsten sind die Werte mit 74 bzw. 71 % in der Slowakei).
Generell besteht der Wunsch nach mehr und besseren Informationen über den künftigen Arbeitsmarkt; 58 % der Befragten wünschen sich Informationen zu Aus- und Weiterbildungsentscheidungen und zu zukunftsträchtigen Berufen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen – Menschen mit Behinderungen sind mit ihrer Lebenssituation weniger zufrieden

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2011 veröffentlicht das Bundesamt für Statistik (BFS) neue Ergebnisse zum Thema Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderungen sind mit ihrer Lebenssituation weniger zufrieden als Menschen ohne Behinderungen. Der Unterschied macht sich vor allem beim Gesundheitszustand, bei der finanziellen Situation, den Freizeitaktivitäten und beim normalen Alltagsleben bemerkbar. Je stärker der Grad der Behinderung, desto grösser sind die Unterschiede zwischen den Menschen mit und ohne Behinderungen.

Diese Feststellung trifft nicht nur auf die Zufriedenheit, sondern auf die meisten untersuchten Lebensbedingungen zu.


Bundesamt für Statistik
Internet: http://www.statistik.admin.ch

Montag, 5. Dezember 2011

Recht oder Menschenrecht auf eine Organspende

Rechte sind immer relativ. Meistens hat man dann nicht recht, wenn man es am notwendigsten braucht oder es sich nicht leisten kann. Die letzten Wochen hörte und las man ja von verschiedenen Formen der angetönten Rechte. Auch von Menschenrechten konnte man wiederholt lesen. Die vielleicht für mich skurillste, um in der Bloggerszene zu bleiben, war vielleicht die Diskussion auf schweizweit.net um “das Menschenrecht auf ÖV “ (Öffentliche Verkehrsmittel) ?? bei gleichzeitiger Verdammnis des Autos aus dem Alltagsverkehr. Die ÖV-Fans lassen grüssen. (interessant die Kommentare)

Während man solche Diskussionen nicht allzu ernst nehmen darf, gibt es doch wirklich wichtigeres auf diesem Planeten, worauf wir künftig unser Augemerk richten sollten. Dieser Tage sah ich im Österreichischen Fernsehen einen Kurzbeitrag über eine junge Familie mit einem Kleinkind aus Tirol, wo der Vater am Tourette-Syndrom erkrankt ist. Eine neuropsychiatrische Erkrankung, welche der Neurologe frz. Gilles de la Tourette schon 1885 in einer wissenschaftlichen Arbeit veröffentlichte und somit Namensgeber dieser äusserst auffälligen und manchmal für den Körper gefährlichen (Verletzungsgefahr) Krankheit wurde, die sich neben motorischen Tics auch in vokalen Lauten ausdrückt. Bei mehr Interesse bitte bei Tourette Gesellschaft Schweiz nachschlagen. Jedenfalls zeigen sich bei bisherigen zugelassenen Medikamenten leider auch die ein oder andere Nebenwirkung.

Eine Droge kann, aber darf nicht helfen oder bin ich keine Leber wert

Nun gibt es ja in unserem Nachbarland die Möglichkeit sich ärztlich Cannabis verschreiben zu lassen. Leider muss die junge Familie die Kosten dafür selbst tragen. Das ergibt immerhin rund 1.500.- Euro pro Monat und eine stetig steigende Verschuldung und Reduzierung des Freundeskreises. Damit sind wir beim Punkt meines heutigen Artikels. Cannabis steht ja heute als Rauschgiftmittel auf der Verbotsliste. Nur wenn man die Wirkung des Cannabis nach einem Anfall bei dem jungen Vater im Bericht live miterlebt hatte, versteht man nicht, warum diese Kosten noch nicht von der Krankenkasse übernommen wurden. Umso mehr es bei der Einnahme zu weit weniger Nebenwirkungen kommt, als bei bisherigen Medikamenten. Viele Rheumakranke werden mir auch beipflichten, denen damit auch die Schmerzen gelindert werden (was auch manche Rentner wissen). Hier schlummert ein grosses Einsparpotential im Gesundheitswesen würde man Cannabis legalisieren. Denn umgekehrt müsste man gesellschaftlich akzeptierte Drogen wie Tee, Alkohol, Kaffee usw. auch verbieten oder künftig ärztlich verordnen lassen.

Wenn wir über den grossen Teich nach Amerika blicken, gibt es aber ebenort in vielen Staaten schon Cannabis auf Verschreibung, da die positive Wirkung der Inhaltsstoffe wissenschaftlich bewiesen wurde. Nun wurde dieser Tage ein Transplantationsstreit in den USA entfacht, der mir persönlich als Herzrisikopatient nicht ganz unbekannt ist.

Norman S. wartet auf eine neue Leber, wahrscheinlich umsonst. Denn eine Klinik in Los Angeles hat den 63-jährigen Krebspatienten von ihrer Warteliste für ein Spenderorgan gestrichen - weil er Cannabis konsumierte. Cannabis das ihm allerdings vom Arzt wegen seiner Rückenschmerzen verordnet wurde. Nun stellen Mediziner die Frage: Wer ist es wert, eine Transplantation zu bekommen?

Wer übernimmt Verantwortung

Ich stand ja nach meiner persönlichen Hiobsbotschaft ebenso vor der Frage, wie komme ich bloss auf eine Warteliste für ein neues Herz. Das, bei ähnlichem Alter (59) wie der Krebspatient. Und es wurde mir bald klar, dass es nicht reicht nur ein kaputtes Herz zu haben um in den Genuss der Listenreihung zu kommen. Plötzlich stellten sich da andere Fragen, mit welchen man im ersten Moment gar nicht gerechnet hat. Da wäre mal die geringe Zahl an Herzspenden in der Schweiz (ca. 25). Hund muss weg wegen der Hygiene, Gewicht reduzieren usw. Und mit ein wichtiger Punkt wäre u.a. das Alter, neben noch anderen zahlreichen Voraussetzungen.

Hier habe ich etwas länger mit mir ringen müssen. Aber selbst als vierfacher Familienvater begann ich mir vorzustellen, wie es wäre, wenn ein junger Familienvater wegen mir zurückstehen müsste und die Wartezeit nicht mehr erlebt. Es ist scheinbar mein Schicksal, wie meine Brüder, diese gentechnische Krankheit geerbt zu haben. Heute bin ich dabei mit meiner Frau, die selbst von Krebs betroffen ist, zu versuchen den Rest an Lebenszeit, welche uns noch von Gott vorgesehen ist, zu geniessen. Den trotz aller Spezialisten in der Schweiz, kann solch einen Transplantation auch schief gehen, wie einen Reportage des SF vor Jahren zeigte.

Nur in den obigen Fall mit dem Cannabis oder in zig anderen Fällen plötzlich Richter über das Leben von Patienten zu spielen und dabei nur jene vorzureihen, wo die Chancen des Verhaltens nach der Operation annehmen lassen, dass dieser Patient dem Organ würdig ist. Wer möchte hier wirklich neutral werten und entscheiden, wer den nun würdig ist eine Organspende zu empfangen. Den Kommerz mal aussen vorgelassen. Dazu bedarf es nämlich vorab einer weit höheren Anzahl von Organspendern als heute. Man braucht sich nur durch die Kommentare des Artikels lesen um zu sehen, wie weit hier die Meinungen im Leserkreis auseinander gehen. Zumindest aber in diesem Bereich sollten alle gleich sein. Die Armen und die Reichen, die Braven und die kleinen Sünder. Niemand kann die Verantwortung für einen “gerechte“ Vergabe auf sich nehmen.

Denn dann müssten er/sie/wir im selben Aufwasch auch die Verantwortung für die Verstorbenen auf der Liste übernehmen, die es letztendlich nicht geschafft haben. Ohne Diskussion. Dies aber alles mit einem Menschenrecht zu verbinden finde ich überhaupt nicht schlüssig, eher skurril in Hinblick auf das Elend auf dieser Welt.

ÜBRIGENS : Am 10.Dezember ist der Tag der Menschenrechte

Sonntag, 4. Dezember 2011

Eingesparte Minuten helfen Leben retten

In den letzten Jahren hat sich ja einiges in der Notfallversorgung getan. Rufen sie heute die 144 kommt der Rettungswagen nicht mehr wie früher direkt mit Notarzt an, sondern mit 2 Rettungssanitätern, welche die Lage vor Ort beurteilten und einschätzen. Je nach Situation wird ein Notarzt beigezogen, der dann in einem extra PW nach kommt. Meistens bei Herzproblemen. Für den Patienten ergab sich damit auch eine höhere finanzielle Rechnung. 1x für den Rettungswagen (FR ca 800.- FR) und dann noch für den Notarztwagen / ca. 300.- FR) Ohne Zusatzversicherung waren die Kosten selbst zu übernehmen. Das ist die einen Seite.

NEU:  Netzwerk “Akutes Koronarsyndrom“ ACS

Zeit ist Myokard

Ja, jetzt nicht Erbsen zählen es geht doch um ein Menschenleben, dein Menschenleben. Die finz. Situation war aber aus meiner Erfahrung eher auch ein Hemmnis überhaupt 144 anzurufen oder den Anruf länger rauszuzögern. Speziell bei sozialschwachen Mitbürgern. Wenn man aber umgekehrt  hört mit welchen Wehwechen oft Leute die 144 wählten, kann man sich nur wundern. Bei  lebensbedrohende Ausfahrten verringert dies die Ressourcen bei wirklich kritischen Patienten. 

Mitte November wurde nun im Spital Flawil /SG das neue Netzwerk namens “Akutes Koronarsyndroms“ vorgestellt, welches künftig helfen soll, sogenannte Sekundärtransporte ( Wohnort – Spital – KSSG ) zu verhindern. Voll ausgestattet mit 2 Kathederlabors ist neu das Kantonsspital St.Gallen ausgestattet. Nach dem neuen System wird bei Verdacht auf einen Herzinfarkt ein EKG (Herzspannungskurve) durchgeführt Vorort durchgeführt. 

via Smartphone

Via Smartphone werden die Daten sofort an den zuständigen Notarzt der Spitalsregion weitergeleitet, der sie entweder am Smartphone oder via iPad begutachtet. Er entscheidet dann, ob der Patient wenn nötig sofort und ohne Umwege ins Kantonsspital gebracht wird. Der aufgebotene Kardiologie-Dienst des KSSG bereitet zwischenzeitlich den notwendigen Eingriff im Kathederlabor vor und steht dann für eine notwendige Dillertation (Aufdehnung und Auflösung eines Gerinnsels) eines Arterienverschlusses beim Eintreffen des Patienten parat.

Damit wird kostbare Zeit gewonnen und oft unnötige Zwischenhalts in anderen Spitälern verhindert. Die gewonnen Zeit kommt vorallem dem Patienten zu Gute. Und das während 24 Stunden. Dank dieses Netzwerkes kann innert Minuten bei neunzig von hundert Patienten Entwarnung gegeben werden. Durch das prozessorientierte Arbeiten im Rahmen des Netzwerkes wird die Porgnose für Patienten deutlich gesteigert.

Nachzulesen auch auf den Seiten des KSSG als interessante PDF`s zu Themadetails :