Montag, 31. Oktober 2011

Was sonst keinen Platz fand - IT & News


Facebook massiv überbewertet ?
Facebook ist höchstens halb so viel wert, wie bislang angenommen wurde. Das zeigt ein neues Berechnungsmodell der beiden ETH-Forscher Peter Cauwels und Didier Sornette, mit dem sie den Börsenwert des sozialen Netzwerkes neu einschätzen. Die beiden Forscher schätzen den effektiven Unternehmenswert von Facebook auf 15 bis 33 Milliarden Dollar. In der einschlägigen Presse machen jedoch Zahlen von 66 bis 100 Milliarden die Runde (??). «Das ist eine deutliche Überbewertung», sagt Peter Cauwels. «Hier droht eine weitere Spekulationsblase.» Das habe es beim Internet schon einmal gegeben. Sience ETH Zürich

Kommt das neue iPhone, ist das alte plötzlich kaputt
Der Hype um das neue iPhone 4S ist auch in der Schweiz wieder gross. Zahlreiche Fans schrecken beim Tausch auf das neue Gerät aber auch nicht vor unlauteren Methoden zurück. Die Allianz Suisse registriert bei der Lancierung von neuen iPhones eine Zunahme der Schadenmeldungen um rund 20 Prozent, der Schaden geht in die Hunderttausende. Tagesanzeiger.ch

Gesundheitskosten waren 2010 höher denn je - Bisherige Massnahmen zur Kostenkontrolle blieben ohne spürbare Wirkung.
Im Jahr 2009 hat das Schweizer Gesundheitswesen 61 Milliarden Franken gekostet, 4,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dieser Anstieg ist ohnehin überdurchschnittlich – in Anbetracht der damals schrumpfenden Wirtschaft ist er besonders markant. Nach Angaben des Bundesamts für Statistik (BfS) machten die Gesundheitskosten volle 11,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) aus – so viel wie noch nie zuvor. Grund dafür ist, dass die Wirtschaftsleistung um 1,6 Prozent zurückging, während die Gesundheitskosten stärker anstiegen als in den Vorjahren. Damit dürfte das Schweizer Gesundheitswesen auch 2009 wiederumdas zweitteuerste der Welt gewesen sein. NZZ.ch

Vertrauensarzt -
Was Patienten wissen müssen
Medizinische Gutachter beurteilen, ob jemand arbeitsfähig ist oder nicht. Darum ist es für Betroffene wichtig, ihre Rechte bei einer solchen Abklärung zu kennen. Wird um konkrete Lohn- oder Versicherungsleistungen gestritten, entscheidet nicht der Gutachter, sondern ein Gericht. Aber Richter sind keine Mediziner – und deshalb darauf angewiesen, dass gesundheitliche Aspekte von Fachleuten abgeklärt werden. Beobachter.ch

Schweizer Preisüberwacher: Internet zu teuer
Der eidgenössische Preisüberwacher ist zum Schluss gekommen, dass in der Schweiz für den Internetzugang zu viel bezahlt wird. In der Standardkategorie zahlt man hier im Schnitt über 80 Prozent mehr als in den Nachbarländern.
83 Prozent teurer als die NachbarländerKonkret bezahlen Schweizerinnen und Schweizer in der Standardkategorie mit Download-Geschwindigkeiten zwischen 5 und 8 Mbit/s für das günstigste Angebot 83 Prozent mehr als in den Nachbarländern. PC-TIPP.ch

(Abrisse akt. Quelle)

Sonntag, 30. Oktober 2011

Was Grossmutter und Mutter noch wussten

Dieses Bild sollte wohl zeigen, dass die heutigen jungen Faruen nicht mehr fähig sind, ihre Wäsche entsprechend zu waschen. Mit einem kleinen Smylie wäre es wohl lustiger ausgefallen. So aber fällt ein schiefes Licht auf unsere Jungmütter.  Oder bezieht sich das eher auf die vielen Singlemänner, die die heutige Zeit so mit sich bringt.

Samstag, 29. Oktober 2011

Was Apple verschweigt

Apple scheint ja nicht mehr aus den Schlagzeilen zu kommen. Nach Steve Jobs tragischem Tod, vermutet man jetzt ein hinterlassenes Geheimprojekt im TV-Geräte-Bereich. Die ganze schöne, hoch gelobte Applewelt solch sich damit verbinden lassen. Dieser Tage gab es wieder Schlangen vor den Apples-Shops um ein Update-Handy ala S zu erstehen. Herz was willst du mehr. Man ist ja schon mit weniger als dem 5-er zufrieden.

Ja was wollen wir mehr. Apple stellt “Mussichhaben–Produkte“ her (sagt eigentlich wer ?) Doch wie schon ein altes Sprichwort besagt, ist nicht alle Gold was glänzt. Jüngstes Beispiel ist Lion, der Nachfolger von Leopard. Dabei ging man einen neuen Weg und vertreibt diesen nur online um FR 29.- . Nach der Installation war/ist zwar das Programm auf dem Mac, aber die Installationsdaten (Installer) verschwinden auf wunderbare Weise. Also wird es auf den ersten Blick schwierig, wenn nötig eine neuerliche Installation zu starten.

Die User beruhigte Apple nach zahlreichen Reklamationen mit dem Versprechen, bald einen Flashstick nachzuliefern, worauf Lion “nur“ als Flashstick lesbar zur Neuinstallation enthalten ist. Ein kleines schnuckeliges Ding, welches wohl gut in die Applewelt passt, aber sonst nicht zum Speichern eventueller anderer Zusatzprogramme geeignet ist. Somit ein teurer Spass. Der Stick funktioniert aber nicht auf allen Mac-Modellen. Ein User schriebt im Forum :“Ich haben den Original-Flash-Stick mittlerweile und kann somit bestätigen das sich Lion von diesem Stick auf einem Macbook Air 2011 und einem Mac Mini 2011 nicht installieren lassen!“. FR 70.- also in den Sand gesetzt ?

Auf den Webseiten von Apple findet man im Kleingedruckten noch folgendes:

Sprachunterstützung

Mac OS X v10.7 Lion ist in folgenden Sprachen verfügbar: Englisch, Arabisch, Chinesisch, Tschechisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Französisch, Ungarisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Schwedisch und Türkisch. Der Deutsche Markt dürfte offenbar zu klein sein.

Wichtiger Hinweis
Wenn du OS X Lion über das USB-Flashlaufwerk installierst, kannst du OS X Lion nicht über die Lion Wiederherstellung neu installieren. Du musst das USB-Flashlaufwerk verwenden, um OS X Lion neu zu installieren. Na wunderbar !!

Apple
Wer den Kauf des teuren Sticks vermeiden möchte, dem kann geholfen werden. Denn dazu kommt, dass man/frau den Originalstick ohnehin laut Fust nur mehr über Apple direkt beziehen kann. (Lieferzeit 4 – 5 Tage). Selbst ist die Frau/der Mann.
Selbstgebrannte(r) CD oder Stick schafft Abhilfe

Dank der diversen Online-Foren gibt es allerdings einen günstigeren Weg, um zu einem eigenen Recovery-Lion (CD/Stick) zu kommen. Vorab einen 8 GB Stick besorgen. (FR 12.-) Zu Hause einfach den AppStore via ID-Zugang öffnen und bei gedrückter alt-Taste auf "Puchased" klicken. Danach wird aus dem Button INSTALLIERT wieder INSTALLIEREN. Weiteres Vorgehen dazu in dem YouTubeVideo .

Ich hoffe wir konnten helfen. Insgesamt finde ich es bei Apples Store positiv, dass man sich ein gekauftes Programm mehrfach herunterladen kann. Ungewöhnlich ist das allerdings nicht, weil ein gekauftes Programm auf CD kann ich auch öfters neu installieren. So aber spart man Zeit und es ist bequemer wenn man einen Breitbandanschluss hat. Oh du schöne, teure Applewelt. Bald ist Weihnachten! Nicht vergessen die iTunesKarte aufzuladen.

PS: Nachtrag Netzwerk
Länger wie mehr häufen sich die Beschwerden, dass bei den MacBookAirs und Mac Mini immer wieder die Netzwerkverbindung unterbrochen wird. Einen Erfahrung die wir auch selbst machen mussten. Andere Geräte im selben netzwerk sowohl Apple als auch Windowsgeräte funktionieren aber tadellos. Gibt es hier Problem mit  der Minituarisierung der Antennen wie beim Phone4 ? . Apple hat bis heute noch keinen Lösung aufgezeigt. Smal  is beautiful, wenn`s läuft.

Freitag, 28. Oktober 2011

Grippeprävention

Der Schutz durch die Impfung hält jeweils nur für eine Saison und muss deshalb jährlich erneuert werden, idealerweise zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Durch die Grippeimpfung lässt sich das Risiko krank zu werden und schwere Komplikationen zu entwickeln deutlich senken. Die Schutzwirkung ist jedoch nicht absolut. Die Grippeimpfung schützt nicht vor Grippevirenstämmen die nicht in der Impfung enthalten sind, und auch nicht vor den harmloseren Erkältungskrankheiten.

Sieben gute Gründe, sich gegen die Grippe impfen zu lassen

Den Grippeviren eine Nasenlänge voraus sein.
Dank der Impfung verfügt der Körper über schützende Antikörper.

Sich selbst und andere schützen
Die Impfung schützt die Mehrzahl der geimpften Personen vor einer Grippeerkrankung und deren Folgen. Zudem wird dank der Impfung die Übertragung der Viren auf andere Personen eingeschränkt.

Das Risiko schwerwiegender Komplikationen vermindern.
Vor allem in den Risikogruppen verhindert die jährliche Impfung schwere Krankheitsverlaufe und Pflegenotfälle.

Keine langen Tage im Bett oder gar im Spital verbringen.
Bei Grippe beträgt die Rekonvaleszenz (Genesungszeit) ein bis zwei Wochen. Sie kann aber auch länger dauern. Insbesondere bei schwerwiegenden Komplikationen wie Lungenentzündung (Pneumonie) wird häufig eine Spitaleinweisung nötig.

Die Impfung kostet weniger als eine Grippeerkrankung.
Dank der Impfung können teure Hospitalisierungen verhindert und krankheitsbedingte Ausfälle reduziert werden.

Das Leben geniessen.
Warum in den Wintermonaten auf kulturelle Veranstaltungen, Familienfeste, öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufszentren usw. verzichten? Mit der Impfung lässt sich das Risiko einer Grippeansteckung reduzieren.

Die Impfung ist ein einfaches, schnelles und kostengünstiges Präventionsmittel.
Für Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko wird die Impfung von der Krankenkasse rückerstattet, sofern die Franchise bereits erreicht wurde. Am nationalen Grippeimpftag wird die Grippeimpfung für alle in vielen Arztpraxen ohne Anmeldung zu einem reduzierten Pauschalpreis angeboten. Oft wird die Impfung auch vom Arbeitgeber bezahlt - besonders im Gesundheitsbereich.

http://www.impfengegengrippe.ch/

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Die Kuckucksuhr

Gastbeitrag von Frau Maria für Zwischendurch

Letztens habe ich mich mal wieder mit meinen Freundinnen getroffen. Ich versprach meinem Mann, dass ich um Punkt 24 Uhr wieder zu Hause sein würde.

Aber wie das so ist, zwischen Cocktails, Tanz und Flirt vergaß ich die Zeit. Ich kam erst um 3 Uhr morgens zu Hause an . . . und das komplett betrunken! Als ich zur Tür hereinkam, fing gerade der Kuckuck an, dreimal "Kuckuck" zu rufen. Erschrocken stellte ich fest, dass der Kuckuck meinen Mann aufwecken könnte, und fing an, neunmal "Kuckuck" zu rufen.

Zufrieden und stolz, in meinem Zustand noch einen so guten Einfall gehabt zu haben, begab ich mich ins Schlafzimmer. Ich legte mich ins Bett und war beruhigt dank meines schlauen Einfalls.

Am nächsten Morgen beim Frühstück fragte mich mein Mann, wann ich denn letzte Nacht zu Hause angekommen sei. Ich sagte: "Um Mitternacht, wie ich es dir versprochen hatte!" Er sagte nichts weiter und wirkte auch nicht weiter misstrauisch. "Ja", dachte ich mir, "gerettet! Er hegt keine Zweifel an meiner Aussage!"

Aber dann sagte er plötzlich: "Ach übrigens, ich denke, mit der Kuckucksuhr stimmt etwas nicht!" Zitternd fragte ich: "Ach so? Warum denn, mein Schatz?"

Und er antwortete: "Nun ja, gestern Nacht rief der Kuckuck dreimal 'Kuckuck', dann - ich kann es mir gar nicht erklären - schrie er auf einmal 'Scheiße!' und dann rief er noch viermal 'Kuckuck'. Dann übergab er sich im Flur, rief weitere dreimal 'Kuckuck', lachte sich kaputt, rief erneut 'Kuckuck', rannte die Treppe hinauf, trat dabei der Katze auf den Schwanz, stolperte über den Couchtisch, der unter dem Gewicht zerbrach, legte sich schließlich an meiner Seite ins Bett, und - begleitet von einem Furz - stöhnte er ein letztes 'Kuckuck', dann war Ruhe. Kannst ja mal beim Uhrmacher nachfragen, ob das noch zu reparieren ist!"

Dienstag, 25. Oktober 2011

Massive Einsparungen durch Reduktion der Komplikationsrate in der Chirurgie möglich

Ein Forscherteam des UniversitätsSpitals Zürich untersuchte in einer Studie mit 1’200 Patientinnen und Patienten Faktoren, die nach grosser und komplexer Leber-, Pankreas-, Dickdarm- oder Adipositaschirurgie die Fallkosten beeinflussen. Die Studie belegt erstmals deutlich, dass vor allem Komplikationen Kostentreiber sind. Bei schweren Komplikationen können die Fallkosten gar um das Fünffache steigen.

In einer kürzlich im renommierten Wissenschaftsmagazin "Annals of Surgery " veröffentlichten Studie, konnte eine Forschergruppe am UniversitätsSpital Zürich zeigen, dass neben anderen untersuchten Faktoren, Komplikationen die Fallkosten am stärksten beeinflussen. Zum ersten Mal wurden die Folgen von Komplikationen gemäss einer standardisierten Methode finanziell quantifiziert. Dass unvorhergesehene Folgen von Operationen die Fallkosten erhöhen, ist unbestritten. Doch das Ausmass dieser Kostensteigerung bis zu einem Faktor Fünf übertrifft bisherige Schätzungen bei Weitem.

In der Studie mit 1’200 Patientinnen und Patienten wurden die Fallkosten systematisch erhoben und die Komplikationen nach einer standardisierten Methode in fünf Graden der „Clavien-Dindo-Classification“ erfasst. Die gesamten Fallkosten lagen bei CHF 56 Mio. Die Untersuchungsgruppe umfasste 393 komplexe Leber- und Gallengangsoperationen, 110 grosse Pankreasoperationen, 389 Dickdarmresektionen und 308 Magenoperationen. Die 30-Tage-Mortalität lag bei 1.8%, die Rate schwerer, aber behandelbarer Komplikationen bei 19%. Die publizierte Komplikationsrate war im internationalen Vergleich tief. Bei komplikationslosem Verlauf betrugen die durchschnittlichen Kosten pro Fall knapp CHF 28'000, bei einer Komplikation des höchsten Grades rund CHF 160'000.

Komplikationen in der Chirurgie haben somit nicht nur für die Betroffenen schwerwiegende Folgen, sondern auch gesundheitsökonomische Konsequenzen. 2009 beliefen sich die Gesundheitskosten auf CHF 61 Mia. (11.4% des BIP). CHF 16 Mia. wurden für die stationäre Akutbehandlung ausgegeben. Extrapoliert man die Resultate der Studie auf die Gesundheitsausgaben, so verursachen Komplikationen Kosten in Milliardenhöhe. Daher muss der medizinischen/chirurgischen Versorgungsqualität grösste Bedeutung beigemessen werden. Dies erreicht man nur durch die Konzentration von seltenen und komplikationsanfälligen Operationen auf einige Zentren, durch (Sub)Spezialisierung nach dem Vorbild der UEMS (Union Européenne des Médicins Spécialistes) und durch die Optimierung und Anpassung der Prozesse in Spitälern. Diese Massnahmen können Zahl und Schweregrad der Komplikationen reduzieren und die nachweislichen Kostentreiber der Fallkosten senken. Die Autoren der Studie fordern, dass Qualitätsdaten (wie Komplikationen) auf eine international standardisierte Weise erfasst werden sollen. Damit wäre auch ein adäquates Benchmarking unter den Spitälern gesichert.

The Impact of Complications on Costs of Major Surgical Procedures – A Cost Analysis of 1200 Patients. Published in Annals of Surgery, 201; Vonlanthen R, Slankamenac K, Breitenstein S, Puhan M, Müller M, Hahnloser D, Hauri D, Graf R, Clavien PA. (Ann Surg. 2011 May 10 [Epub ahead of print]; available online)

Montag, 24. Oktober 2011

Ja wenn …

mehr Wahlberechtigte den Griffel in die Hand genommen hätten, dann wäre vielleicht alles anders gekommen .Ob sich die Parteistimmen allerdings nur proportional verschoben hätten, wenn mehr an die Urne gestürmt wären, die wählen hätten dürfen, fällt eher ins Reich des Kaffeesatzes lesen als in die demokratische Realität.

Ja was wäre wenn ?

Die Wahlen sind ab heute grossteils Vergangenheit. Ausser für jene Kantone wo es zu Nachwahlen kommt. Die Meteorologen prophezeien einen langen, frostigen Winter. Unabhängig davon, wird es sozial kühler werden im Land. IV-Revision, Frauenpensionsalter- und höhe, Krankenkassen, Schweizer Franken, Wirtschaft und Eurokrise usw. sind nur einige Punkte auf der lfd. Agenda.

Im Vorfeld warnte der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes Rechsteiner (SP): «Wenn die Bürgerlichen mit ihren Forderungen durchkommen, ist das der grösste Angriff auf den Sozialstaat, den es in der Schweiz je gegeben hat». Die FDP mit ihrem Bundesrat Didier Burkhalter wurde mit einem Verlust von 4 NR-Sitzen dafür abgestraft, weil man sich an die Renten mit einer Senkung von 6,8 auf 6,4Prozent vergreifen wollte. Dies umsomehr die Senkung des Umwandlungssatzes schon im Frühjahr 2010 deutlich verworfen wurde.

Die Schäfchenpartei bekam wohl einen ihrer grössten „Watschen“ seit langer Zeit. 7 8 Mandate minus und Urgestein Blocher bei der Ständeratswahl auf Platz 3. Nicht zu Unrecht. Ihre Ausländerparolen und Plakate konnten wohl die wenigsten mehr hören und sehen. Man sah ja kaum den Wald vor lauter Bäumen (Plakate). Ja Herr Toni Brunner! Eigene Innovation ist gefragt. Der Politstern Blocher scheint am verblassen. Zeit für Brunner sich abzunabeln und sein durchaus vorhandenes Potential zum Wohle der Schweiz und nicht nur der Partei einzusetzen. Nur zu Poltern wie der Altvater, reicht heute nicht mehr. Vielleicht ist weniger Jammern ein erster Schritt. Der Urnengang war Realpolitik und keine Klagemauer.

Einen Arbeitssieg konnte die BDP dank ihrer Bundesrätin verbuchen. Die Grünliberalen Partei zählte wohl  zu den Wahlsiegern, die es eben auch gab. Hier hat sich das Geheimrezept Listenverbindungen gelohnt. Auch in Genf gab es einen überraschenden Sieger. Genaueres, auch zu den anderen Parteien, hier auf Eidgenössische Wahl 2011 und SF "Entscheidung 11 ". (sh auch Google).

Die politische Landschaft wurde am Sonntag aufgemischt. Allerdings steht dem ganzen Szenario die grösste Partei der Schweiz – nämlich die Nichtwähler – entgegen. Hier fehlt es da und dort noch am demokratischen Verständnis oder den Willen das Land mit zu gestalten. Oder ist es gar einen Wahlmüdigkeit, die sich hier im System bemerkbar macht. Jedenfalls heisst es künftig mehr Jungwähler und Wähler/innen an die Urne zu bringen.

Ich kann nur hoffen, dass die Menschen am Rande der Gesellschaft, die Sozialschwachen, Rentner und IV-Bezieher jetzt endlich aus dem Fokus der Tagespolitik verschwinden. Sie sind einfach nicht die schwarzen Schafe der Nation (oder SVP). Es gilt verstärkt die schwankende Europapolitik mit möglichst wenig Schaden von der Schweiz fernzuhalten und in der Weltpolitik eine starke Stimme zu erheben. Aber auch die Banken müssen endlich das richtige Ende des Fadens finden, damit wieder Ruhe und ein ungestörtes, politisches Arbeitsklima ohne Ausgrenzung einkehrt. Zum Wohle aller Gesellschaftsschichten und der
Schweizer Wirtschaft.

Das Volk hat es per Wählerauftrag in der Hand, mehr oder weniger gelbe Karten zu verteilen. Für die Gewählten heisst es aufpassen und die Rolle als gewählter Volksvertreter auch voll und ganz in diesem Sinne anzunehmen. Neutral, unabhängig - so ganz ohne Einflüsterer und Lobbying. Demokratie hat nur dann einen Sinn, wenn sie auch auf allen Ebenen gelebt wird.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Zum Wahlsonntag



„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“
(Albert Einstein)

Samstag, 22. Oktober 2011

Schweizer Gesundheitssystem bringt hohe Leistungen, muss sich aber für Zukunft rüsten

Einfacher Zugang zu einer Vielzahl von medizinischen Leistungen und eine breite Auswahl an Versicherern und Anbietern von Gesundheitsdiensten sind für die Bewohner der Schweiz heute selbstverständlich. Dennoch mahnen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrer gemeinsamen Bestandsaufnahme zum Schweizer Gesundheitswesen Änderungen an: Noch gehört das Gesundheitssystem des Landes zu den besten weltweit. Um steigende Kosten für chronische Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden auszugleichen, sind aber Reformen nötig.

Die ausgezeichneten Leistungen des Schweizer Gesundheitssystems spiegeln sich in der hohen Lebenserwartung und in großer Patientenzufriedenheit. Der Preis dafür ist allerdings erheblich: 11,4 Prozent des Schweizer Bruttoinlandsproduktes (BIP) flossen im Jahr 2009 in die Gesundheitsversorgung – der OECD-Durchschnitt lag bei 9,6 Prozent.

Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die große Anzahl an Krankenhäusern. In der Vergangenheit funktionierte dieses System gut. Der zunehmenden Zahl von chronisch Kranken, die weniger intensiv, dafür aber regelmäßig versorgt werden müssen, wird es allerdings längerfristig nicht mehr gerecht werden. Der OECD-Bericht empfiehlt deshalb, das System stärker auf Grundversorgung und Vorsorge auszurichten. Zurzeit gehen 2,3 Prozent aller Ausgaben im Gesundheitssektor in Vorbeugung und Gesundheitskampagnen. Ein Bundespräventionsgesetz mit klarer Regelung der Zuständigkeiten und einem finanziellen Rahmen für Vorbeugemassnahmen, würde helfen.

Regierungen und Versicherer sollten die medizinischen Versorger dazu ermutigen, ihre Anstrengungen zu koordinieren indem innovative Zahlungsmethoden und Patientendossiers entwickelt werden, die es ermöglichen, die Genauigkeit einer Diagnose zu verbessern und mehrfache Tests zu vermindern. Darüber hinaus sollte die Schweiz jetzt beginnen, die Entwicklungen bei ihrem medizinischen Personal zu planen. So wäre sichergestellt, dass das Land auf die wachsenden Anforderungen und Änderungen in der medizinischen Landschaft vorbereitet ist. Ziel muss es sein, mehr Gesundheitspersonal auszubilden, Krankenschwestern anzuwerben und in dem Beruf zu halten, sowie die Ausbildung von Allgemeinmedizinern zu fördern.. Außerdem sollte das Personalmanagement in Krankenhäusern verbessert werden. Mehr Anstrengungen sind nötig bei der Sammlung von Daten betreffend des Gesundheitszustand, so dass die Schweiz die Gesundheitsrisiken und die Personen, die durch diese Risiken betroffen sind, identifizieren kann. Im Moment berichtet die Schweiz über die Qualität der Behandlung in den Krankenhäusern. Dies sollte auf das Gesundheitssystem erweitert werden, damit Patienten, Versicherer informierte Entscheidungen treffen können.

Um das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erhöhen und die Schweiz für künftige Herausforderungen fit zu machen, schlagen OECD und WHO außerdem vor:

• die Qualität und Kosteneffizienz der Gesundheitsdienste zu prüfen;
• Wettbewerb zwischen Krankenversicherungen zu fördern, indem beispielsweise Versicherern gestattet würde, mit bestimmten Dienstleistern Verträge abzuschließen;
• die Mittel für Krankenhäuser weiter auf Grundlage von diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG) zur Verfügung zu stellen, dabei jedoch Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die verhindern, dass die Anzahl der Dienstleistungen unbegründet in die Höhe schiesst und dass ineffiziente Krankenhäuser unterstützt werden;
• weitere pharmazeutische Reformen durchzuführen, Patienten dazu anzuregen, Generika zu kaufen und die Rolle der Ärzte bei der Abgabe von Arzneimitteln zu verringern sowie schließlich
• die Auswirkungen von Gesundheitsausgaben auf Haushalte zu beobachten, so zum Beispiel hohe Vorauszahlungen oder Abschläge durch die Versicherer.

More Info u.a.:
Ms Sabina Helfer
Press and Media Relations Officer
Federal Office of Public Health
CH- 3003 Bern, Switzerland

Donnerstag, 20. Oktober 2011

EL für Familien als Bekämpfung von Familienarmut

Modell SKOS

Ergänzungsleistungen für Familien (FamEL) als Instrument zur Bekämpfung von Familienarmut stehen seit mehr als zehn Jahren auf der familien- und sozialpolitischen Agenda. Neben dem Projektauf nationaler Ebene, haben zahlreiche Kantone eigene Initiativen lanciert. Die SKOS beteiligt sich seit geraumer Zeit an der Debatte um die FamEL sowohl auf Bundesebene als auch auf kantonaler Ebene. So hat sie verschiedene Kantone bei der Erarbeitung ihrer Modelle unterstützt und konnte dabei vielfältige Erfahrungen sammeln in Bezug auf die Ausgestaltung von FamEL.

Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Ausgestaltung der FamEL zeigt, dass die Diskussion um die Einführung einer neuen Leistung sehr komplex ist und die diskutierten Modelle beträchtliche Unterschiede aufweisen sowohl hinsichtlich Zielsetzung als auch in der konkreten Ausgestaltung.
Der Wunsch nach Koordination und Information besteht von verschiedenen Seiten. Die SKOS hat deshalb beschlossen ein eigenes Modell zu erarbeiten mit dem Ziel, sich in der politischen Debatte besser positionieren zu können und ein Arbeitsinstrument für die konkrete Beratung der Kantone zur Verfügung zu haben.

Für die SKOS stehen bei der Einführung einer bedarfsabhängigen Leistung für Familien zwei Ziele im Vordergrund:

1. Besserstellung von Familien mit tiefen Einkommen, um die Familienarmut effektiv zu bekämpfen.
2. Entlastung der Sozialhilfe, da diese u.a. im Bereich der Working-Poor-Familien ein strukturelles
Armutsrisiko auffängt, wofür sie weder gedacht noch gerüstet ist.

Das SKOS-Modell versteht sich nicht als Idealmodell, sondern als Vorschlag für eine sozialpolitischzweckmässige und sinnvolle Lösung von FamEL. Für die SKOS als Fachverband der Sozialhilfe steht die sozialpolitische Wirkung der Ergänzungsleistungen für Familien im Vordergrund. Die SKOS ist sich aber im Klaren darüber, dass die Diskussion sehr komplex geführt wird und dabei auch andere Argumente (z.B. Finanzierung) eine Rolle spielen. Das SKOS-Modell ist entsprechend offen
ausgestaltet und kann somit an kantonale Gegebenheiten angepasst werden. Die SKOS hat sich für die Definition des SKOS-Modells an fünf Grundsatzfragen orientiert, die bei der Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien von zentraler Bedeutung sind. Anhand dieser fünf grundlegenden Aspekte wird festgelegt, wer von der Leistung profitieren kann (Alter der Kinder, Voraussetzung von Erwerbstätigkeit) und wie die Leistung wirken soll (Höhe des Lebensbedarfs, Erwerbsanreize, anerkannte Ausgaben). mehr dazu hier als PDF

Montag, 17. Oktober 2011

Steve Jobs war „bisweilen ein Ars........“

FOCUS Online druckt vorab Auszüge aus der Steve-Jobs-Biografie. Autor Walter Isaacson benennt darin auch die Schwächen des Apple-Gründers überraschend deutlich. So soll Jobs oft mehr als deutlich gewesen sein. Die meisten Menschen besässen eine Kontrollinstanz, die zwischen Gehirn und Mund sitze und ihre brutalsten Ansichten und stechendsten Impulse abschwäche. Jobs habe so etwas gefehlt.

Gestern war "Steve Jobs Gedenktag"
Wer hat das schon. In Gedenken an den verstorbenen ehemaligen Apple-Chef erklärte der kalifornische Gouverneur Jerry Brown diesen Sonntag zum „Steve Jobs Tag“. Zu Ehren seines Lebens und seines Schaffens werde der 16. Oktober Jobs gewidmet, sagte Brown. „Steve Jobs hat den kalifornischen Traum verkörpert“. Nun ja, solche Ereignisse trennen die Apfeljünger. Während die einen in ihm den Appleretter sehen und vergöttern, gab es eben auch den Menschen Jobs, dem so mancher Kommentar ungeprüft zwischen Hirn und Mund entfleuchte, wie sein Biograph zu erzählen weiss. Die offizielle Biographie erscheint Ende Oktober im Buchhandel.

Mangelnde Pietät

Man(n)/Frau mag ja gespannt sein was in der Biographie noch zu Tage tritt. Ob es pietätvoll ist, so kurz nach seinem Tod solche Sätze abzudrucken mag jeder für sich entscheiden. Sie zeigen aber vielleicht dass er nicht der Übermensch war, als er gerne hingestellt wurde. Er war eben ein Mensch wie du und ich. Mit Rücksicht alleine lässt sich halt nicht einen In-Marke aufbauen bzw. retten, wo die Leute dieser Tage nur wegen eines aufgepeppten iPhones stundenlang in den Schlangen vor den Shops warten. Übrigens , das teuerste "S" der IT-Geschichte !

Eine weitere Facette aus dem Leben des jüngst Verstorbenen, der ebenso leider vom Krebs erkrankt, wie Tausende andere  auf diesem Globus auch. Darin hat er sich also nicht unterschieden. Einziger, aber entscheidender Unterschied - Apple - wird in den Köpfen der Menschen sein Lebenswerk bleiben.
So werden Viele weiter, was Apple betrifft, Zerissene bleiben, wenn sie sein Andenken ehren.



Das iPhone 4S im Kurz-Check - Focus Online

Sonntag, 16. Oktober 2011

Hohe Mieten bedrängen immer mehr ältere Personen

Wer im Alter kein Vermögen hat, ist auf Ergänzungsleistungen angewiesen .

Doch deren gesetzliche Höchstgrenze wurde nie mehr angepasst. Nun geraten Ältere wegen der hohen Mieten in Bedrängnis. Diese und andere Themen finden Sie in der Mieten & Wohnen Nr. 7/2011 des Mieterverbandes Schweiz. U.a.:

  • Die Sanierungswelle rollt durchs Land
  • Bereitschaft für Mietverbesserung gleich Null
  • Wenn im Herbst die Heizung nicht anspringt
  • Interessante Tipps auch zur derzeitigen Nebenkostenabrechnung welche die Haushalte erhalten haben. Weiters auch ein MV-Spezial zu den Nationalratswahlen. Wer vertritt dort die Mieterinteressen. So kurz vor den Wahlen nicht ganz uninteressant. Runter mit den Mieten.

Freitag, 14. Oktober 2011

Staatstrojaner nun auch in der Schweiz

Gerüchte gab es schon länger – heute wurde aus dem Verdacht Gewissheit: Nicht nur in Deutschland, auch in der Schweiz kommen sogenannte Staats-Trojaner zum Einsatz. Mit dieser Software ermitteln Behörden in Computern. Die Nachricht hat Empörung ausgelöst. Ein Bericht von 10v.10/SFDRS :


Zum Thema:
Mit Spionage-Software in vier Fällen gegen Terrorismus ermittelt - Bluewin News
Die wichtigsten Fragen zum Staatstrojaner/ Schnüffeln ohne Grenzen : Spiegel.de  bzw. Google

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Wahlkampf 2011 im Fokus 2.Teil

Natürlich wollen wir/ich uns nicht anmassen, irgendwelche Wahlempfehlungen abzugeben. Jeder Wähler ist ja mündig genug, sich aus dem breiten Angebot der zu Wählenden seinen Preferenzen rauszusuchen. Wenn auch bei allen die eingesetzten finanziellen Mittel nicht immer gleich sind. Manchen Parteien fehlt halt ihr gönnerhafter Unterstützer, was allerdings den Schluss nahelegt, Politik muss nicht immer etwas mit Volkswillen zu tun haben. Es wird einfach mit der grossen Kelle angerichtet.

Dazu kann man ja in den Medien alle möglichen Pros und Kontras nachlesen und nachschauen. Uns geht es mit diesem Artikel darum, für Menschen zu lobbieren, die weder Geld noch Politiker für ihre Interessen haben und so zum Spielball der Tagespolitik werden. Sie brauchen jedoch verantwortungsvolle Volksvertreter, die sie akzeptieren und sich nicht als Lobbyisten vor irgendwelche Karren spannen lassen. So haben sie nichts im NR zu suchen.

Politik und Rechtsprechung erarbeiten fern von der Praxis Entscheide, die sich in sehr vielen Einzelfällen (also bei konkreten Menschen aus Fleisch und Blut) existenziell vernichtend auswirken ( Psychoanalytikers Werner A. Disler/sh. unten *)

Gestörtes Rechtsempfinden

Die so «behandelten» Prämien- und Steuerzahler (Patienten) verlieren damit nicht nur ihren Glauben an den Sozial- und Rechtsstaat, weil sie sich in ihrem Rechtsempfinden schwer verletzt fühlen. Sie werden durch dieses Rechtsverständnis einer oligarchen Versicherungsrechtselite auch real als Sozialhilfeempfänger ausgegrenzt. Dabei sind es ja nicht nur Ausländer, sondern geborene Schweizer seit Generationen, wo schon die Grosseltern und deren Grosseltern sich für das Wohlergehen der Schweiz eingesetzt haben. Ihnen wurde gelehrt, zahle Prämien und wenn es schief geht bis du versichert.

Warum ich/wir das hier so schreiben. Weil diese Tatsachen so in keinem Wahlkampf zum Thema gemacht werden. Diejenigen welche krank sind, haben vieles davon schon leidvoll erfahren müssen. Die anderen kümmert es nicht, weil sie ja gesund sind, was sich jedoch allerdings schnell ändern kann.

Nehmen wir nur ein Beispiel zu einer Abstimmung im Nationalrat zur “Motion Verzicht auf unsinnige Sparmassnahmen gegen Behinderte und Betagte :

Bei der SVP stimmten 53 dagegen, 4 dafür. SP und Grüne geschlossen dafür. FDP 25 dagegen und 5 dafür. Bei der BDP vier dagegen und 1 dafür. CVP/EVP/GLP stimmten mehrheitlich dafür. Total 97:11 (Abriss aus Blog IV-InfoG )

Aus diesen Abstimmungsergebnissen kann man je nach politischer Warte für sich die entsprechenden Schlüsse ziehen. Sie zeigen ein Bild, wer hinter den Behinderten und IV-Bezügern dieses Landes steht und wer nicht. Dank der 4 SVP-Stimmen war zumindest vor dem Ständerat die Motion nach langem Kampf angenommen.

Ein Wink mit dem Zaunpfahl

welche Partei sich nicht für die Bedürfnisse von IV-Bezieher und Behinderte eignet. Aus meiner Sicht aber auch einen Aufforderung an die zahlreichen Nichtwähler, sich einmal mit den zugesandten brieflichen Abstimmungsunterlagen zu befassen. Einfacher geht es wohl nicht mehr. Nehmen sie sich die paar Minuten und helfen die politische Zukunft aller Schweizer mitzubestimmen.

* Die Bloggerkollegin Mia hat zu den folgenden, bewilligten Leserbrief verwiesen und damit wertvolle Vorarbeit geleistet. Unter anderem auch den folgenden Leserbrief «Die Entmündigung der Medizin durch die Justiz» des Zürcher Psychoanalytikers Werner A. Disler. Er zeigt darin die ganze Problematik aus der Sicht des Psychotherapeuten ausführlich und mit juristischen Fachwissen gespickt auf. Diese disziplinübergreifende Sichtweise ist leider sehr selten und daher absolut lesenswert.

Teil 1

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Neue Miss Handicap als Botschafterin für Gleichstellung

Miss Handycap 2011

Der etwas andere Schönheitswettbewerb fand am Samstagabend zum dritten Mal statt. Zur Wahl standen neun junge Frauen mit Behinderung. Die Miss Handicap soll Botschafterin für die Gleichstellung und Integration von Menschen mit Behinderung sein. Die 18-jährige Single-Frau, Sternzeichen Löwe, hat seit einer Quecksilbervergiftung einen schweren Weg hinter sich, den sie aber selbstbewusst bestritten hat. Wir von IM gratulieren ihr herzlichst zum Titel als Botschafterin.


glanz & gloria vom 09.10.2011

Video by SFDRS 2011

Dienstag, 11. Oktober 2011

Wahlkampf 2011 Volksvertreter und Familienpolitik

Familienpolitik (Teil1)

Haben sie Familie, ein behindertes Kind oder sind selbst behindert ? Dann würde ich aus Sicht der letzten Jahre unserer “Volksvertreter“ etwas genauer unter die Lupe nehmen. Denn Familie sind im Wahlkampf 2011 nicht attraktiv. Die IV-Revision bringt jeden Tag neues Ungemach für die Betroffenen. Gegenüber den drei grossen Themen Frankenstärke, Migrationspolitik und Atomausstieg sucht man das Thema Familienpolitik derzeit vergebens. Gerade einmal vier Parteien (CVP, SP, Grüne und GLP) wollen sich in der kommenden Legislaturperiode für familienergänzende Kinderbetreuung stark machen.

Bei den konservativen und liberalen Kräften SVP, FDP, BDP und EVP muss man lange suchen, um Vorschläge zur Entlastung der Familien zu finden. Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn man sich anschaut, wie stark sich die Politiker der vier grössten Parteien in der vergangenen Legislaturperiode für das Thema engagierten.

Ein Fazit von Familienleben.ch zeigt uns Ernüchterndes: Die rechten Parteien sind offensichtlich nicht am Thema Familie interessiert. SVP und FDP reichten jeweils weniger als zehn parlamentarische Vorstösse zum Thema ein. Bei SP und CVP waren es rund vier- beziehungsweise dreimal so viel. Dies ist kein Wunder, betonen doch SVP und FDP die Eigenverantwortlichkeit der Familie. Der Staat soll sich raushalten oder – im Fall der SVP – nur die “traditionelle Familie“ stärken. Wer braucht da schon mehr Kinderkrippen, Tagessschulen oder Vaterschafts-urlaub, wenn Mütter sowieso zu Hause bleiben sollen?

Was haben die Wahlen mit den Renten zu tun?

SP-Nationalrat Paul Rechsteiner geht auf die Barrikaden. «Wenn die Bürgerlichen mit ihren Forderungen durchkommen, ist das der grösste Angriff auf den Sozialstaat, den es in der Schweiz je gegeben hat», warnt der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Es mag zwar in der Bundesverfassung stehen: «Die Renten haben den Existenzbedarf angemessen zu decken.» Die FDP will das Rentenalter für Frauen von 64 auf 65 Jahre erhöhen.Die CVP will den automatischen Teuerungsausgleich für die AHV-Renten abschaffen. .

Demnächst 2-ter Teil

Montag, 10. Oktober 2011

Jammern auf hohem Niveau


Eine Diskussion auf einer bekannten Schweizer Blogseite, welche sich mit Themen rund um die IV befasst, hat mich dazu gebracht mich näher mit dem “Jammern“ im allgemeinen aber auch im besonderem zu befassen. Vielleicht ist jammern ein allzuviel mit Vorurteilen besetzter Begriff. Im Rahmen einer Diskussion wurde jedenfalls aus meiner Sicht der Begriff etwas verniedlicht. Dürfen Behinderte jammern,ihre Story erzählen und damit über ihre Leiden und Sorgen im Alltag berichten.

Jammern zählt doch zum Standardrepertoire exponierter Mitmenschen. Was sagt Wikipedia dazu. Welche Synonyme finden sich dafür. Da finden wir Wörter wie betrübt, bekümmert, beschweren, wehklagen.

Nachdem wir das nun annähernd geklärt haben möchte ich erklären warum mich das beschäftigt. Die generelle Frage die im Raum stand hiess, dürfen Behinderte jammern. Mich hat daran gestört, dass man nicht jammern darf, wenn man betroffen ist. Auf die Gefahr hin, dass wir als Behinderte in der Öffentlichkeit nicht mehr ernst genommen werden. Nach meiner Ansicht gehört aber klappern zum Handwerk. Es wird überall im Alltag eingesetzt. Die Bauern jammern, die Politiker, die Banker, die Alleinerziehenden. Yves Rossier, der Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen hat Mitte 14. September des Jahres anlässlich des Festes zur Einführung der persönlichen Assistenz eine bemerkenswerte Rede gehalten

Herr Rossier ist ja seit 2004 im Amt. Also nicht die ganze Zeit um den beschwerlichen Weg bis zur Einführung einer Finanzierung der Persönlichen Assistenz im Detail miterlebt zu haben. Es war ein fünfzehnjähriger Kampf (!) all die Sorgen an die da oben weiterzugeben, zuzuhören. Dabei zogen nicht alle Einrichtungen am selben Strick. Hervorzuheben dank dem hartnäckigen und äusserst geschickten Einsatz vor allem einer zuhörenden Person: Katharina Kanka.

Recht muss man sich holen

Aus seiner Rede zog er diese Schlussfolgerung: Wenn man etwas erreichen will, muss man nicht warten, bis uns jemand gibt. Wenn man Recht hat, muss man es sich holen. Das habe ich auch in der Bundesverwaltung gelernt (!) *

An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schnell die Kosten eines Rechtstreites ins uferlose explodieren können. Nur wer das Glück hat, kann sich einen Rechtsstreit bis zum Bundesgericht leisten. Umgekehrt würden wir nicht jammern, wobei ich hier das hinweisen auf unsere Situation verstehe, käme das Thema auch in der Politik weiterhin zu kurz. Darf man nicht bekümmert und betrübt sein, wenn man seine sparsamen Mittel einsetzt. Ich werde auch künftig jammern. Ich werde weiter über die mangelnde Zusammenarbeit und Kooperation der bestehenden Organisationen jammern, aufzeigen, berichten. Und ich werde versuchen, jenen Menschen helfen, denen es noch schlechter geht. Nicht weil es meinen Berufung ist, sondern weil ich einen Bedarf für Behinderte sehe. Hören sie rein.

Es war einen gute Rede. Es war aber auch einen Rede, wie man sie von einem BSV-Direktor erwarten dürfte. Auch wenn in einigen Punkten Auffassungsunterschiede bestehen. Würden wir je zum Jammern aufhören, geben wir uns selbst auf. Wir haben diese Behinderung nicht gewünscht (wer tut das schon), Herr Rossier hatte die Wahlfreiheit sich bis zu dieser Position raufzuarbeiten oder es zu lassen. Wenn aber, wie er selbst in seiner Rede feststellt, von der Macht der Strukturen berichtet, lade ich ihm gern ein, einen Zeit unseren Weg zu begleiten. Ob er dann noch die Kraft findet, sein Recht zu holen, oder eher seinen verbleibende Lebenszeit geniesst und aufhört zu jammern, weil es nichts zu holen gibt. Der Staat verweigert sich schlichtweg. Und dagegen ist nun mal kein Kraut gewachsen.

*Diesen Spruch kann man in dieselbe Schublade ablegen wie "Wer wirklich arbeitenwill, bekommt einen Arbeitsplatz" . Wer die Realität am Arbeitsmarkt kennt, speziell für Behinderte, weiss wovon ich schreibe.  

Sonntag, 9. Oktober 2011

Kubanische Autorevolution

«Übertragung des Besitzes von Fahrzeugen durch Kauf, Verkauf oder Spende zwischen Kubanern, die auf der Insel leben, und Ausländern, die in Kuba leben»


Erstmals seit mehr als 50 Jahren ist es erlaubt,in Kuba wieder neue Autos kaufen oder verkaufen.Die neuen Regeln sind Teil der von Staatschef Raúl Castro angekündigten Reformen zur wirtschaftlichen Öffnung des Landes. Noch in diesem Jahr dürften neue Regeln für Kauf und Verkauf von Wohnungen bekanntgegeben werden.

Samstag, 8. Oktober 2011

Prämienanpassung 2012 moderat

Massnahmen im Gesundheitswesen greifen

Die Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung werden 2012 um durchschnittlich 2,2 Prozent angepasst, was monatlich rund 8 Franken 20 Rappen entspricht. Je nach Kanton liegt die Prämienentwicklung in einer Bandbreite zwischen minus 1 und 5,5 Prozent. Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern EDI, zog eine positive Bilanz der bisherigen Sparmassnahmen und wies auf die weiteren geplanten Reformen hin, um Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen zu verbessern und damit das Sparpotenzial besser auszuschöpfen.
Die durchschnittliche Prämienerhöhung von 2,2 Prozent für 2012 gilt für die Prämie von Erwachsenen mit einer Minimalfranchise von 300 Franken inkl. Unfalldeckung. Dieser Anstieg liegt deutlich unter dem mehrjährigen Durchschnitt von 5,3 Prozent und ist seit Inkrafttreten des Krankenversicherungsgesetzes KVG 1996 die zweitniedrigste Anpassung. Sie beträgt nur noch rund ein Drittel der letztjährigen Anpassung von 6,5 Prozent.

In sieben Kantonen (BE, GR, NE, OW, TG, TI und VD) liegen die Prämienanpassungen unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt, die Veränderungen bewegen sich hier in einer Bandbreite zwischen minus 1 und 2 Prozent. In weiteren acht Kantonen (AG, BL, GE, LU, SH, SO, SZ und VS) beträgt die durchschnittliche Prämienanpassung 2,2 bis 2,8 Prozent. Die übrigen 11 Kantone (AI, AR, BS, FR, GL, JU, NW, SG, UR, ZG und ZH) verzeichnen überdurchschnittliche, aber ebenfalls relativ moderate Anpassungen von 3,1 bis 5,5 Prozent.

Die Prämien für Kinder werden im Schnitt um 1,4 Prozent angepasst, was pro Monat rund 1 Franken 30 Rappen entspricht.. Bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren sind es 4,4 Prozent (rund Fr. 14.60 / Monat). Im Vergleich dazu betrug in den letzten zwei Jahren die Anpassung jeweils mehr als 10 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen ist der deutlichere Anstieg darauf zurückzuführen, dass sie viel zum Risikoausgleich beitragen und daher mehrere Krankenversicherer die Prämienrabatte für diese Alterskategorie erneut gesenkt haben. Zur Verbesserung dieser Situation prüft das EDI Massnahmen und trägt dabei den neuen Regelungen im verbesserten Risikoausgleich unter Berücksichtigung der erwarteten Wirkung der Vorlage Managed Care Rechnung.

Die genannten Durchschnittswerte bieten nur einen Anhaltspunkt für die Prämienentwicklung und zeigen eine Tendenz auf einer über die Jahre vergleichbaren Basis auf. Die Prämienentwicklung für den einzelnen Versicherten weicht jedoch je nach Versicherungsmodell davon ab. (mehr)

MM Bundesamt für Gesundheit
Internet: http://www.bag.admin.ch/

Freitag, 7. Oktober 2011

AHV-Reformprozess erhält eigene Plattform

ahv-gemeinsam.ch

Die neue Internetplattform www.ahv-gemeinsam.ch informiert über den Reformprozess zur Sicherung der AHV für künftige Generationen. Sozialpartner, politische Parteien und Kantone sind bereit, gemeinsam mit dem Eidgenössischen Departement des Innern EDI die nächsten Reformschritte anzugehen.

Die Internet-Plattform soll Transparenz schaffen und den partnerschaftlichen Prozess dokumentieren. Sie enthält Angaben zu den aktuellen Forschungsergebnissen und den Rahmenbedingungen. Sie informiert über den Stand der Arbeiten und das weitere Vorgehen. Neben den involvierten Partnern erhält so die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Schrittweise soll die Plattform weiter ausgebaut werden.

Der Bundesrat will in der Legislaturperiode 2012 bis 2015 Reformschritte in die Wege leiten, um die AHV zu modernisieren und sie für die Zukunft fit zu machen. Da die AHV das Herzstück der Sozialwerke ist, soll die Reform in einem partnerschaftlichen Prozess angegangen werden. In den beiden Gesprächsrunden im November 2010 und im Sommer 2011 stiess das partizipative Vorgehen des EDI im Grundsatz auf Zustimmung.

Alle Beteiligten begrüssen den ganzheitlichen Reformansatz des Bundesrates und anerkennen die Finanzperspektive des EDI als taugliche Basis für die Reformen. Nach diesen Perspektiven werden sich die Finanzen der AHV wegen der Alterung der Bevölkerung ab 2020 rapid verschlechtern, so dass die Reformen auf diesen Zeitpunkt hin greifen müssen

Auf grundsätzliche Zustimmung stossen auch die Fragestellungen der diversen Forschungsprojekte, die Grundlagen für die AHV-Reform liefern sollen. Insbesondere interessieren die Gründe für die Frühpensionierung oder für die Weiterführung der Erwerbstätigkeit über das Rentenalter hinaus. Auch den Fragen nach einem Steuerungsmechanismus bzw. einer Schuldenbremse wird grosse Bedeutung beigemessen, ebenso den Schnittstellen zwischen AHV und Pensionskasse. Dieses Verhältnis untersucht der Bericht zur Zukunft der 2. Säule, der Anfang 2012 in die Anhörung geht.

Alle Forschungsergebnisse sollten Mitte 2012 vorliegen, so dass in einer nächsten Runde des Dialogs gemeinsam Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen gezogen und konkretisiert werden können. Mit den Eckwerten der Reform rechnet das EDI Ende 2012, damit auf dieser Grundlage im Jahre 2013 die Vernehmlassungsvorlage ausgearbeitet werden kann.

Angehört wurden in der zweiten Runde alle Parteien, die im Parlament mit Fraktionsstärke vertreten sind – SVP, SP, FDP.Die Liberalen, CVP, Grüne und BDP – die Sozialpartner d.h. der Gewerkschaftsbund SGB und Travail.Suisse sowie Economiesuisse, Arbeitgeber-und Gewerbeverband und als Vertretung der Kantone die Schweizerische Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK). Sie bilden die Partner der neuen Plattform ahv-gemeinsam. Mit dabei ist auch die AHV/IV-Kommission als besonderes Beratungsorgan des Bundesrates.

Medienmitteilung BSV

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ruhe und Frieden

Steve Jobs
1955 - 2011

Apple hat nicht nur ein  kreatives und visionäres Genie verloren. Steve war auch ein Mensch wie Du und ich.
Zur öffentlichen Person Jobs wurde schon viel geschrieben und berichtet. Die Zukunft wird uns zeigen, wie gross seine Taten für Apple waren.

Unser Beileid gilt auch speziell seiner Familie, die mit ihm einen geliebten Vater und Ehemann verloren haben.

Möge er jetzt Ruhe und Frieden finden

Volksinitiative "Ja zur Hausarztmedizin"

Der Bundesrat überweist den direkten Gegenentwurf mit der Botschaft ans Parlament.

In der Sitzung vom 16.09.2011 hat der Bundesrat den direkten Gegenentwurf der Volksinitiative „Ja zur Hausarztmedizin" und die entsprechende Botschaft ans Parlament überwiesen. Mit dem direkten Gegenentwurf nimmt der Bundesrat die Anliegen der Hausärztinnen und Hausärzte ernst und schätzt die Hausarztmedizin als wichtigen Pfeiler der medizinischen Grundversorgung im schweizerischen Gesundheitssystem. Er hält aber daran fest, dass die Hausarztmedizin nicht isoliert gefördert werden soll, sondern als Teil einer umfassenden medizinischen Grundversorgung. Einzelne Forderungen der Hausärztinnen und Hausärzte sind bereits erfüllt worden oder werden mittelfristig durch ein Massnahmenpaket aufgenommen.

Zusammen mit dem direkten Gegenentwurf zur Volksinitiative „Ja zur Hausarztmedizin" hat der Bundesrat zudem den Bericht in Erfüllung zur Motion 08.3608 von Jacqueline Fehr (Strategie gegen Ärztemangel und zur Förderung der Hausarztmedizin) verabschiedet. Beide Geschäfte wurden inhaltlich eng aufeinander abgestimmt.

Für Ihre wertvollen Hinweise und Änderungsvorschläge danken wir Ihnen im Voraus bestens. (mehr)

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Es hat nicht wollen sein (iPhone 5)

Bloggerinterview im Appleumfeld

Selten bekommt man(n)/frau ja Blogger, welchen hinter ihrem Blog stehen, virtuell zu sehen. Nach meinem Teilumstieg auf Mac habe ich schon mehrmals auf seinen Blog nachgelesen. Es geht um den bekannten Schweizer Blog Apfelblog.ch“, welcher von Renato Mitra seit 2007 betrieben wird.

Apfelblog.ch liegt ja normalerweise nicht im Mainstream, nicht weil es sich etwa um einen Apfelbauern handelt, sondern um einen Social Media Manager der hier die Tastatur schwingt. Mac und sein Firmenlogo, der angebissenen Apfel, verfügt ja nicht über den grossen Marktanteil. Apple versteht es aber immer wieder einen Hype um seinen Neueinführungen zu starten. Die Medien spielen bei diesem Theater immer brav mit. Deshalb braucht es für mich unabhängige Blogger die zu einem Thema schreiben, welches mich und einen grossen Teil der Öffentlichkeit interessiert.

Der Blog Apfelblog.ch erscheint mir trotz seiner Nähe zur Presse ein unabhängiger Schreiber zu sein, der wenn es mal sein muss , auch mal gegen den Strom schwimmt, wenn er eine Meinung vertritt.

Weblogs und Blogger werden in der Gesellschaft mit gemischten Gefühlen wahrgenommen. Haben diese Personen wirklich etwas zu sagen oder sind es nur Selbstdarsteller? Sind Blogs eine Bereicherung um eine andere Sichtweise zu den klassischen Medien zu bekommen oder gar harte Konkurrenz für die Zeitungen? Für mich steht die Antwort fest. Blogger, welche mit Herzblut ihren Blog betreuen können mir persönlich mehr weiterhelfen, als diverse „Tests“ in den Fachzeitschriften. Denn auch bei Apple ist nicht alles Gold was glänzt, was man ja bei den Verkaufspreisen schnell mal annehmen könnte.

Hier das besprochene Interview auf You Tube für diejeneigen, welche es noch nicht gesehen haben:


Für mich noch interessant, das Renato selbst auf dem Apfelblog.ch später noch detaillierter in Wort und Schrift zum Interview Stellung bezieht. Ein insgesamt gelungener Auftritt aus der Bloggerszene.

IM: Es hat nur zum iPhone 4S gerreicht.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Wirtschaftsflüchtling als Busfahrerin in Zürich (SF Reportage)

Ist man gleich ein Wirtschaftsflüchtling, wenn man das gewohnte Umfeld in Deutschland verlässt, um sich in Zürich als Buslenkerin anstellen zu lassen. Sicher, auf den ersten Blick ist der Lohnunterschied gross. Aber erstens handelt es sich in Zürich und einen überteuerten Mietmarkt und zweitens zahlt man in Deutschland Nettolöhne. Von den unterschiedlichen Lebenskosten möchte ich gar nicht sprechen. Hier aber gleich von Wirtschaftsflüchtling zu sprechen finde ich doch etwas überzogen. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass auch rund 600.000 Schweizer/innen im Ausland beschäftigt sind. Wie werden die benannt ?

Bei den VBZ arbeiten schon seit geraumer Zeit deutsche Bus- und Tramführer(innen), und man ist offenbar mit ihnen zufrieden. Sie bekommen den gleichen Lohn wie ihre Schweizer Kollegen. Dass man nicht genügend Schweizer Bus- und Trampersonal findet, liegt wohl auch daran, dass es sich keineswegs um einen leichten Job handelt, es braucht auch eine grosse Einsatzbereitschaft. Die Bus- und Tramführer(innen) tragen eine enorme Verantwortung und müssen bei ihrer Arbeit viel Stress und Hektik auf sich nehmen. Sie müssen echt motiviert sein, denn die Anforderungen sind hoch. Offenbar sind die in Frage kommenden Schweizer nicht bereit oder fähig, diese Anstrengungen auf sich zu nehmen. So eröffnen sich der Frau neue Lebensperspektiven, wobei sie es sich selbst mit dem Wegzug aus ihrer Heimat nicht leicht gemacht hat.

Es ist eben die Denkweise die uns an dieser sachlich gestalteten  Reportage reiben lässt. Einerseits haben wir einen hohe Anzahl von Arbeitslosen im Lande, andererseits nehmen uns die Deutschen "unsere Arbeitsplätze" weg. Aber so einfach lässt sich das nicht belegen, wenn wir zB. das Gesundheitswesen betrachten. Sicher mangelt es nicht an der Einstellung der heimischen Bewerber. Arzt zu sein bedeutet hohe Stundenzahlen zu leisten. Auch an Wochenenden, wenn die andern feiern oder mit der Familie unterwegs sind. Die Ausbildung in der Schweiz ist sicher nicht schlechter.

Um bei Deutschland zu bleiben. Dort herrscht derzeit ein unheimliches Lohndumping in gewissen Branchen. Ebensowenig herrscht in der Schweiz keine GAV-Explosion. Vor Wahlen, wie jetzt, sind solche Beiträge im TV eher auch heikel. Vorallem wenn man von links und rechts immer zu hören bekommt, wie uns die eigenen Arbeitsplätze von Ausländern weg geschnappt werden. Entscheiden sie selbst und schauen sie sich den Beitrag an. Dann sprechen wir weiter. 

Hier gehts zum SF Reporter Beitrag vom 2.10.2011

Montag, 3. Oktober 2011

Störfall im Sozialamt

Das Buch "Störfall im Sozialamt" über die Whistelblower Margrit Zopfi und Esther Wyler des Weltwoche-Redaktors Alex Baur ist im Elsterverlag erschienen. Ein Blick hinter die Kulissen des Sozialamtes und zum Thema “Sozialhilfemissbrauch“.


http://www.elsterverlag.ch/

Sonntag, 2. Oktober 2011

10-Jahre-Jubiläum der "Sans-Papiers-Bewegung"

Anzahl Sans-Papiers in der Schweiz


Über die Anzahl der Sans-Papiers in der Schweiz gibt es keine genauen Zahlen. Das GFS-Forschungsinstitut führte im Auftrag des Bundesamtes für Migration eine Studie durch, welche die Frage nach der Anzahl Sans-Papiers klären sollte (Longchamp 2005). Diese Studie beziffert die Zahl der in der Schweiz lebenden Sans-Papiers auf 90'000. Im Kanton Basel-Stadt würden demzufolge rund 5000, im Kanton Zürich 20'000 Sans-Papiers leben.

Andere Schätzungen kommen auf höhere Zahlen. Aufgrund einer Befragung von 1300 ArbeitgeberInnen schätzte das Forum für Migrationsforschung Neuchâtel im Jahre 2002, dass zwischen 70'000 bis 180'000 Sans-Papiers in der Schweiz arbeiten. Nicht mitgezählt wurden dabei die nicht erwerbstätigen Personen (Kinder, PartnerInnen) sowie der wichtige Bereich der Hausangestellten (Piguet / Losa 2002. Bessere Zahlen existieren bis heute nicht. Die Zahl der Sans-Papiers dürfte aber in den letzen Jahren und Jahrzehnten vor allem in den urbanen Regionen der Schweiz massiv gestiegen sein.

Wer zählt zu den Sans-Papiers ?

Ehemalige Saisonniers,Aussereuropäische ArbeitsimmigrantInnen, Abgewiesene Asylsuchende und NEEs, die in der Schweiz bleiben und andere.

Rund 2000 Personen haben am Samstag in Bern für die Rechte der Sans-Papiers in der Schweiz demonstriert. Sie forderten "Schluss mit der Heuchelei", wie ein sda-Reporter vor Ort berichtete.

Samstag, 1. Oktober 2011

Heute Tag des Alters

Für wen nehmen Sie sich gerne Zeit?

Tag des Alters vom 1. Oktober

„Zeit – Begegnung – Engagement“ – dies ist das Motto für den «Tag des Alters» am 1. Oktober 2011. Pro Senectute und ihre Partner Swisscom und Coop engagieren sich gemeinsam für ältere Menschen und setzen sich für soziale Kontakte und Austausch ein. Passend zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit nutzt Pro Senectute den Tag des Alters auch, um auf die Wichtigkeit des freiwilligen Engagements aufmerksam zu machen und fragt: „Für wen nehmen Sie sich gerne Zeit?“.

Im hektischen Alltag kann es vorkommen, dass die Zeit für persönliche Kontakte knapp ist. Gerade ein direktes Gespräch mit einem älteren Menschen kann jedoch bereichernd und für beide Seiten interessant sein. Der diesjährige « Tag des Alters» widmet sich unter dem Motto «Zeit – Begegnung – Engagement» genau diesem Thema: Pro Senectute und ihre Partner Swisscom und Coop engagieren sich am Samstag,      1. Oktober, gemeinsam für ältere Menschen und setzen sich für soziale Kontakte und Austausch ein.


Zum Thema :
Pro Senectute  ,  Plattform
Swisscom

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