Dienstag, 31. Mai 2011

Gesammeltes zum Gesundheitswesen


Kassenwettbewerb ist ungesund
Die Jagd der Krankenkassen auf gesunde, junge Kunden sei zu unterbinden, sagt die St. Galler SP-Gesundheitschefin Heidi Hanselmann. Aus ihrer Sicht braucht es deshalb eine öffentliche Krankenkasse – national oder für die Ostschweiz. Die demographische Veränderung und medizinischeEntwicklung finden auch mit der Einheitskasse statt. Diese bringt aber mehr Transparenz, Innovation und verzichtet auf sinnlose Werbekampagnen.
(St.Galler Tagblatt.ch)


«Puls 2011»-Umfrage zu Krankenkassen
Eine Mehrheit will eine staatliche Einheitskasse
Frage: Soll eine einheitliche staatliche Krankenkasse das bisherige System der Krankenkassen ersetzen? Soll die Höhe der Krankenkassenbeiträge aufgrund der Höhe des Einkommens bestimmt werden? Schon zweimal hat die SP eine Volksinitiative für ihre Idee einer staatlichen Einheitskasse lanciert. Beide Male kassierte sie kräftige Klatschen: Vor acht Jahren lehnten 73 Prozent einkommensabhängige Prämien ab, vor vier Jahren sprachen sich 71 Prozent gegen eine Einheitskasse für die Grundversicherung aus. mehr dazu .....
(Beobachter.ch)


Gesundheitsdirektoren machen Druck
Forderungen von fünf Ostschweizer Kantonen zur Eindämmung der Gesundheitskosten - Studie zu Einheitskassen
Eine von Ostschweizer Kantonen in Auftrag gegebene Studie kommt zum Schluss, dass das Modell kantonaler Einheitskassen gleichwertig wäre mit dem heutigen Krankenkassensystem. Die Kantone reagieren mit Forderungen an den Bund.
(NZZ.ch)


IV-Gutachter übersehen Tumore
….. Ein 2008 zur Abklärung aufgebotener Versicherter hatte vergeblich geltend gemacht, die Reise nach Bern sei zu anstrengend, worauf ihm die IV mit einem ablehnenden Entscheid drohte. Der Mann ging hin, hatte ein Stechen in der rechten Lungengegend und starke Atemnot. Als er dies dem Gutachter klagte, wurde er ausgelacht und als Simulant bezeichnet. Als er die Untersuchung wegen zunehmender Beschwerden abbrechen wollte, wurde ihm gedroht, man werde dies sofort der IV melden, dann gebe es keine Leistungen.

Bereits auf dem Heimweg im Zug erlitt er einen Spontanpneumothorax, ein Zusammenfallen der Lunge, der zu Atemnot und einer lebensbedrohlichen Situation führte. Der Hausarzt wies ihn notfallmässig ins Kantonsspital Aarau ein, wo er mehrmals operiert werden musste. Die Medas Inselspital hatte ihn nicht auf das Atemgeräusch hin untersucht, sondern seine Beschwerden angezweifelt und nur unspezifische Symptome festgestellt, die zu keiner Arbeitsunfähigkeit führten.»
(ivinfo.wordpress.com)



Leistbare Krankenkassen - Günstig und Gerecht!
Initiative für eine öffentliche Krankenkasse
Jedes Jahr steigen die Krankenkassen-Prämien. Mitschuldig sind die Krankenkassen. Ihre Manager liefern sich auf dem Buckel von uns einen Wettbewerb um die grössten Gewinne. Das wollen wir ändern. Mit dieser Initiative wollen wir gemeinsam eine öffentliche Krankenkasse schaffen. Eine Krankenkasse, die uns allen gehört und deshalb ihre Verantwortung wahrnimmt: Sie setzt unsere Prämien wirklich nur für unsere Gesundheit ein.
(Infomagazin Blogplattform)

Montag, 30. Mai 2011

Leichte Zunahme der Konkurseröffnungen 2010

Betreibungs- und Konkursstatistik 2010

2010 wurden in der Schweiz gemäss revidierter Erhebungsmethode 10'932 Konkurseröffnungen verzeichnet. Das sind 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verluste aus Abschlüssen von Konkursverfahren gingen im gleichen Zeitraum um 8,3 Prozent zurück. Zudem wurden 2010 über 2,6 Millionen Zahlungsbefehle ausgestellt, 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Soweit die wichtigsten Ergebnisse der Betreibungs- und Konkursstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Ganze Medienmitteilung als pdf-Datei verfügbar

Bundesamt für Statistik
Internet: http://www.statistik.admin.ch

Altersicherung in der Schweiz 2008

Indikatoren zur Alterssicherung

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat knapp 50 Indikatoren erarbeitet, welche die Situation der älteren Bevölkerung aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet. Neben dem demografischen Rahmen werden die Lebensumstände, die Leistungen aus dem Alterssicherungssystem, die Gesundheit und Aspekte der Lebensqualität untersucht.

Die Anzahl der älteren Personen ist in den letzten 50 Jahren, unter anderem aufgrund der stetig steigenden Lebenserwartung, nicht nur absolut, sondern auch als Anteil an der Gesamtbevölkerung gestiegen. Im Jahr 2008 war knapp jede sechste in der Schweiz lebende Person über 65 Jahre alt. Die Indikatoren zeigen, dass die Gruppe der älteren Personen differenziert betrachtet werden muss. Am relevantesten sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die sich nicht nur bei der Lebenserwartung zeigen, sondern sich durch alle Themenbereiche hindurch ziehen. Die Erwerbsbio-graphie hat deutliche Auswirkungen auf den Zugang zum Alterssicherungssystem und dessen finanzielle Aspekte. Weitere Differenzierungen betreffen die Haushaltsform sowie den Bildungsstand. Personen mit höherem Bildungsstand haben grundsätzlich eine bessere finanzielle Absicherung, aber auch eine bessere Gesundheit im Alter.

Jeder Themenschwerpunkt umfasst drei bis zehn Indikatoren. Sie helfen, die Entwicklung in den verschiedenen Themenbereichen zu verfolgen und bilden eine ausführliche Informationsbasis, aus der verschiedene Zielgruppen die für sie wichtigen Informationen herausgreifen können. Alle Ergebnisse sind anhand von rund 90 Tabellen auf der Website des Bundesamtes für Statistik verfügbar. Die Indikatoren werden periodisch aktualisiert.


BUNDESAMT FÜR STATISTIK

Samstag, 28. Mai 2011

Rückblende 2006:Wie bestimmen wir den Wert eines Leben ?

Bei all der Diskussion um das Gesundheitswesen, kommt man an einem Punkt, wo man sich die Frage stellt : "Welchen Wert hat ein Menschenleben?"

Wer darf, wer kann festlegen, ob die Erhaltung eines Menschenlebens mit 100'000 oder eine Million Franken beschränkt wird. Für ein solidarische Gesundheitssystem wie es in der Schweiz besteht schreit man bald mal nach der Politik. Nicht weil man den Ärzten nicht traut oder ihnen heimlich nachsagt, sie würden zuviel operieren. Die Politik ist jene Instanz, die letztlich die Gelder verteilt. Somit hat sie ein entscheidendes Stimmrecht. Dabei wird sie durch einen kürzlichen Entscheid des Bundesgericht dahingehend unterstützt, dass die obligatorische Grundversicherung nicht jede medizinische Therapie übernehmen muss. Trotz stetig steigender Krankenkassenprämien stehen keine unbegrenzten Mittel zur Therapierung von Krankheiten zur Verfügung.

Swissinfo zitierte diesen Entscheid der Bundesrichter an einem Beispiel : Es hatte darüber zu urteilen, ob eine Krankenkasse zur Zahlung des Medikaments Myozyme bei der Krankheit Morbus Pompe (siehe Kasten rechts) verpflichtet werden kann. Die jährlichen Kosten pro Person betragen rund eine halbe Million Franken. Die jährlichen Kosten pro Person betragen rund eine halbe Million Franken. Das Gericht fand gleich mehrere Begründungen für die Ablehnung der Arznei, die nicht auf der Spezialitätenliste aufgeführt ist. So sei für Myozyme kein hoher therapeutischer Nutzen ausgewiesen.(Swissinfo)

Ergo ergibt sich daraus in der Praxis eine Reglementierung der verwendeten Mittel.

Wir können nicht alles bezahlen, was möglich ist. Auf den Punkt gebracht : die vorhandenen Mittel möglichst seien gerecht zu verteilen damit die Kosten nicht total aus dem Ruder laufen zu lassen. Das BG spricht von einer Verhältnismässigkeit. Je höher der therapeutische Nutzen ist, desto höher dürfen dann auch die Kosten sein.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass zum Beispiel die Verpflanzung eines Spenderherzens bei der Anzahl der jährlich zur Verfügung stehenden 25 - 30 Herzen nicht unbedingt für einen 60-jährigen vorgesehen ist. Hier ist es einerseits verständlich, wenn man sich eher an einem Familienvater in mittleren Lebensjahren orientiert. Dies ist vielleicht anfangs ein Schock für den Betroffenen, aber in dem Konsens wie oben erwähnt, verständlich. Ob es menschlich vertretbar ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Heute hat fast jeder zweite Senior ein künstliches Hüftgelenk oder einen anderwertigen Gelenkersatz. Hier möchten die Ärzte sich die Entscheidung nicht aus der Hand nehmen lassen.
"Aber wenn es um spezielle Behandlungen geht, die mehrere hunderttausend Franken pro Jahr kosten und nur deswegen abgelehnt werden können, dann sollten wir nicht selber entscheiden müssen, denn der Patient, die Patientin ist im Moment der Behandlung der wichtigste Mensch für uns. Für diese Person möchten wir alles tun, was wir können. In solchen Fällen können wir nicht gleichzeitig Richter und Partei sein."

Ob sich für ein solches Vorgehen künftig Regeln finden werden, möchte ich persönlich heute noch eher bezweifeln. Wer sagt: "Da ja, dort nein". Hier kommt einen moralische Instanz zum tragen, die sich nicht einfach in Höchstgrenzen fassen lässt. Die ersten Schritte seien politisch gesehen schon lange passiert. So sei beim Bundesamt für Gesundheit eine Initiative im Gang, eine Institution zu gründen, welche die Kosteneffektivität medizinischer Massnahmen prüft und diese finanziert oder nicht. Man versucht auf eine ethisch vertretbare Art und Weise, mit diesen Fragen umzugehen, weil sonst bei jenen Menschen gespart wird, die sich am wenigsten zu wehren wissen. Nebenbei sind ja in den Gesamtkosten ja nicht nur Gesundung und Heilung enthalten, sondern auch Ausbildung, Weiterbildung und Forschung. Nicht zu vergessen der Arbeitseinsatz bzw. Kosten der Beschäftigten.

Die Politik schiebt die Beantwortung dieser Frage schon lange vor sich her. Wie heisse Kohlen werden sie vom Vorgänger an den/die Nachfolger übergeben. Definitive Lösungen fehlen bis heute.
Menschlich gesehen ist es jedes Leben wert, gerettet zu werden. Fragen bleiben damit genug unbeantwortet. Der Wähler kann zwar die Politik bestimmen/wählen, aber würde er selbst solche hohe ethische Verantwortung ebenso übernehmen ?

Die Frage ist heute, 5 Jahre später, nachwie vor hochaktuell. Mit dem Sparwillen im Gesundheitswesen finden sich plötzlich viele Medikamente nicht mehr im sogenannten Katalog. Langjährige Medikamente, welche nicht einmal mehr als Generika erhältlich sind, finden sich darunter. Hilfsmittel nicht mehr übernommen. Und wie 2006 geht es wieder darum, wie viel medizinische Hilfe und Medikamentationen für einzelne Patienten aufgewendet werden dürfen. Gesunde Politiker neigen dabei eher dazu, Grenzen zu setzen, weil ja sonst angeblich das Solidarprinzip ausgehebelt wird. Diskriminierung?

Rationierung von Gesundheitsleistungen

Bisher haben die Krankenkassen auch bei seltenen Krankheiten die medikamentösen Therapien für Erwachsene bezahlt. Nach einem kritischen Bundesgerichtsentscheid ist das nicht mehr der Fall: Die Versicherer schränken ihre Leistungen ein. (mehr)

Neu wird die Einsparung noch durch ein Urteil des Bundesgerichtes gestützt. Das Bundesgericht hat am 23. November 2010 ein Urteil zur Medikamentenvergütung gefällt, das auf viele Patientinnen und Patienten mit seltenen Krankheiten unmittelbare Auswirkungen hat. Im konkreten Fall ist einer 70-jährigen Patientin, welche an der seltenen Krankheit Morbus Pompe erkrankt ist, das Arzneimittel Myozyme aus Kostengründen verweigert worden. Gemäss info santésuisse interpretieren die Krankenversicherer den Bundesgerichtsentscheid dahin gehend, dass "eine Weiterführung der Kostenübernahme bei Morbus Pompe (Spätverlauf) nicht mehr möglich ist.
Anfrage an den Bundesrat

Bundesgerichtsurteil als Startschuss zur medizinischen Rationierung?

Freitag, 27. Mai 2011

Zwei gegen die Billag

IM-Onlinenachlese (blick.ch):

Es ist die erfolgreichste Petition aller Zeiten: 134'000 Unterschriften für tiefere Billag-Gebühren sammelten die Zürcher SVP-Nationalrätin Natalie Rickli und die parteilose Initiantin der Facebook-Gruppe «Bye Bye Billag» Francisca Brechbühler – in nur vier Monaten!

Billag auf Gebühren-Jagd

Vielen ist das zu teuer. Sie melden sich nicht an. Aber Schwarzseher und -hörer leben riskant. Die Billag führt pro Jahr rund 200‘000 Kontrollen durch. Dabei gehen den Fahndern immer mehr Gebührenverweigerer ins Netz.

Bis 5000 Franken Busse

Den 783 Haushalten, die sich weiterhin weigern, ihren Beitrag für den Mediengiganten SRG zu zahlen, drohen saftige Bussen: Erhärtet sich der Verdacht, zahlen sie bis zu 5000 Franken Strafgebühr. (Blick.ch)

Zum Thema :

SV-Beiträge der Arbeitgebenden

Sich an eine AHV-Ausgleichskasse anzuschliessen ist für Arbeitgebende erforderlich, um die AHV/IV/EO-Beiträge der Angestellten abzurechnen. 

Arbeitnehmende und Arbeitgebende bezahlen je die Hälfte dieser Beiträge. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den gesamten Betrag direkt an die AHV-Ausgleichskasse zu überweisen.

Die AHV-Ausgleichskasse ist auch für den Bezug der Beiträge an die Arbeitslosenversicherung besorgt. Sie bezieht auch die FAK-Beiträge und die FLG-Beiträge (Familienzulagen in der Landwirtschaft) sowie Verwaltungskosten zur Finanzierung der Aufwendungen.

Beitragspflicht

Als Arbeitgebender mit Beitragspflicht gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte ausrichtet und in der Schweiz eine Betriebsstätte hat oder einen Haushalt führt. Als Betriebsstätten gelten Zweigniederlassungen, Fabrikationsstätten, Werkstätten, Verkaufsstellen, ständige Vertretungen sowie Bau- und Montagestellen.

Für Arbeitnehmende mit einem massgebenden Lohn bis CHF 2'300.00 pro Kalenderjahr und wenn der Versicherte die Beitragsentrichtung nicht verlangt, müssen keine Beiträge gezahlt werden.

Personen, die in ihrem Privathaushalt Hausdienstarbeitnehmende beschäftigen (z.B. Reinigungspersonal, Kindermädchen, Haushalthilfen, Hauswarte, etc.), sind auf jeden Fall beitragspflichtig, auch wenn deren Lohn noch so bescheiden ist.

Ausnahmen

Personen, die in ihrem Privathaushalt Hausdienstarbeitnehmende beschäftigen (z.B. Putzfrauen, Kindermädchen, Haushalthilfen, Hauswarte, etc.), sind auf jeden Fall beitragspflichtig, auch wenn deren Lohn noch so bescheiden ist.

Donnerstag, 26. Mai 2011

«Club Extra – Talk mit Scheuklappen»

Wenn schon im laufenden Wahljahr ständig die Schweiz und ihre Werte beschwört werden, dann will es «Club Extra – Talk der Generationen» genauer wissen: Was macht die Schweiz aus? Was gefällt an ihr, was nervt? Und welche Ängste und Visionen für die Zukunft beschäftigen vor allem die jungen Menschen?Im «Talk der Generationen» debattieren sie mit prominenten Persönlichkeiten. Auftritte von Lea Lu und dem «Hornroh Modern Alphornquartet» sowie Interaktionen mit den Zuschauern machen das Thema zum Fernseh-Event.

Soweit zur Ankündigung des Extra-Clubs. Meines Erachtens hätte Röbi Kolber zur Moderation durch die Sendung voll ausgereicht. Warum man ihn mit Christine Maier gerade bei so einem Thema zusammenspannte weiss wohl nur der Sendungsverantwortliche. Besonders gegen Ende der Sendung zeigte sich, dass sie mit nicht geplanten Aktionen und Protesten überfordert ist/war.

Den Protest der 100'000, oder sogar 200'000 ausgebeutete und entrechtete Menschen in der Schweiz, weil sie keine Aufenthaltsbewilliung erhalten tat sie als "etwas mageren Beitrag". ! Sie (die Tranparentaufzeiger) sollten sich doch beruhigen, obwohl niemand eine Wortmeldung oder Zwischenrufe abgab. Ich finde den Beitrag der Gruppe, die das Transparent hochgehalten hat, absolut wichtig für die Diskussion um die Zukunft der Schweiz. Schade, dass Frau Maier dies nicht erkennen wollte, dass auch diese andere Schweiz zum Gesamtbild gehört. Genau so wie Workingpoors und Menschen im Schatten der Gesellschaft. Es hätte einen Platz als Beitrag für diese Problematik welche man als konstruktiv in das Thema der Vielfalt und Bereicherung einbauen hätte können, verdient. Schliesslich können wir ja seit Generationen die Vielfalt nur auf dem Boden von Gerechtigkeit und Gastfreundschaft leben. Detto fand ich den Migroschef für überflüssig. Hat die Migros, aus heutiger Sicht, doch den Schweizern jahrelang über Gebühr in den Sack gegriffen. Solange bis ausländische Mitbewerber in die Läden zogen.  

Erst kurz vor dem Ende bekam auch die ältere Generation in Form der grauen Panther ein paar Sekunden zur Vorstellung. Soviel zum Dialog der eher der Realität entsprach. Insgesamt erlebten wir viel Rethorik und Floskeln. Der Gedanke zur Sendung wäre im Ansatz gut gewesen. Nur das Ergebnis war "Clublike". Schade um die Gelegenheit zur freien Meinungsäusserungen und Tatsachen aus der Gesellschaft in all seinen Facetten. So aber bleibt es bei halb Fisch, halb Fleisch.
Die Clubverantwortlichen bräuchten mehr Mut zu wirklichen Veränderungen mit einer neuen, unvoreingenommen Moderatorin, die nicht nur sich selbst sieht.


by SFDRS

Mittwoch, 25. Mai 2011

Wenn der Paketmann nicht einmal klingelt

Die Post bringt`s … nicht

Ich habe eine Stinkwut auf den Monopolisten Paketpost. Ein Dienstleister, der grosse Schwierigkeiten hat, seine Dienste zu leisten. Speziell im Bereich Paketpost geht seit einiger Zeit überhaupt nichts mehr. Für mich als inmobiler Mensch eine Katastrophe. Umsomehr ein grosser Teil meiner sozialen Bedürfnisse via Postversand funktioniert. Innovation mit Hindernissen sozusagen.
 
 
Den letzten Höhepunkt erlebten wir um den 16. – 19.Mai 2011. Drei Pakete waren avisiert und ich konnte sie via Internet verfolgen. Eine Sendung sollte aus 2 Paketen für den 16. und 1 Paket für den 19.5. bestimmt sein. Laut Internet waren sie im Verteilerzentrum Will/SG via Frauenfeld eingetroffen und als " für die Zustellung " ausgewiesen. Das war sowie schon einen Tag später als der Lieferant versprach. Aber laut Internet blieben sie irgendwie in Verteilerzentrum Frauenfeld hängen.

Neuer Mitarbeiter, ungewohntes Spiel

Wie wir recherchiert hatten, war zu diesen Tagen ein neuer Mitarbeiter als Zusteller Vorort eingeteilt. Leider habe ich ihn nie persönlich kennen gelernt, weil wir uns schlussendlich alle drei Pakete einzeln vom örtlichen Postamt selbst abholen mussten. Ich bin ja in der leidlichen Situation, meinen Alltag in der Wohnung verbringen zu müssen. Schon alleine des Sauerstoffes wegen. Ich weiss ja nicht, was den Herrn veranlasste uns alle Pakete via Verständigung selbst am Postamt abzuholen. Sie waren die einzige Spur im Briefkasten, die wir fanden. Vielleicht ist er Grobmotoriker und trifft den Klingelknopf nicht. Geläutet hat es nie. Am16. haben wir nach der Verständigung das erste Paket von der örtl. Post abgeholt und im Anschluss mit dem Verteiler in Wil wegen des zweiten Paketes telefoniert. Das zweite Paket ? Der Zusteller sein noch unterwegs – kann auch 17 Uhr werden. Eine halbe Stunde später, nach erfolglosen Warten auf den Klingelton, lag wieder ein Verständigungszettel im Briefkasten. Um die Sache abzukürzen. Auch am 19. erhielt ich nicht meine Serviceteile für den Sauerstoffkonzentrator. Auch sie mussten wir persönlich abholen.

Kundendienst – für welche Kunden ?

Als Monopolist hat man es ja so einfach. Die Leute sollen sich ärgern, reklamieren -wem kümmert das. Ein Satz des Kundendienstschreibens brachte mich auf die Palme. "Der zuständige Bote gab an, in der Regel immer zu klingeln !" Dem folgte ein weiterer Satz, welcher die Kundenunfreundlichkeit bestätigte : "Da wir ihre Aussage und die des Boten nicht gegeneinander abwägen möchten, wurde den Boten mitgeteilt, auch in Zukunft stets zu klingeln ! " Ich bin ob solcher Aussagen froh, den so erspare ich mir, ein Zelt vor dem Briefkasten aufzubauen. Andererseits unterstreichen sie so den Wert des Kundens für das Unternehmen.

Die Klingel wurde von unserem Abwart kontrolliert und für in Ordnung gefunden. Auch die Dame der Spitex konnte via klingeln 10 min. nach dem 2.Verständigungszettel auf sich aufmerksam machen. Unsere Recherchen ergaben, dass der neue Bote irgendwie überfordert sein muss. "Die Beschwerden mehren sich (Originalzitat einer Postmitarbeiterin)!".

Die Leistungen der Post als Zusteller ergeben eine schlechte Wertung. Der Kundendienst thront am hohen Ross und wir müssen weiter zittern, wenn wir ein Paket erwarten. Wir werden ausserdem weiter mit Mehrkosten belastet, obwohl wir schon seitens des Versenders mit den Portokosten belastet wurden. Bis jetzt hat es immer geklappt und einige der Zusteller sind sogar bis zur Wohnungstür (8 m) gekommen um Pakete zu übergeben. Das Problem liegt eindeutig bei dem neuen, überforderten Mitarbeiter und einem Kundendienst, der nicht bereit ist als Dienstleister zu fungieren oder zu agieren. Warum auch. Und eines noch zum Schluss – unser Hund hat ein sehr gutes Gehör und reagiert bei jedem Klingeln. ER bellt zwar nicht, macht sich aber sofort auf den Weg zur Tür.

Was wird da auf uns noch zukommen, wenn immer mehr Postämter geschlossen werden. Müssen wir uns die Pakete dann selbst in Luzern, Basel oder Zürich abholen. Oder findet sich im Post-Management jemand, der endlich zur Ordnung ruft . edenfalls werden wir künftig für jeden Privatzusteller votieren, um denen die Chance auf eine reibungslose, zufriedenstellende Arbeit abzuliefern. Oder die Post schafft es, dass ihre Boten nicht nur in der Regel klingeln, sondern immer. Weil sie kassieren bei jedem Paket und nicht in der Regel. Das nächste Paket ist schon in der Pipeline. Bin gespannt wie es nun kümftig klappt - oder nicht.

Verlust des Grundsätzlichen (Nachlese via Ronnie Grob)

Es ist schon eine Zeit her, dass ich einen Beitrag in einem Blog lesen durfte, der mir so aus der Seele spricht und mit dem ich völlig konform gehe. Der bekannte Blogger Ronnie Grob verfasste unter "Der Verlust des Grundsätzlichen" einen interessanten, lesenwerten Blogartikel, der sich mit den Kuriositäten unseres heutigen Gesellschaftswesen beschäftigt, dass man sich an den berühmten Kopf (Birne) greifen kann.

In unserer immer besser und immer reibungsloser funktionierenden Welt gehen die Grundlagen vergessen. Damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Wo sind die Werte geblieben, welche unsere Eltern mit auf unseren Lebensweg gegeben haben. Wir sind doch längst daran, uns zu einer Egogesellschaft mit einem enormen Wertewandel zu verändern. Werte zählen nur mehr bei den Kurssteigerungen und dem Goldpreis. Menschliches bzw zwischenmenschliches  haben wir grossteils verloren.

Auch die Rolle der Politik hat sich verändert. Ich wüsste im Moment nicht, wem ich mit ruhigem Gewissen wählen sollte und wobei ich grosse Chancen habe, dass die Wahlversprechen auch in der Realität des Alltags umgesetzt werden. Dazu zählt auch der Respekt vor Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie sind Opfer und werden heute vom Opfer als Täter dargestellt. Sie haben jedoch keine Arbeitplätze vernichtet oder Firmen oder deren Teile ins Ausland gezügelt. Und das Geld hinterher.

Langer Rede kurzer Sinn. Besuchen sie den Blog von Ronnie Grob und machen sie sich selbst ein Bild.

Dienstag, 24. Mai 2011

Windows 7 vom USB-Stick

PC-WELT präsentiert Ihnen regelmäßig neue, praxisnahe Video-Anleitungen von video2brain.com, einem der führenden Anbieter professioneller Video-Trainings. Diesmal lernen Sie, wie Sie Windows 7 von einem USB-Stick aus installieren können.


by video2brain

Rückblende 2006 - Es gibt Tage,

so wie heute, da weiss man nicht so recht was man schreiben soll. Nicht das nichts los wäre. Oh nein. Unterschätzt mit bitte die Bürokratie im Lande nicht. Vorgestern hat die SVG St.Gallen 8 Briefe an einem Tag verschickt. Manchmal trügt ja das Leben. Da denke ich so zu mir, die müssen doch mit der ganzen IV-Revision so im Stress stehen, dass sie mit der Arbeit um Monate hinten sind. Nun gut, ich kenne Fälle wo der IV-Antrag schon seit 2003 läuft. Also soweit hergeholt wäre das ja nicht. Nein, da hat doch glatt noch jemand Zeit, meine bisher einbezahlten AHV Beiträge neu zu berechen, mich neu einzustufen. Was das wieder kostet.

Rückwirkend auf fünf Jahre ergibt da schon mal fünf Briefe a FR 1.- Porto. Wobei sich grundsätzlich meiner einer die Frage stellt, ob dies überhaupt rechtens ist. Denn bis vor zwei Monaten war ich noch der Meinung, als IV Rentner über den höheren Beitrag meiner Frau (sprich doppelten Grundbeitrag) meinen Obulus für diesen Bereich AHV entrichtet zu haben.

Nun kommt einer drauf, dass dies wahrscheinlich bis um die Zeit bis richtig war. Inzwischen ist ja alles teurer geworden und irgendwie bin ich still und leise rausgerutscht. Jetzt hiesse es natürlich gegen die Bescheide Einspruch zu erheben. Aber irgendwie fehlt mir dazu die Kraft. Haben wir doch erst eine ähnliche Baustelle mit demselben Bauerherrn geschlossen. Egal wie, es kostet wieder eine Menge Geld, dass wir nicht haben.
Spenderherz

Es wird aber irgendwie erledigt werden müssen. Wobei meine Chancen eine Rente überhaupt zu erleben doch eher gering sind. Seit Wochen warte ich schon auf den Rückruf meines Arztes, der mir versprochen hat, sich wegen des Ablaufes für ein Spenderherz zu erkundigen. Wie kommt man auf die Liste, wann wo muss ich was dafür unternehmen. Gibt es eine Kommission usw. Dazu müsste er vorher meinen Kardiologen anrufen und den Befund nochmals genau zu besprechen. Irgendwie läuft da aber etwas schief. Jedenfalls herrscht derzeit spätherbstliche Stille, die ja im Normalfall durchaus erquickend sein kann. Die Nächte verbringe ich in Abwechslung mit Wadenkrämpfen und kurzen Schlafphasen. Obwohl ich schon literweise Magnesium trinke, Salben schmiere und meine Frau liebevoll die Waden mehrmals täglich einreibt udn einbindet.  Sie, die selbst am Anschlag ist mit ihrem verschraubten Rücken, wel-che nicht sitzen und nicht liegen kann und eigentlich nur den ganzen Tag auf den Beinen ist, bis sie so müde ist, dass sie wahrscheinlich im Stehen schlafen könnte.

Ein Bekannter hatte überraschend einen Infarkt. Läuft jetzt neuerdings mit zwei Stents umher. Aber so richtig glücklich ist er nicht. Nach einer Woche wieder gesund geschrieben. Ein neuer Vor-gesetzter reicht schon und die Kacke ist am Dampfen. Der Stress in den grossen Firmen ist für viel heute schlimmer, als rauchen, Cholesterin und Zucker zusammen. Nur sieht das kein Arzt so. Für die Ärzte stehen diese drei Dinge an erster Stelle (neben ihrem unerschütterlichen Ego, zumindest beim Grossteil) Stress am Arbeitsplatz, Mobbing kommt da gar nicht vor. Wahrscheinlich müsste man sonst die halbe Schweiz krankschreiben.  Das sind nur so die aktuellen Vorkommnisse der letzten Woche. Wie sagt man so schön im neuen Deutsch:

" Da wartet noch einiges in der Pipeline ".

Gut, dass Bloggen hilft mir in diesen Tagen und Wochen mich etwas abzulenken. Zumindest ist für mich eine Art Therapie geworden. Nebenbei muss ich mich dann wieder ärgern, wenn ich da und dort plötzlich nicht mehr gelistet werde, weil der Aggregator offenbar meine Beiträge nicht findet oder finden will. Ob es wohl am neuen Blogger Beta liegt ? Dabei geht es mir nicht um irgendein Best of, sondern einfach darum, wenn auch gratis, jemand etwas anbietet und es dann nicht funk-tioniert. Von 550 Einträgen nur 145 aufscheinen. Es gibt viele Blogs mit interessante Inhalten und Berichten, die mir manchmal helfen, diese unsere Gesellschaft besser zu verstehen. Mancher schreibt umgekehrt irgendetwas, irgendwo ab und preist es dann als die Therapie der Zukunft an. Nach mehr als 10 Jahren Herzpatient kenne ich so ziemlich alle Therapien und Studien. Habe selbst an einigen teilgenommen. Nationale und internationale Studien gelesen. Stammzellen zB. sind leider noch nicht soweit, um mein Herz zu reparieren. Auch die Spritze gegen Nikotinsucht löste beim zuständigen Chefarzt in St.Gallen nur ein müdes Lächeln aus.

Nun sind es doch ein paar Zeilen geworden. Sicher gibt es klügere Beiträge, welche heute noch online gehen werden. Mir hat es soweit geholfen, dass ich etwas Dampf ablassen konnte und das hilft mir persönlich schon weiter. Also nichts für ungut an Jene, die bisher mitgelesen haben und so ein kurzes Stück des heutigen Tages begleitete haben. Aber es braucht auch solche Beiträge. Alles wird gut, sagt die Nina Ruge stets am Ende ihrer Sendung. Bald wird sie ja den Bildschirm zuguns-ten ihres Privatlebens für immer verlassen. Das finde ich dann gut und freue mich auf einen würdi-gen Nachfolger/in. Den einen Vorteil hat die Sendung. Man freut sich wieder des einfachen Lebens, welches man tagtäglich lebt/erlebt. Egal wie. Aber ohne den Stress der sogenannten VIPs und Pro-mis. Nein danke. Da bleibe ich lieber der, der ich bin. Einfach und bescheiden.

PS 2011: Einiges klappt inzwischen besser. Anderes wieder ist noch immer nicht gelöst. Ein Schicksal, welches ich wahrscheinlich mit einer Menge Leute in der Schweiz teile.

Montag, 23. Mai 2011

Sieg dem Chaos

© United Features Syndicate Inc /SZ.de

IV und Medas – oder eine verhängnisvolle Affäre

Fast keine Woche vergeht, ohne das nicht irgend ein Vorfall rund um die Abklärungs- und Begutachtungsstellen in den Medien erscheint. Wäre die ganze Sache nicht so tragisch für Betroffene, sowie zB. dem Koch dem man ein Bein abnehmen musste, der Herzprobleme hat und von Depressionen geplagt wird, alles ohne IV, dann würde man das ganze als Sonntagsgeschichte abtun.

Wenn gesunde Kaderleute mit ihren Aussagen wie die des IV-Chefs "Die Eingliederung in den Arbeitsmarkt sei sozialer als die Finanzierung von Renten !" abtun. IV-Chef Stefan Ritler verteidigt die harte Praxis der Invalidenversicherung, die das Parlament nun nochmals verschärft. Zu oft habe ich im Laufe meiner Herzpatientenkarriere erlebt, wie gestandene Männer ganz klein wurden, nachdem sie den ersten Infarkt überstanden haben. Plötzlich kommt ihnen die Angst keinen vollwertigen Männer mehr zu sein und ihr Charme alleine nicht mehr reichen würde, Frauen zu beglücken. Die Invalidenversicherung ist keine Bundesfürsorge*, sie sei eine Versicherung. Na klar, dass würde ich im ersten Moment auch sagen. Aber Versicherungen decken im allgemeinen ein Risiko ab. Dafür zahlt man seine Beiträge um im Fall der Fälle nicht ins Uferlose abzustürzen. Das Problem da und dort – das Kleingedruckte. In unserem Fall eine unangepasste Politik, die teils sogar mit falschen Zahlen operiert, wie bei der AHV.

Muss man heute querschnittgelähmt sein, um eine IV-Rente zu erhalten?

Selbst Querschnittgelähmte haben nicht von vornherein Anspruch auf eine Rente. Ein medizinisches Grundproblem ist kein Freipass für eine Rentenleistung. Ich könnte meine Arbeit auch als Querschnittgelähmter machen (IV-Chef). Ja mit dem Netzwerk welches im umgibt wäre das sicher irgendwie möglich. Nur der Grossteil der abgelehnten IV-Antragssteller leben in einer anderen Welt am unteren Rand unserer Gesellschaft. Auch der Verdienst ist und war unterschiedlich. Für den kleinen Mann gab es wenig Möglichkeiten sich einen finanziellen Polster anzusparen. Bei aller Euphorie für IV-Integrationsmassnahmen und Umschulungen, wo bleibt die Statistik, die Arbeiter aufnimmt, welche alle Stunden 20 Minuten Pause brauchen um wieder mit Problemen einsatzfähig zu sein und dies auch so in dne Gutachten ausgewiesen ist.

Alleine mit dem 1.April erlebten wir einen Stichtag,

wobei rund 17'000 Personen ausgesteuert wurden. Dazu kommen die strukturellen und konjunkturellen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt welche am grünen Tisch nicht beeinflusst werden können. Auch die Abwanderung und Schliessung grosser Arbeitgeber in der Schweiz kann die Politik nur selten beeinflussen. Der vorhandene Arbeitsmarkt unterliegt so oder so gewisse Anforderungen.

Bleiben wir bei dem Unwort "Bundesfürsorge". Ich würde Herrn Ritler mal das Studium der *Präambel (..und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen…) aus der Bundesverfassung Art. 1 empfehlen. So schieben die Verantwortlichen die finanzielle Verantwortung an die "Gemeindefürsorge" ab. Nur hat das Kind jetzt einen anderen Namen.  Lokal streiten dann die Arbeitslosenkasse, die IV und die Sozialhilfe in harter Konkurrenz um Nischenarbeitsplätze. Viele Firmen stören sich daran, dass immer mehr Vermittler der Sozialwerke bei ihnen anklopfen. Manche Firmen haben umgekehrt ihre helle Freude mit Gratis-ProbearbeiterInnen.

Bundesrat bremst plötzlich mit

Egal wie. Die Kuh (IV-Revision) gehört vom Eis, bevor sie einbricht. Scheinbar hat dies auch der Bundesrat erkannt. Bei der nächsten Etappe der 6. IV-Revision trägt der Bundesrat der Kritik von Behindertenverbänden und Parteien Rechnung. Beim Übergang zum neuen System sollen weniger IV-Bezüger eine Kürzung erfahren, sagt Herr BR Burkhalter. Er will mit der zweiten Etappe der 6. IV-Revision nur noch 325 statt 800 Millionen Franken einsparen. Also nicht todsparen, sondern erkennen, dass es eben nicht immer alles nach der Theorie funktionieren kann oder muss. Lassen wir uns überraschen. Es geht ja nur so nebenbei um die Schweiz und seinen Bürger. Um das so vielzitierte "Wir" Gefühl. Argumente gäbe es also genug.

Sonntag, 22. Mai 2011

«Zum Wohl?!».

Die Schweiz spricht über Alkohol». Unter diesem Slogan ist dieser Tage  um 16.30 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern der Startschuss zur neuen nationalen Alkoholkampagne gefallen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), welches die Kampagne mit mehreren Suchtfachverbänden erarbeitet hat, spricht von einer neuartigen Form der Kampagnenführung. «Im Mittelpunkt steht der gesellschaftliche Dialog, das Gespräch am Tisch, die Aktion im Quartier.» In der nächsten Woche finden in der Schweiz über 600 Anlässe zum Thema statt




Samstag, 21. Mai 2011

Freiwillige Amputation für bionische Prothese (Video)

Roboterhand

In Österreich hat sich ein 26-jähriger Mann freiwillig die Hand amputieren lassen, um sie durch eine mechanische, sogenannte bionische Hand zu ersetzen. Steuern kann er diese Prothese mit Gedankenkraft. (mehr Informationen anzeigen)

An der Universitätsklinik für Chirurgie in Wien wurde ihm die Hand abgenommen und durch eine bionische ausgetauscht. Die neue Extremität wird durch einen Oberschenkelmuskel gesteuert, der Milorad in den Arm verpflanzt wurde. Mit ihm kann der Patient ausreichend starke Impulse an die künstliche Hand senden.


 by FOCUS Online

Heute ist der Tag des jüngsten Gerichtes

oder wahrscheinlich unser letzter Blogbeitrag :

Am 21. Mai soll der Tag des jüngsten Gerichts sein und die Endzeit anbrechen.

Und nur fünf Monate später, am 21. Oktober, soll die Welt dann definitiv untergehen. Harold Camping, Leiter des amerikanischen Radioprogramms «Familiy Radio», hat die Daten berechnet und in die Welt gesetzt. Der Radioprediger stützt sich auf die Bibel und spricht von «Entrückung» (das Auffahren in den Himmel des auserwählten Gottes) am 21. Mai und «der Welt, die am 21. Oktober durch das Feuer zerstört wird.» Evangelikale Gruppen haben das Datum 21. Mai aufgegriffen und weiterverkündet.

"Auch ihr, seid bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt in der Stunde, da ihr es nicht meint" (Lukas 12,40)

IM: Wenn ihr also keine weiteren Blogeinträge mehr auf dieser Seite findet, dann wisst ihr wenigsten warum: Ich sage dannschon  mal "Es war sehr schön"

Freitag, 20. Mai 2011

Pflegebedürftigkeit und Langzeitpflege in der Schweiz – Nachfrage nach Pflege zu Hause wird steigen

Eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums zur Zukunft der Pflege im Alter zeigt, dass nicht nur die Zahl pflegebedürftiger Menschen stark zunehmen wird; es zeichnen sich auch bedeutsame Veränderungen der Art der benötigten Pflege ab. Die Nachfrage nach Hilfe- und Pflegeleistungen zu Hause, etwa durch die Spitex, wird ansteigen. In der Folge wird die Pflege in Heimen noch später als heute und häufiger erst gegen das Lebensende beansprucht werden.

Qualitative Veränderungen bei den Pflegearrangements

In den kommenden Jahren wird sich nicht nur die Zahl der Pflegebedürftigen stark ändern, sondern
auch die Art der Pflege, welche diese nachfragen. So zeigt die Studie des Obsan, dass die Nachfrage nach ambulanter, professioneller Pflege im Alter, etwa durch die Spitex, steigen wird. Schon heute leben alte Menschen mehrheitlich zu Hause; bei den 80-84-Jährigen sind dies noch rund 90 Prozent.

Anschliessend steigt eine stationäre Versorgung rasch an. Im hohen Alter von 95 Jahren und mehr leben 45 Prozent in einer Alters- und Pflegeeinrichtung. In der Folge der demografischen, medizinischen und sozialen Trends erfolgt der Eintritt in ein Alters- und Pflegeheim in den
kommenden Jahren tendenziell noch später und häufiger erst gegen das Lebensende.

Trend zur Kombination verschiedener Unterstützungsformen

Bei den Pflegearrangements zeichnet sich zudem vermehrt ein Zusammenspiel verschiedener Unterstützungsformen ab. Neue Konzepte kombinieren ambulante und stationäre Angebote. Allein lebende pflegebedürftige alte Menschen können oft nur zu Hause leben bleiben, wenn Spitex und da informelle Netz durch Familie, Freunde und Nachbarn zusammenspielen. Pflegebedürftige Personen mit einem Partner oder einer Partnerin kommen dagegen häufig mit informeller Hilfe alleine zurecht.

Bei zunehmender Pflegebedürftigkeit zeigt sich auch bei pflegenden Partnerinnen und Partnern ein verstärkter Trend, neben der informellen auch professionelle Unterstützung hinzuzuziehen und somit auf eine Kombination verschiedener Unterstützungsformen zurückzugreifen. Dies ist nicht zuletzt auf die starke Zunahme von Demenzerkrankungen zurückzuführen. Denn Demenzerkrankungen erlauben oft nur dann ein Verbleiben zu Hause, wenn eine Kombination von intensiver Angehörigen betreuungund professioneller Pflege – neben Spitex beispielsweise teilstationäre Betreuung in einem Tagesheim – zum Tragen kommt.

Pflegebedürftigkeit und Langzeitpflege in der Schweiz (68 KB) extern

Donnerstag, 19. Mai 2011

Gute Apps, schlechte Apps - so gehen Sie sicher (Video)

Sichere Apps erkennen

Manche Apps tun aber nicht nur das, was sie sollen, beziehungsweise was der Benutzer von ihnen erwartet. Sie kommunizieren darüber hinaus noch übers Internet mit dem Server des Herstellers und - bei werbefinanzierten Apps - mit Servern von Werbevermarktern.

by PC-Welt - TV  

Rückblende 2006: Cablecom – eine unendliche Geschichte

Modernes Märchen einer bewegten Ehe

Als Kunde der ersten Stunde kann ich mich ja noch gut erinnern, wie schön die Braut eingehüllt in einem zartem Traum von Hochzeitskleid, sprich Vertrag vor mir stand. In der aufgehenden Mor-gensonne strahlten die goldenen Pajeten mit den zahlreichen Versprechen für eine immer währende Zukunft in den unendlichen Weiten des Cyberspace.

Doch schon in der Hochzeitsnacht fiel ein leichter Schatten auf unser junges Glück. Trotz Monteur, damals noch fast um FR 300.- gelang es nicht, die Holde, sprich Verbindung ins Laufen zu bringen. Hätte ich doch bei der Swisscom und dem vertrauten Telefonmodem bleiben sollen. Verhandlun-gen mit dem örtlichen Leiter der geschädigten User von Cablecom brachten aber dann doch den gewünschten Erfolg. Unbeschränkter Zugang ohne Limite. 24 Stunden Online. Ein Traum schien in Erfüllung zu gehen. Doch in den nächsten Wochen und Jahren wurde unsere Verbindung mehrmals auf eine harte Probe gestellt. Manch schöne Worte erhielt ich da auf der Hotline ins Ohr geflüstert. Ich hätte ja nicht solange warten müssen – es gibt ja eine spezielle Serviceseite im Internet. Dort kann man lesen, wann wo Störungen sind und wann man sie ungefähr behoben hat oder wollte. Wie denn ohen Internet ??

Doch im Grossen und Ganzen erlebten wir eine schöne gemeinsame Zeit. Bis an den Tag, wo die Schöne begann mir das erste Mal offen und nicht versteckt ins Portmanie zu greifen. Neue Preise braucht das Land. Der Wettstreit der Anbieter war voll am laufen. Jetzt sollte ich plötzlich für ein Downgrade eine Strafgebühr zahlen. Das war mir dann selbst mir zuviel. Ich, als langjähriger , treuer Wegbegleiter, der allen Annäherungsversuchen der schwarz gekleideten Werber von Sunrise so tapfer widerstanden hatte, sollte plötzlich dafür zahlen, dass ich nicht bei meiner vereinbarten Geschwindigkeit bleiben wollte, obwohl diese eine Gruppe tiefer noch dazu um fast Fr 30.-billiger war. Den neuen schenkte man sogar Gratismonate als Morgengabe. Nein so nicht . der Tag der Trennung war nicht mehr fern. Und sei es nur für ein paar Tage, um mich dann wieder neu anzu-melden. Oder sollte ich doch zur Blonden von der Swisscom wechseln. ADSL oder so ähnlich war ihr Name. Nun bin ich ja sehr konservativ erzogen. Ein Wechsel nach all den Jahren. Bis ich mich dann wieder auf die Neue gewöhnt habe. Klappt es den mit uns oder war das wieder so eine Sache.

Ich hatte Erfolg und konnte ohne Strafgebühr, wozu den auch, ein Stufchen runter und hatte die selbe Geschwindigkeit wie früher. Ja wenn sie dann funkte. Gerade die letzten Tage waren wieder ein harte Probe. Wochenlang hat mich die Cablecom im Glauben gelassen, es sei alles in Ordnung. Ich hatte ihr sogar verziehen, dass sie mir ein paar meiner Lieblingssender geklaut hatte, bzw. in den digitalen Bereich verschoben. Aber das was ich da heute in einer Gratiszeitung lesen musste. lässt mich wieder stark zweifeln. da hat doch jemand in einem Blog geschrieben, Monopol bleibt Monopol. Die schlimmere Version wä-ren die privaten. Die hätten überhaupt keine politische Kontrolle und machen was sie wollen.

Schön langsam begreife ich meine Kollegen, die mich immer wieder gewarnt hatten. Jetzt ist es amtlich. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff und kaufen sich selbst so Dinger, Spiegel glaube ich sagt man dazu. Da kann man dann all die tollen Sender wieder sehen. Ausser wenn`s draussen stürmt und schneit.

Seit Cablecom (heute UPC) diverse ausländische TV-Sender aus dem Kabelnetz verbannt hat, boomt in St. Gallen der Verkauf von unabhängigen Satellitenschüsseln. Nun, einerseits schafft das ja den Kick für die Wirtschaft und schafft vielleicht Arbeitsplätze. Der Grund für die Käufe ist klar: Laut Alderisio sind die Kunden wütend auf die Cablecom und wollen sich nicht bevormunden lassen. Vom Ärger der Kunden profitiert auch Fust: «In den letzten drei Wochen verkauften wir dreimal mehr Schüsseln als sonst», sagt Nuno Pereira von Fust in St. Gallen. Trotz Satellitenschüsseln-Boom dürfen aber nicht auf allen Dächern und Balkonen Empfänger angebracht werden: «Es braucht in jedem Fall die Zustimmung des Vermieters», sagt Thomas Oberle, Jurist vom Schweizer Hauseigentümer-Verband. ( IM: ab 2012 keine freies anologes Signal mehr !!). Aber was soll ich machen. Auch umsteigen. Dann muss ich alles plombieren lassen und vielleicht später wieder teures Geld dafür zahlen, wieder angeschlossen zu werden. Wie beim Telefon. Was wäre , wenn ich mit denen noch mal rede und vielleicht wieder fünf Franken mehr im Monat zahle.Vielleicht können die dann ihre Manager besser bezahlen und es kommen vor Weihnachten noch ein paar kreative Angebote für uns alten Kunden. Ist ja fruchtbar wenn man das im heutigen Blick lesen muss : Der Gewinner nimmt alles: 40 Cablecom-Manager halten es ganz mit dem Abba-Song. Sie investierten 2,8 Millionen Franken (sh.unten), machten 5000 Prozent Gewinn – und gönnten ihren Angestellten Massenentlassungen.

Es ist eine wundersame Geldvermehrung, wie sie sonst nur im Märchen vorkommt: Als der Kabel-netzbetreiber Cablecom im Herbst 2003 von US-Beteiligungsfirmen übernommen wurde, offerierten diese 40 Cablecom-Managern eine 8-Prozent-Beteiligung zum Schnäppchenpreis von 2,8 Millionen . Ich bin jetzt echt verwirrt. Hat den niemand einen guten Rat. Dann bitte sofort der Doris (BR)schreiben . Ja die, welche jetzt öfters im Fernsehen zu sehen ist. Die sammelt solche Meldungen. Sie hat auch versprochen sich für uns Kleinen einzusetzen. Wir haben ja nur Internet du ein bisschen Fernsehen – und das soll jetzt auch bald zu Ende sein.

Nie wieder schaue ich eine andere an. Egal wie schön sie auch sein mag. Am Ende ist es überall gleich. Ausser Spesen nichts gewesen. Aber das ist nicht nur bei den Frauen so. Und vor allem nicht bei allen. Aber leider sitzen zuwenig in den höheren Etagen. Die würden uns an der Basis sicher besser verstehen. Und kosten dabei nur die Hälfte ihrer männlichen Kollegen. Wäre dann auch der Gewinn bei Cablecom wieder höher , oder bleibt uns am Schluss nur mehr SF1 und SF2 inkl. Inofkanal und in den Randregionen vielleicht noch der ORF und Radio TUI via Antenne?

Zum Thema 2006

PS: Logbuch - Jahr 2011 - Die Braut hat einen neuen Namen und nennt sich jetzt UPC. Der Service ist durchwachsen. Die Supporterinnen sind nicht so oberlehrerhaftig wie ihre männlichen Kollegen. Angebot auf den ersten Blick TOP. Doch der Teufel steckt im Detail. Mehr folgt demnächst auf diesem Kanal : UPC - Umsteiger auf Abwegen

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wir sprechen über Alkohol – Sie auch?

Alkohol ist als Kultur- und Konsumgut fest in unserer Gesellschaft verankert. Zu einem guten Essen gehört für viele ein Glas Wein, andere wollen auf ihr Feierabendbier nicht verzichten. Doch Alkohol hat nicht nur eine gemütliche und gesellige Seite, sondern kann auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit sowie auf die Gesellschaft haben. Gerade weil der Alkohol gesellschaftlich akzeptiert ist, fällt es vielen schwer, über allfällige Probleme zu reden – oder andere darauf anzusprechen. Um dieses Tabu zu brechen und alkoholbedingten Folgeproblemen vorzubeugen, lanciert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine neuartige, partizipative Alkohol-Präventionskampagne.

Das Gespräch zum Umgang mit Alkohol anregen - das ist das Ziel der nationalen Dialogwoche, welche vom 21. - 29. Mai 2011 stattfindet. Sie ist Teil der neuen Alkohol-Präventionskampagne, welche nicht auf direktive Botschaften, Plakate und Fernsehspots setzt, sondern das Thema dort ansprechen will, wo es brennt. Indem sie dort ansetzt, wo sich die Menschen bewegen und indem sie Fragen stellt, berücksichtigt diese Kampagne unterschiedliche Blickwinkel in Bezug auf den Alkoholkonsum.Während dieser Woche realisieren rund 230 Partner über 260 verschiedene Aktivitäten. Einige Aktivitäten finden mehrmals statt, wodurch der gesellschaftliche Dialog an insgesamt über 620 Veranstaltungen gefördert wird.

Der Bogen reicht von Diskussionsrunden in Schulen, über thematische Fotoausstellungen und Mixkurse für alkoholfreie Drinks bis zur mehrtätigen Präsenz von Ständen und Spielen auf zentralen städtischen Plätzen. Die Kampagne ist Teil der Aktivitäten des Nationalen Programms Alkohol (NPA) 2008 - 2012. Gleichzeitig finden in Deutschland und Liechtenstein ähnliche Aktionswochen statt.

Der Startschuss für die Dialogwoche Alkohol fällt am 20. Mai um 16.30 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern. Im Zentrum steht symbolisch der Stammtisch. Dort wird BAG-Direktor Pascal Strupler mit namhaften Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, öffentlicher Raum, Sicherheit und Gesundheit über das Thema Alkohol diskutieren.Die Diskussionsrunden werden durch Aktivitäten für die Bevölkerung vor Ort begleitet. So steht z.B. ein Fahrsimulator zur Verfügung, und es gibt die Möglichkeit, einen Rauschparcours zu absolvieren. Zu den Hauptattraktionen gehören die Auftritte des Langenthaler Mundart-Rappers und Entertainers Knackeboul zwischen den einzelnen Diskussionsrunden.

Im Anschluss an die Veranstaltung auf dem Bundesplatz wird der Stammtisch auf eine Tour de Suisse gehen und in St. Gallen, Oberdorf (NW), Bülach, Canobbio-Trevano, Fribourg, Lausanne und Grenchen Halt machen. Auch dort sind neben den Diskussionsrunden verschiedene Aktivitäten für die Bevölkerung geplant.

Die Dialogwoche ist in Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und zahlreichen nationalen Organisationen entstanden und wird von elf Trägern unterstützt. Das BAG setzt mit dem Aufbau einer breiten Trägerschaft und dem Involvieren der vielen Umsetzungspartner auf eine neue Art der Zusammenarbeit und Kampagnenführung. Dadurch werden gesellschaftliche Schranken überwunden und der für die Dialogwoche zentrale Multiplikationseffekt erzielt. Die Projektleitung für die Dialogwoche besteht neben dem Bundesamt für Gesundheit aus dem Fachverband Sucht, GREA, Sucht Info Schweiz und Ticino Addiction.

Nationales Programm Alkohol 2008-2012 (NPA)

Mit dem Ziel, den problematischen Alkoholkonsum und seine negativen Folgen zu vermindern, hat der Bundesrat am 18. Juni 2008 das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit der Umsetzung des Nationale Programms Alkohol beauftragt. Das NPA beruht auf der Vision „Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen".

Das Programm entstand in einem breit abgestützten partizipativen Prozess, umgesetzt wird es gemeinsam durch diverse Akteure aus dem Bereich der Alkoholprävention.
Die strategische Leitung liegt beim BAG, bei der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) und bei der Eidgenössischen Kommission für Alkoholfragen (EKAL) sowie bei den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK). Weitere Informationen: www.alkohol.bag.admin.ch

Bundesamt für Gesundheit

Dienstag, 17. Mai 2011

Rückblende 2006 : Gewinnen und Gewinner bleiben

Euromillions was wäre wenn

Wer träumt nicht vom grossen Gewinn. Mancher hat das Glück und verspielt es dann innert kurzer Zeit, wie diese Woche im deutschen Fernsehen gezeigt. Zuerst Schulden gemacht – dann einen 6-er mit rund 800.000.- Euro und heute wieder Schulden im 200.000-er Bereich. Die Gute spielt wöchentlich um rund 10.000 Euro am Kiosk. Also ohne stattliche Kontrolle a la Casinos. Dabei hat die Frau zweimal Glück. Einmal mit dem Gewinn und das zweite Mal, das sie immer wieder Freunde und Bekannte fand, die ihr Geld zum Spielen borgten. Auch nach dem Absturz. Manch anderer ehemaliger Millionär bezieht heute Sozialhilfe.

Wie hoch muss also der Gewinn sein, dass solche Menschen trotz eines Super-Gewinnes nicht wieder in die Schulden geraten. Ich behaupte hier mal frech, die würden auch den derzeitigen Jackpot von umgerechnet 243 Millionen Franken glatt durchbringen. Irgendwie scheint man mal den Durchblick zu verlieren. Über abgestürzte Lotto-Millionäre wurden ja schon eine Menge von Büchern ge-schrieben. Auch über das Gewinnen.

Im kleinen Kreis haben wir dieser Tage diskutiert, was wir wohl mit solch einem hohen Gewinn anstellen würden, sollten wir der oder die Glückliche sein. Ich denke die Summe, wäre für einen Menschen schon fast zu hoch. Bitt- und Bettelbriefe würden wahrscheinlich durch die Post per LKW zugestellt. Sicher hängt es mal vom Lebensalter ab, bei wem das Glück zuschlägt. Ein Junger wird anders darüber denken als ein älterer Mitbürger. Am meistens würde ja mal zuerst das Finanzamt kassieren. Je nach Kanton gehen mehr oder weniger ins Kässli.

Dann würde derjenige, welcher hat, sicher einen Teil seinen Kindern oder den Enkelkindern abgeben. Den Traum vom eigenen Häuschen erfüllen und versuchen, soweit es geht, normal weiterzu-leben. Dazwischen eine Kur einschieben um die Zellen auf Vordermann/frau zu bringen. Gute Vor-sätze lassen sich aber in der Praxis eher schwer umsetzen. Es ist also eher verfänglich, anstatt Fitness und leichtem Sport, sich lieber dem süssen Leben und Nichtstun hinzugeben.

Jetzt schreibt er da schon mehrere Absätze. Jetzt wollen wir endlich wissen, was den der Verfasser mit den Millionen machen würde. Lass doch mal die Katze aus dem Sack! Nun ihr werdet überrascht sein. Mal davon abgesehen, sind so einem Geldsegen natürliche Grenzen gesetzt. Ein neues Herz kann ich mir damit auch nicht kaufen. Auch wenn ich in den fernen Osten reisen würde und dort das Herz eines zum Tode verurteilten kaufen würde, habe ich keine Garantie gegen Abstossreaktionen. Da verlasse ich mich schon lieber auf Gottes Fügung oder die heimische Medizin.

Bleibe lieber auf den Boden der Tatsachen.

Zuerst würde ich mal das sorgenlose Fortkommen meiner Frau absichern. Damit es ihr soweit an nichts fehlt. Bei 4 Kindern ist die nächste Antwort auch schon oben vorgegeben. Persönlich dürfte es ein bequemes Wohnmobil sein, eine praktische Came-raausrüstung dazu und dann, dann komme ich Europa. Vor allem Bauwerke wie Kirchen und Brü-cken wären dabei meine erklärten Motive. Die Architektur begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Am liebsten im Klimabereich der Toscana oder Cotes bzw. Provence.

Mit ein paar Millionen würde ich einen Rechtshilfefonds einrichten, damit auch Sozialschwachen eine optimale Vertretung für ihre berechtigen Belange garantiert wird. Ergänzend dazu würde ich leistbaren Wohnraum schaffen. Sowohl für Familien, aber auch für SeniorInnen. Leistbar insofern, dass sehr wohl ein kleiner Betrag monatlich zu zahlen wäre. Zumindest die Betriebskosten sollten es schon sein. Den älteren sollte ein würdiger Lebensabend garantiert werden. Ob dabei Kombinationen mit den jungen Familien möglich sind, würde die Praxis zeigen. In Bayern gibt es da schon mehrere ähnliche Pilotprojekte. Ein paar Laptops würde ich noch an Bedürftige, speziell jenen, die es zur beruflichen Weiterbildung bzw. Berufseinstieg brauchen, verschenken oder zu einem symbolischen Franken im Monat vermieten.

Ja dann, dann wäre es wohl bald vorbei mit der Kohle. Natürlich, für ein paar Rücklagen sollte es schon noch reichen. Und vor allem Ruhe, Ruhe. Ruhe kann man sich nicht kaufen. Aber das Häu-schen sollte schon etwas abseits des Alltagtrubels stehen und sicher auch Platz für ein paar Tiere der Frau bieten. Da müsste ich allerdings aufpassen. Denn bald wären wir dann grösser als der Züricher Zoo.

Also im Prinzip ein einfacher Traum, der schon deshalb nicht wahr werden würde, weil ich fast gar nie mitspiele. Sporadisch im Monat vielleicht einmal ein paar Franken. Aber wenn es den sein sollte, reichen auch die. Ich kenne aus Kärnten einen Super-Lottogewinner, der ob seines Gewinnes schlichtweg verrückt wurde. Er, der eigentlich zu Geld eine andere Beziehung haben müsste, als der gemeine Bürger. In Salzburger Land hatten wir (während der Öffnungszeiten im Winter) einmal wöchentlich einen Casinoabend mit unseren Hausgästen. Wir begleitenden sie ins Casino, erledigten den Checkin, schleussten sie dort durch die Eintrittskontrollen und weiter zum obligatorischen Sektempfang, um sie dann Stunden später wieder nach Hause zu begleiten. Je nach Gruppe wurden sie persönlich vom Direktor empfangen. Dabei bleibt viel Zeit, Fortuna über die Schultern zu schauen. Das Glück und das Spiel darum herum im speziellen zu beobachten. Es eröffnet einem ganz andere Perspektiven. Selbst durften/sollten wir ja nicht spielen. Erfahrungsgemäss war Fortuna den Neo-besuchern eher wohl gesonnen. Die meisten Erstbesucher gewannen interessanterweise mal mehr, mal weniger. So aber landeten sie in die Klauen des Glückspiels. Viele glaubten, ein Urlaub lässt sich so im Vorbeigehen finanzieren, wenn es schon beim ersten Mal geklappt hat. Sicher hat niemand bei uns nachher Teller waschen müssen. Aber für manche war es der sparsamste Urlaub seiner Karriere. Auch für einen französischen Gast, Beruf Grossmetzger, aus einem Nobelhotel im Ort. Der hat vor Weihnachten mehr als eine Million (damals noch Schillinge) gewonnen. Vorzeitig abgereist ist er mit 1,5 Millionen Schulden und trotz seiner Bibliothek an Kreditkarten konnte er sich nicht mal mehr ein Gläschen Mineralwasser leisten. Selbstverständlich wurde er von der Geschäftsleitung dazu eingeladen. Sogar Sekt gab es für den guten Mann.

Kann man vom Glücksspiel leben?

Nun ja, mit einiger Selbstdisziplin kann es angeblich möglich sein, klärte mich eine "Berufsspielerin" aus Graz/Stmk auf. Viele ihrer Argumente mag ja persönliche Phantasien sein, manches entspricht meinen Beobachtungen. Das schwierige im Casino ist ja nicht das Gewinnen, sondern eher das rechtzeitige Aufhören. Wenn auch mal mit kleinen Gewinnen. Hier scheiden sich die Geister. Der Profi würde beim nächsten Besuch nicht mehr als die Hälfte des Gewinnes einsetzen. Er würde bei den Pausen des (seines) Croupiers ebenfalls unterbrechen. Umsomehr viele überzeugt sind, den Wurf der Kugel durch einen bestimmten Croupier besser ab/einschätzen zu können um Fortuna hold zu stimmen. Es ist eine von vielen Mythen aus der Welt der Spieler

So gibt und es gab es viele Geschichten die sich um das Glücksspiel in all seinen Variationen ranken. Vom Lotto, über Rubbellose, Automatenspiel bis hin zu Poker oder andere Casinospielen. Jede/r glaubt und hofft, dass gerade im das Glück wohl gesonnen sei. Doch Glück ist wie ein kleines Vögerl im Wind. Mal da, mal dort und plötzlich wird es durch eine Böe weit in die Ferne weggetragen.

Möge es den Rechten treffen, der dann sein Glück auch verkraftet und es sich tatsächlich langfristig verbessern kann. Bei der Summe würden die Voraussetzungen sicher schon stimmen. Wenn es mehrere treffen würde, bliebe für jeden genug. 

IM: Heute aktueller den je - umso schlechter die wirtschaftliche Lage für Otto Normalverbraucher, desto mehr wird gespielt. Am Kiosk kann man sich heute eher verschulden als im Casino.   

Montag, 16. Mai 2011

Direkte Demokratie braucht Qualitätsmedien

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann | «Swiss Media Forum» |

In Tunesien und Ägypten mobilisierte sich die Bevölkerung mittels Internet und SMS zum Aufstand gegen die Regierung. Neue Kommunikationswege nutzt man auch in der Entwicklungspolitik: Auf Haiti wurde kurz nach dem Ausbruch der Cholera-Epidemie mit SMS und Voice-Mail über die in der Karibik bisher kaum bekannte Krankheit aufgeklärt. Diese zwei Beispiele nennen neuste Medientechnik. Qualitätsmedien sind sie deshalb noch lange nicht. Und von direkten Demokratien kann man weder in Nordafrika noch auf Haiti sprechen. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Die Medien spielen eine entscheidende Rolle.

Meine Damen und Herren, neue Generationen von Handies, aber auch Facebook, Twitter und Youtube verändern unser Verhalten, wie wir miteinander kommunizieren und wie wir uns informieren. Auch an Tempo legen wir zu. Überall und jederzeit sind wir erreichbar. Praktisch live können wir Ereignisse auf der ganzen Welt verfolgen. Diese Schnelligkeit und Vielfalt sind eine gewaltige Herausforderung. Eindrücklich haben die Ereignisse in Japan gezeigt, dass man sich in der Informationsflut nach zuverlässigen Nachrichten sehnt. Doch diese sind nicht immer einfach zu finden. Manchmal wäre weniger mehr. Der Wandel in der Medien- und Kommunikationsbranche fordert uns alle. Politiker, Konsumenten und Medien-schaffende gleichermassen. US-Präsident Barack Obama hat bereits vor zwei Jahren gezeigt, wie man elektronische Medien nutzt, um Wähler zu gewinnen.

Der Konsument entscheidet, wie, wann und wo er sich informiert. Verlagshäuser und Medienschaffende müssen den Spagat zwischen der schnellen Online-Information und gut recherchierten Hintergrundberichten meistern. Ein transparenter, vielfältiger Zugang zur Information ist die Grundlage für das Funktionieren einer modernen Gesellschaft. Nur so sind wir in der Lage, uns eine Meinung zu den verschiedensten Themen zu bilden. Und nur so können wir auch unsere Rolle in der direkten Demokratie wahrnehmen. Das ist für die Bürgerinnen und Bürger ganz besonders wichtig in einem Wahljahr wie diesem. …….

.... Meiner Meinung (BR Schneider-Ammann ) nach müssen die folgenden sechs Kriterien erfüllt sein:

1. Objektivität:
Die Berichterstattung orientiert sich an Fakten.
Tatsachen und Ereignisse werden sachgerecht dargestellt.
2. Korrektheit:
Die Berichterstattung muss fehlerlos und ausgewogen sein.
3. Unabhängigkeit:
Niemand ̶ das heisst, weder Eigentümer, Mächtige, noch Inserenten ̶ nimmt Einfluss auf die Berichterstattung.
4. Vielfältigkeit:
Die Themenauswahl ist gewichtet nach objektiven Kriterien.
Die Vielfalt der Ereignisse und Ansichten muss zum Ausdruck kommen.
5. Verständlichkeit:
Die Berichterstattung ist verständlich, logisch aufgebaut und spannend gemacht.
6. Konstanz:
Die Berichterstattung zeichnet sich durch konstante Qualität aus.

Meine Damen und Herren, wer seine Arbeit auf diese Qualitätskriterien ausrichtet, dürfte auf die lange Frist gegenüber der Konkurrenz die Nase vorn haben. Die Wirtschaftskrise hat in der Schweizer Medienbranche zu teilweise massiven Einbussen in den Werbeeinnahmen geführt. Vielerorts mussten Stellen abgebaut werden. Entscheidend war, dass in der schwierigen Zeit der Rotstift dort angesetzt wurde, wo die Grundwerte, die Qualitätsgrundlagen des Unternehmens, nicht oder möglichst nicht betroffen wurden. (Auszug aus kompletter Rede, es gilt das gesprochene Wort )

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Ich vermisse ebenso den guten alten Qualitätsjournalismus. Heute wird eher weniger recherchiert, denn schnell verfasst. Es darf nicht die Aufgabe der Medien sein, Strömungen zu unterstützen und weniger zu hinterfragen. Man kann sich einfach des Gefühles nicht erwehren, hier schreibt einer vom anderen ab. Ich als Leser erwarte mir eine objektive Berichterstattung, die sich nicht am Mainstream orientiert, sondern auch alternative Möglichkeiten aufzeigt und nicht den Politikern und Interessensvertretern nach dem Maul schreibt. Vor allem fehlen mir auch Themen, die von den Menschen am Rande der Gesellschaft berichten, ohne das Thema in reiserischen Headlines dargestellt wird um die Empörung im Lnade zu fördern. Die Vielfalt der Ereignisse und Ansichten muss zum Ausdruck kommen. Dann klappt es auch mit den Abonnenten wieder.

Sonntag, 15. Mai 2011

Internationalen Arbeitskonferenz (IAK)

100. Sitzung der Internationalen Arbeitskonferenz

Der Bundesrat hat am 11. Mai 2011 die Mitglieder der tripartiten Delegation bestimmt, welche die Schweiz an der 100. Sitzung der Internationalen Arbeitskonferenz (IAK) vertreten werden. Die IAK findet vom 1. bis 17. Juni 2011 in Genf statt. Die Schweiz, die für drei Jahre in den Verwaltungsrat der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) gewählt werden wird, präsentiert eine Resolution, welche die fundamentalen Arbeitsrechte stärken soll. Zudem hat die Initiative zum Ziel, eine bessere Verteilung der aus der Globalisierung fliessenden Wohlstandsgewinne zu fördern.

Die Regierungsdelegation wird von Serge Gaillard, Leiter der Direktion für Arbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), geleitet. Für die Dauer der Konferenz wird Serge Gaillard der Titel des Staatssekretärs verliehen. Die Delegation der Arbeitgeber wird geleitet von Michel Barde, Mitglied des Vorstands des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, und jene der Arbeitnehmer von Vasco Pedrina, Nationalsekretär der Gewerkschaft Unia und Vize-Präsident der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI).

Folgende Themen sind für die Schweiz an der kommenden IAK prioritär:
•Entwurf einer Norm zur hauswirtschaftlichen Arbeit,
•Diskussion zur Zukunft des sozialen Schutzes in der Welt,
•Folgearbeiten zu den Massnahmen gegen Myanmar wegen des Fortbestehens von Zwangsarbeit.

Die Konferenz wird das Budget der IAO für die Periode 2012-2013 verabschieden und Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Arbeitsnormen behandeln. Diskutiert werden zudem verschiedene Aspekte der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf sowie die Herausforderungen, die in Bezug auf die Arbeitsverwaltung und -inspektion bestehen.

Die Schweiz kandidiert für einen Sitz als stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat der IAO für den Zeitraum 2011-2014. Sie wird an der Konferenz im Weiteren den Entwurf einer Resolution zur Diskussion stellen, die den Beitrag der IAO zur mulitlateralen Kohärenz definieren soll, um die Nachhaltigkeit zu fördern und die soziale Dimension der Globalisierung zu stärken. Mit dieser Initiative sollen die fundamentalen Arbeitsrechte als Spielregeln der globalisierten Wirtschaft definiert und die Etablierung einer weltweiten sozialen Grundsicherung gefördert werden.


Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 



Internet: http://www.evd.admin.ch

Samstag, 14. Mai 2011

Rückblende 2006: Sozialarbeit verstehen

Was ist Sozialarbeit - eine kurze Einführung zur öffentlichen Sozialarbeit :   

Sozialarbeit verstehen
Die Anforderungen an die soziale Arbeit haben sich in den letzten Jahren nach und nach gewandelt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Klienten den Weg durch das komplexe soziale Netz zu weisen.

Soziale Netze als Werkzeug
Die Sozialarbeitenden haben die Aufgaben, den Hilfesuchenden die Funktion des Netzes stellvertre-tend für den Staat zu erklären und daraus die für sie geltenden Rechte und Pflichten abzuleiten.

Sozialarbeit im sozialen Netz der Schweiz bedeutet
Information, Beratung und Befähigung der Klientinnen und Klienten zum Handeln

Zielgerichtete Planung des Vorgehens in Zusammenarbeit mit Ratsuchenden

Vermitteln von Leistungen, insbesondere in den Bereichen
  • Sozialversicherungen,
  • Opferhilfe und Sozialhilfe
  • Unterstützung der an der Hilfeleistung beteiligten Personen
Ressourcen-Management
welche unserer Gesellschaft in Form des sozialen Netzes in vielfältiger Weise zur Verfügung stellt.

Ein öffentlicher Auftrag
Sozialarbeit hat nicht den Charakter einer Hilfe, die gegeben werden kann oder nicht. Sie ist ein öf-fentlicher Auftrag, der in vielen Bereichen gesetzlich geregelt ist. Er bedeutet auch, Rechenschaft über die geleistete Tätigkeit abzulegen. Gestützt auf die Erfahrung in der Praxis müssen den Behörden und Parlamenten Vorschläge unterbreitet werden können, wie das soziale Netz weiterentwickelt wer-den soll oder kann .

IM: Wie sie ja unter Sozialarbeit im sozialen Netz der Schweiz nachlesen können, dient die Sozialarbeit primär der Beratung und Hilfe zum Handeln für den Klienten. Dazu erfordert es auch deren aktive Mitarbeit. Sicher stösst der soziale Alltag und sein Funktion auch mal an ihre Grenzen. Dann ist es wichtig einen verlässlichen Partner zu haben, der Sozialarbeit als Management der Ressourcen sieht. Einen Partner, sprich geschulter Sozialberater/in, der/die sich ein Bild, wenn notwendig auch Vorort, von seinen Klienten macht um dann die Beratung in die notwenigen Bahnen zu lenken. Wichtig dabei immer , der Wille des Klienten bei der Lösung mitzuarbeiten. Hängematten sind dabei nicht angesagt.

Die SKOS hat deshalb immer wieder darauf hingewiesen, dass Missbräuche dort am häufigsten vor-kommen, wo Sozialdienste personell unterbesetzt sind und eine sorgfältige professionelle Arbeit nicht mehr möglich ist. Offenbar fällt es heute aber leichter, die finanziellen Mittel für Sozialinspektoren be-reitzustellen als für die angemessene personelle Ausstattung der Sozialdienste.

Zum Thema:
http://infomagazin-nachlese.blogspot.com/2006/07/ber-tabus-starke-typen-und.html


PS: Aufgrund von Blogger.con-Störungen wurden unsere Beiträge nicht im geplanten Umfang zeitgerecht veröffentlicht - Sorry an unsere Leser/innen