Samstag, 30. April 2011

Gesundheitskosten 2009 = UBS Staatshilfe 2008

Kosten und Finanzierung des Gesundheitswesens 2009

61 Milliarden für die Gesundheit

Die Ausgaben für das Gesundheitswesen betrugen im Jahr 2009 insgesamt 61 Milliarden Franken und damit 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Da im Jahr 2009 das Bruttoinlandprodukt gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent sank, stieg das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt von 10,7 auf 11,4 Prozent. Dies sind die Er-gebnisse der neuesten provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den Kos-ten und der Finanzierung des Gesundheitswesens.

Ausgabenzuwachs in fast allen Leistungskategorien

Die Gesundheitsausgaben stiegen gegenüber dem Vorjahr in nahezu allen Leistungskategorien. Am bedeutendsten waren die Steigerungen der Ausgaben bei der ambulanten Behandlung in Kranken-häusern (+6,3%), beim Verkauf Gesundheitsgüter (+5,1%, darunter Medikamente) bei der Langzeitpflege in Heimen (+5,1%) und bei der stationären Akutbehandlung in Krankenhäusern (4,4%). Diese vier Kategorien verursachten mit einem Leistungsvolumen von 36,1 Milliarden 59,2 Prozent der Gesundheitsausgaben.

Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum BIP deutlich gestiegen

Die Gesundheitsausgaben sind 2009 um 4.3 Prozent gewachsen und liegen damit etwas über dem durchschnittlichen Wachstum von 3,6 Prozent im Mittel der letzten fünf Jahre. In Verbindung mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von -1,6 Prozent stieg das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) zu laufenden Preisen stark an und erreichte 2009 einen neuen Höchst-stand von 11,4 Prozent (10,7% im Vorjahr). Ähnlich hohe Werte wurden schon in den Jahren 2003 und 2004 mit jeweils 11,3 Prozent erreicht.

Finanzierung hauptsächlich durch die Grundversicherung und private Haushalte

Wie in den vergangenen Jahren wurde der Grossteil der 61 Milliarden Franken Gesundheitsausgaben durch die Grundversicherung nach KVG (35,1%) und die privaten Haushalte (30,5%) getragen. DerFinanzierungsanteil der Grundversicherung nach KVG und der privaten Haushalte blieb dabei gegen-über dem Vorjahr stabil, während der Anteil des Staates (18,9%) um 0,7 Prozentpunkte gestiegen ist.

653 Franken pro Monat für die Gesundheit

Für jeden in der Schweiz wohnhaften Einwohner wurden im Gesundheitswesen monatlich 653 Franken ausgegeben. 229 Franken pro Person konnten mit Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt werden, 58 Franken mit Zusatzversicherungen und 37 Franken durch andere Versicherungen wie die AHV, IV und die Unfallversicherungen. 123 Franken trug der Staat bei und 6 Franken wurden von privatrechtlichen Stiftungen finanziert. So mussten die Haushalte, zusätzlich zu den Versicherungsprämien, einen Restbetrag von 200 Franken bezahlen (vor allem für Pflegeheime, Zahnarztleistungen sowie für KVG-Kostenbeteiligungen ambulant und stationär).

Bundesamt für Statistik



IM-Nachlese: Rückblick 2008

Nach zwei Kapitalerhöhungen am Markt und rigorosem Aufräumen der Altlasten aus der Ära Ospel beansprucht die UBS nun doch Staatshilfe zur Bewältigung der Finanzkrise. Die Nationalbank und der Bund stellen insgesamt 68 Milliarden Franken zur Auslagerung der Problemengagements und für eine weitere Kapitalerhöhung bereit. (NZZ.ch)

Im Umkehrschluss hiesse dass, man könnte mit der damaligen Finanzspritze für ein Jahr das Gesundheitswesen finanzieren und/oder die KK-Prämien aussetzen, oder das Geld auf ein paar Jahre verteilen um künftige Erhöhungen abzufangen. Sicher war der Betrag im Ganzen gesehen kein Geschenk an die UBS, zeigt aber wieviel der Staat bereit ist, für Managementfehler auszulegen (zu 1%). Wie erkläre ich das nur dem säumigen Beitragszahler, der zB in St.Gallen nach dem jüngsten Beschluss auf einer schwarze Liste landet und nur mehr im Notfall behandelt wird. Wer hilft ihm seine Finanzen ins Reinen zu bringen. Diese Menschen haben nicht spekuliert, sondern einfach mit ihrem Einkommen kein Auskommen. Die Gründe sind oft nicht selbstverschuldeter Natur.

Freitag, 29. April 2011

Tagesthema


Auch in diesen Kreisen würde man von einer  Traumhochzeit träumen !!

Die Zeremonie

Nach monatelangen Vorbereitungen für die Märchenhochzeit von Prinz William und Kate Middleton ist es soweit: Der künftige Thronfolger Grossbritanniens heiratet heute vor einem Milliardenpublikum an den Fernsehern in aller Welt die Bürgerliche Kate. Schon Tage vorher wurde Westminster Abbey, sowie die Zu- und Abfahrtsrouten belagert. Man campiert sogar vor Ort. 

Wir halten unseren Blog von all dem Rambazamba rund um die Hochzeit frei, weil wir euch als unsere Leser für mündig genug halten, sich für wichtigere Dinge und Ereignisse auf diesem Planet zu entscheiden. Man kann Geld verschwenden. Man kann es aber auch verwenden. Persönlich hat dies nicht mehr viel mit Romantik und Liebe zu tun. Es ist eine very teuere Inszenierung, wofür Geld und Sendezeit verprasst wird. Dies entspricht in keinem Verhältnis der derzeitigen Weltlage und hat auch meines Erachtens nichts mit Tradition oder königlichem Zeremoniel zu tun. Wenn ja, dann gehört das schleunigst geändert.

Eine Zeremonie (von lat. caeremonia = Feier, feierlicher Akt) ist ein nach einem festgelegten Protokoll oder Ritus ablaufender förmlich-feierlicher Akt. In einer Zeremonie finden in der Regel bestimmte Rituale oder vorgegebene Handlungen statt, die oft Symbolcharakter besitzen. Die Regeln, nach denen eine Zeremonie gewöhnlich abläuft, bezeichnet man auch als Zeremoniell.

Hier aber ist nichts gewöhnlich. Eine Inszinierung, welche einfach an den Bedürfnissen und Lage der heutigen Menschheit vorbeigeht. Man könnte sogar von einer gewissen Überheblichkeit sprechen. Millionen von Menschen haben nicht einmal die Möglichkeit via TV dem "Ereignis" beizuwohnen. Manche lassen genau in diesen Stunden an einem der zahlreichen Kriegsschauplätze ihr unroyales Leben. Dieser Artikel soll keine Neiddiskussion auslösen, sondern eher drauf hinweisen, das zahlreiche Kranke, Behinderte und Sozialschwache ihren Teil an Einsparungen leisten müssen, damit der andere Teil der Gesellschaft weiter munter grosszügig Geld verprassen kann, weil man dies eben schon immer so gehandhabt hat.

Nach dem vielzitierten Solidaritätsprinzip eine einseitige Angelegenheit. Leider erwecken solche Grossanlässe und Personen die falschen Zeichen für unsere künftige Gesellschaft. Ähnliches nachzulesen auch in einem Artikel des Tagesanzeigers: Warum das Macho-Gehabe von Trump und Grübel nicht ankommt.

Manche/er lernt es eben nie. Zurück bleibt ein frustrierter Bürger. Ohne Neidgefühl, aber mit viel Unverständnis.

Donnerstag, 28. April 2011

Vergangenheit


Vergangenheit 
„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“

 (Albert Einstein)

Die ganze Schweiz äussert ihren Willen

Die Bevölkerungsinformation zu Transplantation und Spende von Organen, Geweben und Zellen des Bundesamtes für Gesundheit BAG startet mit einem neuen Erscheinungsbild. Das Motto der diesjährigen Kampagne: „Alle haben Recht: Sie äussern ihren Willen“. Die Bevölkerungsinformation setzt auf die Vermittlung neuer und wenig bekannter Inhalte.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG startet in diesen Tagen die neu gestaltete Bevölkerungsinformation zu Transplantation und Spende von Organen, Geweben und Zellen. In TV-Spots und Werbebannern im Internet kommen verschiedene Menschen zu Wort, die ihre persönliche Meinung zur Organspende mitteilen. Gemäss Kampagnenmotto haben dabei alle Recht, denn sie äussern ihren Willen.

Die seit 2007 verteilte Spendekartenbroschüre wurde inhaltlich überarbeitet. Neben den bisher kommunizierten Inhalten sind neue, aktuelle Themen aufgenommen worden. So werden beispielsweise eine Non Heart Beating Donation oder die für eine Organspende notwendigen vorbereitenden medizinischen Massnahmen beschrieben. Die Informationen in dieser Broschüre und auf dem vertiefenden Internetportal www.transplantinfo.ch helfen, den persönlichen Entscheid zur Spende von Organen, Geweben und Zellen gut informiert zu treffen. Auf der Spendekarte kann festgehalten werden, ob man spenden will oder nicht. Die neue Broschüre mit Spendekarte kann bei Swisstransplant (Gratistelefon 0800 570 234), in vielen Arztpraxen, Spitälern oder über www.transplantinfo.ch bezogen werden.

Dank der Unterstützung der Organspende-Koordinatorinnen und -koordinatoren in den Spitälern sowie der Hausärztinnen und Hausärzte kann die Information zur Organ-, Gewebe- und Zellspende genau an den Stellen intensiviert werden, wo Fragen zum Thema häufig auftauchen. Die Spitäler und die Hausärztinnen und Hausärzte sind eingeladen, beim BAG Informationsmaterialien und Spendekarten zu beziehen, die sie Interessierten abgeben können.

Bundesamt für Gesundheit

Mittwoch, 27. April 2011

iPad 2 – die Neuerungen im Detail (Video)

Die Einführung des iPads vor einem Jahr sorgte für einen regelrechten Tablet-Hype. Jetzt hat Apple den Nachfolger auf den Markt gebracht. Welches die Neuerungen beim iPad 2 sind und ob sich der Umstieg vom Vorgänger-Modell lohnt, erklärt PC-WELT-Redakteur Panagiotis Kolokythas im Video

27.4. - Tag des Lärms

EKLB anlässlich des Tags gegen Lärm vom 27.4.2011

In der Schweiz ist jeder sechste Einwohner Verkehrslärm ausgesetzt, der seine Gesundheit gefährden kann. Vieles wird gegen diesen Lärm von Strassen, Schienen oder Luftfahrt unternommen. Augenfällig sind Lärmschutzwände, die uns vor dem Lärm schützen. Weniger sichtbar aber sehr effizient sind zudem Massnahmen, welche der Entstehung von Lärm entgegenwirken, wie lärmarme Strassenbeläge, Bahnwagen mit neuen Bremssystemen oder die Verlängerung der Nachtruhe bei Flughäfen.

Die Eidgenössische Kommission für Lärmbekämpfung EKLB möchte am heutigen Tag gegen den Lärm in Erinnerung rufen, dass Lärm nur wirkungsvoll bekämpft werden kann, wenn neben den staatlichen Massnahmen jeder von uns seinen Beitrag zur Lärmbekämpfung leistet. Denn wir alle machen Geräusche, die von anderen Menschen als Lärm beurteilt werden, d.h. wir verursachen Lärm. Deshalb können wir auch zur Verminderung des Lärms beitragen. Dabei ist es bereits mit kleinem Aufwand möglich, die Umgebung weniger mit Lärm zu belästigen. So können wir beim nächsten Kauf von motorgetriebenen Gartengeräten (z.B. dem Rasenmäher), von Autoreifen und von Auto und Motorrad leise Modelle wählen. Oder wir können uns einen lärmarmen Fahrstil (Eco-drive) aneignen, zwischendurch das Fahrrad statt das Auto benützen und bei lauten Gartenarbeiten lärmsensible Zeiten meiden. Dadurch können wir gemeinsam der zunehmenden Verlärmung unserer Umgebung begegnen und erholsamen Lebensraum erhalten.


Die Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung arbeitet als selbständige und interdisziplinäre Verwaltungskommission des Bundes auf dem Gebiet der Lärm- und Erschütterungsbekämpfung unter Einbezug der Wissenschaft, Forschung und Verwaltung.

Sie berät das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in wissenschaftlichen und methodischen Fragen der Lärmbekämpfung und der Lärmauswirkungen auf Gesundheit/Wohlbefinden und Lebensraum. Diesbezüglich erarbeitet sie die entsprechenden Unterlagen, Berichte, Empfehlungen und Anträge.


Eidgenössische Kommission für Lärmbekämpfung


Dienstag, 26. April 2011

Kontrollen von Flüssigkeiten im Handgepäck werden in der Schweiz beibehalten

Die Kontrollen von Flüssigkeiten im Handgepäck werden in der Schweiz im bisherigen Rahmen beibehalten. Anders als in einigen Ländern der EU werden die entsprechenden Regeln nicht gelockert. Das hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) entschieden. Passagiere, die aus Staaten von ausserhalb der Europäischen Union einreisen und in der Schweiz umsteigen, dürfen auf ihrem Weiterflug demnach weiterhin keine Flüssigkeiten aus diesen Ländern mitführen.

Auf den 29. April 2011 wird in der EU die Regelung grundsätzlich aufgehoben, die es Reisenden verbietet, Flüssigkeiten auf ihrem Weiterflug mitzunehmen, die in einem Zollfrei-Geschäft ausserhalb der Europäischen Union oder an Bord eines Flugzeugs aus einem solchen Land gekauft wurden. Aufgrund einer Risiko- und Bedrohungsanlayse haben mehrere EU-Staaten jedoch beschlossen, am bisherigen Verbot festzuhalten, darunter Frankreich, Italien und Grossbritannen.

Das BAZL seinerseits hat die Lage zusammen mit den Sicherheitsorganen des Bundes analysiert und ist zum Schluss gekommen, dass es aufgrund der Bedrohungslage angezeigt ist, die bisherige Regelungen vorderhand aufrecht zu erhalten. Auf Weiterflügen aus der Schweiz dürfen demzufolge weiterhin keine Flüssigkeiten aus Ländern ausserhalb der EU transportiert werden. Vom Verbot ausgenommen bleiben Transfer-Passagiere aus Mitgliedstaaten der EU, Island, Norwegen, Singapur, Malaysia, Kroatien, Kanada, und den USA. Diese Länder verfügen über gleichwertige Sicherheitskontrollen, wie sie innerhalb der EU gelten. Passagiere aus diesen Ländern dürfen wie bis anhin Flüssigkeiten mitführen, die sie zum Beispiel während des Flugs an Bord gekauft haben.

Bundesamt für Zivilluftfahrt

Notebook mit zwei Bildschirmen(Video)

Acer Iconia Dual Screen

Das Acer-Notebook Iconia Dual Screen ist das erste seiner Art: Es besitzt keine Tastatur, sondern zwei Bildschirme – der untere ist ein Tocuscreen. FOCUS-Redakteur Matthias Matting hat getestet, was das 1500 Euro teure Gerät kann.

Montag, 25. April 2011

Will It Blend? - iPad

Blend heißt in der Grundbedeutung das Mischen, Vermischen oder Vermengen verschiedener Zutaten oder Sorten einer Substanz. Zum Schluss noch etwas Wasser dazu und mann/frau hat einen geschmackvollen Apfelsaft.

Preismissbrauchsbekämpfung nach Kartellgesetz erschwert

Das Bundesgericht hat die Beschwerde des EVD im Verfahren gegen Swisscom Mobile abgewiesen. Es setzt für die Preismissbrauchsbekämpfung nach Kartellgesetz höhere Eingriffsschwellen fest. Im Markt hat die Wettbewerbskommission (WEKO) ihr Ziel trotzdem erreicht. Die Terminierungspreise im Mobilfunkmarkt sind seit 2005 massiv gesunken.

Die WEKO nimmt zur Kenntnis, dass das Bundesgericht die Beschwerde des EVD abgewiesen hat. Im Gegensatz zur Ansicht der WEKO und in Abweichung der Praxis der europäischen Wettbewerbsbehörden muss gemäss Bundesgericht beim Preismissbrauch das Element des „Erzwingens" selbständig nachgewiesen werden. Die Wettbewerbsbehörden werden diese höhere Eingriffsschwelle beim Preismissbrauchstatbestand nach Kartellgesetz in ihrer künftigen Praxis beachten.

Damit ist die von der WEKO ausgesprochene Sanktion von CHF 333 Millionen definitiv aufgehoben. Die damalige Intervention der WEKO gegen die im europäischen Vergleich sehr hohen Terminierungspreise war aber dennoch nicht ohne Erfolg. Die Terminierungspreise sind von damals (Mai 2005) 33.5 Rp auf heute weniger als 10 Rp gesunken. Eine erste Senkung von 33.5 auf 20 Rp nahm Swisscom auf den 1. Juni 2005 vor, kurz nachdem das Sekretariat Swisscom mit seinen Untersuchungsergebnissen konfrontiert hat.

Zu den verfahrensrechtlichen und den institutionellen Rügen von Swisscom (EMRK-widriges Verfahren, Verletzung des rechtlichen Gehörs, etc.) sowie zur Frage der Marktbeherrschung von Swisscom hat sich das Bundesgericht nicht geäussert.
Wettbewerbskommission

Den Konsumentenschutz massvoll stärken -

- Stellungnahme des Bundesrates zum Bericht der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats


Der Bundesrat begrüsst die vorgeschlagene Verlängerung der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche im Kaufrecht. Dies hält er in seiner am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme zum Bericht der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats über eine entsprechende Änderung des Obligationenrechts fest.


Der Bundesrat teilt die Einschätzung der Kommission, dass die geltende einjährige Verjährungsfrist im Fall von Gewährleistungsansprüchen im Kaufrecht zu kurz ist. Wenn die Mängel der Sache erst nach Ablauf eines Jahres auftreten, hat der Käufer keine Möglichkeit mehr, um die vertraglich vereinbarte Leistung zu erhalten. Die vorgeschlagene Verlängerung der Verjährungsfrist auf zwei Jahre stellt nach Ansicht des Bundesrates einen vernünftigen Beitrag dar, um dieses Ungleichgewicht auszugleichen.

Der Bundesrat begrüsst auch die vorgeschlagene Angleichung der Verjährungsfristen, wenn eine bewegliche Sache in ein unbewegliches Bauwerk eingebracht wird und dessen Mangelhaftigkeit verursacht. Heute übernimmt der Unternehmer die Gewährleistung gegenüber dem Besteller für fünf Jahre, kann aber bloss während eines Jahres Rückgriff auf seinen Lieferanten nehmen. Dieses Problem kann mit der Angleichung der Verjährungsfristen auf fünf Jahre weitgehend entschärft werden.


Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)

Sonntag, 24. April 2011

Danke für alles


Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest
Cornelia mich sitzen lässt?
Das war noch nichts: zu Ostern jetzt
hat sie mich abermals versetzt!
Nun freu ich mich auf Pfingsten -
nicht im geringsten!

(Heinz Erhardt)

Donnerstag, 21. April 2011

Osterstille - stille Tage - Redaktionspause



Während die einen dieser Tage gegen den Süden ziehen, um dort ihre verdienten Osterferien zu geniessen, werden es jede Jahr doch mehr, die am heimischen "Balkonien" ihre Ferien verbringen (müssen). Ja und einige müssen sogar für die Daheimgebliebenen schaffen und ihrem Job nachgehen. Einerseits das der Ostertisch reichlich gedeckt ist, andererseits im Gesundheits- und Sicherheitsbereich.

Die Spitäler sind geöffnet, wenn auch direkt an den Feiertagen mit gewissen Einschränkungen. Deshalb bin ich froh, wenn ich diese Woche vor Ostern einen Therapieabteilung gefunden habe, die sich meiner Rücken- und Hüftproblem annimmt. Letzten Donnerstag habe ich den 2-ten Termin komplett verschwitzt. Aber Montag und noch ein, zwei Tage der Osterwoche sollte es klappen, dass ich meinen Therapie weiter absolvieren kann. Ich hoffe im Anschluss, mich wieder einen Zeit besser bewegen und vor allem laufen zu können. Dazu reichen mir fürs erste schon die paar Schritte auf unseren Balkon. 

Die Bürokratie ruht ja grossteils diese Woche, sodass hier nicht zusätzliche Arbeit zu erwarten ist.
Mein Körper schreit einfach nach Regenaration und Ruhe. Die möchte/muss ich ihm gönnen. Umso flotter geht es dann nächste Woche wieder weiter.

In diesem Sinne danke ich für ihr Verständnis, dass wir diese Blogplattform die Osterwoche nur mit Minimaleinsatz betreuen. So bleibt uns nur, ihnen und euch ein schönes, frühlingshaftes Osterfest zu wünschen. Für ganz Ungeduldige empfehlen wir unser Archiv oder einen kleinen Rundgang durch den Photoblog. "Alltag in BIldern". Egal wie - bleiben Sie uns gewogen - ganz besonders "Sie" .


Mit einem lieben, kollegialen Gruss aus der Ostschweiz und speziellen Dank an unsere treuen Leser

Ihr/Euer IM-Team

Cyberangriffe auf die Verfügbarkeit von Websites und zur Schädigung von Dienstleistern nehmen zu

Die Cyberangriffe zielen weiterhin vor allem auf die Verfügbarkeit von Websites oder deren Infektion durch Malware ab. Bei der Motivation dafür ist eine Verschiebung von reinen Vandalenakten hin zu Racheakten, Konkurrenzschädigung oder politischen Überlegungen festzustellen. Am Computerwurm Stuxnet zeigt sich zudem, dass praktisch jedes System angegriffen werden kann. Dies sind einige Schwerpunkte des zwölften Halbjahresberichts von MELANI.

Im zweiten Halbjahr 2010 wurden wie bisher vor allem Angriffe auf die Verfügbarkeit von Webseiten und auf Netzwerke registriert. Die Motivation dafür verschiebt sich jedoch deutlich. Dies zeigt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) in ihrem Bericht auf.

Angriffe auf die Verfügbarkeit vermehrt aus finanziellen und ideologischen Interessen

Angriffe auf die Verfügbarkeit von Webseiten, so genannte Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe, werden in der Cyberwelt für verschiedene Zwecke benutzt. Zu Beginn erfolgten die Angriffe vor allem als einfache Vandalenakte von Internetkriminellen gegen andere kriminelle Gruppierungen oder Strafverfolgungsbehörden. Inzwischen haben sich die Absichten geändert. Man beobachtet DDoS-Attacken beispielsweise als Rachewerkzeug, für die Schädigung der Konkurrenz, für Schutzgelderpressung oder politisch motivierte Angriffe. Diese Angriffsart ist nicht neu, allerdings lassen die Qualität und die teils damit verbundenen Begleitschäden auch in der Schweiz aufhorchen. Dies zeigte sich beispielsweise bei den Angriffsaktionen gegen Schweizer Unternehmen im Zusammenhang mit dem Wikileaksgründer.

Webseiteninfektionen anhaltend hoch

Webseiteninfektionen sind momentan die meistgenutzten Verbreitungsvektoren für schädliche Software. Dabei werden Websites gehackt und mit Schadsoftware infiziert, so dass diese den Computer des Website-Besuchers beim blossen Ansurfen (Drive-by) ansteckt. Vermehrt werden Vorfälle bekannt, bei denen Websites grösserer Unternehmen Opfer solcher Angriffe werden. Mehrere politische Initiativen und Aktionen von Privaten und Behörden in Form von Sensibilisierungskampagnen versuchen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und einen besseren Schutz zu erzielen.

Stuxnet - Angriff auf Kontrollsysteme

Ein wichtiges Thema im Jahr 2010 war auch Stuxnet. Dies war der erste Computerwurm, der so genannte SCADA-Systeme (Supervisory Control And Data Acquisition) angriff, welche zur Kontrolle von industriellen Prozessen, unter anderem im Energiesektor, eingesetzt werden. Früher bereits in Fachkreisen diskutiert, fand die Problematik von Angriffen auf SCADA-Systeme erstmals weltweit Beachtung.
Am Beispiel von Stuxnet hat sich gezeigt, dass bei entsprechend hoher Motivation und ausreichenden Ressourcen praktisch jedes System früher oder später infiltriert und sabotiert werden kann. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich ähnliche Angriffe in Zukunft wiederholen werden.

Des Weiteren untersucht der aktuelle Halbjahresbericht MELANI unter anderem die zunehmende Attraktivität von Smart-Phones für Internetkriminelle, das Cloud-Computing sowie die Veränderungen im Untergrund und die damit einhergehende Anpassung der kriminellen Geschäftsmodelle.

Der vollständige Bericht ist ab sofort publiziert unter:



Generalsekretariat EFD




Internet: http://www.efd.admin.ch

Mittwoch, 20. April 2011

Unautorisierten Fremdzugriff

Sehr geehrter Ashampoo Kunde


wir schreiben Ihnen in einer wichtigen Angelegenheit, denn wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass auch wir auf einem unserer Server-Systeme einen unautorisierten Fremdzugriff festgestellt haben. Wir gehen davon aus, dass die Angreifer Kunden-Daten entwenden konnten. Daten wie Zahlungsinformationen, etc. sind davon nicht betroffen, da Ashampoo diese Daten nicht speichert

Wir haben Ihnen alle Informationen bezüglich dieses Vorfalls zusammengefasst und möchten Sie bitten, folgende Webseite zu lesen: http://www.ashampoo.de/datendiebstahl

Folgen für betroffene Kunden

Angeblich wurden Kundendaten wie Mailadressen und Namen entwendet. Kreditkarten- und Bankdaten werden extern verwaltet. Sie waren deshalb vor den Hackern sicher, heisst es. Die Kunden müssen nun mit weiteren Folgen rechnen, denn die Kriminellen werden die gesammelten Daten auch nutzen. Sie missbrauchen andere Unternehmen, um in deren Namen Bestellbestätigungen zu verschicken. Dabei handelt es sich um manipulierte PDFs, die Schadcode enthalten. Ashampoo-Kunden sollten in Zukunft besonders skeptisch sein. Es sind auch Freeware-Nutzer vom Datenklau betroffen.(PCTipp)

Kundenfreundliche Internet-Shops quo vadis ?

Wer im Internet sicherer einkaufen will, sollte die Anbieter im Vorfeld prüfen. Auf dieser Liste stehen Online-Shops, die nach Angaben aus der K-Tipp-Leserschaft positiv auffallen sind. Die Reihung ist willkürlich und nicht vollständig.

  • • Office-world.ch
  • • Brack.ch
  • • PCP.ch
  • • Conrad.ch
  • • Internet.ch
  • • Pearl.ch
  • • Digitec.ch
  • • MediaMarkt.ch

Mit Einschränkungen zu empfehlen (Service, Telefon, Erreichbarkeit)

  •  Microspot.ch (Coop)

Besondere Vorsicht ist bei eher unbekannten Onlineshops an gebracht. Passen sie besonders auf bei verlangter Vorauskasse. Hier ist her zu empfehlen auf Rechnung zu kaufen. Bezahlen Sie gegen Vorauskasse nur dann, wenn Sie ein Rückgaberecht haben. Beachten sie auch die AGBs (Kleingedrucktes). In der Schweiz gibt es im Normalfall kein Rücktrittsrecht. Garantie im Regelfall 1 Jahr. Manche bieten zusätzliche Garantieerweiterungen an. Hier lohnt es sich aber beim Umfang der Leistung genau hinzuschauen. Preislich gibt es detto grosse Unterschiede. Bei einigen Händlern wird das Gerät Vorort inspiziert und wenn notwendig mitgenommen und sie erhalten während der Reparatur ein Ersatzgerät. Bei anderen dürfen sie das Gerät auf ihre Kosten an eine angeführte Servicereparaturstelle übersenden und für ein, zwei Wochen zB. ohne TV-Gerät auskommen. Gilt auch für neu gelieferte Geräte (sh IM aus 2006 )

Über die Bücher gehen

Dass Einkaufen per Internet nicht immer ein Vergnügen ist, zeigt eine Studie der Universität St. Gallen. Die Verfasser vom Institut für Internationales Handelsmanagement kommen zum Schluss, Online-Shops müssten «dringend» über die Bücher und die Kaufabwicklung «mit den Augen der Kunden überprüfen». Schon auf den Einstiegsseiten fielen den Testern Schwächen auf. So fehlten bei einigen Shops die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ganz, bei andern waren sie versteckt. Oft fehlten Informationen über Rückgabemodalitäten. Und bei einer Reihe von Shops fanden die Tester der Uni SG keine Kontaktadresse für den Kundendienst.

Bei den Kosten

Achten Sie darauf, dass alle Kosten detailliert aufgeführt sind. Der Grossteil versendet heute gratis. Beim Recherchieren ist uns aufgefallen, dass Firmen mit momentanen günstigeren Angeboten durch Zusatzkosten Preis, Versand- und Verpackungskosten, Bearbeitungsgebühren (?), Bankspesen, Mehrwertsteuer sowie Extrakosten plötzlich ihren Preisvorsprung verspielt haben.

Lieferung

Bekommen sie Ihre Bestellung per Nachnahme (FR 15.- - FR 30.-) sollte jemand mit viel Zeit zu Hause sein. Für einen Kontrolle auf Lieferschäden fehlt den Angestellten oft die Zeit, sodass sie erst beim Auspacken merken, wenn sie einen Transportschaden haben. Speziell bei grösseren TV-Geräten die nur aufrecht transportiert werden dürfen. Tipp: Betriebsanleitungen und Installationshilfen finden sie bei den meisten Herstellern im Internet. Der Vorteil – sie können so auf einen grössere Schrift umstellen. Es gibt auch da und dort kleine Videos.

Aus persönlichen Erlebnissen und Geschichten aus dem Kollegenkreis ist das Einkaufen im Internet grundsätzlich eine gute Sache. Allerdings lauern noch genug Fallstricke auf den Angebotsseiten, sodass ein Schnäppchen schnell mal zum Flop verkommt. Die Sache ist einfach noch nicht kundenfreundlich ausgereift. Auch wenn der persönliche Kontakt fehlt, sollten sich manche Anbieter zu mehr Kundenfreundlichkeit entscheiden. Dasselbe gilt für die Servicefälle. Hier wäre noch viel zu tun. Mit dem Kunden Ping-Pong zu spielen und ihn zwischen Hersteller und Servicestelle hin und her zu schicken, ist nicht die feine französische Art. Der Kunde hat mehrere Angebote aus denen er wählen kann – die Versender aber nur eine. Gefordert ist die Politik und Konsumenteschützer indem sie einfach mal griffigere Gesetze auf den Weg bringen und den Handel endlich von seinem Welpenschutz zum Schutze des Konsumenten befreien. Bis dahin heisst es – Augen auf beim Onlinekauf !

Zum Thema : PC-Tipp Nr 5/11 (Druckaushgabe) Erhebung Service und Leistungen bei 1500 Usern

Samstag, 16. April 2011

Die Woche oder was sonst keinen Platz fand


Durch welche Brille schaut eigentlich BR Didier Burkhalter?
Sehbrillen werden nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt, nicht einmal für die Kinder. Und Gesundheitsminister Didier Burkhalter wird in dieser Sache nicht nachgeben. Selbst dann nicht, wenn er damit jede Sympathie beim Bürger verliert und sich mit Parlamentariern streitet, die ihm bei der Gesundheitsreform eine wertvolle Unterstützung bieten könnten. Er sagt es wieder und wieder: Er wird nicht nachgeben, weil er recht hat. «Es ist eine Frage des Prinzips», erwidert er nunmehr trocken, wenn man ihn auf das Thema anspricht.(Tagesanzeiger.ch)


Die AHV in der Schweiz ist erstaunlich gesund
Die AHV wurde in den letzten Jahren chronisch krank gerechnet. Sie wird viel später in die roten Zahlen rutschen als befürchtet. Der Bund geht jetzt über die Bücher. BSV-Chefmathematiker Gredig rät deshalb zur Vorsicht: «Künftige AHV-Revisionen müssen so flexibel gestaltet sein, dass die AHV auf unterschiedliche Entwicklungen reagieren kann.» (Beobachter.ch)


Schweizer Parlament schafft Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer nicht ab
Reiche Ausländer können in der Schweiz weiterhin pauschal besteuert werden. Nach dem Ständerat hat es auch der Nationalrat abgelehnt, die Pauschalbesteuerung abzuschaffen.Der Nationalrat sprach sich am Donnerstag mit 92 zu 61 Stimmen bei 1 Enthaltung gegen eine Standesinitiative aus St. Gallen aus. (Bluewin.ch)

«Muss ich sterben, weil ich der Krankenkasse zu teuer bin?» Schweiz
300'000 Franken pro Jahr kostet die Behandlung der Stoffwechselkrankheit, an der Jeannine Frey leidet. Das sei zu viel, findet das Bundesgericht. Auf manche Dinge sind wir Schweizerinnen und Schweizer richtig stolz. Zum Beispiel auf unser Gesundheitssystem: Wird jemand krank, springt die Krankenkasse ein. Denn jeder ist versichert. So will es das Gesetz. Und so gebietet es die Solidarität (Blick.ch)


Ausbildungspflicht für Jugendliche mit Sanktionen
Österreichs Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer will in den nächsten Monaten die 2008 von der Regierung abgegebene "Ausbildungsgarantie" für Lehrlinge in eine "Ausbildungspflicht" verwandeln und schließt dabei auch Sanktionen nicht aus. Unternehmen sollten Jugendliche, die nicht in Ausbildung sind, nicht mehr so ohne weiteres anstellen dürfen, notfalls solle auch die Familienbeihilfe entzogen werden, sagte Hundstorfer am Sonntag in der ORF-"Pressestunde. (NÖN.at)


Zinsanstieg
Die Hypothekarzinsen wurden im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorquartal teurer. Festhypotheken über 5 Jahre kosteten im Durchschnitt 2,4 Prozent, 10-jährige sogar 3,2. Dies ist ein Plus von je 0,3 Prozentpunkten. Historisch gesehen sind die Zinsen aber immer noch sehr günstig. Darum interessieren sich 4 von 5 Wohneigentümern weiterhin für Festhypotheken.
Da der Zinsanstieg weitergehen kann, lohnt es sich, jetzt günstige Hypothekarangebote einzuholen (näheres und Übersicht bei Comparis.ch)

Wir wünschen ein erholsames, frühlingshaftes Wochenende - IM-Team

Waldbrandgefahr in der Schweiz steigt wegen anhaltender Trockenheit

Die Wetterlage in der Schweiz hat sich seit vergangener Woche nicht grundlegend verändert. Es ist viel zu trocken - nötig sind mehrere Tage Regen. Die Waldbrandgefahr ist fast überall angestiegen. In Graubünden, im Tessin und neu in der Waadt herrscht Feuerverbot.


Quelle und mehr : Bluewin.ch

Freitag, 15. April 2011

Reizüberflutung im Medienbereich

Wenn man sich via News, Onlinetageszeitungen, Newsletters und TV der täglichen Nachrichtenflut aussetzt, bedarf es gewisser Strategien um sich nicht im Gestrüpp von relvanten News, Facten, Halbmeldungen und Halbwahrheiten und Lückenfüllern verstrickt.

Dabei stellt sich die Frage brauche ich überhaupt soviel Information oder reicht es, die Headlines zu überfliegen und nur einen für mich interessanten Artikel genauer zu studieren. Hier mag ja das Interesse durchaus verschieden gewichtet sein. Persönlich kann ich mit dem ganzen Lifestyle, Prominententratsch und Klatsch nicht viel anfangen. Es ändert mein derzeitiges Leben keinen Millimeter, wenn ich weiss wer mit wem und warum. Die Zielgruppe scheint hier eher im jugendlichen bzw. beginnenden Erwachsenenalter zu liegen. Der Tagesanzeiger verweist bei einem Googletreffer unter anderem inhaltlich auf Nachrichten, Analysen, Bilder und Video zu Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissen, Technik, Auto und mehr die man nicht verpassen soll. Ich kann mir schwer vorstellen, dass dieses breite Angebot für einen Menschen täglich in allen Facetten von Interesse ist. Man muss Prioritäten setzen, da nur die wenigsten bei einer Quizsendung antreten möchten.

Umgekehrt braucht es ein breitgefächertes Angebot, weil die Menschen eben verschiedene Zielinformationen suchen, die für sie persönlich oder beruflich interessant sind. Für Sport kann man sich interessieren. Selten wird aber jemand Interesse an allen Sportarten haben. Wir haben uns als Patchworkblog den Mitbürgern am Rande der Gesellschaft verschrieben. Der soziale Alltag sozusagen. Leider findet gerade er in den Tageszeitungen nur dann Platz, wenn es um irgendwelche Betrüger im IV-System oder bei der Sozialhilfe gibt. Leader dürfte dabei das Boulevardblatt "Blick" sein. Eine Tageszeitung, die angeblich niemand liest, die aber doch zu den meist verkauften im Lande zählt. Sozialer Alltag, die Situation Betroffener, Opfer der IV-Revision und der neuen ALV ab 1.04. verkommen eher zu Randnotizen. Sie sind wahrscheinlich auch keine Abonnenten

Das Zürcher Verlagshaus Tamedia hat seinen Gewinn im letzten Jahr mehr als verdoppelt - auf gut 110 Millionen Franken. Dazu gehören von 20 Minuten bis zum Tagesanzeiger. Angeblich verdankt man dies u.a. steigenden Inseranten in den zahlreichen Blättern. Nun dieses Thema liesse sich beliebig ausbreiten und diskutieren.

Cold Call

Als unerwünschte telefonische Werbung, auch Cold Calls, Kaltanrufe oder Kaltakquise, gelten so genannte Initiativ-Anrufe durch Unternehmen gegenüber Privatpersonen (Wiki). Leider finden sich darunter immer mehr Verlage die ihre Abos an den Mann oder die Frau bringen wollen. Lästig, bis hin zum Gefühl der Ohmacht lässt sich dieses Vorgehen auf einen Nenner bringen. Mittels einer schrillen Sirene macht man den ein oder anderen ungebetenen Anrufer auf seine Missachtung der Privatssphäre aufmerksam und es hilft (bitten Kinder nicht nachmachen). Bei der Swisscom erhält man keine Teilnehmeranschlussdaten von Keilerfirmen. Man kann sein Telefon um rund FR 100.- überwachen lassen. Dabei ist man nicht einmal gegen die Swisscom eigene Werbefirma gefeiht. (sh.IM- Beitrag). Durch "Cold Calling" sind allein in Österreichs grösstem Bundesland(Kanton) Niederösterreich seit 2010 mehr als fünf Millionen Euro an Schaden entstanden. Darauf hat das Landeskriminalamt am Montag verwiesen. Allerdings nicht alleine durch Abo-Keiler, sondern auch angesichts der Häufung von Anlagebetrügereien durch ausländische Brokerfirmen, die nur mit aufwendig gestalteten Webseiten existieren und mittels 'Cold Calling' Veranlagungen in Wertpapiere anbieten (NÖN.at) Doch zurück zu der Medienflut.

In Bekanntenkreis höre ich immer wieder, ja in dieser oder jener Zeitung sind die Artikel besser recherchiert. Da kann man sich auf die Infos verlassen. Nur stellt sich für mich die Frage wie beim aktuellem Thema Japan, gibt man hier nur als Erfüllunngsgehilfe Agenturmeldungen weiter oder bemüht man sich selbst um konkrete Informationen Vorort. Andererseits stört es mich, wenn man via einer Headline zum Lesen verführt wird, ohne zB. die Folgen der plötzlichen Abschaltungen von Atomkraftwerken zu hinterfragen. Was kostete dies dem Steuerzahler ein solches Werk abzubauen und fachgerecht zu entsorgen. Nur auf dem Mainstream aufzuspringen reicht mir persönlich nicht. Was gibt es für Alternativen ? Lässt sich die Sicherheit in Zukunft noch entscheidend verbessern?

Hier fehlt es mir an Qualität von Artikeln und Berichten. Vielleicht liegt es daran, dass wir immer weniger bereit sind längere Artikel zu lesen. Aber gerade diese Flut an Kurzmeldungen verwirren manche Leute und sie verwechseln mal rasch Äpfel mit Birnen. Ich habe einmal in einem Seminar das sogenannte Blocklesen gelernt. Damit kann man seine Lesegeschwindigkeit enorm steigern. Aber das verlangt niemand.

Zusammenfassend. Ich lese gerne und ich lese viel. Das mag nicht jedermanns Sache sein. Umgekehrt gibt es aber heute noch Leute, die kein Fernsehgerät zu Hause stehen haben und lange brauchten sich mit einem PC abzumühen. Deshalb ist für mich das Entscheidende nicht bei Onlinezeitungen oder ähnlichem, was darf das kosten, sondern was bringt mir das als Leser. So wie derzeit praktiziert ertrinken wir in einer Flut von Nachrichten und Meldungen. Die wirklich wichtigen Informationen für den persönlichen Alltag (Gesetzesänderungen usw) gehen dabei verloren. Und das kostet schlussendlich viel Geld oder bringt unerwarteten Wählerzuspruch wie jetzt bei den Grünen. 

Donnerstag, 14. April 2011

Aufstand und Protest gegen SONY

Es soll am Samstag ein weltweiter Protest gegen Sony und Läden in der Schweiz werden Das Hacker-Kollektiv Anonymous trägt den «Krieg* gegen Sony» auf die Strasse. Es sollen eben auch Ladengeschäfte ausserhalb von Städten im Fokus der Aktivisten stehen. Es wird zwar von der Firmenleitung als eher unwahrscheinlich gesehen, sei aber nicht völlig auszuschliessen.

Noch sei der aussergerichtliche «Deal» zwischen dem Multimilliarden-Konzern und einem 21-jährigen Computer-Freak aus New Jersey nicht besiegelt, berichtet The Register. Die zuständige Richterin müsse erst noch zustimmen. Sony hatte den Freak vor Gericht gezerrt, weil er wiederholt Informationen im Internet veröffentlichte, die verwendet werden konnten, um die PlayStation 3 zu knacken. Es geht Sony darum «Geistiges Eigentum schützen» Hier kann man sich weiter in der Sache informieren. Wobei wir uns in diesem Fall neutral verhalten wollen, ob und  inwieweit der Hacker berechtigt oder unberechtigt war, durch den Kauf einer PS3 Programme zur Übernahme und Verwendung Empfehlungen erwirbt. (Teilquelle: CEO tritt zurück -20min.ch)

Unsoziale Konzernpolitik

Für mich zeigt die ganze Aktion eher, dass wir uns von den Konzernen allzu viel gefallen lassen müssen. Müssen aus dem Grund, weil den meisten die finanziellen Mittel fehlen gegen Grosskonzerne ihre Rechte und Garantien durchzuklagen. Aus persönlicher Erfahrung habe ich auch negative Erlebnisse mit SONY. Oder erst dieser Tage wollte ich ein Supportangebot von Microsoft in Anspruch nehmen, weil sich durch die Installation des IE9 die HTML –Verlinkung verstellt hat und es nicht mehr möglich war, direkt aus einem Dokument ins Internet verbunden zu werden. Zurück kam ein Standardschreiben, welches schlussendlich darauf hinauslief mich doch via kostenpflichtigen telefonischen Support zu verbinden um das Problem zu lösen. Mit dem selbst recherchierten Artikel konnte ich via Microsoft eigenem Fixit dann das Problem in Sekunden gelöst. Als Antwort auf meinen schriftliche Beschwerde und dem Hinweis auf den von mir gefundenen Link, konterte MS sie danken für die konstruktive Lösung und werden sich künftig bemühen, den Support kostengünstiger und effektiver zu gestalten.

Ein weiteres Kapitel sind neben weiteren PC-Herstellern auch einige OnlineVersender. Der Kunde wird schlichtweg verarscht und im Kreis geschickt. Mit diesem Drehtüreffekt erwartet man offensichtlich, dass der Kunde dann schon mal von selbst aufgibt. Dies ist umso beschwerlicher, da wir zu jenen Kunden zählen,die, wenn sie sich mal etwas kaufen, garantiert immer ein Problemgerät einhandeln. Selten das ein Gerät das gekaufte Erstgerät ist. Aber auch in den Zeiten als wir noch für Kollegen einkauften, waren wir davor nicht gefeiht. Aber dies ist wieder einen andere Story.

Das grundsätzliche Problem ist, dass man(n)/frau nie an kompetente Leute eines Konzern direkt herankommt, um sein Anliegen zu deponieren. Einzig bei Apple gelang mir dies einmal vor Jahren direkt in den Vorstand vorzudringen. Und ich war über den folgenden angenehmen Ablauf begeistert. Via Irland wurde das Problem mit einem geräuschvollen I-Mac gelöst. Man tauschte das Gerät kurzfristig kostenfrei aus. Die technische Abteilung hatte die Geräusche vorher als im Toleranzbereich eingestuft und einen Reparatur abgelehnt (den Kunden abgewimmelt).

Kundenmanagement nicht im Fokus

Das zweite grosse Problem scheint mir, dass offenbar die Konzerne von ihren eigenen Produkten nicht überzeugt sind und zusätzlich teils teure Garantieverlängerungen verkaufen. Hier läuft es in etwa  so ab, wie es sich der Kunde eigentlich schon im ersten Garantiejahr wünscht. Eine Garantie für einen optimalen Service gibt es trotzdem nicht.

Würden also alle so "betrogenen" Kunden auf die Strasse gehen, würde der Druck sicherlich steigen, mehr soziale Praktiken im Kundenkontakt anzuwenden. Man(n)/frau möchte ja nur ein funktionierendes Gerät haben, solches, welches man ja schliesslich voll bezahlt hat. Es darf nicht sein, wenn ein PC neu aufgesetzt wird, man einen Hürdenlauf starten muss, um ein Gerät wieder in Betrieb zu nehmen. Um am Beispiel Microsoft zu bleiben. Eine Onlineregistrierung (Telefon) mit schnell gesprochenen Nummereingaben ist für ältere Leute teils unmöglich.

Um mit SONY zu schliessen. Fast wöchentlich erscheinen neue Modelle. Als Kunde wäre mir lieber, die bestehenden Modelle würden so funktionieren, wie es die Werbung verspricht. Und wenn dann in den AGB steht, dass bei Defekten das Gerät ausgetauscht wird, dies zu Lasten von SONY und nicht des Kunden gehändelt wird. Um so mehr wenn alle Gesichter die Farbe der Simpsons haben, nämlich gelb. Dabei wäre sogar der technische Support der gleichen Meinung - ein Elektronikteil sei defekt. Die Administration bzw. der involvierte Onlinehändler Microsoft (Coop) sehen das allerdings anders und schicken den Kunden auf eine Runde Ping-Pong spielen. Früher durften nur Fachhändler Weltmarken verkaufen. Heute offenbar jeder Strassenhändler.

Venedig backstage


Projektausschreibung: Für den sozialen Zusammenhalt in Wohngebieten

Der Bund lädt dazu ein, Projekte zum Programm «Projets urbains - Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten» einzureichen. An der Ausschreibung können kleinere und mittlere Städte sowie Agglomerationsgemeinden teilnehmen, die über Wohngebiete verfügen, welche vor sozialen und städtebaulichen Herausforderungen stehen. An den Projekten, die von 2012 bis 2015 laufen werden, beteiligt sich der Bund sowohl finanziell wie auch fachlich.

In diesem Jahr geht die erste Phase des Programms «Projets urbains - Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten» mit vierjähriger Laufzeit zu Ende. Mit dem Programm gelang es dem Bund, Projekte anzustossen, die neue Formen der Zusammenarbeit etablierten und Quartierentwicklungskonzepte sowie koordinierte Situationsanalysen ermöglichten. Elf Agglomerationsgemeinden und Städte haben sich daran beteiligt, beispielsweise Rorschach, das unter anderem ein Quartierbüro eröffnet hat und die bauliche Innenentwicklung fördern möchte, oder Yverdon-les-Bains, welches das Engagement der Quartierbevölkerung stärkte.

Neue Quartierentwicklungsprojekte stärken die gesellschaftliche Integration

Die fünf am Programm beteiligten Bundesstellen haben bereits letztes Jahr beschlossen, eine zweite Pilotphase ab 2012 bis 2015 zu lancieren. Wie vor vier Jahren richtet sich das Programm an kleinere und mittlere Städte sowie Agglomerationsgemeinden, die über Wohngebiete verfügen, welche vor sozialen und städtebaulichen Herausforderungen stehen. Ziel des Programms ist es, die Lebensqualität in den Wohngebieten zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Der Bund möchte, dass die sich bewerbenden Städte und Gemeinden unter anderem Konzepte erarbeiten, wie Wohngebiete in interdisziplinärer Zusammenarbeit weiterentwickelt werden können. Ebenso sollen sie ein Quartiermanagement einführen, die Partizipation der Bevölkerung verbessern sowie Massnahmen ergreifen, die beispielsweise die Qualität des Wohnumfelds und das Image des Wohngebiets erhöhen sollen. Gemeinden und Städte, die bereits in der ersten Phase mit Projekten vertreten waren, können sich nochmals bewerben. Zehn bis zwölf Projekte sollen ins Programm aufgenommen werden.

Finanziell beteiligt sich der Bund mit einem Anteil von höchstens fünfzig Prozent beziehungsweise mit maximal 150 000 bis 200 000 Franken an den Projektkosten während vier Jahren. Ausserdem bietet er fachliche Unterstützung, in erster Linie in methodischen Fragen, die die Entwicklung der Strategien und Werkzeuge betreffen. Eine zweimal jährlich stattfindende Plattform sorgt für den Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Gemeinden und Kantonen sowie dem Bund.

Die Projektanträge sind bis zum 31. August 2011 einzureichen. Bis Ende November entscheiden darüber die fünf beteiligten Bundesstellen. Spätestens Anfang 2012 sollen die Projekte starten.

Die Träger



Das Programm «Projets urbains» ist Teil der Strategie des Bundes, die Integration der Bevölkerung zu fördern. Die Bundesämter für Raumentwicklung (ARE), für Migration (BFM) und für Wohnungswesen (BWO) sowie die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) und die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) sind die Träger des Programms «Projets urbains - Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten».


Bundesamt für Raumentwicklung - Internet: http://www.are.admin.ch

Mittwoch, 13. April 2011

Volkskrankheit Übergewicht


Quelle bzw. Verlinkung : Mediaplanet Mediaplanet WebTV

Das SAH wird zu Solidar Suisse

Mit einer symbolischen Aktion haben Corine Mauch (Stadtpräsidentin Zürich), Regula Rytz (Gemeinderäting Stadt Bern) und Hans-Jürg Fehr den Ball ins Rollen gebracht: Das SAH wird zu Solidar Suisse

Mit dem Namenswechsel weitet Solidar Suisse sein Engagement aus und setzt sich neu auch in China für faire Arbeitsbedingungen ein. In der Schweiz zeigt Solidar Suisse mit dem Solidar-Gemeinderating auf, welche Gemeinden soziale Verantwortung übernehmen ? und bei welchen noch Nachholbedarf besteht.

1936 wurde das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH von den Gewerkschaften und der SP Schweiz gegründet. Zum 75. Geburtstag schenkt es sich einen neuen Namen: Solidar Suisse. «Der neue Name vermittelt kurz, prägnant und unmissverständlich den Grundwert unserer Arbeit: die Solidarität», sagt Präsident von Solidar Suisse und Nationalrat Hans-Jürg Fehr.

Heute engagiert sich Solidar Suisse in 12 Ländern mit Entwicklungszusammenarbeit, neu auch in China. «Eine Milliarden Menschen leben heute in absoluter Armut», sagt Fehr. «Um sich aus Armut, Ausbeutung und Ausgrenzung befreien zu können, müssen die Menschen eine anständig bezahlte Arbeit haben, müssen ihre Grundrechte respektiert werden und müssen sie selber demokratisch mitbestimmen können. Mit unseren Projekten wollen wir dazu beitragen.»

Das allein reicht aber nicht. «Es braucht ein Umdenken der reichen Industrienationen, auch der Schweiz», stellt Fehr fest. Ruth Daellenbach, Geschäftsleiterin von Solidar Suisse, ergänzt: «Wir wollen die Gemeinden in die Pflicht nehmen. Auch sie können dazu beitragen, dass die weltweite Armut überwunden wird: Zum Beispiel indem sie keine Produkte mehr einkaufen, die unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt wurden oder indem sie Entwicklungsprojekte unterstützen.»

Solidar Suisse untersucht deshalb mit einem Rating in allen grösseren Schweizer Gemeinden, ob diese global Verantwortung übernehmen. «Das Solidar-Gemeinderating zeigt auf, welche Gemeinden global denken und lokal handeln», sagt Daellenbach. Die Resultate des Ratings werden ab Mai laufend auf www.solidar.ch veröffentlicht.

Viele Städte unterstützen das Engagement von Solidar Suisse. Der neue Name wurde von prominenten Vertreterinnen der Städte Zürich und Bern lanciert: Corine Mauch (Stadtpräsidentin Zürich), Regula Rytz (Direktorin Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern) und Hans-Jürg Fehr haben die Solidarität ins Rollen gebracht: in Form eines 5 Meter hohen, knallroten Solidar-Balls.

Vom Namenswechsel nicht betroffen sind die zehn regionalen SAH-Vereine in der Schweiz. Sie bieten Programme für erwerbslose Menschen an und unterstützen Asylsuchende und MigrantInnen. Sie sind von Solidar Suisse unabhängige Organisationen und bleiben unter dem bisherigen Namen tätig.

Dienstag, 12. April 2011

Nackt vor dem Traualtar (FSK 16 Jahre)

Melanie & Rene haben sich im Evaskostüm getraut!

Nicht Armut hat die beiden nackt vor den Traualtar treten lassen. Am Samstag gaben sich die beiden Oberösterreicher Melanie und René nackt wie Adam und Eva das JA-Wort. Und das nicht etwa still und leise sondern vor mehr als 80 Hochzeitsgästen und unzähligen TV-Kameras.Am Samstag, 9.4., haben sich die beiden das JA-Wort gegeben, im Schloss Mühldorf in Oberösterreich!

"Dieser Tag ist tatsächlich der Schönste unseres Lebens, und wir haben vor unserer Familie und all unseren Freunden auf ganz besonders schräge und doch wundervolle Weise unsere Liebe füreinander zeigen können."

Vermögenswerte von Ben Ali in der Schweiz

– Mängel des Geldwäschereigesetzes aufzeigen

Das Aussendepartement hatte dieser Tage die Blockierung von Vermögenswerten des Ben Ali Clans bestätigt. Die Behörden weigern sich aber bekanntzugeben, um welche Arten von Vermögenswerten es sich handelt. Diese Intransparenz ist skandalös und problematisch, denn bis anhin behaupteten die Behörden gerne, das Geldwäscherei¬gesetz (GwG) verhindere fortan die Platzierung unrechtmässig erworbener Gelder politisch exponierter Personen (PEP) in der Schweiz. Mit ihrer Weigerung verhindern die Behörden eine genaue Analyse der Effizienz des helvetischen Dispositivs zur Verfolgung dubioser und illegaler Finanzflüsse.

Gemäss Geldwäschereigesetz sind die Finanzintermediäre verpflichtet, die Identität der wirtschaftlich Berechtigten, welche Konten bei ihnen eröffnen, abzuklären. Handelt es sich um politisch exponierte Personen (PEP), dann sind die Banken gehalten, eine genaue Analyse der Herkunft der Gelder vorzunehmen. Sie müssen sich vergewissern, dass die Gelder rechtmässig erworben wurden. Bankangestellte, die dieser Pflicht nicht nachkommen, machen sich der Geldwäscherei schuldig. Wenn dieses - von den Vertretern des Schweizer Finanzplatzes gerne als das strengste in der Welt gerühmte - Dispositiv korrekt angewendet würde, hätten die unrechtmässig erworbenen Vermögenswerte des Ben Ali Clans nie in die Schweiz gelangen dürfen.

Jetzt hat das Aussendepartement bestätigt, dass Vermögenswerte des Ben Ali Clans blockiert worden sind. Wenn es sich um Gelder auf Bankkonten handelt, zeigt dies, dass das in der Schweiz praktizierte System der Selbstregulierung als zentraler Bestandteil des Geldwäschereigesetzes Mängel aufweist und nicht genügend effizient ist. Handelt es sich um Immobilienwerte, so zeigt dies die Notwendigkeit auf, den Geltungsbereich dieses Gesetzes auch auf den Immobiliensektor auszudehnen.

In beiden Fällen erwarten wir von den Schweizer Behörden, dass sie über die Effizienz des helvetischen Dispositivs zur Verfolgung unrechtmässiger Geldflüsse vollumfänglich informieren, damit der Schweizer Finanzplatz nicht mehr als Tresor für amtierende Diktatoren dient.

Lehrstellensituation im März 2011

Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) bei den Kantonen hat sich die Lehrstellensituation im März im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich weiterhin stabil und spiegelt folgende Tendenzen:

• Wie bereits im Februar ist das Lehrstellenangebot auch im März 2011 mit der Vorjahresperiode vergleichbar. In der deutschsprachigen Schweiz wurden bereits viele Lehrstellen vergeben. Die Romandie und das Tessin beginnen traditionell erst später mit der Rekrutierung.
• Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.
• Jugendliche mit sozialen oder schulischen Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage.

Generell sind gemäss Kantonsangaben zum jetzigen Zeitpunkt noch in allen Berufsfeldern Lehrstellen offen. Besonders begehrt sind Ausbildungsplätze in den Bereichen Gesundheit (Fachfrau / Fachmann Gesundheit), Detailhandel und kaufmännische Grundbildung. Angebotsüberhänge verzeichnen insbesondere das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, die Holz- und Metallindustrie sowie die technischen Berufe. Nach wie vor gross ist die Nachfrage nach Lehrstellen im niederschwelligen Bereich (2-jährige berufliche Grundbildungen mit eidgenössischem Berufsattest EBA).

Breites Lehrstellenangebot

Schweiz weit entscheiden sich jährlich zwei von drei Jugendlichen für den Berufsbildungsweg. Sie setzen damit auf eine gute Karte. Das Spektrum an Berufen ist gross. Zur Auswahl stehen über 200 berufliche Grundbildungen. Das Angebot reicht von Agrarpraktiker/in EBA über Laborant/in EFZ bis hin zu Zeichner/in EFZ. Gleichermassen stehen Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung heute vielfältige Karrieremöglichkeiten offen: die Berufsmaturität, eidgenössische Prüfungen, Höhere Fachschulen, Fachhochschulen oder via Passerelle ein Hochschulstudium. Weitere Informationen unter: http://www.berufsberatung.ch/,http://www.berufsbildungplus.ch/ oder in der aktuellen Broschüre „Berufsbildung in der Schweiz 2011 – Fakten und Zahlen“.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
Internet: http://www.bbt.admin.ch/

Montag, 11. April 2011

Sehen ist Glauben

Gestern war ein geschichtsträchtiger Tag für die Schweiz . Mit dem Tessiner SP-Politiker Manuele Bertoli ist zum ersten Mal ein Blinder zum Regierungsrat gewählt worden. Er mischt bereits seit zwölf Jahren als Grossrat in der Tessiner Politik mit. Auf seiner Homepage stellt er sich und seinen Arbeit in kurzen Vdeofilmen dar. (http://www.vederepercredere.ch/)

Es bleiben Fragen

Wenn man sich durch den jüngst erschienen Bericht der Staatswirtschaftlichen Kommission über  die Vorfälle Dermont  bei der Sozialversicherungsanstalt St.Gallen vom 15. März 2011 gelesen hat, eröffnet sich dem geneigten Leser auf den 26 Seiten nicht viel Neues oder Brisantes, welches man nicht schon in den Medien oder hier im *Infomagazin nachlesen konnte.

Zwei Dinge die vielleicht aus dem Bericht herausstechen war einerseits eine noch nicht angetönte Weiterbildungsreise der Verwaltungskommission (VK) nach Schweden und die Tatsache, dass Herr SVA-Direktor Linus Dermont und Frau Regierungsrätin und VK-Präsidentin Kathrin Hilber offenbar das Heu nicht auf derselben Bühne hatten. Der Bericht attestiert Dermont über alles gesehen eine sehr gute Führung der SVA, rügt aber auch dessen Gebaren als Alleinherrscher (Personalagenden) und die mangelnde Sensibilität für das Verständnis einer öffentlich-rechtlichen Anstalt des Kantons. Er attestiert das gespannte Verhältnis zwischen Regierungsrätin und VK-Präsidentin Kathrin Hilber einerseits und der VK anderseits.

Man habe sich gegenseitig nicht informiert. Es gab unterschiedliche Interpretation von Interviewaussagen, sowie die vom Departement Hilber eingereichte Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung. Das Fass scheinbar zum Überlaufen brachte ein VK-Treffen ohne die Präsidentin. All diese Vorfälle waren der Grund, dass die VK als solche nicht mehr funktionierte bzw. die Erfüllung wesentlicher Aufgaben laut Bericht in Frage stellte.

Positiv an der ganzen Aufarbeitung sehe ich den Willen zur Entpoilitisierung und eine neue geplante Regelung, dass die/der amtsinhabende Regierungsvertreter(in) nicht mehr automatisch das VK-Präsidium inne hat. Für den Beitragszahler bleibt ein schaler Nachgeschmack ob der Auflösung der Vetterlwirtschaft und dem eingestellten Diziplinarverfahren. Schlussendlich stellt sich die Frage, ob fachliche Kompetenz alleine ausreicht, um auch menschliche Kompetenz auszugleichen. Die Erfahrung sagt eher nein. Der komplette Bericht via Tagblatt.ch als PDF 26 Seiten :  Bericht

*IM Beiträge zu diesem Thema:

Vetterliwirtschaft
http://infomagazin-nachlese.blogspot.com/2009/08/vetterliwirtschaft-bei-der-sva-sg.html
Infoleck
http://infomagazin-nachlese.blogspot.com/2010/04/ein-infoleck-ein-abgang-und-fragen-dazu.html
Rücktritt verhindert Disziplinarverfahren
http://infomagazin-nachlese.blogspot.com/2010/03/rucktritt-um-disziplinarverfahren-zu.html
Unglaubwürdig
http://infomagazin-nachlese.blogspot.com/2009/09/unglaubwurdig.html

Samstag, 9. April 2011

Earth-Official Movie Trailer HD / 2.11"


by DisneyMovieTrailers

Freitag, 8. April 2011

Die Woche oder was sonst keinen Platz fand

 Aus Krankheitsgründen entfällt diese Woche unsere Wochenendausgabe "Die Woche"
Danke . Bis nächste Woche

Anstieg der Teuerung

Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im März 2011 einen Anstieg von 0,6 Prozent und erreichte somit den Stand von 100,7 Punkten (Dezember 2010 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 1,0 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 0,5 Prozent im Februar 2011 und von 1,4 Prozent im März 2010.
mehr .........

Landesindex der Konsumentenpreise: Indikatoren

Krankenversicherung: Bundesrat möchte die Prämien zurückerstatten .......

...... die in einigen Kantonen zu viel bezahlt wurden

Der Bundesrat hat von einem Aussprachpapier des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) zur Frage der Rückvergütung der Prämien der Krankenversicherung Kenntnis genommen, die in einigen Kantonen zu viel bezahlt wurden. Er hat das EDI beauftragt, eine Änderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) vorzulegen, um diese Unterschiede auszugleichen, die seit dem Inkrafttreten des KVG entstanden sind.

Das EDI hat dem Bundesrat mehrere Vorschläge unterbreitet, unter anderem eine Verfassungsänderung. Schliesslich hat sich der Bundesrat für den Weg der Gesetzgebung entschieden, der sich rascher umsetzen lässt.

Die gewählte Lösung erfordert eine Revision des Krankenversicherungsgesetzes. Die Korrektur wird über die Prämien erfolgen. Die Lenkungsabgaben, die auf den flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und auf den CO2-Emissionen erhoben werden, sollen als Berechnungsgrundlage dienen, um einen maximalen jährlichen Prämienzuschlag (zum Beispiel Fr. 48 für 2011) festzulegen, der von den Versicherten jener Kantone verlangt werden kann, in denen ein Defizit entstanden ist. Dieses System wird auf sechs Jahre befristet und ermöglicht einen Ausgleich im Umfang von insgesamt rund 1 Milliarde Franken.

Der Bundesrat

Künftig wird sich dieses Problem nicht mehr stellen, da im Krankenversicherungs-Aufsichtsgesetz, das sich zurzeit in der Vernehmlassung befindet, ein Korrekturmechanismus vorgesehen ist. Mit diesem Mechanismus lässt sich von nun an gewährleisten, dass die Prämien, die in jedem Kanton bezahlt werden, die Kosten decken, die von den Versicherten des entsprechenden Kantons verursacht werden. Allfällige Fehleinschätzungen der Versicherer werden so jeweils im Folgejahr korrigiert.

Donnerstag, 7. April 2011

Handlungsbedarf für die Schweiz im Diskriminierungsschutz

Bei der dritten Auflage des Migrant Integration Policy Index (MIPEX III) figuriert die Schweiz beim Diskriminierungsschutz auf dem zweitletzten Platz unter 31 analysierten Ländern. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) schlägt Lösungen zur Schliessung der Lücken in der schweizerischen Gesetzgebung in diesem Bereich vor.

Der Migrant Integration Policy Index (MIPEX III, www.mipex.eu) ist ein Länderindex, der den rechtlichen Rahmen für Integration in allen Ländern der Europäischen Union, Kanada, den USA, Norwegen und der Schweiz analysiert und vergleicht. Nach den im Jahr 2010 erhobenen Daten rangiert die Schweiz insgesamt auf Platz 23 von 31, bezüglich der Anti-Diskriminierung auf dem zweitletzten Platz. Im Bereich der politischen Partizipation ist die Schweiz im ersten Drittel positioniert.

In der Tat verfügt die Schweiz über keine umfassende Diskriminierungsgesetzgebung, die Durchsetzungsmechanismen sind schwach und Gleichstellungsstellen sind mit ungenügenden Kompetenzen ausgestattet. Seit der letzten Analyse im Jahr 2007 sind auch keine Fortschritte erzielt worden. Auch wenn die Ergebnisse von den verwendeten Methoden abhängig sind, sollten sie eine vertiefte Reflexion über die schweizerische Gesetzgebung im Bereich der Bekämpfung von Diskriminierung in Gang setzen.

Die EKR hat letztes Jahr aufgrund einer eingehenden Analyse des bestehenden Rechts aufgezeigt, dass die Schweiz nicht über ein vollständiges und kohärentes rechtliches Instrumentarium zur Bekämpfung von rassistischer Diskriminierung verfügt. Gestützt auf diese Analyse hat die EKR zehn aufeinander abgestimmte Empfehlungen zur Behebung der erkannten Mängel erarbeitet. Zur Bekämpfung der Diskriminierung empfiehlt die EKR dem Gesetzgeber, ausdrückliche privatrechtliche und aufsichtsrechtliche Verbote rassistischer Diskriminierung zu erlassen. Zur praktischen Durchsetzung der Diskriminierungsverbote sind die Beratungsstrukturen und Mediationsdienste auszubauen und zu stärken.

Die Schweiz braucht eine aktive Integrationspolitik, die auch Diskriminierungen thematisiert und sich für jeden Lebensbereich mit diesen auseinandersetzt. Die Förderung der Chancengleichheit und die wirksame Bekämpfung der Diskriminierung sind unverzichtbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration.

Kommissionen des EDI