Donnerstag, 31. März 2011

Die wahren Helden

Fast im Stundentakt werden wir mit Horrornachrichten von den sechs Reaktoren im AKW Fukushima, welche durch einen Riesentsunami und Erdbeben stark beschädigt wurden, überschüttet. Traumzahlen geistern durch die Gazetten, welche die Auswirkungen der Schäden und des Wiederaufbaus auf 4000 Milliarden Euro schätzen. Eine unvorstellbare Summe. Die Betreiberfirma Tepco will die vier havarierten Blöcke nicht wiederaufbauen, die japanische Regierung will alle sechs Reaktoren stilllegen.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde den Japanern eine Verfassung von den US-Besatzern auferlegt, die ihnen nur mehr erlaubt ein Selbstverteidigungsheer zu halten. Es darf also nur das eigene Territorium verteidigen. Trotzdem ist der Stand des japanischen Militärs mit rund 250.000 Mann verhältnismässig hoch. Diese sonst nicht so beliebten Soldaten wurden sofort nach der Katastrophe in das Unglücksgebiet geschickt. Früher konnten bei solchen Ereignissen noch Freiwilligenscharen aktiviert werden. Heute hilft fast das halbe Militär Vorort die Schäden des Tsunamis aufzuräumen. Die Soldaten sind vielerorts im Katastrophengebiet die einzigen Helfer.

Während wir uns hier in Europa von den Medien verunsichern lassen und der ein oder andere Ängste vor möglicher Strahlung entwickelt, versuchen diese Helfer unter wirklicher Strahlungsgefahr die Schäden zu beheben. Auch die unbeliebeten stationierten US-Truppenhelfen fleissig mit, das es zumindest in Teilen wieder Strom gibt.

Besonders gefährlich leben jene Arbeiter, die direkt in den Reaktoren versuchen, die Folgen des Atomunfalles im Rahmen zu halten. Helfer aus 35 Ländern unterstützen die örtlichen Gemeinden und Regierungen, um wieder etwas Ordnung in das Chaos zu bringen. Alle Akten sind ja vernichtet.
Todesurkunden müssen ausgestellt werden.

Speziell die Arbeiter in den Reaktoren riskieren ihr eigenes Leben, sicher primär für die eigenen Mitbürger. Indirekt, damit sich Leute welche tausende Kilometer entfernt leben, sich nicht sorgen müssen. Teils skurril die Ängste europäischer Bewohner, ob man den jetzt noch japanische Autos kaufen könnte oder überhaupt Produkte aus dem Multi-Medienbereich und Haushaltselektronik. Es wird lange brauchen, bis die Industrie wieder ans Laufen kommt. Es wird gemessen und der Himmel beobachtet, damit unsere heile Welt keinen Riss bekommt.

Ich habe grosse Achtung vor den Leuten, die sich unter des Risikos einer tödlichen Verstrahlung darum bemühen, den schaden in Grenzen zu halten. Spätestens an diesem Punkt fällt mir die Fernsteuerung aus der Hand. Sicher können wir nicht bei jeder Katastrophe mitleiden. 2010 war diesbezüglich ein Rekordjahr. Nur habe ich das Gefühl, dass man den Einsatz der Arbeiter Vorort zuwenig schätzt und nur um das eigene Wohlergehen besorgt ist. Dies lässt sich auch nicht mit einer Spende gerade biegen. Sie sind die wahren Helden. Ihnen gebührt die ganze Hochachtung.

Zum Thema :
Evakuierungszone wird nicht ausgeweitet (Bild.de)
Freiwillige Feuerwehr in Japan - Dauereinsatz in der Todeszone (Spiegel.de)
Atomkraft (spiegel.de)

Regulierungen in der familienergänzenden Kinderbetreuung

Welche Kantone und Hauptorte regulieren die private familienergänzende Kinderbetreuung am stärksten? Welche gewähren den Einrichtungen mehr unternehmerische Freiheiten? Eine vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO in Auftrag gegebenen Studie zeigt erstmals die Unterschiede auf und vergleicht die potentiellen Kostenfolgen der Regulierungen.

Um eine höhere Erwerbsbeteiligung der Frauen und eine bessere Ausnutzung des vorhandenen Humankapitals zu erreichen, ist es aus wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Sicht wichtig, Beruf und Familie besser miteineinander vereinbaren zu können. Im Zusammenhang mit der grossen Nachfrage an familienergänzender Kinderbetreuung wird die Frage der Regulierungen in diesem Bereich immer wieder politisch diskutiert. Eine vom SECO in Auftrag gegebene Studie bietet erstmals eine umfassende Übersicht über die Regulierungen für private nicht subventionierte familienergänzende Kinderbetreuungseinrichtungen in den Kantonen und Kantonshauptorten. Die Bereiche Kindertagesstätten (Kitas), schulergänzende Einrichtungen sowie Tageseltern werden getrennt betrachtet. Die potentiellen Kostenfolgen dieser Regulierungen werden zudem systematisch aufgezeigt und verglichen. Grundlage der Studie ist die Informationsplattform "Vereinbarkeit Beruf und Familie"(www.berufundfamilie.admin.ch).

Mit Hilfe von "Modellkitas" werden in der Studie Folgen für die potentiellen Betriebskosten einzelner Regulierungen hergeleitet. Die grössten Auswirkungen haben jene Regulierungen, die indirekt oder direkt die Personalkosten betreffen. Dazu gehören die Vorgaben zum Betreuungsschlüssel und zum Personal wie zum Beispiel der Lohn oder die Qualifikation. Im Vergleich dazu haben Vorgaben zu Bewilligung, Aufsicht, pädagogischem Konzept oder auch Hygiene und Sicherheit weniger bedeutende Folgen für die Betriebskosten.

Generell sind Kitas bis heute deutlich stärker reguliert als Horte und Tagesschulen.

Für Tageseltern gibt es im Vergleich nur sehr wenige Vorschriften. Keine oder nur sehr wenig gesetzliche Vorgaben, welche über die eidgenössische Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und Adoption (PAVO) hinausgehen, werden für private Kitas in den Kan-tonen Aargau, Appenzell Ausserhoden, Appenzell Innerhoden, Uri und Basel-Landschaft gemacht. Die Kantone Jura und Waadt hingegen weisen in allen Bereichen eine hohe Regulierungsdichte auf. Im Kanton Genf existieren hauptsächlich im Kita-Bereich viele Vorgaben, während es für Horte und Tageseltern kaum Vorschriften gibt.

Staatssekretariat für Wirtschaft

Mittwoch, 30. März 2011

Mehr Zeit zum Leben

So lautet der Werbeslogan von Anna`s Best, welcher auf die Verpackung von Fertigmenüs aufgedruckt ist. Das mit der mehr an Zeit klingt ja aufs erste ganz vernünftig und lässt einem in Anbetracht des eigenen Wohlbefindens mal zu einer Fertigmenüpackung greifen.

Anna`s Best gehört zu Migros. Migros zur Schweiz wie die Berge, Seen, Kühe und Schokolade. Was kann da schon schief laufen, denkt sich der gemeine, langjährige, treue Verbraucher. Es kann einiges schief laufen. Irgendwie bin ich ja teilweise zum Fertigmenüesser gekommen, weil es nicht sehr sinnvoll für meine Frau wäre, nur für einen Person zu kochen. So haben wir uns schon mehr oder weniger durch die Palette der Anbieter durchgegessen. Begonnen von Aldi bis hin zu Coop. Und eines Vorab. Bei Aldi schmecken die in österreichischem Vorarlberg hergestellten Menüs nicht einmal so schlecht. Auch die Chinaecke ist nicht zu verachten. Auch bei den anderen Anbietern kann man den einen oder anderen Treffer landen. Ist natürlich eher alles subjektiv betrachtet. 

Man könnte natürlich jetzt einen wissenschaftlich begleitenden Test machen und den ganzen Test auf eine professionelle Schiene heben. Das sollte heute aber nicht Fokus des Artikels sein. Mich ärgert einfach das, was mir Anna`s Best, noch dazu unter Hinweis auf Tradition, mit seinem Schweinsschnitzel mit Champignons und Nudeln anbietet. Inhalt der Packung zwei dünn geklopfte Plätzchen Fleisch, beinhart und nur per Sägemesser zu teilen. Dazu einen Hauch Pilze in einer undenfinierbaren Sauce. Gekrönt von versalzenen Nudeln. Also liebe Leute . Dafür wurde man früher als Hexe verbrannt. Noch dazu bei einem Preis von FR 8.90.-. Wenn ich da an Aldis Produkte denke, welche rund FR 3.- unter diesem Höchst-Preis liegen. Diese Fertiggerichte sollten mir und hauptsächlich meiner Frau den Alltag erleichtern. Mehr Zeit zum Leben erlauben. Es sind aber auch Tage, wo ich ihre gute Küche vermisse. Ihre Nudelkompositionen sind ein Traum. Detto ihre Gemüseintöpfe. Alles ohne Fleisch. Mein eher kurzer Ausflug in die Welt der Fertigmenüs wird mich also künftig um Anna`s Best einen grossen Bogen machen lassen. Schon der Zahnarztrechnung wegen.

Ich hatte ja schon gute Lust, diese Fleischplätzchen der Migros zu senden oder hier in den Artikel einzuscannen. Nachdem sie mir aber bei meiner letzten Anfrage wegen der haudünn geschnittenen Wurstwaren zurück geschrieben haben, dies diene nur der Aromaentfaltung, habe ich wenig Hoffnung auf eine kompetente Antwort. Aromaentfaltung in eine Plastikverpackung ? Nicht ein einzelnes Blatt lässt sich einfach und vor allem einzeln entfernen. Ältere Leute haben den ganzen Inhalt der Packung in den Händen, weil alles zusammenklebt, weil hauchdünn. Auch mit den dritten Zähnen möchte ich noch kraftvoll zubeissen können. Beim den erwähnten Fleischplätzchen ist mir das allerdings samt Messer fast nicht gelungen. Unser Hund hat dann den Rest verkaut.

So gut der Gedanke von Fertigmenüs auch sei. Ebenso ist die Qualität soweit gestiegen, dass auch bei Testessern es zu Reinfällen kam. Bei den verlangten Preisen sollte es auch qualitativ passen. Aber so bleibe ich lieber bei der Hausmannskost meiner Frau. Wäre toll gewesen, wenn ich sie etwas entlasten hätte können. Die Zeit scheint aber noch nicht reif dazu. Meine verbleibende Zeit aber nütze ich künftig sinnvoller – schon aus Tradition und Eigenwohl in Anbetracht der verbleibenden Tage - Mama`s Best.

Zum Thema : Migros hat so viel verdient wie nie

Dienstag, 29. März 2011

Unter dem Eindruck der Tage (Freiwilligenjahr)

Das Jahr 2011 wird in unserer Erinnerung verbunden bleiben mit dem, was in Japan in diesen Tagen an Unvorstellbarem geschieht. Anteilnahme am Leid betroffener Menschen und nachhaltiges Handeln in unserem Lebensraum sind geboten. Solche Werte liegen meist auch der Freiwilligenarbeit in der Schweiz zu Grunde.

Bildunterschrift hinzufügen
Wir alle leben in diesen Tagen unter dem Eindruck der belastenden Bilder und Nachrichten aus dem Osten Japans: Die unberechenbare Naturgewalt, die Unkontrollierbarkeit menschengemachter Technik, die globalen Konsequenzen dieser Katastrophen für Wirtschaft und Gesellschaft und zuvorderst das damit verbundene menschliche Leid auf Generationen hinaus - all das macht in einer Weise betroffen, die zum Innehalten gebietet.

Was, wenn nicht Anteilnahme und Solidarität, vermag uns in diesen Tagen zu helfen mit diesen Ereignissen zu leben? Und neben der Ohnmacht gegenüber solchen Naturkatastrophen die Gewissheit, dass wir es in der Hand haben, den Umgang mit Energie und Technik zu steuern - nicht nur als Individuen, sondern auch als Gemeinschaft?

Anteilnahme und der Wille zur Nachhaltigkeit sind Werte, die oft hinter freiwilligem Engagement stehen. Darum trifft es sich gut, dass 2011 auch mit der Wertschätzung der Freiwilligkeit verbunden ist. Individuen und Gesellschaften, die sich um diese Werte sorgen - auch zu Gunsten der jungen und noch nicht geborenen Generationen - setzen sich ein für eine lebenswerte Zukunft.

Viele der Projekte im Freiwilligenjahr wollen auch in unserem Lebensraum dazu beitragen, dass Anteilnahme und Nachhaltigkeit über Generationen hinweg als Werte ein öffentliches Gesicht erhalten.

Heinz Altorfer, Leiter Soziales, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund

weitere Treffer auf Google

Montag, 28. März 2011

Die Schweiz befürwortet eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung mit der EU

Die Schweiz ist bereit, sich zusammen mit der Europäischen Union für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung zu engagieren. Anlässlich des Treffens der EU-Umweltministerinnen und -minister, zu dem sie eingeladen war, begrüsste Bundesrätin Doris Leuthard die europäischen Bestrebungen, die Umsetzung von Massnahmen auf diesem Gebiet zu harmonisieren. Die Schweizer Wasserpolitik hat eine Steigerung der Stromerzeugung aus Wasserkraft bei gleichzeitiger Verringerung ihrer negativen Auswirkungen auf die Umwelt zum Ziel.

Das Treffen der Umweltministerinnen und -minister der Europäischen Union in Budapest geht morgen zu Ende. Es bildet den Auftakt zu einer Neuausrichtung der europäischen Wasserpolitik, welche in ein globales Konzept für eine effiziente Ressourcenbewirtschaftung eingebettet ist. Im Zentrum der Ministergespräche standen die Folgen der Klimaänderungen auf den Gewässerhaushalt und die Dürreproblematik. Vor dem Hintergrund der Ereignisse im japanischen Kernkraftwerk Fukushima wurden aber auch ein möglicher Ausstieg aus der Atomenergie und der damit verbundene steigende Druck auf die Wasserkraftnutzung erörtert.

In der Schweiz soll bis 2030 die Nutzung der Wasserkraft als erneuerbare Energiequelle um 5 Prozent gesteigert werden. Ein Instrument zur Erreichung dieses Ziels ist die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Strom aus erneuerbaren Energien. Ausserdem soll durch den Kapazitätsausbau der Pumpspeicherkraftwerke, welche jederzeit Strom ins Netz einspeisen können, das Energiespeichervolumen erhöht werden.

Negative Auswirkungen der Wasserkraftnutzung vermindern

Gleichzeitig sorgt die Schweiz dafür, dass die ökologischen Funktionen der Flüsse wiederhergestellt werden. Per 1. Januar 2011 wurde die Gesetzgebung um Bestimmungen zur Renaturierung von Fliessgewässern ergänzt. Bis in 20 Jahren müssen Beeinträchtigungen durch die Wasserkraftnutzung – namentlich jene durch den Schwall-Sunk-Betrieb, der zu abrupten Änderungen des Wasserstandes führt – behoben werden. Die meisten der dafür erforderlichen Massnahmen tangieren die Stromproduktion nicht. Die Kosten für die Sanierung der Wasserkraft werden mittels eines Zuschlags auf die Übertragungskosten der Hochspannungsnetze abgewälzt. Diese Massnahmen sollen gewährleisten, dass spätestens bis im Jahr 2030 eine effektiv erneuerbare und umweltverträgliche Energieerzeugung sichergestellt ist.

Lehren aus den Hochwassern von 1987, 2005 und 2007

Im Bereich des Hochwasserschutzes hat die Schweiz die Lehren aus den Hochwasserereignissen der Jahre 1987, 2005 und 2007 gezogen. Sie ist bereit, ihre Erfahrung zur Verfügung zu stellen, und ist im Übrigen in mehreren Arbeitsgruppen der EU vertreten. Rund 80 Prozent aller Schweizer Gemeinden haben bereits Gefahrenkarten erstellt.Auf diese Weise will sich die Schweiz gemeinsam mit der EU für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung engagieren, die allen Interessen gerecht wird: Stromerzeugung, Umweltschutz, Hochwasserschutz, Landwirtschaft und Tourismus. Die Gespräche über die Wasserpolitik werden weitergeführt anlässlich des Treffens der paneuropäischen Umweltminister (EU, Russland, USA, Kanada, Zentralasien, Osteuropa, Kaukasusstaaten) im September 2011, an dem die Schweiz ebenfalls teilnehmen wird.

Generalsekretariat UVEK

Glaubenskrieg Atomenergie

Vorab einmal ein paar Worte. Die Atomreaktorkatastrophe in Japan passierte nicht wegen schlampig gebauter Atomkraftwerke, Unachtsamkeit oder mangelndem Service, sondern wurde sekundär durch den furchtbaren Tsunami ausgelöst. Dabei stellt sich die Frage, wie verantwortlich es im Vorfeld war, die Reaktoren so knapp an das Meer zu bauen. Vor allem wenn man wusste, in einem der erdebeneaktivsten Zone der Welt zu leben. Sicher sind Platzverhältnisse auf einer Insel nicht unbegrenzt. Meerwasser auch kein geeignetes Kühlmittel.

Dieses furchtbare Unglück ist passiert und beherrscht seit dem die Politik und Nachrichten weltweit. Zusätzlich übertreffen sich sogenannte Fachleute mit ihren täglichen Kommentaren. Man hätte es ja gewusst und es war zu erwarten. Ich selbst bin weder für noch gegen Atomkraft. Ich erkenne darin, abgesehen von den Problemen der Endlagerungen eine kostengünstige Variante der Stromerzeugung. Bundesrat Schneider-Amann hält zB. lt. Sonntagszeitung vorderhand weiter an der Atomenergie fest. "Aber ich schaue mit anderen Augen hin. Besonders was die Rahmenbedingungen betrifft", sagte er. “Tschernobyl hat uns die Augen dramatisch geöffnet. Man habe die Lehren aus dieser Katastrophe gezogen“.

Sicher ist die Zahl der direkten und indirekten (verspäteten) Opfer nicht unerheblich. Aber wir neigen als Menschen dazu nach Katastrophen zuerst kurz innezuhalten, Mitleid zu entwickeln und Sammelaktionen zu starten. Nur Monate später haben wir schon wieder vieles vergessen oder verdrängt. Siehe Haiti usw.. Es würde niemand auf die Idee kommen, nach einem grossem Flugzeugunfall sofort das Fliegen zu verbieten. Auch die plötzliche Abschaltung einiger Atomkraftwerke in BRD scheint eher wahltaktisch motiviert gewesen zu sein, als der eigentlichen Sache dienlich. Lassen wir uns von den Medien manipulieren ?  

Man kann natürlich seinen Standpunkt vertreten und gegen jegliche Form der Energiegewinnung zu sein. Bei mir kommt der Strom ohnehin aus der Steckdose. Aber in der Realität sieht es anders aus. Proteste, hauptsächlich aus der grünen Ecke beim Bau von Wasserkraftwerken und Stauwerken. Windkraft als Alternative wird auch bekämpft. Sie sei zu lärmig. Kohlekraftwerke steigern den CO2-Ausstoss und Solarenergien in unseren Breiten sei nur teuer und mangels Sonnenbestrahlung nicht sehr effektiv. Egal welche Farbe der Strom hat, welchen wir aus der Steckdose beziehen, es findet sich immer jemand der diese Form der Energiegewinnung ablehnt und bekämpft. Das kann nicht die Lösung auf Zeit sein. Ausser wir kehren wieder in die Steinzeit zurück. Wenn auch in Basel oder Deutschland die Wahlen kurzzeitig ein Erfolg der grünen Politik zeigten, so beinhaltet Politik noch andere Facetten des täglichen Lebens. Das Problem leistbaren Stroms für sozial Schwache und Arbeitslose wird damit nicht gelöst.

Umgekehrt der Politik eine Wendehalspolitik zu unterschieben wäre auch nicht ganz fair. Es gibt einen grosse Bevölkerungsgruppe die auf kostengünstige Engergie, sprich Strom, angewiesen ist. Auch die Industrie ist indirekt Nutzniesser. Sie braucht immer mehr Strom zur Herstellung diverser Produkte. Schafft damit Arbeitplätze und indirekt Einkommen mit dem die Bevölkerung haushalten kann. Ergo müssen bei der Atomkraft die Sicherheitsstandards in der europäischen Nuklearindustrie massiv verbessert worden. Die Gefahr eines Tsunamis in der Schweiz ist eher gering. Es sei aber falsch zu glauben, man könne allen Gefahren vorbeugen. Staudämme können bersten, Flüsse ihren Wasserstand wetterbedingt reduzieren. Statt in Hyperaktivität zu verfallen, täte eine nüchterne Analyse not, kommentiert auch der stellvertretende Chefredaktor Dr. Philipp Gut (weltwoche.ch). In Frankreich stehen Atomkraftwerke schon seit mehr als 30 Jahren ohne Störfall.

Sind wir künftig nicht eher dazu angehalten, die Technologie der Energiegewinnung nochmals zu analysieren und die Einschätzung derselbigen überdenken. Mit Schnellschüssen, wie derzeit praktiziert ist langfristig niemand geholfen, wenn auch einzelne Politiker diese Meinung vertreten. Man kann nur an die Vernunft jedes einzelnen appellieren, sich seinen eigenen Gedanken zu machen und nicht auf der momentanen Medienwelle mitzuschwimmen. Egal ob für oder gegen Atomkraft. Naturkatastrophen werden auch in Zukunft nicht verhindert werden können. Es stellt sich lediglich die Frage, ob die Sicherheitsbedüfnisse der Bevölkerung bei Atomkraftwerken optimal in den Griff zu bekommen sind. Umgekehrt sind die Abbaukosten nur eines Atomkraftwerkes astronomisch hoch und würden den Haushalt nachhaltig auf Jahre belasten.

Bleiben sie wachsam !

PS: Der Strom kommt nicht nur aus der Steckdose

Sonntag, 27. März 2011

Sommerzeit a la H.Schmidt

Zeitumstellung



Eine schöne Sommerzeit - euer IM-Team

Samstag, 26. März 2011

Die Woche oder was sonst keinen Platz fand


Zürich verliert René Prêtre -Bekannter Kinder-Herzchirurg wird Klinikdirektor in Lausanne
Das Kinderspital Zürich verliert seinen bekanntesten Arzt. Der Herzchirurg René Prêtre, der 2009 «Schweizer des Jahres» wurde, wechselt als Klinikdirektor der Herz- und Gefässchirurgie ans Lausanner Universitätsspital. Der Weggang erfolge auf eigenen Wunsch und auch erst per August 2012.(NZZ.ch)


iPad 2 Onlinebestellung mit Problemen behaftet / Internationaler Preisvergleich
Ab 0.01 Uhr (1.01 Uhr) konnte man offiziell auch in Deutschland das iPad der zweiten Generation online Bestellen. Die Lieferzeiten betragen allerdings jetzt schon 2-3 Wochen und werden wahrscheinlich noch nach oben korrigiert werden, bedenkt man die aktuelle Lage der einzelnen Zulieferer. Von einer Stunde sinnlosem Klicken und dem Fehlschlagen der Bestellung bis hin zu der bitteren Nachricht, dass der Versandtermin auf den 15.04 datiert ist, gab es wohl noch weitere kuriose Aktionen in der Nacht.(Spiegel.de)


Patienten droht vermehrt Willkür
Krankenkassen können für bestimmte Medikamente die Vergütung festlegen
Bern Wer als Patient Medikamente benötigt, die nicht kassenpflichtig sind oder nur für eine andere Diagnose zugelassen sind, muss seit dem 1. März auf das Verhandlungsgeschick seiner Krankenkasse hoffen. Seit drei Wochen und unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit hat das Bundesamt für Gesundheit eine neue Verordnung in Kraft gesetzt. Darin heisst es: «Der Versicherer bestimmt die Höhe der Vergütung.» (Sonntagszeitung.ch)


Noch mehr Gelder für die Bauern !!
Der Ständerat stockt die Hilfe an die Landwirte um 122 Millionen auf. Insgesamt fliessen 2012 und 2013 6,85 Milliarden Franken. Eine Rückkehr zu Milchkontingenten lehnt der Rat ab. Weil Massnahmen aus dem Konsolidierungsprogramm sistiert wurden, erhöhte der Ständerat den Betrag im Vergleich zum Bundesrats-Vorschlag am Donnerstag um 122 Millionen Franken. Damit sprach der Ständerat für die beiden kommenden Jahre 388 Millionen Franken für die Grundlagenverbesserung und die Sozialmassnahmen der Bauern, 837 Millionen Franken für die Produktions- und Absatzförderung und 5,625 Milliarden Franken für Direktzahlungen.(20min.ch)


Wohnbau-Genossenschaft liess sich von einem Mieter hereinlegen
Erstmals in ihrer Geschichte hat die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) ein Haus verkauft. An einen Mieter, der 3 Eigentumswohnungen besitzt und weiterhin in einer günstigen ABZ-Wohnung lebt. Sich bei der ABZ um eine günstige Wohnung zu bewerben, das macht laut ihrer Website keinen Sinn: «Zurzeit sind leider keine Wohnungen frei. Auch am Telefon kann Ihnen die Vermietungsabteilung keinen besseren Bescheid geben.» (Tagesanzeiger.ch)


Radioaktive Wolke über Schweiz - Ensi-Direktor: «20000fach unter Grenzwert»
Am Mittwoch war das erste Militärflugzeug losgeschickt worden, um den Grad der Radioaktivität in der Luft zu messen. Jetzt ist klar: Die Werte sind für die Schweizer Bevölkerung nicht bedenklich. Die Werte in der bodennahen Luft zeigen sogar keine grösseren Spuren und liegen im Normalbereich, wie Zeller sagte. Die bisherigen Resultate entsprächen den Erwartungen (Blick.ch)

Über das Europäische Jahr des freiwilligen Engagements 2011 (Video)

Das Europäische Jahr der Freiwilligenarbeit ist sowohl ein Fest und eine Herausforderung.

Es ist ein Fest für das Engagement von Millionen Menschen in Europa, die in ihren Gemeinden arbeiten in ihrer Freizeit ohne Bezahlung - zum Beispiel in Schulen, Krankenhäusern und Sportvereinen, den Schutz der Umwelt, die soziale Dienstleistungen erbringen und Hilfe für Menschen in anderen Ländern .

Ihre Bemühungen und die der vielen tausend freiwilligen Organisationen einen großen Unterschied machen, um unser Leben auf vielfältige Weise. Die Welt wäre viel schlimmer dran ohne Freiwillige! Die eyv ist auch eine Herausforderung an die drei Viertel der europäischen Bevölkerung, die das nicht tun alle ehrenamtlich tätig. Wir möchten ihnen sagen, dass sie auch einen Unterschied machen.


Freitag, 25. März 2011

iPad2 als Bausatz bei Ponradi erhältlich

Sind sie heute leer ausgegegangen und konnten kein neues iPad2 bekommen, obwohl sie sich die ganze Nacht vor der Bahnhofstrasse um die Ohren geschlagen haben ? 

Nicht traurig sein. Ihnen wird geholfen. Poinradi bietet für fortgeschrittene User einen Bausatz an, wobei sie mit wenig Werkzeug a la Ikea ihren Pad selbst zusammenbauen können. Auf diesem Foto von  ifixit sehen sie den kompletten Lieferumfdang des Bausatzes.

Zum Vergrössern bitte anklicken !

Nötige Programme und Apps sind über das Internet erhältlich. Ganz Geschickte können im Vorfeld ihr Pad noch frei gestalten und die Rahmen zB. rot oder blau lackieren. So haben sie sicher "ihr" exklusives Pad, um das sie ihre Freunde sicherlich beneiden werden. Also nichts wie ran ans Anmeldeformular unter http://bausatz-ipad2-2011.com/ . Das Angbeot ist auf 10.000 Stück reglementiert.

Publikation: Krebs in der Schweiz

Neuvorstellung Stand und Entwicklung von 1983 bis 2007

Jedes Jahr werden in der Schweiz 35'000 neue Krebserkrankungen diagnostiziert. 16'000 Menschen sterben jährlich an Krebs. Diese Publikation präsentiert die aktuelle Situation von Krebs in der Schweiz sowie die Entwicklung der letzten 25 Jahre. Nach einem allgemeinen Überblick über Krebs werden die wichtigsten Krebsarten bei Erwachsenen und bei Kindern thematisiert.

Die Erkrankungsrate, die Anzahl Betroffener und die Sterblichkeitsrate, die Entwicklung der letzten Jahre und geografische Unterschiede werden dargestellt. Diese Darstellung wird ergänzt durch die Erläuterung von Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten, welche in der wissenschaftlichen Literatur als gesichert gelten.(als PDF Datei 3474 KB)

Autor(en): Christine Bouchardy, Jean-Michel Lutz, Claudia Kühni
BFS; NICER und Bundesamt für Statistik (BFS)

zum Thema : Krebsliga Schweiz

«Unheilige Allianz» gewinnt Swiss Poster Award

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben mit dem Plakat «Mörgeli/Jositsch» den Swiss Poster Award 2010 gewonnen. Die Imagekampagne des VBZ wirbt für die hohe Haltestellendichte im Zürcher Verkehrsnetz und ist von der Zürcher Werbeagentur Ruf Lanz konzipiert worden. Insgesamt 14 Poster Awards hat die Jury an der Poster Night vergeben.

Quelle: AGP.ch
Auf dem besten Plakat des Jahres 2010 sitzen die beiden Nationalräte Christoph Mörgeli (SVP) und Daniel Jositsch (SP) mit sauren Mienen im Tram nebeneinander und warten sehnlichst auf die nächste Haltestelle. Die Taktik, auf eine «unheilige Allianz» von zwei politischen Kontrahenten zu setzen, ist für die Agentur Ruf Lanz aus Zürich voll aufgegangen. An der APG Poster Night vom 24. März 2011 hat die Jury den erfolgreichen Werbern den Swiss Poster Award verliehen.

Die Jury beurteilt das Gewinnersujet mit den politischen Intimfeinden als «unterhaltsam» und die Kampagne als «rundum gelungen». Nebst dem Hauptpreis erhalten die kreativen Köpfe von Ruf und Lanz in weiteren Kategorien zweimal Gold und einmal Silber und gehören damit zu den Gewinnern des Abends.

Unter der Leitung von Jurypräsident Christian Brändle sind die Trophäen für das Jahr 2010 an folgende Unternehmen verliehen worden. Hier fidnen sie die Preisträger  Mehr .........

Quelle: AGP.ch

Donnerstag, 24. März 2011

Sommerzeit - Uhren vorwärts drehen!

Am Sonntag beginnt die Sommerzeit: Wer nicht über funkgesteuerte Uhren verfügt, muss seine Uhr von Hand um eine Stunde vorwärts drehen. Die Sonne wird am Morgen eine Stunde später aufgehen; dafür bleibt es aber am Abend umso länger hell.

Als Gedankenstütze eignet sich die folgende «Eselsbrücke»: Im Frühling, wo alles zu spriessen beginnt, gehts um eine Stunde vorwärts. Im Herbst, wo sich die Natur auf den «Winterschlaf» vorbereitet, geht alles langsamer, sind die Uhren also um eine Stunde zurückzudrehen.

Am Sonntag ist es wieder soweit: Um 2:00 Uhr wird die Zeit auf 3:00 Uhr vorgerückt. Für sieben Monate gilt in der Schweiz die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ), bevor am Sonntag, 30. Oktober, wieder auf mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt wird. Dies teilt das Bundesamt für Metrologie (METAS) mit, das für die Realisierung und Verbreitung der offiziellen Schweizer Zeit zuständig ist.

HBG-Zeitzeichen können noch bis Ende Jahr empfangen werden

Die meisten Kirchturm-, Schul- und Bahnhofsuhren sowie Ampelanlagen werden heute funkgesteuert synchronisiert. Dadurch verfügen sie jederzeit über genaue Zeitinformationen und stellen automatisch auf Sommer- bzw. auf Normalzeit um. Die diesjährige Sommerzeitumstellung wird die letzte sein, die auch vom Schweizer Zeitzeichensender HBG ausgeführt wird. Im August 2009 hat der Bundesrat beschlossen, den Betrieb des Zeitzeichensenders HBG in Prangins (VD) auf Ende 2011 einzustellen. Danach werden auf HBG synchronisierte Funkuhren und Steuerungen keine Zeitzeichen mehr empfangen; sie müssen auf andere Zeitverbreitungssignale umgerüstet werden.

Die meisten öffentlichen Uhren in der Schweiz verwenden bereits heute das technisch und qualitativ gleichwertige Signal des deutschen Zeitzeichensenders DCF77. Der verhältnismässige geringe Anteil öffentlicher Uhren, die auf HBG synchronisiert sind, kann bis Ende Jahr mit vertretbarem Aufwand auf das deutsche Zeitzeichen umgestellt werden. Kommerzielle HBG-Funkwecker wurden schon vor einem Jahr aus dem Markt gezogen.

Bundesamt für Metrologie

Petition für die Wiedereinführung der Vergütung von Brillengläsern an Kinder

...... an Kinder und Jugendliche bis zum 18. Altersjahr

Bis zum 31.12.2010 mussten die Krankenkassen aus der Grundversicherung Fr. 180.– pro Jahr und Brillenglas zurückerstatten.Diese Bestimmung wurde gestrichen. Die Streichung des Beitrages für Erwachsene ist vertretbar. Unverantwortlich ist die Streichung der Beiträge jedoch für Kinder und Jugendliche.

Die Schweizerische Ophthalmologische Gesellschaft, die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie (SGP), die Stiftung SPOPatientenschutz und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) ersuchen nun den Bundesrat um Wiedereinführung der Brillenvergütung für Kinder und Jugendliche. Dazu kurz das Wichtigste:

1. Kinder mit Sehfehlern brauchen häufig eine neu angepasste Brille (ca. alle 6 – 12 Monate). Die schnellenVeränderungen des Sehvermögens kommen meist in der Pubertät zur Ruhe. Sehfehler bei Kindern sind fast immer krankhaft.
2. Sehfehler treten innerhalb der gleichen Familie oft gehäuft auf. Gerade kinderreiche Familien werden durch solche Kosten überaus stark belastet. Drei Kinder oder Jugendliche mit korrekturbedürftigen Sehstörungen belasten das Familienbudget nun mit mindestens Fr. 1'000.– pro Jahr zusätzlich.
3. Nicht erkannte und nicht therapierte Sehfehler können nach der Pubertät nicht mehr korrigiert werden. Resultat sind bleibende Schäden an denen das Kind nach der Pubertät lebenslang leiden wird (z.B. Anisometropie, verstecktes oder kleinwinkliges Schielen). Kinder mit Sehfehlern haben in der Schule klare Nachteile und riskieren später Einschränkungen bei der Berufswahl. Der Schaden, den diese Regelung an den Kindern verursacht, ist um ein Vielfaches höher als die Ersparnis an Gesundheitskosten.

Petitionstext:
Der Bundesrat wird ersucht, Brillengläser/Kontaktlinsen bis zum vollendeten 18. Altersjahr gegen augenärztliches Rezept mit jährlich höchstens Fr. 180.– zu unterstützen (wie vor 1.1.2011).

Unterschriftenlisten und weiterführende Infos hier .

Mittwoch, 23. März 2011

Wettstreit der Flachmänner

Sag mir wie dünn du bist und ich sage dir, wer du bist. Apples iPad 2, das als besonders dünn beworben wurde hat 8,8 mm Dicke. Dies wird nun von Samsung mit den neuen Galxytabs um 0,2 mm unterboten.
Samsung
Ist die die neue Schlankheit entscheidend ? Nun, ich glaube weniger. Beim Pad2 hat man ja den Bildschirm vom iPad1 übernommen. Die beiden Galaxy haben je einen Dual-Core-Prozessor und laufen unter Android 3.0 (Honeycomb). Gewichtsmässig bringt 10,1 Zoll Variante im Vergleich zum iPad2 595 Gramm und überflügelt damit knapp dasiPad2. Darauf ist Samsung stolz wie ein Honigkuchenpferd.
Akkulaufzeit orientiert sich auch eher am iPad2.

Einziger Nachteil – die beiden kommen erst etwa im Juni auf den europäischen Markt. Man wird ja sehen, wie weit der Verkauf aufgrund der Katastrophe in Japan bei Apple fortgeschritten ist. Aufgrund der wenigen Neuerungen des iPads2 könnte sich warten also lohnen. (OnlineNachlese)

zum Thema: Engadget. com

Guter Mensch

Einfach zum Nachdenken

 
"Es ist wirklich so weit gekommen, dass die Bezeichnung ein guter Mensch nicht verdient, wer nicht regelmäßig heuchelt, so wie er regelmäßig saubere Kleider trägt", heißt es bei dem großen Fritz Mauthner in seinem "Wörterbuch der Philosophie" unter dem Stichwort "Heuchelei".

Kleingedrucktes darf unfair sein sagt der Nationalrat

Nationalrat für Freibrief zu unfairen AGB`s

Sie werden leider viel zu wenig gelesen. Im Garantiefall oder bei Streitigkeiten wird aber zuerst Bezug darauf genommen. Die AGB der Firmen. Die Konsumenten haben sich vom Nationalrat eine Stärkung ihrer Rechte beim Einkauf erwartet und wurden jetzt wieder einmal enttäuscht. Der Kampf gegen den unlauteren Wettbewerb geht in einen nächste Runde, berichtete der Beobachter in der letzten Ausgabe.

Was sind das für Politiker, welche dabei zuschauen, wie Konsumenten weiterhin von Firmen über den sprichwörtliche Ladentisch gezogen werden. Der Nationalrat lehnt detailliertere Regeln gegen unfaire Auswüchse des übliche Kleingedruckte – sprich AGB – ab.

Nicht nur im Garantiefall, sondern auch beim Durchsetzen seiner Rechte muss der Kunde Geld also in die Hand nehmen. Sei es, dass er auf seine Kosten die Ware zur Reparatur einschicken muss, oder “irreführenden“ AGB-Klauseln vor Gericht beklagen muss. Den Widerstand gegen einen griffigeren Konsumentenschutz könne sie sich nur «mit massivem Lobbying des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse erklären», sagt SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer. Sind die Konsumenten mit den AGB nicht einverstanden können sie ja verhandeln oder woanders einkaufen. Nur wo. Die kundenunfreundliche Auslegung zieht sich wie ein roter Faden durch alle AGBs. Wollen sie ihr Risiko etwas minimieren, dann empfiehlt sich der Abschluss einer Garantieverlängerung. Sie zahlen also zweimal für etwas, was sie ohnehin schon einmal bezahlt haben. Ohne diese Garantieverlängerung spielen die Herstellerfirmen und die Verkäufer mit den Kunden Ping-Pong. Dabei ist immer der andere der eigentliche Zuständige für die Garantie, die Reparatur, den Austausch usw..

Meiner persönlichen Erfahrung nach, ist es mit dem Onlinehandel bis auf wenige Ausnahmen noch schlimmer, als beim Grossmarkt um die Ecke. Da ist am Tag einfach das Telefon nur für zwei Stunden besetzt. Mails werden Wochen nicht beantwortet usw.. Garantie scheint ein Fremdwort. Zitat eines Mitarbeiters: “Sie müssen die Fa. XY.. anrufen. Die sind verpflichtet das Gerät auszutauschen, schliesslich haben sie es hergestellt. Wir verkaufen nur. Deshalb sind wir ja billiger Ausserdem sehen die uns nicht als Fachhändler an !“. (sh. IM). Es juckt in den Fingern. Die Neuanschaffung eines Gerätes darf doch nicht zur Lotterie verkommen. Umsomehr ich als Kunde nicht weiss, wie der Anbieter im Mix ab Fabrik engros einkauft. A- oder B-Ware, gemischt oder Grauimport. Mit Garantieverzicht und was es da alles noch so gibt. Das können sie alles in Konsumentenforen nachlesen. Was soll es bei einem TV-Gerät um Fr 500.-, welches ich in der Happy Hour gekauft habe, dass nicht funktioniert. Der Rechtsstreit würde den Wert des Gerätes bei weitem übersteigen. Das wissen die Firmen. Deshalb werken sie alle wie im Schralaffenland wo Milch und Honig fliesst. Und die paar, die sich wirklich bemühen werden mit in einen Topf geschmissen. Nur dank Mundpropaganda wird sich die Spreu vom Weizen trennen und Qualität und Kundenservice durchsetzen. Forenlesen im Vorfeld kann vor mancher Enttäuschung und Reinfällen bewahren. Somit wird aus meiner Sicht der Onlinehandel bald seinen Plafond erreicht haben. Aber auch die Grossmärkte werden langfristig ins Schleudern geraten. Auch wenn einige dieselbe Mutter haben (sh. COOP). Irgendwann erwachen die Politiker und sehen in den Kunden wieder ihre Wähler und nicht umgekehrt.

Deshalb ist für mich die Headline des Beobachters “Kleingedrucktes darf unfair sein“ eines Rechtstaat mit verantwortungsvollen Politkern nicht würdig. Die Gerichte könnten endlich enorm entlastet werden.

Dienstag, 22. März 2011

Florianiprinzip - der Schrott muss weg

Nun, man kann eine Menge Geld durch die Festsetzung selbst retten. Aber es gibt andere, noch wichtigere Gründe für die Dinge, die wir haben länger zu machen.Und wenn es dann gar nicht mehr geht, ab nach Afrika. Die werden das schon machen. Während wir auf den neuesten Modellen unsere Reportagen zu den Todefällen, Verätzungen und Krankheiten der Kinder, welche mit primitivsten Mitteln PCs und Schrott nach Verwertbaren zerlegen, schreiben. Gewinner ist wie immer


LOVE LIFE-Kampagne: Wenn's juckt oder brennt, dann bitte zum Arzt

Absofort präsentiert sich die LOVE LIFE -Kampagne in einer neuen Form. Im Mittelpunkt stehen die sexuell übertragbaren Infektionen (STI), die in die HIV-Prävention integriert wurden. Wenn's juckt oder brennt, dann bitte zum Arzt; dies ist die Hauptbotschaft, die über TV-Spots, Plakate und Internetseiten vermittelt wird. Die Kampagne, die die Öffentlichkeit für die STI sensibilisieren soll, wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), der Stiftung PLANeS und der Aids-Hilfe Schweiz (AHS) erarbeitet. Sie ist ab heute zu sehen, eine zweite Welle folgt im Herbst .

Die neue LOVE LIFE-Kampagne ist Teil der Umsetzung des neuen Nationalen Programms HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) 2011-2017, das der Bundesrat letztes Jahr verabschiedete und in das neben HIV erstmals auch andere STI integriert wurden. Diese Integration erfolgte hauptsächlich aus zwei Gründen: Zum einen nimmt die Anzahl der Neuerkrankungen durch STI sowohl in der Schweiz als auch in den übrigen westeuropäischen Ländern zu. Zum anderen beeinflussen die anderen STI die Verbreitung von HIV. Personen mit einer STI sind empfänglicher für HIV, und umgekehrt können HIV-positive Personen, die zusätzlich an einer anderen STI leiden, HIV leichter übertragen. Mehrere europäische Länder haben bereits Strategien zur kombinierten Bekämpfung von HIV und anderen STI entwickelt.

In der Schweiz leben etwa 20 000 Menschen mit HIV und jedes Jahr werden 600 bis 800 Personen positiv auf den Virus getestet. Die anderen STI sind im Zunehmen begriffen. Oft verlaufen sie asymptomatisch, was die Entdeckung erschwert. Zudem sind viele dieser Krankheitserreger relativ leicht übertragbar. Unbehandelt können diese Infektionen schwerwiegende Folgen haben: chronische Erkrankungen, Krebs, Unfruchtbarkeit, Schwangerschaftskomplikationen sowie Schädigungen des Fötus oder Behinderung bei Neugeborenen. Anders gesagt, STI können für Betroffene schwerwiegende Folgen haben und stellen eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. Die Aufforderung, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, wird in einer ersten Phase wohl zu einem Anstieg der Anzahl diagnostizierter STI führen. Die Zahl der Diagnosen dürfte dank der Behandlung der Patienten und Patientinnen später jedoch zurückgehen. Das Ziel des neuen Programms ist es, die Zahl der Neuinfektionen bis ins Jahr 2017 um 50 Prozent zu senken.

Mit der Integration der anderen STI wurden die bekannten Safer-Sex-Regeln "Beim eindringenden Verkehr immer Präservative verwenden" und "Kein Sperma in den Mund, kein Sperma schlucken, kein Menstruationsblut in den Mund, kein Menstruationsblut schlucken" um eine neue Regel ergänzt: "Bei Jucken, Ausfluss oder Schmerzen im Genitalbereich umgehend zum Arzt". Die Kampagne will zudem infizierte Personen ermutigen, ihre Partner und Partnerinnen zu informieren.

Informationen zur Kampagne und ein Test zu Risikosituationen finden sich auf http://www.check-your-lovelife.ch/

Montag, 21. März 2011

Internationaler Tag des Waldes (ITW)

Ziel der ITW-Aktivitäten ist es, der Bevölkerung Informationen und Eindrücke über die Bedeutung des Waldes zu vermitteln. Im Fokus stehen seine vielfältigen Leistungen und die verschiedensten Aspekte der Nutzung durch den Menschen. Der ITW findet jährlich am 21. März statt.

In den 1970er Jahren wurde der Internationale Tag des Waldes (ITW) durch die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO) lanciert.

Der ITW in der Schweiz

In der Schweiz legt das Bundesamt für Umwelt BAFU zusammen mit den an Wald und Holz interessierten Organisationen das jeweilige Thema fest. Es sollen aktuelle Waldthemen ins Zentrum gestellt werden. Dabei stehen Wissensvermittlung und Sensibilisierung im Vordergrund.

Das BAFU nimmt den ITW zum Anlass, verschiedene Themen aus dem Bereich Wald und Holz zu thematisieren. Das gewählte Thema wird sechs Monate vor dem jeweiligen ITW kommuniziert. Es steht allen Partnern und Interessierten frei, das Thema aus ihrer Sicht aufzunehmen und umzusetzen. Das BAFU kann je nach gewähltem Thema bei Bedarf gezielte Partnerschaften eingehen.

Während eines Jahres finden in den Schweizer Wäldern diverse lokale Aktivitäten zum festgelegten ITW-Thema statt. Initiiert werden sie von privaten oder öffentlichen Waldbesitzern, Forstbetrieben, Vereinen, Schulen oder weiteren Organisationen. Durch diese Anlässe machen viele Leute immer wieder nachhaltige wirkende und bewegende Walderfahrungen.

Das ITW-Thema 2009: Ressource Holz


Am 21. März 2010 wird der Landesforstinventar-Ergebnisbericht der WSL mit einem waldpolitischen Kommentar des BAFU herausgegeben. Während des gesamten Jahres 2010 wird das Thema "Biodiversität" sein. Dies in Anlehnung an das internationale Jahr der Biodiversität 2010. Das BAFU legt zusammen mit seinen wichtigsten Waldpartnern die Aktivitäten zum Thema "Waldbiodiversität" fest.

Schweizer Wald wird intensiv und nachhaltig bewirtschaftet (16.03.2010)
Der Wald - ihr Naherholungsgebiet (PDF)

Bundesamt für Umwelt BAFU


6. IV-Revision: Räte sagen Ja zu erstem Massnahmenpaket

Das erste Massnahmenpaket der 6. Revision zur Sanierung der Invalidenversicherung IV und Wiedereingliederung von IV-Rentnerinnen und Rentnern kann voraussichtlich auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt werden. Die eidgenössischen Räte stimmten der Teilrevision am Freitag in der Schlussabstimmung zu. Definitiv verabschiedet wurde auch das neue Psychologieberufegesetz, das die Aus- und Weiterbildung regelt und die Patienten besser schützt.

Der erste Teil der 6. IV-Revision (Massnahmenpaket 6a) soll die Invalidenversicherung ab 2018, wenn die Massnahmen voll greifen, um durchschnittlich 500 Millionen Franken pro Jahr entlasten. Insbesondere, weil zusätzliche Rentenbezügerinnen und Rentenbezüger wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Die IV-Revision 6a besteht zur Hauptsache aus den folgenden vier Kernelementen:

1. Eingliederungsorientierte Rentenrevision

Die 5. IV-Revision verwirklichte das Prinzip „Eingliederung vor Rente“ und zielt darauf ab, dass Probleme am Arbeitsplatz frühzeitig erkannt werden, damit die Versicherten ihre Stelle nicht aus gesundheitlichen Problemen verlieren. Die IV-Revision 6a entwickelt dieses Prinzip zum Grundsatz „Eingliederung statt Rente“ weiter. Ziel ist es, Personen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern, die bereits eine IV-Rente beziehen. Mit entsprechender Unterstützung sollen sie in den nächsten 6 Jahren wieder ganz oder teilweise in die Erwerbstätigkeit zurückfinden. Ihre Zahl wird auf rund 12 500 gewichtete Renten geschätzt oder auf 5 Prozent der heutigen ausgerichteten Renten. Für all jene Fälle, in denen eine Wiedereingliederung scheitert, ist ein Auffangnetz vorgesehen: Bis 3 Jahre nach dem Verzicht auf die Rente richtet die IV bei einer erneuten gesundheitsbedingten Leistungseinbusse rasch und unkompliziert eine Übergangsleistung aus und prüft den Invaliditätsgrad neu.

2. Neuer Finanzierungsmechanismus: Kostenwahrheit im Finanzhaushalt der IV

Mit dem neuen Finanzierungsmechanismus wird der Bundesbeitrag an die IV nicht mehr in Prozenten der IV-Ausgaben festgelegt, sondern als fixer Beitrag, der jeweils an die Teuerungs- und Wirtschaftsentwicklung angepasst wird. Im Gegensatz zu heute profitiert die IV damit voll von den Einsparungen, die sie erzielt. Heute fliessen von jedem gesparten Franken 38 Rappen in die allgemeine Bundeskasse und nur
62 Rappen kommen der IV zugute.

3. Tiefere Kosten dank mehr Wettbewerb bei den Hilfsmitteln

Neu kann die IV Hörhilfen, Rollstühle und ähnliche Hilfsmittel wenn nötig öffentlich ausschreiben. Damit erhält sie ein zusätzliches Mittel zur Kostensteuerung. Und unter den Anbietern entsteht mehr Markt, was sich wiederum positiv auf Qualität und Preis auswirkt.

4. Einführung eines Assistenzbeitrags

Behinderte, die Anrecht auf eine Hilflosenentschädigung haben, erhalten dank eines neuen Assistenzbeitrages die Möglichkeit, in eigener Regie eine Betreuungsperson zu engagieren. Dies ermöglicht ihnen in vielen Fällen ein Leben zuhause statt in einem Heim und vergrössert damit ihre Autonomie im Alltag. Gleichzeitig können die Angehörigen entlastet werden.

Schutz der Psychologietitel zum Schutz der Patienten

Das neue Gesetz über Psychologieberufe führt einheitliche geschützte Berufsbezeichnungen ein und regelt im Detail die Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung von Psychologinnen und Psychologen.
Nur wer einen in der Schweiz anerkannten Master-, Lizentiats- oder Diplomabschluss in Psychologie besitzt, darf sich künftig Psychologe oder Psychologin nennen. Mit eidgenössischen geschützten Weiterbildungstiteln in der Psychotherapie, der Kinder- und Jugendpsychologie, der klinischen, der Neuro- und der Gesundheitspsychologie wird ein verlässliches Qualitätslabel geschaffen. Mit dem Gesetz wird für Patienten und Patientinnen mehr Sicherheit und Transparenz geschaffen und damit der Schutz der öffentlichen Gesundheit und der Konsumentenschutz verstärkt.

Generalsekretariat EDI

Samstag, 19. März 2011

Die Woche oder was sonst keinen Platz fand


So schützen Sie sich vor den Tricks der Tacho-Mafia
Fast jeder dritte Gebrauchte betroffen: 5,4 Milliarden Euro Schaden pro Jahr! Anfang der Woche durchsuchten mehr als 500 Beamte etwa 150 Geschäfte, Büros und Privatwohnungen in Deutschland, Österreich, Bulgarien und der Schweiz. 185 Beschuldigte, darunter 70 Autohändler, wurden überprüft. Dabei wurden rund 300 Autos und mehr als 800 000 Euro Bargeld sichergestellt. Die Polizei nahm 26 Verdächtige fest.(Bild.de)


Cablecom verlangt neu 1.50 Franken pro Rechnung
Cablecom will in einer ersten Phase zumindest die Kunden ihrer Kombiangebote zur Umstellung auf papierlose Rechnungen bewegen. Deshalb führt die Kabelnetzbetreiberin eine Gebühr von 1.50 Franken pro zugestellte Rechnung auf Papier ein. «Papier-Gebühren» sollen auch bei «künftigen Produkteinführungen» fällig werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Durch den Einsatz der papierlosen Rechnung könne Cablecom pro Jahr potenziell einen etwa 2,6 Kilometer hohen Papierstapel im A4-Format einsparen. «Die grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz fördert den Verzicht auf eine Rechnung in Papierform und stellt dafür mehrere Optionen zur Verfügung», teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. (Kleinreport.ch)


Grosser Bedarf an Billig-Pflegerinnen
Anstatt 7500 Franken bei einem Schweizer Pflegedienst nur 1560 Franken für Osteuropäisches Personal bezahlen. Viele Schweizer wollen Billig-Pflegerinnen. Ausländer haben die private Altenpflege in der Schweiz als Geschäft entdeckt. Die Spitex stellt eine wachsende Zahl osteuropäischer Pflegerinnen fest, die zu einem Dumpinglohn in der Schweiz arbeiten. «Im Tessin stammen 70 Prozent der privaten Pflegehilfen aus dem Ausland», sagt Marco Treichler vom Tessiner Spitex-Verband zur «NZZ am Sonntag». Ein Drittel davon seien Polinnen. (20min.ch)


Onlinehändler Microspot: Umtausch nur in Ausnahmefällen
Ein K-Tipp-Leser bestellte beim Elektronikhändler Microspot eine Festplatte für seinen Computer. Ein im Produktebeschrieb genannter Anschluss fehlte allerdings. Trotzdem wollte Microspot das Gerät nicht zurücknehmen. Marc Nussboeck aus Zürich benötigte eine Festplatte mit mehreren speziellen Anschlüssen. Er fand sie auf der Website des Coop-Unternehmens Microspot. (K-Tipp.ch)


Viele empfinden Lohn als ungerecht
Ergebnisse des «Schweizer Human-Relations-Barometers 2011» :
Die Beschäftigten in der Schweiz zweifeln an der Gerechtigkeit ihres eigenen Lohnes. Ausserdem wird die Karriereplanung nach der Wirtschaftskrise wieder stärker in den Fokus gerückt. Die anhaltende Debatte über «gerechte» Managerlöhne im Nachgang zur Wirtschaftskrise wirkt sich zunehmend auf die Erwartung vieler Beschäftigter bezüglich ihrer eigenen Entlohnung aus. Offenbar empfinden zahlreiche Arbeitnehmer in der Schweiz ihren Lohn als ungerecht und stellen Ansprüche, die die Arbeitgeber aber nicht durch entsprechende Angebote zu erfüllen bereit sind. (Tagblatt.ch)

Freitag, 18. März 2011

Ein ganz normaler Tagesablauf ?


Der Blick ins Leben der realen Welt via Internet und DSL-Anschluss gehört zu meinem und vieler anderer gewohnten Alltag. Heute lade ich sie ein, mich ein kurzes Stück* zu begleiten. Nur selten kann ich die letzte Zeit unsere Wohnung verlassen und erlebe so den grössten Teil des Alltags via WWW.

Nach einer unruhigen Nacht, mit mehreren Zwischenstopps am WC, kann es schon mal 9 Uhr werden, bis mein Tag beginnt. Zuwenig um die fehlende Zeit der Nacht zu kompensieren. Mühsam setze ich mich im Bett auf. Der Fön nagt an meinen Knochen. Der Schädel brummt. Es braucht ein paar Schritte bis ich mich halbwegs sicher bewegen kann. Zuerst muss ich mich noch vom Sauerstoffkonzentrator trennen, mit dem ich über Nacht verbunden war. Dann geht’s zum morgendlichen Ritual Bad, Insulin spritzen, Zuckerwerte messen usw. Gemeinsam mit meiner Frau trinke ich den ersten Cafe des Tages. Dazu ein oder zwei Scheiben Nuss- oder Kartoffelbrot mit neutralem Frischkäse. Dem folgt dann die Einnahme der täglichen Medikamente – aufgeteilt auf zwei kleine blaue Becherchen, wie sie der ein oder andere vielleicht aus dem Krankenhaus kennt. Die Pillchen sind willkürlich aufgeteilt. Sie auf einmal reinzuschütten wäre dann doch nicht sehr verträglich. So würge ich mit viel Wasser die morgendliche Ration runter. 14 Stück Trockenfrühstück zum Munter werden. Dabei wundert es mich immer wieder, wie die einzelnen Wirkstoffe ihr Ziel im Körper erreichen oder andocken. Nach diesem täglich wiederholenden, notwendigen Prozedere noch rasch ein Besuch im Bad. Die Frisur sitzt.

Inzwischen hat sich der PC hochgefahren und ein Blick auf das Lämpchen zeigt mir, ob der Tag normal beginnt. Normal in dem Sinne, dass die Verbindungslämpchen geduldig aufleuchten und nicht in einem Farbenspiel von rot und blau blinkt. Der PC und das Modem zeigen sich öfters von ihrer zickigen Seite. Urplötzlich dauert das Aufstarten dann mehrere Minuten. Das Fehlersuchen noch länger. Provider haben offenbar Welpenschutz auf ewige Zeiten.

Die Nachrichten des Tages

.. rütteln mich schon auf halb nüchternen Magen wach. Was ist eigentlich los in unserer Gesellschaft? Auf der Welt ? Grosse Katastrophe in Japan, atomare Gefahrwolke für die Welt ? Wieder ein schlimmes Unglück. Über Nacht werden daraufhin mitten in Europa Atomkraftwerke ausgeschaltet. Politiker streiten ob das rechtens ist oder nicht. Aus Angst vor einem atomaren Megastau oder einem Tsunami in den Alpen ? Oder sind es doch Wählerstimmen die man gerne so ins Trockene retten möchte. Es ist wirklich tragisch was da passiert ist. Warum jedoch die Hysterie mitten in Europa. Die Medien bringen rund um die Uhr die schrecklichen Bilder mit einer Wucht, als würde man selbst dort dabei sein. Im Anschluss zeigen sie Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder auf die Katastrophe einstellen sollen. Einfach nicht vor den TV setzen. Hunderte von Fachleuten geben ihre Prognosen ab. Nur die wenigsten waren oder sind Vorort. Es ist das Schicksal dieser Welt, wenn immer wieder so grosse Katastrophen passieren. So kurz nach Haiti. Ist es der kollektive Tod, die hohe Anzahl der Opfer, dass die Medien verrückt spielen. Sogar Lybien und seine Freiheitskämpfer rücken an den Rand der Berichterstattung. Gibt es doch ein Comeback des Diktators? Kinderschänder, immer mehr schlecht recherchierte Artikel in der Boulevardpresse. Ölspekulanten, falsche Maturanten, Doktoren ohne Titel, Politiker als Elefanten im Porzellanladen usw. Daneben die Ergüsse zu den Prominenten in der Nacht und bei Tage. Sie verlieren fast nie an Aktualität. Direkt platziert unter den Bildern von Tokio. Wer mit wem und warum? Inzwischen bekomme ich schon erste Sitzschwierigkeiten mit meiner Hüfte und dem Spinalkanal, die sich schmerzlich melden. Aufstehen. Der Versuch ein paar Schritte zu gehen. Von Sessel zu Sessel und von Möbelstück zu Möbelstück hanteln und erst langsam wird der Schritt wieder etwas fester, aber nicht schmerzfreier. Einen OP würde helfen, wäre aber ein Risiko mit meinem Herz.

My home will be my castle

Es ist umgekehrt nicht immer so angenehm, als mancher glauben mag, wenn man so zu Hause angebunden ist. Theoretisch viel freie Zeit, die jedoch rasend mit diesem und jenem vergeht. Warum ich ihnen das alles erzähle. Weil wir trotz unserer Krankheiten (Herz, Krebs, Wirbelsäule) noch gerne am Leben teilnehmen möchten. Weil wir Individuen sind. Zumindest indirekt. Genau wegen der Krankheiten, die Bürokratie, welche Jahr um Jahr zunimmt. Kein Tag , wo nicht irgendetwas geprüft, rückgesendet werden muss. Wo man sich mit den Versicherungen um Kleinigkeiten herumstreiten muss, die plötzlich aus dem Leistungskatalog gestrichen wurden. Medikamente, die man jahrelang zur vollen Zufriedenheit genommen hat, sind plötzlich selbst zu bezahlen oder nur mehr als nicht bezahlte Generika erhältlich. Kranksein ist kein Erholungsurlaub. Wenn auch viele das Gefühl haben, wenn sie bei einer Grippe mal ein paar Tage krank geschrieben wurden, dass ist geil. Man wird schlichtweg bestimmt oder muss sich bestimmen lassen. Immer wieder Auskünfte geben und Beilagen und Unterlagen beibringen. Umgekehrt wer nicht .

Medienrummel

Mich bringen die wiederholten Schlagzeilen des Blicks aus der Fassung, wenn sie wieder eine Geschichte mit einem IV –Rentner ausländischer Herkunft ausgraben und in die Headline setzen und hunderte Kommentatoren in Leserbriefen dazu ihren Senf abgeben, ohne von der Materie nur im Ansatz einen blassen Schimmer zu haben. Man lässt sich die Vorurteile auswärts aufarbeiten und dann via Medien ins Haus liefern, frei zur Entnahme. Es steht einem ja heute frei, was man liest und wo. Welche Nachrichten man für sich interessant findet. Da erklärt mir doch glatt jemand diese Woche, dass ein Diabetiker schmerzunempfindlich sei und deshalb keine Schmerzen bei einem Infarkt verspürt. Manchmal frägt man sich dann, ob all diese Gesundheits- und Krankheitssendungen im TV den Menschen eher verwirren als helfen. Es wird den Ärzten unnötig schwer gemacht oder selbst die Diagnose aus dem Internet schon mitgebracht. Umgekehrt habe ich Leute erlebt, die einen Herzinfarkt überlebt haben und daran fast gescheitert wären. Sich nur mehr als halbe Menschen bzw. Mann fühlten. Ja auch das gibt es.

Man sollte kranke Menschen nicht zur Auflagensteigerung missbrauchen. Unglücke noch zusätzlich puschen. Gschichterl`n rund um Krankheiten erfinden, ausschmücken und die Leute in Angst und Schrecken schreiben. Egal ob prominent, Skifahrer oder sogenannte VIPs. Krankheiten sind meistens Bestimmung. Gene steuern ihren Teil bei. Man bekommt heute Krebs, weil es so sein muss. Nicht weil man gesund oder ungesund gelebt hat oder in Tokio ein Kernkraftwerk überhitzt. Zumindest meistens. Kranken Menschen sollte man wieder mit mehr Herz begegnen. Schon morgen kann man sich in einer ähnlichen Situation befinden. Ja und übrigens – schon um einen Spenderausweis gekümmert?

* Heute wurde es ein längerer Artikel. Das Wetter soll aber die Tage auch nicht so toll werden.
Also eher Lesewetter. Naja ! 

Donnerstag, 17. März 2011

Welttag der Sozialarbeit - Anstieg für Finanzhilfe

Pro Senectute verzeichnet Anstieg bei Beratungen und Anfragen für Finanzhilfe

Am Welttag der Sozialarbeit dieser Tage (15.03.) lenkt Pro Senectute den Blick auf ihr Kerngeschäft, die Sozialberatungen für ältere Menschen und deren Familie. Im 2010 ist die Anzahl der Beratungen erneut gestiegen. Am häufigsten sind Fragen zu Finanzen sowie zur Lebensgestaltung gefolgt von Gesundheitsthemen. Ebenfalls angestiegen sind die Gesuche um finanzielle Unterstützung. Am meisten Beiträge richtet Pro Senectute für die Bereiche Wohnen, Gesundheit und Hilfsmittel aus.

Pro Senectute hat im 2010 in ihren landesweit 130 Beratungsstellen rund 37‘000 Personen zu Fragen betreffend Finanzen, Lebensgestaltung, Gesundheit, Wohnen und Recht beraten. Dies sind 1‘000 Personen mehr als im Vorjahr. Bei den Gesuchen um individuelle Finanzhilfe ist der hohe Bedarf im Bereich Wohnen auffallend (CHF 5.1 Mio), gefolgt von Gesundheit und Hilfsmitteln (CHF 4.5 Mio). Pro Senectute bezahlt diese Unterstützungen aus Bundesmitteln, in Fällen, in denen die Ergänzungsleistungen nicht ausreichen. Auch im 2010 überstiegen die Anfragen wiederum die zur Verfügung stehenden Bundesmittel in der Höhe von CHF 15 Mio. Pro Senectute deckt den zusätzlichen Finanzbedarf nach Möglichkeit mit stiftungseigenen Mitteln.

Mietkosten bei Bezügern von Ergänzungsleistungen drängendstes Problem

Pro Senectute stellt auch in den Sozialberatungen den Trend fest, dass eine wachsende Zahl von Menschen durch gestiegene Mieten oder Anpassungen bei der Vergütung von Hilfsmitteln wie zum Beispiel Hörgeräten finanziell unter Druck kommt. So betragen die maximal anrechenbaren Mietzinse bei Pensionierten mit Ergänzungsleistungen (EL) CHF 1‘100.- (Einzelperson), bzw. CHF 1`250.- (Mehrpersonenhaushalt). Die Mietzinse gemäss EL-Gesetz sind seit 2001 nicht mehr angepasst worden und dies obwohl die Durchschnittsmieten gemäss Mietzinsindex seither um 20 Prozent gestiegen sind.

Profil der Ratsuchenden

Pro Senectute wurde auch im 2010 mehrheitlich von Frauen aufgesucht (64%). Die Anfragen von Männern verzeichnen eine steigende Tendenz und lagen bei 36 %. Zwei Drittel der Ratsuchenden sind zwischen 70 und 90 Jahre alt. Die Mehrheit dieser Seniorinnen und Senioren lebt alleine (59%). Rund ein Drittel lebt in einem Mehrpersonenhaushalt (34%) oder im Heim (7%).

Katja Nanzig, Fachfrau Marketing & Kommunikation


Mac Pro 15 " mit Intels Core i7 (Video)

Mac Life hat Apples neues MacBook Pro 15" mit Intels 2,66 GHz schnellen Core-i7-Prozessor im Test. Redakteur Ümit Mericler stellt die Besonderheiten vor, bewertet die Leistung und nennt die Zielgruppe für das High-End-Modell im 15-Zoll-Bereich.weitere News auf http://www.maclife.de/

Mittwoch, 16. März 2011

Zentrales Familienzulagenregister

Alle zugesprochenen Familienzulagen werden ab 1. Januar 2011 in einem zentralen Register erfasst. Primäres Ziel des Familienzulagenregisters ist die Verhinderung von Doppelbezügen. Für Veränderungen, welche den Zulagenanspruch beeinflussen, steht für die Bezügerinnen und Bezüger sowie für alle Arbeitgebenden auf unserer Internetseite im Online-Schalter ein Mutationsformular bereit.

Das Familienzulagenregister ist für die Öffentlichkeit eingeschränkt zugänglich. Es kann eingesehen werden, ob für ein Kind eine Familienzulage bezogen wird und welche Stelle diese ausrichtet. Voraussetzung ist, dass die Versichertennummer und das Geburtsdatum des Kindes bekannt sind. Der Zugang ist über die Internetadresse http://www.infoafam.zas.admin.ch/ möglich.

Revidierte Arbeitslosenversicherungsverordnung verabschiedet

Der Bundesrat hat am 11. März 2011 die revidierte Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV) verabschiedet. Die Änderungen der AVIV sind eine Folge der 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG), welche das Schweizer Stimmvolk am 26. September 2010 gutgeheissen hatte.

Das Vernehmlassungsverfahren zu den Anpassungen in der AVIV dauerte vom 1. Oktober 2010 bis am 8. Januar 2011. Die Vernehmlassenden waren mit dem Verordnungsentwurf grundsätzlich einverstanden. Einzelne Verordnungsbestimmungen sind aufgrund der Rückmeldungen jedoch angepasst worden. So wurde z.B. auf die Erhöhung der Mindestgrenze des versicherten Verdienstes auf 800 Franken verzichtet. Neu beträgt diese 500 Franken für alle Versicherten. Das heisst also, dass alle Einkommen unter 500 Franken zu keinem Leistungsanspruch in der Arbeitslosenversicherung führen. Weiter wird die Umsetzung von Art. 23 Abs. 3bis AVIG in der Verordnung präzisiert. Beitragszeiten in von der öffentlichen Hand finanzierten arbeitsmarktlichen Massnahmen werden nicht mehr angerechnet, unabhängig davon, ob diese Massnahmen voll oder nur teilweise mitfinanziert werden. Zudem müssen die Kantone sicherstellen, dass nach der Teilnahme an solchen Massnahmen kein versicherter Verdienst zuhanden der Arbeitslosenkassen bescheinigt wird.

Die Vollzugsstellen sind laufend über die vorgesehenen Anpassungen informiert worden, damit sie sich auf die Gesetzesänderung vorbereiten konnten. Trotz der knappen Einführungszeit wurden alle Versicherten, bei denen sich aufgrund des neuen Gesetzes der Anspruch verringert, frühzeitig informiert, damit sie sich auf die Änderung einstellen können.

Das neue AVIG und die neue AVIV treten am 1. April 2011 in Kraft.

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
Internet: http://www.evd.admin.ch/

Schutz vor Passivrauchen: Botschaft zur Volksinitiative verabschiedet

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen verabschiedet. Er empfiehlt, die Volksinitiative abzulehnen. Da mit dem am 1. Mai 2010 in Kraft getretenen Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen bereits eine ausreichende, bundesweite Minimalregelung existiert, präsentiert er keinen Gegenentwurf.

Der Bundesrat möchte dem Willen des Parlaments Rechnung tragen, das erst kürzlich in diesem Bereich Rechtsvorschriften erlassen hat. Zudem hat die Bevölkerung kein Referendum gegen das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen ergriffen und dadurch die Lösung des Parlaments gestützt. Die Erfahrungen, die seit der Inkraftsetzung des Bundesgesetzes gemacht wurden, sind insgesamt positiv und rechtfertigen keine derart frühzeitige Revision dieser Regelung. Der Bundesrat hatte am 17. November 2010 einen Vorentscheid getroffen und das Eidgenössische Departement des Inneren beauftragt, eine Botschaft zur Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen vorzulegen, in der die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen zur Ablehnung empfohlen wird, ohne einen Gegenentwurf zu erarbeiten:
Seit dem 1. Mai 2010 gilt das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Dieses ist das Resultat von eingehenden Debatten im Parlament. Das Bundesgesetz sieht ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen vor, die öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen. Abgetrennte Raucherräume dürfen eingerichtet werden. Im Bereich der Gastronomie ist es für kleinere Betriebe mit einer Gesamtfläche von höchstens 80 Quadratmetern möglich, ein Gesuch als Raucherlokal zu stellen. Das Bundesgesetz ist eine nationale Minimalregelung, welche es den Kantonen gestattet, weitere Massnahmen zum Schutz der Gesundheit zu treffen. 15 Kantone haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht.

Die Volksinitiative will eine national einheitliche Regelung schaffen und den umfassenden Arbeitnehmerschutz auch auf die Angestellten im Gastgewerbe ausdehnen. Insbesondere würde durch die Initiative das Rauchverbot auf Einzelarbeitsplätze ausgedehnt und bediente Fumoirs und Raucherlokale wären nicht mehr erlaubt.

Tatsächlich ist der Schutz der Arbeitnehmenden mit der momentan geltenden Regelung nicht lückenlos - die Mehrheit ist aber bereits heute vor Passivrauch am Arbeitsplatz geschützt.Vollständige Botschaft

IM: Hier wird vorsätzlich Steuergeld verschwendet. Den nach den derzeit bestehenden Gesetzen ist ein ausreichender Passivraucherschutz bereits gegegeben. Inzwischen hat ja schon das Restaurantsterben eingesetzt, weil nicht wie versprochen, die Nichtraucher die Lokale gestürmt haben. Wie weit soll den das Ganze noch gehen. Schaffen wir einen Zweiklassengesellschaft. Diejenigen welche Lokale aufsuchen dürfen und diejenigen , welche mit dem Znüni sich irgendwo verstecken müssen, wenn sie nachher eine rauchen möchten oder sofort abends nach Hause gehen, ohne am sozialen Leben teilenehmen zu dürfen.  Die Initianten würden es wahrscheinlich noch gerne sehen, dass ab Landesgrenze Schweiz überhaupt nicht geraucht werden dürfte. Das grössere Problem für die Gesundheit, der Alkohol, scheint in keinster Weise zu stören. Die jährlichen Toten im Starssenverkehr ebensowenig, wie die Problem mit den Jugendlichen und Alkohol. Der jüngste  Alkoholabhängige ist drei Jahre alt.