Es lässt sich ja in der Geschichte verfolgen, dass manche/r sich von der Picke auf ein Lebenswerk geschaffen hat und es im Alter dann böswillig wieder zerstört. Erinnert mich irgendwie an den Sandkasten, in dem wir früher Sandkuchen "backten" um sie dann wieder zu zerstören. Die graue Eminenz der Sönneli-Partei names Blocher hat einen sehr tief angesetzte Kritikfähigkeit, die sich offenbar auch in der Parteispitze breitgemacht hat. Ja man könnte schon sagen, alles was er sich nicht kaufen kann, macht ihm verrückt. Ob er damit in der heutigen politischen nationalen und internationalen Politiklandschaft jemals noch ein Bein hochbekommt, sei dahingestellt. Der Bundesrat geht mit dieser Wahl den eingeschlagen Weg der Verjüngung weiter, die dem Land schon in der Vergangenheit gut getan hat. Jede Zeit hat ihre Köpfe und ihre Politiker. Jeder Wähler jene Regierung die er gewählt (verdient) hat.*
Konkordanz
Konkordanz - das Unwort des Jahres ? Herr Brunner bringt immer wieder die selben Argumente und Ausflüchte und bezieht sich dabei auf die Konkordanz. Nur wird bei dieser Konkordanz die grösste Partei der Schweiz, nämlich die Nichtwähler mit rund 50 % dabei nicht mit einbezogen. Mathematische hatte der Jungbauer und Hobbybeizer schon immer Problem mit Zahlen. 25 % der Wählerstimmen sind nicht 25 % der Schweizer Bevölkerung. Auch hier seien die Nichtwähler zu berücksichtigen. Ja sicher, es könnten mehr wählen gehen. Vielleicht würden sich dann die Parteienprozente verändern. Andererseits kann man diesen Nichtwählern keinen Vorwurf machen. Vor der Wahl die grossen Versprechungen und dann passiert doch wieder nichts. Eine Wählermüdigkeit die sich daraus entwickelt hat. Aber, wenn man es trotz Briefwahl nicht schafft, mehr Wähler an die Urne zu bringen, dann hat sich das System offenbar überholt.
Zulange hat man dem Grossmeister der SVP Gehör geschenkt und dabei wissentlich oder unwissentlich den Lauf der Zeit nicht erkannt. Die Armer wurden ärmer, die Reichen immer reicher. Der Mittelstand verharrt im Istzustand mit Tendenz nach unten. Das grösste Problem als Betroffener ist für mich die laufende IV-Revision. Was hier passiert ist einen grobe Missachtung der behinderten Personen. Nur wegen ein paar Prozenten schüttet man das Kind mit dem Bade aus. Von sozialer Gerechtigkeit lässt sich hier schon lange nicht mehr sprechen. Aber man dient ja lieber dem Geld, denn dem Volk.
Irrwege
Ab dem Tag, an dem sie nicht mehr an der Eingliederungsmassnahme teilnehmen (können), wird die Rente aufgehoben. Sprich: Je kränker jemand ist, desto früher wird die Rente aufgehoben. Die Logik dahinter? Vielleicht, dass die mit den pathogenetisch-ätiologischen Beschwerdebildern sowieso alle nur faul sind, aber sicher nicht krank? Aber denen, die zumindest etwas guten Willen zeigen, denen gönnt man noch eine Gnadenfrist…? (Abriss IVInfo.ch /Blog)
Die SVP hat sich zulange nur auf "ihre" Themen eingeschossen und dabei lfd. Glaubwürdigkeit verloren. Da nützt heute alles Jammern wenig. Herr Blocher ziehen Sie die Konsequenten und geniessen sie den Ruhestand im Kreise der Enkel. Denen können sie ja vielleicht noch ihre Ideologie vermitteln. Vielleicht mal probehalber auf ein Jahr als geschasster IV-Rentner ohne Millionen auf dem Konto leben ? Der mündige Bürger und verantwortungsvolle Mandatar hat von solchen Eskapaden schlichtweg die Nase gestrichen voll. Drohung SVP in der Opposition heisst dauernde Referenden auf Kosten der Steuerzahler. Das hat mit fortgesetzter Überheblichkeit zu tun. Eine weitere Fortsetzung der Sönnlipartei in dusterer Nacht ohne Schattenwurf. Künftig sollte bei der BR-Wahl das Volk ran, meint auch Frau Rickli.
*In einem Interview sagt Bundesrat Ueli Maurer, er könnte ebenso gut Velo fahren oder Strassen wischen gehen, statt Bundesrat zu sein ? Von Politikerkreisen erntet er dafür viel Kritik.
** Auch Blocher gab vor der Wahl ein Interview (Videosatire) zur Lage der SVP (Standard-YouTube-Lizenz)
*In einem Interview sagt Bundesrat Ueli Maurer, er könnte ebenso gut Velo fahren oder Strassen wischen gehen, statt Bundesrat zu sein ? Von Politikerkreisen erntet er dafür viel Kritik.
** Auch Blocher gab vor der Wahl ein Interview (Videosatire) zur Lage der SVP (Standard-YouTube-Lizenz)