Samstag, 31. Dezember 2011

Feuerwerksverbot vor Volksinitiative - ja aber !


Wir erleben es ja das ganze Jahr in den Fussballstadien. Trotz strenger Kontrollen gelingt es einzelnen Unvernünftigen immer wieder Pyros auf die Zuschauerränge zu schmuggeln. Einer musste es dieses Jahr beim geplanten Abrennen mit dem Verlust von Teilen seiner Hand büssen. Ob er daraus gelernt hat ?  Ich glaube dies ist ein Thema , welches uns noch lange beschäftigen wird. Das Feuerwerken wird offenbar vielen in die Wiege gelegt.  

Weitere Meldungen zum Thema

Ein Toter und viele Verletzte durch Weihnachts-Feuerwerke
Bei den in Argentinien üblichen Weihnachts-Feuerwerken sind in diesem Jahr ein Mensch getötet und alleine in der Hauptstadt Buenos Aires fast 200 Menschen verletzt worden.

Privates Feuerwerk soll zB. im Kanton Aargau verboten werden.
Eine entsprechende Volksinitiative wollen Grossräte der SP, der Grünliberalen und der Schweizer Demokraten lancieren.

Kommentare dazu: Zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt, sollte man einigen Politikern einfach mal das Reden verbieten. Irgendwann dürfen Schweizer in der Freizeit noch auf einem grossen Betonplatz stehen, sich nicht bewegen, nicht sprechen, nicht essen, nicht trinken, nicht rauchen und dem grossen Bruder auf der Leinwand lauschen. Würde ich heute in der Schweiz dass Messer tragen mit dem ich als 12jähriger in die Pfadi ging, würde ich verhaftet werden. Die Schweiz ist daran an immer mehr Verboten und Gesetzen voll zu verblöden. Aber eine voll gefressene Wohlstandsgesellschaft muckt nicht auf. Da irrt der Schreiber (IM)

Ja man kann derselben Meinung wie dieser Kommentator sein. Doch jeder vernünftige Mensch wird schon beim Lesen solcher oder ähnlichen Nachrichten, sich seinen Teil denken. Ist es wirklich ein staatlicher Eingriff, wenn jährlich immer mehr Feuerwerkskörper aus teils unsicheren Quellen verschossen werden und Unbeteiligte verletzt werden. Wenn alte Menschen erschreckt werden und um ihren Schlaf gebracht werden. Wenn sich die Tiere in die hintersten Winkel verkriechen aus Angst um den Krach. Wie lustig muss es sein, direkt in einem Quartier die Raketen gegen den Himmel abzuschiessen. Unsere Jalousie wurde schon mehrfach Opfer solcher fehlgeleiteten Feuerwerkskörper. Was passiert, wenn das Fenster kurz zum Lüften geöffnet wäre und die Rakete im Raum gelandet wäre.

Spassfaktor liegt im Auge(Ohr) des Betrachters ?

Der einen soll seinen Spass haben und die anderen für den Schaden aufkommen. Geht`s noch ! Ist das die Parole um sich als freier Bürger zu fühlen. Rücksichtnahme ist nicht einen Frage der Jahreszeit oder des Anlasses. Die bekommt man normalerweise in der Kinderstube mit auf seinen Lebensweg. Was wäre wenn es einen dann mal selbst trifft. Ist dann der Spassfaktor geringer. Oder kommt da nicht Ärger auf, wenn die halbe Wohnung ausgebrannt ist.

Feuerwerkskörper haben selten einen Absender an dem man die Hobby - Pyromanen zu ordnen kann. Was du nicht möchtest, dass man dir zufügt, dass füge auch anderen nicht zu. Abgedroschener Spruch oder aus Respekt vor dem anderem geboren?

Man kann es sehen wie man will. Wie in vielen Bereichen unseres Alltages hat sich Vieles zum Negativen geändert. Bei Verboten zuerst zu schreien und dann erst zu denken beginnen ist nicht Jedermanns Sache. Kinder sind aber in ihrem Verhalten das Produkt ihrer Umwelt.

Es geht einfach um Rücksicht. Wenn schon, dann einen Platz auszusuchen von wo aus man das Feuerwerk starten kann. Notfalls auf der Gemeinde nachfragen. Was überhaupt verboten ist, dass Gehfaule ihre Raketen von Balkonen abschiessen. Altersheime, Krankenheime, Tierstationen und Innenhöfe von Quartieren sind Tabuzone. Das sollte einem schon die Vernunft gebieten. Alles andere wurde schon mehrfach geschrieben. Geändert hat sich leider nicht viel. Es wird wieder tagelang krachen. Der Lärm wird Tiere verschüchtern und ältere und kranke Leute um ihren verdienten Schlaf bringen.




Achtung : Raketenangriff