(vergrössern bitte anklicken/ Cartoon Rippenspreizer.de)
Am 1. Januar 2012 erhält die Invalidenversicherung neue Instrumente, um IV-Rentnerinnen und -Rentner wieder ins Erwerbsleben einzugliedern. Der Bundesrat hat am Mittwoch den ersten Teil der 6. IV-Revision auf diesen Zeitpunkt in Kraft gesetzt und die Ausführungsbestimmungen verabschiedet.Im Zentrum der ersten Etappe steht die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt: Bis 2018 sollen rund 17'000 Rentner ins Erwerbsleben zurückfinden. Die IV-Rente soll als Brücke zur Eingliederung verstanden werden und nicht mehr als definitive Lösung. (Bluewin Online)
Laut Ständerat sollen die Renten älterer IV-Bezüger sollen im Zuge der anstehenden Revision nicht angetastet werden. Mit dem Vorschlag würden sich die vom Bundesrat geplanten Einsparungen verzögern.
Keine IV-Rente mehr: Was nun?
Arbeit statt Rente heisst die Zauberformel der Stunde, um die Invalidenversicherung zu sanieren. IV-Renten werden überprüft, gekürzt, gestrichen. Ab 2012 greift die IV-Revision 6a. Rund 17 000 Männer und Frauen sollen wieder fit gemacht werden für den Arbeitsmarkt. Bloss: Wer stellt sie wieder ein? Wer will einen ehemaligen IV-Rentenbezüger einstellen, wenn die Wirtschaftslage angespannt ist und der Druck auf die Mitarbeitenden ständig wächst? Diskussion °° (Direktlink z. Hören) SFDRS
Die Bloggerin Mia B. "IVInfo" befasst sich detto wie immer sehr sachlich und pointiert mit dem Thema und zeigt auf, wie unsinnig die Diskussion beim Zuhörer angekommen sein muss. Speziell zum Ausklang der Sendung fehlt einem die Verbindung zur Eingangsfrage der Radiodebatte.
IM: Als Betroffener wird es etwas schwieriger werden, mir die IV-Rente zu streichen. Einerseits haben wir ja gestern darüber berichtet wie schwer es in der Schweiz überhaupt ist, ein Spenderherz zu bekommen. Mich stört an dieser ganzen IV-Revision, ausser das sich einige Institute dabei eine goldene Nase verdienenen, dass es scheinbar nicht möglich ist, die faulen Äpfel auszusortieren und zu entfernen, anstatt Panik im Lande zu verbreiten. Der Gesamtaufwand alleine des Teiles 6a +b kostet wieder jede Menge Bares, welches bei den Betroffenen besser angelegt wäre. Für Herrn Bortoluzzi (SVP) unvorstellbar. Donnern alleinen reicht nicht. Was würde er wohl sagen, wenn man ihm seiner Existenz berauben würden und er bei der SBB künftig als Wagenreiniger sein Fortkommen fristen müsste (obwohl die einen tollen Job machen) Der Bauernpartei sind die Kühe scheinbar näher am Hemd, als die tausenden Schicksale von Mitbürgern des Landes, die eben nicht mehr so aktiv sein können wie sie gerne möchten.
- Wie deutsche IV-Gutachter in der Schweiz das grosse Geld machen (mit Cartoons (Tagesanzeiger Online)
- "Über Nacht gesund" (Baz Online) Im Kanton Bern ist es verbreitet, dass Ärzte ohne Berufsausübungsbewilligung (BAB) Gutachten für die Invalidenversicherung erstellen......
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