Samstag, 5. November 2011

Informationssicherheit in Verwaltungen – ein Blick in die Zukunft

Im September 2010 fand das fünfte Symposium „Verwaltung integriert sichere Informationstechnologie (ViS!T)“ im Stade de Suisse statt. Wie sehen künftige Anwendungen im Bereich E-Government aus, welche Auswirkungen hat die schnelllebige Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Arbeitsplätze der Verwaltung? Diesen Fragen ging das Informatikstrategieorgan Bund ISB als Gastgeber, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für sichere Informationstechnologie Austria A-SIT, nach. Der Anlass richtete sich an die Mitarbeitenden der öffentlichen Verwaltungen in deutschsprachigen Ländern.

Die Unterstützung durch sichere Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Dies gilt auch für die öffentlichen Verwaltungen. Unter dem Titel „Was wir von gestern für morgen lernen“ haben die rund 130 Teilnehmenden der Veranstaltung „ViS!T - Verwaltung integriert sichere Informationstechnologie“ im Stade de Suisse den Blick in die Zukunft gewagt.

Sicherheit – eine wichtige Rolle

Anhand verschiedener Beispiele von neuen Verwaltungsanwendungen oder -prozessen wie dem elektronischen Zahlungsverfahren e-billing/e-payment, den elektronischen Amtssignaturen oder dem Cloud Computing wurden die erwarteten Entwicklungen aufgezeigt. Diese werden nicht nur unsere Arbeitsweisen in der Verwaltung und im Geschäftsleben verändern, sondern auch die gesellschaftlichen Umgangsformen und Lebensweisen stark beeinflussen. Das Arbeiten in der digitalen Welt bringt neue Erfahrungen und Herausforderungen. Auch in Zukunft wird die Sicherheit in der IKT eine zentrale Rolle spielen. Dabei wird es nicht nur die Aufgabe von Entwicklern sein, sichere Anwendungen zu bauen. Ebenso muss die Sensibilität der Kader und Mitarbeitenden laufend gestärkt werden, damit bisherige und neue Gefahren früh erkannt werden; so kann das sichere Handeln gefördert werden.

Informationsaustausch – national und international

Die grenzübergreifende Zusammenarbeit, die beim Symposium ViS!T im Zentrum steht, umfasst auch den offenen Informationsaustausch in heiklen Fragen. Ziel der Teilnehmenden aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, Liechtenstein und der Schweiz war deshalb sowohl die Kontaktherstellung zur Vertrauensbildung auf nationaler und internationaler Ebene als auch die gegenseitige Vermittlung praktischer Erfahrungen. Das Symposium findet alle zwei Jahre alternierend in einem der Gastgeberländer statt.

Generalsekretariat EFD