Haben Blogs bei all den Sozialen Netzen überlebt ? Ich sage ja. Allerdings braucht man mehr Zeit zum Lesen, als bei Twitter und Facebook. Zeit die sich viele nicht mehr nehmen möchten. Unsere Zeit ist schnelllebiger geworden. Ein Plus für Facebook der Millionen User zu seinen Kunden zählt. Je mehr User, je mehr Werbung verkauft sich auf der Plattform. Das widerspricht aber der guten alten Blogkultur aus der Gründerzeit. Blogs informieren, berichten und zeigen auf. Auch Satire und Kultur kommen nicht zu kurz. Information im Schnellzugtempo bringt zwar grossen Input – aber ist das wirklich das Gelbe vom Ei. Twitter, Google+ und Facebook als Quickie ?
Aber die Frage dabei, was ist für mich wichtig, was brauche ich davon und sind tausende anonyme Freunde sinnvoll. Theoretisch müsste man Bloggertreffen a la Facebook dann in Fussballstadien veranstalten. Würde dem Einzelnen endlich Gelegenheit geben, seine virtuellen Freunde kennen zu lernen. Aber mehr nicht. Ich habe unfreiwillig mehr Zeit zum Lesen als vielleicht der Durchschnitt. Umgekehrt aber mein einziges Vergnügen, welches ich mir noch gönne. Sofern meinen Augen mitspielen und ich einen guten Tag habe mal mehr , mal weniger. Wobei die guten Tag sich auf meinen gesundheitlichen Zustand bezieht und mein Herz halbwegs rund läuft. Stammbesucher kennen ja die Geschichte. Bloggen ist für mich zur Therapie geworden.
Es ist wie mit den Leseratten, die Buch für Buch verschlingen. Auch das kann Menschen befriedigen und führt im TV zu den literarischen Treffpunkten von Buchkritikern. Wobei ich mich an dieser Stelle frage, warum gibt es so etwas ähnliches noch nicht für die Bloggerszene. Vielleicht ist die Auswahl einfach zu gross. Zumindest was die quantitative Anzahl der Blogs betrifft. Qualitativ würde sich das rasch reduzieren. Was würde solch eine Sendung überhaupt bringen ? Es gibt tolle, sachlich und fachlich gestaltete Blogs. Umgekehrt aber auch viele Freizeitblogs. Diese werden gelesen, aber nicht über ihren qualitativen Inhalt besprochen. Ob das so mancher Blogger überhaupt recht wäre, wenn er von aussen Kritik an seinem Schreiben erfahren würde. Da und dort würde es etwas brenzlig. Trotz offener Kommentarfunktion fehlt es bei vielen Blogs an Kommentatoren. Auch für anonyme Schreiber zuwenig interessant ?
Unabhängig davon, es gibt sie noch die Boggerszene. Man muss zwar länger suchen, da die Anzahl in den letzten Jahren praktisch explodiert ist. Aber mancher Oldie hat überlebt und wird heute noch liebevoll gepflegt und hie und da neu eingekleidet. Viele Ehemalige sind zu Facebook abgewandert, weil sie dort mehr Zuhörer –(leser) haben. Aber es gibt noch interessante Gruppen zu allen Themen der Gesellschaft, die für Einzelne unter uns interessieren könnten. Um diese Perlen möchten wir uns mehr kümmern und sie in loser Reihenfolge hier kurz vorstellen. Man könnte dann dorthin surfen und sich einfangen lassen. Geschmäcker sind verschieden. So wird auch die Auswahl der Blogs nicht immer den breiten Zuspruch finden. Aber wie gesagt, einen Versuch ist es wert. Es zählen nicht die Zugriffszahlen, die Verlinkungen, die Werbbanner und Auszeichnungen, sondern nur der Inhalt nach unseren subketiven Kriterien. Lassen sie sich überraschen. Es braucht auch nicht extra dafür eine Bibliothek oder Blogverzeichnis vom Blogverzeichnis geschrieben werden. Die Blogs schwirren schon heute durch das WWW.
H E U T E :
Hier findet Sie die Heimat zahlreicher interessanter Blogs aus und zu dem Alltag. Breitgefächert führen hier Redakteure/innen durch diverse Facetten der Gesellschaft. Von interessant bis unterhaltsam.Auchtierliebhabe rkommen nciht zu kurz. Frankfurter Allgemeine Blogs

