Der Bundesrat überweist den direkten Gegenentwurf mit der Botschaft ans Parlament.
In der Sitzung vom 16.09.2011 hat der Bundesrat den direkten Gegenentwurf der Volksinitiative „Ja zur Hausarztmedizin" und die entsprechende Botschaft ans Parlament überwiesen. Mit dem direkten Gegenentwurf nimmt der Bundesrat die Anliegen der Hausärztinnen und Hausärzte ernst und schätzt die Hausarztmedizin als wichtigen Pfeiler der medizinischen Grundversorgung im schweizerischen Gesundheitssystem. Er hält aber daran fest, dass die Hausarztmedizin nicht isoliert gefördert werden soll, sondern als Teil einer umfassenden medizinischen Grundversorgung. Einzelne Forderungen der Hausärztinnen und Hausärzte sind bereits erfüllt worden oder werden mittelfristig durch ein Massnahmenpaket aufgenommen.
Zusammen mit dem direkten Gegenentwurf zur Volksinitiative „Ja zur Hausarztmedizin" hat der Bundesrat zudem den Bericht in Erfüllung zur Motion 08.3608 von Jacqueline Fehr (Strategie gegen Ärztemangel und zur Förderung der Hausarztmedizin) verabschiedet. Beide Geschäfte wurden inhaltlich eng aufeinander abgestimmt.
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