Eine nachdenkliche Betrachtung zu und rund um Apple
Die letzten Tage und Wochen kommt der Applekonzern nicht mehr aus den Schlagzeilen. Dabei könnte doch alles so schön sein. Das iPad verkauft sich wie warmer Apfelstrudel und treibt die Arbeiter in China an ihre psychischen Leistungsgrenzen und darüber, was sich dann in Selbstmorden ausdrückt. Nein, ich will Apple wirklich nichts Böses. Dieser Artikel wird auf einem iMac geschrieben. Ist ja schon gut. Nur das Drumherum gibt mir schön langsam zu denken. Derzeit gibt es ja fast keinen Mitbewerber, den man nicht mittels Klagen wegen Patentverletzung und Kopiervorwürfen vor den Kadi gezogen hat. Egal ob Lieferant oder Partner, egal ob einem Imageverlust wegen des "Geschäftsgebaren".
Ist das der "neue" Weg, den man nach dem Rückzug von Steve Jobs künftig weiterführen möchte. Reicht Exklusivität der Produkte auf lange Sicht, dass alles unbeschadet zu überstehen. Erste Zeichen scheinen ja schon als böse Vorboten den bisherigen, durchaus innovativen, gewohnten Abräumer und Gewinner in seinem steilen Aufstieg zu bremsen. Nicht das neue iPad2 wurde Tablett des Jahres, sondern das Acer Iconia A 500. Ein herber Rückschlag für die erfolgsverwöhnten Cupertinos aus Kalifornien.
"Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als CEO von Apple erfüllen kann, ich der erste wäre, der Euch das wissen lässt. Leider ist dieser Tag gekommen "!. So beginnt die viel zitierte Rücktrittsankündigung aus dem aktiven Geschäft von St. Jobs dieser Tage. Jobs war Apple. Was wird jetzt aus Apple. Einige Hürden sind zu überspringen. Ein funktionierendes iPhone mit funktionellen Antennen steht in der Pipeline und wird heiss erwartet. Endlich will man mit dem Kulthandy mal Tante Jositsch störungsfrei anrufen. iPhone 4 ist Kult. iPhone kostet viel Geld und kann mehr, als der Durchschnittsanwender je erlernen wird. Mancher versucht sogar mit einem Fake iPhone Eindruck zu schinden.
Die letzten Tage und Wochen kommt der Applekonzern nicht mehr aus den Schlagzeilen. Dabei könnte doch alles so schön sein. Das iPad verkauft sich wie warmer Apfelstrudel und treibt die Arbeiter in China an ihre psychischen Leistungsgrenzen und darüber, was sich dann in Selbstmorden ausdrückt. Nein, ich will Apple wirklich nichts Böses. Dieser Artikel wird auf einem iMac geschrieben. Ist ja schon gut. Nur das Drumherum gibt mir schön langsam zu denken. Derzeit gibt es ja fast keinen Mitbewerber, den man nicht mittels Klagen wegen Patentverletzung und Kopiervorwürfen vor den Kadi gezogen hat. Egal ob Lieferant oder Partner, egal ob einem Imageverlust wegen des "Geschäftsgebaren".
Ist das der "neue" Weg, den man nach dem Rückzug von Steve Jobs künftig weiterführen möchte. Reicht Exklusivität der Produkte auf lange Sicht, dass alles unbeschadet zu überstehen. Erste Zeichen scheinen ja schon als böse Vorboten den bisherigen, durchaus innovativen, gewohnten Abräumer und Gewinner in seinem steilen Aufstieg zu bremsen. Nicht das neue iPad2 wurde Tablett des Jahres, sondern das Acer Iconia A 500. Ein herber Rückschlag für die erfolgsverwöhnten Cupertinos aus Kalifornien.
"Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als CEO von Apple erfüllen kann, ich der erste wäre, der Euch das wissen lässt. Leider ist dieser Tag gekommen "!. So beginnt die viel zitierte Rücktrittsankündigung aus dem aktiven Geschäft von St. Jobs dieser Tage. Jobs war Apple. Was wird jetzt aus Apple. Einige Hürden sind zu überspringen. Ein funktionierendes iPhone mit funktionellen Antennen steht in der Pipeline und wird heiss erwartet. Endlich will man mit dem Kulthandy mal Tante Jositsch störungsfrei anrufen. iPhone 4 ist Kult. iPhone kostet viel Geld und kann mehr, als der Durchschnittsanwender je erlernen wird. Mancher versucht sogar mit einem Fake iPhone Eindruck zu schinden.
Bei der raschen Entwicklung der Angebotspalette schleichen sich Fehler ein, die dem nicht ausgewiesenen Applejünger schon mal nerven können. ZB. das sich bei der drahtlosen Tastatur immer wieder Tasten lösen, oder die Verbindung zum Computer plötzlich nicht mehr klappt und wochenlang zur Reparatur unterwegs ist. Bei rund FR 80.- für das Teil doppelt so ärgerlich. Ich möchte hier nicht alle Entwicklungen aufzählen. Es ist eben nicht alles Aluminium was glänzt. Sicher man kann über die Arbeitsgeräusche des iMacs streiten, welche Geräusche dabei noch im Rahmen der Toleranz liegen. Der neue iMac ist sicher ein Meilenstein in der Computergeschichte. Er bringt ein sauberes, klares Bild. Zwar nicht ganz entspiegelt, wie viele seiner Brüder. Er läuft in der neuen Versionen 2011 ziemlich flüssig. Doch wenn man zu sich ehrlich ist, neben all den Innovationen fehlt immer etwas Aktuelles. Beim iPad sind es die Anschlüsse. Die diversen Adapter sind ein gern genommenes teures Zubehör. Über das Mac Book Air kann man auch einen Kosten-Nutzungsrechnung aufmachen. Bzw. frägt man sich wo sind die Grenzen vom Pad zum Flachbook ohne Laufwerk. Warum verweigert sich Jobs gegen Flash.
Was mich persönlich jedoch am meisten ärgert, ist die derzeitige Klagswelle seitens Apple. Ohne Samsung käme keines der Alugeräte auf den Markt. Und gerade diese Firma lassen sie mit fadscheinigen Gründen – das neue Samsung 10.1 - per Gerichtsbeschluss aus den Verkaufs- und Messeregalen entfernen und mit einem Verkaufsverbot für Europa belegen. Wir können das nicht 100 % feststellen was zuerst da war – das iPad oder das Galaxy. Jedenfalls eine untergriffige Aktion, die zwar für den Moment die Kassen klingen lässt. Aber langfristig wenig Chancen haben wird. Abgesehen vom Imageschaden. Schauen wir uns doch all die PKWs, die TV-Geräte und anderen Konsumartikel an. Wer kann auf den ersten Blick die neuen Flachbildgeräte firmenmässig auseinander halten. Fraglich, wenn man in den Medien liest, dass das iPad schon lange vor seinem ersten Start in ähnlicher Form in einem Agentenfilm gezeigt wurde. Jetzt schnappt man sich noch Google, weil hier ein unterrangiger Techniker angeblich die Wiege zum neuen Betriebssystem Android begonnen haben sollte. Allerdings vor langer Zeit . Apple hat er schon lange vorher verlassen.
Ob all das auf lange Sicht dem Image zu Gute kommt, möchte ich persönlich bezweifeln. Gibt es ein Leben ohne Apple ? Das wird die Zukunft zeigen. Ob bei einer Weiterführung der derzeitigen Firmenphilosophie der Alustern nicht eher verblasst, wird den Aktionäre noch zu der ein oder anderen Tränen treiben. Mit dem Kult Apple lässt sich vorerst Geld machen. So richtig erst seit dem iPhone und dem iPad. Viel Geld. Dabei wäre es wahrscheinlich sinnvoller die Gerätepreise zu senken, als das ganze Geld für Prozesse gegen die Mitbewerber zu verschleudern. Ob die Apple-hörigen Medien auch künftig jede Storie gratis und werbewirksam via Äther verbreiten werden oder erkennen, das auch andere Mütter hübsche und praktische Kinder haben, die man nicht mehr in einer Kultumgebung zwangsbeglückt, damit sie nicht mit den anderen Kindern spielen können. Vielleicht wäre es besser, sich wieder des guten alten "Wir-Gefühls" zu besinnen. Darüber würden sich auch mancher normale Mitbürger freuen, die sich denn auch mal ein preisgünstigeren "Apple" kaufen möchten.
Pressemitteilung Umsatz
