Unia lanciert Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit und fordert Massnahmen gegen die Zerstörung des Werkplatzes Schweiz
Dieser Tage fand in Bern die halbjährlich stattfindende Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia statt. Die 130 Teilnehmenden haben unter anderem eine Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit beschlossen.
Dieser Tage fand in Bern die halbjährlich stattfindende Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia statt. Die 130 Teilnehmenden haben unter anderem eine Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit beschlossen.
Unter dem Motto „Ohne uns keine Schweiz“
Werkplatz Schweiz stärken
In einer Resolution verlangten die Unia-Delegierten zudem, dass der Bundesrat endlich eine wirksame Wirtschaftspolitik entwickelt und Gegensteuer zum zu hohen Frankenkurs gibt. Er muss sich z.B. gegen die Spekulation von UBS, CS und der anderen Banken gegen den Euro wenden, welche eine Spekulation gegen die Arbeitsplätze in der Schweiz ist. Die Zeche für den zu hohen Frankenkurs sollen offenbar die Arbeitnehmenden zahlen – mit Lohnkürzungen, Dumpinglöhnen und Eurolöhnen. Der Finanzplatz gefährdet den Werkplatz, den Wohlstand und letztlich den sozialen Frieden in der Schweiz. Die Unia fordert unter anderem Lohnkürzungen wegen Wechselkursschwankungen und Eurolöhne sind zu verbieten, die Kontrollen gegen Lohndumping müssen verschärft werden, Devisengeschäfte müssen besser kontrolliert und besteuert werden.