Sozialarbeit verstehen
Die Anforderungen an die soziale Arbeit haben sich in den letzten Jahren nach und nach gewandelt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Klienten den Weg durch das komplexe soziale Netz zu weisen.
Soziale Netze als Werkzeug
Die Sozialarbeitenden haben die Aufgaben, den Hilfesuchenden die Funktion des Netzes stellvertre-tend für den Staat zu erklären und daraus die für sie geltenden Rechte und Pflichten abzuleiten.
Sozialarbeit im sozialen Netz der Schweiz bedeutet
Information, Beratung und Befähigung der Klientinnen und Klienten zum Handeln
Zielgerichtete Planung des Vorgehens in Zusammenarbeit mit Ratsuchenden
Vermitteln von Leistungen, insbesondere in den Bereichen
- Sozialversicherungen,
- Opferhilfe und Sozialhilfe
- Unterstützung der an der Hilfeleistung beteiligten Personen
welche unserer Gesellschaft in Form des sozialen Netzes in vielfältiger Weise zur Verfügung stellt.
Ein öffentlicher Auftrag
Sozialarbeit hat nicht den Charakter einer Hilfe, die gegeben werden kann oder nicht. Sie ist ein öf-fentlicher Auftrag, der in vielen Bereichen gesetzlich geregelt ist. Er bedeutet auch, Rechenschaft über die geleistete Tätigkeit abzulegen. Gestützt auf die Erfahrung in der Praxis müssen den Behörden und Parlamenten Vorschläge unterbreitet werden können, wie das soziale Netz weiterentwickelt wer-den soll oder kann .
IM: Wie sie ja unter Sozialarbeit im sozialen Netz der Schweiz nachlesen können, dient die Sozialarbeit primär der Beratung und Hilfe zum Handeln für den Klienten. Dazu erfordert es auch deren aktive Mitarbeit. Sicher stösst der soziale Alltag und sein Funktion auch mal an ihre Grenzen. Dann ist es wichtig einen verlässlichen Partner zu haben, der Sozialarbeit als Management der Ressourcen sieht. Einen Partner, sprich geschulter Sozialberater/in, der/die sich ein Bild, wenn notwendig auch Vorort, von seinen Klienten macht um dann die Beratung in die notwenigen Bahnen zu lenken. Wichtig dabei immer , der Wille des Klienten bei der Lösung mitzuarbeiten. Hängematten sind dabei nicht angesagt.
Die SKOS hat deshalb immer wieder darauf hingewiesen, dass Missbräuche dort am häufigsten vor-kommen, wo Sozialdienste personell unterbesetzt sind und eine sorgfältige professionelle Arbeit nicht mehr möglich ist. Offenbar fällt es heute aber leichter, die finanziellen Mittel für Sozialinspektoren be-reitzustellen als für die angemessene personelle Ausstattung der Sozialdienste.
Zum Thema:
http://infomagazin-nachlese.blogspot.com/2006/07/ber-tabus-starke-typen-und.htmlPS: Aufgrund von Blogger.con-Störungen wurden unsere Beiträge nicht im geplanten Umfang zeitgerecht veröffentlicht - Sorry an unsere Leser/innen
