Indikatoren zur Alterssicherung
Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat knapp 50 Indikatoren erarbeitet, welche die Situation der älteren Bevölkerung aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet. Neben dem demografischen Rahmen werden die Lebensumstände, die Leistungen aus dem Alterssicherungssystem, die Gesundheit und Aspekte der Lebensqualität untersucht.
Die Anzahl der älteren Personen ist in den letzten 50 Jahren, unter anderem aufgrund der stetig steigenden Lebenserwartung, nicht nur absolut, sondern auch als Anteil an der Gesamtbevölkerung gestiegen. Im Jahr 2008 war knapp jede sechste in der Schweiz lebende Person über 65 Jahre alt. Die Indikatoren zeigen, dass die Gruppe der älteren Personen differenziert betrachtet werden muss. Am relevantesten sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die sich nicht nur bei der Lebenserwartung zeigen, sondern sich durch alle Themenbereiche hindurch ziehen. Die Erwerbsbio-graphie hat deutliche Auswirkungen auf den Zugang zum Alterssicherungssystem und dessen finanzielle Aspekte. Weitere Differenzierungen betreffen die Haushaltsform sowie den Bildungsstand. Personen mit höherem Bildungsstand haben grundsätzlich eine bessere finanzielle Absicherung, aber auch eine bessere Gesundheit im Alter.
Jeder Themenschwerpunkt umfasst drei bis zehn Indikatoren. Sie helfen, die Entwicklung in den verschiedenen Themenbereichen zu verfolgen und bilden eine ausführliche Informationsbasis, aus der verschiedene Zielgruppen die für sie wichtigen Informationen herausgreifen können. Alle Ergebnisse sind anhand von rund 90 Tabellen auf der Website des Bundesamtes für Statistik verfügbar. Die Indikatoren werden periodisch aktualisiert.
BUNDESAMT FÜR STATISTIK
