Im letzten Jahr hat der Sozialdienst der Armee (SDA) insgesamt 2,1 Millionen Franken an Angehörige der Armee in Rekrutenschulen und Wiederholungskursen sowie an Militärpatienten und Hinterbliebene ausbezahlt. Dies sind 230'000 Franken mehr als im Vorjahr, wie dem Jahresbericht 2010 des SDA zu entnehmen ist.
Die Ausgaben des Sozialdienstes der Armee sind 2010 wieder gestiegen, nicht aber die Gesamtzahl der Ratsuchenden. Der Gesamtbetrag der Unterstützungsgelder lag mit 2,1 Mio. Franken um 230'000 Franken über demjenigen des Vorjahres.
Die vier hauptamtlichen Sozialberater des SDA haben im letzten Jahr nebst vielen Auskünften insgesamt 2394 Dossiers (Vorjahr 2419) bearbeitet. Dabei wurden sie von 26 Milizsozialberatern unterstützt. In 969 Fällen (Vorjahr 972) wurde eine materielle Hilfe gewährt. In den anderen 1425 Fällen (Vorjahr 1447) hat allein die Beratung und Betreuung weitergeholfen. Gut 1,5 Mio. Franken wurden zur finanziellen Unterstützung an Absolventen von Rekrutenschulen und Wiederholungskursen ausbezahlt. Die Unterstützungsmittel stammen aus Zuwendungen von Stiftungen (Zinsgelder aus Stiftungskapitalien). Im letzten Jahr gingen rund 5800 Anrufe (Vorjahr 6700) auf die Telefonnummer des Sozialdienstes der Armee (0800 855 844) ein.
Der SDA hilft:
•Angehörigen der Armee, Angehörigen des Rotkreuzdienstes und Angehörigen des Zivilschutzes, die aufgrund ihrer besoldeten Dienstpflicht (zum Beispiel Rekrutenschule, Wiederholungskurs) in ihren persönlichen, beruflichen oder familiären Verhältnissen auf Schwierigkeiten stossen;
•Personen, die Friedensförderungsdienst und Assistenzdienst im Ausland leisten und aufgrund dieser Dienstleistung in Not geraten;
•Militärpatienten, die infolge Unfalls oder Krankheit im Militär in Schwierigkeiten geraten (als Ergänzung zur Militärversicherung);
•Hinterbliebenen von Militärpatienten.
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
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