Dienstag, 31. August 2010

Geburtstag

Vielen Dank für die schöne Zeit an Deiner Seite. Mögen noch viele Tage folgen die wir gemeinsam verbringen dürfen. Du heisst zwar nicht Nella, Paola oder Rita - sondern du bist einfach mein geliebter Schatz. Alles Gute und Liebe.


Organspenderausweis Wettbewerb (3 iPad)

 Ich habe es in der Hand

Montag, 30. August 2010

IV Verfahren gegen Menschenrechte

Der Bundesrat muss sparen und tut dies auch bei der Invalidenversicherung, die mit 14 Milliarden Franken verschuldet ist. Wer eine Rente beansprucht, hat oft einen jahrelangen Spiessrutenlauf zwischen Gerichten und medizinischen Gutachtern vor sich.

Jetzt kommt von staatsrechtlicher Seite heftige Kritik am Verfahren. Viele Gutachter würden ihre Aufträge von den sparbewussten IV-Stellen erhalten und seien wegen dieser wirtschaftlichen Abhängigkeit nicht neutral. Das Verfahren verstösst gegen die Verfassung. (SF Schweizer Fernsehen)

Herzklopfen, Herzstolpern, Herzrasen – harmlos oder nicht?

Neue Patienteninformation zur häufigsten Herzrhythmusstörung:

Vorhofflimmern

Mit einer neuen kostenlosen Patientenbroschüre informiert die Schweizerische Herzstiftung über Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung überhaupt.

In der Schweiz haben rund 100'000 (vorwiegend ältere) Personen Vorhofflimmern. Was die Diagnose dieser Herzrhythmusstörung bedeutet, beschreibt die Schweizerische Herzstiftung in ihrer neuen Patientenbroschüre: Die unregelmässige und unkoordinierte Tätigkeit der Herzvorhöfe stellt meist keine akute Gefahr dar. Doch fürchtet man die möglichen Komplikationen wie Hirnschlag und längerfristig Herzschwäche. Und während einige Betroffene ihre Krankheit kaum wahrnehmen, fühlen sich viele Andere durch das teils starke Herzklopfen und Herzrasen, durch Beklemmung, Brustschmerzen oder verminderte körperliche Belastbarkeit in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Bei der medizinischen Behandlung geht es deshalb darum, mit Blutverdünnung zu vermeiden, dass sich ein Blutgerinnsel bildet, und die Herzfrequenz muss reguliert werden. Die Patientenbroschüre erklärt die Methoden der Rhythmuskontrolle wie Elektroschock, Medikamente oder Verödungsbehandlung mittels Katheter. Betroffene lernen so ihre Erkrankung besser verstehen.

Die neue Patientenbroschüre «Vorhofflimmern» kann kostenlos bezogen werden bei: Schweizerische Herzstiftung, Postfach 368, 3000 Bern 14, Telefon 031 388 80 80, docu(at)swissheart.ch, www.swissheart.ch/publikationen

Informationen zu Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern auf www.swissheart.ch/herzrhythmus

Kontaktperson Schweizerische Herzstiftung:

Christa Bächtold, Kommunikationsleiterin
Schweizerische Herzstiftung
Schwarztorstrasse 18
Postfach 368, 3000 Bern 14
Telefon 031 388 80 85
Fax 031 388 80 88
baechtold(at)swissheart.ch

Sonntag, 29. August 2010

Sonntags-Impressionen


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Samstag, 28. August 2010

Hilfe, ich werde gezwungen und brauche Hilfe ?

Gewerkschaft Unia kämpft gegen 24-Stunden-Arbeitszeit im Verkauf

Die Gewerkschaft Unia meldet Widerstand an gegen die ihrer Ansicht nach immer heftiger werdenden Angriffe auf den Arbeitnehmerschutz im Detailhandel. Wie sie am Freitag vor den Medien darlegte, ist sie vor allem gegen einen "24-Stunden-Arbeitszwang im Verkauf".

Auf den Schweizer Autobahnen darf man 120 km/h fahren – man muss aber nicht. Zuwenig geht aber auch nicht. Mit 40 km/h auf der Autobahn wäre zuwenig, auch wenn sie mit einem Auto auf der Autobahn gefahren werden. Vielleicht hinkt dieser Vergleich. Andererseits zeigt er, dass ich könnte wenn ich wollte und mich trotzdem im Rahmen der Gesetze fortzubewege.

"24-Stunden-Arbeitszwang im Verkauf"

Hier, liebe UNIA schiesst ihr etwas übers Ziel. Es gibt grundsätzlich überhaupt keinen Zwang, zu arbeiten. Mache ich das z.B. gegen die Anweisung des RAV, werden mir Leistungen gekürzt oder gestrichen. Bei Arbeitszwang seitens des Arbeitsgebers kommen Gesetze zum Tragen, die bisher scheinbar ausgereicht haben. Es muss aber im Zuge von wirtschaftlicher Notwendigkeit möglich sein, auch mehr zu arbeiten als 42 Std. die Woche und zwar freiwillig.

Geht es wirklich um das Wohl der Familie ? Ist zuwenig Geld in der Haushaltskasse, leiden zuerst die Kinder. Werden unter anderem in der Schule gemobbt, wenn sie nicht die Bekleidung tragen, die angesagt ist. Aber die GAV Löhne geben oft nicht mehr her, und mancher Familienvater muss trotz Vollzeitstelle beim Sozialamt vorstellig werden, um seinen Miete bezahlen zu können. Hier sehe ich die eigentliche Kernkompetenz von Gewerkschaften, dass dem nciht so ist. Selbst habe ich ja auch vier Kinder gross gezogen. Nebenbei musste ich zusätzlich da und dort auf ein paar Stunden schaffen gehen, um die Familie über die Runde zu bringen. Keinen hat`s gestört. Nicht immer aber gab es solche Nebenjobs.

Ginge es jetzt nach der UNIA, dann arbeite ich meine vorgeschrieben Stunden und melde mich für den Rest beim Sozialamt. Die verteilen dann bei Bedarf Steuergelder. Vielleicht mit ein Grund warum Mehrkinderfamilien heute schief angeschaut werden. Denn die UNIA möchte nicht, dass ich zu etwas gezwungen was nicht gesetzlich wäre. Es liegt in der Natur des Menschen mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel am Monatsende in der Lohntüte zu haben. Bei dem ein oder anderen reicht es aber nicht.

Bedarf auf beiden Seiten

Sollte jetzt seitens der Unternehmer der Wunsch bestehen und weil es scheinbar den Umsatz steigern könnte wenn längere Öffnungszeiten möglich wären, ist es ebenso seine freie, unternehmerische Entscheidung dies zu tun. Umgekehrt würde es ja langfristig eine fahrlässige Krida auslösen. Zusammenfassend also, wenn der Bedarf gegeben ist, längere Öffnungszeiten - dann ja. Es muss aber nicht der gleiche Arbeitnehmer sein, der sonst hauptberuflich beschäftigt ist. Er kann es aber sein, wenn er es möchte. Ich war lange genug im Fremdenverkehr tätig und weis ob der familienfeindlichen Arbeitszeiten. Es hat mich aber niemand gezwungen das zu tun. Ich hätte auch Strassen kehren können und wäre dann mehr bei der Familie gewesen. So gab es viele Weihnachtsfeste wo der Papa eben erst später nach Hause kam. Die Kinder wuchsen trotzdem ohne Alkohol, Drogen, Gewaltexesse auf und gehen heute einem geregelten Beruf nach.

Egal ob Detailhandel, Fremdenverkehr, Gesundheitswesen, Polizei, Feuerwehr. Die Liste liese sich beliebig fortsetzen. Wenn alle so denken würden wie der Einzelhandel -  lieb Heimatland ade. Es gibt eine Lösung. Entsprechende Gesetze für den Schutz der Arbeitnehmer vor Ausbeutung, aber auch mit Weitsicht für einen tragfähige Gesellschaft und Wirtschaft. Zu mehr können wir nicht gezwungen werden. Basta. Das Ganze nennt man dann Eigenverantwortung.

Freitag, 27. August 2010

Miese Support-Qualität bei HP

Hersteller in der Kritik: Support-Qualität kein Einzelfall . Andere sind auch nicht besser – nur anders schlecht

Vorsicht Kunde geht in eine weitere Runde. Wir haben hier auf IM  schon mehrmals über die Qualitätsabnahme bei der HP-Produktion berichtet. Ein leidliches Thema, dass bei den betroffenen Firmen gene verschwiegen wird, aber die Kunden auf die Barrikaden treibt. Früher kannten wir bei 20 HP-Computern höchstens einen Garantiefall. Inzwischen mussten wir die Erfahrung machen, dass dies schon fast bei jedem dritten bis vierten Gerät so ist. Recovery funktioniert auch grossteils nicht. Deshalb sollte man die selbst erstellten Recovery-CDs gleich mal am Anfang testen. Dann hat man noch Chance auf eine Gratisrecovery-DVD seitens HP. Gerade im Supportbereich den Sparstift anzusetzen ist aus unserer Sicht nicht nur kundenfeindlich, sondern schlichtweg dumm. Auch die Fertigungsqualität lässt mehr udn mehr zu wünschen übrig (IM)

Zur Thematik der nachstehnde Artikelabriss von heise.de:  

Der Support-Fall mit einem "eingefrorenen" PC, in dem Hewlett-Packard eine unrühmliche Rolle spielt, war der Stein, der bei heise resale eine Lawine ins Rollen brachte. In zahlreichen Kommentaren wissen Fachhändler von ähnlichen Vorfällen zu berichten. Damit wird schlagartig deutlich, dass die Supportmissstände weder bei HP –, aber ebenso wenig bei anderen Herstellern wie Dell oder IBM – einmalige Ausrutscher sind. Defizite auf Seiten der Anbieter hatte auch schon die letzte c't-Umfrage zum Notebook-Service offenbart (siehe c't 12/2010, S.142), wobei die Hotlines von Apple und Dell noch am besten abschnitten. "Die Vorwürfe treffen aber auf alle großen Hard- und Software-Hersteller gleichermaßen zu", ist in den Kommentaren zum HP-Fall zu lesen. Und die Misere hat durchgängig System – es lassen sich sowohl die Hauptproblemfelder als auch die Ursachen dafür eindeutig identifizieren. (Grafik bei Heise.de)

Entschuldigung, ich bin ja bloss Kunde bei ihnen !

Langläufig spricht man ja von der Servicewüste Schweiz. Das schöne daran ist man muss sich in kein Flugzeug setzen, einen Lastminute-Flug buchen und über das Mittelmeer fliegen um an den nördlichen Rand des Wüstenkontinents zu kommen um im Sand zu stochern. Gaddafi könnte es nicht besser inszenieren, was der Konsument so täglich in den Schweizer Konsumtempeln und Anbieteroasen erleben darf oder besser gesagt muss.
Dabei haben sie gestern  in der Zeitung geschrieben, dass die Zuwanderung aus Deutschland und den anderen Staaten leicht rückläufig sei. Wir werden es also künftig wieder mit mehr hoch ausgebildeten, schweizerischen Fachkräften zu tun haben. Einen Teil davon sind Langzeitarbeitslose oder andere hat man im Rahmen der Einsparmassnahmen die IV gestrichen und setzt sie jetzt bis zum erhöhten Rentenalter von 67 im Telefonsupport ein. Wahrscheinlich sind es aber Studenten, die sich ihre Semester finanzieren.

Jedenfalls scheine ich derzeit nicht ganz unfreiwillig eine Affinität zu Telekommunikationsunternehmen zu entwickeln. Letzte Woche die Swisscom. Dazwischen die Cablecom und heute Orange. Nein, ich habe keine drei Telefonanschlüsse, obwohl ich mindestens 8 haben könnte - ohne Google (Coop, Aldi usw) . Wir verfügen nur über ein ganz banales, einfaches Handy mit Prepaidkarte, welches wir uns für Notfälle unterwegs angeschafft haben. Das für mich Positive – ich musste es im letzten Jahr nicht aufladen. Erst vor Wochen waren es noch FR 19.-.

Leider kein Anschluss - Patient tot

Das beschert uns/mir einerseits Freude, welches aber mangels aufgeladener Prepaidkarte von Orange suspiert wurde. Das heisst meine Frau trägt schon (vertrauensvoll) seit Wochen ein Notfallhandy bei sich, welches sie aber im Notfall gar nicht verwenden hätte können, weil sie eben ein Jahr überschritten hat und dazwischen nicht aufgeladen wurde. Irgendwo soll sich dieses Vorgehen in den AGB`s finden. Oder, der Anwender hat so etwas einfach zu wissen. Nun, FR 19.- Guthaben sind weg und deshalb scheinbar nicht mehr zu verbrauchen. Egal ob ein Mensch stirbt oder nicht – Schweigen seitens Orange.

Vor dem Aufladen hat mir heute Orange allerdings 2 Std. meiner kostbaren Zeit gestohlen. Von wegen computerisierte Abläufe. Frei nach der Anleitung des gekauften Guthabens und dem Aufdruck die Nummer 121 eingegeben, anschliessend die Handynummer, die Rautetaste und Wähltaste. Zuerst rührte sich nichts, dann erschien die Meldung " Kann ich nicht entziffern" und Ende. 5 Versuche. Beim neuerlichen Durchlesen fand ich eine Servicenummer, an die ich mich wenden kann oder darf wenn es beim Aufladen Probleme gibt. Sie kennen die Fragen ja sicher, betrifft ihr Anruf Telefon dann die 1 drücken, für deutsch die 1 drücken und Servicemitarbeiter die 2. Doch die (zwei!!!) Servicemitarbeiter waren offenbar besetzt. In etwa 5 Minuten wird dann einer frei. Woher die Computerstimme dieses schon vorab wissen wollte, entzieht sich meiner Kenntnis. Letztendlich waren es 32 Minuten, die ich in der Warteschleife verbrachte und nebenbei alle Angebote von Orange kennen lernen durfte. Wahrscheinlich ist die Sanduhr noch nicht mit dem System verbunden. Ob jetzt schon der angetönte Mitschnitt lief, war nicht ersichtlich. Würde aber für den Zweck des Mitschnittes zur Qualitätsprüfung und Schulung wahrscheinlich sowieso null Zweck erfüllen.

Please wait ( 30 Minuten)

Und dann, nachdem ich von der Toilette zurückkehrte, piepste auf einmal eine Stimme "Wie kann ich helfen?". Geschichte der ergebnislosen Versuche erzählt. Ja, ja – sie sind ja suspiert. Oh Gott, ich stehe doch gar nicht mehr im Berufsleben. Nein – wenn ich 1 Jahr nichts dazu auflade (was mir nachher gestohlen wird) darf ich mich dem oben geschilderten Prozedere wieder melden. Dann schaltete sie mich frei, ich mein Handy aus und wieder ein. Dann darf ich das Guthaben aufladen.

Mit diesem Service kann man nur punkten. Der Datenhunger dieser Unternehmen ist so gross und trotzdem findet sich scheinbar niemand, der dieses Prozedere wegrationalisiert oder einen Weg zum Kunden findet. Mit Werbeanrufen trotz Sternchen haben sie keine Probleme. Nein, der Kunde muss ja zu Orange kommen, wenn er telefonieren will. Dabei ist dieses Prepaid gar nicht so billig.

Donnerstag, 26. August 2010

IV: Geheime Checkliste

Checkliste für IV Antragsteller

Wenn sie einen Antrag auf IV stellen, wird dieser heute an Hand einer bislang ­geheimen Checkliste abgearbeitet, um mögliche Betrüger der Invalidenversicherung zu erkennen. Es wird auch anonymen Anzeigen nachgegegangen. Solche Hinweise werden sogar besonders ernst genommen. Verdächtig macht sich ein IV-Rentner auch, wenn er schlecht erreichbar ist, an einem Schleudertrauma leidet oder einen «Migrationshintergrund» hat.

- keinen hinreichend bekannten Ärzte ein Gutachten erstellen lassen
- sich nicht von einem der IV bekannten Rechtsanwalt vertreten lassen
- kooperativ zeigen und nicht auf sein Recht beharren
- immer erreichbar sein
- sich mit den Nachbarn gut stellen
- Sein Leiden möglichst nicht bei der Abklärung erwähnen
- beim Untersuch versuchen, nicht auf Schmerzen zu reagieren
- Migartionshintergrund
- sich von Facebook und ähnlichen Socialplattformen fernhalten
- auch keinen Blog oder Selbsthilfegruppe führen oder leiten – Feind liest mit
- merke : Als IV Antragsteller oder Bezieher gilt für dich nur ein eingeschränktes Recht . Rede- und Meinungsfreiheit sind nicht gerne gesehen und können unabhängig vom tatsächlichen Grad der  Behinderung zur Ablehnung  führen
- Beschwere dich nicht mündlich oder schriftlich beim zuständigen Kantonsrat/in. Auch Dienstaufsichtsbeschwerden oder Eingaben werden nicht neutral behandelt. Kommt also der zuständige Mitarbeiter zu einer Vorortuntersuchung um die Haushaltsfähigkeit zu prüfen, wundere dich nicht, wenn er schon das Formular mit der Schreibmaschine/PC ausgedruckt hat.

Dem Präsidenten (Jacques de Haller) der schweizerischen Ärztegesellschaft FMH ärgert sich ebenso über ein solches Vorgehen. Er liess sich mit den Worten zitieren: «Solche Listen sind nicht akzeptabel. Das waren die Methoden der Stasi.» . IV-Chef Stefan Ritler will jetzt  die umstrittene Checkliste «unter die Lupe nehmen und bei Bedarf anpassen». Das Ziele der Bemühungen zur Einsparung bedeutet, dass pro Jahr 2700 Behinderte eine Stelle erhalten sollen. Kommentar überflüssig.  

Was sagen Leser in Foren dazu

……………. Unsere Bauern sind die grössten Empfänger von Subventionen und Direktzahlungen im Land, aber gleichzeitig stemmt sich die Bauernpartei SVP mit aller Kraft gegen eine Sanierung der Invalidenversicherung. Wenn die IV-Abstimmung bachab geht, müssen die IV-Renten um 40% gekürzt werden, wird prognostiziert. Ich frage mich dann nur, mit welchem Geld die Invaliden ihre Milch im Laden kaufen werden, wenn unsere Bauern, die den Hals offenbar nie voll kriegen, auch noch einen höheren Milchpreis durchdrücken wollen.

Der Milch- (und Fleisch)preis ist sowieso auf einsamer Höhe in unserem Land. Gestern habe ergab ein Lokalaugenschein kurz hinter der Grenze, was die Milch in Deutschland, 800 Meter von der Schweizergrenze entfernt kostet: Umgerechnet kostet der Liter UHT-Milch bei Aldi 75 Rappen, täglicher Normalpreis!!! Hierzulande kriege ich den Kuhsaft, wenn er bei Migros Aktion ist, nicht billiger als für einen Franken, also 33% teurer. Ohne Aktionspreise ist die Ware noch viel teurer bei uns. Ein Drittel Preisunterschied beim genau gleichen Produkt ist durch nichts zu rechtfertigen, oder haben unsere Kühe etwa vergoldete Euter?

Hallo zusammen ………..

Der Vergleich Bauern und IV-Renten hinkt in der Tat ganz gewaltig. Die 60'000 Bauern in der Schweiz erhalten pro Bauernhof ca. Fr. 50'000 oder pro Arbeitsplatz Fr. 80'000 Subpensionen pro Jahr und jetzt jammern diese, weil sie für den Liter Milch nicht mehr als 70 Rappen erhalten.

Die 300’000 IV-Rentnerinnen und IV-Rentner erhalten pro Jahr durchschnittlich pro Person ein IV-Rente von ca. Fr. 20'000.--. Somit bekommt ein Bauer pro Jahr, ohne einen Finger krumm zu machen, Fr. 60'000 mehr als ein Rentner aus dem IV Topf bezieht.

A.B……………

Seit die 5. IV-Revision in Kraft getreten ist, sind die neu gesprochenen Renten zurück gegangen und durch die Streichung der Ehepartner-Renten sind einige Rentenbezüger/innen nahe an die Armutsschwelle gerückt. Es wurde und es wird bei der IV auf Teufel komm rausgespart und jetzt glauben doch Tatsächlich immer noch viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dies IV-Rentner/innen sollten den Gürtel nochmals um ein paar Löcher enger schnallen.

Zum Thema :
- Mit Nachdruck gegen Renten  Beobachter .ch

Mittwoch, 25. August 2010

Der Staat googelt schon seit Jahren und keinen hat es gestört

Die Diskussion um „Google Street View" und den Datenschutz reißt nicht ab. „Der eifrigste Sammler von sogenannten Geodaten ist der Staat“, heißt es im Flensburger Tagblatt. Und weiter: „Seit Jahren fliegen Flugzeuge – ausgerüstet mit hochauflösenden Kameras – auch über Schleswig-Holstein und nehmen im Auftrag der Landesregierung jedes Detail auf.“ Mit diesen Daten wird dann ein ertragreicher Handel betrieben. Suchdienste im Internet verbinden persönliche Daten mit den Häuser-Fotos. (Bild.de)


Gerade in Deutschland wo die Wogen am höchsten gehen. Da nutzen auch nichts, die scheinheiligen Reporterfahrten von RTL mit einem nachgebauten Cameraauto wenig, die zeigen sollen, was den Bürger erwartet. Vor allem die Argumente in den Interviews mit den Anrainern sind schon hinlänglich bekannt. Da stört es wenig, dass heute bei jeder Telefonnummernsuche die Adresse via Satelitenaufnahme erscheint und zwar aus jeder Himmelsrichtung. So sind auch Details, wie Balkone, Gärten, Fenster und Eingänge zu erkennen. Also.

Daten sind ein gutes Geschäft für den Staat

2 DVDs mit Datenaufnahmen (GPS-Daten für jedes Haus in Deutschland) kosteten 2007 stolze 140 000 Euro. In Schleswig-Holstein via Flugzeug schon ein Fünftel des Landes erfasst. In den nächsten Jahren möchte die Flächenerfassung abschliessen. Auch das Landwirtschaftsministerium in Kiel nutzt Satellitenfotos, um Subventionsbetrug bei Stilllegungsprämien auf die Schliche zu kommen. In Niedersachsen wurden von einer Kommune Wärmebilder von Privat-Häusern erstellt, um deren Wärmeverluste zu erkennen. Bundesweit werden Häuser aus Flugzeugen fotografiert und die Dächer mit Laserstrahlen vermessen. Anschließend wird farblich dargestellt, wie gut oder schlecht jedes einzelne Dach für die Erzeugung von Solarstrom geeignet ist. Die Daten werden dann zur Freude von Handwerk und Banken online zur Geschäftsanbahnung veröffentlicht.

Private Daten

Luftaufnahmen unterliegen keiner Genehmigungspflicht. Dieses Prinzip nutzt auch Google Earth. Im Internet gilt es einen Balance der Daten zwischen wirtschaftlichem Interesse, Informationsbedürfnis der Allgemeinheit und dem Schutz der Privatsphäre zu finden. Manche dieser Daten werden heute schon für diverse private Marketingaktivitäten (zB Geoscoring – Festsstellung der Kaufkraft einer Region) Fahrzeugbestand nach Marken usw. verwendet.

Hier wäre es Aufgabe der Medien in allen Facetten objektiv aufzuklären. Bin schon gespannt, wie es hier in der Schweiz weitergeht. Nur weil sich Prominente in ihren mit der Öffentlichkeit, sprich Fans, gekauften Häusern gestört fühlen. Inmobile Menschen werden solcherart vom sozialen Leben ausgeschlossen. Jedoch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Microsoft: "iPhone 4 ist Apples Vista"

Die Kritik am Neuen iPhone stösst bei der Konkurrenz auf offene Ohren . Auf einer Microsoft -Konferenz verglich Chief Operating Officer (COO) Kevin Turner das iPhone 4 nach einem Bericht der Zeitschrift "Computerworld "mit den Problemen des eigenen Betriebssystems Windows Vista : "Es sieht so aus, als ob das iPhone 4 ihr Vista sein könnte, und das finde ich ok."

iGott gesteht Fehlbarkeit ein - Stern.de Digital

Dienstag, 24. August 2010

Schockdiagnose oder Organspende ist keine Christenpflicht

„20 Jahre Politik auf den Knochen der Familie, jetzt ist es mal umgekehrt",

sagt SPD-Fraktionschefs Frank-Walter Steinmeier (54). Nun traf ja das Paar, welches 15 Jahre verheiratet ist, ein herber Schicksalsschlag: Die sonst so lebensfrohe Ehefrau Elke Büdenbender (48) ist schwer krank, braucht eine neue Niere – und der bekannte Politiker wird der Spender sein. Er nimmt sich jetzt eine Amtsauszeit und es wird diese Woche noch operiert. Anschliessend geht es gemeinsam auf REHA.

Normalerweise wartet ein Nierenkranker in Deutschland rund sechs Jahre auf ein Spenderorgan. Bis dahin muss der Patient mehrmals wöchentlich zur Dialyse (Blutwäsche), um überleben zu können. Das gesamte Leben muss darauf ausgerichtet werden. Organtransplantation sind leider noch immer ein Tabuthema und umstritten. Ethische Einstellungen kollidieren mit dem herkömmlichen Hirntod-Konzept. In Werbekampagnen wird die Organspende als Akt der Nächstenliebe kommuniziert. Das macht Druck und nicht selten ein schlechtes Gewissen. Liebesgrüsse ?

Ich bin/wäre selbst vom Wohlwollen eines Organspenders abhängig. Umsomehr ich die Diagnose erhielt, mein Herz sei irreperabel. Ein paar Stents, 5 Bypässe und diverse andere Eingriffe haben dank ärztlicher Kunst bis jetzt geholfen, mein Leben zu verlängern. Heute bin ich ein Hochrisikopatient und es wird keinerlei OP mit Narkose, auch nicht lokal, mehr gemacht. Das schränkt das Leben zwar sehr ein, aber ich kann mich soweit noch frei bewegen. Nur das ich halt an die Wohnung gebunden bin, weil meine Hüfte eben nicht mehr so funktioniert. Neben Diabetes plagen noch andere  Ziperlein . Ausserdem brauche ich zwischendurch intensiver Sauerstoff und habe dazu einen Sauerstoffkonzentrator in der Wohnung stehen. Der saugt die Umgebungsluft auf und konzentriert den darin enthaltenen Sauerstoff und gibt diesen dann über eine Maske ab. So wird bei Bedarf meine Atmung unterstützt.

Wir haben hier ja schon mehrmals auf die deutsche Webseite "dieGesellschafter.de" verwiesen. Dort fand ich jetzt unter Best of Tagebuch einen Eintrag der Bioethikerin Nikola Biller-Andorno zur Organspende. Auch andere AutorInnen melden sich dabei zu Wort.

Der tote Mensch nur einen leere Hülle ?

Jährlich werden in Deutschland etwa tausend Menschen Organe entnommen, fast viertausend bekommen Organe implantiert. Zwar wollen die meisten von uns bei Bedarf ein Organ von einem Verstorbenen erhalten, aber nur die wenigsten haben einen Spenderausweis. Umgekehrt ist es beim Nachbar Österreich. Dort wird man nach der Widerspruchregel und festgestelltem Hirntod automatisch Organspender. Um die Problematik und die Frage dazu zu beantworten oder besser zu verstehen, empfehle ich den ganzen Beitrag ebenort zu lesen.

»Wir wollen nicht verpflichtet werden, uns zu Lebzeiten für oder gegen die Spende unserer Organe nach dem Tode aussprechen zu müssen. Zu groß erscheint uns die Zumutung, sich mit der Thematik zu befassen.«

»Der Lebendspender, die sterbende Frau, deren Angehörige schon über ihre Zustimmung zur Entnahme befragt werden, der Schwerstkranke, der dringend eine Niere, Leber oder der ein Herz benötigt. Sie alle sind menschliche Individuen mit schützwürdigen Grundrechten und Interessen.«

Auf den Punkt gebracht. Es ist für mich ein grosser Beweis der Liebe und Zuneigung zu seinem Partner, wenn man sich dazu entschliesst, einen sogenannte Lebendspende durchführen zu lassen.

Bei uns zwei stellt sich diese Frage leider nicht mehr. Ich kann auf ein Organ warten und hoffen. Meiner Frau wurde ihre Speiseröhre wegen eines bösartigen Krebsgeschwürs komplett entfernt. Beiden bleibt uns also soweit nur zu hoffen, dass uns die Ärzte noch eine lange Zeit für den gemeinsamen Weg ermöglichen und sich die Situation stabilisiert.Wir sehen darin ein grosses Los, dass wir solcherart noch eine Chance haben, für einander dazusein, wobei meinen Frau hiebei einen grossen Part übernommen hat - danke.

Der Wert eines Lebens hängt nicht von seiner Länge ab, und auch das eigene Sterben ist schützenswert.

Zuletzt möchte ich noch ein paar Wörter loswerden. Krebs ist einen fuchtbare Krankheit. Jährlich sterben tausende Menschen aller Bevölkerungsschichten daran oder müssen den Weg langer Leiden gehen. Auch sozial Schwache. Liebe Medien, gebt auch ihnen und ihren Angehörigen die selbe Plattform, um über ihre Erfahrungen zu berichten. Nicht nur den Stars und PolitikerInnen . Das kann Betroffenen mehr helfen, als das Leiden einzelner Prominenten in einem geordneten, sozialen Umfeld. Wobei auch sie unsere Anteilnahme verdienen. Umgekehrt sind ja die VIPS auch nicht gerne öffentlich. Aber in diesem Punkt ahnen sie wohl, dass hier mit gleichlangen Spiessen erlebt und überlebt wird.  (PD)

Schweizerische Krebsliga

Sonntag, 22. August 2010

Schlingesief - er war anders anders

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick würdigte den Verstorbenen als großen Filmemacher und politischen Künstler. Mit seiner Kunst habe sich Schlingensief gegen Abschiebungen, Rassismus und Menschenrechtsverletzungen engagiert.

Bei Freunden und Bekannten werde von Schlingensief bleiben, dass er ein angenehmer und aufmerksamer Mensch gewesen sei. Anderen werde er in Erinnerung bleiben als sperriger Mensch. Als einer, der sich gegen die Gesellschaft und den Lauf der Dinge gewehrt habe.


Katharina Wagner, Leiterin der Bayreuther Festspiele (Auszug Nachruf BZ.de) :
Du hast gekämpft, so gekämpft gegen diese Krankheit, die deinen Körper fraß. Du warst eine brennende Fackel zum Schluss, Deine Augen loderten, Du wolltest leben. Ihr Nachruf endet mit den Worten: „Ich bin kein Mensch, der leicht weint. Aber wenn Du gehst, Freund, dann weint meine Seele. Mach's gut, Christoph!“

iPad im Generationentest

Beim Betrachten der Bilder und Fotos vom ersten Verkaufstag sind mir eigentlich nicht sehr viele SeniorInnen in den Wartereihen aufgefallen. Was nicht unbedingt darin liegen mag, dass es nur für jüngere, innovative Anwender konzipiert wurde. Nein, in der flachen Flunder schlummert riesiges Potential, welches auch durchaus für die Teenagerspätlese prädestiniert erscheint. Ohne Berührungsängste loslegen.

Das wichtigste Merkmal auf den ersten Blick – es fehlt eine Tatstatur. Der iPad wird hauptsächlich mittels antippen (touch me!) bedient. Dazu verfügt es über einen grossen Bildschirm hinter einer glänzenden Glasscheibe, der sich nur kurz nach dem Auspacken klar und sauber gibt, aber insgesamt ein brillantes Bild liefert. Mit der Zeit werden die hinterlassenen Fingerabdrücke diverser Aktivitäten manchmal zur Plage. Positiv – er lässt sich mit dem beigefügten Microfasertuch schnell reinigen- auch zwischendurch. (Bild by Apple)

2 Modelle sind am ehesten für den Senior-Durchschnittuser als Einsteigergerät geeignet: WiFi 649.-FR / 16 GB und mit 32 GB um 779.-FR. Auch in Hinblick auf die Unterhaltskosten, sprich Providerabos. Die werden bei den anderen Modellen mit freiem Internetzugang  via Äther schnell mal zur Kostenfalle. Mit den Einsteigermodellen verbindet man sich schnell via WLAN drahtlos mit dem Internet. Wlan  braucht es auch, um den iPad in Schwung zu bringen. Von Haus aus verfügt es nämlich nur über 4 sogenannte Apps. Doch vor den Apps setze Apple ein Art Prepaidkarte ( 30.- -100.- FR), über welche man im Appel eigenen Onlinestore names iTunes-Store eben diese Apps für die diverseste Anwendungen runterladen kann. Ohne diese kleinen Programmchen läuft nicht viel. Viele sind sogar gratis. Und wie er dann läuft, lässt sich via diverser Menüs anwenderfreundlich nach eigenem Gutdünken einstellen.

Nachdem sie also diese Hürde mit anmelden, einkaufen , runterladen absolviert haben, eröffnet sich dem Anwender ein Bouquet aus Bildern, Videos, Musik, Spielen, Büchern, Landkarten usw. Je nach Geschmack und Gusto. Millionen von Apps stehen zur Auswahl. Für Sparfüchse – nicht alle dieser Apps kosten auch Geld. Vieles lässt sich sogar gratis runterladen und benützen. ZB. Tageszeitungen,Podcast, Post, Telefonnummern u.v.a.m.Printmedien u. Bücher wurden dem iPad extra leserfreundlich im Bildaufbau angepasst. Wie im realen Userleben läuft leider allerdings ohne Abos auch hier schon da und dort einiges nicht mehr. Andererseits erlaubt das iPad  Emailen.

Soweit ein grober Überblick. Die wahren Werte des iPads erschliessen sich dem Anwender allerdings im Alltag. Speziell Fotos, Videos erscheinen gestochen scharf. Bücher braucht man nicht mehr mühsam lesen, sondern man bekommt sie von bekannten Schauspielerstimmen vorgelesen. Fotos von der Cameras sind schnell überspielt, sortiert und bearbeitet. Dazu braucht es ein separates, kostenpflichtiges AdapterKit (39.- FR), wie ja von Apple leider hinlänglich bekannt. Kartenslots oder USB ist leider nicht verfügbar.

Ja und die ebenfalls zahlreich erhältlichen Spiele lassen Stunden im Fluge verfliegen. Autorennen, kein Problem. Das iPad ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet, der folgsam ihren Handbewegungen nachkommt. Sei es einmal als Lenkrad, oder als Gaspedal, indem man es nach vorne neigt. Ebenso die Bildschirmdarstellung folgt dem Sensor. Eine grosse Hilfe auch bei Geschicklichkeits- und Strategiespielen. Und das Ganze unabhängig vom Stromanschluss dank einem fest verbauten Akku für etwa rund acht Stunden.

Wo Licht, da auch Schatten. Das Putztüchlein immer in Reichweite halten. Obwohl nur knapp 730 g (Akku !), wird es mit der Dauer doch etwas schwer in den Händen. Zum Transportschutz der flachen, leichten und brillianten Designflunder, sowie zur Entlastung und Bedienungshilfe gibt es am freien Markt hübsche, zweckmässige Hüllen. Eines muss man Apple allerdings ins Stammbuch schreiben. Einerseits die fehlende Webcamera , sowie das fehlen einer Startgeschenkkarte mit etwa FR 30.- , um für die ersten Kennenlernstunden gerüstet zu sein. Bei den leider sehr hohen Preisen eine nette Beigabe. Zusammenfassend ist das iPad eine neue Art von Computer, das auch durchaus mit seinem Touchscreen für Seniorenhände vom Vorteil ist. Windowsuser finden sich ebenso rasch damit zu Recht. Und zum Schluss - es lässt schnell mal ins Bett mitnehmen oder vertreibt einem die Zeit im Spitalsbett. Wem näheres zur Technik im Detail nachlesen möchte, hier der Link.  – wie sagen unsere Enkel " ein geiles Teil !"

iPad - ein wichter Impuls ohne Revolution - News.at

Freitag, 20. August 2010

Privatsphäre

Es ist nimmt mich ja wunder, wie andere das mit der privaten Sphäre so sehen. Die letzten Tage und Wochen machte ich ja mehrfach meine persönliche Erfahrung mit den verschiedenen Auffassungen darüber.

In Frankreich, Spanien kümmern die Streetview-Aufnahmen von Google keinen Menschen. In Deutschland glauben manche Politiker den Stein der Weisen gefunden zu haben, indem sie für ihre Kommunen einen Googlesteuer einfordern, um die notorischen Löcher im Finanzsäck`l zu stopfen. Und in der Schweiz – ja da gibt es auch einen grossen Aufschrei von wegen Einschränkung der Privatsphäre. Einerseits können wir des Nachbars Steuerklärung einsehen, nachschlagen wem welches Autokennzeichen zuzuordnen ist. In den Moment aber, wo unser ureigenste Sphäre betroffen ist, entwickeln wir uns zu Verweigerern visueller Aufzeichnungen durch die Googleautos und Velos. Wohl, weil damit für uns kein direkter Vorteil verbunden ist, den man auf den ersten Blick erkennen würde. Im Gegenteil, Google verdient mit uns noch Geld. Da zählt es wenig, dass diese Aufnahmen auch durchaus praktische Werte für uns alle haben könnten. Verweigerer argumentieren ja damit ich möchte  mein Haus nicht für alle öffentlich bei Google sehen.

Böse Buben kann man damit nicht abschrecken. Die orientieren sich eher an anderen sichtbaren Zeichen potenter Kundschaft. Da wäre das Auto mit der niederen Nummer, Einträge der Youngsters bei Facebook & Co, die Yellowpress, der Anzeigeteil usw. Dann verschafft sich Herr Einbrecher aktuelle Bilder direkt vorOrt und greift nicht auf zwei Jahre alte Aufnahmen zurück, wo die Alarmanlage noch nicht montiert war oder der Garten noch frei von einem Wachhund war.

Die andere Seite der Privatsphäre liegt in unserem täglichen Leben.

Wir brauchen einen Telfonanschluss, einen Internetanschluss. Wir leasen Dinge des Alltags usw. Überall müssen wir unsere Daten angeben. Dabei, sind wir uns mal ehrlich, niemand liest das Kleingedruckte. Wir rechnen einfach damit, dass unsere Daten innerhalb der Firma bleiben und nicht weitergegeben werden. Daran ändern offenbar entsprechende Gesetze wenig. Das durfte ich ja dieser Tage mit der Swisscom erleben, die mich von der Marketingabteilung mit Telefonanrufen bearbeiten lies. Dass ist in meinen Augen ein Vertrauensbruch. Abgesehen das ich alles habe, was ich noch brauche.

Würde ich umgekehrt bei irgendwelchen Preisausschreiben oder Umfragen teilnehmen, darf ich mich nicht wundern, wenn ich mit Werbung und Anrufen bombadiert werde. Gleichzeitig frage ich mich, warum Haustürbesuche überhaupt noch erlaubt sind. Wenn der Cablecomkeiler läutet und mit einen Anschluss verkaufen möchte, obwohl ich schon jahrelang Kunde bin, dann läuft da irgendetwas schief. Und bei Gott, das sind keinen Chorknaben. Oder deren Kundendienst ruft an um einen Digitalanschluss zu verkaufen, anstatt im darauf hinzuweisen, dass er ihm sein bestehendes Abo von FR 49.- für 10.000 KBits auf aktuell Fr 50.- für 20.000 Kbits gratis zu ändern. Wäre ja dumm – oder ! Sunrise schafft es nicht in 5 Wochen einen Kündigungsbestätigung zu senden. Was kümmert uns dieser Kunden noch - keinen  Frage warum, können wir helfen ?
Die Wirtschaft oder jene welche sich dazu zählen, müssen einfach kapieren, dass, wenn ich etwas brauche mich als Konsument mit dem jeweiligen Anbieter selbst in Verbindung setze. Das würde den Parteienverkehr an der Schwelle zu meiner ureigensten Privatsphäre, der Wohnungstür, auf fast Null reduzieren. Zitat eines Cablecomkeilers: "Haben Sie ein Telefon?" "Ja junger Mann, meinen Brieftaube ist letzte Woche verstorben!"

Wie wichtig dem Konsumenten seine private Sphäre ist,

zeigt doch am Besten das Internet selbst. Immer mehr wird laut Medienberichten übers Internet verkauft. Internetbanking verzeichnet Zuwächse. Le Shop und andere Anbieter liefern immer mehr Lebensmittel ins Haus.

Der Bevölkerung wird heute im Alltag und bei der Arbeit genug abverlangt. Sie möchte abends im Wohnzimmer oder auf dem Balkon ihre Ruhe haben, ausspannen und regenerieren. Das soziale Gefüge innerhalb der Gesellschaft hat sich verändert. Mit all diesen Anrufen, Türgeschäften und unverlangten Aussendienstbesuchen vergrämt man die Leute nur. Und im Endeffekt wird man doch nur missbraucht. Das merkt man spätestens bei einem Problem mit dem Telefon, dem Internet oder dem PC. Nur wenige sind zum Kundendienst berufen.

Alltagsbild

"Ätsch - hier sieht mich keiner, da warte ich jetzt auf das nächste Hoch !"


Donnerstag, 19. August 2010

Swisscom missachtet mit 044 8247710 die Privatssphäre ihrer *Kunden

Einleitung

Dieser Tage ging mir doch glatt der Nuki ab. Seit längerer Zeit werden wir via der Nr. 044 8247710 mittels dauernder Telefonanrufe belästigt. Bis spät am Abend. Wobei ich dazu noch zurückkomme. Mein erster Verdacht war eben ein Wählcomputer der hier seine Aufträge monoton abarbeitet. Umsomehr man, wenn man abhob keinen menschlichen Anrufer in der Leitung hatte.

Tatsache ist, dass wir beide schwer krank sind und dadurch einen anderen Lebensrythmus haben, der teils auch von Pflegeleistungen in den Nachtstunden bestimmt wird. Es kommt so eben vor, dass man deshalb tagsüber krankheitsbedingt mal eine Pause einlegen muss. Es ist zwar für die Situation nicht vom primären Belang, zeigt aber unser Alltag ist anders.

Man nimmt Medikamente ein und versucht einenStunde zu ruhen. Dann läutet das Telefon. Bis man das realisiert, beim Apparat ist und die Brille gefunden hat, ist das Klingeln vorbei. Übrigens einen Situation, die die Swisscom in ähnlichen Worten auf ihren Hilfeseiten so ausführt und zwar : "….. dass das Problem der Belästigung durch unerwünschte Anrufe nicht vollumfänglich gelöst werden kann, zudem es vorkommt, dass Anwälte, Ärzte und Spitäler oftmals ihre Rufnummern nicht preisgeben. Somit würden auch diese Anrufe abgewiesen werden und wichtige Informationen könnten dann unter Umständen verloren gehen". Das ist eben des Pudels Kern.

Der entlarvte Anschluss – Werbung a la Swisscom

Warum diese Einleitung. Weil der geheime Anrufer die Swisscom selbst ist, bzw eine Marketingabteilung von ihr, welche Zusatzdienste verkaufen möchte. Kundenberater B. : "Hätten sie die Nummer angerufen, dann wären sie selbst draufgekommen". Erstens kann ich mir einiges an Umtrieben ersparen, wenn man unbekannte Nummern nicht anruft. Zweitens finde ich das einen Frechheit. Und das Nichtabheben empfiehlt Swisscom so: "Im Falle einer Belästigung können Sie folgende Massnahmen treffen: Nehmen Sie die Anrufe nicht an oder weisen Sie sie mit der „roten“ Taste ab!"

Man findet ja einiges auf den Hilfeseiten. Ein Besuch für die Verantwortlichen der Swisscom dort, wäre daher mal dringend erforderlich. Sternchenkunden möchten keine Werbung. Sie wollen auch nicht, dass ihre Daten weitergegeben werden. Abgesehen davon verstösst die Swisscom gegen bestehende Gesetze. Zuständig für Anzeige dieser Belästigung wäre das Bakom.

Dabei hat der Kundenberater am Anfang des Gespräches noch die Frechheit mir zu sagen, er könnte nicht helfen. Das sei einfach so. Ich könnte aber meinen Anschluss überwachen lassen. 98.- FR im ersten Monat. Weitere Monate 78.-. Meinen eigene Telefongesellschaft hält sich nicht an den Datenschutz und ich soll dafür noch bezahlen es ihr nachzuweisen und mich noch dumm anreden lassen.

Leider kann ich die Häufigkeit der Anrufe nicht konkret nachweisen. Mehrfach waren allerdings Personen zu Besuch, die solche Anrufe miterlebt haben. Ich werde mir jedenfalls weitere Schritte vorbehalten. Umsomehr hier die Swisscom bewusst meine Privatsphäre verletzt und unsere Reste von Gesundheit auf das Extremstegefährdet.

Wenn die Werbung am Draht ist – Bakom.ch (ausführliche Hinweise rund ums Thema)

• Telefonische Kundenwerbung muss die gesetzlichen Vorschriften erfüllen, besonders in Bezug auf den Persönlichkeitsschutz gemäss dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch (Art. 28 ff. ZGB), dem Bundesgesetz über den Datenschutz (Art. 8 und 12 DSG) und dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (Art. 2 und 3 UWG). Zu diesem Sachverhalt gibt es unseres Wissens keinen richterlichen Entscheid über Fragen der Persönlichkeitsverletzung (Bakom)

PS: Das Problem findet man auch in Foren. Sollte jemand auch schon mehrmals von dieser Nummer 044 8247710 belästigt worden sein, würde ich mich über ein kurzes Mail freuen (mit Häufigkeit und Tageszeit) - Danke. E-Mail: infomagazin (@) bluewin.ch (Diskretion zugesichert)

Mittwoch, 18. August 2010

Natürlich schmerzfrei leben mit Radon ?

Unsichtbar ist es, geruch- und geschmacklos: das radioaktive Gas Radon. Es entsteht auf natürliche Weise im Erdinnern und dringt durch Ritzen und Böden auch in unsere Wohnräume – kein Problem, solange die Konzentration nicht zu hoch ist. In höheren Dosen allerdings ist Radon gefährlich – weit gefährlicher, als bisher angenommen: Es ist für einen Zehntel aller Lungenkrebs-Todesfälle verantwortlich. (Abriss Tagblatt.ch)

So beginnt der Artikel von Adrian Vögele. Ein weiterer Artikel des Tagblatts zum Thema Radon. Aus meiner Sicht und persönlichen Erfahrung muss ich dem Inhalt des Artikels widersprechen. Wobei mit etwas Recherche, man dies auch selbst gefunden hätte.  Besonders was die an getönte Gefährlichkeit des Radons betrifft. Immer wieder tauchen solche Artikel auf. Das Volk wird verunsichert. Lassen sie uns nach Österreich schauen, wo man im traditionellen Kurort Namens Bad Gastein schon über Jahrhunderte Erfahrung damit hat. Begleitet von einem Forschungsinstitut und staatlichem Segen. Im Hauptort Badgastein, aber auch dem Gasteinertal wird eben dieses Radon eigentlich zum Gegenteil verwendet, nämlich zur Heilung und Linderung. Napoleons Soldaten, europäische Herrscherhäuser, Politiker, Prominente u.a Luis Trenker waren mehrfach in diesem einmaligen Tal zur Kur. Schon zu Postkutschenzeiten wusste man um die heilende Wirkung des mit Radon angereicherten Thermalwassers. Die Pferde wurden nach der schweren Auffahrt in Thermalwasserbecken zur Regeneration gebadet. Ich war selbst jahrelang Vorort im Kurtourismus tätig. Täglich treten in 13 Quellen Millionen Liter dieses Nass aus dem felsigen Untergestein mit einer Temperatur um die 38 Grad aus. Eine sogar direkt im weltbekannten Wasserfall. Millionen von Touristen haben diese Stelle schon besichtigt und es ist kein Fall mit ursächlichem Zusammenhang des Radons in der Luft bekannt.

Gastein, Bad Hofgastein ( Stammgäste Gottschalk, Kanzler Kohl ) hat auch keine Problem mit seiner heimischen Bevölkerung. Gesunder Nachwuchs erfreut die Eltern seit Generationen, die hauptsächlich in den Kurbetrieben ihrem Broterwerb nachgehen und dort tagtäglich dem Radongas ausgesetzt sind. Fast jedes Hotel und die Pensionen sind an das Versorgungsnetz angeschlossen. Jahrhunderte wurde die Wirkung des Radons auf den Körper erforscht. Einen kleinen Auszug finden sie in dem Film des Heilstollen.TV.

Hier klicken :  Heilstollen TV /ORF (Quellen)

Ich werde sicher nicht von der Kurverwaltung für diesen Artikel bezahlt. Aber ich kenne die negativen Auswirkungen von schlecht recherchierten Artikeln, die eine ganze Region ins falsche Licht setzen. Musste dies während meiner Tätigkeit nach dem Bericht ein grossen, deutschen Zeitung selbst erleben. Eine 100% Linderung gibt es nicht, dass muss man an dieser Stelle erwähnen. Hier finden sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Studien zum Wirkungsnachweis und zur Wirkungsweise.

Nebenbei erwähnt, hilft eine Radio-Thermalkur langfristig bei der Einsparung von Medikamenten. Und das liegt ja auf der Linie des Sparwillen der Krankenkassen. Es hat Hundertausenden Menschen bei der Linderung ihrer Leiden geholfen - natürlich und schmerzfrei.

verantwortlich  Peter Duschek 2010

Dienstag, 17. August 2010

Für Grossis, Kinder, Familien und sonstige Entdecker

Mit dem neuen Lehrmittel "Bodenreise.ch" unterirdisch unterwegs

Mit dem neuen Lernangebot „Bodenreise.ch – unterirdisch unterwegs“ können Kinder auf spielerische und abenteuerliche Weise die Eigenschaften und Funktionen des Bodens kennenlernen. Das Bundesamt für Umwelt BAFU und die Firma LerNetz AG bieten dieses kostenlose Online-Lernangebot für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe an.


In einer Hand voll Boden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Diese und andere faszinierende Besonderheiten können Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse mit dem Online-Lernangebot "Bodenreise.ch - unterirdisch unterwegs" kennenlernen. Über sieben Lernstationen, bestehend aus Lernsequenzen und Hörbeiträgen, lernen Kinder die existentielle Bedeutung des Bodens kennen (siehe Kasten) und entwickeln ein besseres Verständnis der ökologischen Zusammenhänge.

Zusätzlich zum Online-Angebot auf Deutsch und Französisch bieten das Bundesamt für Umwelt und die Firma LerNetz AG ab Anfang August ein Leporello zur Bodenkunde an, welches im Internet auf Bodenreise.ch bestellt werden kann. Dieser Faltprospekt liefert Anregungen und Anleitungen zu den Experimenten, welche auch im Online-Lernangebot beschrieben werden. Mit Hilfe dieser Experimente lernen die Kinder dem Boden mit verschiedenen Sinnen zu begegnen, ihn zu fühlen und zu riechen.

Durch den Boden reisen mit dem virtuellen Bodenlift

Die Kinder können im virtuellen Bodenlift selbstständig navigieren und interaktiv durch die verschiedenen Schichten bis tief in den Boden vordringen. An ausgewählten Orten treffen sie auf so genannte "Hotspots", die sieben Lernstationen. Als "Reiseleiter" erklärt ein Regenwurm in Hörbeiträgen, in welcher Bodenschicht sich die "Reisenden" befinden und welche Besonderheiten hier erkennbar sind. In vertiefenden Lernsequenzen bieten Bilder, interaktive Grafiken und spielerische Übungen Einblicke in die Lebensgrundlage Boden. In einer der sieben Stationen lernen die Schülerinnen und Schüler bspw. wie Boden entsteht. Es wird aufgezeigt, dass Bodenbildung ein fortlaufender Prozess ist, der je nach Klima unterschiedlich schnell vor sich geht. In einer anderen Station können die Kinder erkennen, wie viele Bodentiere den gesunden Boden bevölkern und werden angeregt, in einem eigenen Versuch die sonst "unsichtbaren" Lebewesen sicht- und zählbar zu machen.

Den Boden als natürliche Lebensgrundlage kennen und schätzen lernen

Um den Boden als Lebensgrundlage von Mensch, Tier und Pflanzen zu erhalten, müssen wir über die Vorgänge im Boden Bescheid wissen. Das Lernangebot Bodenreise.ch zeigt den Schülerinnen und Schülern das komplexe System des Bodens auf. Sie werden angeregt, aus eigener Initiative den Boden zu erhalten und zu schützen. Die Nutzung des Bodens durch den Menschen und die Auswirkungen daraus werden den Schülerinnen und Schülern im Online-Lernangebot Bodenreise.ch auf altersgerechte Weise deutlich und praktisch erfahrbar gemacht.

Bundesamt für Umwelt

Internet: http://www.umwelt-schweiz.ch

Zurück in die Zukunft

Computerzeitalter und Datenschutz  - wir schreiben Sternzeit 2020 - ein unbedarfter Arbeitnehmer möchte eine Feierabend-Pizza bestellen und erlebt sein blaues Wunder:

Montag, 16. August 2010

Sonderbares Internet oder verrückte Blogwelt

Es ist doch einen sonderbare Welt , dieses Internet. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie E-Mail, Telnet, Usenet, Dateiübertragung, WWW und in letzter Zeit zunehmend auch Telefonie, Radio und Fernsehen. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden. Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Internet-Rechnern erfolgt über die technisch normierten Internetprotokolle.

Die Älteren mögen es für ein revolutionäres Medium halten, von den Segnungen der Blogs schwärmen. Andere aus diesem Kreis wieder quälten sich die letzten Jahre vor der Pension mit diesem "neumodischen Zeugs". Doch die, welche an den Möglichkeiten des Mediums Gefallen fanden, haben sich organisiert und verwenden das Internet heute für vielerlei Dinge im Alltag. Bekannt sind in der Schweiz die Computerias, der Kontakt zu Kindern,Enkeln und Freunden in aller Welt.

Die Jugend, zur "Netzgeneration" verklärt, hat in Wahrheit vom Internet wenig Ahnung. Und die Moden des Web 2.0 - von Bloggen bis Twittern - sind den Teenagern egal. Neue Studien zeigen: Es gibt für sie immer noch Wichtigeres im Leben. Aber wann, dann wird auf allen Kanälen gechatet. Freunde und Bekannte schreiben da gleichzeitig durcheinander. Gefahr für die deutsche Sprache. Man unterhält sich Halbsätzen und Abkürzungen. Nebenher klickt man sich noch durch die Videosclips bei YouTube.

Trotzdem geben sie dem echtem Leben wider erwarten noch breiten Raum. "Der Verein geht vor", "Nie würde ich ein Training auslassen." Auch sonst hat das echte Leben Vorrechte: "Wenn sich jemand mit mir treffen will, mache ich sofort die Kiste aus." bestätigt ein Jugendlicher.

Die Älteren mögen es für ein revolutionäres Medium halten, von den Segnungen schwärmen und vielleicht noch um die Wette twittern. Den Jungen würde es nie einfallen einen Blog zu schreiben. Und wenn, dann sind die Inhalte ein Spiegelbild der eignen Vorlieben. Blogs sind quantitativ nicht weniger geworden. Doch die Qualitätsblog werden immer rarer. Vom Apple-Jünger bis zum Hobbyphilosophen findet sich ein breiter Querschnitt. Jeder Politiker hat einen, braucht einen oder eben nicht. Internet vergisst nicht, was bei dem ein oder anderen Beitrag vielleicht erwünscht wäre.

Privat und Privat

Persönlich finde ich das Internet als unendliche Quelle von Wissen über Fauna und Flora, die Evolution des Menschens und Technik usw. Am meisten erfreuen mich persönlich die zahlreichen Fotos und Landschaftsaufnahmen. Sich an einem verregneten Tag hinzusetzen und virtuell durch ferne Städte streifen, fast wie in einer Parallelwelt zu urlauben. Normalerweise käme ich an diese Orte gar nie mehr. Google Street View, welches einen Teil dieser meiner Bedürfnisse abdeckt, wird hier im deutschsprachigen Raum leider abgelehnt. Unverständlich. Tausende inmobile Menschen sitzen enttäuscht zu Hause und verstehen diese Ablehnung nicht. Ja ich weis, die Welt ist schlecht. Man könnte von zu Hause aus ein nächstes Einbruchobjekt ausspionieren. Als ob erst seit der Erfindung des Internets eingebrochen wird? Nein, das Finanzamt könnte den Schwarzbau im Garten entdecken, oder den Pool welche rumänische Tagelöhner um ein Butterbrot gebaut haben. Den Sportwagen vor der Garage, welcher auf die Grossi angemeldet ist.

Gutachten bestätigt Google

Ein im Auftrag des Unternehmens erstelltes Gutachten des Instituts für Rechtsinformatik Hannover bestätigt die Konzernsicht: Demnach handele es sich bei den Aufnahmen von Gebäuden um Sachdaten, nicht um personenbezogene Daten ( SZ.de )

Man schreit nach dem Schutz der Privatssphäre, hat aber nebenbei mehr als nur den eigenen Lebenslauf in Facebook veröffentlicht. Die Camera-Autos nehmen nicht mehr auf, als ich als zufälliger Spaziergänger ebenort auch sehen würde*. WLAN ausschnüffeln genügt ein Laptop und einen Auto. Und wer glaubt noch an das das Märchen vom Datenschutz.  Der müsste auch noch an`s Christkind glauben. Dazu könnte ich seitenweise Geschichten und Artikel aus dem realen Leben schreiben. Ich finde es einfach schade, dass man einen Teil der Menschen ausgrenzt, für die das Internet der verlängerte Arm ins soziale Leben bedeutet. Vielleicht muss man sich erst selbst in einer ähnlichen Situation befinden um umzudenken. So wie man es die letzten Tage über bekannte Politikerinnen nachlesen konnte, die an Krebs erkrankten. Andererseits sehe ich darin ein Spiegelbild unserer wachsenden Egogesellschaft, die mehr und mehr um sich greift. Schade um eine gesellschaftlich und fremdenverkehrspolitisch einmalige Chance für unser Land. Umgekehrt geben wir Millionen für Fremdenverkehrswerbung aus und wundern uns andererseits trotz Minimalsteuersatz , über rückläufige Nächtigungszahlen.

Zum Thema :
*BILD klärt die größten Missverständnisse auf - Bild.de
Bürger sagen Google Street View den Kampf an - Sueddeutsche.de
De Maizière lehnt spezielles Gesetz ab - Focus.de

Sonntag, 15. August 2010

Drei Damen auf Reisen

Kurze Ferienzeit am Wolfgangsee (Salzburg)

Die Videobilder sprechen für sich selbst :



Hier klicken (Video 10 min)
Quelle / Bilder / Video: Menschen das Magazin / ZDF

Samstag, 14. August 2010

Apple Steve ist einfach anders

oder das fehlende Kennzeichen des Apple-Bosses.

Für eingefleischte Apple-Fans wird es keine Neuigkeit sein, dass Steve Jobs mit seinem AMG-getunten Mercedes SL 55 ohne Kennzeichen durch die Gegend fährt. Der Weblog Gizmodo hat nun Nachforschungen betrieben, wie in aller Welt der Apple-Boss ungestraft damit davonkommen kann.

Recherchen haben ergeben, dass dies soweit rechtens sei. Die ganze Story mit Fotos und Details finden sie im Kurier.at.


Ist das etwa des Rätsels Lösung !!

Freitag, 13. August 2010

Öffnungszeiten a la carte

Zum Vergössern bitte anklicken !

Zusammenarbeit zwischen Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe

Die berufliche Integration ist in der Sozialhilfe zu einem wichtigen Thema geworden. Die Zusammenarbeit zwischen der Arbeitslosenversicherung und der Sozialhilfe soll deshalb verbessert werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat eine Grundlagenstudie über das Kooperationspotenzial dieser beiden Institutionen erstellen lassen. Die Studie liefert elf Vorschläge, wie die Zusammenarbeit vertieft werden könnte.

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) und die Sozialhilfe sind zwei Sozialwerke mit unterschiedlichen Aufträgen und teilweise unterschiedlichen Zielsetzungen. In den letzten Jahren hat die berufliche Integration jedoch auch in der Sozialhilfe einen zentralen Stellenwert gewonnen. Dadurch sind Schnittstellen zwischen der Beratung der Sozialhilfe und der auf die arbeitsmarktliche Integration spezialisierten Arbeitslosenversicherung entstanden. Im Auftrag des SECO hat KEK-CDC Consultants in einer Studie untersucht, wo für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der ALV respektive der öffentlichen Arbeitsvermittlung und der Sozialhilfe angesetzt werden muss. In der Studie sind die Sozialhilfebezüger nach bestimmten Merkmalen kategorisiert worden. Das Kooperationspotenzial bei der beruflichen Integration ist insbesondere bei den erwerbsfähigen und vermittelbaren Sozialhilfebezügern sowie bei den Stellensuchenden mit hohem Langzeitarbeitslosigkeitsrisiko gross.

Die Studie liefert elf Vorschläge,

wie Menschen bei der beruflichen und sozialen Integration geholfen werden kann. Die Empfehlungen beziehen sich sowohl auf die operative als auch auf die strategische Ebene. Bei der Beratung von Sozialhilfeklienten empfiehlt sie beispielsweise, dass sich beide Sozialwerke auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Die Koordination bei der Betreuung soll aber sicherstellen, dass die Klienten umfassend beraten werden, sowohl arbeitsmarktspezifisch als auch betreffend ihren verschiedenen Lebenssituationen. Sie empfiehlt weiter, dass die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) Personen mit einem erhöhten Risiko auf Langzeitarbeitslosigkeit frühzeitig der Sozialberatung melden. Im Fall einer Aussteuerung kann so eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet werden. Umgekehrt sollen Arbeitssuchende, die bei der ALV nicht anspruchsberechtigt sind, künftig intensiver von den RAV beraten und vermittelt werden. Deshalb zielt ein weiterer Vorschlag von KEK auf die Optimierung der S
euerung der RAV.

In vielen Kantonen besteht eine breite Palette an Massnahmen zur beruflichen und sozialen Integration, die durch Gemeinden und private Trägerorganisationen angeboten wird. Die Studie empfiehlt, die von den Gemeinden oder Kantonen angebotenen Massnahmen auf kantonaler Ebene zu koordinieren. Die Strategie zur Arbeitsmarktintegration soll innerhalb eines Kantons vereinheitlicht und die Zielgruppen sollen systemübergeordnet definiert werden. Die Angebotspalette kann so bedarfsorientierter gestaltet werden.

Die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Massnahmen wird in Zusammenarbeit mit den Kantonen geprüft. In einem nächsten Schritt werden Kooperationsprojekte ermittelt. Das SECO wird hierfür mit den verschiedenen Partnerorganisationen Kontakt aufnehmen und über das weitere Vorgehen befinden.

Staatssekretariat für Wirtschaft

Donnerstag, 12. August 2010

Rückruf Migros v. Anna`s Best Produkten

MIGROS ruft Anna's-Best-Produkte "India Paneer Mutter" und "India Madras Fish Curry" wegen Gefahr für Fisch- und Senfallergiker zurück !!!!!!!!

Die Migros ruft die Produkte India Paneer Mutter (Indisches Reisgericht mit Frischkäse und grünen Erbsen) und India Madras Fish Curry with Cocos Rice (Reisgericht mit Fisch an Kokos-Currysauce) zurück. In der Produktion wurden bei einer kleinen Charge die Verpackungen verwechselt.

Das Produkt India Paneer Mutter kann die Allergene Fisch und Senf enthalten. Personen, die auf diese Inhaltsstoffe allergisch reagieren, dürfen diese Produkte auf keinen Fall konsumieren. Das Produkt India Madras Fish Curry with Cocos Rice enthält Frischkäse statt Fisch. Betroffen sind die Produkte mit diesen Daten auf der Etikette: zu verkaufen bis 14.09.2010 und zu verbrauchen bis L26.9.2010.

Kontakt für Kunden
M-Infoline: Tel. 0848 84 08 48

Zensur beim TA oder der kleine Unterschied

Rita Fuhrer (SVP) ist seit 100 Tagen Alt-Regierungsrätin. Sie versucht, trotz lebensbedrohlicher Krankheit zu ihrem alten Tatendrang zurückzufinden. So kann man es dieser Tage in einem Interview des Tagesanzeigers online nachlesen, nachdem sie ja letztes Jahr die Diagnose Brustkrebs erhielt.

Ist sie jetzt mutig, wie der TA schreibt, weil sie sich nach der Chemo fast haarlos ablichten lassen?

Frau Fuhrer, Sie sind eben erst 57 geworden und bekommen eine Rente. Fühlen Sie sich als Rentnerin ?
a
Nein. Aber das hängt wahrscheinlich mit meiner Krankheit zusammen. Ich habe schliesslich nicht mit Arbeiten aufgehört, weil ich alt bin. Und ich habe mir auch zum Ziel gesetzt, mir wieder eine Arbeitswelt aufzubauen. Aber ich muss zugeben, dank meiner Rente kann ich Dinge tun, ohne dabei ans Geld zu denken – Dinge, die zum Beispiel einen sozialen Aspekt haben.

Ein heisses Thema und lediglich 9 genehme Kommentare für den Redaktor. Dabei birgt ja die obige Antwort schon jede Menge Sprengstoff in sich. Vor allem zeigt die Praxis, wie sich die Spreu vom Weizen trennt. Pardon, der Prominente vom Normalbürger. Hier Kritik anzubringen scheint dem TA offenbar Majestätsbeleidigung. Umsomehr es weniger eine Sache des Mutes ist, sich nach der Chemo eines Kopfschutzes zu bedienen oder nicht, sowie  das wieder spriessende Haar mit einer Perücke zu bedecken, als der schmale Grat zwischen Ego und Realität.

Sie versucht, trotz lebensbedrohlicher Krankheit zu ihrem alten Tatendrang zurückzufinden.

Ja sicher ist das ganze kein Honigschlecken. Meine Frau könnte Bücher davon erzählen. Ihr entfernte man die ganze Speiseröhre und modellierte aus einem Teil des Magens eine neue. Sie ist halt keine Politikerin, schon etwas älter und vor allem nicht in ein soziales Umfeld wie Frau Fuhrer gebettet. Veröffentlicht hat den Artikel die TA. Mit Billigung von Frau Fuhrer. Geschichten Prominenter lassen sich halt besser verkaufen. Ich finde es in diesem Zusammenhang trotzdem stossend, dass meine Frau keine IV und Rente erhält. Solche Wahrheiten wird man doch in einem Leserbrief noch schreiben dürfen. Nichts anstössiges also. Zensur ?!

(Fuhrer) Aber jetzt, wo ich selber krank bin, haben mir solche «Aufmunterungen» das Gefühl gegeben, allein für meine Genesung verantwortlich zu sein. Ich war sehr verunsichert und hoffte auf Hilfe von meinen Bekannten und natürlich von der Medizin. Ja man vertraut den Ärzten und freut sich bei jeder Kontrolle über einen positiven Bescheid.

Krank macht einen eher das ganze Drumherum. Die Bürokratie. Das Bitten, die Unsicherheit über das Fortkommen. Warten. Dazu ein schwer herzkranken Mann. Ich liebe meine Frau. Sie stellt den Rest ihre Lebenszeit zur Verfügung, damit sie mir noch helfen kann. Verzicht.  Da lässt sich nicht in Worte fassen. Es geht ums persönliche Überleben. Wir werden beide geplant, verwaltet. Die SVP, die Mutterpartei von Frau Fuhrer kritisierte doch permanent zu Scheininvaliden die das Sozialwerk in die Schieflage gebracht haben. Man sollte mal die Auswirkungen der IV-Revision an der Basis recherchieren, so erleben wie jetzt Frau Fuhrer. Da hat niemand Zeit sich über banale Dinge wie Kopfbedeckung, Perücke oder Aussehen zu machen. Das ist Knochenarbeit. Befund um Befund beibringen und irgendwo entscheidend dann ein Arzt ohne persönlichen Untersuch – nein, diese Frau erhält keine IV. Ausgemustert. Sind wir jetzt laut Parteivater Blocher Scheininvalide ?

Das ist halt in meinen Augen der kleine Unterschied. Nichts für ungut Frau Fuhrer. Aber da lupft es mir den Deckel über die Scheinheiligkeit der SVP-Politik für ihre kranken Schweizer Mitbürger an der Basis.  

Montag, 9. August 2010

Frustrierter Swisscom-Chef by Apple

Swisscom-Chef Carsten Schloter ist sauer auf Apple. Zehnmal mehr iPhones hätte die Swisscom offenbar verkaufen können. Schloter fürchtet, Apple könnte Kunden verlieren berichtete 20min.ch

Swisscom hätte zehn Mal mehr Geräte absetzen können, als sie von Apple erhalten hat. «Auch ein sehr erfolgreiches Unternehmen muss sich überlegen, wie man eine Markteinführung eines neuen Geräts optimal gestaltet, dass der Kunde am Ende des Tages zufrieden ist.» Apple müsse schauen, dass es nicht den «Bodenkontakt zu den Kunden verliert». Wenn man im Glashaus sitzt, sollte man nicht mit Steinen schmeissen.

Bei allem Mitleid mit Apple, ein Schelm der da nichts Böses denkt. Die letzen beiden Jahren rühmte sich die Swisscom zudem, ihre Kunden profitieren von einer weltweit einzigartigen Zweijahres-Garantie für das Apple Mobiltelefon. Damit ist nun Schluss. Die Swisscom bietet zwar noch immer auf Mobiltelefone zwei Jahre Garantie — aber neu mit einer Ausnahme: Smartphones von Apple sind die einzigen Geräte, bei denen Swisscom neuerdings nur noch ein Jahr Garantie bietet. Vielleicht deshalb, aber auch überteuerte Abos im gewünschten Umfang konnte der arme Herr Schlotter nicht abschliessen. Das liebe Geld, welches dem Monopolisten da wieder verloren geht. Da kommt man trotz sommerlicher Temperaturen doch etwas ins schlottern. (Logo by Swisscom).

Beileidsmail bitte an zH. Herrn Schlotter c/o swisscom.ch. Der Mann braucht einfach unsere moralische Unterstützung.

Sonntag, 8. August 2010

Fragliche Taschenspielertricks im großem Stil (3)

Wenn reiche Unternehmer reichlich spenden, ist das gut - auch für die Wohltäter selbst. Doch die Mega-Spendenaktion von Bill Gates, Warren Buffett und Co. reduziert die Verantwortung der Eliten auf das Prinzip "Tu Gutes und rede darüber". Ein fataler Irrweg.

Mal abgesehen davon, dass auch reiche Europäer eine Menge Geld stiften, stellt sich die Frage: Ist dies nicht die Aufforderung zu einem postmodernen Ablasshandel in großem Stil? Ist nicht schon Unternehmertum gut für eine Gesellschaft - und wenn es das nicht ist, sollte man nicht lieber über dieses Thema reden?

Um es klar zu sagen: Die Rolle der Wirtschaftseliten darf sich nicht darauf beschränken, großzügige Spenden zu verteilen und sich ansonsten nicht um die Folgen ihres Geschäftsgebarens zu kümmern. Eliten müssen ihre besondere Stellung dadurch rechtfertigen, dass sie die Gesellschaft voranbringen. Den nur dank der Mitarbeiter sind solche Mililiardeneinkommen möglich. Dazu kommt ein Monopol, dass mit allen Mitteln verteidigt wird.

Amerika steckt in einer tiefen gesellschaftlichen Krise. Eine großangelegte Studie des Meinungsforschungsinstituts Pew zeichnet das Bild einer frustrierten und massiv verunsicherten Gesellschaft: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist die höchste seit Generationen. Zwei Drittel der Amerikaner haben ihre Ausgaben eingeschränkt; die Mittelklasse schrumpft, die Unterklasse wächst. (Abrisse Spiegel.de)

Erster Schritt Herr B. Gates : Sofortige Senkung der Softwarepreise um 50 % !!!

Würden die 300 reichsten Schweizer auch so viel Spenden, wären viele Probleme des Landes gelöst- 20min.ch
Spendenaktion Bill Gates - Spiegel.de
Scheinheilige Steuertricks - Infomagazin Blog (1)
Deutsche Milliardäre lassen Gates abblitzen (2)