Mittwoch, 30. Juni 2010

Street View zu Recht am Datenschutzpranger ?

Ist es nicht eine etwas einfache Lösung, Google mit seinem Street View alle Schuld an Datenverletzungen im Persönlichkeitsbereich des Internets in die Schuhe zu schieben. Persönlichkeitsrecht läuft meiner Meinung nach anders ab.

Im August letzten Jahres schaltete Google den Dienst Street View online. Er wies aus datenschutz­rechtlicher Sicht erhebliche Mängel auf, und zahlreiche Betroffene gelangten mit Beschwerden an den EDÖB (Datenschutzbeauftragten). Nachdem Google verschiedene Empfehlungen zur Verbesserung des Persönlichkeitsschutzes mehrheitlich ablehnte, reichte der EDÖB Klage vor Bundesverwaltungsgericht ein.

Was passiert genau bei diesen Aufnahmen. Die Autos von Google fahren durch die Strassen und nehmen deren Verlauf und die Häuser in 3D auf. Also alles, was der interessierte Bürger nicht selbst auch jederzeit machen könnte. ZB ein Einbrecher, im Vorfeld um das Terrain zu sondieren. Dieses Argument steht auf schwachen Füssen. Man erkennt Personen. Man erkennt Autonummern. Dazu gibt es übrigens in den meisten Kantonen ein Verzeichnis der Strassenverkehrsämter, worin man sich über die einzelnen Zulassungsbesitzer informieren kann, jederzeit und ohne Interessensnachweis. Man erfährt den Namen, wo der Halter wohnt uvm.. Also auch nichts Spezielles, welches man nur Google vorwerfen könnte, wobei dies natürlich auch Safari oder Firefox ebenso machen könnte, so wie andere Anbieter.
Anderer Schauplatz, andere Ausgangssituation. TV-Übertragung von der Sendung "Wetten dass !". Mehrfach schwenken die Cameras ins Publikum. Man kann Personen erkennen und zufällig auch, dass der Nachbar neben einer hübschen Frau sitzt, mi ihr Händchen hält, jedoch nicht seinen Angetraute ist. Das Ganze passiert live ohne Korrekturmöglichkeit. Gleiches mit den Zuschauern am Bildschirm passiert in allen möglichen Shows, Sendungen, Motorsportveranstaltungen usw. Die Bilder gehen live in den Äther - unverpixelt.

Dritte Situation im öffentlichen Raum. Die Hubschrauberflüge über die Schweizer Landschaft und Städte. Manchmal verharrt der Hubschrauber und zoomt den Besitzern beim Sonnebaden oder z`Vieri auf der heimischen Terrasse. Für mich sind die Bilder der Landschaften im Fernsehen eine tolle Werbung für die Schönheiten unseres Landes. Man(n)/Frau kann sich schon zu Hause ein Bild vom künftigen Urlaubsort machen. Für viele behinderte , inmobile Menschen wird solcherart die Einzigartigkeit der Schweiz gezeigt, die sonst nur schwer erreichen könnten. Nur bei der unterlegten Musik sollte man sich mal künftig  den Kopf zerbrechen. Ich bezweifle aber, dass man von allen Haus- und Villenbesitzern vorab Drehgenehmigungen eingeholt hat. Herr BR Maurer wird auch nicht eben erfreut sein un d fürhctet um sein bestes Heer. 

Jetzt kommt der Auftrag, wegen des persönlichen Datenschutzes Personen, Autos und Kennzeichen zu verpixeln und so die Leute unkenntlich zu machen. Klingeling. Ist es den Leuten wirklich ernst, oder haben sie Angst vor der Tätigkeit von Google, Daten zu sammeln und anderen zur Verfügung und Ansicht bereitzustellen. Heisst das jetzt im Umkehrschluss nur mehr verpixelte Kameraschwenks in die Zuschauer bei Sendungen ? Oder gar ohne Publikum. Oder holt man gar vorher das Einverständnis aller Besucher. Ich kann Autonummern ablesen und sie via Behörde zuordnen. Wer oder was verursacht also die Beschwerden?

Ich bin ein Verfechter des Persönlichkeitsschutzes. Schutz meiner persönlichen Daten im Internet muss konsequent umgesetzt werden. Persönliche Daten sind aber nur verfügbar, wenn ich damit schlampig umgehe. Bei jedem Wettbewerb alles ausfülle. Mich in sogenannten socialen Netzwerken bewege. Wenn ich vorsichtig im Umgang bin, dann kann erkennt niemand meine Daten. Zumindest nicht mehr, als wenn er sich zB Twixtel kaufen würde. Die Hysterie um Street View kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann aber die Empörung verstehen. Empörung über Google, dem gierigen Multi der mich wahrscheinlich irgendwo im öffentlichen Raum aufgenommen hat. Vorher haben mich aber tausende Leute bei einem Stadtbummel in Zürich gesehen. Nur Google macht Geld damit. Oder ?

Jeder vierte dritte Autofahrer (Bürger) nutzt heute schon ein Navigationssystem. Woher kommen die Daten. Schon mal überlegt ? Jetzt kommt vielleicht einen dreidimensionale Ansicht meines Zielortes dazu, damit ich mich besser orientieren kann. Wäre das wirklich so schlimm! Schon meinen Grossmutter sagte, wer nichts zu verbergen hat, braucht nichts zu befürchten. That`s all. Lassen wir uns von den Medien nicht verrückt machen.

Übrigens - der Datenhunger unserer Behörden ist auch sehr gross. Dass bekommen speziell die Menschen am Rande der Gesellschaft zu spüren, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Wird diese Personengruppe  künftig beim Datenschutz aussen vor bleiben ?. Vielleicht ist dieser Artikel nur ein Denkanstoss.

Dienstag, 29. Juni 2010

Tätigkeitsbericht des Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeits­beauftragten (EDÖB

Im vergangenen Jahr beschäftigte sich der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) unter anderem mit verschiedenen aktuellen Entwicklungen, von welchen das Obligatorium für die Arbeitskräfteerhebung SAKE, die Forderungen nach einem Online-Pranger für Autoraser oder die Kontroverse um Online-Dienste wie Google Street View am meisten Aufsehen erregten.

Auf Hinweise Dritter hin traf er aber auch Abklärungen bei einem Gentestanbieter, beurteilte die Rechtmässigkeit von Videoaufnahmen mittels Drohnen, liess die Verhältnismässigkeit von Bonitätsdatenbearbeitungen in einem Gutachten untersuchen, verfasste Erläuterungen zum betrieblichen Datenschutzverantwortlichen und nahm Stellung zur Bekanntgabe von Personendaten an Dritte durch Vereine zu Marketingzwecken.

Einen besonderen Schwerpunkt legte der EDÖB im Berichtsjahr, das den Zeitraum vom 1. April 2009 bis 31. März 2010 umfasst, auf die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen. Im Zusammenhang mit Schengen nahm der EDÖB mehrere Kontrollen vor und die Zusammenarbeit mit den Kantonen auf. Weiter brachte der EDÖB Vorbehalte an zum Vorentwurf zur Revision des Bundesgesetzes über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs, beurteilte die für eHealth Schweiz empfohlene Architektur und erläuterte in einem Vortrag an der ETH Zürich die Sicht des Datenschutzes auf den Einsatz von RFID-Chips.

Arbeitsplatz

Wie jedes Jahr beschäftigten den EDÖB auch Themen rund um den Datenschutz am Arbeitsplatz, so etwa die Frage nach dem korrekten Einsatz von Fingerabdrücken zur Anwesenheitskontrolle oder das Problem von Spionagesoftware. Der bereits letztes Jahr erwähnte Fall der Pensionskasse, die die persönlichen Ausweise ihrer Versicherten nicht datenschutzkonform verschickt, fand ebenso eine Fortsetzung vor höherer Instanz wie der Fall des Sportzentrums KSS, das die Empfehlungen des EDÖB bezüglich biometrischer Zugangskontrolle abgelehnt hatte und nun vom Bundesverwaltungsgericht zur Ordnung gerufen wurde. Der Bericht resümiert auch die Arbeit des EDÖB im Rahmen des Bundesgesetzes über das Öffentlich¬keits¬prinzip während des vergangenen Jahres.

Veröffentlichung der Täternamen

Im Nachgang zu tragischen Verkehrsunfällen, verursacht durch verantwortungsloses Fahren, wurde vermehrt die Forderung nach Veröffentlichung der Täternamen laut. Der EDÖB bezweifelt jedoch die präventive Wirkung eines solchen Internetprangers und befürchtet, es könnte sich daraus eher eine Rangliste entwickeln. Viel effektiver wären strengere Strafmassnahmen wie bspw. der Entzug des Führerausweises auf lange Zeit.

Kreditauskunfteien

Der EDÖB liess die Frage, wie lange Kreditauskunfteien betreibungsrechtliche Daten bearbeiten und weitergeben dürfen, in einem Gutachten klären. Es hält fest, dass die gesetzlichen Schranken des Bun­desgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) für die Verhältnismässigkeit der Bear­beitungsdauer relevant sind, obwohl das Gesetz gegenüber den Auskunfteien nicht direkt Pflich­ten festlegt. Der EDÖB informierte das Bundesamt für Justiz und die Auskunfteien über die Er­geb­­nisse und unterstrich nicht zum ersten Mal, wie bedeutsam Betreibungsdaten und deren Wei­ter­gabe durch Auskunfteien an Dritte im heutigen Wirtschaftsleben sind.

Computerprogramme,

die eine zeitlich lückenlose Überwachung von Arbeitnehmern am Arbeits­platz erlauben, verletzen die Privatsphäre. Der Arbeitgeber darf wohl die Arbeitsleistung seiner Ange­stell­ten kontrollieren, aber keine rund-um-die-Uhr-Überwachung durchführen. Er muss den Gebrauch der zur Verfügung gestellten Informatikmittel (PC, Email, Internet etc.) in einem Nutzungsreglement festhalten und transparent machen, wie die Einhaltung dieser Regeln kontrolliert und allfällige Ver­stös­se sanktioniert werden.

Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter

Montag, 28. Juni 2010

Gründervater Hayek überraschend verstorben

28. Juni 2010

Herr Nicolas G. Hayek, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Swatch Group ist heute völlig unerwartet während der Arbeit in seiner geliebten Swatch Group an einem Herzversagen gestorben.

Herrn Nicolas G. Hayek kommen riesige Verdienste bei der Rettung der Schweizerischen Uhrenindustrie und bei der Gründung und der geschäftlichen Entwicklung der Swatch Group zu. Herr Nicolas G. Hayek hat es mit der Swatch Group verstanden, seine Visionen eines starken Uhrenkonzerns mit hoher schweizerischer Wertschöpfung zu verwirklichen und nachhaltig umzusetzen. Er gilt zu Recht als wegweisender Unternehmer dieses Landes.

Herr Nicolas G. Hayek hat es auch verstanden, durch entsprechende personel-le Entscheidungen sicherzustellen, dass seine Ideen und Vorstellungen über-dauern und dass die Kontinuität sowohl im Aktionariat, wie auch im Verwal-tungsrat und der Geschäftsleitung gewährleistet ist.

Hayek wuchs in Beirut weitgehend in der Obhut seiner libanesischen Mutter Linda Hayek, geborene Tamer, auf. Sein Vater George Nicolas Hayek war ein Zahnchirurg und libanesisch-US-amerikanischer Doppelbürger. Seine Familie gehörte zu der christlichen (griechisch-orthodoxen) Oberschicht im Libanon. Die Familie zog 1949 in die Schweiz um. In der Schweiz heiratete er 1951 Marianne Mezger, die aus einer Industriellenfamilie stammte und als Au-pair-Mädchen in der libanesischen Familie arbeitete. Der gemeinsame Sohn Georges Nicolas «Nick» Hayek ist Präsident der Konzernleitung und die gemeinsame Tochter Nayla Hayek Mitglied des Verwaltungsrates der Swatch Group. Seit 1964 war Hayek Schweizer Bürger.

Hayek begann, mit Selbstbewusstsein das für die Schweiz revolutionäre Konzept der elektronischen Qualitätsuhr und der 1983 lancierten Marke Swatch durchzusetzen. Das Erfolgsgeheimnis der Swatch war, dass die Komponenten der Uhr von 151 Einzelteilen auf 51 genormte Teile verringert wurden, der Mechanismus in einen vorgestanzten Plastikkörper eingeschweisst und ein Preis von 80 bis 100 Schweizer Franken anvisiert wurde. 1981 wurden die ersten Uhren vorgestellt, deren Markenname von „Second Watch“, „Swiss Watch“, „S-Watch“ endgültig zu „Swatch“ mutiert war. Die neue Uhr wurde zunächst in den USA vermarktet, und von Künstlern gestaltete Kollektionen wurden kreiert. 1984 waren bereits 800.000 Exemplare verkauft.

Hayek ging seinen unternehmerischen Weg konsequent weiter. Er platzierte Uhren-Nobelmarken wie Tissot, Blancpain, Omega, Longines, Rado, Certina, Hamilton, auch Billigprodukte wie die Kinderuhr Flik Flak präzise im Markt. 1994 betrug der Anteil der Schweizer Uhren im Weltmarkt 53 %.

Ein Visonär verlässt für immer die Bühne.

(Teilquellen Switch Swatch Group, Wikipedia)

Gesamtarbeitsvertragliche Lohnabschlüsse für 2010

Erhöhung der Effektiv- und Mindestlöhne um 0,7 Prozent im Rahmen der GAV

(BFS) - Die unterzeichnenden Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) haben für 2010 eine nominale Effektivlohnerhöhung um 0,7 Prozent beschlossen. Davon werden 0,3 Prozent generell und 0,4 Prozent individuell zugesichert. Das Niveau der Mindestlöhne nahm ebenfalls um 0,7 Prozent zu. Von den Lohnverhandlungen waren insgesamt 935'100 Personen betroffen. (Mitteilung als PDF Datei)

Bundesamt für Statistik
Internet: http://www.statistik.admin.ch/

Wer im Amt raucht, zahlt 1000 Euro

Arnie Schwarzenegger`s Heimatkanton die Steiermark in Österreich, erliess einen Regierungserlass: Behördenleiter müssen verbotenes Rauchen anzeigen - Kritik der Gegener: Polizeimethoden, sorgen für schlechtes Betriebsklima.

Polizeimethoden, die das "Vernadern" (IM: hinter dem Rücken anschwärzen) fördern

Laut einem neuen Erlass haben die Leiterinnen und Leiter der Dienststellen und der Büros der Regierungsmitglieder "dafür zu sorgen, dass in den Amtsräumen nicht geraucht wird". Sie müssen Raucher zuerst abmahnen und „bei nachhaltiger Uneinsichtigkeit" bei der zuständigen Verwaltungsbehörde anzeigen. Dieser Erlass der Landesamtsdirektion, der dem Standard vorliegt, sorgt in der Landesregierung (Kantonsregierung) nun für gehörigen Wirbel.

Soweit die Fakten und dem Erlass. Im Detail geht es also darum, das generell in Amtsräumen nicht mehr geraucht werden darf. Gut das kennen wir auch in der Schweiz. Offenbar gibt es aber noch Mitglieder in den Amtsstuben, die heimlich die Toiletten* aufsuchen, um ihre Sucht zu befriedigen.

Es mehren sich aber auch kritische Stimmen. SPÖ Landesrat (Kantonsrat): "Ich habe meinen Abteilungsleitern gesagt, dass sie sich nicht zu Exekutivbeamten machen lassen dürfen. Man muss sich das vorstellen, was das letztlich fürs Klima in einer Abteilung heißt, wenn man die eigenen Mitarbeiter anzeigen muss. Noch dazu auf die Gefahr hin, dass ich selbst angezeigt werde, wenn ich das Rauchen nicht melde. Wo kommen wir denn da hin? Wenn wir Polizei spielen wollen, sollen sie sich eine eigene Polizei einstellen." Beamte seien nur verpflichtet, strafrechtliche Tatbestände anzuzeigen, " Soweit ein Auszug aus seinem Interview welches er dem Standard gab. Der politische Koalitionspartner sieht das naturgemäss anders. Inwieweit der Erlass wirklich das Betriebs- und Arbeitsklima vergiften wird, sehen wir künftig. Im Prinzip ist der Erlass die logische folge des Antirauchergesetzes.

Persönlich kann ich nur hoffen, dass das "Vernadern" nicht zum Alltag wird. Den nach dem strikten Rauchverbot, wäre die logische Folge ein Alkoholverbot, welches meiner Überzeugung nach den grösseren Volksschaden verursacht. Dazu kommen noch die unerlaubtes Surfen und mailen. Insgesamt also ein breites Spektrum, seine Kollegen zu überwachen. Die Aktenberge werden wahrscheinlich proportional steigen. Bleibt die Frage am Schluss : "Muss das sein ?!" Sind dies doch alles Verwaltungsbehörden und nicht Polizeizentralen.

* "Häusltschick" (Toilettenzigarette)

Sonntag, 27. Juni 2010

Sushi a la minute

Sushi soll in Japan ja ganz anders schmecken als hierzulande. Ob das an dem frischeren Fisch, einer anderen Zubereitungsart oder gar an ganz anderen Zutaten liegen mag?  Eine Antwort auf diese Fragen liefert dieser schräge Werbespot.


(Quelle: StupidVideos.com)

Sonntagsausblick

Ja ich weis, nicht jammern wenn es mal wieder ein paar schöne Sommertage mit richtigen Temperaturen gibt. Aber aus gesundheitlichen Gründen haben wir die Blogredaktion in höhere Regionen verlegt. Fernseher ist natürlich on board. Heute ist ja grosser Sporttag. Von F1 bis WM-Achtelfinals in Südafrika. Die Technik ist nicht mehr die modernste - aber zumindest erprobt und  funktionierend.  

by Infomagazin 2010

Samstag, 26. Juni 2010

Bundesrat geht auf zweitägigen Ausflug

Einen Tag nach seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause unternimmt der Bundesrat am Donnerstag und Freitag, 1. / 2. Juli 2010, seinen Jahresausflug.

Die gemeinsame Reise führt diesmal in den Aargau, den Heimatkanton von Bundespräsidentin Doris Leuthard. Sie hat als Gastgeberin für ihre Ratskolleginnen und Ratskollegen sowie für die Bundeskanzlerin und die beiden Vizekanzler ein interessantes, abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Bundeskanzlei

Notebookreparaturen : teuer, hohe Kosten. lange Wartezeiten

Wer nach Ablauf der Garantie sein Notebook vom Hersteller reparieren lässt, muss sich auf einiges gefasst machen: Bei vielen Anbietern dauern die Reparaturen wochenlang. Oft stehen die Kosten in keinem Verhältnis zum behobenen Defekt. Ein Grund: Statt wirklich zu reparieren, tauschen die Dienste oft unnötig ganze Komponenten aus. Von zehn geprüften Notebook-Reparaturdiensten schneiden nur zwei „gut“ ab: die oft vielgeschmähten HP und Apple.

Gut wer einen Apple- oder HP-Rechner hat, bekommt sein Notebook nach fünf Tagen zurück – und das auch noch zu deutlich niedrigeren Preisen. Das hat die Stiftung Warentest in einem Vergleichstest herausgefunden. Ansonsten heisst es warten. Nachfragen kostet auch nicht gerade wenig. Der Zähler tickt.  Generell tauschten die Anbieter die defekten Teile lieber aus, statt sie zu reparieren – und das ist meist teurer. Die Tester raten: Kunden sollten nachfragen, ob es nicht auch preiswertere Alternativen zum Austausch gibt.

Da träumt mancher noch von den guten alten Zeiten der PC-Kisten, wo man das ein oder andere noch selbst in Ordnung bringen konnte. Zwar unschön und sperrig. Bei der Reparatur aber flexibler und zugänglicher als die flachen Laptops. Hier heute einen Bildschirm zu wechseln erfordert neben technischem Können auch ein gutes Netzwerk, um überhaupt an die Teile zu kommen. Bei den Ersatzteilen sind nämlich viele der Firmen sehr knausrig, wenn überhaupt. Haben sie im Vorfeld eine teure Garantieverlängerung abgeschlossen, sind sie noch nicht unbedingt auf der sicheren Seiten. Apple soll die Reparatur von Geräten die aus Raucherhaushalten stammen, strikt ablehnen. Dabei könnten ihre Mitarbeiter gesundheitlichen Schaden nehmen. Da nützt das ganze teure Carepaket wenig.

Zusammenfassend ergibt der Test von Stiftung Warentest sehr durchwachsene Ergebnisse. Wer kauft sich aber letztendlich einen Laptop oder Computer für die Reparatur. Nicht selten sind die Fehler aus meiner eigenen Erfahrungen schlampige Verarbeitung seitens der Hersteller. In letzter Zeit leider immer öfters. Umso lästiger wenn dann ein neues Gerät vier Wochen unterwegs ist. Einzig Toshiba ersetzt das Gerät mit einem neuen Gerät und repariert das Alte gratis. Es darauf ankommen möchte ich es lieber nicht lassen. So long.

Freitag, 25. Juni 2010

Sorry

Der WM -Traum der Schweiz ist Vorbei .



Die Nati Kommt Gegen Honduras Nicht Über Ein schwaches 00.00 Hinaus und scheidet aus .
Spanien gewinnt sterben Gruppe H nach Einem 2:1 - Sieg Gegen Chile.
( Bildrechte by  Erstellern )

Die Nerven flattern - noch 20min.

Die Spannung steigt - Wann geht das Runde ins Eckige ? Lieber Gott hilf ! !

(Bild: Bluewin.ch )

Bild des Tages

In diesen Tagen ist es mal entspannender anderen Lesestoff als nur über und rund um Fussball zu lesen .

Infomagazin von Uber loonapix.com

Das iPad im etwas anderen Fokus der Medien

Andere warten aufs iPad, er schraubt es auf. Wie verrückt ist das denn! Während die deutschen Apple-Fans noch auf das iPad warten, hat dieser Leser-Reporter sein US-Gerät schon aufgeschraubt! So schrieb die deutsche BILD in einem Aufmacher. Nur Michael Kliehm (42) kann sich mit dem Artikel in der Art wie geschrieben nicht ganz anfreunden. Langjährige Bogger kennen ihn ja sicher mit seinem Blog "Die Apfelklinik". Dort erfährt man auch, dass er solche Zerlegungsaktionen nicht aus Jux und Tollerei auf sich nimmt, sondern das Ganze hat einen tieferen Hintergrund.

Die Apfelklinik gibt's jetzt schon seit 2001 - mit gebrauchten und neuen Ersatzteilen, schönen Auseinander-Bauanleitungen, 'ner kostenlosen Ferndiagnose, Reparaturen und 'nem Blog. Also er machte das genauso wie die Händler in den USA - verkaufte seinen Powerbook in Einzelteilen. Und das lief so gut, dass er es gewerblich weiter betrieb - inzwischen seit 8 Jahren.

Seit ein paar Jahren ist er der deutsche Distributor von Newer Technology, Daystar und Fastmac in den USA und von Brando in Hong Kong und es macht richtig Spaß! Übrigens hat er für das neue iPads schon Ersatzteile auf Lager. Jüngst schickte er noch einen iPad durch ein Röntgengerät.


Diejenigen welchen schon einen haben, können damit schon erste Schwierigkeiten bekommen. So wie ein deutscher Abgeordneter im Bundestag der seinen Notizen bei einer Rede vom iPad ablas. Schulz hatte dem Blatt zufolge als erster Parlamentarier überhaupt den Tablet-Computer von Apple für seinen Vortrag im Plenum genutzt und dafür auf Stichworte auf Papier verzichtet. Darauf war man in Berlin noch nicht vorbereitet. Jetzt heisst es erst bestehende Gesetze zu ändern. damit dann bald  papierlose Zeiten einkehren können. "Die Angelegenheit ist im internen Klärungsbedarf", bestätigte ein Bundestagssprecher. (Fotos Apfelklinik.de)

Donnerstag, 24. Juni 2010

WIN 7 Spracherkennung kann Leben retten

Echte Hilfe

Spracherkennungssoftware erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern kann einem buchstäblich auch das "Leben" retten. Vorausgesetzt man ist schnell genug...

Vollversammlung Pro Senectute - Rede von Bundesrat Didier Burkhalter

Es gilt das gesprochene Wort

Pro Senectute ist eine Organisation für alle älteren Menschen, also auch für die sogenannte Mittelschicht, und hat entsprechend breite Angebote entwickelt.

Kerngeschäft von Pro Senectute ist die Sozialberatung, eine unentbehrliche Dienstleistung, die allen unentgeltlich offen steht. Denn Fragen rund um den möglichst selbständigen Verbleib zu Hause betreffen alle älteren Personen und ihre Angehörigen, ob in guten oder weniger guten materiellen Verhältnissen. Die Angebote von Pro Senectute, die mit Beiträgen aus dem AHV-Fonds unterstützt werden, sollen möglichst allen zu Gute kommen, nicht nur denen, die das nötige Wissen und Können haben, diese Angebote zu nutzen.

Es scheint mir richtig, dass Pro Senectute den Fokus nach wie vor auch auf besonders bedürftige, besonders verletzliche, „vulnerable“ Gruppen von älteren Menschen legt. Mit verletzlichen Gruppen meine ich neben Menschen in prekären finanziellen Verhältnissen auch isolierte, einsame oder in ihrer Mobilität eingeschränkte ältere Menschen. Es ist unsere Aufgabe, aktiv dafür zu sorgen, dass gerade bedürftige Gruppen - Menschen also, die die Unterstützung besonders nötig haben, die besonders auf Hilfe angewiesen sind - die Angebote auch tatsächlich nutzen und nutzen können.

Der neue Leistungsvertrag für 2010 – 2013 zwischen dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und Pro Senectute betont diese Aufgabe und verlangt deshalb auch die spezielle Berücksichtigung von benachteiligten Zielgruppen. Es geht darum, sich aktiv um Menschen zu bemühen, die den Zugang zu den Angeboten von Pro Senectute nicht ohne Weiteres finden. Dies ist unter anderem wichtig für Migranten und Migrantinnen, die in der Schweiz gearbeitet haben und nun hier auch älter geworden sind. Für diese gilt es z.B. zusätzliche Informationskanäle zu nutzen, um auf das Pro Senecute -Dienstleistungsangebot aufmerksam zu machen. Oder gewisse Dienstleistungen sind in Inhalt und Form an den kulturellen Hintergrund anzupassen.

Verschiedene Pro Senectute-Organisationen leisten diesbezüglich schon viel Wertvolles. Auch ein erstes Gesamtkonzept zu den vulnerablen Zielgruppen ist ja bereits erarbeitet worden. Ich begrüsse es zudem, wenn Pro Senectute sich aktiv an der Diskussion im Rahmen der Armutskonferenz vom 9. November dieses Jahres beteiligen wird.

Zuerst die 11. AHV-Revision:

In der soeben beendeten Sommersession hat der Ständerat im Rahmen der Differenzbereinigung die 11. AHV-Revision weiter beraten. Er hat dabei erfreulicherweise dem Kompromissvorschlag zugestimmt, wonach Frühpensionierungen nicht nach dem Giesskannenprinzip, sondern gezielt abgefedert werden sollen. Damit ist eine weitere Etappe geschafft und es zeichnet sich eine Lösung ab zu den Differenzen mit dem Nationalrat. Die Kommission des Nationalrates wird schon diese Woche die verbliebenen Differenzen beraten und der Nationalrat wird darüber in der Herbstsession befinden. Ich bin zuversichtlich, dass diese Vorlage nun doch bald unter Dach und Fach gebracht werden kann.

Diese Revision stellt einen wichtigen Meilenstein dar auf dem Weg zur nächsten, der 12. AHV-Revision. Mit dieser Revision soll dann das finanzielle Gleichgewicht der AHV langfristig gesichert werden. Dabei muss insbesondere der steigenden Lebenserwartung und dem Umstand Rechnung getragen werden, dass den AHV-Bezügern immer weniger Personen im Erwerbsalter gegenüber stehen.

Dann die 6. IV-Revision:

Das Ja von Volk und Ständen am 27. September 2009 zur IV-Zusatzfinanzierung und zur Trennung von AHV- und IV-Fonds ist einerseits ein zentraler Baustein für die nachhaltige Sanierung der IV, die mit der 6. IV-Revision erreicht werden soll. Gleichzeitig wird damit aber auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der AHV geleistet, indem die Finanzierung der AHV von derjenigen der IV abgekoppelt wird. Die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der 6. IV-Revision, der Revision 6a, hat der Bundesrat am 24. Februar 2010 verabschiedet. Der Ständerat hat der Vorlage am 15. Juni 2010 zugestimmt und ist dabei weitgehend den Anträgen des Bundesrates gefolgt

Der Bundesrat wird voraussichtlich noch vor den Sommerferien die Vernehmlassung zum zweiten Massnahmenpaket der 6. IV-Revision, der Revision 6b eröffnen. Damit entspricht er einem Auftrag des Parlamentes, welches bis Ende dieses Jahres eine Vorlage zu einer ausgabenseitigen Sanierung der IV erwartet.

Wenn ich hier kurz auf die AHV und IV zu sprechen gekommen bin, dann nicht zuletzt deshalb, weil beiden Versicherungen die Solidarität zugrunde liegt. Solidarisch sein heisst füreinander einstehen, miteinander fest verbunden sein.

Bei der AHV ist insbesondere die Generationensolidarität gefragt. Aber damit verbunden sein muss auch die Generationengerechtigkeit: Im Zeitverlauf soll keine Generation auf Kosten einer anderen besonders begünstigt oder zu Gunsten einer anderen besonders benachteiligt werden. Gerade auch deshalb sind periodische Revisionen unserer Sozialversicherungswerke nötig.

Nachtrag IM v. 23.06.2010 - "IV-Revision 6b"

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum zweiten Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung eröffnet. Mit dieser "IV-Revision 6b" erfüllt er den Auftrag des Parlaments, die IV insbesondere mit Einsparungen zu sanieren. Das Massnahmenpaket stellt sicher, dass die IV ab Ende der befristeten Mehrwertsteuererhöhung, also ab 2018, finanziell auf eigenen Beinen steht. Sie ermöglicht es der IV darüber hinaus ihre Schulden bei der AHV bis voraussichtlich 2028 zu tilgen. Die Vernehmlassung dauert bis 15. Oktober 2010. Die IV-Revision 6b soll 2015 in Kraft treten.

Bundesamt für Sozialversicherungen

Mittwoch, 23. Juni 2010

Infoplattform "Vereinbarkeit Beruf und Familie"

Die Informationsplattform "Vereinbarkeit Beruf und Familie" informiert erstmals schweizweit über die von den Kantonen und Kantonshauptorten entwickelten Instrumente. Sie ist eine Hilfe zur Entwicklung politischer Massnahmen. Die Plattform ist eine Dienstleistung des Bundes zuhanden der Kantone, Gemeinden und weiteren Kreise, welche Lösungen für die Verbesserung der "Vereinbarkeit Beruf und Familie" suchen (Politiker und Politikerinnen, Interessengruppen, Verbände und Vereine).

Bundespräsidentin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD)
"Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Eltern und die Wirtschaft wichtig. Was können Kantone und Gemeinden tun? Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Diese Plattform informiert über vorhandene Massnahmen und Projekte. Profitieren Sie davon - für die Familien, für unseren Wirtschaftsstandort und eine kinderfreundliche Gesellschaft."

Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI)
"Der Bund ist besorgt über den Mangel an familienergänzenden Betreuungsplätzen für Kinder. Denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in einer sich wandelnden Gesellschaft für viele von uns eine grosse Herausforderung. Die Informationsplattform ist eine innovative Dienstleistung für alle, die sich in diesem Bereich engagieren."

SECO/BSV


Umgang mit Behinderten

Ist die Behinderung eines Mitmenschen erkennbar, gibt es ein paar Grundregeln, an die man sich halten sollte. Behinderte Menschen brauchen nicht unser Mitleid, sondern unsere Hilfe und Zuwendung. Deshalb muss jeder Mensch etwas zu Behinderungen wissen:

Wie definiert sich Behinderung?

Behinderung ist unserer Ansicht nach ein Prozessbegriff, da eine Behinderung sowohl teilweise verschwinden als auch durch Unfälle, fortschreitende Erkrankungen oder unzureichender Förderung entstehen kann. Ein Mensch mit Behinderung ist jedoch nicht in allen Bereichen des sozialen Lebens gleich behindert. In seiner Familie kann er mit entsprechender Akzeptanz und Einfühlungsvermögen ein annehmbares Leben führen, ohne dass sich die Behinderung als großes Hemmnis weist.. Anders gestaltet sich dies in seinem öffentlichen Leben, z.B. in der Schule oder im Beruf.

Als Grundregel gilt daher für Sie als helfende Person, vor jeder Hilfeleistung die Fragen zu stellen:

Kann ich Ihnen helfen?
Wie kann ich Ihnen helfen?
Sie sollten nicht darauf bestehen zu helfen, wenn der behinderte Mensch Ihr Angebot dankend ablehnt; oder darüber enttäuscht sein und das nächste Mal nicht mehr fragen, ob Sie helfen können, obwohl vielleicht gerade dann Ihre Hilfe nötig und willkommen wäre.
Wird Ihre Hilfe angenommen, so handeln sie bitte nach den Wünschen / Anweisungen der behinderten Person, denn sie weiß am besten, was zu geschehen hat.

Menschen mit Sprachbehinderungen

Hören Sie sprachbehinderten Menschen geduldig und selbstverständlich an, auch wenn Sie beim Sprechen Fehler machen sollten oder längere Zeit benötigen

Menschen mit geistigen Behinderungen

Der Umgang mit geistig behinderten Menschen (neuer Codex): mit Lernschwierigkeiten) erfordert von Ihnen viel Geduld, Verständnis und Güte. Denn geistig behinderte Menschen möchten - ebenso wie Sie – ernst genommen und freundlich behandelt werden.
Sprechen Sie bitte mit geistig behinderten Menschen in kurzen und klaren Sätzen (nicht in Kindersprache). Machen Sie lieber eine Sache vor, anstatt lange Erklärungen abzugeben. Geben Sie Anweisungen oder Bitten präzise und falls nötig, wiederholt. Gliedern Sie Aufträge in kleine Teilaufträge.

Geistig behinderte Menschen verstehen viel mehr, als allgemein angenommen wird. Höflichkeit und Freundlichkeit im Kontakt zu geistig behinderten Menschen sollten daher ebenso selbstverständlich sein, wie im allgemein menschlichem Umgang. (MedienQuelle: Deutsches Rotes Kreuz )

Dienstag, 22. Juni 2010

WM Bild der Schweiz


Schiedsrichter: Viele sind berufen - nur wenige bestimmt

Bundesrat blauäugig und zynisch

Das Die hohe Arbeitsbelastung macht heute viele Arbeitnehmende krank und reduziert deren langfristige Leistungsfähgikeit markant. Dadurch entstehen volkswirtschaftliche Kosten von 10 Mia. Franken pro Jahr. Mit seinem Nein zu einer Verbesserung der Ferienregelung weigert sich der Bundesrat, dieses Problem zur Kenntnis zu nehmen.

6 Wochen Ferien

Für Travail.Suisse, den unabhängige Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, ist das zynisch gegenüber den Arbeitnehmenden und wirtschaftspolitisch blauäugig. Die Leistung der Arbeitnehmenden ist die Basis des Wohlstandes in der Schweiz. Die gestiegenen Anforderungen der Wirtschaft, die laufenden Umstrukturierungen und der hohe Termindruck haben zu einer massiven Erhöhung der Arbeitsbelastung geführt. Gemäss dem Bericht „Arbeit und Gesundheit“ aus dem Jahr 2009 sind Stress und Zeitdruck mit 62 Prozent das am häufigsten genannte Gesundheitsrisiko. Dazu kommen Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit, Herz- und Kreislaufstörungen etc. Arbeit macht also immer mehr Arbeitnehmende krank. Dies kostet heute bereits 10 Mia. Franken pro Jahr.

Hohe Arbeitsbelastung gefährdet Gesundheit und Wohlstand

Kurzfristig sind wirtschaftlicher Erfolg und gesundheitsgefährdende Belastung zwar miteinander vereinbar. Auf die lange Sicht werden aber nur Mitarbeitende mit genug Ausgleich und Erholung die hohe Leistung erbringen, die der Schweiz den Wohlstand sichert. Dies gilt umso mehr, je älter die Arbeitnehmenden in der Schweiz aufgrund der demographischen Entwicklung werden. Bereits heute beziehen 20 Prozent der Erwerbstätigen kurz vor der Pensionierung eine Invalidenrente und 40 Prozent der unfreiwilligen vorzeitigen Pensionierungen geschehen aus gesundheitlichen Gründen. Ohne Gegenmassnahmen wird sich die hohe Arbeitsbelastung zusammen mit der demographischen Entwicklung fatal auf den Wohlstand der Schweiz auswirken.

Mehr Ferien für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden

Der gesetzliche Ferienanspruch ist seit 25 Jahren gleich geblieben. Mit der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ will Travail.Suisse den Ausgleich zur gestiegenen Arbeitsbelastung verbessern. Ferien sind dazu der richtige Weg, weil sie eine regelmässige vollständige Regeneration ermöglichen. Zudem sind längere Ferien eine gerechte und tragbare Beteiligung der Arbeitnehmenden am Produktivitätsfortschritt der letzten zwanzig Jahren.

Mit seinem kategorischen Nein zur Travail.Suisse-Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ weigert sich der Bundesrat, das Problem der hohen Arbeitsbelastung überhaupt nur zu Kenntnis zu nehmen. Diese Haltung ist für Travail.Suisse zynisch gegenüber den hoch belasteten Arbeitnehmenden und blauäugig in Bezug auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz.


Montag, 21. Juni 2010

Windows 7 GodMode

Tipps und Tricks für Win 7


Die Entdeckung des geheimen Windows 7 GodMode lässt das Internet Kopf stehen: CHIP Online klärt, welche Superkräfte er Ihrem Betriebssystem wirklich verleiht:


So aktivieren Sie die  geheime Funktionen! - Computerbild.de (auf eigene Gefahr)

Zeitarbeit - moderne Sklaverei ?

Die unterschätzte Macht des Kunden

Herber Umsatzverlust für Schlecker: Laut einer Studie des Marktforschers GfK sind die Erlöse der Drogeriekette in den ersten vier Monaten 2010 um 16 Prozent eingebrochen. Nach der Debatte um Dumping-Löhne habe mehr als eine Million Kunden dem Unternehmen den Rücken gekehrt.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Lohndumping verkommt zum Kavalierdelikt. Zeitarbeit ist moderne Sklaverei. Es spaltet diese unsoziale, geldgierige Gesellschaft noch mehr. Aber offenbar sind die Signale noch nicht bei den erfolgsverwöhnten Unternehmen angelangt. Ein negatives Beispiel zeigt sich in Deutschland. Kunden erklären sich im täglichen Kampf um Arbeitsplätze als Verbündete der Zeitarbeiter. Wochenlang musste sich Schlecker wegen Lohndumping-Vorwürfen verantworten. Jetzt zeigt sich: Unter der Debatte hat offenbar nicht nur das Image der Drogeriekette gelitten, sondern auch deren Erlöse.

Laut einer Analyse des Marktforschungsinstituts GfK habe das Unternehmen in den ersten vier Monaten 2010 in seinen deutschen Filialen deutliche Umsatzverluste erlitten, meldeten "Wirtschaftswoche" und "Focus". Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent eingebrochen. 1,7 Millionen Käuferhaushalte seien zur Konkurrenz abgewandert, das sei mehr als jeder zehnte bisherige Käufer von Schlecker, hieß es weiter.

Kundenschwund als Protest

Als Hauptursache für den Kundenschwund sieht GfK-Experte Wolfgang Twardawa die umstrittene Personalpolitik von Schlecker. "Die in diesen Fragen zunehmend kritischen Verbraucher bestrafen solche ethischen Fehltritte inzwischen nicht mehr nur durch zeitweilige Kaufzurückhaltung, sondern durch dauerhaften Vertrauensentzug", sagte er der "Wirtschaftswoche".

Schlecker war in die Kritik geraten, nachdem das Unternehmen begann, Teile der Stammbelegschaft durch schlechter bezahlte Mitarbeiter einer Leiharbeitsfirma zu ersetzen. Die Kunden schauen eben nicht nur mehr auf den Preis, sondern solidarisieren sich mit den Angestellten. Der ein oder andere könnte morgen auch davon betroffen sein.

Der Kunde hat nämlich gegenüber dem Unternehmen einen Vorteil. Er kann auf andere Läden ausweichen. Sollte es also einen Firma übertreiben, wird sie das am künftigen Umsatz und der Kundenfrequenz merken. Die Konsumenten sind mündig geworden. Die Unternehmer aber selbst lernen nur zögerlich. Leider geht dieses Defizit auf Kosten von Arbeitplätzen. Langfristig auf die Substanz des Unternehmens. Und damit ist niemand geholfen. Hier hilft nur ein fairer Dialog.

Zum Thema:
Das Bohrloch schließen! - Wirtschaftswoche.de

Sonntag, 20. Juni 2010

Bild des Tages

Ob`s das wirklich bringt ?

Samstag, 19. Juni 2010

WM Bild des Tages

Ich glaube, wir sind im falschen Stadion mein Schatz  !

Nebenwirkungen können ihre Gesundheit gefährden

Forschungsfakten

Als Hochrisikoherzpatient muss ich täglich mehr als 16 Medikamente nehmen. Manche 2 mal.  Dazu noch mehrmals Insulin spritzen. Eines davon ist eben ein Blutdrucksenker. Meinen Frau hat sich mal die Arbeit gemacht, alle Beipackzettel zu lesen. Das  hätte sie lieber mal gelassen. Um sich gegen alle möglichen Risken abzusichern finden sich da jede Menge möglicher Nebenwirkungen festgehalten. Damit möchten  sich die Firmen  vor Regressforderungen schützen. Das eine Medikament schliesst demnach das andere oft aus. Forschungsarbeiten diverser  Universitäten zeigen ein düsteres Bild. Jeder muss für sich persönlich abwägen, wie er mit dieser Erkenntnis umgeht. Bedenklich bleibt es auf jeden Fall. Andererseits die einzige Chance  um zu übeleben.

Arthritis-Medikamente steigern Krebsrisiko

Schmerzpatienten, die regelmäßig TNF-alpha-Blocker einnehmen, haben laut einer neuen Studie ein erhöhtes Krebs- und Infektionsrisiko. Der US-Rheumatologe Eric Matteson von der Mayo-Klinik in Rochester (USA) analysierte die Ergebnisse bisheriger Studien. Er fand heraus, dass bei Patienten, die diese Arzneien erhielten, das Tumorrisiko deutlich stieg: Es war um das 3,3-fache höher war als bei solchen Patienten, die lediglich ein Placebo erhielten. Auch die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion – wie eine Lungenentzündung – war um das 2,2-fache höher, berichtet er in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „JAMA“. (mehr Fokus)

Erhöhtes Krebsrisiko durch Blutdrucksenker

Eine bestimmte Klasse von Blutdrucksenkern führt zu einem leicht erhöhten Krebsrisiko. Die sogenannten ARB galten bislang als unbedenklich. Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB) galten bislang als nebenwirkungsarme Medikamente gegen hohen Blutdruck und verschiedene andere Herz-Kreislauf-Probleme, aber auch gegen diabetisches Nierenversagen. Nun hat jedoch eine Metaanalyse aller verfügbaren Studien zur Arznei ein – allerdings nur mäßig – erhöhtes Krebsrisiko festgestellt ( mehr Fokus-Online)

Die unbekannten Krebsrisiken

Die Krebsrisiken durch Zigaretten, Alkohol und Sonne sind bekannt. Weniger publik ist, dass Schichtarbeit, Einsamkeit und Dieselabgase Tumore begünstigen. Die gute Nachricht zuerst: In Europa sterben immer weniger Menschen an Krebs. Innerhalb von zehn Jahren ist die Krebstodesrate unter Männern um neun, die von Frauen um acht Prozent gesunken.  ( mehr FOCUS-Online )

FIFA sieht orange

JOHANNESBURG – Die Fifa liess zwei Holländerinnen nach dem Spiel Niederlande – Dänemark verhaften. Begründung: Schleichwerbung im Stadion. Jetzt wird die Angelegenheit zur Staatsaffäre.

Getarnt als Däninnen entern junge, hübsche Frauen das Stadion. Drinnen gibt es einen kleinen Striptease – und aus den rotweissen Däninnen werden Oranje-Mädchen, die viel Aufmerksamkeit mit ihrem Tanz und ihrem Aussehen auf sich ziehen. Auch die der Fifa.

Die liess die «Beer-Babes» wegen Schleichwerbung verhaften (Blick.ch berichtete).

Freitag, 18. Juni 2010

Neuntes Treffen zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz-EU

Im Rahmen des neunten Treffens des Gemischten Ausschusses zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz – EU ziehen die Delegationen eine überwiegend positive Bilanz. Die Personenfreizügigkeit hat sich auch in Zeiten der Rezession bewährt. Rund ein Jahr nach der Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens (FZA) auf Bulgarien und Rumänien fällt die Bilanz der Personenfreizügigkeit generell positiv aus. Zu diesem Schluss kamen heute die Delegationen der Schweiz und der EU im Rahmen des neunten Gemischten Ausschusses des FZA in Brüssel.

Anlässlich der Sitzung wurden vor allem die Entwicklung der Einwanderung im Zeitraum 2009/2010, Umsetzungsfragen im Bereich der grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung und der Stand der Anpassungsarbeiten bezüglich der Anhänge II und III (Koordination der Systeme der sozialen Sicherheit und die gegenseitige Anerkennung der Berufsdiplome) besprochen.

Seit der Einführung der vollen Freizügigkeit für die Bürgerinnen und Bürger der 15 alten EU-Staaten, sowie von Malta, Zypern und der EFTA (EU-17/EFTA) am 1. Juni 2007, entwickelte sich die Einwanderung im Verhältnis zur Konjunktur und zur Arbeitskraftnachfrage der Wirtschaft. Von anfangs Juni 2009 bis Ende Mai 2010 wurden 47'766 neue Aufenthaltsbewilligungen (Bewilligung B, mit einer Gültigkeitsdauer von 5 Jahren) erteilt, was im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008/2009 erneut einem Rückgang von 20% entspricht. Die Anzahl erteilter Kurzaufenthaltsbewilligungen (Bewilligung L, mit einer Gültigkeitsdauer von 4 bis 12 Monaten) ist in den letzten zwölf Monaten von 56'818 (Zeitraum 2008/2009) auf 51'141 gesunken. Die Kontingente für Staatsangehörige aus der EU-8 wurden im vergangenen Jahr (Juni 2009 bis Mai 2010) nicht ausgeschöpft.

Bei den Staatsangehörigen aus den EU-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien waren im Zeitraum anfangs Juni 2009 bis Ende Mai 2010 die Kontingente für Aufenthaltsbewilligungen (B) zu 100% ausgeschöpft (362 B-Bewilligungen), während die Ausschöpfungsrate bei den Kurzaufenthaltskontingenten bei knapp 90% lag (3155 L-Bewilligungen).

Die Schweiz hat im Dialog mit ihren europäischen Partnern in den letzten Jahren aktiv an der Verbesserung der Umsetzung der flankierenden Massnahmen gearbeitet. So konnten im Rahmen der regelmässigen Treffen der trinationalen Konferenzen Deutschland-Österreich-Schweiz beim Vollzug der flankierenden Massnahmen Fortschritte erzielt und die Rechtssicherheit für Entsendebetriebe erhöht werden. Die schweizerische Delegation ihrerseits hat die Kommission auf die laufenden Gespräche mit den Mitgliedstaaten hingewiesen, die mit dem Ziel geführt werden, die bestehenden Probleme, so u. a. im Bereich der Urlaubskassen oder der Garantien für Baudienstleistungen zu lösen. Die beiden Delegationen haben vereinbart, die noch ausstehenden technischen Fragen auf bilateraler Ebene weiter zu verfolgen.

Die regelmässige Aktualisierung der Anhänge garantiert das einwandfreie Funktionieren des Abkommens. Die Anpassungen der Anhänge II (Sozialversicherungen) und III (Diplomanerkennung) an die Weiterentwicklungen des EU-Rechts sind weitgehend bereinigt und bereit für die internen Genehmigungsverfahren in der EU und in der Schweiz. Der Vorsitz des Gemischten Ausschusses wurde durch den Leiter der Schweizer Delegation, Mario Gattiker, Vizedirektor des Bundesamtes für Migration, wahrgenommen. Die EU-Delegation wurde erstmals von Gianluca Grippa, Leiter der für die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und der EFTA zuständigen Einheit der Generaldirektion Aussenbeziehungen (RELEX) der Europäischen Kommission, geführt.

Bundesamt für Migration

Cablecom mit innovativem Support

Die neu erstarkte Cablecom geht neue Wege

Kunden dürfen wählen, ob sie auf Schweizerdeutsch oder auf Hochdeutsch bedient werden wollen.Die unendlichen Warteschleifen haben bei unzähligen Cablecom-Kunden für rote Köpfe gesorgt.Es ist ja wirklich deprimierend, wenn man sich heute bei irgendeinem Anbieter mit einem Problem einwählt.

Cablecom wäre nicht Cablecom, ginge beim Support nicht neue Wege. Frei nach dem Motto : "Der Weg ist das Ziel" .Jeder Kunde erhält jetzt einen Gratis-HomeTelefon mit dem er sich bei Problemen rasch einwählen kann. Während bei anderen Anbietern mit Nummern geschafft wird (möchten sie auf Schweizerdeutsch («wählen Sie die Taste 1») oder auf Hochdeutsch («wählen Sie die Taste 2») bedient werden, geht der Kabelanbieter neue Wege. Mit dem neuen Gerät können sie sich direkt einwählen und bekommen einen Kundenservice nach ihren Sprachgewohnheiten. IN der Endephase soll das Gerät mit einem Zugang in allen 4 Landessprachen und den 5 höchsten Ausländeranteilen der Bevölkerung ausgebaut werden.

Seit Ende April läuft der neue von Deutschen bediente Kundenservice, bezüglich desses man bisher «ausschliesslich positive Rückmeldungen» erhalten habe. So begrüsst auch Ralf Beyeler, Telekommunikations-Experte beim Internetvergleichsdienst Comparis, den hochdeutschen Telefondienst: «Es wäre sinnvoll, wenn Swisscom, Orange und Sunrise nachziehen würden.» Ob das allerdings reiche um das angekratzte Image der Cablecom aufzupolieren, fasst Serge Rotzer von der Bank Vontobel so zusammen: "ein Schritt in die richtige Richtung !"

Bis alle Kunden mit dem neuen Gerät ausgestattet sind, rechnet man noch vor den Sommerferien. In China läuft die Produktion jedenfalls auf Hochkurs. (Teilquelle 20 Min.ch)

IM- Kaufberatung

Donnerstag, 17. Juni 2010

Die Erde spricht.

Einfach zum Nachdenken :

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet, habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben, was alles ihr gebraucht zum Leben.
Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,was ich euch bot, betreut, gehegt.
Doch in den letzten hundert Jahren ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert, wird geraubt,weil ihr es zu besitzen glaubt.
Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen, verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht, seid stolz, wie weit ihr es gebracht.
Habt furchtbar mich im Krieg versehrt, kostbaren Lebensraum zerstört,
habt Pflanzen, Tiere ausgerottet, wer mahnt, der wird von euch verspottet -
kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur und respektiert nicht die Natur.

Drum werde ich jetzt Zeichen setzen und euch, so wie ihr mich, verletzen.
Ich werde keine Ruhe geben, an allen meinen Teilen beben,
schick euch Tsunamiwellen hin, die eure Strände überziehn.
Vulkane werden Asche spein, verdunkelt wird die Sonne sein.
Ich bringe Wirbelstürme, Regen, bald werden Berge sich bewegen,
was himmelhoch ihr habt errichtet,mit einem Schlag wird es vernichtet,
und Blitze, wie ihr sie nicht kennt, lass fahren ich vom Firmament.

Ich kann es noch viel ärger treiben, drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!
Hört, Menschen, was die Erde spricht - denn ihr braucht sie, sie braucht euch nicht!

von Hilde Philipp

WM 2010 Hymne des Vizeweltmeisters

Nur noch Giacobbo & Müller sind lustiger !

                               

What’s New, Pussy?

Verdienen Frauen, dass sie nix verdienen, weil sie so häufig Teilzeit arbeiten?


Also. Der Frauenbericht. Überrascht er uns? Eigentlich nicht. Das ist, zugegeben, auch nicht seine Aufgabe. Er sollte Fakten sammeln. Jetzt liegen sie auf dem Tisch. Frauen, besagen sie, sind besser ausgebildet als je zuvor. (Haben wir gewusst.)

Sie sind erwerbstätiger als je zuvor, soll heißen, sie gehen in größerer Zahl der Erwerbsarbeit nach als zu früheren Zeiten. (Haben wir vermutet.) Sie machen nach wie vor zwei Drittel der unbezahlten Arbeit, Kinderbetreuung, Haushalt und Altenpflege sind anhaltend Frauensache. (Verblüfft uns nicht wirklich.) Und sie verdienen immer noch weniger als die Männer. Nein, nicht immer noch, sondern immer weniger, denn die Einkommensschere geht weiter auf. Das finden wir dann doch einigermaßen befremdlich.

Obwohl, die Gründe, die dafür ins Treffen geführt wurden – nicht vom Frauenbericht, sondern in diversen Kommentaren aus Medien und Politik –, sind auch nicht neu: Frauen arbeiten in großer Zahl Teilzeit. (Eh klar, sie müssen ja auch noch, siehe oben, Kinder, Haushalt und Altvordere schupfen.) Sie kaprizieren sich auf so genannte Frauenberufe, die schlechter bezahlt werden als so genannte Männerberufe. Statt gesellschaftlich wichtige Arbeit in technischen Branchen zu leisten, interessieren sie sich fürs unwichtige Soziale. Und sie sind Weicheier bei Gehaltsverhandlungen – geben sich viel zu früh zufrieden und neigen dazu, den Sinn einer Tätigkeit wichtiger zu nehmen als das, was sie einbringt. Ja dann. Und was weiter? ........

(denn ganzen Artikel von Elfriede Hammerl können sie im PROFIL.at nachlesen)

Mittwoch, 16. Juni 2010

WM 2010 Bild des Tages

(Bild by news.at)

Wir gratulieren dem Team zum historischen Sieg  !!!!

Faktenblatt zur 6.IV-Revision

6. IV-Revision: nächster Schritt zur nachhaltigen Sanierung der Invalidenversicherung

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum ersten Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung eröffnet. Damit wird der dritte und letzte Schritt des Sanierungsplans für die IV eingeleitet. Mit dem ersten Massnahmenpaket kann das ab Ende der Zusatzfinanzierung zu erwartende Defizit halbiert werden.

Das zweite Massnahmenpaket, das der Bundesrat dem Parlament bis Ende 2010 vorlegen muss, soll die andere Hälfte des Defizits eliminieren, so dass die IV nach Auslaufen der befristeten Zusatzfinanzierung finanziell auf eigenen Beinen steht. Die Vernehmlassung zum ersten Massnahmenpaket dauert bis Mitte Oktober 2009. Es soll 2012 in Kraft treten.

Kostenwahrheit im Finanzhaushalt der IV

Der Finanzierungsmechanismus der IV soll neu so ausgestaltet werden, dass im Gegensatz zu heute jeder Franken, den die IV einspart, auch ganz ihr zugute kommt. Heute ist der Beitrag des Bundes an die IV in Relation zu deren Ausgaben definiert: es sind immer 38 Prozent davon. Das bedeutet, dass der IV nur 62 Franken gutgeschrieben werden, wenn sie 100 Franken spart. Die restlichen 38 Franken entlasten die Bundeskasse. Neu soll der Bundesbeitrag so festgelegt werden, dass er nicht mehr automatisch den Ausgaben der IV folgt, sondern dem Gang der Wirtschaft. Dies hat auch den Vorteil, dass sich der Geschäftsverlauf der IV direkt und transparent auf ihre Rechnung auswirkt. Durchschnittliche jährliche Entlastung ab 2018: 270 Mio. Franken.

IM: Lesen sie in Ruhe das Faktenblatt und bilden sie sich ihre eigene Meinung. Kommentieren möchten wir das nicht mehr. Zeugt es doch doch von Ignoranz gegenüber kranken, schwachen Mitbürgern die zu Gunsten der Parteipolitik geopfert werden. Der invalide Mensch ist nur mehr Mittel zum Zweck. Sparmöglichkeiten geben es deren Viele. Nur haben die alle nichts mit den IV-Renten kranker Menschen zu tun.

6. IV-Revision  : Faktenblatt (PDF)     Sanierungsplan

Richterliche Kritik zu immer mehr IV-Rekursen

Die Invalidenversicherung ist hoch verschuldet. Sie gewährt deshalb 40 Prozent weniger neue Renten – was die Gerichte beschäftigt. Für die ist klar: Der politische Druck führt zu einer verschärften IV-Praxis mit hastigen Entscheiden.


«Wir versuchen, Recht und Gesetz objektiv anzuwenden und weder versicherer- noch versichertenfreundlich zu urteilen», sagt Gerichtspräsident Rutishauser. Auch oder gerade deshalb, weil diese Leute eben keine Scheininvaliden seien, sondern ernste Probleme hätten. «Und weil es einen Arbeitsmarkt für sie einfach nicht gibt.».  Markus Wehrli vom Tagblatt schrieb zu dieser angetönten Problematik einen interessanten Artikel dazu. Kenner der Szene haben schon im Vorfeld vor solch einer Entwicklung gewarnt. Kommt die IV zum Entscheid, dass die Verrichtung einer Arbeit zumutbar ist, schickt sie den Antragsteller im schlimmsten Fall ohne weitere Massnahmen auf den Arbeitsmarkt zurück. Dies selbstverständlich unabhängig davon, ob dieser Arbeitsmarkt Menschen mit Beeinträchtigungen sucht. Dieser springende Punkt im Alltag war schon vor den Sparmassnahmen bekannt. Die wirtschaftliche Entwicklung trug eben nicht unbedingt bei, das sich die Lage für Betroffene verbessert. Die Schere geht immer mehr auf und die Leute verhungern zwischen zwei Stühlen.

«Die berühmten Scheininvaliden gibt es nicht – jedenfalls nicht in Fällen, die wir zu beurteilen haben», sagt Martin Rutishauser, Präsident des Versicherungsgerichts St. Gallen. Das Gericht behandelt IV-Beschwerden – Beschwerden von Personen, die gesundheitlich handicapiert sind, nicht oder nur teilweise arbeiten können und sich gegen eine Verfügung der Invalidenversicherung wehren. Über mangelnde Arbeit kann sich das Gericht nicht beklagen.

Aber nicht nur IV-Fällen werden vom Gericht entschieden, sondern auch erfahren der AHV, der Kranken- und Unfall- und der Arbeitslosenversicherung. Dabei kam es seit 2003 in der IV zu einer Steigerung von 20 % auf einen heutigen Anteil von 60 %. Die Zahl der Antragssteller zu einer richterlichen Entscheidung in Sache IV-Fällen hat sich mehr als verdoppelt. Hier spiegelt sich die Einsparungsmassnahmen zur Defizitabdeckung von 40 %nicht zugesprochener Renten. Vielfach geht es um die nackte Existenz der Betroffenen. In der Enge sind diese Menschen, weil sie aufgrund ihrer Behinderung oder Beeinträchtigung keine Arbeit finden. Und weil ihnen zweitens eine Rentenleistung von der Invalidenversicherung strittig gemacht wird.

«Psychische» unter Druck

Speziell bei «psychischen» Fälle, das heisst die gerichtlichen Beschwerden von Menschen, die an einer psychischen Krankheit, an einer Schmerzstörung, an einem Schleudertrauma oder ähnlichem leiden. Diese Zunahme ist kaum zufällig. Sie stehen im Fokus der ersten Einpsarwelle und sind die ersten welche die neue Praxis zu spüren bekommen. Rund ein Drittel der im vergangenen Jahr erledigten 478 Beschwerden wurden teilweise oder ganz gutgeheissen und erforderten in der Regel eine nochmalige Abklärung. Die IV handelt bei der Abklärungen tendenziell vorschnell und zu klärt zu wenig gründlich ab, sagt Gerichtspräsident Rutishauser.

Was bleibt ist ein schaler Beigeschmack. Werden hier Menschen doch bewusst an den Rand der Gesellschaft gerückt und sich selbst überlassen. Wie bei den Sozialinspektoren werden hier eher Kosten produziert, denn eingespart. Bedenklich. Brunout der Bürokratie und Politik.