Donnerstag, 29. April 2010

Diabetes 2 (Video)



weitere Infos : Zuckerkrankheit Typ 2, Diabetes mellitus Typ 2

Mehr mediale Aufmerksamkeit für die Armut in Europa

Im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 startet die Europäische Kommission am 12.April 2010 einen Wettbewerb für Journalistinnen und Journalisten, die sich mit diesem Schwerpunktthema befassen.

Zugelassen sind Print-, Online- und AV-Journalistinnen und ‑Journalisten. Die Preise für die originellsten Berichte mit hohem Nachrichtenwert werden auf nationaler Ebene (800 EUR) und auf europäischer Ebene (4500 EUR, 3000 EUR und 2000 EUR) vergeben. Die Sieger/innen des europaweiten Journalistenpreises des Europäischen Jahres 2010 werden am 17. Dezember im Rahmen eines Festaktes in Brüssel bekannt gegeben.

Der Wettbewerb läuft und Journalistinnen und Journalisten können ihre Beiträge bis 31. August 2010 online über die Website des Europäischen Jahres 2010 einreichen. Zugelassen sind Artikel und audiovisuelle Berichte, die zwischen dem 1. Oktober 2009 und dem 31. August 2010 von einem Medium in einem der 27 Mitgliedsstaaten, in Island oder Norwegen publiziert oder ausgestrahlt wurden. Alle Beiträge werden zunächst von einer Expertenjury auf nationaler Ebene bewertet, die für jede Kategorie eine Siegerin/einen Sieger bekannt gibt. Die nationalen Sieger/innen gehen dann in die europäische Ausscheidung, die Ende 2010 mit einem von der belgischen Ratspräsidentschaft in Brüssel organisierten Festakt abschließt.

Der Journalistenwettbewerb ist eine der bedeutendsten EU-weiten Aktionen während des Europäischen Jahres und soll auf mit Armut und sozialer Ausgrenzung verbundene Fragen aufmerksam machen. Weitere wichtige Veranstaltungen zum Themenjahr sind ein europaweiter Kunstwettbewerb, internationale Konferenzen zu spezifischen Themenbereichen wie Kinderarmut und Obdachlosigkeit sowie eine Reihe von Veranstaltungen rund um den Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut im Oktober.

Einzelheiten zum Journalistenwettbewerb finden Sie auf der Website des Europäischen Jahres 2010: http://www.2010againstpoverty.eu/?langid=de , in der rechten Leiste unter „Journalistenwettbewerb”.

Dienstag, 27. April 2010

Turmfalken live Kamera in Muttenz - Saison 2010

Der Turmfalke, Vogel des Jahres 2008, steht auf der Liste der potentiell gefährdeten Vogelarten in der Schweiz.

Die Brutplätze und auch das Futter, welches zum grossen Teil aus Mäusen besteht, wurden durch die Veränderungen in unserer Umwelt und die Intensivierung der Landwirtschaft zunehmend knapper. Seit dem Jahr 2000 verdoppelte sich die Zahl der in der Schweiz brütenden Paare wieder auf 3000 bis 5000, was als Erfolg in den Bemühungen um die Existenz der Turmfalken in der Schweiz zu werten ist. Der harte Winter hat unseren Greifvögeln jedoch zugesetzt und wir hoffen, dass sich die Bestände wieder erholen.

Mit über 1 Million Besuchern auf www.turmfalke.ch konnte eine breite Öffentlichkeit die Geburt und Aufzucht dieser wunderschönen Tiere live Beobachten.

Wir hoffen, dass auch die Brutsaison 2010 für unsere Falken ähnlich Erfolgreich sein wird und Sie viel Freude an den Einblicken über die zwei Kameras ins Turmfalkennest haben werden:

http://www.turmfalke.ch/live_cam.htm

Montag, 26. April 2010

Rückgang der Sozialhilfequote dank guter Konjunktur im 2008

Nationale Ergebnisse der Sozialhilfestatistik 2008

Im Jahr 2008 wurden in der Schweiz 221'262 Personen mit Sozialhilfe unterstützt, was einer Sozialhilfequote von 2,9 Prozent entspricht. Dank der 2008 noch guten Wirtschaftslage sank die Sozialhilfequote gegenüber dem Vorjahr zum zweiten Mal in Folge (2007: 3,1%). Wie aus den Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, verlief die Entwicklung in den Kantonen unterschiedlich. Die Sozialhilfequote stieg, wie in den Vorjahren, mit der Grösse der Gemeinde. Die Altersgruppe der jungen Erwachsenen (18-25 Jahre) konnte leicht überdurchschnittlich vom Rückgang der Fallzahlen profitieren.

Im Jahr 2008 zahlten die Sozialdienste der Schweiz in insgesamt 129'954 Fällen eine finanzielle Leistung aus. Da ein Fall mehrere Personen umfassen kann, waren 221'262 Personen zur Existenzsicherung teilweise oder ganz auf Sozialhilfe angewiesen. Dies entsprach 2,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr waren 2008 rund 5 Prozent weniger Menschen in der Schweiz auf die Leistungen der Sozialhilfe angewiesen. Da sich die konjunkturelle Entwicklung jeweils verzögert auf die Sozialhilfe auswirkt, werden die möglichen Folgen des im letzten Quartal 2008 entstandenen konjunkturellen Einbruchs erst in den Sozialhilfedaten der folgenden Jahre sichtbar.

Unterschiedliche Entwicklungen in den Kantonen

Wie im Vorjahr wiesen die Kantone Basel-Stadt, Neuchâtel, Waadt, Bern, Genf und Zürich die höchstenSozialhilfequoten auf. Während in den Kantonen Basel-Stadt (von 6,6% auf 6,1%) und Zürich (von 3,7% auf 3,3%) überdurchschnittliche Rückgänge der Sozialhilfequote festgestellt wurden, blieb die Quote in Neuchâtel (6,0%) stabil und stieg in der Waadt sogar leicht an (von 4,7% auf 4,8%). Weiterhin hatten die ländlich geprägten Kantone der Zentral- und Ostschweiz sowie die Kantone Wallis und Jura die tiefsten Sozialhilfequoten.

Alleinerziehende benötigen am häufigsten Sozialhilfeleistungen

Bei Auswertungen zur Fallstruktur bilden nicht die unterstützen Personen, sondern die Sozialhilfefälle Unterstützungseinheiten mit einer oder mehreren Personen) die Grundlage. 3,6 Prozent der Privathaushalte in der Schweiz sind auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen. Weit mehr als die Hälfte von ihnen sind Ein-Personen-Fälle (60%). Es sind aber die Alleinerziehenden, die ein besonders hohes Sozialhilferisiko zu tragen haben: Bezogen auf alle Haushalte in der Schweiz, erhalten 16,4 Prozent der Haushalte mit nur einem Elternteil Sozialhilfeunterstützung. Die finanzielle Belastung durch die Kinderkosten verbunden mit beschränkter Möglichkeit einer ausreichenden Erwerbsarbeit infolge der Kinderbetreuung führt zu einem erhöhten Sozialhilferisiko.

Samstag, 24. April 2010

Schiefe Optik Frau Fuhrer !

Es geht nicht darum, ob man es politisch und moralisch vertreten kann, die Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer nach 15 Jahren mit einem grossen, teuren Fest aus ihrem Amt in der Zürcher Kantonsregierung zu verabschieden. Es mag sicher ein Abschied aus einer grossen politischen Karriere sein, sagen die einen. Egal aus welchem Lager die Stimmen ertönen. Bedenklich wenn ihre eigenen Partei es für angemessen findet, ihr solcherart für ihre politische Arbeit zu danken. Ich kenne Frau Fuhrer nur aus den Medien, den Berichten und nicht zuletzt durch ihre Krebserkrankung.

Ob jetzt am 29.dM. dazu verwendeten Geldmittel aus Überzahlungen, Rücklagen oder aus der Portokasse stammen – es bleiben so oder so Steuergelder. Mir geht es aber eben um ihre Krankheit und ihre persönliche Darstellung in den Medien. So wie sie uns die Presse und sie sich selbst präsentiert. Bei der Migros würden ein Überschuss in der Kasse einer Kassiererin restlos eingezogen.

Die Zürcher SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer (56) hat Krebs" titelte der Blick. Ihr Ehemann Fredy sprach mit Blick.ch über die Krankheit: «Sie wusste sofort, dass es Krebs war.»“ Das Interview mit ihrem Ehemann endet mit der Frage: " Was geht Ihnen durch den Kopf in diesen Tagen, Herr Fuhrer? Man weiss manchmal nicht, was man hat, wenn man gesund ist. Gesund sein ist das Grösste. Und man kann es nicht genug sagen: Frauen, lasst euch rechtzeitig kontrollieren! “

Ich will stärker sein

Sie selbst in der Schweizer Illustrierten: “Sie wollen den Krebs besiegen? " Fuhrer : “ Es gibt verschiedene Arten, mit der Krankheit umzugehen. Seit meine Diagnose öffentlich ist, kommen Leute auf mich zu, erzählen von ihren Erfahrungen. Es gibt Menschen, die akzeptieren den Tumor. Die sagen: Der gehört jetzt zu mir, aber sie sagen ihm: Halt dich still! Ich kann das nicht. Ich kämpfe mit aller Kraft. Ich will stärker sein! “.

Schwerkrank tritt die Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer zurück. Auf «Tele Züri» sprach sie ohne Tabu über ihren Kampf gegen den Krebs. Kein Tag verging also ohne irgendwelche Medienpräsenz. Zusammenfassend wünschen sich alle Frauen und Männer in diesem Land, die mit der Diagnose Krebs leben müssen, dass, was sich Frau Fuhrer wünscht : Sie wollen den Krebs besiegen. Ihnen fehlt aber das soziale Umfeld, die Anerkennung für einen IV-Rente uv.a.m. Vor allem wurden sie nicht so grosszügig aus einem langen Arbeitsleben verabschiedet.


Die Autorin Irène Dietschi hat in Ihrem Buch Geschichten von Krankheit, Hoffnung, Mut und Liebe, gesammelt. Gerd Nagel ist im Zenit seiner Karriere als Onkologe, als er selber Krebs bekommt; die Fernsehjournalistin Monika Schärer wird durch die Diagnose Brustkrebs aus ihrem Schaffensdrang gerissen; das Glück der jungen Eheleute Rey ist jäh bedroht, als ihr kleiner Sohn an Leukämie erkrankt; der ehemalige Radrennfahrer Robert Dill-Bundi, Olympiasieger 1980, kämpft seit über drei Jahren gegen einen Hirntumor und hat Zukunftspläne.

Zum 100-jährigen Bestehen der Krebsliga Schweiz porträtiert Irène Dietschi Menschen, die selbst von Krebs oder als Angehörige betroffen sind. Neben Leid und Schmerzen, die eine Krebsdiagnose unweigerlich mit sich bringt, hat sie auch viel Hoffnung und Zuversicht angetroffen. Die Geschichten zeigen, welche Zäsur Krebs im Leben bildet, und gleichzeitig, welche Kraft die Menschen entwickeln, weil sie leben wollen. Buch («Krebs. …und das Leben geht weiter.»)

Wie gesagt ich kenne Frau Fuhrer nicht persönlich. Ich kenne eine Menge Leute die an Krebs erkrankt sind. Sogar meine eigene Frau musste diese Diagnose erfahren. Um diesen Artikel für heute auf den Punkt zu bringen. In Zeiten wie diesen, wo Vereinigungen und Stiftungen mit gekürzten finanziellen Mittel die doppelte Arbeit erledigen sollen, wären sie wohl berechtigterweise und als Vorbild und Kämpferin gegen den Krebs in die Geschichte eingegangen, wenn sie z.B. den grössten Teil der publizierten Kosten der Krebsliga gespendet hätten. Man könnte sich mit ein paar Eingeklemmten an einen passenden Ort zusammengesetzt und ihren Übergang in den Ruhestand feiern. Mit Limo und Mineralwasser und Kaffee. Der Zeit angepasst.

Wir wollen gemeinsam stärker sein

Ja dann hätte ich den Hut gezogen, bis tief zum Boden des Alltags und wäre erfürchtig erstarrt.
"Diese Rita Fuhrer ist eine Kämpferin." Sie hat sich für einen bescheidenen Abschied von einer grossen politischen Karriere eingesetzt. Gemeinsam und/oder im Geiste von Gleichbetroffenen. Sie steht gemeinsam in der ersten Reihe und unterstützt die Forschung bei der Bekämpfung der Geisel der Menschheit. Aber Märchen werden wo anders geschrieben. Schade. Wir wollten auch gerne alle stärker sein. Gemeinsam und nicht einsam.

Zum Thema : Sie braucht Ruhe nach dem Sturm - Tagesanzeiger.ch

Freitag, 23. April 2010

Heimat ist relativ

Heimat ist für mich ein relativer Begriff. Für manche mag sie mit dem Geburtsort verbunden sein. Andere assoziieren ihren aktuellen Wohnstandort damit. Andererseits wissen wir heute, dass die Welt nicht wie ursprünglich angenommen eine Scheibe ist, sondern sich als sogenannter blauer Planet in einer kugelähnlichen Form darstellt. Auf den Polkappen etwas abgeflacht.

Wo wir nun auf unserem Planet Erde schlussendlich unsere oder jeder für sich, seine persönliche "Heimat" findet hängt von vielen, nicht beeinflussbaren Faktoren ab. Ist Australien die Heimat eines Neugeborenes, dessen Schweizer Eltern sich berufsbedingt ebenort aufhalten. Abgesehen von den jeweiligen Gesetzen wird es dann eher auf eine Doppelstaatsbürgerschaft hinausgehen. In diese Richtung könnte man wahrscheinlich noch eine Weile weiter philosophieren.

Dabei stellt sich für mich die grundsätzliche Frage: “Brauchen wir für ein schönes, erfülltes Leben überhaupt so etwas, was langläufig als Heimat bezeichnet wird ?”. Für weniger patriotisch veranlagte Zeitgenossen stellt sich die Frage wahrscheinlich gar nicht. Umgekehrt, kann diese Form des Heimatbegriffes manchmal eher belasten, denn ein Wohlgefühl auszulösen. ZB. Wenn ich in einer Diktatur lebe oder mein Land permanent in Kriege verwickelt ist.

Schon mit 14 Jahren begann für mich eine längere Phase der Lehr- und Wanderjahre im Fremdenverkehr, weit weg von meinem Gbeurtort. Diese Zeit hat mich sicher geprägt und zur Selbstständigkeit gelehrt. Zu Heimat gehört aber meines Erachtens auch die persönliche Gefühlsebene. Fühle ich mich an einem Ort wohl und es gefällt mir die Örtlichkeit, bin ich schon einen ersten Schritt weiter. Wenn ich dann noch das Gefühl erleben darf, dort akzeptiert zu werden, als Mensch mit all meinen Ecken und Kanten bin ich dem Ziel schon näher. Doch das Sahnehäubchen des Heimatgefühls liegt in der Zweisamkeit und in einer Familie. Einen Menschen zu haben, mit dem man alles teilen kann, dem man Liebe gibt und diese erwidert wird. Der hinter einem steht und ohne gross zu fragen hilft.  Dieses Gefühl lässt Ländergrenzen verschwinden.

Heimat ist für mich jenes Umfeld, egal auf welchem Ort des Planeten, der mir ermöglicht meine Leben so zu leben wie ich es mir wünsche und wo ich von den Menschen ohne Wenn und Aber aufgenommen wurde, unabhängig meines sozialen Status - ohne gesetzlichen Hürdenlauf , Fremdbestimmung und Religionsvorgaben.

Heimat kann man nicht kaufen - Heimat kann man nur erfühlen, erleben. Einfach da sein. Dazu eignet sich im Prinzip jeder Punkt auf dieser Erde.

“Ich bin das Leben, das leben will, inmitten von Leben das leben will” (A.Schweitzer)


Donnerstag, 22. April 2010

Vulkanasche treibt SeniorInnen auf die Fenstersimse

Tragisch für jene Pensionisten, welche ohnehin jeden Rappen zweimal umdrehen müssen. Sie bekommen keinen Zuschüsse und müssen selbst Hand anlegen , wenn sie wieder saubere Scheiben haben möchten.

Bei solchen Bildern bleibt einen das Herz stehen und fragt sich berechtigtweise: "Muss denn das sein ?" Solche Bilder möchte man einfach nicht mehr sehen. Umgekehrt möchten diese ihre liebgewonnen Alltagserlebnisse via Fensterblick nicht missen. Hier kann man nur hoffen, dass sich dank Nachbarschaftshilfe, das einen oder andere Fenster wieder mit klarem Durchblick zeigt. (Bild : spassfieber.de)

Was ist los in der Schweiz ? Eine 81 jährige Ärztin muss heute noch praktizieren um über die Runden zu kommen. Wenn dann mal kleinere bürokratische Fehler passieren, steht sie sofort im Fokus der Tagespresse. Erst seit kurzem geht die Zürcher Staatsanwaltschaft systematisch gegen Ärzte vor, die falsche IV-Gutachten schreiben. Herta K. ist einer der ersten Fälle vor Gericht. Wie sieht es umgekehrt mit den Opfern der restriktiven IV-Politik aus, wo Ärzte ohne Patienten je gesehen zu haben, diesen die IV absprechen. Darüber schweigt die Presse. Glaubwürdig ? Vorallem wen man nur genehme Leserbriefe veröffentlicht (Blick.ch)

Auf Anfang Monat hat die IV Blinden das Hundegeld gekürzt. Die Betroffenen sind enttäuscht und wütend. Hier zeigen sie, was ihre Helfer so wertvoll macht. Für die betroffenen Hundehalter bedeutet die Sparaktion aber eine einschneidende Massnahme.

Einfach eine verkehrte Medienwelt oder einen unglückliche Häufung von Bad News. Nebenbei läuft es allgemein wie gehabt. Die Banken pushen sich gegenseitig. IV-Renten werden eingespart und mancher sitzt zwischen zwei Stühlen. Das Gesundheitswesen entwickelt sich zum Sparefroh der Nation ohne das die Patienten oder umgekehrt das Personal etwas merkt. Verstehe einer noch diese Welt.

Bundesrat regelt formelle MWST-Anpassungen Satzerhöhung zu Gunsten der IV

Die von Volk und Ständen 2009 gutgeheissene Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung (IV) kann auf den 1. Januar 2011 in das neue Mehrwertsteuergesetz überführt werden. Der Bundesrat hat heute Mittwoch die entsprechende Verordnung verabschiedet. Zudem werden die Umsatzgrenze und die Steuerschuldgrenze für Steuerpflichtige angepasst, die nach Saldosteuersätzen abrechnen.

Am 27. September 2009 haben Volk und Stände beschlossen, die MWST-Sätze für die Zusatzfinanzierung der IV zu erhöhen. Die Erhöhung der Steuersätze tritt per 1. Januar 2011 in Kraft. Sie ist zeitlich auf sieben Jahre befristet. Für diese Dauer werden der Normalsatz von derzeit 7,6 auf neu 8 Prozent, der reduzierte Steuersatz von derzeit 2,4 auf 2,5 Prozent und der Sondersatz für Beherbergungsleistungen von derzeit 3,6 auf 3,8 Prozent angehoben. Neben der Überführung der neuen Sätze in das aktuelle MWST-Gesetz war auch eine Anpassung der Limiten bei der Saldosteuersatzmethode nötig. Damit wird sichergestellt, dass steuerpflichtige Personen auch nach der Erhöhung der Steuersätze diese vereinfachte Abrechnungsmethode anwenden können. Die Umsatzlimite wird für die sieben Jahre von 5 Millionen Franken auf neu 5'020'000 Franken und die Steuerschuldgrenze von 100'000 Franken auf neu 109'000 Franken angehoben. Steuerpflichtige Personen, die pro Jahr nicht mehr als den entsprechenden Umsatz aus steuerbaren Leistungen erzielen und im gleichen Zeitraum die Steuerschuldgrenze nicht überschreiten, können nach der Saldosteuer-satzmethode abrechnen.

Nicht zu verwechseln ist die Anhebung der MWST-Sätze für die Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung (IV) mit der Reform zur Vereinfachung der MWST. Der erste Teil der Reform mit über 50 Massnahmen war vom Parlament im Juni 2009 verabschiedet worden und trat am 1. Januar 2010 in Kraft. Der zweite Teil der Reform ist noch hängig. Mit diesem zweiten Teil der Reform soll die MWST noch konsequenter vereinfacht und das Wachstum der Volkswirtschaft angekurbelt werden.

Eidgenössisches Finanzdepartement

Dienstag, 20. April 2010

Der 24. April 2010 steht im Zeichen der Armutsbekämpfung

Armut halbieren

Mit einem nationalen Aktionstag macht Caritas die Armut in allen Regionen der Schweiz zum Thema und ruft die Kantone dazu auf, wirksame Massnahmen zu ergreifen.

Alle Veranstaltung finden Sie unter Kampagne/Veranstaltungen. In 13 Kantonen machen die Regionalen Caritas-Stellen mit Aktionen darauf aufmerksam, dass Armut in der Schweiz jeden treffen kann. Kulturschaffende und Prominente helfen mit, Öffentlichkeit für das noch immer wenig beachtete Problem der materiellen Not und Perspektivenlosigkeit in einer reichen Gesellschaft zu schaffen.

In Zürich tragen Theaterschaffende auf dem Hirschengraben Texte vor, in Bern wird die Armut mit Mauersteinen symbolisch abgebaut. In Neuchâtel findet eine grosse Veranstaltung im „Centre de la Maladière“ statt. Zahlreiche Freiwillige unterstützen die Aktionen und helfen mit, die Botschaft „Armut halbieren“ in die Bevölkerung zu tragen. So nehmen über 200 Läuferinnen und Läufer an den Stadtläufen von Lausanne und Luzern teil, um Geld für Armutsprojekte zu sammeln. Auch in Aarau, Baden, Basel, Chur, Delémont, Freiburg, Nyon, Porrentruy, Sirnach, Genf, St.Gallen, Vevey, Weinfelden und Yverdon-les-Bains finden Aktionen statt.

Link: Die Veranstaltungen im Detail

Gemäss Schätzung der Caritas ist jede 10. Person in der Schweiz arm. Mit der kürzlich präsentierten „Gesamtschweizerischen Strategie zur Bekämpfung der Armut“ hat der Bundesrat das Thema auf die politische Traktandenliste gesetzt. Dabei machte er auch deutlich, dass bei der Bekämpfung der Armut in der föderalistischen Schweiz die Kantone eine wichtige Rolle spielen. Caritas will die Kantone bei der Armutsbekämpfung in die Pflicht nehmen und fordert von ihnen einen jährlichen Armutsbericht, wie sie heute bereits in einzelnen Kantonen bestehen.

Sonntag, 18. April 2010

Dem Krebs ein Gesicht geben

Diagnose Krebs – Leben zwischen Bangen und Hoffen

Krebs trifft jeden zweiten Menschen. Mit der Diagnose beginnt ein Leben zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Kampf und Resignation. Betroffene und Angehörige erzählen im Club, was es heisst, an Krebs zu erkranken, was es bedeutet, als Krebskranker in der Öffentlichkeit zu stehen und wie schwer es sein kann, mit der Ungewissheit zu leben. Zudem erklären Ärzte, was moderne Krebsmedizin leisten kann und dass heute die Hälfte der Kranken geheilt werden.

Club vom 13.04.2010
by SFDRS Schweiz

Mehr Infos Krebsliga Schweiz

Samstag, 17. April 2010

Best of the Bob Blog Awards 2010

Willkommen bei den BOBs, der weltweit größten internationalen Awards für Weblogs, Podcasts und Videoblogs. Angefangen im Jahr 2004 haben die BOBs gewachsen zu 11 Sprachen umfassen. Die Gewinner des diesjährigen Awards werden sowohl von einer internationalen Jury von Bloggern und durch Online-Voting entschieden.

Ushahidi.com (http://blog.ushahidi.com/ )gewinnt Best Weblog Award für das Jahr 2010!

Die Jury der sechsten jährlichen BOBs hat ihre endgültigen Entscheidungen in jedem der siebzehn Kategorien vorgenommen. Von den elf Finalisten in der Kategorie Best Weblog, Ushahidi (Englisch: "Testimony") hieß der Sieger nach einer hitzigen Debatte Runde unter den Juristen.

Die Jury war letztlich Übernahme durch innovative Ansatz Ushahidi's zum Sammeln und Zusammenstellen von Informationen von den Nutzern und der wichtigen Rolle, die sie bereits in Krisensituationen hat der ganzen Welt gespielt habe. Die Site wurde in Kenia im Jahr 2008 als ein Weg zu helfen, die Bürger zu navigieren, dass die Turbulenzen der Nation Präsidentschaftswahlen gefolgt gegründet. Es ist jetzt ein Open-Source-Plattform zur Verfügung, um alle Websites oder Anwender, die interaktive Karten, die von Crowdsourcing generiert - die Sammlung von Daten von Benutzern erstellen möchten. Ushahidi verwendet wurde, z. B. im Gefolge des diesjährigen Katastrophe in Haiti, um die Opfer des Erdbebens zu verfolgen.

Lesen Sie die vollständige Liste der Jury die Gewinner hier.

Herzlichen Glückwünsche gehen auch an Osama Romoh, deren Blog hieß Best Weblog durch unsere Benutzer Wähler. Die jordanische Blogger schreibt satirisch und ironisch über soziale Themen und Entwicklungen in seinem Land. Vielen Dank an alle, die in unserer Jury teilgenommen und die Ausübung der Stimmrechte - und vor allem die Blogger!

Infomagazin 2006 bei Best Bob Blogs Award 2006 im Spitzenfeld

Unsere Plattform Infomagazin und Blog wurde 2006 für die Schweiz bei diesem Wettbewerb als einziger Vertreter im internationalen Feld von 5000 Blogs nominiert und erreichte letzendlich mit dem dritten Rang in der Kategorie Deutsch einen achtbaren Erfolg. Lesen sie dazu  mehrt in unseren damaligen Beitrag nach  : Freud und Leid    Blog IM  / Tagblatt .ch : Systemkritiker

Donnerstag, 15. April 2010

Abzocker belohnen – das Volk bestrafen?

NEIN zum Abbau bei der Arbeitslosenversicherung

Unseriöse Finanzierung:
Die Arbeitslosenversicherung ist in der Krise der Garant für soziale Sicherheit und als Stabilisator wirkungsvoller als jedes Konjunkturprogramm. Dieses Kernstück des Sozialstaats ist wirtschafts- und gesellschaftspolitisch zu wichtig, als dass es über Jahre unterfinanziert sein kann. Bis Ende 2011 weist die Arbeitslosenversicherung voraussichtlich rund neun Milliarden Franken Schulden auf. Die vom Parlament vorgeschlagene Sanierung dauert – optimistisch geschätzt – mindestens 16 Jahre. Das heisst, es kommen mindestens noch zwei weitere Rezessionen auf die unterfinanzierte Sozialversicherung zu, bevor die Sanierung mit diesem Finanzierungsmodell abgeschlossen wäre. Das ist unseriös und öffnet Tür und Tor für einen noch weitergehenden Leistungsabbau in den nächsten Jahren. Ursache für das heutige Defizit ist keineswegs die Leistungshöhe der Arbeitslosenversicherung, sondern eine übertriebene Senkung der Beitragssätze (basierend auf unrealistisch tiefen Annahmen für die Anzahl Arbeitslose).

Ungerechte Überwälzung:
Werden jetzt die Leistungen gekürzt, trifft diese Sparmassnahme genau jene Personen, die unverschuldet durch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Arbeit verloren haben. Während die Bankmanager in den Teppichetagen am Zürcher Paradeplatz bereits wieder mehrere Milliarden Boni kassieren, sollen Arbeitslose weniger Taggeld erhalten, sowie früher ausgesteuert und in die Sozialhilfe abgeschoben werden. Der vorliegende Revisionsentwurf zerstört die Balance zwischen Flexibilität am Arbeitsmarkt und sozialer Absicherung.

Fatales Signal zum Arbeitsstart:
Gut ausgebildete junge Berufsleute müssten neu jede Arbeit annehmen, ohne Rücksicht auf ihre Ausbildung. Die Zumutbarkeitskriterien sollen massiv verschärft, die Taggelder für unter 25-Jährige gekürzt und die Wartezeiten erhöht werden. Das ist schikanös, demotivierend und beeinträchtigt die Perspektiven der Jungen auf dem Arbeitsmarkt. Es ist aber auch ökonomisch unsinnig, wenn aus kurzfristigen Überlegungen wertvolles Knowhow nicht genutzt wird bzw. genutzt werden kann.

Bund verzichtet auf Mittel gegen die Krise:
Künftig soll es nicht mehr möglich sein, für Regionen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit die Zahl der Taggelder auf 520 zu erhöhen. Diese Änderung wäre völlig fehl am Platz. Gerade die aktuelle, regional sehr unterschiedlich ausgeprägte Krise zeigt, dass dieses Instrument für die betroffenen Kantone wichtig ist. Die Kantone Jura, Neuenburg, Waadt, Tessin sowie der Berner Jura vermögen derzeit auf diese Weise die schlimmsten Folgen der Krise abzufedern. Wider jegliche ökonomische Vernunft soll dieses Instrument jetzt ersatzlos gestrichen werden. Bund schiebt die Probleme an Kantone und Städte ab: Der Bund spart mit seinen Kürzungen 600 Millionen Franken jährlich ein. Nur verschiebt er diese Kosten grösstenteils einfach an die Kantone, Städte und Gemeinden. Diese müssen mit Sozialleistungen einspringen, wenn die Zahl der Taggelder oder deren Höhe gekürzt wird.

Mehr Sicherheit statt Abbau:
Die aktuelle Situation zeigt, dass im Falle einer Rezession entgegen der bürgerlichen Abbauideologie längere Bezugsdauern für Taggelder unumgänglich sind. Werden diese nicht gewährt, muss stattdessen einfach die Sozialhilfe einspringen. Und vor allem wird die Wiedereingliederung der Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt erschwert. Was die SP verlangt, ist daher eine längere statt eine kürzere Bezugsdauer. Eine starke Arbeitslosenversicherung ist mit einem leicht erhöhten Lohnbeitrag sowie einer analog zur AHV ausgedehnten Beitragspflicht problemlos zu finanzieren. Zudem lässt sich das Defizit so deutlich schneller abzubauen.

Weiterbilden statt aussteuern:
Rund ein Drittel der Arbeitslosen verfügen über keinen anerkannten Bildungsabschluss. Dennoch kommt trotz vorhandener Mittel nur eine lächerlich kleine Zahl in den Genuss von Ausbildungszuschüssen. Die SP verlangt, dass der Bundesrat diese Verwendung von Ausbildungszuschüssen bei Arbeitslosen nach deren Möglichkeiten und Kapazitäten fördert. Und grundsätzlich muss die Zeit von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit viel stärker und gezielter als bisher für eine verbesserte Qualifizierung und Weiterbildung der betroffenen Personen genutzt werden. Nicht mit gekürzten Leistungen sondern mit Aus- und Weiterbildungen lässt sich verhindern, dass schlecht oder ungenügend qualifizierte Arbeitnehmende immer wieder ihre Arbeit verlieren werden. (Quelle: SP Schweiz)

Mittwoch, 14. April 2010

Auch WAK-N will keine Decharge für UBS-Führung

Ein klares Signal für die UBS-GV

Die nationalrätliche Wirtschaftskommission WAK spricht sich auf Antrag der SP gegen die Decharge-Erteilung für die frühere UBS-Führung aus. Dies ist ein handfestes Misstrauensvotum der Politik an die Adresse der alten Garde bei der UBS und ein deutliches Signal, dass das Vorgehen der UBS-Spitze inakzeptabel und das Vertrauen in die Bankleitung endgültig erschüttert ist. Angesichts der laufenden parlamentarischen Untersuchungen, und insbesondere der breiten Absicht zur Einsetzung einer PUK in der Sommersession, ist keine vorzeitige Decharge zu erteilen. Die Generalversammlung darf den politischen und allenfalls juristischen Untersuchungen des UBS-Debakels nicht vorgreifen. Die UBS-Leitung täte gut daran, ihr arrogantes Gebaren endlich abzulegen und sich mit der Politik zusammen für einen gesunden Finanzplatz im Dienste der Gesamtwirtschaft und zum Wohle des Landes einzusetzen.

„Too Big To Fail“-Problem:

Studie im Auftrag der SP Schweiz zeitigt erste Zwischenresultate
Die SP Schweiz sucht intensiv nach Auswegen aus der „Too Big To Fail“-Problematik der Schweizer Grossbanken. Faktisch hat die Eidgenossenschaft im schlimmsten Fall für die UBS oder die CS aufzukommen, wie das im Oktober 2008 bereits der Fall war, aber bei einem nächsten Mal das ganze Land an den finanziellen Abgrund führen könnte. Diese eigentliche Staatsgarantie wird aber nicht abgegolten und es wurden in der Vergangenheit keine politischen Forderungen an diese Haftung geknüpft. Die SP Schweiz hat darum ein Positionspapier zur „Too Big To Fail“-Problematik verfasst und lässt die definitiven Lösungsvorschläge von Professor Urs Birchler vom Institut für Schweizerisches Bankenwesen an der Universität Zürich ausarbeiten. Der Zwischenbericht der Studie lässt erste Rückschlüsse und Folgerungen zu.

Die Studie bestätigt eine Vermutung der SP: "Die unfreiwillige faktische Staatshaftung gefährdet auf längere Sicht nicht nur das finanzielle Gleichgewicht der Eidgenossenschaft und den Wirtschaftsstandort Schweiz, sondern auch das Rechtssystem, den sozialen Frieden und die marktwirtschaftlich-demokratische Ordnung.“ Die Problemlösung ist indes komplex: „Einen einfachen Ausweg aus der Haftungsfalle des Staates gibt es nicht. Dies liegt an der Struktur des Problems: Der Staat kann sich nicht zum Voraus binden, einer bedrohten Bank nicht zu helfen.“

Erste Massnahmen wurden international bereits ergriffen und werden offenbar auch national diskutiert. So ist eine Verschärfung der Eigenmittelbestimmungen in Vorbereitung. Und dem Vernehmen nach denkt man im Finanzdepartement auch über eine Sondersteuer für Banken nach. Darüber hinaus sind weitergehende Massnahmen zu prüfen, welche die SP Schweiz in ihrem Positionspapier vorgeschlagen hat und die gemäss dem Zwischenbericht zur Studie näher untersucht werden sollen:

Eigenmittelvorschriften:

Eigenmittelanforderungen waren schon vor der Grössenproblematik ein wichtiges Instrument der Bankenregulierung. In der Finanzkrise hat die Ergänzung der risikogewichteten Eigenmittel durch eine “leverage ratio” geholfen, das Wachstum des Geschäftsvolumens bei erodierender Eigenmittelbasis einstweilen zu bremsen. Strukturierung der Bankkonzerne: Vorschriften zur Grösse oder Strukturierung der Bankkonzerne verdienen eine eingehende Prüfung. Bei einer allfälligen Regulierung stellt sich auch die Frage, welche Behörde allenfalls für deren Vollzug zuständig sein soll.

Sanierungsmassnahmen:

Auch die besten Massnahmen zur Prävention oder Strukturierung der Bankkonzerne können eine Bankinsolvenz nie völlig ausschliessen. Unerlässlich ist deshalb eine verlässliche Regelung, wer im Insolvenzfall die Diskrepanz zwischen den Schulden einer Bank und ihrem Vermögen trägt.Der Zwischenbericht kommt zum Schluss: „Es scheint unwahrscheinlich, dass eine einzelne Massnahme fähig ist, das Problem im Alleingang zu lösen (im Sinne einer allumfassenden „Patentlösung“). Umgekehrt dürfte auch ein unkoordinierter Mix verschiedener Regulierungen das Problem eher verschärfen als lösen. Wichtig ist deshalb, dass die verschiedenen Elemente einer Regulierung konzeptionell aufeinander abgestimmt sind.“

Die vollständige Studie zur Too Big To Fail-Problematik wird ca. Ende Mai 2010 erwartet. Quelle/Bild/MM: SP Schweiz

Blognachlese  vom 14. zur Generalversammlung : UBS: Aktionäre mit 53% gegen Décharge für 2007
- Lupe - der Satireblog
- Swiss Info.ch
- Stöhlker Blog 

Dienstag, 13. April 2010

Ein Infoleck, ein Abgang und Fragen dazu

Die Staatswirtschaftliche Kommission (StwK) des St. Galler Kantonsrates nimmt die Arbeit am Fall SVA auf. Im Fokus steht nebst SVA-Direktor Linus Dermont das Verhalten von Verwaltungskommission und Regierung.

So berichtete einleitend das Tagblatt vom 10. d.M.. Ja gar die Rede von einem gescheiterten Putsch geisterte durch die Gazetten. Derzeit ist die Staatswirtschaftliche Kommission am prüfen. Erhofft wird ein transparentes Ergebnis. Würde ich nur für fair finden, wenn ich bedenke das IV-Antragssteller bis zur Farbe der Unterhose ihrer Grossi alles penibel aufführen müssen. SVP Mitglied Gutmann ( ist Mitglied der Verwaltungskommission ). Er würde also über Insiderwissen verfügen. Die behält er allerdings noch bei sich. Jedenfalls verspricht er einen lückenlose Aufklärung.

Dass sich die Verwaltungskommission im Laufe der Entwicklung von der Regierung – und ihrer Präsidentin – zu Unrecht in ein schiefes Licht gestellt fühlte, ist bekannt. Jetzt heisst es einfach den gordischen Knoten zu zerschlagen und Fakten zu schaffen. Um so mehr man offenbar nicht immer das Heu auf der selben Bühne zu haben schien.

Dann gilt es noch das Informationsleck zu finden, welche die ganze Geschichte erst via Sonntagszeitung ins Rollen brachte. Warum verlies die neu Leiterin der IV schon nach fünf Monaten ihren Posten. Es wurde da und dort vielleicht etwas ungeschickt agiert. Viele Fragen bleiben im Raum stehen. Gerne interessiert sich der einfache Bürger, wie es denn da oben so läuft, wenn es Klärungsbedarf gibt. Umgekehrt kennen es ja tausende Antragssteller von ihren Anträgen. Noch agiert man offenbar so ganz ohne Soziainspektoren und Detekteien. Wir sind auf ein transparentes Ergebnis gespannt.

Montag, 12. April 2010

Plastikkartenwelt

Sicher kennt es der ein oder andere. Man schleppt sich antriebslos über die Tage. Erledigt nur das Notwendigste und findet trotzdem keine richtige Entspannung. Es mag nichts klappen und alles scheint sich gegen einem zu verschworen haben. Ist das schon ein nahmendes Burn-Out ?

Da liest man die Nachrichten mit Meldungen zu Prominenten welche mit ihrem Krebs kämpfen. Als ob dieser nur VIP`s befällt. Haushalte am Existenzminimum müssen solche Problem ebenso nebenbei lösen. Fernab jeglicher Anteilnahme durch die Medien. Nachdem jeder 10-te Bürger von Krebs betroffen ist, gibt es da also nicht allzu viel Unterschiede. Ausser, die Mama Normalo muss nach der Chemo wieder an den Herd und für die Familie kochen. Da haben es die Prominenten schon leichter. Da darf sogar der Partner mit ins Krankenhaus einziehen und dem Liebsten oder der Liebsten beistehen während der Behandlung.

Sylvia van der Vaart ( Jurorin bei DSDS/D) verschenkt jetzt sogar ihre Perücke an einen Bedürftige, weil sie anscheinend erkannt hat, Krebs kann man nicht davonlaufen und nicht unter einer Perücke verstecken . Da wird sich aber jemand aus dem gemeinen Volk freuen über soviel Grossherzigkeit. Andererseits bleibt man in den Schlagzeilen, tanzt sie doch jetzt ohne Perücke aber mit MakeUp. Interessant wie viele Nichtrauche runter den prominenten Opfern sind. Da gibt es leider keine Studie dazu, die ins Bild passen würde.

Allgemeinversicherte werden ja länger wie mehr abgeschoben. An ihnen spart man, als ob morgen die Welt untergehen würde. Dazu habe ich ja schon mehrmals geschrieben. Doch der neueste Aufreger der Woche für mich ist das Unispital Zürich. Früher konnte man dort via Internet Fragen stellen und bekam ein paar Tage später eine Zweitmeinung oder einen anderen Ansatz. Kostet Geld. Ist mir irgendwie klar. Doch diesmal fuhr ich fast aus der Haut. Wie gewohnt stellte ich meine Frage. Führte meine 20 Medikamente im Onlineformular ( Sie fragen, wir antworten) an und stellte meine Frage, in der Hoffnung auf eine fachliche Zweitmeinung. So wie es die Werbung für diesen Service auf der Webseite verspricht. Dann geht es zur Kasse. 20 FR würde diese Frage kosten. Aber erst jetzt offenbart sich die Zweiklassenmedizin in seiner ganzen Vielfalt. Bezahlung geht nur per Kreditkarte. Heisst im Klartext, ein kleiner IV-Rentner ohne Golden Card muss leider an dieser Stelle abbrechen und bleibt aussen vor.

Antwort eines verantwortlichen Arztes. Ich könnte doch die Kartendaten eines Bekannten nutzen. Nur meine Bekannten kommen alle nur knapp über die Runden und kennen Visa und wie sie alle heissen nur von der Werbung. Schade – auch hier hat der kleinen Unterschied zugeschlagen. Die Besservedienenden bleiben so unter sich. Ich fühle mich ausgegrenzt. Warum geht das nicht mehr mit dem guten alten Zahlschein? Paradox – diejenigen welche es sich ohnehin leisten könnten einen Arzt zu besuchen, werden bevorzugt.

Vielgelobte Hilfsangebote werden so zur Farce. Jeder hält nur mehr die Hand auf !!!

Freitag, 9. April 2010

Ältere Kundinnen und Kunden Herausforderung für den Verkehr

Die Zunahme der älteren Menschen in der Schweizer Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten auch auf den öffentlichen Verkehr (öV) massgebliche Auswirkungen haben. Die öV-Unternehmungen sind gesetzlich verpflichtet, ein altersgerechtes Angebot zu erbringen. Gleichzeitig können die älteren Kundinnen und Kunden den Marktanteil des öV verstärken.

Mit dem Ziel, die öV-Unternehmen für die Herausforderungen und Chancen durch die ältere Kundschaft zu sensibilisieren, führte das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Donnerstag in Ittigen bei Bern eine Tagung mit dem Titel "öV-Kunde bis 100: Altersgerechtigkeit im öffentlichen Verkehr" durch. Das Interesse der angesprochenen Unternehmen war gross. Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Bahn-, Bus- und städtischen Verkehrsunternehmen sowie von Kantonen und Gemeinden der ganzen Schweiz hatten sich für die Fachveranstaltung angemeldet.

Wie BAV-Vertreter ausführten, gibt es für Menschen mit einer altersbedingten Einschränkung bereits eine gesetzliche Grundlage, die ein altersgerechtes öV-Angebot verlangt: Der Geltungsbereich des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) umfasst verschiedene Arten von Beeinträchtigungen, auch wenn im Alter selbstverständlich nicht von "Behinderungen" im eigentlichen Sinn gesprochen werden kann.

Nebst den gesetzlichen Grundlagen wurden an der Tagung die möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen älterer Menschen, die damit verbundenen Herausforderungen für die Benützung des öffentlichen Verkehrs, aber auch die Chancen für den öV erörtert. Als Referentinnen und Referenten traten Behördenvertreter, Mediziner, Marketingfachleute sowie Exponenten von Senioren- und Behindertenverbänden auf.

Die Unterlagen der Tagung werden in den kommenden Tagen auf der BAV-Website (www.bav.admin.ch/mobile) aufgeschaltet werden.

Bundesamt für Verkehr
Internet: http://www.bav.admin.ch/

Donnerstag, 8. April 2010

Zu hohe Boni bei der AHV

Beim AVH-Fonds in Genf haben mehrere Angestellte zu viel verdient. Jetzt wollen Finanzkontrolle und Parlamentarier wissen, warum.

Aufgefallen ist dies der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK), als sie letztes Jahr die Zwischenrevision bei der Geschäftsstelle vornahm. Dabei stellte sie fest, dass «verschiedene Angestellte der Geschäftsstelle in der Überklasse eingereiht sind, was den Bestimmungen der Personalverordnung nur teilweise entspricht», wie es in ihrem Jahresbericht heisst. (Quelle/Abriss: Tagesanzeiger.ch)

IM: Unverständlich, wenn man bedenkt, dass erst jüngst die Futterzuschüsse für Blindenhunde von Behinderten halbiert wurden. Die Argumentation der Verantwortlichen, sonst würde man keinen Fachleute bekommen, steht eher auf tönernen Füssen. Lesen Sie selbst.

Mittwoch, 7. April 2010

Schnelle Zeit

Als wäre es ein missgünstiges Naturgesetz: Je älter wir werden, desto schneller verrinnt die Zeit. Warum ist das so?

Derzeit kämpfe ich ja etwas mit gesundheitlichen Problemen. Auch einige Tage Krankenhausaufenthalt musste ich einschieben. Deshalb war ich aber trotzdem überrascht, als ich die pers. Einträge meiner Blogs genauer in Augenschein nahm. Die Tage schienen seit meinem letzten Artikeln wie im Fluge verflogen. Scheinbar wurden Wochen zu Tagen. Dazu schriebe ebenfalls jüngst Ronald E. Riggio, Ph.D., Direktor des Kravis Leadership Institute am Claremont McKenna Collegeeiner auf seinem Blog, dass es offenbar so ist, dass das Leben schneller vorbei zieht, je älter man wird.

Haben Sie sich jemals gewundert, warum? Jedes Jahr scheint rascher rumzugehen ("Habe ich nicht einfach die Steuern erst vor ein paar Monaten bezahlt ?!?"). Sie erinnern sich in lebhaften Details Ihrer Kindheit und Weihnachten, aber jetzt eilen sie von Jahr zu Jahr, ohne viel Eindruck. Was ist los?

Er sei kein kognitiv Psychologe, aber die beste Antwort für dieses Phänomen ist, dass die frühen Jahre voller erstmalige Ereignisse sind - Ihren ersten Termin, die Geburt Ihres ersten Kindes, die ersten großen Urlaub, etc . Der Begriff kognitiv stammt aus der Psychologie und bezeichnet solche Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken, also der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung in Zusammenhang stehen. Neben den kognitiven Funktionen sind die emotionalen Gesichtspunkte und der Bereich der Motive für die menschliche Erkenntnisverarbeitung von Bedeutung.

Ein wesentlicher Teil der Problemgespräche zwischen Sozialarbeitern und Sozialpädagogen und ihren Klienten verläuft auf der kognitiven Ebene. Es sind auch kognitive Therapieformen (Sozialtherapie, Psychotherapie) entwickelt worden, in denen es darum geht, die Wahrnehmung einer Situation und den Umgang damit zu verändern. Erste Anlässen sind neuartige Ereignisse und wir neigen dazu, sie zu detaillierteren und dauerhafte Erinnerungen jener ersten Male. Wenn wir das Ereignis, Jahr für Jahr wiederholen, ist es weniger wahrscheinlich, um ein einzigartiges oder bleibenden Eindruck hinterlassen.

Dies bedeutet nicht nur das im Leben Ereignisse eintreten, können,  wir das gleiche Phänomen in einem kürzeren Zeitraum zu beobachten. Zum Beispiel scheinen die ersten paar Tage des 2-wöchigen Urlaub lang und gemächlich, und die Zeit vergeht langsam. Das neue Romantik? Scheint wie eine Ewigkeit zwischen den ersten frühen Telefongesprächen, als später Jahre bei der Silberhochzeit.

Liegt also hier der Schlüssel zu verlangsamen des Tempo im Lebens (zumindest psychologisch): So viel wie möglich, die Vorteile der neuen und einzigartigen Erfahrungen. Wenn wir an die gleichen Orte gehen und dieselben Dinge tun, dann ist die Erinnerungen nicht mehr so deutlich ausgeprägt und die Zeit scheint zu fliegen. Versuchen wir mehr in der Gegenwart zu leben, und halten eine positive Wahrnehmung der Zukunft - Vorstellungsvermögen für eine Zukunft voller Hoffnung und Optimismus. In anderen Worten, verwenden wir die verbleibende Zeit klug.

Siehe auch 20min.ch

Samstag, 3. April 2010

We wish you

Ostern










Es war daheim auf unserm Meeresdeich;
ich ließ den Blick am Horizonte gleiten,
zu mir herüber scholl verheißungsreich
mit vollem Klang das Osterglockenläuten.

Wie brennend Silber funkelte das Meer,
die Inseln schwammen auf dem hohen Spiegel,
die Möwen schossen blendend hin und her,
eintauchend in die Flut der weißen Flügel.

Im tiefen Kooge bis zum Deichesrand
war sammetgrün die Wiese aufgegangen;
der Frühling zog prophetisch über Land,
die Lerchen jauchzen, und die Knospen sprangen.

Enfesselt ist die urgewalt'ge Kraft,
die Erde quillt, die jungen Säfte tropfen,
und alles treibt, und alles webt und schafft,
des Lebens vollste Pulse hör ich klopfen.

Autor: Theodor Storm

Ihr Infomagazin

Freitag, 2. April 2010

Karfreitag

Wo Worte fehlen,
das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen,
das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass Du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.

Im Gedenken an alle lieben Mitmenschen, welche wir verloren haben.

Donnerstag, 1. April 2010

Strategie des Bundes zur Armutsbekämpfung

Der Bund legt das Schwergewicht seines Engagements in der Armutsbekämpfung auf die Wiedereingliederung von armutsgefährdeten und von Armut betroffenen Menschen in den Arbeitsmarkt. Insbesondere soll die interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) von Arbeitslosen- und Invalidenversicherung sowie Sozialhilfe weiter verstärkt werden.

Dies hält der Bundesrat in seinem Bericht "Gesamtschweizerische Strategie zur Armutsbekämpfung" fest. Mit der Verabschiedung des Berichts erfüllt er eine Motion des Parlaments.Die EU hat das Jahr 2010 als «Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung» deklariert. Die dadurch in den schweizerischen Medien angestossene Diskussion hat die Armut ins Blickfeld gerückt. Auch hier leben armutsgefährdete und von Armut betroffene Menschen - trotz gut ausgebautem System der sozialen Sicherheit.

Der Bericht "Gesamtschweizerische Strategie zur Armutsbekämpfung" zeigt auf, dass vielfältige Massnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Armut bereits umgesetzt werden oder geplant sind. Um die weiteren Bestrebungen zu bündeln, haben die an der Erarbeitung des Berichts beteiligten Akteurinnen und Akteure gemeinsam drei inhaltliche Schwerpunkte definiert, die auf allen politischen Ebenen prioritär anzugehen sind: die Förderung der Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich, die Verbesserung der Massnahmen zur (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt und die Bekämpfung der Familienarmut.

Eingliederung in den Arbeitsmarkt steht für den Bund im Zentrum

Der Bundesrat legt den Fokus auf die Reintegration in den Arbeitsmarkt. Er führt damit jene Strategie weiter, die er bereits bei den letzten Revisionen von Invaliden- und Arbeitslosenversicherung verfolgt hat. Konkret sollen die Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure (interinstitutionelle Zusammenarbeit IIZ) in diesem Gebiet verstärkt und die Massnahmen optimiert und ergänzt werden. Zu diesem Zweck werden eine nationale IIZ-Steuerungsgruppe und eine IIZ-Fachstelle eingerichtet.

Zur Förderung der Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich und zur Bekämpfung der Familienarmut werden im Bericht Empfehlungen an Kantone und Gemeinden formuliert, z.B. für die Situation, in der ein Vollzeiteinkommen nicht genügt, um oberhalb der Armutsgrenze zu bleiben. In diesen Bereichen sind hauptsächlich die Kantone und Gemeinden zuständig. Jedoch wurden auch auf Bundesebene diesbezüglich bereits verschiedene Massnahmen ergriffen oder sie sind in parlamentarischer Beratung. So finanziert der Bund die Einführung des Case Managements Berufsbildung in den Kantonen von 2008 bis 2011 mit 20 Millionen Franken. Im Rahmen dieses Projekts werden Jugendliche, die den Einstieg in eine berufliche Ausbildung oder ins Erwerbsleben voraussichtlich nicht schaffen werden, ab dem 7. Schuljahr erfasst und individuell begleitet. Im Weiteren berät das Parlament darüber, Ergänzungsleistungen für Familien zu schaffen und den Anspruch auf Kinderzulagen auf Selbstständigerwerbende auszudehnen.

Im Herbst 2010 wird der Bund schliesslich eine nationalen Armutskonferenz durchführen. Dabei wird die Strategie zur Armutsbekämpfung einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt und die Weiterentwicklung und Umsetzung des vom Bund gesetzten Schwerpunkts gemeinsam mit den zentralen Akteurinnen und Akteuren diskutiert werden.

Der Bericht befasst sich mit Armut in allen Lebensphasen

Die Analyse des Berichts konzentriert sich darauf, Armutsrisiken entlang des Lebenslaufs aufzuzeigen - von Kindern in armen Familien zu den Übergängen in Berufsbildung und Erwerbsarbeit, Familienarmut, Langzeitarbeitslosigkeit und Armut im Alter. Zudem befasst sich der Bericht mit der Optimierung der Sozialhilfe und weiterer Bedarfsleistungen, sowie den wesentlichen Anliegen der Armutsbetroffenen und enthält eine Zusammenstellung der wesentlichen Massnahmen. Schliesslich bezieht er auch Stellung zu den von den Gemeinden und Städten sowie von Caritas und von der Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) aufgestellten Forderungen.

Die Vermeidung und Bekämpfung von Armut ist eine komplexe Aufgabe, die in zahlreichen Politikfeldern und auf allen drei politischen Ebenen - Bund, Kantone und Gemeinden - erfüllt werden muss. Der Bund hat diesem Umstand bei der Erarbeitung seines Berichts Rechnung getragen und Vertreterinnen und Vertreter aller staatlichen Ebenen, der Nichtregierungsorganisationen, der Sozialpartner und von Armutsbetroffenen in den Prozess eingebunden. Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat die Motion "Gesamtschweizerische Strategie zur Bekämpfung der Armut" der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats.