Eine Moderatorin des SF scheint sich dieser Tage einige Problem eingehandelt zu haben, die sie lt. den Zeitungsberichten voll selbst zu verantworten hat. Es reicht eben nicht "schön" zu sein und einen Schickimicky-Sendung im Schweizer Fernsehen zu moderieren. Jener Fernsehanstalt, die laut unserer Zwangsgebühren einen Bildungsauftrag hat und zumindest von ihren Mitarbeitern ein gewisses Mass an Anstand verlangen darf. Beim Durchlesen des betreffenden Blogbeitrages der 29-jährigen mag man zwar vorerst denken, ja die Polizei. Scheinbar hat sich die Dame geärgert, dass die drei Polizisten sie so gar nicht als prominent sahen, als jene die sie offenbar den ganzen Tag umgeben. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Egal ob Schicky oder Micky.
"Sie nimmt kein Blatt vor den Mund" wird sie beschrieben. Anfangs November wurde Frau Annina Frey (29) von der Polizei angehalten wurde und musste sich einem Alkoholtest unterziehen. Sie war vorher im Verkehr mit ihrer Fahrweise aufgefallen. Und es kam was kommen musste. Die junge Dame schien offenbar überarbeitet gewesen zu sein, oder wie sie selbst schreibt müde. Müde sollte und darf man kein Auto lenken. Das ist keinen Erfindung der Züricher Polizei, sondern Strassenverkehrsrecht. Öffentlich lässt sie sich auf ihrem Blog über das Erlebte aus. Seitenhiebe sind das eine .Dieses Geschreibsel kann aber kein Vorbild für unsere Jugendlichen sein. Offenbar funktionieren nur mehr zwei Reflexe in ihrem Gehirn – Männer haben mich schön und reizend zu finden und dazu ihre sexuellen Fantasie-Ergüsse. So dürfte sie im SF nicht einmal die Werbung kommentieren. Schöne Frauen haben keine Sonderprivilegien. Nicht vor der Polizei. Noch weniger vor ihren Kunden, dem zahlenden Fernsehzuschauern.
«Bis heute ist mir nicht klar, was genau der Antrieb ist, Polizist zu werden. Der Wunsch, die Menschheit zu verbessern, kann es offensichtlich nicht sein. Denn wären wir alle so, wäre die Welt eine Katastrophe. Oder vielleicht ist es einfach der Frust, im privaten Leben niemanden rumkommandieren zu können.» Ja es muss schon hart sein, wenn ihr Outfit nicht wirkt. Umgekehrt haben wir noch andere Werte in unserer Gesellschaft, die nicht nur Glanz und Glorie heissen. Geflissentlich verheimlicht sie zu guter Letzt, dass sie den weiteren Weg per Strassenbahn fortsetzen musste und ihren geilen Mini stehen lassen musste.
Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei Zürich bestätigt: «Es stimmt, Annina Frey wurde von uns kontrolliert, weil sie den Verkehr behindert hat. Sie wurde verzeigt, jetzt nimmt sich ein Richter dieser Sache an.» Man kann vieles entschuldigen - aber solches Benehmen ist einfach einer Moderatorin, die dazu noch eine Vorbildfunktion ausüben sollte, nicht würdig und keinesfalls tragbar. Erst dieser Tage mussten wir lesen, dass es in Zürich zu viele Taxler gäbe. Zahlt das SF so schlecht, dass sie sich ein solches nicht leisten wollte. Obwohl schon weit über Mitternacht, hatte sie noch die Energie ihren Blogeintrag zu verfassen, obwohl sie sooooo müde war.
«Logisches Denken scheint den Jungs (..Polizisten Red.) nicht zu liegen. Klar, wenn man als Mann 10 cm sowieso des öfteren für 20 cm hält» schreibt sie weiter. Stellt sich nur die Frage wer hier logisch gedacht hat. So gehört sie aus dem Fernsehen entfernt, damit unsere Kinder und Enkel nicht mit solchen Fantasien eines präpotenten Frau(lein)s aufwachsen müssen. Solche unqualifizierten Hasstiraden gehören auf einen anderen Kanal. Mitten in der Wüste.
Abrisse : Blick.ch
