Hersteller in der Kritik: Support-Qualität kein Einzelfall . Andere sind auch nicht besser – nur anders schlecht
Vorsicht Kunde geht in eine weitere Runde. Wir haben hier auf IM schon mehrmals über die Qualitätsabnahme bei der HP-Produktion berichtet. Ein leidliches Thema, dass bei den betroffenen Firmen gene verschwiegen wird, aber die Kunden auf die Barrikaden treibt. Früher kannten wir bei 20 HP-Computern höchstens einen Garantiefall. Inzwischen mussten wir die Erfahrung machen, dass dies schon fast bei jedem dritten bis vierten Gerät so ist. Recovery funktioniert auch grossteils nicht. Deshalb sollte man die selbst erstellten Recovery-CDs gleich mal am Anfang testen. Dann hat man noch Chance auf eine Gratisrecovery-DVD seitens HP. Gerade im Supportbereich den Sparstift anzusetzen ist aus unserer Sicht nicht nur kundenfeindlich, sondern schlichtweg dumm. Auch die Fertigungsqualität lässt mehr udn mehr zu wünschen übrig (IM)
Zur Thematik der nachstehnde Artikelabriss von heise.de:
Der Support-Fall mit einem "eingefrorenen" PC, in dem Hewlett-Packard eine unrühmliche Rolle spielt, war der Stein, der bei heise resale eine Lawine ins Rollen brachte. In zahlreichen Kommentaren wissen Fachhändler von ähnlichen Vorfällen zu berichten. Damit wird schlagartig deutlich, dass die Supportmissstände weder bei HP –, aber ebenso wenig bei anderen Herstellern wie Dell oder IBM – einmalige Ausrutscher sind. Defizite auf Seiten der Anbieter hatte auch schon die letzte c't-Umfrage zum Notebook-Service offenbart (siehe c't 12/2010, S.142), wobei die Hotlines von Apple und Dell noch am besten abschnitten. "Die Vorwürfe treffen aber auf alle großen Hard- und Software-Hersteller gleichermaßen zu", ist in den Kommentaren zum HP-Fall zu lesen. Und die Misere hat durchgängig System – es lassen sich sowohl die Hauptproblemfelder als auch die Ursachen dafür eindeutig identifizieren. (Grafik bei Heise.de)