Beim Betrachten der Bilder und Fotos vom ersten Verkaufstag sind mir eigentlich nicht sehr viele SeniorInnen in den Wartereihen aufgefallen. Was nicht unbedingt darin liegen mag, dass es nur für jüngere, innovative Anwender konzipiert wurde. Nein, in der flachen Flunder schlummert riesiges Potential, welches auch durchaus für die Teenagerspätlese prädestiniert erscheint. Ohne Berührungsängste loslegen.
Das wichtigste Merkmal auf den ersten Blick – es fehlt eine Tatstatur. Der iPad wird hauptsächlich mittels antippen (touch me!) bedient. Dazu verfügt es über einen grossen Bildschirm hinter einer glänzenden Glasscheibe, der sich nur kurz nach dem Auspacken klar und sauber gibt, aber insgesamt ein brillantes Bild liefert. Mit der Zeit werden die hinterlassenen Fingerabdrücke diverser Aktivitäten manchmal zur Plage. Positiv – er lässt sich mit dem beigefügten Microfasertuch schnell reinigen- auch zwischendurch. (Bild by Apple)
2 Modelle sind am ehesten für den Senior-Durchschnittuser als Einsteigergerät geeignet: WiFi 649.-FR / 16 GB und mit 32 GB um 779.-FR. Auch in Hinblick auf die Unterhaltskosten, sprich Providerabos. Die werden bei den anderen Modellen mit freiem Internetzugang via Äther schnell mal zur Kostenfalle. Mit den Einsteigermodellen verbindet man sich schnell via WLAN drahtlos mit dem Internet. Wlan braucht es auch, um den iPad in Schwung zu bringen. Von Haus aus verfügt es nämlich nur über 4 sogenannte Apps. Doch vor den Apps setze Apple ein Art Prepaidkarte ( 30.- -100.- FR), über welche man im Appel eigenen Onlinestore names iTunes-Store eben diese Apps für die diverseste Anwendungen runterladen kann. Ohne diese kleinen Programmchen läuft nicht viel. Viele sind sogar gratis. Und wie er dann läuft, lässt sich via diverser Menüs anwenderfreundlich nach eigenem Gutdünken einstellen.
Nachdem sie also diese Hürde mit anmelden, einkaufen , runterladen absolviert haben, eröffnet sich dem Anwender ein Bouquet aus Bildern, Videos, Musik, Spielen, Büchern, Landkarten usw. Je nach Geschmack und Gusto. Millionen von Apps stehen zur Auswahl. Für Sparfüchse – nicht alle dieser Apps kosten auch Geld. Vieles lässt sich sogar gratis runterladen und benützen. ZB. Tageszeitungen,Podcast, Post, Telefonnummern u.v.a.m.Printmedien u. Bücher wurden dem iPad extra leserfreundlich im Bildaufbau angepasst. Wie im realen Userleben läuft leider allerdings ohne Abos auch hier schon da und dort einiges nicht mehr. Andererseits erlaubt das iPad Emailen.
Soweit ein grober Überblick. Die wahren Werte des iPads erschliessen sich dem Anwender allerdings im Alltag. Speziell Fotos, Videos erscheinen gestochen scharf. Bücher braucht man nicht mehr mühsam lesen, sondern man bekommt sie von bekannten Schauspielerstimmen vorgelesen. Fotos von der Cameras sind schnell überspielt, sortiert und bearbeitet. Dazu braucht es ein separates, kostenpflichtiges AdapterKit (39.- FR), wie ja von Apple leider hinlänglich bekannt. Kartenslots oder USB ist leider nicht verfügbar.
Ja und die ebenfalls zahlreich erhältlichen Spiele lassen Stunden im Fluge verfliegen. Autorennen, kein Problem. Das iPad ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet, der folgsam ihren Handbewegungen nachkommt. Sei es einmal als Lenkrad, oder als Gaspedal, indem man es nach vorne neigt. Ebenso die Bildschirmdarstellung folgt dem Sensor. Eine grosse Hilfe auch bei Geschicklichkeits- und Strategiespielen. Und das Ganze unabhängig vom Stromanschluss dank einem fest verbauten Akku für etwa rund acht Stunden.
Wo Licht, da auch Schatten. Das Putztüchlein immer in Reichweite halten. Obwohl nur knapp 730 g (Akku !), wird es mit der Dauer doch etwas schwer in den Händen. Zum Transportschutz der flachen, leichten und brillianten Designflunder, sowie zur Entlastung und Bedienungshilfe gibt es am freien Markt hübsche, zweckmässige Hüllen. Eines muss man Apple allerdings ins Stammbuch schreiben. Einerseits die fehlende Webcamera , sowie das fehlen einer Startgeschenkkarte mit etwa FR 30.- , um für die ersten Kennenlernstunden gerüstet zu sein. Bei den leider sehr hohen Preisen eine nette Beigabe. Zusammenfassend ist das iPad eine neue Art von Computer, das auch durchaus mit seinem Touchscreen für Seniorenhände vom Vorteil ist. Windowsuser finden sich ebenso rasch damit zu Recht. Und zum Schluss - es lässt schnell mal ins Bett mitnehmen oder vertreibt einem die Zeit im Spitalsbett. Wem näheres zur Technik im Detail nachlesen möchte, hier der Link. – wie sagen unsere Enkel " ein geiles Teil !"
iPad - ein wichter Impuls ohne Revolution - News.at
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