Sonntag, 8. August 2010

Fragliche Taschenspielertricks im großem Stil (3)

Wenn reiche Unternehmer reichlich spenden, ist das gut - auch für die Wohltäter selbst. Doch die Mega-Spendenaktion von Bill Gates, Warren Buffett und Co. reduziert die Verantwortung der Eliten auf das Prinzip "Tu Gutes und rede darüber". Ein fataler Irrweg.

Mal abgesehen davon, dass auch reiche Europäer eine Menge Geld stiften, stellt sich die Frage: Ist dies nicht die Aufforderung zu einem postmodernen Ablasshandel in großem Stil? Ist nicht schon Unternehmertum gut für eine Gesellschaft - und wenn es das nicht ist, sollte man nicht lieber über dieses Thema reden?

Um es klar zu sagen: Die Rolle der Wirtschaftseliten darf sich nicht darauf beschränken, großzügige Spenden zu verteilen und sich ansonsten nicht um die Folgen ihres Geschäftsgebarens zu kümmern. Eliten müssen ihre besondere Stellung dadurch rechtfertigen, dass sie die Gesellschaft voranbringen. Den nur dank der Mitarbeiter sind solche Mililiardeneinkommen möglich. Dazu kommt ein Monopol, dass mit allen Mitteln verteidigt wird.

Amerika steckt in einer tiefen gesellschaftlichen Krise. Eine großangelegte Studie des Meinungsforschungsinstituts Pew zeichnet das Bild einer frustrierten und massiv verunsicherten Gesellschaft: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist die höchste seit Generationen. Zwei Drittel der Amerikaner haben ihre Ausgaben eingeschränkt; die Mittelklasse schrumpft, die Unterklasse wächst. (Abrisse Spiegel.de)

Erster Schritt Herr B. Gates : Sofortige Senkung der Softwarepreise um 50 % !!!

Würden die 300 reichsten Schweizer auch so viel Spenden, wären viele Probleme des Landes gelöst- 20min.ch
Spendenaktion Bill Gates - Spiegel.de
Scheinheilige Steuertricks - Infomagazin Blog (1)
Deutsche Milliardäre lassen Gates abblitzen (2)