Mittwoch, 7. Juli 2010

Üsi Badi

Im Mittelpunkt von «Üsi Badi» stehen sechs Menschen mit geistiger Behinderung, die den Sommer in einer Badi verbringen. Sie helfen dem Bademeister, bewirten unter freiem Himmel Gäste und unterstützen den Kioskbetrieb. Bei der ertsen Sendung dieser Reihe war das Bad noch geschlossen. In der nächsten Ausgabe wird es ernst - dann kommt es zum direkten Kundenkontakt.

Dass Behinderte in Kontakt mit den Badebesuchern (und so indirekt mit uns Zuschauern kommen), ist das grosse Verdienst, aber auch Risiko der Sendung. Es erinnert an das Schulsystem «Schule für alle», das in einigen Kantonen bereits zum Zug kommt: Statt Behinderte auszugrenzen, werden sie im Schulalltag der normalen Kinder integriert. Das, so die nicht unumstrittene Idee, fördere gleichzeitig das Selbstbewusstsein der Behinderten und die Sozialkompetenz der anderen Schüler. (poasted by win 7)



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