Donnerstag, 29. Juli 2010

Spielsucht trieb Arzt zu ungewöhnlichen Hausbesuchen

Tagsüber war er ein normaler Spitalsarzt in Wien. Nachts brach er in die Wohnungen seiner Patienten ein und wurde so zum Kriminellen. Er plünderte deren Ersparnisse. Seine krankhafte Spielsucht trieb ihn zu diesen Taten.

Vor allem Geld und Schmuck im Wert von 500.000 Euro hat der Mediziner erbeutet, um dann beim Pokerspielen wieder zu verlieren. Auch eine 96-jährige Kranke hat der Turnusarzt nicht verschont. "Mein ganzes Sterbegeld ist weg. Alles, was ich gespart habe. Jetzt muss ich von der Gemeinde leben", klagte die Betagte dem Richter ihr Leid.

Um seinen nächtlichen Besuche vorzubereiten, sammelte er Patienten-Klebeetiketten von stationär aufgenommenen Personen und glich sie mit den Patienten-Evidenzlisten ab. Vormittags besuchte er dann die Wohnungen um auszuspähen, ob sie tatsächlcih unbewohnt waren. Nachts kam er dann wieder sich zu bedienen.

Nicht die schlechte Bezahlung war der Auslöser für seinen nächtlichen Zweitberuf. Es begann mit Pokerspielen. Die Verluste häuften sich. Um diese zu kompensieren, lies er alles in den Wohnungen mitgehen was sich zu Geld machen lies. Neben Bargeld, Golddukaten, Schmuck usw. welches er anschliessend verhökerte. Um in die Wohnungen zu gelangen, brach er die Schlüsselkästchen für die Pflegedienste vor dem Wohnungen auf und verschaffte sich so den unerlaubt Zutritt.

Der Lohn seines unmenschlichen Nebenberufs : drei Jahren Haft