Donnerstag, 22. Juli 2010

Eine multimediale Geschichte des BFS (150 Jahre)

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat eine reiche Geschichte.

Seit 150 Jahren hat es die Aufgabe, die Schweiz, ihre Wirtschaft und ihre Gesellschaft zu beobachten und anschliessend die Ergebnisse zu veröffentlichen. In dieser langen Zeit entstand in seinem Schosse eine grosse Zahl von Publikationen zu den verschiedensten Bereichen des Lebens in unserem Land – erstellt wurden diese immer im Bewusstsein der Aufgabe des BFS, als neutraler Beobachter die grossen Entwicklungen und Ereignisse in der Geschichte der modernen Schweiz seit 1860 abzubilden.

Aus dieser reichen Geschichte des Entstehens und Wachsens der öffentlichen Statistik der Schweiz haben wir eine Auswahl wichtiger Wegmarken zusammengestellt, angereichert durch oft wohlwollende, manchmal kritische Blicke der Öffentlichkeit auf das BFS in Form von Ausschnitten aus drei wichtigen Tageszeitungen (Neue Zürcher Zeitung, Quotidien de Genève, Gazette de Lausanne). Dieser grosse Fundus an Texten und Bildern ergibt, kombiniert mit den technischen Möglichkeiten des Internets, eine multimediale Geschichte des BFS und der Schweizer Statistik, gespiegelt in der Publizistik der Zeitläufe.

Wir nennen diese Multimedia-Anwendung ChronoStat. Sie wird hier (März 2010) in ihrer ersten Version präsentiert und im Verlauf des Jahres ständig wachsen. Wir laden Sie ein, dieses „Gesamtkunstwerk“ unter folgendem Link zu entdecken:


Innerhalb von 150 Jahren erlebte das BFS eine rasante Entwicklung. Die Erhebungsmethode änderte sich mit dem Einzug der Informations- und Kommunikationstechnologien drastisch und die zahlreichen Veränderungen in Politik und Wirtschaft erhöhten den Bedarf an Daten als Entscheidungsgrundlage.

Zu Beginn war das BFS ein kleines Büro mit bloss einer Handvoll Mitarbeitern. Im Laufe der Jahre passte es sich immer wieder an die neuen Gegebenheiten an und wurde vergrössert, damit es seiner Aufgabe als nationales Kompetenzzentrum der öffentlichen Statistik gerecht werden konnte.Ich wünsche Ihnen eine angeregte Lektüre und spannende Entdeckungen beim "Blättern" in diesen Seiten.

Dr. Jürg Marti, Direktor