Donnerstag, 22. April 2010

Vulkanasche treibt SeniorInnen auf die Fenstersimse

Tragisch für jene Pensionisten, welche ohnehin jeden Rappen zweimal umdrehen müssen. Sie bekommen keinen Zuschüsse und müssen selbst Hand anlegen , wenn sie wieder saubere Scheiben haben möchten.

Bei solchen Bildern bleibt einen das Herz stehen und fragt sich berechtigtweise: "Muss denn das sein ?" Solche Bilder möchte man einfach nicht mehr sehen. Umgekehrt möchten diese ihre liebgewonnen Alltagserlebnisse via Fensterblick nicht missen. Hier kann man nur hoffen, dass sich dank Nachbarschaftshilfe, das einen oder andere Fenster wieder mit klarem Durchblick zeigt. (Bild : spassfieber.de)

Was ist los in der Schweiz ? Eine 81 jährige Ärztin muss heute noch praktizieren um über die Runden zu kommen. Wenn dann mal kleinere bürokratische Fehler passieren, steht sie sofort im Fokus der Tagespresse. Erst seit kurzem geht die Zürcher Staatsanwaltschaft systematisch gegen Ärzte vor, die falsche IV-Gutachten schreiben. Herta K. ist einer der ersten Fälle vor Gericht. Wie sieht es umgekehrt mit den Opfern der restriktiven IV-Politik aus, wo Ärzte ohne Patienten je gesehen zu haben, diesen die IV absprechen. Darüber schweigt die Presse. Glaubwürdig ? Vorallem wen man nur genehme Leserbriefe veröffentlicht (Blick.ch)

Auf Anfang Monat hat die IV Blinden das Hundegeld gekürzt. Die Betroffenen sind enttäuscht und wütend. Hier zeigen sie, was ihre Helfer so wertvoll macht. Für die betroffenen Hundehalter bedeutet die Sparaktion aber eine einschneidende Massnahme.

Einfach eine verkehrte Medienwelt oder einen unglückliche Häufung von Bad News. Nebenbei läuft es allgemein wie gehabt. Die Banken pushen sich gegenseitig. IV-Renten werden eingespart und mancher sitzt zwischen zwei Stühlen. Das Gesundheitswesen entwickelt sich zum Sparefroh der Nation ohne das die Patienten oder umgekehrt das Personal etwas merkt. Verstehe einer noch diese Welt.