Samstag, 27. März 2010

Rücktritt um Disziplinarverfahren zu entgehen ?

Der Direktor der St. Galler Sozialversicherungsanstalt (SVA) Linus Dermont tritt per Ende 2010 zurück.

Der Kanton stellt dafür das gegen Dermont angestrengte Disziplinarverfahren ein. Den in der Aufsichtkommission vertretenen grossen Parteien werden Unterlassungen vorgeworfen: «Ein solches Gremium sollte das Gras wachsen hören und den Finger darauf halten, wenn Dinge falsch laufen. Es darf kein sein, den braucht niemand», sagt Denoth (EVP). Die SVA arbeitet für die Bürgerinnen und Bürger, da muss Transparenz herrschen. Nun entsteht der Anschein, als ob da gemauscherlt würde. Dermonts Nachfolger müsse Transparenz schaffen und wieder Vertrauen aufbauen. Fachlich könnte man dem Direktor nichts vorwerfen. (Abriss Artikel Tagblatt)

Erster wichtiger Schritt - externe Finanzkontrolle ?

Zweigeteilt sieht man auch die Rolle der Verwaltungskommission im «Fall Dermont» als Aufsichtsgremium der SVA. Behauptungen, wonach das Gremium unter Leitung von Regierungsrätin Kathrin Hilber über längere Zeit in zwei Lager gespalten und damit nur beschränkt in der Lage war, seiner Aufgabe gerecht zu werden, wurden nie dementiert. Die Vorwürfe gegen Linus Dermont waren im Frühherbst letzten Jahres publik geworden. Es wurden ihm «Vetterliwirtschaft», ein unsensibler Umgang mit Ausgaben sowie die doppelte Auszahlung von Leistungsprämien vorgeworfen.

Tagblatt Online.ch :  Fall Dermont:  Alle wollen Transparenz   /  Prämien als Stolperstein
Infomagazin : Es rappelt im Karton bei der SVA