Mittwoch, 24. Februar 2010

Spitalsarzt mit Nebenberuf


Ein Turnusarzt in Wien steht im Verdacht, bei seinen Patienten eingebrochen zu haben, während diese im Spital das Bett hüten mussten. Sieben Einbrüche sollen auf das Konto des 38-Jährigen gehen. Am Samstag wurde er auf frischer Tat ertappt.

War es inzwischen liebgewonnene Routine oder einfach Pech. Dieser Tage wurde er vom Sohn einer Patientin in deren Wohnung am Spätnachmittag überrascht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Bei seinen Diebstouren ging er immer nach dem selben Schema vor. Sobald er wusste, dass er von den Opfern nicht überrascht werden konnte, soll er die Wohnungen aufgebrochen und regelrecht ausgeräumt haben. Ob er Einzeltäter war oder mit Komplizen arbeitete, werden die Nachforschungen der Polizei herausbringen. Eine steht allerdings heute schon fest – seinen Job im Spital ist er los. Vielleicht sollte man Ärzte künftig doch besser entlohnen, damit sie nicht auf so dumme Gedanken kommen. (Quelle: Krone.at)