Freitag, 30. Oktober 2009

Ein schönes Wochenende

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Lieb und Leidenschaft können verfliegen,
Wohlwollen aber wird ewig siegen


Wir wünschen euch ein schönes , erholsames Wochenende. Der Körper verlangt es. Hoffe, dass ein paar Tage reichen , meine Akkus wieder etwas aufzuladen. Sonst tauschen ich sie einfach bei HP aus. Die rufen ja derzeit wieder einige zurück. (Näheres auf der HP)
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Bis die Tage

Das Ziel heisst Lebensqualität

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Wohnfriede - Wohnfreude - Wohnkultur

Zürich ist Weltstadt geworden, multikulturell, bunt, international. Das ist die gute Nachricht. Nicht alle BewohnerInnen sind freiwillig hier. Globalisierung, Kriege oder Existenznöte haben sie aus ihrem vertrauten Umfeld gerissen. Das ist die weniger gute Seite. Entsprechend haben solche NeuzuzügerInnen oft Mühe, sich in ihr neues Wohnumfeld einzufügen. Alteingesessene wiederum tun sich schwer, mit Menschen aus einem andern sozialen oder kulturellen Kontext im gleichen Haus zu wohnen. Denn beim Wohnen kommen sich die Menschen besonders nah. Sie hören, riechen und sehen sich, kennen sich aber nur selten persönlich. Ihre Hintergründe sind so verschieden wie ihre aktuelle Lebensrealität. Und oft sprechen sie nicht einmal die gleiche Sprache. Konflikte sind unvermeidlich, Unterstützung bei der Integration ein Muss. Hier setzt Domicil Wohnkultur ein.

Rund 500 Familien meldeten sich im ersten Halbjahr 2009 bei Domicil. Das kommt einem Ansturm gleich. Domicil ist eine gemeinnützige Wohnungsvermittlung in Zürich. Sie hilft Wohnungssuchenden mit kleinem Budget, die akute Wohnprobleme haben. Sei es, dass sie nach einer Kündigung keine Wohnung mit bezahlbarer Miete finden. Sei es, dass sie sonst in prekären Verhältnissen leben.

Sie müssen die Mietsituation ändern und billiger wohnen, sagt das Amt

Den das Erste was heute Beziehern von Sozialleistungen droht, ist die Aufforderung in billigeren Wohnraum zu ziehen. Sicher kann man dabei auf den ersten Blick vielleicht bei einem Wechsel auf eine kleinere Wohnung oder des Quartiers ein oder zweihundert Franken sparen. In der Situation von eingeschränkten Personen kostet aber solch einen Aktion mehr, als sie unter dem Strich bringt. Am Beispiel einer 4 ½ Zimmer Wohnung auf einen 3 ½ Zimmerwohnung, könnte sogar die absurde Situation eintreten, das sie bei ortsüblichen Preisen für die kleinere Wohnung mehr bezahlen müssen als derzeit. Abgesehen von den Kosten der Übersiedlung, Reinigung, Transport usw. Es bräuchte Jahre bis sich eine Mietreduktion von ein paar hundert Franken amortisiert.

«Die Mieten steigen, die Löhne bleiben tief und geben unter dem Strich sogar weniger her», sagt Domicil-Geschäftsleiterin Maya Käser. Ihre grösste Sorge ist das Verschwinden von preisgünstigen Wohnungen. Familien mit geringem Einkommen falle es zunehmend schwer, irgendwo unterzukommen. Wenn nur noch die Strasse droht, springt Domicil ein. Letztes Jahr konnte sie immerhin 84 Wohnungen vermitteln. Die Stiftung ist auf sozial denkende Vermieter und Spender angewiesen, die mithelfen wollen, Notlagen zu verhindern.Und deren Zahl ist beschränkt. Bei den Mietverhältnissen übernimmt Domicil die Solidarhaftung und minimiert damit das Risiko für den Vermieter. Die Stiftung möchte ihrem Slogan «Domicil baut Brücken beim Wohnen» auch unter erschwerten Verhältnissen nachkommen. Viele, die bei Domicil anklopfen, sind Migrantenfamilien, denen es schwer gemacht wird, sich sozial zu integrieren, selbst wenn sie sich alle Mühe geben. Weitere Infos über die Stiftung Domicil auf http://www.domicilwohnen.ch/

Mieten sollen fallen – Wohnbauförderung eingefroren - horrende Nebenkostennachzhalungen

Angeblich sollen ja die Mieten wieder fallen, weil viele der deutschen Zuzüger wieder in ihre Heimat zurückkehren, weil es für sie hier keine Arbeit mehr gibt. Das bleibt aber wahrscheinlich dasselbe Märchen, als die ausstehende Mietzinsreduktion aufgrund des gesunkenen Hypothekarzinssatzes. In meinem Fall rät der Mieterverband von weiteren Schrittn ab, weil die Situation ohne die Vorlage von Rechnungsunterlagen seitesn des Vermieters nicht 100% geklärt werden kann und die Gefahr besteht, auf den Kosten sitzen zu bleiben. Andere Verwaltungen reagieren dagegen ohne grosse Widersprüche.

Politisch müsste man beim Konzept der Wohnbauförderung nochmals über die Bücher. Gefördert müsste der einzelne Mieter persönlich über einen monatlichen Mietzuschuss werden. Derzeit wird einen ganze Anlage gefördert - mit allen wirtschaftlichen Risken. Unsere diesbezügliche schriftlichen Anfragen an politische Mandatare brachte alleridngs bis jetzt keinen Zustimmung. Für den Moment sei alles auf Eis gelegt und die Mieter werden sich selbst überlassen. Dabei würden sie gerade jetzt, jeden Franken Unterstützung brauchen.

Zum Thema:
Mieterverband Schweiz
Stiftung Domizil

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Stopp der AVIG-Revision

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Keine Sparkeule auf dem Buckel der Arbeitslosen: SP begrüsst vorläufigen Stopp der AVIG-Revision
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Die SP nimmt zufrieden zur Kenntnis, dass die Abbauvorlage bei der ALV in der Wirtschaftskommission des Nationalrats WAK vorläufig aufgelaufen ist. Der vom Bundesrat vorgeschlagene Leistungsabbau würde die Institution Arbeitslosenversicherung schwächen und hätte zur Folge, dass die Taggelder für Arbeitslose dramatisch zusammen gestrichen würden. Ausgerechnet in der schlimmsten Wirtschaftskrise wäre dies absolut verantwortungslos. Die SP wird sich auch in der Wintersession dezidiert gegen die Abbauvorlage und für mehr soziale Gerechtigkeit stark machen und der unverantwortlichen AVIG-Revision eine deutliche Abfuhr erteilen.
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Für den St. Galler SP-Nationalrat und Gewerkschaftspräsident Paul Rechsteiner ist klar: „Die Arbeitslosen haben die Rezession nicht verursacht, doch ausgerechnet sie sollen die Krise nun ausbaden. Dies gilt es zu um jeden Preis verhindern. Und sollte der Nationalrat nicht zur Räson kommen, müsste das Referendum ergriffen werden, damit das Stimmvolk die Notbremse ziehen kann.“ Statt die maximale Dauer der Taggeldzahlungen zu reduzieren, sollte die Arbeitslosenkasse aus Sicht der SP vielmehr über die Einnahmen saniert werden. Die SP schlägt insbesondere erhöhte Beiträge bei den höheren Einkommen vor. (SP-Schweiz)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Gespräch Arzt-Patient

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Während Ärzte im allgemeinen medizinisch gut ausgebildet sind, mangelt es oft an ihrer Gesprächs- und psychosozialen Kompetenz.
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Untersuchungen haben ergeben, dass beim Arztbesuch der einleitende Bericht des Patienten schon nach durchschnittlich 15 Sekunden durch Fragen des Arztes unterbrochen wird oder dieser in 50% der Fälle gleichzeitig kleine "Nebentätigkeiten" (Karteikarte, Computer etc.) ausführt. Das heisst in der Praxis, während sie die Frage nach dem Befinden oder Beschwerden beantworten möchten, ist der Arzt unkonzentriert und nur mit einem Ohr bei seinem Patienten. Bei chronischen Kranken dauert das "Gespräch" sogar durchschnittlich nur 7 Sekunden. In einem Feldversuch wurde getestet, ob der Arzt bzw. die Ärztin zunächst 1 Minute zuhören kann. Ist dies der Fall, steigt die spätere Zufriedenheit der Patienten signifikant an.

Bei ähnlichen Untersuchungen zeigte sich, dass sich nur ein Drittel der Arztbesucher ausreichend informiert fühlt. Ferner werden nur etwa 50% der ärztlichen Informationen zu Diagnose und Therapie medizinisch richtig verstanden, wovon wiederum die Hälfte nach 30 Minuten vergessen ist. Neben dem Wunsch nach Heilung ist ein Hauptanliegen der Patienten, vom Arzt ernstgenommen zu werden; wird der anfängliche "Redefluss" zu früh unterbrochen (siehe oben), kann nur schwer Vertrauen entstehen - mit negativen Folgen für die Befindlichkeit und den Krankheitsverlauf. Inwieweit hier die Gesprächsführung seitens des Arztes bewusst unterdrückt wird, weil er eben in dieser Zeit dies und jenes erledigen muss, damit er schlussendlich alles auf der Abrechnung hat, was Sache ist. Ich fand es extrem störend, wenn mein Diabetologe währed der Konsultation permanent den Scanner über eine mit EAN–Code gespickte Liste führte. Noch dazu , wenn ich nicht wusste, welchen Zweck diese einzelnen Scans dienten. Ist es dann das "Kleinmaterial welches auf der Abrechnung auftaucht, oder sind es die 5 Minutentaxen der Behandlungszeit. Da es mit diesem "Arzt" dieser Tage noch einen äusserst, für ihn peinlichen Vorfall gab, der mir klar vor Augen führte, welches Echo eigentlich meinen diversen Gespräche beim ihm hinterlassen haben, sehe ich keinen weiteren Grund einer weiteren künftigen Zusammenarbeit.

Gesprächskultur/Gesprächsführung
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Es wird ja schon lange empfohlen, das Medizinstudium oder die anschließenden Jahre um Ausbildungsschwerpunkte zur Gesprächsführung und Förderung des emotionalen Verständnisses zu ergänzen. Dagegen wird allerdings manchmal eingewendet, dass Ärzte (und analog Therapeuten und die Krankenpflege) emotional nicht zu sehr betroffen sein sollen, um die fachliche Behandlungsqualität nicht zu gefährden und einer langfristigen Überforderung vorzubeugen. Die wichtigste Maßnahme wäre allerdings, die mögliche Zeit pro Patient (die durchschnittlich meist unter 10 Minuten liegt) zu verlängern. Den der Wohlfühlfaktor nach jeden Arztbesuch und das Gefühl als Patient ist wichtig um nicht nur als Rechnungszahler gesehen zu werden. Diese seit langem geforderten Maßnahme stehen allerdings ebenso lang die finanziellen und organisatorischen Engpässe des Gesundheitssystems entgegen. Diese in Arztpraxen und Ambulanzen und bei Spitalsaufenthalten deutlich werdende Einschränkung existiert (etwas gemildert) auch bei Kuraufenthalten und verschwindet allenfalls bei Privatpatienten.

Ich war selbst jahrelang in einem Kurbetrieb als Verwaltungsdirektor tätig und weiss aus zahlreichen Gesprächen mit den Gästen, wie wichtig ihnen das Gefühl als "Mensch" aufgenommen zu werden, war. Ein Leiter einer Kuranstalt in der Nähe Wiens meinte in einem Vortrag, dass mehr als 50 % eines Kurerfolges von einem funktionierenden und entspannten Umfeld abhängig ist. Und dies, obwohl trotzdem die Hausregeln eingehalten werden mussten. Das begann schon dabei, dass es bei Tisch die Möglichkeit der freien Getränkewahl gab. Also nicht pro Tisch ein, zwei Flaschen Mineralwasser und fertig. Wer von zu Hause gewohnt war, sein Essen mit einem Zweierli zu begleiten, sollte es auch auf der Kur so halten dürfen. Nicht Verbote bringen den Erfolg, sondern ein gesundes Mass an Toleranz und gegenseitiger Achtung, helfen dem kranken Körper sich wieder zu regenerieren. (Teilquelle: Wiki)

Dienstag, 27. Oktober 2009

EDA Ziel einer Viren-AttackeBern

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Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten ist Ziel einer professionellen Viren-Attacke geworden. Ob ein Schaden entstanden ist, wird gegenwärtig abgeklärt. Das EDA hat sein IT-Netz gegenüber dem Internet abgeschottet.
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Am 22. Oktober 2009 entdeckten die Informatikfachleute des EDA in Zusammenarbeit mit der Firma Microsoft, dass das EDA Ziel einer professionellen Viren-Attacke geworden ist. Unbekannte Täter setzten bei diesem Angriff eine besondere Software ein, um in die IT-Infrastruktur des Departements zu gelangen und gezielt Informationen zu beschaffen. Die Schadsoftware war äusserst gut versteckt und verursachte praktisch keine wahrnehmbaren Störungen in der IT-Infrastruktur. In Abklärung ist, ob bzw. welche Daten auf diese Weise abgeflossen sind.

Das EDA hat sein IT-Netz gegenüber dem Internet abgeschottet. Damit soll ein Datenfluss nach aussen verhindert und eine Manipulation der Informatik-Infrastruktur durch Dritte verunmöglicht werden. Es ist vorgesehen, die technischen Einschränkungen innerhalb der kommenden Tage aufzuheben. An der Bewältigung der technischen Herausforderungen beteiligen sich neben den IT-Spezialisten des EDA auch Fachleute des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) sowie der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI).

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Internet: http://www.eda.admin.ch/

Welche Krankheiten kann man sich noch leisten?

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Prioritätenliste im Gesundheitsunwesen

Deutsche Patienten stehen unter Schock: Mit der Ärzte-Forderung nach einer Prioritätenliste für die Behandlung von Krankheiten droht Siechtum bald zu einem kostspieligen Hobby zu werden. Was jetzt? Ein Gesundheitsexperte gibt todsichere Tipps.


Ärzte beklagen Inkompetenz der Patienten

Der Hintergedanke bei dem Ganzen wäre die Entlastung des Gesundheitsunwesens. Krankenkassen sollen nicht mehr für alles aufkommen müssen, sondern nur für dringende und wichtige Behandlungen. Hiesse im Gegenzug, die kleinen Wehwechen muss der Patient selbst bezahlen oder er schliesst eine teuere Privatversicherung ab. Einen Teil der Kosten könnte man insofern amortisieren, indem man sich bereit erklärt, dass die Behandlung/Untersuchung via Internet oder CO-Produktion mit dem SF einem breiterem Publikum öffentlich zugänglich gemacht wird.

Die Verantwortlichen der Arbeitsgruppe wollen mit solchen Aktionen erreichen, dass Patienten oder Scheinkranke endlich einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Krankheiten lernen. So können sie im Vorfeld schon miterleben, was genau bei den verschiedenen Behandlungen abläuft. Auch bei Beinbrüchen werden die Umstände genau abgeklärt. Sind sie zB. über die schon längst zur Reparatur fällige Kellerstiege gefallen, so wäre ihr Ehepartner mit 50 % zu beteiligen. Schliesslich hat er ja die notwendigen Arbeiten Wochenende für Wochenende verschoben, um lieber Joggen zu gehen.

Mit einer Geschlechtskrankheit kann man neu das Solidaritätsprinzip nicht mehr belasten. Wer das Vergnügen hat(te) der soll auch gefälligst selbst dafür zahlen. Aber auch unsere Senioren müssen mit höheren Selbstbehalten rechnen. Nachdem sich die Beweglichkeitskurse mit Fallinstruktionen der PS in der Praxis nicht als zielführend erwiesen haben, werden nur Unfälle mit umgeschnalltem Körperairbag im vollen Umfang von der Kasse übernommen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass das erlernte Kurswissen im Schadensfall demenzbedingt nicht so schnell abgerufen werden kann, um letztendlich so zu fallen, damit man sich nichts bricht.

Die Grippeerkrankungen sollen auch neu katologisiert werden. Für Heuschnupfen, Pollenallergien und Pfnüselnase gibt es keinen Kostenersatz. Erst mit begleitendem Fieber von 40 Grad und der Unfähigkeit sich alleine auf das WC zu begeben, kann man mit 50 % Rückerstattung rechnen.

Neu in den Gesundheitskatalog aufgenommen wurde die Leistungungsklasse "Gadaffi". Sie erhalten auf ihre bisherige Prämie einen Rabatt von 60 %. Bei Krankenhausaufenthalten müssen sie lediglich ihr eigens Zelt mitbringen. Empfohlen wird eine Grösse, die auch einen Verpflegungsteil beinhaltet. Dort übernimmt dann die Familie oder Verwandtschaft ihre Pflege und Betreuung. Das Krankenhaus stellt lediglich die medizinischen Leistungen bereit. Nebenleistungen wie Beleuchtung, Sauerstoff usw. werden separat verrechnet. Um die Behandlungen im Spital bequem zu erreichen, können sie zu günstigen Tarifen einen elektr. Golfwagen anmieten.

In Summe verspricht man sich mit den aufgezählten und noch in Planung stehenden Verbesserungen und Leistungsverschiebungen 50 % des derzeitigen Budgets einzusparen. Inwieweit sich das Modell für die Schweiz übernehmen lässt, wird derzeit vom Departement Maurer ausgetestet. Im übrigen verweist auf man auf die Kräuterresl, den Rutensepp`l, Mike Shiva u.a. (Anregung: Welt Online.de)

Zum Thema :
Gesundheitsunwesen - Ärzte beklagen Inkompetenz der Patienten (Welt Online.de)

Montag, 26. Oktober 2009

Microsoft Press verschenkt eBook WIN 7 PDF

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Profitieren Sie von unserer großen Gratis-Aktion zum Verkaufsstart von Windows 7 und lernen Sie ausgewählte Funktionen des neuen Microsoft-Betriebssystems schon heute kennen.

Mit dem Original-Fachbuch „Windows 7 – Auf einen Blick“ aus dem Microsoft Press-Verlag. Von: Jerry Joyce / Marianne Moon 350 SeitenDateigröße: 29 MB
Diese Aktion ist gültig bis 31.10.2009.
Bild für Bild erklärt Ihnen dieses vollständig farbige Buch, wie Sie typische Aufgaben mit Windows 7 erledigen. Dabei wird jede Aufgabe auf maximal einer Doppelseite dargestellt - mit nummerierten Schritten und in verständlicher Sprache. So macht Lernen Spaß!
Das lernen Sie:
- Programme und Mini-Anwendungen ausführen
- E-Mails senden, Termine planen, im Web surfen
- Fotos, Musik und Videos organisieren, Spiele spielen
- CDs und DVDs brennen und eigene Filme erstellen
- Drucker einrichten und ein Heimnetzwerk erstellen
- Sicherheit verbessern und Windows 7 optimal einrichten
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Über die Autoren Jerry Joyce und Marianne Moon:Jerry Joyce und Marianne Moon sind seit Jahrzehnten erfolgreiche Computerbuch-Autoren für Microsoft Press. Ihre Werke wurden in Dutzende von Sprachen übersetzt. Hier können Sie ein Probekapitel vorab anschauen.

Bürokratiedschungel – holt mich hier raus !

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Sie kennen das ja. Als Bürger haben sie Rechte und Pflichten. Wobei manche spöttisch sagen, eigentlich nur mehr Pflichten.

Zu diesen zählt zB. ihre Arbeitslosenversicherungsbeiträge regelmässig einzubezahlen, damit sie im Fall von Arbeitslosigkeit persönlich finanziell abgesichert sind und andererseits dem Staat nicht zur Last fallen.

Neue EDV-Lösun­gen

Im Moment scheint aber im Kanton St.Gallen, speziell im Raum Will der grosse Wurm im System zu sein, soweit ein solches überhaupt erkennbar ist. Es kommt zu monatelangen Verzögerungen bei der Auszahlung des Taggeldes. Weil, wie sich das RAV verteidigt, die Betroffenen ihren Bewerbungspflichten angeblich nicht oder nicht ausreichend nachkommen. Verschärfend kommt noch dazu : Das St. Galler Amt für Arbeit stellte mitten in der Krise auf neue EDV-Lösun­gen um. Das Pilotprojekt liess sich nur holprig an. Ausserdem hat man trotz der Verdoppelung der Arbeitslosenzahlen im Amt für Arbeit kantonsweit nur um 29 Prozent: von 245 auf 316 Mitarbeiter aufgestockt. Die Wiler Nachrichten berichten dazu an ein paar Beispielen. Ein Betroffener: Als zweifache Fa­milienvater muss er wochenlang um sein Geld kämpfen. Peter R. ist über­zeugt: «Die RAV und die Arbeitslo­senkasse kommen mit den steigen­den Arbeitslosenzahlen nicht mehr mit. Sie verlieren sich im Bürokra­tie Dschungel.» Er befürchtet, dass wie er noch zig andere Bezugsbe­rechtigte zu lange auf ihr Geld war­ten müssen.

«In Sozialhilfe gedrängt»
Die Wiler Kantonsrätin B. Gysi kennt solche Fälle. Für man­che Betroffenen komme es sogar noch schlimmer, kritisiert sie. In einem Vorstoss hält sie fest: Die Betroffenen würden in die Sozial­hilfe gedrängt. «Für die Sozialäm­ter bedeute die Abschiebung der Arbeitslosen einen grossen zusätz­lichen Aufwand. Im Sozialamt Wil habe sich deswegen die Zahl der Fälle um 50 Prozent erhöht. In an­deren Gemeinden sehe die Situa­tion ähnlich aus.

Es geht hier nicht ein Amt an den Pranger zu stellen. Sondern aufzuzeigen, dass man zu Rechten und Pflichten einen durchaus anderen Zugang haben kann. Würde man die selben Massstäbe bei den Mitarbeitern anlegen und diesen ihren Lohn auch verspätet ausbezahlen, dann gingen diese wohl auf die Strasse und wir hätten dne nächsten Streik. Nein, es trifft wieder die Kleinen, die einfachen Leute. Und bei diesen ist es ratsam, lieber die Faust im Sack zu machen, als allzu viel zu reklamieren. Denn das könnte da und dort nach hinten losgehen.

Unter dem abschliessenden Aspekt, dass es sich eigentlich bei der AVL um eine Versicherung handelt, die jetzt in Leistung treten müsste. Abgesehen von der nicht sachgemässen Kundenbetreuung. Zumindest kann man an der Migroskasse nicht mit Kopien der aktuellen Bewerbungen zahlen oder die Miete damit begleichen. Deshalb hat man ja eigentlich die Versicherung gegen Arbeitslosigkeit abgeschlossen (müssen).
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Samstag, 24. Oktober 2009

Und da war dann noch ...............

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TAGESANZEIGER ONLINE
Der Doktor soll nicht mehr Apotheker sein
Der Bundesrat will der Medikamentenabgabe durch Ärzte einen Riegel schieben und unterschiedliche Regelungen in den Kantonen vereinheitlichen. Zudem hat er die Rabatte im Visier. mehr

FORMAT ONLINE AT
R.U.S.Z. auf Augenhöhe: Ehemalige Langzeit-Arbeitslose warten, reparieren und beraten Geätewartung für Einkommensschwache zu teuer
R.U.S.Z. will kostenlose Gerätereparatur anbieten
Die Firma R.U.S.Z. plant Energieberatung für sozial Schwächere auf Augenhöhe. mehr

TAGESANZEIGER ONLINE
Trotz riesiger Preisunterschiede
Schweizer zahlen den dreissigfachen Preis für Generika
mit dem Ausland macht das Bundesamt für Gesundheit die Generika-Preise weiterhin von den Preisen der Originale abhängig. Das verursacht Mehrkosten von 100 Millionen Franken jährlich. mehr

PROFIL ONLINE
Crash
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Seele der Österreicher
Angststörungen, Burn-out, Depressionen, psycho­somatische Symptome – wie eine neue Studie zeigt, wirkt sich die Wirtschaftskrise dramatisch auf die Psyche der Österreicher aus. mehr

BLICK ONLINE
HEISSER DRAHT
Wer will mich noch? 59 Jahre alt und 1/2 Jahr arbeitslos
Mir wurde vor bald sechs Monaten gekündigt. Zuerst sah ich neue Chancen. Ich sagte mir, komm, das schaffst du. Aber heute merke ich, nach über 60 Bewerbungen, ich bin niemand mehr. Zwar wurde ich zu Gesprächen eingeladen - aber dann sind Jüngere bevorzugt worden. Ich habe Angst, dass ich abstürze und irgendwann kein Geld mehr kriege. mehr

SPIEGEL ONLINE KULTUR
Noch mehr Billig-Fernsehen
Sender sparen bei Originalproduktionen
Gefühlt ist es längst eingetreten, jetzt hat es eine Studie belegt: Im europäischen Fernsehen werden sich Wiederholungen und billige Produktionen wie Doku-Soaps und Quizshows noch stärker häufen. mehr
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Freitag, 23. Oktober 2009

Zufriedenheitsgarantie bei FUST


Gestern war ja der erste offizielle Verkaufstag des neuen, alten Windows mit dem Namen WIN 7. Vorbei die Zeiten, als die Leute noch frühmorgens vor den Läden ausharrten um ihr Exemplar zu ergattern.

Sicher gab es im Vorfeld diverse Rabattangebote und Upgrades zum Selbstkostenpreis, welche die Lage entschärften. Aber laut den Medienberichten lief alles in geregelten Bahnen ab. Da und dort gab es schon fertig installierte Laptops und Desktops. Nur mehr einschalten, mit dem Namen ergänzen und los ging es. Nicht alles, ausser man hat einen Touchbildschirm oder so.

Mir blieb allerdings schon morgens das Kipferl im Hals stecken, als ich beim Frühstück (liebe Kinder, das macht man nicht beim Essen lesen!) einen Prospekt von meinem Lieblingshändler FUST in Oberbüren in den Fingern hielt. Dort wurde ein HP Laptop DV6 - 1326ez mit Tiefstpreisgarantie und installiertem WIN 7 für Fr 1.299.- angeboten. Das gleiche Gerät hatte ich am Abend beim Surfen, direkt auf der Homepage von HP Schweiz um FR 1.199.- gesehen. Tiefstpreisgarantie bei FUST, kann ja nicht höher sein als auf der Herstellerseite. Aber auch nicht tiefer. Da würden die anderen Händler schön rebellieren.

Ein Anruf sollte Klarheit verschaffen. Ja, das Gerät sei auf Lager und könnte sofort mitgenommen werden. Ja aber der Preis. Hundert Franken mehr. Erster Reflex, dass ist doch ein anderes Gerät, Dummerl. Dummer Kunde zum Verkäufer – nein, der ist Punkt für Punkt und GB für GB gleich mit dem von HP. Die geben dem Gerät sogar eine int. Gerätenummer. Ein kurzer kollegialer Ruf aus dem Hintergrund. Ja, aber HP sei halt ein Onlinehändler (?...). Und da gilt die Tiefstpreisgarantie nicht. Ich sehe in diesem Fall zwar HP nicht als Onlinehändler. FUST aber schon. Und die müssen es wissen. Die haben ja kein Lager, wenig Personal usw. Mag ja sein. Aber dafür den Listenpreis. Ja und das steht alles in der Tiefstpreisgarantie im Kleingedruckten – und noch viele andere Märli!

Also lieber Kunde – vergönne uns doch den FR 100.- Aufschlag. Ist ja der erste Tag gewesen und der Laden brummt (nehme ich an). Aber mit einem Internetabo wäre er um FR 200.- billiger. Unterm Strich also FR 100.- gespart. Also ist FUST doch kundenfreundlicher und billiger als der Listenpreis. Oder etwa nicht ? Ach so, die zwei Internetanschlüsse von den Laptops der Jungs vom Vormonat. Nun ja, so eng darf man es nicht sehen. Da geht noch ein Dritter. Dann klappt es auch mit einem Netzwerk. Wir haben schliesslich Kundenzufriedenheit. Steht im Prospekt. Hauptsächlich Kunden, die nicht lange lästige Fragen stellen und Prospekte lesen und einem so den Tag verderben. Die FR 100.- wären dann wirklich sauer verdient. Übrigens, ein bisschen Onlinehändler sind wir schon. Wir liefern und montieren auch bei ihnen zu Hause. Für läpische FR 30.-. Aber mit uns selber kann man uns nicht vergleichen. Auch wenn wir Online anbieten. Es ist doch schön bei FUST zu sein.
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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Mit Verboten gegen das löchrige Selbstbewusstsein

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Ich sage es ehrlich – man soll sich einfach mal von den Medien und Nachrichten ein paar Tage Time-out nehmen . Die könnten sonst nämlich ihre Gesundheit gefährden. Wer weiss, vielleicht auch bald mit aufgdruckten Stimmungsbildchen zwangsbeglückt, wie bei den Zigis.

Was mich vor allem die letzten Wochen in den Grundfesten meines Glaubens erschütterte, waren diese unverständlichen Gerichtsurteile. Urteile wider allen Rechtsempfinden eines Durchschnittsbürgers. Sicher muss man nicht alles verstehen, was die hochlöblichen Damen und Herren an Argumenten zur Urteilsfindung aus den Gesetzbüchern kramen. Wobei umgekehrt – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Die Schweiz befindet sich mitten in einer Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosenzahlen steigen und die Arbeitsplätze werden immer weniger. Nebenbei steigen die Ausgaben. Im Gesundheitswesen wird gespart und der Leitungskatalog zusammengekürzt. Es ist auch die Zeit der Nebenkostennachzahlungen der Vermieter. Alleine wir müssen fast FR 1.400.- für unsere Wohnung nachzahlen. Umgekehrt erhalten wir nicht die zustehende Mietzinsreduktion.

«Nur das geltende Recht angewendet»

Ja, wenn ich mich nur in Mietangelegenheiten rechtsfreundlcih vertreten lassen würde, hätte ich hohe Kosten, jedoch auch eine hohe Wahrscheinlichkeit am Ende zwischen den Stühlen zu sitzen. Das Spielchen haben wir schon einmal hinter uns gebracht. Wiederholungen braucht es nicht.

Bis jetzt war ich immer der Meinung wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Der Fleissige arbeitet zwar mehr, wird aber mit einem höheren Lohn belohnt. In der Familie möchte auch die Frau abends ein bisschen raus aus der Wohnung, zur pers. Ablenkung, aber auch um sich ein paar Franken zu verdienen, während Papa daheim auf die Kinder schaut und diese ins Bettchen bringt. Man teilt sich die Aufgaben in der modernen Familie. Das Leben ist teuer genug. Jetzt kommen irgendwelche Einrichtungen und gehen vor Gericht, damit ich dann dem Urteil entnehmen kann: Lieber Mann, du darfst nur arbeiten wenn ich es möchte, ich es erlaube. Richter, die wahrscheinlich noch nie einkaufen waren sprechen im Zweifelsfall rechtsorientierte Urteile, die mir aber die Freiheit nehmen. frei für mich persönlich zu disponieren.

Richter haben entschieden: Im Kanton Zürich müssen sieben Tankstellen den 24-Stunden-Betrieb aufgeben und ihre Shops von 1 bis 5 Uhr Shops schliessen. Betroffen sind fünf Tankstellen in der Stadt Zürich, eine am Flughafen Kloten und eine in Winterthur. Die Leserkommentare zum Tagesanzeigerartikel sprechen für sich. Gibt es eigentlich nur mehr Verbote. Früher waren es 10 Gebote. Heute sind es 1000-te Verbote.

Umgekehrt wird landauf und landab über die hohen Ausgabe der Sozialwerke mokiert. Heute möchte ja keiner mehr arbeiten. Alles nur Schmarotzer und Betrüger. Lebe ich in einer Parallelwelt oder ist das heute Alltag, das in einem freien Land über freie Bürger bestimmt wird, wann sie oder jenes machen dürfen. Wann, wie und wieso ? Welche Arbeit für sie gut ist und wer darf wo einkaufen. Das kann nicht die Lösung sein. Wenn jemand der Meinung ist ( offenbar sind das über 28.000 lt. Tagi, die alleine in Zürich unterschrieben haben) dass sei ein Geschäft, da verdiene ich etwas und kann auch noch Arbeitplätze schaffen, dann lasst ihn(en) das doch bitte tun. Egal ob ihr selber um 23 Uhr poasten geht oder nicht oder schon jemals ward.

Ich verstehe das nicht. Statt die Verbotsflut zu stoppen, kommen immer mehr Verbote dazu. Den Leuten scheint es zu gefallen. Sind wir nicht mehr bereit mit dem eigenen Kopf zu denken oder lassen wir uns nur mehr lenken, weil es einfacher ist. Nein, soweit schätze ich die Schweizer nicht ein. Sie haben im Dialog der Generationen etwas geschaffen in diesem Land. Es aufgebaut und zu Reichtum gebracht. Jetzt muss ein Ruck durchs Volk gehen und die Politiker sich wieder ihrer wahren Aufgaben besinnen. Deshalb brauchen wir gar keine diesbezüglichen Gerichtsentscheide, die uns sagen was wir wann und wo tun dürfen. Die bestehenden Gesetze haben in der Vergangenheit ausgereicht. Wer weniger schaffen möchte, gut. Dann aber nicht mit Neid auf diejenigen schauen, welche mehr anpacken, länger arbeiten, von mir aus auch in der Nacht und am Wochenende.
Wo «Swiss» draufstand, war Qualität drin. Und heute? Die Schweiz sei nicht mehr, was sie war, schreiben internationale Medien. Aus dem Paradies von einst wurde ein gedemütigter Kleinstaat mit beschädigtem Image und löchrigem Selbstbewusstsein. (Zitat) Das lässt mich nicht kalt. Und ich denke, da bin ich nicht alleine.
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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Internet-Suchen ist Jogging fürs Gehirn

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Googeln ist gut gegen Demenz. Nach einer neuesten Studie der Universität Kalifornien (UCLA) ist es für ältere Menschen vorbeugend gut, gegen Demenz im Internet zu googlen.
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Das Internet kann Gehirnaktivitäten älterer Menschen verstärken und Demenz verlangsamen oder sogar stoppen besagt die Studie.Das Surfen im Internet stimuliert das Gehirn mehr als zum Beispiel Lesen und erweist sich dabei noch als sinnvolle Tätigkeit mit Langzeiteffekt. Der Effekt hält auch noch lange nach dem Ende der Internet-Sitzung an, stellten die Forscher druch Gehirn-Scans fest.

„Wir fanden heraus, dass ältere Menschen mit wenig Internet-Erfahrung, die für relativ kurze Zeit etwas im Internet suchen, ihre Gehirnfunktion steigern und verbessern", so ein dortiger Professor. Sie trainieren solcherart ihr Gehirn wie einen Muskel. Er und seine Kollegen untersuchten 24 Männer und Frauen im Alter zwischen 55 und 78 Jahren. Die Hälfte nutze das Internet bereits häufig, die andere Hälfte hatte nur wenig Internet-Erfahrung. Der positive Effekt auf das Gehirn trete sofort ein, so die Studie. Ein erster Gehirn-Scan der surfenden Testpersonen zeige Gehirnaktivitäten in Bereichen, die für Sprache, Lesen, Erinnern und Visualisierung zuständig sind. mehr BILD ONLINE.
(Bildrechte Google)
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Dienstag, 20. Oktober 2009

OP-Infekte: Disziplin ist wichtigste Gegenmassnahme

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Doppelte und dreifache Hygiene im Operationssaal schützt den Patienten nicht merkbar vor Operations-Infektionen. Hingegen wirkt sich gemäss einer Studie des Inselspitals Bern strikte Disziplin im OP-Team positiv aus.

1996 endeten noch über 9 Prozent aller Operationen in der Schweiz in einer ungewollten Operations- Infektion. Unterdessen konnte die Infektrate auf unter 6 Prozent gesenkt werden, wie die Langzeit-Überwachungsstudie Swiss Noso in 50 Schweizer Spitälern gezeigt hat. Die Hygiene im Operationssaal spielt dabei eine wichtige Rolle, aber nicht nur. Dies hat eine Studie der Universitätsklinik für Viszerale Chirurgie und Medizin sowie des Universitätsinstituts für Infektionskrankheiten des Inselspitals Bern gezeigt. Sie ist in der August-Nummer des international renommierten Fachblatts American Journal of Surgery veröffentlicht worden. Über 1000 Patienten untersucht Die Berner Forscher um Oberarzt Guido Beldi untersuchten während eineinhalb Jahren bei 1032 Patienten den Gesundheitszustand 30 Tage nach der Operation und die Auswirkungen verschiedener Faktoren auf das Auftreten sogenannter „surgical site infections“. Das sind Infektionen, die durch verunreinigte Operationsbestecke hervorgerufen werden. Als Risikofaktoren untersucht wurden unter anderem das Verhalten des OP-Teams, die Dauer der Operation sowie Patientenmerkmale wie Alter, Bodymassindex oder Diabetes.

Die Patienten hatten die Wahl, an der Studie teilzunehmen. Die Studie war zuvor durch die kantonale Ethikkommission bewilligt worden. Risikofaktor Übergewicht Die Auswertung der Untersuchung ergab folgende Ergebnisse:

- Patientenmerkmale wie Alter, Geschlecht, Raucher/Nichtraucher spielen keine Rolle. Hingegen treten postoperative Infektionen häufiger bei Operierten mit einem Bodymassindex von über 30 auf. Mögliche Erklärung: Die Operationswunde ist grösser und bietet eine grössere Angriffsfläche für unerwünschte Mikroorganismen.

- Exzessive Hygienemassnahmen wie doppelte, mehrfach gewechselte Handschuhe, Erneuern des gesamten OP-Bestecks bei jedem neuen Operationsschritt oder vollständige Ganzkörper- Abdeckung des Patienten mit sterilen Tüchern haben praktisch keinen Einfluss auf die Infektionsrate. Es genügen die Standardmassnahmen: Sterilisation des Bestecks und der Tücher zur Wundabdeckung vor der Operation, Handschuhwechsel bei Bedarf.

- Eine höhere Infektionsrate trat auch bei über dreistündigen Operationen und bei Darmoperationen auf.

- Ein massgeblicher Faktor ist die Disziplin im Operationssaal: Lärm, Hektik, Schichtwechsel während der Operation und fremde Besucher führen zu einem Nachlassen der Hygiene-Disziplin und damit zu mehr OP-Infektionen.

Forscher erstaunt Die Ergebnisse überraschten die Forscher selber. Prof. Daniel Candinas, Co-Direktor der Universitätsklinik für Viszerale Chirurgie und Medizin: „Dass strikte Disziplin im OP viel bringt, ahnten wir schon vorher. Dass aber exzessive Hygienemassnahmen, wie Sie von der OP-Industrie propagiert werden, kaum messbare Wirkung zeigen, hat uns schon erstaunt.“

Studie hier
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Montag, 19. Oktober 2009

Kinderbegrapscher freigesprochen


Es vergeht ja kein Tag ohne irgendwelche Horrormeldung, wobei ein Erwachsener einen Kinderkörper als Selbstbedienungsladen sieht.
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Vom begrapschen bis zur sexuellen Nötigung, ja sogar bis hin zum Mord füllen die sexuellen Handlungen an Kindern die Schlagzeilen der Medien. Für einen "normalen" Menschen mit einem gesunden Rechtsempfinden, sind dann Monate später die verhängten Urteile an die kranken Tätern ein Hohn. Ermutigend für all jene, die Kindern sexualle Gewalt antun möchten.

Meinen 3 Töchter und ein Sohn sind ja Gott sei Dank diesem Alter entwachsen. Ob aber speziell die Töchter damit vor den kranken Hirnen mancher frei herumlaufender Triebtäter geschützt sind, steht auf einem anderen Blatt Papier. Nur was ich dieser Tage in einem österreichischen Nachrichtenmagazin nachlesen konnte, lässt mir die Haare zu Berge stehen und mein ohnehin eingeschränktes Verhältnis zu einer gerechten, objektiven Justiz bestätigen.

Ein Schulwart in terrorisierte Volksschülerinnen, indem er sie, so steht es in der Anklageschrift, an der Brust betastete und am Gesäß begrapschte. Manche seiner Opfer sind noch immer in Psychotherapie, was nicht verwundert. Wer nur ein bisschen Fantasie hat, kann sich ausmalen, wie einem Kind zumute sein muss, wenn es tagtäglich der Willkür eines Erwachsenen ausgeliefert ist, der seine Persönlichkeitsrechte missachtet und sich die Verfügungsgewalt über seinen Körper anmaßt. Der Mann wurde für seine missbräuchlichen Handlungen zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Als ob damit die Wunden der jungen Opfer geheilt wären und sie all dieses schlimmen Erlebnisse vergessen lässt. Was ist der verletzte Seelenfrieden eines jungen Menschen heute der Gerichtbarkeit wert. Der verurteilte Herr ging in die Berufung. Er sieht die ganze Angelegenheit ganz anders. Der Urteilspruch des OGH gab ihm dann sogar noch recht. Der Spruch des Gerichtes : "Das Gesäß zählt nicht zur unmittelbaren Geschlechtssphäre eines Menschen. Sie zu betasten stellt keine geschlechtliche Handlung dar, weil der Anus damit nicht gemeint ist.“ Deshalb sei der Schuldspruch des Erstgerichtes "rechtsirrig" und durch einen Freispruch zu ersetzen.

Die genauere Definition des gesamten Falles aus ihrer Sicht beschreibt Frau E. Hammerl sehr ausführlich im PROFIL ONLINE .Für mich ist dieses Urteil ein Hohn. Aber wiederum wenig verwunderlich angesichts des milden Verstehens, das Übergriffe auf kindliche Körper bei Höchstrichtern und anderen Führungspersonen auslösen. Warum soll es also bei all den Polanskis dieser Welt ein Schuldgefühl oder überhaupt ein schlechtes Gewissen hervorrufen, was Unrechtes getan zu haben. Da hat jeder Ladendieb eine höhere Strafe zu erwarten. Für mich klingt das im Beamtendeutsch "unglaubwürdig".
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Neuer 18-Zoller von Hewlett Packard

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HP erweitert Pavilion DV-Serie im Espresso Look und Windows 7-
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Anscheinend dürfte doch eine grössere Nachfrage nach 18" Notebooks bestehen, als angenommen. Zumindest als Desktopersatz sind sie ja von ihrer Bildschirmgrösse her, speziell für Senioren sehr geeignet. Leider hat man man ja den Ur-HDX 18 wieder eingestellt und passt sich jetzt im Familienbaukasten der DV Serie an. Der neue soll DV 8 heissen und mit dem neuen Windows 7 / 64 bit ausgerüstet sein. Ausserden verbaut HP in dem Multimedia-Notebook ein 18,4 Zoll FullHD-Display und die neueste Intel Core i7-Prozessortechnologie und 4 GB DD3 Speicher und 2x 500 GB Festplatte. (Bild: HP.com)

Zusätzlich verfügt das DV 8 über eine Nvidia GeForce GT230M Grafikkarte. Für akzeptable 3D-Leistung ist auf jeden Fall gesorgt. Das neue Notebook (Vorgänger Titandesign „HP Imprint Finish Fluid“) im Espresso-Look hat ein Blu-ray Laufwerk und einen Subwoofer, womit die Entertainer-Qualitäten unterstrichen werden. Der HP Pavilion dv8 Notebook-PC ist mit dem weltweit ersten und einzigen umweltfreundlichen Akku ausgestattet. Dieser Öko-Akku kann bis zu 1000 Mal neu aufgeladen werden und bietet drei Jahre lang eine Leistung wie bei einem neuen Gerät. Dies bedeutet, dass weniger Akkus auf der Mülldeponie landen!

HP hat angeblich die Laptop Serien insgesamt überarbeitet. Bei den Vorserien DV 6 und 7 gab es da und dort doch einige Verarbeitungs- und Qualitätsprobleme, wie wir hier berichteten. Um rund 1500.- Euro Starpreis wird das Multimedia-Notebook noch diesen Monat in Deutschland angeboten. Von der Schweiz ist noch kein Verkausstart bekannt. Vortest: Notebookjournal .
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Sonntag, 18. Oktober 2009

Sexualerziehung geht alle etwas an

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Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen", besagt ein afrikanisches Sprichwort. Dies gilt auch für die Sexualerziehung.
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Jugendliche müssen auf dem Weg zu einer respekt-, lust- und liebevollen Sexualität begleitet werden. In ihrem Bericht ,Jugendsexualität im Wandel der Zeit - Veränderungen, Einflüsse, Perspektiven", und den darin enthaltenen Forderungen, will die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) darauf hinweisen, dass Gesellschaft, Eltern und Schule für eine umfassende Sexualerziehung zu sorgen haben.

Angesichts der allgegenwärtigen Präsenz sexualisierter Inhalte in den Medien entsteht leicht der Eindruck, der Jugend von heute könne man beim Thema Sexualität nichts mehr beibringen. Verschiedene Studien in den vergangenen Jahren zeigen jedoch, dass noch heute viele Jugendliche ungenügend oder falsch über Sexualität informiert sind. Mythen und Halbwissen halten sich erstaunlicherweise hartnäckig. Dies bestätigen die Ergebnisse einer Online-Befragung Jugendlicher, die im Jahre 2008 im Auftrag der EKKJ an der Universität Basel durchgeführt wurde.

Früher und regelmässiger Unterricht ist notwendig. Sowohl Eltern, als auch die Schule und andere Bezugspersonen der Jugendlichen sollten ihre Verantwortung besser wahrnehmen und einen bedeutenderen Beitrag in der Sexualerziehung von Kindern leisten. Kinder interessieren sich sehr früh für den eigenen Körper und den für sie rätselhaften Körper des anderen Geschlechts. Es ist meist einfacher, mit kleinen Kindern körper- und geschlechtsbezogene Fragen zu thematisieren als mit pubertierenden Jugendlichen. Zudem können sexuelle Inhalte über die Medien jederzeit ungefiltert Kinder und Jugendliche treffen. Sind diese völlig unvorbereitet, werden sie entsprechende Informationen schwer einordnen können. Medienpsychologen fordern, dass auf das Web 2.0 nun die Erziehung 2.0 folgen muss, welche die Kinder und Jugendlichen auf den kritischen Umgang mit diesen Medien vorbereitet. Aber auch die Medienkompetenzen vieler Erwachsenen müssen gefördert werden.

Sexualerziehung ist ein Prozess,
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der schon früh beginnt und ab dem Kindergarten bis zum Schulabschluss (und darüber hinaus) einen Platz im Unterricht benötigt. Auf gesamtschweizerischer Ebene fehlen nach wie vor einheitliche und verbindliche Richtlinien. Sprachregionale und kantonale Unterschiede sowie eine unterschiedliche Handhabung von Schulhaus zu Schulhaus (oder gar von Lehrperson von Lehrperson) innerhalb einer einzigen Region, zeigen, dass der Stellenwert der Sexualerziehung sehr gering ist und Berührungsängste andauern. Des Weiteren, werden nicht alle Schülerinnen und Schüler angehalten, die angebotenen Kurse zu besuchen. Die EKKJ fordert, dass kein Kind von der Sexualerziehung an der Schule dispensiert werden darf.
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Beratung der Jugendlichen

Ein stetig wachsendes Angebot von Internetberatungsstellen für Jugendliche erlaubt es ihnen, auch ausserhalb des Elternhauses und der Schule an relevante Informationen zur Sexualität zu kommen. Die Qualität dieser Foren gilt es zu sichern. Sowohl im Bereich Online-Beratung Jugendlicher als auch von Seiten diverser Organisationen und Institutionen wird vielversprechendes Material zur Information der Jugendlichen und ihrer Eltern sowie weiterer Begleitpersonen entwickelt. Die EKKJ unterstützt diese Initiativen und ermutigt die entsprechenden Stellen, diese Angebote besser zu koordinieren und bekannt zu machen. Gleichzeitig kann man sich gerade in der Sexualerziehung nicht erlauben, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen - denn jedes Jahr wächst eine neue Generation von Jugendlichen heran, die den Umgang mit der Sexualität erlernen muss.

Samstag, 17. Oktober 2009

Und da waren dann noch ....



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WELT ONLINE
Das Internet als Spiegel der Gesellschaft
Netzkultur

Das Netz hat endlich die Mitte der Gesellschaft erreicht: Selbstverständlich surfen Jung und Alt. Der Begriff "virtuelle Welt" führt dabei in die Irre, da die Trennung zwischen offline und online künstlich ist. Längst werden die Freiheiten genutzt, die das Internet bietet: Den Freiraum, sich in öffentliche Diskurse einzuschalten. mehr

BEOBACHTER ONLINE
Privatkonkurs
Bis aufs letzte Hemd?
Mit einem Privatkonkurs lassen sich Schulden nicht wegzaubern. Das merkt man spätestens, wenn man zu neuem Vermögen kommt: Dann können Gläubiger alte Forderungen geltend machen. mehr

ABENDZEITUNG ONLINE
Sightseeing im schwimmenden Bus
Eine Schifffahrt auf der Donau oder eine Stadtrundfahrt im Sightseeingbus gehören zu den Höhepunkten jeder Budapest-Reise. Beides kombinieren kann man künftig mit dem neuen Amphibienbus. mehr

MANAGER-MAGAZIN ONLINE
Google Wave
Das Netz hängt seine Nutzer ab
Wave ist großartig. Das Wunderwerkzeug von Google vereinigt Funktionen und Fähigkeiten, die für Arbeit wie Freizeitvergnügen äußerst nützlich sein könnten. Trotzdem ist fraglich, ob es sich durchsetzen wird. Denn selbst Netz-Aficionados wird es mit Kommunikation und Information langsam zu viel. mehr

BILD ONLINE
Windows 7 gibt's für Studenten kostenlos
Windows 7 gibt es bereits völlig legal und kostenlos im Internet. Einzige Voraussetzung, um das Microsoft-Betriebssystem herunterladen zu können: Man muss als Student an einer Hochschule eingeschrieben sein. Offiziell ist Windows 7 erst ab 22. Oktober zu haben. mehr
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Freitag, 16. Oktober 2009

Engagier dich gegen Armut 16.-18.Okt 09


Vom 16. bis 18.Oktober 2009 ist es soweit: Am weltweiten Aktionstag "Stand Up" stehen Millionen von Menschen symbolisch gegen Armut und für die UN-Millenniumsziele auf.

Zum Stand Up rufen die UN-Millenniumkampagne und der "Global Call to Action against Poverty" (in Deutschland: "Deine Stimme gegen Armut") auf. Mach auch Du mit und engagiere Dich für eine gerechte Welt ohne Armut! Zu Hause, in der Uni, im Sportverein oder auf dem Markplatz ─ Du kannst ganz einfach Deinen eigenen "STAND UP" organisieren und Dich dabei an die Abgeordneten und die dann neue Bundesregierung wenden. Deine Forderung ist klar: Haltet Wort und setzt Euch für die Millenniumsziele und eine Welt ohne Armut ein!
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Berufliche Vorsorge - Anpassung IV

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Berufliche Vorsorge: Anpassung der Hinterlassenen- und Invalidenrenten des BVG an die Preisentwicklung auf den 1. Januar 2010

Auf den 1. Januar 2010 werden jene obligatorischen Hinterlassenen- und Invalidenrenten der zweiten Säule erstmals an die Preisentwicklung angepasst, die seit drei Jahren ausgerichtet werden. Für diese Renten, die 2006 zum ersten Mal ausgerichtet wurden, beträgt der Anpassungssatz 2,7 %.

Gemäss dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) müssen die Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen zweiten Säule bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters periodisch der Entwicklung des Indexes der Konsumentenpreise angepasst werden. Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat dazu den entsprechenden Anpassungssatz zu berechnen und bekannt zu geben.

Der Teuerungsausgleich für diese Hinterlassenen- und Invalidenrenten der beruflichen Vorsorge wird zum ersten Mal nach dreijähriger Laufzeit gewährt. Die darauffolgenden Anpassungen der Hinterlassenen- und Invalidenrenten des BVG sind mit dem Anpassungs-Rhythmus der AHV gekoppelt (in der Regel alle zwei Jahre).

Der Anpassungssatz für 2010 der 2006 erstmals ausgerichteten Hinterlassenen- und Invalidenrenten des BVG beträgt 2,7 % [1]. Die Hinterlassenen- und Invalidenrenten, die vor 2006 entstanden sind, werden mit der nächsten AHV-Renten-Erhöhung im Jahr 2011 angepasst. Wenn die Renten über das vom Gesetz vorgeschriebene Minimum hinausgehen, ist der Teuerungsausgleich nicht obligatorisch. Diese Renten sowie die BVG-Altersrenten werden auf Grund eines Entscheides des paritätischen Organs der Vorsorgeeinrichtung der Preisentwicklung angepasst. Der Entscheid ist in der Jahresrechnung oder im Jahresbericht zu erläutern. [1] Der Anpassungssatz ist auf dem Index der Konsumentenpreise September 2009 (103,0596) und September 2006 (100,3115) abgestellt.

Bundesamt für Sozialversicherungen
Internet: http://www.bsv.admin.ch/
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Donnerstag, 15. Oktober 2009

«Längere Öffnungszeiten? Nein, Schliessungszeiten!»


Trotz halbleeren Geschäften bleiben in Zürich immer mehr Läden bis spät am Samstagabend offen. Für die Verkäuferinnen und Verkäufer bedeutet das: Verzicht auf ein richtiges Leben, schreibt die kämpferischte Zeitung der Schweiz "WORK" ( Gewerkschaft).

Nun aber mal langsam mit den Pferden. Längere Öffnungszeiten bedeuten nicht unbedingt, dass das Personal nach den neuesten Umfragen der UNIA um einen Tag länger arbeiten muss, sondern lediglich nur, dass Läden länger geöffnet sind. Das es in der Praxis anders läuft, daran sind sie auch nicht ganz unschuldig, auch wenn sie es vielleicht nicht gerne hören.

Eine modernes Fremdenverkehrsland wie die Schweiz, kann seine Läden nicht um 16 Uhr schliessen. Wir haben über 200.000 Arbeitslose, die vielleicht gerne arbeiten würden. Dazu Hausfrauen, die sich im Nebenjob ein paar Franken für die Haushaltskasse verdienen möchten. Dringlichstes Ziel einer Gewerkschaft müsst es sein, Arbeitsplätze zu erhalten und darauf zu achten, dass die dazugehörigen Gesetze eingehalten werden. Das die längeren Arbeitszeiten eben mit mehr Personal und im Turnusdienst abgedeckt werden. Jeder hätte gerne seinen Ausgang, sozialen Kontakte und Freizeit. Tatsache ist aber derzeit, dass das gleiche Personal die längeren Öffnungszeiten abdecken muss und diese Zusatzzeiten noch dazu schlecht bezahlt wird. Hier liegt der Hund begraben liebe Unia.

Verkäuferin I.W., seit über 20 Jahren im Verkauf, ist überzeugt: «So kann es nicht weitergehen. Jetzt braucht es endlich wieder Ladenschliessungs- statt Öffnungszeiten!» Umgekehrt kann man aber den Bedarf und die Nachfrage nicht einfach weg diskutieren. Denn Bedarf teilen sich derzeit die Tankstellenshops mit überhöhten Preisen. «Bei diesen Arbeitszeiten und dem tiefen Lohn werden in Zukunft immer weniger Jugendliche eine Verkaufslehre machen wollen.» stösst eine Jugendliche in Ausbildung ins selbe Horn. Hier ist irgendwo im Elternhaus etwas schief gelaufen. Die Berufe mit wenig Arbeitszeit und toller Bezahlung sind schon lange vergeben. Mit den
gleichen Argumenten dürfte jene Arbeitnehmer im Fremdenverkehr, Krankenhaus, Polizei, Feuerwehr usw. und eben die Angestellten in den Discos, die die Auszubildende am Samstag lieber besuchen würde um sich zu unterhalten und abzutanzen, ebenso reklamieren.

Die primäre Aufgabe der Gewerkschaft ist, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Dabei darf es aber nicht nur Schönwetterparolen geben. Zuerst gilt es die tiefen Löhne im Detailhandel auf ein existensfähiges Niveau zu bringen und mit der selben Konsequenz, wie man auf den Strassen durchführt, auch dafür zu sorgen, dass Angestellte nicht jeden Samstag im MOnat arbeiten müssen. Die Preise alleine können es nicht sein, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Da ist noch jede Menge Spiel drinnen. Die Migros als Genossenschaft muss nicht unbedingt den Wirtschaftspreis gewinnen, sondern ist seinen Mitgliedern und Gründer Duttweiler verpflichtet sozialverträglich zu arbeiten. Umgekehrt schaut man sich die höheren Preise in den Tankstellenshops an, sind die Leute offenbar gerne bereit etwas mehr zu bezahlen. In Zeiten der Computerkassen dürfte das ja heute kein Problem sein.

Im Urlaub geniessen wir es auch, abends einkaufen zu gehen. Wir verlieren in der Schweizer Industrie fast täglich Arbeitsplätze. Die Interneshoptabteilungen von Coop und Migros haben Millionenzuwächse. Nur mit noch weniger Arbeitsplätzen werden wir die Kurve aus der Krise nicht nehmen können. Trotz allem Verständnis für Freizeitaktivitäten und dem samstägigen Ausgang, den Familien und Partnern dürfen wir nicht vergessen, beim Verdienen zu dienen. Dienen ist eben in Dienstleistung enthalten. Oder wollen wir wirklich auch hier den angeblich so unbeliebten Ausländern das Feld überlassen. Jedermann/frau hat Anspruch auf einen leistungsgerechte Bezahlung und ein akzeptables Angebot von Freizeit. Nur können wir dabei nur an einem Strick ziehen und müssen mit offenen Karten spielen. Die Unternehmer, die Gewerkschaften, die Arbeitnehmer und die Konsumenten. Und wenn es nicht anders geht muss die Politik ihren Teil beitragen und klare Richtlinien und Vorgaben schaffen.

Denn eines lässt sich nicht wegdiskutieren. Wir können nicht Samstag Mittag die Schweiz bis am Montag morgen zusperren. Laut Uniabeitrag bedeutete es derzeit für die Verkäuferinnen und Verkäufer : Verzicht auf ein richtiges Leben ! Dieser Aussage kann ich mich nach 30 Jahren im Fremdenverkehr nicht anschliessen. Ebenso bin ich froh, dass auch am Wochenende die Spitäler besezt sind. Mit mehr Schliessungszeiten wird das Problem nicht gelöst. Da helfen nur entsprechende Gesetze, die auch die Unternehmer in die Pflicht nehmen und wenn nötig, empfindlich bestrafen. Ich würde dazu in der ersten Reihe stehen. Alles andere führt nur zu höheren Arbeitslosenzahlen, die niemanden wirklich helfen, sondern eher dazu beitragen, mehr Sozailhilfebezieher zu produzieren. "Von wegen gibt ja genug Arbeitsplätze wenn man möchte". Und das wäre dann nicht ganz von der Hand zu weisen und unkollegial. (mehr).
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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Windows 7 News

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TIPPS & RATGEBER

Statt per Maus und Tastatur können Sie Windows 7 auch mit dem Finger bedienen. In entsprechenden Anwendungen können sogar mehrere Personen gleichzeitig interagieren. In diesem Video stellt Daniel Melanchthon von Microsoft Deutschland Windows 7 Multitouch anhand einiger Beispiele vor - vom Web-Surfen per Finger über das Navigieren in Visual Earth, das Erstellen von Foto-Collagen, das Malen und die Interaktion mit virtuellen Lebewesen.
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OFFICE STARTET

Reduzierte Version Office Starter ersetzt Microsoft Works
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Microsoft hat Office Starter 2010 angekündigt, eine kostenlose und werbefinanzierte Version seiner Büro-Suite. Es soll auf PCs vorinstalliert ausgeliefert werden und Microsoft Works ersetzen. Eine Betaversion von Office 2010 soll später im Jahr kommen, so Microsoft.
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Office Starter 2010 besteht aus Word Starter 2010 und Excel Starter 2010 und soll Basisfunktionen für das Erstellen, Anschauen und Editieren von Dokumenten mit sich bringen. Dabei soll es auch grundlegende Funktionalitäten des großen Office-Pakets beinhalten, wie etwa wie Ribbon-Leiste mit den Menüs. So jemand die Vollversion von Office testen oder kaufen möchte, soll er dazu die neue Click-to-Run-Technologie nutzen können. Damit soll die Download-Zeit deutlich reduziert werden, zudem sollen auf einem PC auch mehrere Office-Versionen nebeneinander betrieben werden können.
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Altbekanntes in neuer Studie

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Erwerbsarbeit für Sozialhilfebzieher ein Privileg ?
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Analyse (SECO) der Einflussfaktorender kurz- und mittelfristigen Wiedereingliederungschancenin den ersten Arbeitsmarkt von Neuzugängern in die Sozialhilfe der Jahre 2005 und 2006 . Beschäftigungsprogramme wirken kaum auf lange Sicht. Sie sind in einem Umfeld entstanden, als einige Fachleute noch der Meinung waren, ein neuer Anstrich würde genügen um die Leute wieder in einen Arbeitsprozess einzugliedern. Der Grundgedanke dabei war sicher löblich. Leider aber am Bedarf vorbei umgeschult. Wobei es wirklich weniger um einen bessere fachliche Qualifikation der Betroffenen ging, sondern um die Alibisituation, schaut her wir machen doch etwas.

Die Leute müsse in eine Tagesstruktur eingebunden werden. Primäres Ziel, Bewerbungen schreiben. Lernen, sich als Person und Arbeitnehmer zu verkaufen. Das Selbstwertgefühl steigern. Man muss beide Seiten kennen, um zu wissen, was in diesen Prozessen abläuft. Das RAV oder eine teure Partnerfirma möchte vermitteln. Im Klartext einem Eskimo einen Tiefkühlschrank verkaufen. Die meisten der Leute haben keine Ausbildung oder nur wenige berufliche Kompetenz. Sie sind also in einem sogenannten unterschwelligen Arbeitsmarkt tätig, der hoffnungslos überlaufen ist. Entspricht in seinem Profil also den Tätigkeiten, die heute in Strafanstalten, Behindertenwerkstätten usw. auch Alltag sind. Nämlich die Herstellung einfacher Werkstücke oder Massenware, die keine grosse fachliche Qualifikation voraussetzen. Oder niederschwellige Dienstleistungen wie Putzen, Reinigen und Hilfsdienste. Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz haben laut einer Studie vor allem nur solche Personen, die über eine abgeschlossene Ausbildung verfügen. Viele werden in diesem Stadium auch für Probearbeiten herangezogen, die den Firmen eher helfen, nur Lohnkosten zu sparen.

Sozialhilfebezüger profitieren nicht bei der Suche nach Arbeit

Auf der anderen Seite stellen die Unternehmer langgediente Mitarbeiter frei, sprich auf die Strasse, um durch die wirtschaftliche Talsohle zu tauchen. Im Prinzip eigentlich wertvolles Betriebskapital und Knowhow das sie abgeben. Laut einer Umfrage bei 1529 Sozialhilfebezügern der Städte Basel, Luzern, St. Gallen, Lausanne und Biel hängt die erfolgreiche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vom Alter, der Ausbildung, von der bisher erreichten beruflichen Stellung und von der Kompetenz in der Umgangssprache des Wohnorts ab.

Beschäftigungsprogramme zielen eher auf Bewerbung und Kontrolle ab, als auf Qualifizierung oder Steigerung der beruflichen Kompetenz. Stundenlanges Sortieren von Textilien und anderen Dingen ist dafür keinesfalls geeignet. Das wissen die Firmen. Sicher ein Treufelskreis. Der Staat hat einen Auftrag die Leute wieder in Brot und Arbeit zu bringen, weg von der Sozialhilfe und zur Entlastung der öffentlichen Kassen. Gleichzeitig braucht es einen Nachweis, dass man öffentliche Gelder nicht einfach ohne Gegenleistung verteilt. Auch das politische Gewissen muss beruhigt werden. Ein Drehtüreffekt.

23 Prozent der befragten Sozialhilfebezüger hatten zum Zeitpunkt der Umfrage seit mehr als sechs Monaten eine Arbeit und bezogen keine Sozialhilfe mehr. 11 Prozent hatten zwar eine bezahlte Arbeit gefunden, blieben aber von der Sozialhilfe abhängig («working poor»). 9 Prozent fanden eine prekäre Arbeit (temporär oder auf Abruf) und weitere 9 Prozent hatten eine Stelle wieder verloren. Gar nie mehr eine neue Stelle antreten konnten 28 Prozent der Befragten.

Dumm, dass jetzt noch die Wirtschaftskrise die Situation zusätzlich verschärft. Die Verantwortlichen sind nicht zu beneiden. Umgekehrt verlangt man ja von den Betroffenen auch Flexibilität und Umdenken. Vielleicht beginnt man schon mal bei sich selbst. Jedenfalls gibt es Beschäftigungsprogramme schon länger als die andauernde Wirtschaftskrise. Der unmittelbare Erfolg eher sparsam. Die Studie hat jetzt bewiesen, was ohnehin schon bekannt war. Darüber sollte man nachdenken.
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Dienstag, 13. Oktober 2009

Rechtsanspruch auf EL

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Im Zuge der Abstimmungsargumentation, wurden ja seitens einer Partei, immer wieder eine Wertanpassung an die örtliche Kaufkraft der ausbezahlten Renten im Ausland eingefordert.
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Nun wissen wir ja aus unserer vormaligen Projektarbeit, dass viele den Weg ins Ausland gewählt haben, weil sie dort mit der Rente ihr Auskommen haben. Indirekt wird dies ja auch in den nachstehenden Bestimmungen zur Erreichung einer EL* festgehalten. Abgesehen davon, kann das örtliche Klima dazu beitragen, gesundheitliche Leiden zu lindern. Nicht umsonst werden ja Leute auch zum Kuren geschickt um sich zB in der guten Luft von Davos zu erholen.

Wann werden Ergänzungsleistungen ausgerichtet ?

Was wäre wenn, nun alle diese Personen in die Schweiz zurückkehren um hier ihren Lebensabend zu verbringen. Speziell bei jenen, deren Kaufkraft der erhaltenen Rente im Lande nicht reicht. Um es auf den Punkt zu bringen – das Fiasko wäre wahrscheinlich noch grösser. Aber bitte im Detail.

Wenn die AHV-Rente nicht ausreicht ?

*AHV-Renten sollen grundsätzlich den Existenzbedarf sichern. Wenn diese alleine nicht ausreichen, können Ergänzungsleistungen (EL) beansprucht werden. Ob jemand Ergänzungsleistungen erhält, hängt also vom individuellen Einkommen und Vermögen ab. Aber die Ergänzungsleistungen sind keine Fürsorgeleistungen! Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein Rechtsanspruch.

>>>>Ergänzungsleistungen (EL) <<<< Die Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige Einkommen die minimalen Lebenskosten nicht decken.

Rechtsanspruch auf EL

Auf EL haben Personen mit einer AHV- oder IV-Rente bei Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz einen Rechtsanspruch, wenn die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen. Unter bestimmten Voraussetzungen werden EL auch ohne eine Grundleistung der AHV/IV ausgerichtet. Ausländerinnen und Ausländer haben erst Anspruch auf EL, wenn sie seit mindestens fünf (Flüchtlinge, Staatenlose, Staatsvertragsausländer in gewissen Fällen) oder zehn Jahren ununterbrochen in der Schweiz wohnhaft sind. Bürgerinnen und Bürger eines EU-/EFTA-Mitgliedstaates müssen in der Regel keine Karenzfrist erfüllen.

Anmeldung für EL
Die EL werden durch den Kanton festgesetzt und ausgerichtet. Bis auf die Kantone Zürich, Basel-Stadt und Genf sind für die EL die kantonalen Ausgleichskassen zuständig.

Informationen zu den EL

Auf der Internetseite der AHV-IV Institutionen (www.ahv.ch) finden Sie weiterführende Informationen zu den EL.

Mehr Infos : AHV - Ergänzungsleistungen / Merkblätter

SKOS - Kein Teuerungsausgleich per 2010

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Der Grundbedarf für den Lebensunterhalt gemäss SKOS-Richtlinien wird per 2010 nicht der Teuerung angepasst. Ausschlaggebend dafür sind die Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Gemäss den definitiven Zahlen des BFS beträgt die kumulierte Teuerung zwischen 2004 und 2008 für den SKOS-Index lediglich 1,37 Punkte oder anders gesagt: für eine Einzelperson rund 13 Franken. Weil diese geringe Anhebung nicht im Verhältnis zum damit verbundenen administrativen Aufwand steht, verzichtet die SKOS auf eine Anpassung des Grundbedarfs. Um diese unbefriedigende Situation zukünftig zu verhindern, möchte die SKOS die Teuerung längerfristig mittels Automatismus anpassen.

Der SKOS-Index (Basis)

Der Grundbedarf für den Lebensunterhalt gemäss SKOS-Richtlinien wird aufgrund eines Warenkorbes für den minimalen Lebensbedarf berechnet (SKOS-Richtlinien B.2.1.) Darauf aufbauend berechnet das Bundesamt für Statistik schon seit 1993 den sogenannten SKOS-Index. Dieser Preisindex dient der SKOS als Indikator für die Teuerung und folglich zur Anpassung des Grundbedarfs für den Lebensunterhalt. Der SKOS-Index misst die Preisentwicklung für die Waren und Dienstleistungen, die im Warenkorb enthalten sind. Er wird auf der gleichen methodischen Grundlage wie der vom BFS monatlich publizierte Landesindex der Konsumentenpreise erstellt, enthält aber nicht die gleichen Ausgabeposten.

Detaillierte Angaben zum SKOS-Index und zu seiner Berechnung (43KB)
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Montag, 12. Oktober 2009

Du sollst nicht töten


Nicht mehr im Kreis gehen, sondern zum Mittelpunkt finden, keinen Ausweg suchen, sondern seinen Weg spüren:
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Mit der Kraft des Glaubens ist für den 46-jährigen Steirer (Steiermark) J. R. auch in einer begrenzten, zumeist versperrten Zelle ein Neustart möglich. R. ist Gefangenen-Seelsorger. Er arbeitet fast ausschließlich mit Menschen, die zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurden. B. W. begleitet den Theologen J. R. bei seiner Arbeit in der Justizanstalt Graz-Karlau. Mit ihm und zwei Häftlingen, die wegen Mordes verurteilt worden sind, spricht sie über das, was trotz allem trösten und Kraft zum Leben geben kann.

Lebenslänglich ohne Begnadigung

Eine interessante Reportage ward dabei entstanden. Ein Satz des Theologen daraus hat bei mir eine Erinnerungen ausgelöst, die ich heute frei aus dem Gedächtnis niederschreiben möchte. " Viele Menschen hier, haben einen Menschen getötet. Auf einmal. Dafür sind sie jetzt hier um ihre Strafe abzusitzen. Wie viele Menschen werden aber im Laufe ihres Lebens mehrmals getötet, ohne das dafür je jemand zur Verantwortung gezogen wird!" meinte der Seelsorger. Und ich begann darüber nachzudenken, was er damit meinte. Es sind doch die zahlreichen Stiche, Gemeinheiten, Verletzungen der Seele die wir im Laufe eines Lebens erfahren. Die uns in der tiefsten Seele verletzen, uns blossstellen und in einen Situation bringen, wo wir, ob zwar ohne Schuld, nicht wehren können. Vieles davon hinterlässt Narben. Bei einem mehr , beim anderen weniger. Es gibt Parallelen zu körperlichen Narben. Narben auf der Seele die niemals verschwinden.

Ich kenne das als Herzpatient. Bei jedem Infarkt stirbt ein Teil des Gewebes ab und wird nicht mehr durchblutete. Andere Regionen des Herzens übernehmen zwar die Aufgabe, aber das Herz leidet, wird grösser (wie ein übertrainierter Muskel) und trotzdem in seiner Gesamtleistung schwächer. Bis zu dem Punkt, wo es eines Tages plötzlich unrund läuft (Kammerflimmern) und durch einen med. Eingriff wieder in Gleichklang gebracht werden muss. Paradox. Ja, man hat den Infarkt überlebt. Man freut sich. Aber die Spuren sind noch bis über den Tod hinaus sichtbar. So wie die Narben des Lebens, die einem andere Menschen zugefügt haben.

Töten auf Raten

So stelle ich mir das vor. Da ist ein Mensch, sein Leben und die Umstände worin man lebt. Wobei diese nicht immer freiwillig gewählt wurden. Besonders betroffen sind hauptsächlich Armutsbetroffene oder Menschen am Rande der Gesellschaft. Ob in diesen Kreisen mehr Sensibilität vorhanden ist, als in anderen Bereichen unserer Egogesellschaft möchte ich nicht unbedingt bejahen. Nur sind Menschen dieser Randgruppen mehr dem "Töten auf Raten" ausgesetzt als andere. Der Urtrieb des Menschen, die Hierarchie im Rudel, der Schwächere, er/sie bleibt auf der Strecke. Nur selten findet sich die notwendige Aufmerksamkeit, die Verletzungen gering zu halten, weil gerade in dieser Situation zusätzlich die Freunde verlustig gehen.

Dazu vielleicht einen Begebenheit aus meinem Leben. Stellvertretend für viele. Kurz nach meiner Heirat wollte ich mit meiner Familie aus speziellen Gründen in einen anderen Kanton übersiedeln. Dort war ich näher meinem erlernten Beruf im Hotelgewerbe, der ohnehin sehr familienfeindlich ist, war. Damals am Anfang meiner beruflichen und familiären Karriere besassen wir wenig Geld und ich hatte kaum 20, schon eine sechsköpfige Familie zu ernähren.

Die damalige Wohnungssuche selbst wäre schon einen Story wert. Vielleicht bei Gelegenheit. Jedenfalls war es seinerzeit knapp mit dem Einkommen das Auskommen zu finden. Einkaufen im bekannten Fremdenverkehrsort Vorort war teuer. Deshalb mussten wir mehrmals monatlich mit dem Bus ca. 25 Km fahren um beim heutigen ALDI zu poasten. Es ging so mehr recht als schlecht. Umsomehr das Hotel damals nur einen verlängerte Sommersaison geöffnet war und ich mit finanziellen Einbussen in der Zwischensaison am Bau mit half.

Eines Tages traf ich am Nachhauseweg einen ehemaligen Kollegen aus meiner Lehrzeit. Er lud mich zu sich auf einen Cafe ein. Wir schwätzten ein bisschen und ich erzählte so nebenbei von meinem derzeitigen knappen Leben. Tage später wurde in der Wohnung des Kollegen eingebrochen. Ich wurde zum Polizeiposten aufgeboten. Ahnungslos machte ich mich auf dem Weg. Ich kannte den Dorfpolizisten. Der eröffnete mir, dass eben da eingebrochen wurde und mein Kollege hätte mich als möglichen Täter benannt. Ich hätte die Gelegenheit des unerwarteten kurzen Besuchs genützt, um die Wohnung auszuspionieren (?!). Da ja eine Familie mit 4 Kinder ohnehin ein Fass ohne Boden wäre, stand ich in den Augen meines Kollegen als passender möglicher Täter fest. Dies gab er so zu Protokoll. Wochen später wurde der echte Täter gefasst. Es folgte nie eine Entschuldigung seitens des Kollegen, noch seitens der Polizei.

Man kann sich vielleicht vorstellen wie es mir/uns damals erging. Nur weil man mehr Kinder hat, muss man in den Augen bestimmter Personen prädestiniert sein, einbrechen zu gehen, um seine Familie über die Runden bringen. Paradox, anmassend, ehrverletzend. Übrigens ein Phänomen, unter welchem heute noch Familien mit mehr Kindern leiden. Sie sind in den Augen ewig gestriger schlicht asozial. Damals war das wie ein Messerstich mitten in die Brust. Die Wunde trage ich heute noch. Wenn jemand in seinem Leben mehrere solche oder ähnliche Vorfälle verkraften muss, dann verstehe ich den Hintergrund des obigen Theologensatzes. Man kann auch auf Raten töten, ohne das je jemand dafür zur Verantwortung gezogen wird. Früher hörte man noch öfters die Aussage, speziell im ländlichen Raum: "Sie/er ist an Kummer und Gram gestorben!" Mein Vater, ein herzensguter Mensch, war so einer, der alles in sich rein frass. Vielleicht mit ein Grund für seinen frühen Herztod.

Vieles ist unsichtbar, nicht fassbar. Wen sollte man anklagen. Würde es überhaupt etwas bringen. Verschlimmert es nicht die persönliche Situation, das Umfeld. Betroffene bekommen lebenslänglich, ohne je eine Chance auf vorzeitige Entlassung zu haben.

Infoplattform Beruf und Familie (Seco & BSV)

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Zum ersten Mal in der Schweiz bietet eine regelmässig aktualisierte Internetplattform einen Überblick über die kantonalen und kommunalen Politiken im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
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Diese neue Informationsplattform auf http://www.berufundfamilie.admin.ch/ wurde am 9. Oktober 2009 in Bern von den Direktoren des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) und des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), Jean-Daniel Gerber und Yves Rossier, vorgestellt. Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), vertreten durch ihre Präsidentin, Kathrin Hilber, sowie die wichtigsten betroffenen Dachverbände begrüssen die Schaffung dieses Instruments, das eine wertvolle Hilfe für die Kantone, die Gemeinden und die interessierten Kreise ist.

Die Kantone und die Gemeinden sind mit der Herausforderung konfrontiert, Massnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu entwickeln. Im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung, zum Beispiel, muss das Angebot noch ausgebaut werden. Informationsmangel, insbesondere aufgrund der Komplexität des Föderalismus, behindert diese Entwicklung jedoch massgeblich. Um Abhilfe zu schaffen, haben das SECO und das BSV die Informationsplattform
«Vereinbarkeit Beruf und Familie: Massnahmen der Kantone und Gemeinden» kreiert.

Erstmals können mit diesem Instrument die bestehenden kantonalen und kommunalen Politiken im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung und der familienfreundlichen Arbeitsbedingungen schweizweit, schnell, übersichtlich und praxisnah abgerufen werden. Die Plattform vereinfacht die Arbeit der betroffenen Akteure, indem sie die rechtlichen Grundlagen, die eingesetzten Instrumente sowie die laufenden Projekte in den Kantonen und Gemeinden präsentiert. Sie will damit den Austausch von Ideen und Lösungen fördern und verhindern, dass das Rad ständig neu erfunden wird. Ausserdem kann sie die öffentlichen Körperschaften bei ihrem eigenen Monitoring unterstützen. Die Plattform soll so mithelfen, die politische Diskussion zu befruchten und die Entwicklung von Massnahmen zu beschleunigen.
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Die Direktoren des SECO und des BSV, Jean-Daniel Gerber und Yves Rossier, haben die Kantone, die Gemeinden und die anderen Kreise, die nach Lösungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie suchen, zur regen Verwendung der Plattform aufgerufen. Die Präsidentin der SODK, Kathrin Hilber, hat wie die wichtigsten betroffenen Dachverbände die Schaffung dieses neuen Instruments begrüsst. Dabei hat sie betont, dass die Informationsplattform eine wertvolle Hilfe darstellt, wirkt sie doch dem Informationsmangel entgegen, der zurzeit die Arbeit der zahlreichen an dem Aufbau von Betreuungsplätzen für Kinder beteiligten Akteure erschwert.
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