Verlorene Lebenszeit oder ein gestohlener Tag
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Ja,was ist schon ein Tag werden sie sagen. Nun ja, für mich einfach wertvolle 24 Stunden, die ich nach meinen Möglichkeiten versuche, möglichst schön zu verbringen. Denn leider ist es so, dass jeder der Letzte sein kann. Umsomehr ärgert es mich, welche Hürden und Hindernisse sich in der Schweiz auf tun, wenn jemand von einem Provider zum anderen wechseln möchte. Bei mir persönlich muss ich sagen, hat es ja Anfang des Jahres halbwegs geklappt. Die beiden letzten Tage brauchte ich, um einen Kollegen einen Freundschaftsdienst zu erweisen, wo ich im Vorfeld annahm, dass wäre in kurzer Zeit erledigt. Doch die Praxis strafte mich Lügen, wie schon lange nicht mehr.
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Es wird nicht besser, eher das Gegenteil
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Was ich dabei so an Inkompetenz, Ignoranz, Unwissenheit, Desinteresse in der heimischen Servicewüste der IT- Anbieter erleben musste, spottet jeder Beschreibung. Nebenbei durchläuft man einen wechselhafte Gefühlswelt. Es gibt nach meiner heutigen Erkenntnis nicht den "perfekten Provider oder Telefonanbieter" in der Schweiz. Jeder hat seinen Schwächen und Vorteile. Das beginnt schon beim Einstieg. Anfangs sind es ja nur Nummern, die sie der Tonbandansage folgend drücken müssen, um sich zum Ziel ihres Begehrens vorzuarbeiten. Bis sie schlussendlich bei einem menschlichen Wesen landen, welches dann seinen Namen ins Telefon schmettert, ohne dass sie diesen genau verstanden haben.
Übrigens, haben sie schon mal bei der Swisscom 0800 800 800 angerufen. Hier werden sie mit einem kurzen Stöhnen begrüsst, als ob sie eben mal ein Tet a tet gestört hätten.
Dieser Nummern-Tip-Vorgang scheint für den unbedarften Leser aufs erste bekannt und nicht näher erwähnenswert. Dabei liegt hier der springende Punkt in der Kommunikation zwischen Anbieter und Kunde. An dieser Stelle entscheidet sich, wie das weitere Gespräch verläuft und wie ihre Begehren erledigt wird. Swisscom war für mich diesmal die Enttäuschung schlechthin. Beim Mitarbeiterroulette fiel der Zufall auf die Wahl zweier Damen, die meines Erachtens im Dienstleistungsgewerbe nichts verloren haben. Da spreche ich dann lieber schon mit einem Computer. Fragwürdiges Verhalten bei der heutigen Arbeitslosigkeit. Der Mitarbeiter ist das wichtigste Bindeglied zwischen Anbieter und Kunde. Lektion 1 in jedem Mitarbeiterkurs. Schlussendlich bekam ich dann doch noch einen aufgestellten jungen Mann ans Telefon, der mir kompetente Auskunft zu meinen Fragen geben konnte.
Auf die Cablecom, die die ganze Suche ausgelöst hat, brauche ich ja hier nicht näher eingehen. (Sh. oben "Cablecom" Blog druchsuchen. Vor allem wer nicht nur Internet und Kabelfernsehen, sondern auch Digital- Telfon und Fernsehen dort gebucht hatte, kann sicher Geschichten erzählen. Ich erspare es ihnen. Jedenfalls braucht mein Kollege ab 30.Juni einen neuen Telefonanschluss mit Internetzugang.Angebotswirrwarr bei Swisscom. Als Swisscomkunde kenne ich ja im Grossen und Ganzen die Angebote des Monopolisten. Jedoch nicht das Kleingedruckte. Denn hier liegt eigentlich die künftige Kostenfalle begraben. Als Vorgabe steht also ein aktives PrepaidHandy von Sunrise (vorhanden) zur Verfügung. Gesucht wird ein neuer Telefonanschluss mit Internet. Nachdem die gekündigte Hauptanschlussnummer (Festnetz) nicht mehr verwendbar ist, weil der Kunde selbst gekündigt hat, bekommt er lt. Offerte einen neue Tel.Nummer ( Kosten 43.- Franken, angeblich geht das nur so !). Sehe es eher als eine Strafgebühr für Rückkehrer! 5000-er Abo um FR 49.- und Grundgebühr für Festnetz von 25.50 . Im Paket dabei ein einfaches Modem. Ein Wlan-Modem würde zusätzlich FR 98.- kosten. Zusammengerechnet trotz 2 Monaten Welcomebonus nicht akzeptabel, umsomehr noch die Kosten für den Elektriker dazu kommen, die sich auf FR 100 – 150.- belaufen. Für mich schlichtweg einen grosse Enttäuschung, umsomehr wir erst selbst vor Monaten den Provider zu Swisscom gewechselt habe. Nur zwischendurch hat sich bei denen einiges zum Nachteil für künftige Kunden verändert. Für fast FR 80.- und 5000 Kbps ein überrissenes Angebot für heutige Tage und Alternativen.
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Der Überraschungskanidat – Sunrise
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Von Cablecom kommt er. Swisscom demonstriert sein Machogehabe als Besitzer der letzten Meile, welche bei der Geschichte später noch eine grössere Rolle spielen sollte, mit inakzeptablem Preisgefüge und Verwirrungen. Orange und Sunrise liegen im Angebot nahe beisammen. Was haben wir schon über Sunrise geschimpft, so wie andere über Cablecom oder wieder andere über Swisscom. Zwischenerkenntnis des Marathons. Die richtige Frau, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit – im Klartext, wenn der Mitarbeiter nicht will, geht gar nicht viel. Nach 2 Stunden Hoffnung keimte Hoffnung auf. Eine Dame bei Sunrise mit bekanntem Namen hörte anfangs geduldig meinem Anliegen zu. Ja welches Schweinderl nehmen wir denn ? Auch bei Sunrise nicht so einfach. Zu viele Sternchen mit Zahlen neben den Angeboten lassen Irrrungen erahnen. Doch die Frau brachte es auf den Punkt. Click & Call 5000 + nennt sich das Angebot. Darauf hätten wir uns soweit schnell geeinigt. Es gab nur ein lästiges Problem. Um den Kollegen vor hohen Kosten zu bewahren, musste dieser oder ich, die Nummer des letzten Mieters eruieren. Doch woher nehmen nach vier Jahren. Anruf bei der Hausverwaltung. Auch hier schien sich mein Glück gewendet zu haben. Zumindest versuchte die Dame freundlich und kompetent, die Nummer aus den Unterlagen zu spicken. Ohne dass ich deren Kunde war. Doch leider vergebens. Zurück an den Start.
Bis vor ein paar Wochen war ich noch im Besitz alter Ausgaben von Twixtel. Sie fielen jedoch der derzeit lfd. Entrümpelung zum Opfer. Verdammt, gerade jetzt hätten sie mich retten können. Aber auch dieser Zug schien abgefahren zu sein. Höchstwahrscheinlich war das ein Swisscomanschluss. Schweizer stehen zu ihren Vertragspartnern. Zumindest früher. Anruf bei Swisscom. Geschichte kurz vorgetragen und schon stürzte ein Wortschwall an mein Ohr, dass ich richtig Angst um meine Lauscher bekam. " Was glauben sie denn. Das unterliege dem Datenschutz?!! " Das geht nicht. Meinem Einwurf Telefonnummern könnte man ja heute überall raussuchen, ignorierte sie. Wer behält denn 4 Jahre sein Telefonbuch. Aber sie, die Swisscom hat doch sicher noch die Nummer irgendwo gespeichert. Nicht mehr und nicht weniger war mein Begehr. Eine Telefonnummer, keinen Kontonummer. Ihr unfreundliches Temprament schien kurz vor einer Explosion zu stehen. Gegen soviel Starrsinn ist nicht anzukommen. Also aufgelegt und tschüss.**
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Wie kommen wir an nun die alte Telefonnummer?
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Gemeindeamt / Meldeamt. Nein, da kommt sicher auch so etwas wie Datenschutz und so. Der Abend senkte sich nieder und meinen Gehirnzellen suchten nach einer Lösung. Denn hier, nach vier Jahren würde auch der teure Elektriker nichts nützen war der letzte Stand des Anmedleverfahrens. Ja, schlimmsten Fall gibt es sogar keinen Anschluss, sagte mir die Sunrisedame. Dann mein Einfall. Man könnte ja die Nachbarn fragen. Vielleicht hat einer zufällig die Nummer. Anruf beim Kollegen und Auftrag erteilt im Haus zu recherchieren. Nach einer Stunde hatte ich seinen Rückruf mit der gewünschten Telefonnummer. Inzwischen war die Nacht vorüber. Die Frau von Sunrise wollte mich am Vormittag zurückrufen. Um 11 Uhr klappte es. Jetzt endlich, mit der Nummer, war auch ihr Computer bereit, die Anmeldung zu akzeptieren. Und alles wegen dieser letzten Meile, wegen dieser Nummer. Die Swisscom weiss nicht, wohin ab Verteiler welcher Draht führt ( ein Fiasko und Armutszeugnis). Das heisst mühsam messen, welche Wohnung angeschlossen wird. Das im 21. Jahrhundert. Für den örtlichen Elektriker ein guter Nebenverdienst.
Finale
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Jede Geschichte hat ein Ende. Diese jedoch zwei. Bisher hatte ich bei der Swisscom Glück und war mit lauter freundlichen Leuten in Kontakt. Inklusive Servicetechniker, der mir bei meinen Anfangsproblemen zur Seite stand. Auch bei Cablecom gibt es solche und solche. Bei Sunrise hatte ich das Glück mit der Frau, die einen berühmten Namen trägt. Sicher ärgern wir uns da und dort, bei Unterbrüchen und dummen Antworten. Letzendlich scheint es aber so, als sei es ein Roulettespiel, wem man ans Telefon bekommt. Der eine engagiert sich. Der andere ist froh, wenn der Tag vorüber geht. Ob sie dabei an ihre Firma denken oder einfach so sind, wie sie sind entzieht sich meiner Kenntnis.Andererseits bedenklich, wie sich die Swisscom auf ihrer letzten Meile aufführt und diese verteidigt. Der Dumme ist der Kunde, der dann je nach Laune sehr viel Geld liegen lassen muss. Hier sollte man mal ansetzen und Listen erstellen. Zusammenfassend aus diesen Hilfsdiensten für Kollgen machte ich eben auch andere Erfahrungen. Dienstleistung beinhaltete " Dienste leisten ". Das macht man eben nicht mal so nebenbei oder aus Verlegenheit.
Jetzt warten wir auf den Vertrag und dann auf das Modem. Dann werden wir sehen, was ich meinen Freund vermittelt habe. Ob es vor allem gut rauskommt ? Für mich weis ich einfach, das solche Gefälligkeitsdienste nicht mehr so optimal für meinen Krankheit sind. Andererseits hilft uns der Kollege bei Alltagsentsorgungen und Besorgungen. Eine Hand wäscht die andere. Nachbarschaftshilfe sozusagen. Manchmal wird man halt länger eingespannt, als geplant. Trotz aller Beraterfirmen und Organisationsabläufen. Der Mitabeiter sollte die Vistenkarte des Unternehmens sein. Auch wenn sie goldene Löffel verkaufen. Oder ? Nein, das war Henry Ford und seine Werbestrategie ?
Zum Thema :
ADSL Standardangebote (Comparis)
Telecom-Forum und
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**Nachtrag Freitag: Swisscom ist immer für Überraschungen gut. Am Vortag noch sehr überheblich, die Auskunft wegen der letzten Telefonnummer schnippisch verweigert und heute lag plötzlich ein Antragsformular zur Unterschrift im Briefkasten. Inklusive der gesuchten Nummer, die gestern noch dem Datenschutz unterlag. Grundsätzlich war es nur eine Anfrage wegen eines Gesamtpaketes für Internet und Telefon. Sachen gibt es. Vortag einfach abklemmen und dann doch auf Kundenfang? Kundenanfrage abblocken und dann selbst zuschlagen! Da sind uns aber kompetentere und kundenfreundlichere Abläufe bei der Swisscom bekannt.