Samstag, 30. Mai 2009

Time Out

Des einen Freud, des anderen Leid. Nun ja, die Wetterkapriolen und eine Entzündung zwingen mich zu einem gesundheitsbedingten Boxenstop. Nichts desto trotz - lesen wir uns bald wieder.


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Wir wünschen allen Freunden unseres Blogs schöne, vorallem erholsamer Pfingsttage.
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PS: und empfehlen für zwischendurch unser Archiv

Freitag, 29. Mai 2009

Onlinehilfe für Ferien mit Hund und Katze

Keine Probleme beim Grenzübertritt

Mit Hund oder Katze in die Ferien zu fahren ist nicht ganz einfach: Eine vom Bundesamt für Veterinärwesen entwickelte online-Hilfe führt Reisende sicher durch den Paragraphendschungel. Für sämtliche Länder der Welt lässt sich abfragen, welche Dokumente, Impfungen und Labortests die Tierhaltenden für die Rückreise brauchen. Ferien mit Hund oder Katze, Umzug in die Schweiz oder der gewerbliche Import: stets müssen je nach Herkunftsland verschiedene Vorschriften für die Einreise in die Schweiz eingehalten werden. Eine seriöse Vorbereitung des Tierhaltenden ist zentral, möchte er nicht riskieren, dass seine Tiere an der Grenze stranden.

Neu hilft das Online-Fragetool ,Mit Hund und Katze über die Grenze" auf der Website des Bundesamtes für Veterinärwesen unter www.bvet.admin.ch. Die Online-Hilfe enthält sämtliche Informationen für die Einreise in die Schweiz. Die Bestimmungen anderer Länder, die von Land zu Land variieren und selbst von Stadt zu Stadt verschieden sein können, sind nicht enthalten. Diese müssen Tierhaltende bei den jeweiligen Botschaften bzw. Veterinärbehörden nachfragen, da das Bundesamt für Veterinärwesen nicht für die Richtigkeit seiner diesbezüglichen Informationen garantieren kann. Was jedoch einfliessen soll, sind die von Tierhaltenden gesammelten Informationen und gemachten Erfahrungen, die sie online per Formular eintragen können.

Reisen mit Heimtieren müssen gut überlegt sein. Die Fahrt im Auto oder der Flug und die unbekannte Umgebung am Ferienort können für Tiere sehr belastend sein. Zudem kommen gerade in wärmeren Ländern verschiedene Krankheitserreger und Parasiten vor, die dem Tier schwer zusetzen können. Vor Reisen ist deshalb eine Besprechung mit seinem Tierarzt und seiner Tierärztin sinnvoll und vorbeugende Massnahmen wie Impfungen können angezeigt sein.

Die Onlinehilfe "Mit Hund und Katze über die Grenze" finden Sie unter www.bvet.admin.ch. Weitere Informationen gibt die Broschüre "Ich reise mit Hund oder Katze" und die Website zum Thema Impfungen der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte http://www.geliebtgeimpft.ch/.

Dienstag, 26. Mai 2009

Wem gehört eigentlich die Schweiz?

DNA-Profil gegen Hundehaufen die Lösung der Zukunft

Irgendwie scheint die Presse sich langsam auf die Sommerpause einzuschiessen. Zumindest den Themen nach. Als ob es so nicht genug Probleme gäbe, nimmt man sich wieder der bekannten Problematik der "Hündeler" in der Kontroverse mit den Landwirten an. Speziell die "Wiler Nachrichten" gaben dem St.Galler Bauernbund grossen Raum, wieder einmal ihre bekannten Vorwürfe auszugraben und unters Volk zu streuen. Dabei stellt sich die Frage wem gehört eigentlich die Schweiz und wer darf sie so und in welchen Umfang benützen. darf. Ich bin länger wie mehr verunsichert, ab wann mache ich mich auch als Nichthündeler strafbar.

Die subjektiven Argumente der Bauern sind hinlänglich bekannt und soweit verständlich. Umgekehrt auch der Bewegungsdrang von Hunden unter artgerechten Halteraspekten. Das grösste Problem beider Parteien sind die Hinterlassenschaften der Tiere. Leider ist es mal so, dass auch Tiere ihr Geschäft erledigen müssen. Der verantwortungsvolle Hundehalter sucht sich zum Lösen des Vierbeiners einen geeigneten Platz und nimmt am Schluss mit dem Säckchen das Gagerl (Hundekot) auf. Sie wissen schon, vom Robidog. Gelöst wird nicht in Nachbars Garten, nicht auf des Bauers Wiese und nicht im öffentlichen Park der Gemeinde. Alles nachzulesen im Hundesgesetz. Aber da beginnen schon die Probleme. Geht es nach dem Buchstaben des Gesetzes, bleibt nicht viel Freiraum, im öffentlichen Raum gesetzeskonform dem Hund sein Geschäft erledigen zu lassen. Und darin liegt offenbar die Wurzel allen Übels. Streng genommen, müsste man so gesehen die Hundehaltung in der Schweiz verbieten. Oder man stellt im Umkehrschluss die Frage. Wem gehört flächenmässig die Schweiz? In der Gemeinde ist alles verbaut oder Landwirtschaft. Öffentlichen Parks sind tabu. In Wohnquartieren betreten der Rasenflächen verboten. Da werden sogar da und dort die Kinder ausgeschlossen. In Landwirtschaftszonen kommt es zur Konfrontation mit den Bauern. Im Wald lauern die Jäger. Was bleibt also über. Sogenannte eingezäunte Hundeklos haben sich als nicht hundegerecht erwiesen, weil ein Hund sich nicht dort löst, wo ein paar Minuten vorher sein Kollege das Geschäft erledigt hat. Über die Sensibilität von Hundenasen brauchen wir nicht zu diskutieren. Langfristig werden ob der vielen Verbote und Einschränkungen unsere Hunde leider nebenbei immer etwas aggressiver an der Leine. Das nehmen wir aber scheinbar so nebenbei im Kauf.

Die Landwirte argumentieren damit, dass es erstens ihr Grund und Boden sei, dass Futter versaut wird und die Kühe angeblich krank werden. Studien darüber sind geteilter Meinung. Tatsache ist, wir Hundehalter zahlen eine sogenannte Hundesteuer. Umgekehrt sind die Landwirte öffentlichen Steuergeldern in jeglicher Subventionsform nicht abgeneigt. Bei den Bergbauern, die ein schweres und mühsames Tagwerk verrichten, ihre Umgebung grossteils ohne Maschinen mühsam händisch bewirtschaften müssen, finde ich das ganz ok und mehr als berechtigt. Weniger verständlich beim Feierabendlandwirt, der nach seinem Hauptberuf um 16 Uhr Schluss macht und dann bis spät abends die Felder bestellt. Wen stört da schon gross die Lärmbelästigung der Anrainer. Genau sowenig, wie wenn der Hofhund die ganze Nacht denselben lautstark bewacht. Gülle wird grundsätzlich an Wochenendabenden auf die Felder aufgebracht. Möglichst dick und wenn irgendwie geht, über die im Gemeindebesitz befindlichen Verbindungsträsschen u.a. zur Freude der Spaziergänger. Zum Thema Feierabendlandwirt könnte man noch einiges erwähnen, aber das ist ja heute nicht das Thema.

Jetzt ist es für den arbeitslosen Familienvater (dessen Job übt ja tagsüber der Landwirt aus, aber auch Nationalräte, die von ihrer Landwirtschaft leben könnten) nicht ganz verständlich, wenn er mit seinem Hund über diese Wege Gassi geht, den Hund an der kurzen Lein führt und permanent angekläfft wird. Nicht von Hunden, sondern von Flachlandbauern und oder dessen resoluten Ehepart, die sich dazu aller möglichen Kommentare bedienen. Das geht von der Androhung des Erschiessen von Hund und Herr, bis: " Ihr Städter zieht aufs Land und glaubt, alles machen zu dürfen!", bis hin zu allen fremdenfeindlichen Parolen, wie Scheisspreussen und Ausländer, Hurenweiber, Saubären usw.

Verursacherprinzip

Ein aufgeheiztes Klima. Zuerst der Herr oder das Frauerl, dann der Hund und zuletzt der Unmut über das Häuferl. Jeder der Parteien fühlt sich in seinem Tun eingeschränkt. Sicher gibt es Gesetze und Verbote. Sehr viele halten sich auch daran. Auch der Grossteil der Hündeler nimmt das Säckchen. Und der Rest ist halt einfach unverbesserlich. Der Streit scheint mir nur per Nägel mit Köpfen beigelegt werden zu können. Deshalb unser Vorschlag – Verursacherprinzip.

Bevor wir jetzt neuerdings unsere Hunde chipen, sollte von jedem Hund ein DNA-Profil erfasst werden und in einer Zentraldatei gespeichert werden. Findet sich dann ein Häufchen an der falschen Stelle, Abstrich gemacht und ab ans Veterinäramt. Der fehlbare Halter zahlt den Test und einen saftige Strafe dazu. Das geht so richtig ins Geld. Vorbei die Zeiten, dass und das war nicht mein Hund. Ich habe doch usw. Die notwendigen Kosten teilen sich Gemeinde (Hundesteuer)und Bauernverbände. Ein Teil der bisherigen landwirtschaftlichen Förderung wird umgeleitet, um das Ganze mit zu finanzieren. Nebenbei werden ein paar neue Arbeitplätze geschaffen. Und zu guter Letzt würde es sich dann zeigen, dass auch mancher freilaufende Bauernhund ein heimlicher Nestbeschmutzer ist. Zumindest sind es bei unserem Nachbarbauern zwei fahnenflüchtige Rüden, die wenn es an der Zeit ist, nebenbei noch die Hundedamen des Quartiers beglücken, wenn sie des Nächtens durch die Quartiere streifen.

Ebenso müssten die Gemeinden an einem guten Klima Interesse zeigen. Steht doch fast in jedem dritten Online-Profil, wie schnell man doch nicht im Grünen wäre, oder sogar mitten im Grünen wohnen würde. Überall wird die Natur hervorgehoben, Bewegung angemahnt damit die Gesundheitskosten fallen. Nur bitte wo, wenn überall betreten verboten ist und die eigentlichen Herren von Wiesen und Feldern offenbar die Bauern und Privaten sind oder der Staat selbst .
Nur ein fairer, vernünftiger Umgang kann den gordischen Knoten lösen. Die Schweiz den Schweizern. Für Freizeit, Sport und Erholung. Damit wir auch morgen noch kraftvoll Steuern zahlen können und geförderte Milch trinken dürfen.

Grundlage des Kommentars : Nr. 21 – 2009 Wiler Nachrichten – "Häufchen sorgen für Unmut" Doris Süess, St.Galler Bauernverband

Wie geht eine Grossstadt wie Wien mit dem Problem Hundekot um ?

Freitag, 22. Mai 2009

Neuer Direktor des Bundesamtes für Gesundheit

Auf Antrag von Pascal Couchepin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), hat der Bundesrat Pascal Strupler zum neuen Direktor des Bundesamtes für Gesundheit ernannt. Die Wahl des Bundesrates fiel damit auf eine Persönlichkeit, die neben Führungsqualitäten im Laufe ihrer ganzen Karriere grosse Erfahrung mit den Mechanismen der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft erworben hat. Auch mit den Fragen des Gesundheitswesens ist er bestens vertraut, bekleidet er derzeit doch das Amt des Generalsekretärs EDI. Pascal Strupler, der die Stelle am 1. Januar 2010 antritt, übernimmt die Nachfolge von Thomas Zeltner, der nach neunzehn Jahren an der Spitze des BAG unter Verdankung der geleisteten Dienste durch den Bundesrat in Pension geht.

Der am 21. März 1959 in Visp geborene Strupler ist bilingue. Er absolvierte ein Studium der Rechte an der Universität Bern und eine Diplomausbildung am Institut des hautes études en administration publique in Lausanne. Seine berufliche Laufbahn führte ihn durch vier Eidgenössische Departemente: das Finanzdepartement (1986 - 1990), das Volkswirtschaftsdepartement (1990 - 2003), wobei er während dieser Zeit drei Jahre im Integrationsbüro tätig war, bevor er 2003 ins Departement des Innern wechselte.
Im Laufe seiner Karriere hat Pascal Strupler ein Kontaktnetz in Wirtschaft und Politik aufgebaut. Am Rande von Verhandlungen über Handelsabkommen knüpfte er zudem Verbindungen zu internationalen Kreisen.

Pascal Strupler leitet derzeit das Generalsekretariat des Innendepartements mit 80 Mitarbeitenden. Er ist zuständig für die administrative Leitung des EDI, seiner acht Bundesämter und drei autonomen Institutionen. Die Aktivitäten des Bundesamtes für Gesundheit hat er in den letzten Jahren nahe mit verfolgt. Er war insbesondere verantwortlich für die Bildung des Pandemie-Sonderstabs des Bundesrates, der am vergangenen 29. April eingesetzt wurde und wöchentlich zusammentritt.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ein Teufelskreis

Während sich der Grossteil der Bevölkerung noch über die heimlichen bis zu 50 % Lohnerhöhungen der UBS ärgert, nachdem die Bank mit 65 Milliarden öffentlicher, sprich Steuergelder, am Schopf aus dem selbtverschuldeten Desaster gezogen wurde, geht es für BR Couchepin um die nächste Grossbaustelle, dem AHV–IV–Dossier. Das wäre an und für sich in der Dimension um einiges kleiner, der Inhalt aber fast noch brisanter. Dem jedem Einzelnen ist klar, dass nach Swiss, UBS der Staatshaushalt ohnehin in Schieflage geraten ist. Jedes Jahr immer grössere Löcher auf, als im Vorjahr. Das Gesundheitswesen explodiert parallel dazu mit. Speziell die IV, welche in der Vergangenheit für alles mögliche missbraucht wurde, als für die wirklich Kranken. Die dürfen sich dafür heute an den Pranger stellen lassen, weil sie im Sinne des Wortes invalid geworden sind und Hilfe brauchen. Hilfe, für die sie jahrelang Beiträge entrichtete haben. Hilfe von jener Einrichtung, die ihnen stets suggeriert hat, wenn mal was schlimmes passiert, dann sind wir für dich da. Die Realität ist ja hinlänglich bekannt.

Das Armutsrisiko steigt und keinem scheint es zu interessieren

Immer mehr arme Familien stehen ohne Wohnung da. Die Wohnungsnot in Zürich trifft Familien mit wenig Einkommen am härtesten. Soziale Einrichtungen kommen mit dem Vermitteln von Wohnungen nicht mehr nach. Notlösungen in unbeheizten Räumen beschleunigen Erkrankungen und Leiden, während man in Zürich Wohnungen um Millionen erbaut. Bei der teuersten mit über 1000 qm, weißt man nicht einmal den Preis im Prospekt aus. Also nichts für Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen, denen die AHV-Grundleistung zum Leben kaum ausreichen. Deren Anteil ist seit Jahren unverändert bei 12 Prozent. Gerade in den ärmsten Rentnerhaushalten sei das verfügbare Einkommen während der letzten Jahre stark gesunken. Gründe für Geldprobleme seien die stark gestiegenen Wohn- und Energiepreise, aber auch Gesundheits- und Pflegekosten.

Schon naht das nächste Ungemach. Eine Praxisgebühr von FR 30.- für jeden Arztbesuch. Als ob es nicht schon alles reichen würde, schwirren hunderte von Inspektoren aus, um die Bezieher von IV Renten zu überprüfen. Die Vifen wischen diesen Spezialisten grossteils weiter durch die Fänge.

Neue Pro-Senectute-Studie ortet Armutsrisiko

Trotz gut ausgebauter Sozialversicherungen besteht nach wie vor ein erhebliches Risiko, im Alter zu verarmen. Darauf weist eine Studie der Pro Senectute hin. In keiner Altersgruppe seien Einkommen und Vermögen ungleicher verteilt, als bei den über 60-Jährigen. Nachwievor gehen nur unter 40% zu den Abstimmungen. Das wird auch im September nicht anders sein, wenn es darum geht, die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Ein längst fälliger Schritt, den man zu lange schon rausgeschoben hat. 60 % des Wahlvolkes dürfte das offenbar nicht berühren. Deshalb fehlt ihnen auch der Background zu der Situation der Armutsbetroffenen in der Schweiz. Ein Nein des Souveräns am 27. September zur Mehrwertsteuer-Erhöhung für die IV hätte dramatische Folgen für die soziale Sicherheit.

Als ob das nicht schon genug wäre, durchleben wir derzeit eine von den Banken und Spekulanten verursachte Wirtschaftskrise, die eine grosse Anzahl von Arbeitplätzen vernichtet hat. Eine Wirtschaftskrise, die man sicher nicht von heute auf morgen lösen wird. Dazu müssten zu viele Seilschaften gelöst werden und die Leute zusammenrücken. Jetzt erst recht. Aber wie so oft im Leben. Solange wir nicht selbst von dem ganzen Schlamassel betroffen sind, stört uns das nicht gross.

Um den Ganzen noch das Krönchen aufzusetzen, gehen uns die leistbaren Wohnungen im Land aus. Es wurde gebaut und es wird gebaut. Im Vertrauen auf den grossen Zuzug der deutschen Nachbarn. Doch plötzlich möchten wir die auch nicht mehr. Sie sind unter anderen Voraussetzungen ins Land gekommen und stehen heute eingereiht in die Völkerkolonne vor dem RAV. Nur im Gesundheitswesen können wir nicht auf sie verzichten. Übrig bleiben unbezahlbare Wohnungen der Spekulanten. Teils mit der Wohnbauförderung. Dabei wäre es künftiger sinnvoller, die Wohnbauförderung den Mietern direkt auf Antrag zu zahlen. Sie rauszunehmen aus dem Spekulationstopf. Mancher Quartierbau geht noch vor Fertigstellung Pleite. Die Grossgäubiger (Professionisten) werden dann mit Wohnungen abgespiesen.

Zusammenfassend kein optimales Umfeld für die nächsten Monate. Dabei wird manchen die Freude auf einen schönen Sommer gründlich verdorben. Mehr als ein Urlaub auf Balkonien trägt es nicht. Ausser sie sind jung und kerngesund – "Volks(lobby)vertreter" oder Banker . Auch am täglichen Essensteller sieht es mager aus. Ein Teufelskreis zu Lasten der Ärmsten.

Dienstag, 19. Mai 2009

Fussball am Ende ?

Bei der Verschuldung sogenannter europäischer Spitzenclubs, ist es langfristig nicht mehr tragbar, Fussball in dem Ausmass und den Bewerben zu spielen wie bisher. Ohne Limitierung von Spielerpreisen bei einem Transfer wird es auch nicht mehr lange gut gehen. Sportlich kann man sowieso nicht mehr von Ausgeglichenheit sprechen, wenn der eine Verein um hunderte Millionen einkaufen kann und andere mangels Budget es eine Nummer kleiner geben müssen. Wobei erfahrungsgemäss die Totalsumme von "Marktwerten" der Spitzenspieler am Platz nicht unbedingt von Qualität geprägt sein muss. Siehe Hoffenheim und Bayern München in Deutschland. Auch die reichen Onkels aus Russland verlieren an Börsenwerten.

Die verwöhnten Stars spielen doch nur solange mit Einsatz, bis sie einen utopischen, fiktiven Marktpreis erreicht haben. Ab dann lässt ihre Leistung zu wünschen übrig und die "Verletzungspausen" werden immer länger. Wenn sie mal spielen, dann sind sie nur am kritisieren und jammern. Das ganze nennt sich dann Spitzensport. Inwieweit hier die vielzitierte Vorbildfunktion für unsere Jugend kommen sollte, lässt sich nur mit den möglichen Gagen erklären. Mit dem Sport Fussball als solches eher wenig. Nebenbei verdient sich die FIFA & Co bei sogenannten Grossveranstaltungen dumm und dämlich. Im Vorfeld müssen Läden und Restaurants verbrettert und alle Autos in die Nachbarstadt verbracht werden.

Die Knaller-Partie FCZ gegen den FCB sorgte auch gestern wieder für Unmut. Schuld daran: Prügelnde Hooligans, fliegende Raketen, Randale. Ein Experte fordert nun eine Radikal-Lösung schreibt der Blick am 18.Mai 2009 in einer Schlagzeile. Die Radikallösung ginge nach meinem Dafürhalten noch weiter als in Griechenland, wo man ausländische Fangruppen gar nicht erst in die heimischen Stadien lässt. (Blick)

Irgendwie erinnert mich der ganze Zirkus an die derzeit aktuelle Bankenkrise. Jeder weiss was rauskommt, aber keiner wagt den ersten Schritt. Denn die Verschuldung der internationalen Fussballvereine hat inzwischen Höhen erreicht, die auf normalen Weg nicht mehr abzutragen sind. Würde man die Schneid haben und den Vereinen auch noch die effektiven Kosten der Polizeieinsätze und Sachschäden in Rechnungen zu stellen, müsste mancher sofort zu sperren . Und dann ? Also lieber jetzt unliebsame Schritte setzen, als nachher das grosse Jammern. Nebenbei erwähnt, wer soll sich noch einen Besuch auf dem Fussballplatz leisten können. Vor allem mit Familie.

*St.Gallen wird zu 99% den Aufstieg schaffen. Ok. Aber woher kommen wieder die Millionen für den Kader und den laufenden Spielbetrieb um nicht nächstes Jahr wieder im Keller zu landen. Dabei haben die Gallusstädter das Glück einer grossen Fangemeinde. Abgesehen davon werden in der laufenden Saison wieder hunderttausende Franken für Polizei- und Securityeinsätze ausgegeben. Da wäre es doch einfacher nur die Fans und Hooligans einzuladen, damit sich diese im Stadion gegen Eintritt zahlender Zuschauer, gegenseitig zu verprügeln. Wozu braucht es da vorab 90 Minuten ein Fussballspiel ?

Diese Chaoten hat man die letzten Jahre nur mit Glacehandschuhen angegriffen. Sie wurden immer jünger. 14-16 jährige zählen nicht selten zum harten Kern. Da schreit dann die Presse am nächsten Tag - Jugendliche von Polizei eingesperrt! Schluss mit dem Theater. Amerika, unser aller Vorbild, lässt auch den Alkoholkonsum erst mit 21 zu. Warum nicht auch der Stadionbesuch erst mit 21 ?

Wahrscheinlich kann ich hier noch Seiten schreiben. Fussball war einmal mein Lieblingssport, den ich selbst ausgeübt habe. Aber der hat mit dem heutigen "Fussball" und seinen Nebengeräuschen wenig am Hut. Deshalb stellt sich für mich die Frage, ob es Fussball künftig überhaupt in dieser Form noch braucht. Denn im Moment ist er eher nur Alibi für Chaoten, Hooligans und für Scharmützel mit der Polizei. Unmündige Straftäter und vermummte Radikale am Rande der Legalität. Nebenprodukt. Sachschäden in Millionenhöhe am fremden Eigentum. Wollen wir das wirklich? Der wahre Fan bleibt aussen vor. Zusammenfassend interessant, dass sich hier niemand findet der von Schmarotzertum spricht. Schliesslich ist dabei einiges unserer Steuergelder im Einsatz. Abgesehen von den Stadionbaukosten und Infrastruktur. Vor angeblichen Sozialschmarotzern rüstet man mit Panzerglas auf – dem munteren Treiben rund um den Fussballplatz sieht man hilflos zu. Wie erkläre ich das meinen Kindern?
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Nachtrag: St.Gallen hat es geschafft. Jetzt wird man sicher wieder irgendeine Bettelaktion starten, wie wir es ja schon seit Jahren kennen. Ach, wie schön kann Fussball sein. Wenn ich gross bin, werde ich auch mal "Fussballmäneger".

Montag, 18. Mai 2009

54. Schreicontest

Irgendwie schien mir dieser 54. Eurovision Song Contest in Moskau die falsche Veranstaltung. Der Sänger Alexander Rybak aus Norwegen erhielt für seinen selbst komponierten Song «Fairytale» fast doppelt so viele Stimmen wie das zweitplazierte Island.

Nun liegt es meiner Meinung nach nicht an seines Sangeskünsten, sondern an der Lautstärke seiner Stimme, die sich eben weiter fortpflanzte als andere. Iceland und Frankreichs Sängerinnen hatten das Nachsehen. Der Rest war bis auf ein paar Ausnahmen , eher unspektuläres Gesangeskasperlitheater.

Schreien ist offenbar heute in. Das merkte man auch bei Deutschland sucht den Superschreier. Mit Stimme und Tönen hat das wohl weniger zu tun gehabt. So gesehen verwundert nicht , wenn sich jährlich immer mehr bewerben. Dieses Jahr waren es angeblich über 70.000 die per elektronischer Tricks ihre Lustschreie in den Äther schrien. Da kann man nur hoffen das es zu keiner Stromkrise kommt. Den ohne Mikrofon wäre das wohl der Welt grösster Enuchenchor oder unglücklicher WC-Gänger, die sich ihre Finger beim Absitzen unter der Clobrille einzwickten. Einfach zum Abschreien .
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Ja früher war alles anders, romatischer und ruhiger by Blue Bayou

Bekämpfung der Schwarzarbeit - Das verdienen alle

60 Inspektoren, über 9000 Kontrollen

Im Jahr 2008 haben knapp 60 Inspektoren 9.264 Kontrollen in allen Branchen und Regionen der Schweiz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit durchgeführt, so die Bilanz des ersten Berichts über die Umsetzung des Bundesgesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, das seit 1. Januar 2008 in Kraft ist. Zudem nutzten 12`615 Arbeitgebende das vereinfachte Abrechnungsverfahren zur Anmeldung des Personals.

Der erste SECO-Bericht über die Umsetzung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit in der Periode vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 zeigt, dass der Vollzug in den Kantonen gut angelaufen ist. Alle Kantone haben Kontrollbehörden eingesetzt und knapp 60 Inspektoren mit der Kontrolltätigkeit betraut. Sie überprüften Arbeitgebende und Arbeitnehmende auf die Einhaltung der Sozialversicherungs-, Ausländer-, Quellensteuer- und Mehrwertsteuergesetzgebung.

Obwohl es sich um das erste Jahr der Umsetzung des neuen Gesetzes handelt, haben die Kantone in allen Branchen und Regionen der Schweiz insgesamt 9`264 Kontrollen durchgeführt und 35`141 Personen kontrolliert. Die meisten Personen wurden im Gastgewerbe (7`453), im Personalverleih (4`793) und im Baunebengewerbe (3`956) kontrolliert.Hohe Quote an vermuteten VerstössenDie Kantone haben bei 46% der kontrollierten Personen mindestens einen Verstoss gegen die verschiedenen Rechtsbereiche vermutet. Die hohe Quote an vermuteten Verstössen resultiert daraus, dass zahlreiche Kontrollen aufgrund von Meldungen aus der Öffentlichkeit oder von anderen Behörden erfolgten. Den grössten Anteil an vermuteten Verstössen meldeten die Kantone im Bereich des Sozialversicherungsrechts (54%).Ob sich die Vermutungen der kantonalen Kontrollorgane erhärten, müssen die in den jeweiligen Rechtsgebieten zuständigen Behörden abklären, da die kantonalen Kontrollorgane nicht mit Sanktionskompetenzen ausgestattet sind.Zahlreiche rechtskräftige SanktionenGestützt auf die zuständigen Behörden in den Bereichen des Ausländer-, Sozialversicherungs-, Quellensteuer- und Mehrwertsteuerrechts haben die Kantone dem SECO insgesamt 1`323 rechtskräftige Sanktionen gemeldet.

Die meisten Sanktionen oder administrativen Massnahmen (1`078) wurden wegen Verstössen gegen das Ausländerrecht verhängt.Vereinfachtes Abrechnungsverfahren erfolgreichMit dem neuen Bundesgesetz wurde ein vereinfachtes Abrechnungsverfahren für Sozialversicherungen und Steuern eingeführt. Die Vereinfachung des Verfahrens erleichtert die administrative Abwicklung für die Anmeldung des Personals sowie die Beitragsentrichtung für den Arbeitgeber. Im Verlauf des Jahres 2008 haben sich 12`615 Arbeitgebende für das vereinfachte Abrechnungsverfahren angemeldet.

Kein Rückschluss auf Ausmass der Schwarzarbeit

Der vorliegende Bericht (PDF) gibt Aufschluss über die Vollzugstätigkeit der Kantone in der Bekämpfung der Schwarzarbeit. Ein Rückschluss über das Ausmass der Schwarzarbeit in der Schweiz kann nicht gezogen werden, weil zahlreiche Kantone auf begründeten Verdacht hin Kontrollen durchgeführt und weniger Präventivkontrollen stattgefunden haben.

Staatssekretariat für Wirtschaft

Samstag, 16. Mai 2009

HP in Bedrängnis ?

HP-Channelprogramms

Wenn man die letzten Woche den Markt etwas genauer beobachtet hat, so sah man sich hier mit ungewöhnlichen Marketingaktivitäten seitens HP ( © 2008 Hewlett-Packard ) konfrontiert. Eher ungewohnt für den Weltmarktführer, dass dieser mit Preisablässen hantiert. Aber die Massenentlassungen der letzten Jahre, die Wirtschaftskrise und nicht zuletzt die Anpassung des HP-Channelprogramms "Partner-One" scheinen ihre Spuren zu hinterlassen. Dies bringt für Händler und Distributoren weitreichende Veränderungen mit sich. Dann erhalten die Gold-Partner für die Volumenprodukte der Compaq- und Pavilion-Serien keine Backend-Marge mehr. Ab dem 1. Mai 2009 ändert der Hersteller auch das Bonusmodell.

HP ruft wegen Brandgefahr 70.000 Akkus zurück

»HP und der Akkuzellenhersteller glauben, dass bestimmte Akkus, die in HP Notebook PCs ausgeliefert wurden, eine potenzielle Sicherheitsgefahr für Endverbraucher darstellen könnten. Akkus können sich überhitzen, in Brand geraten und eine Brandgefahr für Verbraucher darstellen«, schreibt das Unternehmen auf seiner Rückruf-Plattform.

Eine Liste der vom Rückruf betroffenen Akkus ( Pavilion und HP Compaq) ist auf der Webseite des amerikanischen Computerherstellers zu finden. Nicht alle Geräte der Baureihe müssen automatisch betroffen sein. Man empfiehlt aber den betroffene Kunden entsprechende Akkus zur Sicherheit trotzdem kostenlos umtauschen.

Grafikchips erwärmen sich zu rasch

Nvidia hatte letztes Jahr bekannt gegeben, dass ein Großteil der ausgelieferten Laptop-Grafik-Chips einen Produktionsfehler aufwies. Bei Hitze-Einwirkung konnte der Chip beschädigt werden. Betroffen waren unter anderem Geräte von Apple, Dell und Hewlett-Packard. Die Hersteller reagierten mit Hotfixes, welche die Taktrate der GPUs drosselten und die Lüftergeschwindigkeit steigerten. Einige Kläger sind vor Gericht gegangen und sehen darin eine ungenügende Fehlerbehebung und verlangen unter anderem den Austausch der defekten Bauteile.

Noch kann HP die Talfahrt des weltweiten PC-Absatz in Grenzen halten. Der Rückgang sei immerhin geringer als befürchtet. Umgekehrt haben auch andere Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht und mischen mit preiswerten und trotzdem nicht weniger verlässlichen Geräten mit. Toshiba verlängert derzeit in einer Aktion sogar die Garantie auf drei Jahre ohne die teuren Aufzahlungen. Für mich als Anwender ohnehin bedenklich, wenn man sich als Hersteller die Garantie abgelten lassen muss. Scheint, als habe man selbst nicht allzu viel Vertrauen in die eigenen Produkte oder erkannte selbst, wie da und dort bei der Produktion gearbeitet wurde.(wir haben berichtet) Der Klavierlack hat seinen Effekt verbraucht. Originalverpackte Laptops verleiten den Service sich über einen angebliche Verschmutzung zu mokieren. Zwar schwer möglich bei einem Fabrikgerät. Stellt sich nur die Frage, ob die Produktsionshallen staubfrei sind. Design top - Alltagstauglichkeit der Pavilionserie eher putzreich. Da reicht das beigefügte Tüchlein wohl eher nur für die erste Woche.
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Zum Thema : Die Macken der Meister (Chip.de)
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Nachtrag Krisenticker 20.05.2009 : Hewlett-Packard streicht weitere 6400 Stellen: Das entspricht zwei Prozent der Gesamtbelegschaft weltweit, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. HP hatte nach der Übernahme des IT-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS) im vergangenen Jahr bereits den Abbau von 24 600 Arbeitsplätzen angekündigt.

Freitag, 15. Mai 2009

Gesunder Lebensstil leicht gemacht

Das BAG lanciert die Initiative «actionsanté»

Urbanisierung, sitzende Tätigkeiten und unausgewogene Ernährung wirken sich zunehmend negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung aus. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lanciert im Rahmen des Nationalen Programms Ernährung und Bewegung die Initiative «actionsanté». Damit werden Aktionen von Partnern aus Wirtschaft und Institutionen unterstützt, die es dem Individuum erleichtern, sich für einen aktiveren Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung zu entscheiden. In der Schweiz hat die Zahl der Übergewichtigen in den letzten Jahren in allen Altersgruppen stark zugenommen. Vor diesem Hintergrund startete der Bundesrat im Juni 2008 das Nationale Programm Ernährung und Bewegung 2008-2012 (NPEB 2008-2012). Zu diesem Programm gehört die Initiative «actionsanté» des BAG, die heute lanciert wird. «actionsanté» unterstützt Firmen und Institutionen aus dem Bewegungs- und Ernährungsbereich, sich vermehrt für die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten einzusetzen; beispielsweise indem die Lebensmittelindustrie ihre Rezepte auf Gesundheitsaspekte überprüft und anpasst oder es den Menschen durch die Produktanordnung in den Regalen leichter gemacht wird, beim Einkaufen eine gesunde Wahl zu treffen.

Mit der Unterzeichnung der Charta «actionsanté» verpflichten sich die teilnehmenden Firmen und Institutionen, einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten. Coop, Migros und Nestlé haben als erste Partnerfirmen diese Charta unterschrieben und sich damit bereit erklärt, wirksame Aktionen durchzuführen. Die Föderation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien (fial) sichert «actionsanté» als Dachverband ebenfalls ihre Unterstützung zu. Da der Erfolg von «actionsanté» vom Engagement seiner Partner abhängt, hat das BAG rund 300 Firmen eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Partner können ihre Aktion mit der Verwendung des Logos «actionsanté» aufwerten. An der ersten Jahreskonferenz von «actionsanté» am 9. November 2009 haben sie die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Unterstützungsquote der Privathaushalte nach Fallpauschalen

Nationale Ergebnisse der Sozialhilfestatistik 2007 - Risikogruppen profitieren unterschiedlich vom Rückgang der Fallzahlen

Im Jahr 2007 wurden in der Schweiz 233'484 Personen mit Sozialhilfe unterstützt, was einer Sozialhilfequote von 3,1 Prozent entspricht. Trotz der seit 2004 guten Wirtschaftslage weist die Sozialhilfequote gegenüber dem Vorjahr lediglich einen leichten Rückgang auf (2006: 3,3%). Die Auswertungen der Schweizerischen Sozialhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen, dass weiterhin Haushalte von Alleinerziehenden die höchste Unterstützungsquote in der Sozialhilfe aufweisen. Als einzige Altersgruppe im erwerbsfähigen Alter konnten die 56- bis 64-Jährigen nicht von einem Rückgang der Sozialhilfequote profitieren. (Zoom Bild anklicken)

Ausgeprägtes Sozialhilferisiko der Alleinerziehenden mit mehreren Kindern

Unabhängig von der Haushaltsform steigt die Sozialhilfequote mit steigender Anzahl Kindern an. Insgesamt haben Haushalte von Alleinerziehenden ein mehr als viermal höheres Risiko von der Sozialhilfe abhängig zu werden als die übrigen Privathaushalte. Die höchste Sozialhilfequote weisen demzufolge Alleinerziehende mit drei und mehr Kindern auf (19,2%). Neben der eigentlichen Belastung durch die Kinderkosten fällt dabei besonders ins Gewicht, dass der Elternteil oft nur Teilzeit arbeiten kann. Bei Paarhaushalten mit Kindern ist das Sozialhilferisiko etwa doppelt so hoch wie bei Paarhaushalten ohne Kinder.

Bei der Betrachtung der Fallstruktur und der Nationalität von Sozialhilfeempfängerinnen und -empfängern fällt auf, dass die Schweizer/innen zu beinahe drei Vierteln den Ein-Personen-Fällen und den Alleinerziehenden zuzuordnen sind, während Sozialhilfe beziehende Ausländer/innen meist Paare mit Kindern sind.

Sozialhilferisiko bei den 56- bis 64-Jährigen konstant

Das Risiko von Sozialhilfe abhängig zu werden, hängt stark mit dem Alter zusammen. Generell und wie in den Vorjahren nimmt das Risiko mit zunehmendem Alter ab. Die Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen (0 bis 17 Jahre) und der jungen Erwachsenen (18 bis 25 Jahre) haben mit 4,7 Prozent (Vorjahr 4,9%) bzw. 4,1 Prozent (Vorjahr 4,5%) die höchste Sozialhilfequote aller Altersklassen, wiesen aber immerhin im wirtschaftlich guten Jahr 2007 sinkende Tendenz auf. Die Altersgruppe der 56- bis 64-Jährigen konnte dagegen vom Rückgang der Sozialhilfequote nicht profitieren, ihre Quote beträgt wie im Vorjahr 2,1 Prozent. Ab 65 Jahren werden praktisch keine Personen mehr von der Sozialhilfe unterstützt, weil diese mit Leistungen der Sozialversicherungen unterstützt werden.

Trotz Erwerbstätigkeit oft auf Sozialhilfe angewiesen

37 Prozent der Sozialhilfeempfänger/innen sind so genannte Nicht-Erwerbspersonen (z. B. Personen in Ausbildung, Rentner), 34 Prozent Erwerbslose, (vor allem Arbeitssuchende) und 29 Prozent Erwerbstätige. Von diesen 29 Prozent sind 41 Prozent trotz einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit auf Sozialhilfe angewiesen. Ausländische Sozialhilfe Beziehende in der Kategorie der Erwerbstätigen arbeiten häufiger Vollzeit (47%) als schweizerische (38%).

Alimentenbevorschussung (ALBV)

Für das Erhebungsjahr 2007 liegen neben den Resultaten der Sozialhilfe im engeren Sinn erstmals die Daten und Auswertungen der Alimentenbevorschussung von 17 Kantonen vor.
In diesen Kantonen bevorschussen grosse Gemeinden häufiger Alimente als kleine Gemeinden. Eine Ausnahme bilden die grössten Städte (> 100'000 Einwohner/innen), sie weisen gegenüber der nächst kleineren Gemeindegrösse (50'000 bis 99'999 Einwohner/innen) eine leicht tiefere ALBV-Quote auf.

Die Betrachtung der ALBV nach Altersstruktur zeigt das erhöhte Risiko der 3- bis 5-jährigen (1,2%), der 6- bis 12-jährigen (2,1%) und vor allem der 13- bis 17-jährigen Kinder (2,6%). Die Quote steigt bei den 36- bis 45-Jährigen noch einmal deutlich an (1%).

Bundesamt für Statistik

Mittwoch, 13. Mai 2009

Revision Krankenversicherung

Dringliche Revision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung: Anhörung der interessierten Kreise

Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter der interessierten Kreise nahmen am Montagnachmittag in Bern an einer Anhörung zum Entwurf für die dringliche Revision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) teil. Nach der Präsentation der Vorschläge des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) zur Eindämmung der Kosten im Gesundheitswesen hörte Bundesrat Pascal Couchepin die Bemerkungen der interessierten Kreise an. Diese konferenzielle Vernehmlassung wird durch einen schriftlichen Teil ergänzt, denn die interessierten Kreise können noch bis Ende dieser Woche ihre Stellungnahmen einreichen, wenn sie dies wünschen. Eine Botschaft zu den vorgesehenen Massnahmen wird dem Bundesrat bis Ende Mai unterbreitet. Das entsprechende Gesetzespaket wird noch vor der Sommerpause an das Parlament überwiesen.

Zur Eindämmung des Kostenanstiegs im Gesundheitswesen stehen die folgenden Massnahmen im Vordergrund: die Einrichtung von telefonischen Beratungsdiensten durch alle Versicherer, damit die Versicherten eine kostenlose erste Anlaufstelle haben, sowie die Einführung eines Behandlungsbeitrages von 30 Franken für die ersten sechs Arztbesuche.
Ausserdem würde der Bundesrat die Kompetenz zur Senkung der Tarife bei überdurchschnittlicher Kostensteigerung erhalten. Ferner könnten von den Kantonen für Spitalambulatorien Leistungsaufträge erteilt werden. Weitere Lösungen wie eine ausserordentliche Erhöhung des Bundesbeitrages zur Verbilligung der Prämien für die Jahre 2010 und 2011 werden ebenfalls geprüft.

Das EDI erarbeit auch ein Massnahmenpaket zu den Arzneimitteln. Diese Massnahmen werden demnächst vorgestellt.

Angst vor Amoktätern

Wegen der Wirtschaftsflaute liegen die Nerven blank, nicht nur im Topmanagement. Ebenso wird auf den Ämtern mit Kundenverkehr aufgerüstet. Z.B. bei den RAV`s . Hier werden Arbeitsvermittler immer häufig beschimpft und bedroht.

Bei genauen Nachfragen ist man dann allerdings mit den Zahlen zurückhaltend. Aus der aktiven Zeit unserer Projektarbeit in früher Jahren, kennen wir Schilderungen von betroffenen Arbeitslosen, vor allem Langzeitsarbeitslosen. Man traf sich im selbst gegründeten Arbeitslosentreff um über den ein oder anderen Vorfall zu sprechen. Je länger die Zeit der Arbeitslosigkeit oder die Zeit der Abhängigkeit von Sozialhilfe dauert, desto sensibler werden die Klienten. Sie müssen dies und jenes beibringen, so und so viele Bewerbungen pro Monat vorweisen um dann beim amtlichen Termin doch nur vertröstet zu werden.

Eine aufgeladen Situation. Nun haben die Verantwortlichen auf kantonaler Ebene Massnahmen getroffen, um das Personal in den 130 Vermittlungszentren des Landes zu beruhigen. «Wir haben schusssicheres Glas an unseren Schaltern», sagt etwa Jean-Pierre Gubser (62), Leiter des RAV St. Gallen. Aber was nützt schusssicheres Glas, wenn vor dem Glas verzweifelte Menschen stehen und hinter dem Glas schnell ausgebildete, meist jüngere Mitarbeiter, denen es an Lebenserfahrung und Erfahrung im Umgang mit speziell dieser Art von Klientel fehlt. Zwangsweise kann es da und dort schon mal zu Missverständnissen kommen.

Ich kenne eine Situation, die symptomatisch für mangelnde Kompetenz eines Mitarbeiters ist. Langzeitarbeitslose neigen eher mal dazu zu erkranken. Über die Gründe gibt es genug veröffentlichte Studien. Nun kommt eines Tages ein Kunde mit schweren Atemproblemen aufs Amt. Da sich das Büro im ersten Stock befindet, sind dazwischen einigen Treppen zu überwinden. Der Kunde wird beim Besteigen immer kurzatmiger. Zwar legt er eine kurze Rast ein, abe rdie Zeit drängt und er betritt dann das Büro. Er sollte für einen Revision Unterlagen beibringen, die er jedoch nicht im gewünschtem Umfang bei sich trug. Es entwickelt sich eine kleinere Diskussion. Denn auch der Bürger darf sich ohne Aggressionen verbal äussern, wenn er das Gefühl hat, ungerecht behandelt zu werden, oder von ihm etwas verlangt wird, was zum Beispiel nicht datenschutzkonform ist. Durch die Atemproblem klingt seine Stimme etwas abgehackter. Später hiess es dann fälschlicherweise, der Klient sei schon erregt ins Büro gekommen. So wird er einfach vorverurteilt und niemand zweifelt an der Aussage der Mitarbeiterin. Der Klient trägt von nun an seinen Stempel.

«Wird in brenzligen Situationen der Knopf betätigt, läutet bei den Kollegen am Platz ein Signal.» Entweder sie kommen direkt zu Hilfe oder rufen die Polizei. Eine Drohung gegen Beamte ist ein Offizialdelikt und kann eine Geldstrafe, in Extremfällen sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren zur Folge haben. Doch in den meisten Fällen kommt es gar nicht erst zur Anklage. Der Aufwand wäre für beide Seiten zu gross.

Sicher gibt es Ausnahmefälle. Nur die Schalter alleine mit schusssicherem Glas aufzurüsten reicht nicht. Auch die Mitarbeiter dahinter müssen speziell im Umgang mit schwieriger Kundschaft intensiver geschult werden. Die Zahl der Anmeldungen bei den Arbeitsämtern nimmt seit Beginn der Krise stetig zu. Detto auch die Problem bei den Betroffenen. Frustation auf beiden Seiten. Stress, den man anderwertig entschärfen könnte. Und wie so oft im Leben, ist leider nicht jeder Berater für den direkten Kundenkontakt geeignet (Stichwort und Beispiel : Kurseinteilung) . Berater haben es umgekehrt sicher nicht einfach in ihrem Job. Sie sind die Überbringer revidierter, strengerer Gesetze, die nicht selten für den Klienten finanzielle Einschränkungen und Einbussen zu Folge haben. Sie betreuen mehr als 100 Klienten. Dazu die Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzabbau.

Auch Versicherungen aller Sparten lehnen Ansprüche von Kunden ab. Polizisten verteilen Strafmandate. Ärzte überbringen schlechte Nachrichten. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Was ich damit sagen möchte. Mit schusssicherem Glas werden Probleme nicht gelöst. Wenn wir unserem Gegenüber auf beiden Seiten wieder jene Achtung entgegenbringen, die er als Mensch verdient, dann potenzieret sich die Gewalt nicht in dem Ausmass, wie es derzeit offenbar leider passiert. Solange aber solche Artikel in dieser Form geschrieben werden, wie jener im Blick und solange Nachrichtensender mehrmals täglich Gewalt, Jugendrandalle und Fussballrowdys immer und immer wieder in den Nachrichten ausführlich zeigen, dann wird es auch künftig der Briefträger schwerer haben, seinen Post zuzustellen.

Der Bund trägt die Verantwortung für seine Mitarbeiter. Er muss sie schützen. Er muss ihnen aber auch das Rüstzeug vermitteln, welchen sie im Alltag mit schwieriger Kundschaft anwenden können. Sind wir doch in der Schweiz stolz darauf, dass sich Bundesräte bei uns frei in der Öffentlichkeit bewegen können. Schwarze Schafe dürfen das nicht kaputt machen. «Mit der schlechten Konjunktur und der steigenden Arbeitslosigkeit gehen wir davon aus, dass das Risiko für das RAV-Personal weiter ansteigt», sagt Rita Baldegger (43), Sprecherin des Bundesamts für Wirtschaft (Seco), das die Oberaufsicht über den Schweizer Arbeitsmarkt hat. Nur, die Opfer einer verfehlten Wirtschaftspolitik solcherart vorzuverurteilen und in Schubladen zu stecken, ist sicher auch nicht die Toplösung und trägt nicht zur Entspannung bei. Pauschalverurteilungen und zwischenmenschliche Hürden müssen rechtzeitig beseitigt werden, damit wir auch morgen noch ohne Beistand oder Anwalt eine Behörde aufsuchen können.
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* Namen geändert, Einsatzorte der Redaktion bekannt

Dienstag, 12. Mai 2009

Herr Bauer verkündete es in Trauer

Subjektive Nachbetrachtung zu Blogs, Blogger, Blogwerken und Spenden
(gesundheitlich bedingt etwas verspätet)

Stell dir vor, ein Blog ist von uns gegangen und keiner geht zur Abdankung. Wir, dass trauernde, gemeine Völkchen der Alltagsblogger haben von Herr Peter Hogenkamp (Geschäftsführer Blogwerk) selbst und ein paar Tage später via Sonntagszeitung durch David Bauer (Journalist) von der überraschenden Schliessung des “TopMedienBlogs“ medienenlese.com vernommen. In den Statements zum vorzeitigen Ableben wurden ja viele Kommentare verfasst. Manchen konnte man nachvollziehen. Manche halfen auch nach mehrmaligen Lesen nicht darüber hinweg, wie sich einem die wirklichen Hintergründen der plötzlichen Schliessung verinnerlichen. Die paar Blogger, die daraus die richtigen Schlüsse ziehen können, sind sowieso in der Minderzahl oder gehören dem privilegiertem inneren Kreis der Szene an. Es gibt eben ein Kommen und Gehen. Blogs müssen auch von Privat finanziert werden und haben ihre Kosten. Für Aussenstehende in der Sache also nicht unbedingt so wissenswert - einfach des Bloggers Alltag.

8.05.09 : Ergänzend wäre der Vollständigkeit halber an dieser Stelle einzufügen, dass dank einer Spendenaktion das weitere Erscheinen von “6 vor 9“ noch eine Zeit gesichert ist. Mehrere Gönner haben in einer Art Patenschaft für bedrohte Blogs, Geld gesammelt. So wie wir es schon länger mit einer Patenschaftaktion für bedürftige Kinder in Afrika kennen. Ein Aufschrei der Solidarität ging durch die Schweizer Blogssphäre. Und wie in betroffenen Dorfgemeinschaften Afrika`s, kommt da und dort Neid ob dieser Aktion auf. Mit so einer Patenschaft begleiten Sie ein Kind in eine bessere Zukunft und helfen seiner Familie (Blogwerk) und dem ganzen Dorf in seiner Entwicklung. Die anderen dürfen zuschauen, bis sie vielleicht auch einen oder mehrere Paten finden.

Wie definiert sich das begünstigte Kind medienlese.com selbst? Zum besseren Verständnis hier die Eigendefinition von medienlese.com: Wir beobachten kritisch Entwicklungen und Neuigkeiten in der deutschsprachigen Medienlandschaft, ihre Macher und ihr Publikum. (Peter Hogenkamp im Interview bei TuriTV.de).

Als nach 1969 das Internet begann, seinen weltweiten Siegeszug zu starten, dachte sicher niemand daran, dass eben dieses Internet Jahre später für alles mögliche herhalten sollte, um an den Pranger gestellt zu werden. Zwar gab es die letzten Jahre manchen Hype in der Szene, die aber ebenso schnell wieder verblassten, als sie kommerziell ausgeschlachtet waren. Derzeit steht das Internet wieder im Fokus der Verdächtigen. Es soll den altbekannten Printmedien und der dort schreibenden Zunft der ausgebildeten Journalisten suggsesive das Wasser abgraben. Im Klartext - um ihren hart erlernten Broterwerb zu bringen.

Nun fällt es ja heute dem normalsterblichen Bürger nicht so leicht, von Profis verfasste Texte mit denen von talentierten, einfacheren Blogschreiber aufs erste zu unterscheiden. Man spricht dabei von sogenannten Naturtalenten. Aber wie im Alltag – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Man kann vereinfacht fürs erste, nur den Schluss ziehen, dass die schreibende Zunft und deren Verleger aufgrund sinkender Abozahlen und Werbeeinnahmen ihre Tageszeitungen ins Netz stellten, um so mindestens Aufmerksamkeit und langfristig Werbekunden zu bekommen. Doch damit verschreckte man eher die bisherigen Leser. Denn der Leser lässt sich nicht täuschen. Hat er bei den gedruckten Zeitungen nicht getan. Noch weniger im Internet mit seinen tausenden Querverweismöglichkeiten. Wissen wurde zum Allgemeingut und ist nicht mehr für einen elitären Kreis abrufbar. Tagesaktualität ist nicht mehr die Domäne der Tagespresse. Sondern es liegt an der zielgruppengerichteten Aufbereitung und Nachrecherchierung von Ereignissen.

Alan Rusbridger, Chefredakteur des englischen Guardian, sieht die Zeitungskrise nüchtern: “Wir müssen uns darauf einrichten, künftig Journalismus mit weniger Leuten zu machen, und demütiger werden.” Seinen Berufskollegen sagt er: “Journalisten müssen über die Entwicklung des Journalismus nachdenken, nicht über Businesspläne. Schon gar nicht dann, wenn wie jetzt niemand weiß, wie unsere Geschäftsmodelle künftig aussehen werden.”

Wie der neue Besitzer des „Wall Street Journals“, Rupert Murdoch, jüngst bekräftigte, wird die Zeitung ihr Online-Angebot künftig kostenlos stellen. Es gehöre zur „Kultur des Internet“, die Inhalte kostenlos anzubieten. Auf diese Weise könne die Zahl der regelmäßigen Nutzer der Internetseite von derzeit einer Million auf etwa zwanzig Millionen gesteigert werden. Online-Angebote, für die sich die Nutzer anmelden müssten, seien „ein Fehler“, sagte Murdoch. (Focus)

Das emanzipierte Publikum kann sich nicht nur seine Quellen fast beliebig zusammensuchen - zu unserem Schrecken hat es begonnen, selber zu publizieren (Zitat aus medienlese.com).

11.05.09 Letzte Meldung zum Thema grundsätzlich bei Lupe – der Satireblog.

Fortsetzung folgt bestimmt !!

Montag, 11. Mai 2009

Toshiba Doppelgarantie

Kaufpreisrückerstattung + Reparatur kostenlos

Leistung, Qualität, Verlässlichkeit und hohe Mobilitätseigenschaften sind die Ansprüche heutiger Notebook-User. Mit der Tecra A10 Serie erfüllt Toshiba genau diese immer strenger werdenden Anforderungen.

Da wir selbst von der hohen Zuverlässigkeit überzeugt sind, bieten wir für alle Tecra A10 Modelle die zusätzliche Toshiba Doppelgarantie während des ersten Betriebjahres an. Somit würde im Garantiefall Toshiba nicht nur die Reparatur kostenlos ausführen, sondern erstattet zudem den vollen Kaufpreis* zurück! Das kann nur Toshiba. (Quelle und Text Toshiba.ch)

Welche Notebook Modelle sind teilnahmeberechtigt?

Die auf dem Markt einmalige Garantie gilt für alle Tecra A10 Modelle mit Intel® Centrino Duo Prozessortechnologie mit Intel® CoreTM 2 Duo Prozessor, die in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein gekauft werden. Um die Doppelgarantie zu aktivieren, muss das Notebook innerhalb von 7 Tagen ab Kaufdatum auf der Toshiba Webpage www.toshiba.ch/doppelgarantie zweifach registriert werden.

Weitere Informationen zur Doppelgarantie sowie die Teilnahmebedingungen können hier nachlesen.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im April 2009

Arbeitslosigkeit im April 2009

Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO (PDF)waren Ende April 2009 136'709 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1'996 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,4% im März 2009 auf 3,5% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 35'829 Personen (+35,5%).

Jugendarbeitslosigkeit im April 2009
Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) erhöhte sich um 151 Personen (+0,7%) auf 22'279. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um 6'992 Personen (+45,7%).

Stellensuchende im April 2009
Insgesamt wurden 194'726 Stellensuchende registriert, 2'734 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl damit um 39'832 Personen (+25,7%).

Gemeldete offene Stellen im April 2009
Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 660 auf 12'397 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 3'091 Stellen weniger gemeldet.

Abgerechnete Kurzarbeit im Februar 2009
Im Februar 2009 waren 29'208 Personen von Kurzarbeit betroffen, 13'125 Personen mehr (+81,6%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 661 Einheiten (+78,3%) auf 1'505. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 718'061 (+69,9%) auf 1'745'464 Stunden zu. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Februar 2008) waren 43'944 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 611 Personen in 87 Betrieben verteilt hatten.

Aussteuerungen im Februar 2009
Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats Februar 2009 ausgeschöpft hatten, auf 1'512 Personen.
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Samstag, 9. Mai 2009

Bundesrätlicher Kommentar

Beim bundesrätlichen Blog Leuenberger, kann man sich ja nie ganz sicher sei, ob das Geschriebene mit dem gedanklichen und der inneren Überzeugung übereinstimmt. Jedoch sein heutiger Blogeintrag lässt hoffen. Hat er doch mit scharfem Blick, die Murck`s in der Gedankenwelt der Verantwortlichen ebenort in Obwalden erkannt. Erstens läuft der Laden nicht von selbst. Es braucht dienstbare Geister, die den Reichen das Popscherl wischen und in der Folge jemanden, der dann das Ganze entsorgt. Ja und Wohnraum brauchen die dienstbaren Geister auch noch. Schickt sich doch nicht so im Gesamteindruck einer Villenflucht, wenn dort das Personal, in Ermangelung der finanziellen Mittel für die saftigen Mietpreise der Nobelappartements, in Wohnwagen hausen müsste.

Und vor allem hat er eines richtig erkannt: sollte einer der Auserwählten plötzlich seinen Gesinnung ändern und alles dem armen Volk verschenken, dann hat man ein Problem. So mögen solche Gedankenspielchen noch klebrige Reste aus der Vorwirtschaftskrise sein. Den aktuell kann und darf kein Mensch in der Schweiz mehr solcherart denken. Den bei all dem schnöden Manon: Geld, Reichtum und Erfolg ist vergänglich. Wir wissen das. Ja und bei den anderen sind derzeit viele dabei, es bitter zu erfahren. Und das nenne ich dann doch göttliche ausgleichende Gerechtigkeit. Und die sollte man nicht in Frage stellen. Dann schon eher den Kantönligeist der Steuervögte.

Alles andere kann man im vorhergehenden Beitrag nachlesen.

Gesellschafter.de

dieGesellschafter Kampagnenmotiv

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Freitag, 8. Mai 2009

Rekrutenschule abgeschafft

Nein, nein. Nicht zu früh freuen, Jungs. Herr BR Mauerer möchte doch das modernste Heer der Welt. Nur, wenn man den Gedanken einiger Politiker weiterspinnt, müsste man zwangsweise zu diesem Entschluss kommen.

Ich bin ja bei Gott der Letzte, der etwas mit Waffen und Krieg am Hut hat. Auch zum Töten möchte ich nicht unbedingt die Hand reichen. Aber bitte Herr Widmer. Scheinbar haben wir es geschafft und die Schweiz ist über dem Berg und frei von Problemen. Was sind da schon mal 35,5 % mehr Arbeitslose, die Wirtschaftskrise usw.

Frei nach dem Motto : " Sind die Probleme noch so gross, wir finden sicher noch grössere". Sie sind ein Politiker von Schrott und Korn. Nur mit Paintfarbe haben sie Probleme, vermeldet die Presse. «Bei Paintball kann man das Töten üben», wird der SP-Politiker Hans Widmer in der Zeitung «20 Minuten» zitiert. Deshalb setzt sich das Mitglied der sicherheitspolitischen Kommission gegen dieses «Tötungstraining» ein. Der Luzerner Sozialdemokrat will in der nächsten Session Ende Mai einen entsprechenden Vorstoss im Nationalrat einreichen. Unterstützung erfährt Widmer auch von bürgerlicher Seite.

Noch klingt mir die Diskussion um die Armeewaffen im heimatlichen Wohnzimmerschrank in den Ohren. Pochte vehement auf die Tradition. Jetzt das. Einerseits müssen unsere jungen Staatsbürger der Verpflichtung zum Dienst an der Waffe nachkommen, um unter anderem auch Töten zu "üben". Sind sie wirklich der Meinung, dass ein Verbot die Welt und die Menschen friedlicher stimmt und alle Kriege beendet werden. Über Sinn oder Unsinn von Paintball kann man sicher geteilter Meinung sein. Aber damit die nächste Session zu befassen, als ob wir sonst keinen Problem hätten, finde ich auch für etwas übertrainiert. Morgen verbieten sie das Kochen, weil man mit Messern auch töten kann.

Besser wäre es, sie finden Modelle, die der Jugend zeigen, dass man Konflikte auch gewaltfrei lösen kann. Den vielleicht liegt eine der Ursachen steigender Gewalt in immer mehr Verboten als Geboten. Wir müssen als Gesellschaft wieder lernen, wertfrei einander zu begegnen. Dazu brauchen wir Politiker, die auch zeitgemäss mit beiden Beinen im Leben stehen und auch bei "Blinde Kuh" ihren Mann stellen.
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Zum Thema : Paintball via Dailymotion.com (video)

Im Wartezimmer zum Jenseits

Umstrittene Organspenden und fehlende Spender

Für Patienten, die in der Schweiz auf eine Transplantation angewiesen sind, ist das Warten noch qualvoller als in anderen Ländern. Die Schweiz gehört bei den Organ-Spenden zu den europäischen Schlusslichtern. Eine Mehrheit der Bevölkerung befürwortet zwar Organ-Spenden, unterzeichnet selber aber keine Spender-Karte.

Nein, es sind eher die Ängste in der Bevölkerung. Ein Mensch gilt als tot, wenn die Funktionen seines Hirns einschliesslich des Hirnstamms endgültig ausgefallen sind. Dieses Todeskriterium ist im Transplantationsgesetz verankert. Der Tod einer Person muss vor einer Organentnahme von zwei unabhängigen Ärztinnen oder Ärzten in einem Zeitabstand von mindestens sechs Stunden (in speziellen Fällen von 4 oder 48 Stunden) diagnostiziert werden. Dazu führen sie eine Reihe von Tests durch, die den Tod zweifelsfrei nachweisen. (via Medienmitteilung Bundesverwaltung BAG)

62 Menschen verstarben letzes Jahr beim Warten

Der Mangel an Organspenden in der Schweiz ist nach wie vor gravierend. Im vergangenen Jahr starben 62 Menschen, die auf ein Organ warteten. Die Organspenderzahlen in der Schweiz waren auch 2008 tief. Der daraus resultierende Organmangel führte zu einer Warteliste von 1544 Patienten, die ein Organ benötigten. 62 Personen verstarben, ohne dass das rettende Organ für sie gefunden werden konnte.

Mehr und mehr versucht man die Zeit mit Kunstherzen zu überbrücken. Ein solches Herz kostete in etwa 85.000 Euro. Gleichzeitig braucht es aber gleich ein Zweites, welches Standby beim Patienten für Notfälle parat steht. Gesamt also schon mal 170.000 Euro. Klar, dass nicht sehr viele Patienten zur Überbrückung der Wartezeit auf ein Spenderherz in den Genuss solch eine s Kunstherzen kommen.

Beim Warten auf eine Bypassoperation leider verstorben

Oft ist es aber nicht nur das verzweifelte Warten auf ein Organ. Nach der verlorenen Abstimmung zu einer Herzchirugie in St.Gallen, sind wir heute als Bewohner des Kantons SG Gastpatienten im Unispital Zürich. Das heisst, die Wartezeit auf einen Bypassoperation ist abhängig davon, wie viele Zürcher vor uns auf der Warteliste gereiht sind. Erst letztes Jahr musste ich im Haus erleben, wie ein Kollege es nicht mehr schaffte und noch vor seiner Einberufung/Termin zur Bypass-OP verstarb.

Fehlende Lobby und Menschlichkeit

Wir haben ja schon viel auf diesem Blog rund ums Organspenden geschrieben. Als Risikopatient mit einem kaputten Herzen authentischer als Anderswo. Unabhängig davon, verstehe ich aber die Einstellung der Menschen nicht, die so gar nicht bereit sind, überhaupt über einen Spenderausweis nachzudenken. Egoismus bis die Flammen dich umschliessen? Nun, so drastisch mag ich es nicht ausdrücken. Es fehlt an Aufklärung. Es fehlt an der nötigen Lobby und es fehlt die Bereitschaft der Presse aufzuklären. Lieber vergeht sich diese in Selbstmitleid, weil sie jahrelang die Chance versäumt hat, sich vom Erfüllungsjournalismus zu lösen.

Ja und ich befürworte wenn nötig auch gesetzliche, notwendige Änderungen. Nicht aus Egoismus, sondern in Verantwortung zu unserer Gesellschaft. Unsere Kinder und Kindeskinder sollten nicht mit pauschalierten Vorurteilen aufwachsen und sich so um die Früchte moderner Spitzenmedizin bringen lassen.

Die Rundschau des SF über die Hintergründe dieser Ambivalenz.




Mehr Infos in der rechten Spalte auf dieser Blogseiteoder im IM-Archiv

Donnerstag, 7. Mai 2009

Hilft Positives Denken

beim Leben mit Krebs ?

Der Frage sind Forscher in Philadelphia auf den Grund gegangen. Das Ergebnis vorweg : optimistische Krebspatienten haben keine besseren Heilungschancen. 10 Jahre begleitete ein Uni-Team 1000 Krebspatienten und beobachtete deren Lebenseinstellung im Umgang mit dem Krebs. Die psychische Verfassung hilft zwar positiven Menschen besser mit der eigentlichen Diagnose umzugehen. Ein direkter Einfluss auf die Heilung, konnten die Wissenschaftler allerdings nicht feststellen.

Es zeigte sich, dass Krebspatienten häufiger als andere Menschen unter Depressionen und Angstzuständen leben. Das liegt aber eher an den oft anstrengenden Therapien, die eine Unterstützung der Psychoonkologie für die Krebskranken erfordert, damit sie besser mit ihrer Krankheit umzugehen lernen. Der positive Erfolg – die Patienten nehmen aktiver an den Therapien teil und sind umgekehrt eher bereit ihre Krankheit zu bekämpfen.

Bei der Diagnose Krebs unterscheiden sich die Patienten auch in der Form ihrer Akzeptanz die Krankheit anzunehmen. Dies geht von aktiver Verweigerung (Diagnose wird innerlich nicht akzeptiert) über depressive Abnahme (vollständiges Bewusstwerden der Diagnose. Dies löst aber Depressivität und Verzweiflung aus) bis hin zu einer Art verklärter Annnahme ( die Diagnose wird als höhere Macht gesehen, "Krebs" angenommen aber in einem anderem Sinneszusammenhang bewertet). Teilquelle: medieninfo.de

Heute bietet die Medizin ja schon eine grosse Anzahl von möglichem Therapien und Operationsmethoden an. Krebs heisst heute nicht unbedingt das Todesurteil. Wichtig ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, in einem wohlwollenden Umfeld eingebettet zu sein. Das berühmte positive Denken tritt eher in den Hintergrund. Eher zählt ein : " Jetzt erst recht !"

Zum Thema : Schweizer Krebsliga

Hautkrebstag 11. Mai 2009

Zum vierten Mal können am Nationalen Hautkrebstag vom 11. Mai 2009 Interessierte in der ganzen Schweiz kostenlos auffällige Pigmentmale untersuchen lassen.
Haben Sie ein Pigmentmal,
- das neu aufgetreten und schnell gewachsen ist?
- rasch grösser geworden ist?
- seine Farbe verändert hat?
- eine Form verändert und nun einen unregelmässigen Rand zeigt?
- entzündet ist, juckt, schmerzt oder gar blutet?
Dann suchen Sie am Hautkrebstag vom 11. Mai 2009 einen Dermatologen, eine Dermatologin auf und lassen das auffällige Pigmentmal kostenlos untersuchen.

Liste der Dermatologen nach Kantonen

Mittwoch, 6. Mai 2009

Schlechtwetterprogramm via Online


MyVideo.de startet kostenlose Online-Videothek

Derzeit sind etwa über 60 Kinofilme in voller Länge abrufbar. Das Angebot soll bis Sommer auf über 100 Titel ausgebaut werden. Der Video-on-Demand-Dienst finanziert sich vollständig durch Werbung.

Die Video-Community MyVideo.de hat in Kooperation mit Nowtilus eine Online-Videothek gestartet. Der Streaming-Service wird ausschließlich durch Werbung finanziert und ist somit für den Nutzer kostenlos.

Ab sofort stehen unter www.myvideo.de/filme über 60 - meist ältere - Spielfilme in voller Länge zur Auswahl, darunter "Eine Hochzeit zum Verlieben", "Blade", "American History X", "Dune - Der Wüstenplanet" oder "Mr. Nice Guy". Bis Sommer soll das Angebot auf über 100 Titel ausgebaut werden.

Filmliebhaber können zwischen den Genres Comedy, Drama, Action oder Sci-Fi wählen. Titel mit einer FSK-Altersfreigabe ab 16 Jahren sind nur zwischen 22 und 6 Uhr verfügbar. Die Betreiber versprechen eine hohe Bildqualität während der Wiedergabe - auch auf Rechnern mit durchschnittlicher Hardware.

"Der Kino-Content wird dazu beitragen, dass wir weiter wachsen werden, sagt Manuel Uhlitzsch, Geschäftsführer . Nach und nach sollen mehr professionelle Inhalte den Durchbruch bringen.
(Bild by my Video)

Dienstag, 5. Mai 2009

Ausschreibung Wettbewerb "Ritter der Kommunikation" 2009

Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) schreibt den "Ritter der Kommunikation" aus

Die Projekte können bis zum 21. August 2009 eingereicht werden. Der Wettbewerb unter dem Patronat von Bundesrat Moritz Leuenberger zeichnet Projekte aus, die einen besonderen Beitrag zur Informationsgesellschaft leisten. Vergeben werden Preise in Höhe von insgesamt CHF 35'000. Davon sind CHF 5'000 für den Sonderpreis "Sicherheit und Vertrauen" bestimmt.

Der "Ritter der Kommunikation" ist mit insgesamt CHF 35'000 dotiert.

Jeweils CHF 10'000 sind für die drei besten Projekte bestimmt, die es der Schweizer Bevölkerung ermöglichen, die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für ihre Zwecke zu nutzen. Der Sonderpreis "Sicherheit und Vertrauen" zeichnet ein Projekt aus, das den sicherheitsbewussten Umgang mit diesen Technologien zum Inhalt hat und das entsprechende Vertrauen fördert. Diese Auszeichnung ist mit CHF 5'000 dotiert.

Anerkennung für bestehende Projekte

Der "Ritter der Kommunikation" versteht sich als Anerkennungspreis. Er zeichnet Projekte und Initiativen aus, die bereits realisiert wurden. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 10. November 2009 an der nationalen Tagung "Integrative Informationsgesellschaft" in Solothurn der Öffentlichkeit präsentiert.

Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz

Das BAKOM vergibt den "Ritter der Kommunikation" seit 2001. Der Wettbewerb leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz. Ein Ziel der Strategie ist, allen Bewohnerinnen und Bewohnern einen chancengleichen und barrierefreien Zugang zu den IKT zu ermöglichen und den kompetenten, eigenverantwortlichen Umgang mit diesen Technologien zu fördern. Im Dezember 2008 hat der Bundesrat von den Umsetzungsarbeiten seiner Strategie Kenntnis genommen und dabei die Bedeutung von Sicherheits- und Vertrauensfragen für die Informationsgesellschaft betont.

Kandidatinnen und Kandidaten haben bis zum 21. August 2009 Zeit, ihre Projekte einzureichen.

Adresse für Rückfragen:
Sabine Brenner, Koordinatorin Informationsgesellschaft BAKOM, Tel. 032 327 58 79
Bundesamt für Kommunikation

Sonntag, 3. Mai 2009

Glasfasernetzerschliessung (+TV)

Glasfasernetze bis in die Haushalte: dritter Runder Tisch

Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat zum dritten Mal mit 10 Chefs von Schweizer Unternehmen an einem Runden Tisch Fragen zur Erschliessung der Haushalte mit Glasfasernetzen (FTTH - Fiber to the Home) erörtert. Die Teilnehmer haben mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass sich gewisse allgemeine Grundsätze im Glasfaserausbau in der Schweiz durchzusetzen beginnen. Auch haben die drei im Dezember 2008 ins Leben gerufenen Arbeitsgruppen erste konkrete Resultate erarbeitet. Nun bestehen solide Grundlagen, um Zusammenarbeitsmodelle zwischen den Marktakteuren zu festigen.
Die Diskussionen in den Arbeitsgruppen sind bisher konstruktiv verlaufen und haben bei Standardisierungsfragen erste Resultate erbracht.

Die Marktakteure haben am dritten Runden Tisch diese Resultate sowie die inzwischen erarbeiteten regionalen Zusammenarbeitsformen beim Netzaufbau diskutiert. Wesentlich für die Teilnehmer ist es, dass die Investoren ihr Interesse am Ausbau der Glasfaserinfrastruktur aufrechterhalten. Gleichzeitig müssen die Telekommunikationsdienstanbieter einen fairen Zugang auf die Glasfaserinfrastruktur bis ins Haus erhalten. Dies soll auf einem einheitlichen technischen Standard basieren. Mit diesen Arbeiten wird ein wichtiger Schritt zu einem in Europa führenden FTTH-Ausbau getan - diese Investitionen für den FTTH-Ausbau haben konjunkturfördernde Auswirkungen. Ein weiterer Runder Tisch findet im Herbst statt.

Die Arbeitsgruppe zur Spezifizierung von hausinternen Verkabelungen (Layer 1) hat ein Referenzmodell für den Hausanschluss mit gemeinsamen Begriffen und Referenzpunkten für die Zusammenschaltung der Netze festgelegt. Die Fernmeldedienstanbieter haben sich auf einen gemeinsamen Steckdosentyp geeinigt. Die Arbeitsgruppe setzt die Spezifizierungsarbeiten für weitere Punkte, die einer Standardisierung bedürfen, fort. Die Arbeitsgruppe zur Standardisierung des Netzzuganges (Layer 2) hat ebenfalls ein Referenzmodell mit gemeinsamen Begriffen festgelegt und Schnittstellen für die Zusammenschaltung definiert. Sie arbeitet nun an weiteren Detailspezifikationen für diese Schnittstellen, den Bereitstellungsprozessen der Layer-2-Dienste und an einem Layer-2-Standardangebot.

Die Arbeitsgruppe zu Vertragsfragen arbeitet an Empfehlungen für die Ausgestaltung der Verträge zwischen Hauseigentümern und Glasfaser-Netzbetreibern betreffend die Erstellung und Nutzung der Glasfaser-Hausinstallation. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Es herrscht Einigkeit über folgende Voraussetzungen: der Wettbewerb und der Investitionssschutz sollen ermöglicht, übermässige Bindungen von Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern sollen vermieden werden. Weiter diskutiert wird, ob Installationen innerhalb der Gebäude mit mindestens vier Fasern pro Miet- oder Stockwerkeigentumseinheit erfolgen sollen.

Am zweiten Runden Tisch vom 1. Dezember 2008 hatten die Teilnehmer die Bildung von drei Arbeitsgruppen durch das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) begrüsst, um verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Erschliessung der Haushalte mit Glasfasernetzen zu vertiefen. Die Arbeitsgruppen bestehen aus Vertretern der Fernmeldedienstanbieter, der Elektrizitätswerke, der Hersteller, des Hauseigentümerverbandes und des BAKOM.

Fiber to the Home (FTTH)

Als Fiber to the Home (FTTH) bezeichnet man ein Fernmeldenetz, das bis in jedes Geschäfts-, Mehr- oder Einfamilienhaus über Lichtwellenleiter (Glasfaser) geführt wird. Die Glasfaser ist ein längst erprobtes Übertragungsmedium für hohe Datenraten und wird in der Evolution der Anschlussnetze in den nächsten Jahren notwendig sein, weil die alten Kupferleitungen dem wachsenden Bedarf nach höheren Bandbreiten für Internet-Applikationen, insbesondere für das Fernsehen mit hoher Auflösung, nicht mehr genügen werden.

Die ComCom hat im Herbst 2008 entschieden, mit den Marktakteuren Diskussionen über diese Erschliessungsform zu führen; sie will damit verhindern, dass Monopole entstehen, die den Zugang für andere Telekommunikationsanbieter erschweren und den Wettbewerb behindern. Gleichzeitig soll der Netzaufbau möglichst effizient stattfinden, um volkswirtschaftlich sinnvolle Investitionen zu erlauben.

Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom

So wird`s gemacht !

Samstag, 2. Mai 2009

Bedenkliche Entlassung

Im Nachhinein mag ja mancher gescheiter sein. Ohne dem Kantonsspital Baden zu helfen, sehe ich in der vorzeitigen Entlassung des Schweinegrippe-Patient Kerry F. bedingt durch eine interne Panne im Diagnose-Ablauf des Kantonsspital Baden, eher einen Fehler im System. Wir haben ja schon in unserem Blog schon über sogenannte blutige Entlassungen berichtet. Es geht einfach um die Kosten für den Einzelfall. Der Patient sei möglichst schnell aus dem Spital zu entlassen. Pech dabei, dass aufgrund interner Kommunikationsprobleme ein zweiter Test nicht mehr berücksichtigt wurde und der zuständige Arzt im Rahmen der anerzogenen Routine gehandelt haben mag, obwohl wir heute wissen, dass sein Patient infiziert war. Das Echo liess nicht lange auf sich warten. Das Spital gerät immer wieder in die Schlagzeilen, sagt man.

Zudem müssen jetzt Personal und Familienmitglieder des Hr. Kerry im Hausarrest verbringen. Spital-Sprecher Stefan Wey führt die Fehlentscheidung auf eine Kommunikationspanne zurück: «Wir wussten nicht, dass noch ein Test vom Labor in Genf entwickelt wurde.» Warum das KSB keine Ahnung von dem neuen Test hatte, obwohl sie den einzigen Verdachtsfall in der Schweiz behandelten, bleibt ein grosses Rätsel.

Zum Nachteil der Patienten und unter Berücksichtigung der im Blick publizierten Fälle möchte ich einfach behaupten, dass die ohnehin vorhandenen Personalprobleme durch solch ein Umfeld einfach passieren mussten. Denn hier arbeiten Menschen. Unter Druck und Zeitnot. Nicht der Mensch/Patient steht im Mittelpunkt, sondern die Bürokratie, Kosten und die Arbeitsbedingungen unter denen mancherorts geschafft werden muss. Und wenn dann solche Fälle ausserhalb der alltäglichen Spitalroutine vorkommen, rächt sich das System auf seine Weise. Man kann einen Schwamm ausdrücken, aber nicht austrocknen. Vielleicht sind es in Baden wirklich statistisch mehr negative Fälle als anderswo. Aber als Dauerpatient musste ich am eigenen Leib erfahren, wie Jahr für Jahr durch Einsparungen und Druck das negative Empfinden der Patienten in allen Spitälern steigt.
Hier ist die Gesundheitsbehörde und der zuständige Bundesrat gefordert, einen Gang zurückzuschalten. Denn Leidtragende sind nicht nur die Patienten und deren Familien, sondern auch die ärztlichen Mitarbeiter und Kader. Das dadurch entstehende Arbeitsklima schadet allen. Gottseidank gibt es da und dort noch Ausnahmen. Patientenrechte sind grossteils zur Makulatur verkommen und selten durchsetzbar. Deshalb muss im Interesse jeden Spitals liegen, selbst an den entsprechnenden Schräubchen zu drehen. Der Patient muss wieder zum Mittelpunkt im Gesundheitswesen werden. Noch heute - bevor wirklich noch eine Katastrophe passiert.
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Zum Thema : SF Tagesschau

Heiraten und Heiratshäufigkeit

Zivilstandsänderungen, beispielsweise durch Heiraten, haben zwar keinen Einfluss auf die Bevölkerungszahl. Sie verändern jedoch die Bevölkerungsstruktur. Mit Heiratshäufigkeit (Nuptialität) ist die Häufigkeit von Eheschliessungen in einer Bevölkerung gemeint. Im Weitern stehen die heiratenden Personen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Das Heiratsverhalten hat in der Schweiz immer noch einen grossen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Hier finden Sie verschiedene Seiten mit Eckdaten und Grafiken zu den Heiraten und ausgewählte Querschnitts- und Längsschnittindikatoren der Heiratshäufigkeit.

In der Querschnitts- bzw. Periodenanalyse wird die Heiratshäufigkeit in einem bestimmten Zeitabschnitt (i.d.R. einem Kalenderjahr) untersucht. Folgende Querschnittsindikatoren werden präsentiert: rohe Heiratsziffer, zusammengefasste Erstheiratsziffer und Durchschnittsalter bei der Erstheirat. In der Längsschnitt- bzw. Kohortenanalyse wird die Heiratshäufigkeit verschiedener Geburtsjahrgänge (Geburtskohorten) im Zeitverlauf, d.h. über eine bestimmte Zeitperiode (i.d.R. bis zum Erreichen des 50. Geburtstags der betroffenen Personen), untersucht. Folgender Längsschnittindikator wird präsentiert: Anteil der Nichtledigen nach Geburtsjahrgang und Geschlecht.

Freitag, 1. Mai 2009

1. Mai : Gegen Rentenklau und Sozialabbau

Wir bezahlen diese Krise nicht !

Täglich steigt die Zahl der Arbeitslosen. Geht es nach dem Willen der bürgerlichen Parteien sollen in der Krise die Renten gesenkt und bei der AHV sowie der Arbeitslosenversicherung abgebaut werden. Die Unia wehrt sich entschieden dagegen, dass die Krise auf dem Buckel der Arbeitnehmenden ausgetragen wird. Sie sagt Nein zu Rentenklau und Entlassungen und fordert ein Investitionsprogramm, das diesen Namen verdient, sowie den Ausbau statt einen Abbau bei den Sozialversicherungen.

„Fast fünf Billionen Franken wird die Krise weltweit vernichten. Dieses Geld haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hart erarbeitet. Für die meisten hat sich in den letzten Jahren die Arbeit vermehrt, damit sich für einige wenige der Profit vermehrt.“ kritisierte Unia-Co-Präsident Renzo Ambrosetti in seiner 1. Mai-Rede in Lugano. Unia Co-Präsident Andreas Rieger erklärte in Bülach: „Wir wollen verhindern, dass die kleinen Leute die Zeche für diese Krise zahlen. Und wir müssen die notwendigen Lehren ziehen: Die Finanzwirtschaft muss an die kurze Leine genommen werden. Die Steuerfluchthäfen sind auszutrocknen. Der Staat muss grosszügig in Jobs investieren. Und die Gewerkschaftsrechte sind zu stärken. Wir brauchen eine Wirtschaftsordnung, welche die sozialen und ökologischen Bedürfnisse ins Zentrum stellt, nicht die Profitinteressen.“ Mehrere Unia-Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter verlangten vom Bundesrat endlich ein Investitionsprogramm, das diesen Namen verdient. Vania Alleva forderte in ihrer Mai-Rede, die sie in St. Gallen und Basel hielt: „Der Bundesrat muss endlich die Handbremse lösen.
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Es braucht ein Investitionsprogramm von mindestens 5 Milliarden Franken. Wir haben die konkreten Vorschläge gemacht: Unser Investitionsprogramm gegen die Krise reicht von Investitionen in den öffentlichen Verkehr und den Unweltschutz bis hin zum Ausbau von Kinderbetreuung.“ Alleva warnte weiter: „Nach wie vor verdienen Frauen weniger als Männer und der Verfassungsgrundsatz der Gleichstellung von Frau und Mann wird verletzt. Es besteht die Gefahr, dass in der Krise die Ungleichheit noch verstärkt wird. Das müssen wir verhindern.“ Rita Schiavi erklärt an der 1. Mai-Kundgebung in Basel: „Von den Arbeitgebern fordern wir Kurzarbeit statt Entlassungen. Junge Arbeitnehmende müssen unbedingt weiterbeschäftigt werden.“
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Schiavi wehrt sich auch entschieden gegen Rentenklau: „Es ist ein Skandal: Bund und Nationalbank garantieren über Nacht 68 Milliarden Franken für eine private Bank, die sich mit Ramschpapieren verspekuliert hat. Bei den Pensionskassen, die aufgrund ähnlicher Investitionen in Unterdeckung geraten, sollen aber alleine die Arbeitnehmenden die Zeche bezahlen. Dagegen wehren wir uns.“ „Nein, wir bezahlen diese Krise nicht!“ rief auch Hansueli Scheidegger in Thun den Arbeiternehmenden zu. „Einen Abbau bei den Pensionskassen oder bei der AVH akzeptieren wir nicht! Eine Verschlechterung der Arbeitslosenversicherung in Zeiten der Krise ist ein Affront gegenüber allen, die ihre Arbeit verloren haben oder noch verlieren werden“.
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