Donnerstag, 30. April 2009

Gemeinsam gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die wirtschaftlichen Aussichten zeigen, dass es für Jugendliche ab Sommer 2009 schwieriger wird, nach dem Lehrabschluss eine Stelle zu finden. Im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit sind gemeinsame Anstrengungen nötig. Deshalb ruft die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), Bundesrätin Doris Leuthard, zusammen mit den Sozialpartnern die Unternehmer und die öffentliche Hand auf, ihr Aus- und Weiterbildungsangebot zu erhalten und auszubauen.

Jugendarbeitslosigkeit steht im Fokus der Öffentlichkeit. Jugendliche sind von konjunkturellen Einbrüchen überdurchschnittlich betroffen, weil ihnen oft die von Firmen geforderte Erfahrung fehlt. So waren im März 2009 5.1 Prozent Jugendliche (20 - 24 Jahre) ohne Stelle, während die durchschnittliche Arbeitslosigkeit 3.4 Prozent betrug. An einer Medienkonferenz am 28. April 2009 in Bern erklärten die EVD-Vorsteherin Doris Leuthard, die Direktoren des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes und des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Thomas Daum und Hans-Ulrich Bigler, sowie der Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Daniel Lampart, dass die Jugendarbeitslosigkeit in enger Zusammenarbeit bekämpft werden muss.

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement und die Sozialpartner fordern deshalb gemeinsam private Unternehmer, Gemeinden und Verwaltungen auf, in der aktuellen Wirtschaftskrise Arbeitsplätze nicht auf Kosten der Jugendlichen abzubauen. Der gemeinsame Aufruf an die Arbeitgeber lautet: Lehrstellen erhalten, Lehrabgänger weiter beschäftigen und - wo nötig - Praktikumsplätze schaffen. Bundesrätin Leuthard präsentierte ausserdem einen Informationsflyer für Jugendliche und Arbeitgeber, der Instrumente gegen die Jugendarbeitslosigkeit aufzeigt und Anlaufstellen für arbeitsuchende Jugendliche bündelt. Der Flyer wurde den entsprechenden Organisationen des Arbeitsmarktes zugestellt.

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Dienstag, 28. April 2009

Freitag, 24. April 2009

Praxisgebühr mit fadscheiniger Begründungen

Chronisch Kranke Opfer des Solidaritätssystems ?

Wie macht man Gesundheitspolitik im Departement Bundesrat Couchepin ? Mit einem einseitigen Vorschlägen zur Kostensenkung. Ganz einfach. Bevor man den Grossen auf die Finger klopft, lässt man die Kleinen bluten. Angeblich droht eine neuerliche Prämienerhöhung von 10, 12 oder gar 15 Prozent für das nächste Jahr. Nur mit der Lösung der Einführung einer Praxis- und Notfall von FR 30.- trifft man die ohnehin Schwächsten in der Gesellschaft. Auch wenn Herr Bundesrat Merz lt. Medienberichten nur grundversichert ist, so wird er sich eher die 30.-FR leisten können, als der Mindestrentner mit Ergänzungslietung und Herzproblemen. Wenn der Leiter der Notfallstation Aarau es für gut befindet, um unnötige Besuche in der Notfallstation des KS abzuwehren, dann soll er das in Eigenverantwortung tun und bestimmen. Dafür habe ich in der Sache durchaus Verständnis.

Denn leider missbrauchen ja manche Egoisten die Notfallstationen als private Arztpraxis und behindern den Betrieb. Nebenbei werden unnötige Kosten verursacht. Durchfallmittelchen gibt es auch in der Apotheke um`s Eck. Auch ich muss als Herzpatient im Wartezimmer warten. Und wenn es mal länger dauert, 40.- FR für die abgelaufen Parkscheibe in der Kurparkzone bezahlen.

Bei soviel Spezialisten am runden Tisch, sollten doch innovativere Lösungen möglich sein.






Quelle : SF Schweiz Aktuell

IM-Mediennachschau

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Donnerstag, 23. April 2009

HP verschlimmbessert Angebot

Heute wollen wir uns einmal der HDX Serien aus dem Hause HP, so wie der der Modell- und Firmenpolitik insgesamt widmen. Und zwar den Vorgänger 20"-Laptop (HDX) mit dem neuen Multimediacenter HDX-18 mit 18,1" Zoll. Gibt es auch noch als 16 Zöller.

HP* kämpft ja für seinen Spitzenrang im IT-Weltmarkt an breiter Front. Nicht immer mit Glück und dem Qualitätsanspruch, welchen man an den Marktführer stellen dürfte. Ein typisches Beispiel das Netbook 2133 und der aktuelle Nachfolger 2140. Auf den Punkt gebracht : aussen hui – innen pfui. Die Leistung des verbauten Prozessors vermag dem Netbook auch in der überarbeiteten Version nicht auf die Sprünge zu helfen. Mühsam kämpft er sich durch die Irrungen von Windows Vista. Daran ändert auch nichts die rote Designerausgabe. Zum Marktführer EEE von Asus fehlt noch ein grosses Stück.

Nicht ganz neu ist ja die Nische von Laptops mit 18 "-Bildschirmen im Markt. Aber auch hier hinkt man eine Spur hinterher. Vorab Pluspunkte für zeitgemässes Design bei der Pavilion-Serie im Klavierlacklook, Bronzedesign der DV5 und DV7 Serie und neu in Titanium beim HDX-18/16. Ein richtungsweisender Schritt weg vom Einheitslook der bisher grauen Ziegelsteine.

Weiters in der Pipeline, am Markt aber noch nicht richtig im Kundenalltag erprobt, die TouchSmartDesktopSerie ab 20" aufwärts. Ein Vorgriff auf die neune Bedienerführung im künftigen Vista via Touch me über den Bildschirm. Einfach antippen und die Welt der IT-Welt erfahren. Einmal war`s ja gut mit Hochglanzdesign. Jetzt aber wird es zuviel des Guten mit der heiklen, nicht ganz pflegeleichten Klavierlackoptik, gepaart mit einer Holzapplikationsimitation. Das Reinigungstuch bitte immer in staubfreier Reichweite bereit halten. Jeder Tipp mit dem Finger hinterlässt Spuren. Also nichts für Putzmuffel und die Gumminoppen am Bildschirmrand.

Doch zurück zum eigentlichen Vergleich. Zuerst kam der HDX9-er Serie Entertainment Laptop. Sicher mit über 8 kg kein Leichtgewicht. Aber unterm Strich ein kompakter Laptop, der dem User dank eines speziellen Bildschirmgelenks mehrere Blickwinkel auf die Arbeitsfläche erlaubte. Mit 20,1 Zoll Bildschirm auch ein idealer TV- und Videofilmersatz mit einem ausgezeichneten Soundpaket inklusive Subwoofer. Sicher eher ein Desktopersatz, als ein tragbares Gerät. Interessant als Zielgruppe vor allem die Generation 50 plus, was die Bildschirmdarstellungsgrösse betrifft. Leider hat man diesen Laptop eingestellt und anstatt dessen, den optisch feinen aber filigraneren Nachfolger HDX auf den Markt gebracht. HP nennt das Ganze jetzt Premium Serie und spendiert der Serie einen 18,4" Dual Channel LVDS FHD AG-Bildschirm mit zwei Lampen und Infinity BrightView. Ausserdem erhältlich auch mit BlueRayLaufwerk und beim 1190-er mit einem Intel® Core™ 2 Quad Prozessor Q9000. Insgesamt nichts mehr so aufregendes, was den HDX von den Mitbewerbern in dieser Klasse unterscheidet. Im Zubehör gibt es einen 380.-FR teuren Laptopstände als Dockingstation. Sonst unterscheidet sich der Markt nicht gross. Ausser vielleicht der extrem hohe VK-Preis. Acer bietet ein ähnliches Gerät um 500 FR billiger an. Detto Fujitsu & andere.

Wer mit dem Vorgängermodell gearbeitet hat, vermisst schmerzlich so einiges beim neuen HDX 18. Auch die Verarbeitung lässt da und dort zu wünschen übrig. Speziell im oberen Oberseitenbereich rund um die Lautsprecherabdeckung, die Medialeiste und beim DVD Laufwerk. In den Tests der Fachzeitschriften reicht es mit der Verarbeitung mal soeben ins untere Mittelfeld. HP kämpft um Marktanteile. Legitim. HP war verwöhnt, für gute Qualität hohe Preise zu verlangen, die der Kunde gerne bezahlte. Heute sieht die Situation anders aus. Auch andere Anbieter haben ihre Hausaufgaben gemacht und stellen sich im Markt mit durchgestylten, innovativen Geräten vor. Ohne teure Garantieerweiterung ( mangelndes Vertrauen in eigenen Qualität). HP ist ja seit Jahren dabei, alles intern zu entrümpeln und auf Kosten - Nutzenfreundlichlichkeit zu schrumpfen. Dazu 5-stelliger Personalabbau weltweit, Greenpeace wegen der nicht so ganz umweltverträglichen Verarbeitung im Nacken und einen Onlinesupport mit stark schwankenden Leistungen - je nach diensthabenden Mitarbeiter von gut bis nein danke. Mangelnde Kritikfähigkeit lässt sich auch nicht ganz vom Tisch wischen. Die Preispolitik wurde auf dem Weg von der Qualität zur Quantität nicht angepasst. Irgendwie verzettelt man sich in der Breite des Modellangebotes. Dazu kommt noch die Compaq-Palette, die Serversparte, sowie Druckerabteilung. Früher erhielt man HP`s eher nur im Fachhandel und Studentenshops. Heute kann man sie aktuell mit FR 150.- Bonus über Discounter beziehen. Das bringt zwar Quote, Umsatz, aber dem Kunden nicht mehr die gewohnte Qualität. Kenner werden sich ja noch an ähnliche Geburtswehen von IBM zu Lenovo erinnern.

Dazu das nicht mehr zeitgemässe teuere Sponsering der Formel1-Millionäre. Damit schafft man sich im Privatbereich kein Kundenvertrauen. Ich war selbst jahrelang Fan von HP. Nur heute bin ich eher enttäuscht, wie teilweise der Kunde von Mitarbeitern und Vertragsservicefirmen behandelt wird. HP – ihr habt nur eine Company. Ich als Kunde aber mehrere. Laut den neuesten Zahlen reicht es im Moment für den IT-Weltmarktführer. In Europa hat Acer trotz schmerzhafter allgemeiner PC-Verkaufsrückgänge ( 5-7 %), das oberste Treppchen vor HP erklommen.

In Zeiten wie diesen wird der Kunde künftig noch eher darauf schauen, ob ein Hersteller auch das Geld wert ist, welches man letztendlich über die Verkaufstheke schiebt. Man kann auch Modelle verschlimmbessern, sich in der Breite verzetteln. Schade, um die vormals gute Verarbeitung. Auch Nokia musste dieser Tage erleben, dass der Name alleine nicht mehr reicht und vor Verkaufseinbrüchen schützt. (* © 2009 Hewlett-Packard Development Company)

Zum Thema: Weltweiter PC-Absatz auf Talfahrt (e-media.at)

Mittwoch, 22. April 2009

Arbeit schützt nicht vor Inanspruchnahme von Sozialhilfe

Gemäss den letzten Ergebnissen der Sozialhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) haben im Jahr 2007 im Kanton Freiburg 5900 Personen Sozialhilfeleistungen bezogen. Dies entspricht einer Sozialhilfequote von 2,3 Prozent. Im Vergleich dazu betrug der Schweizer Durchschnitt 2006 rund 3,3 Prozent. In der Stadt Freiburg ist die Sozialhilfequote am höchsten (5,4%); folglich ist der Bezirk Saane vom Bedarf nach Sozialhilfe am stärksten betroffen (3,5%). Rund ein Drittel der Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger (31,2%) haben eine Voll- oder Teilzeitstelle. Diese reicht jedoch nicht aus, um ihre eigenen Bedürfnisse sowie jene ihrer Familie zu decken.

Das Risiko, Sozialhilfe beziehen zu müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab wie dem Alter, der beruflichen Situation, der Nationalität und der Struktur der Unterstützungseinheit. Die Sozialhilfe konzentriert sich in den Städten. Je grösser die Gemeinde, desto höher ist normalerweise ihre Sozialhilfequote. Diese beträgt in der Stadt Freiburg, wo 30,6 Prozent aller Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger des Kantons wohnen, 5,4 Prozent. Der Bezirk Saane ist vom Bedarf nach Sozialhilfe folglich am stärksten betroffen (3,5%), gefolgt vom Bezirk Greyerz (2,1%) mit der Stadt Bulle, wo die Sozialhilfequote 3,4% erreicht.

Die anderen, aus kleinen und mittleren Gemeinden zusammengesetzten Bezirke weisen deutlich geringere Quoten auf (zwischen 1,2% im Bezirk Glâne und 1,7% im Bezirk Sense). Die Ergebnisse der Schweizerischen Sozialhilfestatistik zeigen, dass die Empfängerinnen und Empfänger häufiger in der Stadt leben, weil sie dort näher an den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Infrastrukturen sind. Zudem ist die Chance in der Stadt grösser, eine Arbeit in der Nähe des Wohnortes zu finden.

Eine Arbeit schützt nicht vor dem Risiko, Sozialhilfe beziehen zu müssen

Unter den über 15-jährigen Sozialhilfeempfängerinnen und -empfängern gehen 31,2 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach. Etwas mehr als die Hälfte dieser erwerbstätigen Personen arbeiten sogar Vollzeit. Das bedeutet, dass für diese Personen die Arbeit keine ausreichende finanzielle Basis darstellt, um ihren Lebensunterhalt und jenen ihrer Familie zu bestreiten. Analysiert man die Einnahmequellen der Privathaushalte, die von der Sozialhilfe unterstützt werden, stellt man fest, dass 53,2 Prozent einzig von der Sozialhilfe abhängig sind. Die übrigen 46,8 Prozente ziehen ihre Einnahmen aus diversen Quellen. Die Sozialhilfe bildet so einen Zusatz zu den Einnahmen aus der Arbeit, den Sozialversicherungen und anderen Sozialleistungen.

Grosse Unterschiede zwischen den Altersgruppen

Das Risiko, von der Sozialhilfe abhängig zu sein, kann je nach Altersgruppe stark unterschiedlich sein. Im Kanton Freiburg ist das Sozialhilferisiko bei den jungen Erwachsenen (18-25 Jahre) mit einer Quote von 3 Prozent überdurchschnittlich hoch. Der Einstieg in das Arbeitsleben ist für die jungen Leute demnach eine Armutsbedrohung. Einerseits ist es für sie aufgrund fehlender Berufserfahrung schwieriger, eine Stelle zu finden, und andererseits erhalten sie nur wenig oder keine Arbeitslosenunterstützung. Generell nimmt die Quote mit zunehmendem Alter ab; so sind die 65-79-Jährigen, die eine Altersrente beziehen, selten auf Sozialhilfe angewiesen (0,1%).

Ohne Ausbildung erhöht sich das Sozialhilfeabhängigkeitsrisiko

In Freiburg besitzen 47,5 Prozent der über 18-jährigen Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger keine abgeschlossene Berufsausbildung, während der entsprechende Anteil in der Gesamtbevölkerung des Kantons lediglich 35,8 Prozent beträgt. Dies bedeutet also, dass die Personen ohne Ausbildung beim Bezug von Sozialhilfe übervertreten sind. Diese Feststellung tritt bei den 18-25-Jährigen noch deutlicher zutage: 75,8 Prozent von ihnen verfügen über keine abgeschlossene Ausbildung, während dieser Anteil in der Gesamtbevölkerung lediglich 32 Prozent beträgt. Eine fehlende Ausbildung erschwert den Einstieg ins Berufsleben und erhöht das Sozialhilferisiko, und somit das Armutsrisiko, beträchtlich. Die Massnahmen des Kantons zugunsten der Stellensuchenden sowie die geplanten Eingliederungsmassnahmen sollen die negativen Auswirkungen einer fehlenden Ausbildung einschränken.

Geschiedene und Alleinerziehende am stärksten betroffen

Betrachtet man die Sozialhilfequote nach Zivilstand, stellt man fest, dass die geschiedenen Personen mit 5,9 Prozent das höchste Risiko aufweisen, von der Sozialhilfe abhängig zu werden (Schweizer Durchschnitt 2006: 7,2%), gefolgt von den ledigen Personen (2,4%). Demgegenüber beziehen verwitwete oder verheiratete Personen mit einer Quote von 0,4 bzw. 1,4 Prozent selten Sozialhilfe. Betrachtet man die Fallstruktur der Empfängerinnen und Empfänger, so sind die Alleinerziehenden mit einer Unterstützungsquote von 14,3 Prozent übervertreten.

Bundesamt für Statistik

Dienstag, 21. April 2009

Skandalöse IV-Checklisten

Einzelfälle bestätigen leider die Tatsache, dass es offenbar Leute gibt, die bei der IV gerne mal betrügen. Wie eben auch in anderen Lebensbereichen des Alltag betrogen wird. Über genaue Zahlen will oder kann keiner der Verantwortlichen Auskunft geben. Egal wie hoch der Prozentsatz nun wirklich ist. Er schadet jedenfalls den wirklich Bedürftigen. Mann/Frau schmeisst man in den gleichen Topf.

Nun werden laut einem TV-Bericht in 10 vor 10, alle Neu-Antragssteller gleich behandelt. Sie müssen sich einer geheimen Checkliste stellen. Darin oder damit wird im Vorfeld so einiges über den Antragsteller erhoben. Ohne dessen Kenntnis oder ohne ihm das Ergebnis der Abklärungen mitzuteilen. Was passiert mit den Daten ? Das unterschiedet die IV von anderen Lebensbereichen im Alltag. Nicht alle Kunden die einen Laden betreten, werden als potentielle Ladendiebe vorverurteilt. Die Checkliste umfasst eben auch heikle Punkte. Würde sie offen gelegt, käme es sicher zu Problemen mit der Verfassung sagen Politikvertreter. Von Datenschutz ganz zu schweigen.

Seit letztem Jahr bekämpft die IV Missbräuche intensiver - Detektive beobachten Rentenbezüger. Die Strategie funktioniere, bereits 80 Betrüger seien überführt worden, so das Bundesamt für Sozialversicherung. Doch das System ist politisch umstritten. Die IV überprüft jede Neuanmeldung mit einer Checkliste. Ab dem Erreichen von 20 Negativpunkten werden sie einer intensiveren Kontrolle unterzogen. Detektive heften sich an ihre Fersen. Fiktion – nein Realität.

10 vor 10 widmete gestern abend einen Beitrag zu der umstrittenen Checkliste.




Quelle : SFDRS.ch / 10 vor 10 (Bild anklicken)

IM-Mediennachlese

Montag, 20. April 2009

Webauftritt Infomagazin.ch schliesst seine Pforten

Liebe Besucher unseres ehemaligen Webauftrittes Infomagazin.ch !
Der Tag ist gekommen, wo wir unsere Gründerseite Infomagazin.ch geschlossen haben. Aus gesundheitlichen Gründen war es nicht mehr möglich die Seiten auf dem aktuellen Stand zu halten. Mit ein Grund für diese kurze Meldung. Es kann passieren, dass die Verlinkungen dieses Blogs und unseres Partnerblogs Seniorblog und Alltag in Farben vorübergehend ins Leere führen. Wir sind bemüht, demnächst diese Linkverweise zu reparieren.

Mit Infomagazin.ch haben wir eine unserer ersten Auszeichnungen bei Bluewin.ch erhalten (echt, gabs damals noch !!). Und zwar als beliebtester Monatsblog. Die letzte Auszeichnung erfolgte beim BOB Blog Awards 2006 als einziger Vertreter der Schweiz. In seinen besten Zeiten verfügte die Webseite über 600 Seiten Informationen, Alltagsgeschichten und Alltagsreportagen. Ja und einige Wettbewerbe mit tollen Preisen gab`s auch noch. Infomagazin.ch war in dieser Zeit die Basis unserer Projektarbeit für Team Projekt, eines der ersten Selbsthilfeprojekte für Arbeit, Alltag und Soziales in der Schweiz. Wir waren aber auch einer der Pioniere in der der Seniorenbetreuung am PC. Also insgesamt gesehen einen bewegte Geschichte, die die Seite in den vorderen Rang bei der Googlesuche brachte.

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Einen bekannten Schlager, den wir jetzt virtuell umsetzen. Am anderen Ende steht noch dieser unser bekannter Blog. Wenn auch zeitweise gesundheitlich etwas bedingt nicht täglich mit Beiträgen gefüttert, doch ein interessanter Webauftritt für den etwas anderen Alltag. Soweit es möglich ist, werden wir diesen auch künftig weiter führen und erwarten gerne weiterhin so gute Besucherzahlen. Wir schreiben im Blog authentisch für Betroffene von Betroffenen. Vielleicht nicht Jedermanns Sache, aber durchaus lesenwert. Allerdings nicht im Twitter-stil.

Sollte jemand Interesse an dem ehemaligen Webplatz Infomagazin.ch haben, der übrigens bestens gereiht und gerankt (4) ist, bitte ein kurzes E-Mail. (redaktion.blog at bluewin.ch ) Etwas Bares dafür, für Betroffene würden wir uns schon erhoffen. Zumindest switcht er noch.

Ansonsten nochmals herzlichen Dank an die tausenden zahlreichen Besucher während all der Jahre bester Zusammenarbeit. Für heute zum letzten Mal, aber mit nicht weniger so

freundlichen Gruss

Ihr Team Projekt und Webseite Infomagazin
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Immer sind es die Schwächeren, die nach Recht und Gleichheit suchen, die Stärkeren aber kümmern sich nicht darum

Christian Morgenstern deutscher Schriftsteller (1871-1914)

Weltkonferenz gegen Rassismus (in Genf)

Umsetzung der Weltkonferenz gegen Rassismus in der Schweiz

Vom 20.-24. April 2009 findet in Genf die von der UNO organisierte «Durban Review Konferenz» statt. Sie soll die Umsetzung der Erklärung und des Aktionsprogramms der UNO Weltkonferenz von Durban im Jahre 2001 überprüfen und weitere Massnahmen zur Bekämpfung von Rassismus entwickeln. In ihrer neusten Stellungnahme evaluiert die Eidg. Kommission gegen Rassismus EKR die Wirkung der Durban Weltkonferenz gegen Rassismus (2001) in der Schweiz. Sie hält fest, dass die Schweiz keinen nationalen Aktionsplan erstellte und damit keine direkte Umsetzung in Angriff nahm. Dennoch erlangten verschiedene Forderungen der Weltkonferenz auch hier Geltung.

Als positive Schritte im Sinne der Weltkonferenz nennt die EKR die Gründung der Fachstelle für Rassismusbekämpfung im Eidgenössischen Departement des Innern, neue Kantonsverfassungen mit Diskriminierungsverbot, Bestrebungen zu einem nationalen Monitoring zu Rassismus, Sensibilisierungsmassnahmen bei Kantonspolizeien, Schulung zur Rassismusbekämpfung im Gesundheitswesen und das interkantonale Grundschulprojekt «Harmos», das auf grössere Gleichheit in Schule und Erziehung zielt.

Es fehlt nach Meinung der EKR jedoch in der Schweiz ein allgemeines Diskriminierungsverbot im Zivilrecht, die Opferberatung ist sehr schwach ausgebildet und wird nicht finanziert, die Rechtssprechung ist bei politischem Ausdruck von Rassismus und bei Einlassverweigerungen zu zögerlich. Auch ist die Rassismusbekämpfung in den föderalen Strukturen noch zu wenig verankert, schreibt die EKR.

Kommissionen des EDI (Medienmitteilung)

Freitag, 17. April 2009

Dicke zu Unrecht am Pranger

Faul, gierig, undiszipliniert ?

Bei Maischberger. Nachschau über die ARD-Mediathek. Diese Woche mit einem interessanten Thema und konträren Meinungen zum Dicksein und über Diäten. Dicksein hat nicht unbedingt mit Essen zu tun, sondern viel mit Stress, sagt Dr. Gunter Frank. Ginge es nach ihm, würden alle Diätprogramme sofort eingestellt. Die Problematik liege ganz wo anders sagt der Allgemeinmediziner mit Spezialgebiet "Übergewichtige". (Bild/Video by ARD zum Abspielen der Sendung auf Bild klicken)

In der Sendung unter anderem folgende Gäste:

Dr. Gunter Frank
(Arzt und Diätkritiker)

"Politik und Gesellschaft betreiben eine Hexenjagd gegen Dicke", sagt Dr. Gunter Frank. Seit zehn Jahren betreut der Allgemeinmediziner in seiner Praxis Übergewichtige. "Jahrelange Diskriminierung und der ständige Kampf gegen das eigene Gewicht haben Schäden bei den Patienten hinterlassen", sagt der Arzt und Buchautor ("Lizenz zum Essen"). Übergewicht liege in den Genen, so Dr. Frank. Der Mediziner fordert die sofortige Einstellung aller Diätprogramme.

Johann Lafer (Fernsehkoch)

Deutschlands berühmtester Fernsehkoch nahm in einem Jahr 15 Kilo ab. "Ich stand kurz vor einem Zusammenbruch", gesteht Johann Lafer. "Durch Ernährungsumstellung und regelmäßigen Sport geht es mir jetzt besser denn je." Dabei müsse er auf nichts verzichten, sagt Lafer. Bei seiner Diät gibt es bis zu sechs Brötchen zum Frühstück.

IM-Mediennachschau

Donnerstag, 16. April 2009

Meinen Organe – meinen Entscheidung

Die Bevölkerungsinformation des Bundesamtes für Gesundheit BAG zu Transplantation und Organspende wird im 2009 weitergeführt. Eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hat bezüglich Organspende eine eigene Meinung. Wenig mehr als die Hälfte davon hat bisher den persönlichen Spendewillen geäussert.

Einige Menschen haben sich für eine Organspende entschieden, andere sind dagegen, dass ihnen im Todesfall Organe entnommen werden und weitere haben sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Das Bundesamt für Gesundheit BAG möchte die Menschen damit motivieren, sich zu über das Thema Transplantation und Organspende zu informieren und den persönlichen Spendewillen zu äussern. Die nötigen Informationen finden Sie in diesem Portal: Fakten und Daten zur Information der Bevölkerung 2009

Wettbewerb zum Thema : 3 Netbooks zu gewinnen ! Bundesamt für Gesundheit

Künftige alternative Wohnform auf einem Kreuzfahrtschiff

Sehr geehrter Herr Couchepin !

Wir als Nachkriegsgeneration sind es ja gewohnt , jeden Franken zweimal umzudrehen. Es ist ja nicht so, dass wir uns in der Krise nicht den Kopf zerbrechen, wie wir künftig unseren Lebensabend möglichst selbsständig gestalten könnten, um ihr Säckli zu entlasten. Man rechnet hin und her. Erkennt dabei da und dort Einsparpotential. So z.B. diese Überlegung als alternative Wohnform im Alter aus dem Katalog meines Reisebüros des Vertrauenes um`s Eck:

Die Kosten im Altersheim betragen so rund Fr. 400.-- pro Tag. Hingegen zahle ich als Rentner auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA* für eine Langzeitreise nur Fr. 270.-pro Tag. Mir mangelt es an nichts:

1. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich eines der Bordrestaurants besuche oder mir das Essen vom Room Service in die Kabine bringen lasse.
2. Die AIDA , hat u.a. drei Swimmingpools, Fitnessräume, freie Benutzung einer Waschmaschine und jeden Abend Shows und Unterhaltung, sowie ein tolles Promenadendeck
3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Seife und Shampoo.
4. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten Die Stewards lesen mir jeden Wunsch von den Augen ab.
5. Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Matratze zu hart? Kein Problem, das Personal wechselt sie kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis ( und mein Trinkgeld ..))::
6. Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind auch selbstverständlich. Ich muss nicht einmal danach fragen oder gar drum betteln.
7. Wenn ich im Altersheim umfalle und mir Weh mache, dann komme ich ins Krankenhaus und muss trotz Basis-Krankenversicherung nicht dick drauf zahlen. Auf der AIDA bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos verarztet. Die Medikamentenpreise sind übrigens um einiges moderater als in der Schweiz.

Nun das Beste des ganzen Vorschlags: Mit dem Schiff kann ich nach Südamerika, Australien, Asien…. wohin immer auch ich will. Das Wetter hält mein Gemüt und meinen Kreislauf in Schwung. Abends ist auch mal ein Tänzchen erlaubt. Darum sucht mich in Zukunft nicht in einem Altersheim, sondern auf der AIDA. Da muss ich nicht einmal mehr für meine Beerdigung sparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur: Werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos. Gute Idee, oder nicht Herr Bundesrat ? Gut die Zahlen muss ich mir nochmals genau zur Brust nehmen. Aber der Ansatz wäre schon überlegenswert, wie mir meine Kollegen in Spanien und Thailand beim Skypetreff bestätigten. Sie als Finanzminister könnten im Gesundheitswesen weiter sparen und unterm Strich bleibt sicher noch ein kleiner Batzen, um irgend eine notleidende Versicherung in der Schweiz zu unterstützen. Toll oder ?

Ihre Doris

* Es gibt noch als mögliche Kreuzfahrtschiffe die Windrose, Sonnenstürmer, Residencia, Seniorenfreunde usw. ( dieser Beitrag ist werbefrei und nicht gesponsert)

Mittwoch, 15. April 2009

Gebührenwahnsinn das Allheilmittel in der Grundversicherung

Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit den eigenen Stall auszumisten, anstatt immer weiter höhere Forderungen zu stellen. Was dürfen wir heute schon alles ausbaden, was die da oben verursacht haben. Da reicht es nicht mehr die Faust im Sack zu ballen. Jetzt sind unsere gewählten "Volksvertreter" und der zuständige Bundesrat gefordert, für ihre Wähler gegen das Ungemach und die liebgewonnen Privilegien der Versicherer anzutreten. Die Seiten als Lobbyisten für Pharmafirmen und Kassen zu wechseln und nicht mehr Allianzen gegen das Volk zu unterstützen, sondern für das Volk ihre erhaltene Stimme zu erheben. Schliesslich haben sie diese vom Volk.

Laut Blick Online liegen dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) alle Jahresabschlüsse der Versicherer für 2008 vor. Und der für die Aufsicht über Kranken- und Unfallversicherung zuständige Vizedirektor Peter Indra (46) bestätigt: «Der kumulierte Verlust in der Grundversicherung belief sich auf 800 Millionen Franken.» Es ist amtlich: Die Krankenkassen verlieren 2008 und 2009 bei der Grundversicherung mehr als 1,5 Milliarden Franken. Sogar eine Gebühr beim Arztbesuch wird nun geprüft. Ja geht es noch! Das mit den Abschlüssen kennen wir ja schon von Swiss, UBS usw.. - detto die Folgen.

Bei den Bankern ist man wegen der Boni auf die Barrikaden gestiegen. Wie sieht es beim Kader und den Mitarbeitern der Versicherer aus. Bonis, Nachlässe bei der Prämie, Autoversicherung, Fitnesscenter, Saunen usw. und der teure Verwaltungsapparate mit seinen Einkommenskaisern und Dienstwägen. Wo liesse sich da fürs Erste im eigenen Haus sparen, sollte die Devise sein? Bevor man sich natürlich wieder einmal die grundsätzliche Frage stellen sollte: Braucht es den überhaupt so viele Versicherer im Lande?

Was soll der Unsinn mit den Rechnungen versenden. Arzt – Patient – Versicherer – Patient - Arzt. Sind wir alle medizinisch so ausgebildet, eine Arztrechnung auf Sachlichkeit zu überprüfen, zu kontrollieren. Und wenn, was passiert wenn man einen Versicherer auf einen grossen Fehler aufmerksam macht, weil der Patient laut Rechnung statt 14 Tagen, 1 Jahr und 14 Tage angeblich im Spital war. Es passiert nichts. Man nimmt es einfach widerwillig zur Kenntnis. Ist ja nur ein Unterschied von rund 50.000.- Franken. Nein, dass sind gewachsene Privilegien, Lohnbestandteile und was weiss ich alles.

Helsana-Sprecher Rob Hartmans: «Eine nachhaltige Kosteneindämmung erreichen wir tatsächlich nicht von heute auf morgen.» Ideen, um 700 bis 900 Millionen Franken zu sparen, liegen auf dem Tisch. Neben Kostensenkungen wird offensichtlich auch die Einführung einer «Praxisgebühr» geprüft, die für Arztbesuche fällig wird – also eine indirekte Erhöhung der Mindestfranchise. Diese Mehrbelastung hilft auch, Gesundheitskosten zu sparen. Angedacht seien um die 30.- Franken je Besuch. Der Patient als Spielball der Kompetenzen. Nein – nicht mit kranken Menschen. Mit Menschen die jene Zeit, die ihnen gegeben ist, in Würde und möglichst beschwerdefrei, vor allem schmerzfrei verbringen möchte. Denn wer wegen einer Bagatellerkrankung beim Apotheker ein Medikament kauft statt zum Arzt geht, zahlt keine Gebühr (ohne Rezept !). Umgekehrt werden die Hausärzte unter Druck gesetzt, Medikamentationen möglichst bald einzudämmen bzw. einzustellen. Nicht immer sind Generika die Lösung. Fallkostenpauschale werden erst in Jahren vergleichen erlauben. Ob sie allerdings die erwünschte Kostentransperenz zeigen, wird sich erweisen.
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Eine Gebühr in den Apotheke haben wir heute in Form von Medikamentencheck à 4.30 FR und Bezugscheck à 3.25 FR pro Bezug schon. Jetzt noch beim Hausarzt und dann noch einen Spitalseinlieferungsgebühr. Vielleicht noch eine Studienzuschussausbildungsfachgebühr für die Ärzte und einen Putzzuschlag für die externen Reinigungsfirmen im Spital für die Visagebührenangeltung. Reinigungsgebühr für die Wechselwäsche im Krankenhaus und einen Essenzuschlag für ein dreigängiges Menü. Ja es gäbe noch reichlich Möglichkeiten Zuschläge zu erheben, damit es denen da oben nicht ans Eingemachte geht. Herr Couchepin ist mit seiner Prämienpolitik gescheitert. Er sollte daraus die Konsequenzen ziehen und einem dynamischen, unabhängigen Bundesrat das Ruder übergeben, bevor ein ganzes Volk am Verwaltungsvirus dahinsiecht, wie einst bei der Pest.
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Opfer sollten wir alle bringen – aber nicht im bekannten Zweiklassensystem, sondern gemeinsam und ohne neue Gebühren. Die Wirtschaftskrise kommt der öffentlichen Hand schon heute teuer zu stehen. Die Gemeinden müssen 75'000 neue Sozialfälle verkraften. Mehr Sozialinspektoren, mehr Mitarbeiter auf den Sozialämtern. Mehr Vorurteile, Schlagzeilen und Vorverurteilungen der Betroffenen. Umgekehrt weniger Steuereinnnahmen, mehr Zuschüsse. Frau Leuthard spricht dazu noch von einem notwendigen Mehrkonsum. Wer kann das alles noch ohne Arzt überstehen?
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Besserung ist nicht in Sicht. BAG-Vize Indra (e-health) schätzt, dass die Grundversicherung auch dieses Jahr Verluste von 700 bis 800 Millionen schreiben wird. Dadurch würden die Reserven von 16 auf neun bis elf Prozent der Bruttoprämien schmelzen. Vorgeschrieben sind 11,5 Prozent. Das düstere Szenario von Santé­suisse bewahrheitete sich. Denn in Kassenbilanzen tun sich zusätzliche Löcher bei den Finanzanlagen auf. Gelegenheit für einen Stopfgebühr. Ich persönlich bin am überlegen, ob ich für den Beitrag hier, nicht eine Schreibgebühr verlangen sollte. (Teilquelle : Blick Online)
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Zum Thema : Es trifft voll die Armen (Bluewin.ch)

Dienstag, 14. April 2009

Organspende (Info und Wettbewerb 3x eeePC1000)

Transplantationsmedizin

Auf diesem Internetportal des Bundesamtes für Gesundheit finden Sie Informationen zur Transplantation von Organen, Geweben und Zellen. Neben medizinischen Informationen beschreibt das Portal den gesetzlichen Rahmen und zeigt, wie und wo Sie Ihren Willen zur Organspende festhalten können.

Nehmen Sie sich zwei Minuten Zeit für unseren Wettbewerb. Versuchen Sie ihr Glück und gewinnen Sie eines von drei Mini-Laptops. (Mehr Info - auf Wettbewerb klicken)






Beantworten Sie die Frage und gewinnen Sie einen von drei Mini-Laptops im Wert von 569 Fr.






Teilnahmeschluss ist der 17.5.2009 - Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Samstag, 11. April 2009

Ein frohes Fest

Ostern ist das höchste Fest der Christen. Die Gläubigen feiern mit der Auferstehung Jesu das Fundament des christlichen Glaubens. Entgegen der immer noch landläufig weit verbreiteten Meinung, dass das Weihnachtsfest das zentrale Thema des Kirchenjahres sei, bildet das Osterfest den Höhepunkt und den wichtigsten "Termin" im Kirchenjahr.

Ältestes Fest. Es ist außerdem mit Pfingsten das älteste Fest der Christenheit. "Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos" schreibt der Apostel Paulus im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 15,17) und weist damit deutlich auf das Zentrum des christlichen Glaubens hin. Alle so genannten "beweglichen" Festtage des Kirchenjahres, wie Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam, richten sich mit ihrem Termin nach dem jeweiligen Osterfest (Abriss Kleine Zeitung)

Wir wünschen allen treuen Lesern ein gesegnetes, erholsames Osterfest und allen Kranken baldige Besserung und die Linderung ihrer Leiden.
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Ihr Team Infomagazin Blog

Dienstag, 7. April 2009

Sozialhilfe- u. Armutsstatistik


(Vergössern bitte anklicken)

Die Sozialhilfe- und Armutsstatistik liefern umfassende Informationen über das Ausmass und die Struktur der Haushalte in prekären finanziellen Verhältnissen. Die beiden Statistiken beziehen sich auf ähnliche, aber nicht identische gesellschaftliche Phänomene. Die Risikogruppen gleichen sich, Niveau und Ausmass sind aber verschieden. Im betrachteten Zeitraum (1990-2006) fällt auf, dass die Sozialhilfequote tendenziell zunimmt, während die Armutsquote Schwankungen unterworfen ist. Sowohl die Sozialhilfe- als auch die Armutsquoten hängen direkt vom Verlauf der Arbeitslosigkeit ab und – mit zeitlicher Verzögerung – letztendlich von der wirtschaftlichen Entwicklung. Dies zeigen die Ergebnisse einer vertieften Analyse des Bundesamtes für Statistik BFS mit den Daten der Sozialhilfe- und Armutsstatistik.

Während die Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger mehrheitlich dieselben Merkmale aufweisen wie die von Armut betroffenen Personen, zeigen sich Unterschiede im Ausmass und in der zeitlichen Entwicklung der Quoten. Die Sozialhilfestatistik, die die bekämpfte Armut abbildet, ist daher ein guter Indikator für die Armutsproblematik im Allgemeinen. Die beiden Statistiken können als Grundlage für die Festlegung geeigneter Massnahmen zur Armutsbekämpfung dienen.

Haushaltstypen und individuelle Merkmale im Vergleich

Ein Vergleich der Sozialhilfebezüger/innen und der «statistischen» Armutsbevölkerung jeweils zwischen 18 und 59 Jahren zeigt das folgende Bild: Der Hauptteil (48%) der sozialhilfebeziehenden Personen wohnt alleine, während die Mehrheit (54%) der Armutsbevölkerung in Paarhaushalten mit Kindern lebt. 18- bis 29-Jährige sind in der Sozialhilfe stark übervertreten (30%), in der monetären Armut hingegen nicht. Gut 7 von 10 jungen Sozialhilfeempfängern haben weder eine Lehre noch eine höhere Ausbildung abgeschlossen. Nur eine Minderheit (32%) der Sozialhilfeempfänger ist erwerbstätig, während eine Mehrheit (59%) der Armen einen Job hat.
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Der Anteil der Erwerbslosen ist bei den Sozialhilfeempfängern mehr als dreimal so hoch wie bei der armen Bevölkerung (36% bzw. 12%). Hingegen sind die Nichterwerbspersonen in beiden Gruppen mit knapp einem Drittel (32% bzw. 29%) in etwa gleich stark vertreten, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (11%) jedoch dreimal so häufig. Viele dieser Unterschiede können mit der Armutslücke (Differenz zwischen Haushaltseinkommen und statistischer Armutsgrenze) erklärt werden. Ist die Armutslücke klein und leben mehrere Erwerbstätige im Haushalt, so werden Sozialhilfeleistungen seltener bezogen.
Im Übrigen bezieht die grosse Mehrheit der Armutsbevölkerung eine oder mehrere öffentliche Unterstützungsleistungen, die der Sozialhilfe vorgelagert sind (wie zum Beispiel Arbeitslosenhilfe, Alimentenbevorschussung).

Mehr Informationen zur Grafik als PDF des BFS

Quelle : Bundesamt für Statistik BFS

Montag, 6. April 2009

Unia zur Finanzmarktkrise

Die UNIA hat in einer Broschüre , ihre Sicht zur Finanzkrise veröffentlicht

Was Ende 2008 in der Wirtschaft passierte, war für viele unverständlich und unerwartet. Auf einen Schlag werden in der Schweiz und weltweit Milliarden an Werten vernichtet, die vorher von den Arbeitnehmenden hart erarbeitet wurden. Eine neue Broschüre der Unia informiert verständlich, wie es zur gegenwärtigen Finanzmarktkrise kam. Zudem will die Broschüre Handlungsperspektiven für eine gewerkschaftliche Politik gegen die Krise aufzeigen.

Broschüre zur Finanzmarktikrise (PDF Download)

Sonntag, 5. April 2009

Verräumt die Spiegel !


F r u s t v e n t i l !!
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Dieser Tage erst mokierten sich einige Medien, ob es den legitim sei, wenn man das freiwillige aus dem Leben scheiden einer Krebskranken vor laufender Kamera zeigen darf. Man(n)/frau sprach sogar von einem Tabubruch. Darüber kann man sicher geteilter Meinung sein. Sie hat zumindest ihr bewegtes Leben vom Big-Brother-Container über ihre Indienreise inklusive Krebsdiagnose bis hin zu ihren letzten öffentlichen Lebensminuten zu Geld gemacht, um ihre Söhne für die Zukunft versorgt zu wissen. Das sei ihr unbenommen, wenn es in dieser Form möglich war.


Davor sendete man mehrmals täglich die Bilder zum Amoklauf eines 17 jährigen in Winnenden. Erschütternde Bilanz des Amoklaufs: Neun Schüler und drei Lehrer getötet. Auf der Flucht nahm er drei weiteren Menschen das Leben. Auch sein Selbstmord per Handybilder im der finalen Berichterstattung fand medialen Eingang in die Nachrichten. Entsetzen und Fassungslosigkeit in der Baden-Württemberg schrieb man damals.

Sofort wurde der Ruf nach einem strengeren Waffengesetzt laut. Sogenannte "Killerspiele" müssen verboten werden. Die Jugendlichen/Kinder geschützt werden. Versteht mich richtig. Habe selbst vier Kinder gross gezogen. So kann mich teilweise in die Situation der betroffenen Eltern rein versetzen. Zwei Jahre später wäre der Amokläufer umgekehrt zum Dienst mit der Waffe einberufen worden. Sonst wäre er ein Wehrdienstverweigerer gewesen. Und ob Computerspiele solche schrecklichen Vorkommnisse beschleunigen oder auslösen, kann heute niemand mit 100%-ger Sicherheit sagen. Umgekehrt kennt jeder das berühmte Knabenschiessen in Zürich.

Mein Vater war Polizist. Polizist der alten Schule. Nicht der harte, stets dem Einsatz harrende und kampfbereite Kobratyp. Sondern ein Quartierpolizist, wie es heute leider immer weniger gibt. Der kannnte seine Schäfchen und wusste auch in heiklen Situationen mit ihnen umzugehen. Auch bei illegalem Waffengebrauch. Obwohl er selbst in mehr als 30 Jahren nie einen Schuss abgeben musste. Trotzdem war meinen Mutter froh, wenn er nach dem Dienst heil und unversehrt nach Hause kam.

Heute ist es nicht mehr so lustig Polizist zu sein. Das beginnt beim wöchentlichen Fussballspiel bis hin zum aktuellen G20 Gipfel. Schlägereien, Raufereien, teils als Demonstrationen verpackt. Für manche scheint das schon zu so einer Art Beruf geworden zu sein, überall zu demonstrieren. Der Schwarze Block trotz Vermummmungsverbot. Hauptsache es laufen ein paar Kameras und man kann sich abends in den Nachrichten, an der durch Gesetze in ihrer Dienstausübung gehandicapten Gesetzeshütern, ergötzen. Andersrum füllen sie sonst die Schlagzeilen: Polizeiübergriffe usw.

Nur frage ich mich dann, wo sind hier die Mahner, die Rufer. Die Wächter unserer Kinder. Diejenigen welche in einfachen Videospielen schon mehr Gewalt erkennen, als in einer Disneyproduktion. Auch die sind stellenweise nicht ohne. ZB. wenn die Maus einen Amboss auf des Katers Kopf fallen lässt und er platt rauskommt.

Von wegen die nachfolgende Nachrichtensendung ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet oder eventueller Untertitel. Nein. Das volle Programm. Mit straffreier Zerstörung fremden Eigentums, brennenden Autos und verletzten Polizisten und Polizistinnen. Einer Verschwendung von Steuergeldern, mit welcher man übers Jahr gesehen locker hunderte Sozialwohnungen erstellen hätte können. Dass war zu Radiozeiten noch anders. Heute haben wir alles schön in tollsten Zoomaufnahmen. Ganze Heere von Medienleuten streiten sich um die besten Positionen direkt am Geschehen.

Und die Moral der Geschichte. Hört den endlich auf diese Bilder in den Nachrichten zu zeigen. Die Informationspflicht ist auch mit der redaktionellen Bearbeitung in Worten oft schon schrecklich genug. Hört endlich auf, den Chaoten eine Plattform zu geben. Oder schweigt dann auch in den oben aufgeführten anderen Fällen mit euren scheinheiligen Moral und Forderungen. Ihr und die Verantwortlichen. Entfernt alle Spiegel zu Hause. Sonst werden die blind vor lauter Kommerz, Scheinheiligkeit und Selbstbetrug.

IM-Medienfrust

Samstag, 4. April 2009

Nicht jedem steht blau, bei manchen scheint es ein Zustand zu sein


Ein doch etwas plumper Versuch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Sehr geehrte bluewin.ch. E-Mail-Nutzer,

Diese Meldung wird von bluewin.ch Mitteilungszentrale für alle bluewin.chE-Mail-Nutzer. Wir sind derzeit die Modernisierung unserer Datenbank und E-Mail-Center. Wir sind alle nicht verwendeten Löschen bluewin.chE-Mail-Konto. Sie sind verpflichtet, zu überprüfen und aktualisieren SieIhre E-Mail mit der Bestätigung Ihrer E-Mail-Identität sofort. Dadurch wird verhindert, dass Ihre E-Mail von abgeschlossen während dieser Übung. Zur Bestätigung Ihrer E-Mail-Identität, die Sie auf die folgenden Daten;
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Warnung! bluewin.ch E-Mail-Nutzer, die sich weigert zu überprüfen und zuspäteren Update seiner E-Mail innerhalb von sieben Tagen nach Erhaltdieser Warnung verliert seine oder ihre E-Mail-ständig.

Vielen Dank, dass Sie bluewin.ch Webmail!

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Freitag, 3. April 2009

Von wegen Schocki- und Uhrenland

Kaffeemaschinen: ein Exportschlager

"Swiss Made" Kaffeemaschinen sind im Ausland begehrt. So haben sich die
Ausfuhren solcher Geräte zwischen 1998 und 2008 stückmässig verdreifacht und wertmässig verfünffacht. Im letzten Jahr wurden 1,9 Mio. Apparate im Wert
von 483 Mio. Fr ins Ausland exportiert.

Im Jahr 2008 führte die Schweiz 1,9 Mio. Stück Kaffeemaschinen im Wert von 483 Mio. Fr. aus. In diese Gerätekategorie fallen nur Kaffeemaschinen, die im privaten Haushalt (ohne jene für die Gastrobetriebe) verwendet werden. Vor 10 Jahren wurden noch 753 000 Geräte mit einemWert von 101 Mio. Fr. ins Ausland abgesetzt. Während sich innerhalb des Dezenniums die Stückzahl nahezu verdreifachte, nahm der Wert fast um das Fünffache zu. Im Jahr 2000 durchbrachen die Exporte erstmals die Schwelle von 1 Mio. Einheiten. Danach schrumpfte das Exportvolumen kontinuierlich und markierte im Jahr 2003 mit 632 000 exportierten Geräten den Tiefststand.

Ab 2004 gab es eine Renaissance der schweizerischen Kaffeemaschinen, bedingt durch den Markterfolg des Kapselsystems. Seit dieser Zeit nahmen die Exporte im zweistelligen Prozentbereich markant zu und überschritten im Jahr 2007 erstmals die Marke von 2 Mio. Einheiten. 2008 verringerte sich die ausländische Nachfrage um 300 000 Geräte. Der rückläufige Stückpreis war unter anderem auf die Nachfrageverschiebung von teuren vollautomatischen Kaffeemaschinen auf die leichteren und günstigeren mit Kapselsystem zurückzuführen.

Eidgenössische Zollverwaltung EZV

Informationen aus der Demografie Nr. 1/09

Editoral

Der neue Newsletter Demos, dessen erste Ausgabe Sie vor sich haben, ist eine Mischung aus dem ehemaligen Newsletter «Bevölkerung», der per E-Mail verschickt wurde und die Abonnentinnen und Abonnenten über die jüngsten Publikationen, neu verfügbare Daten und internationale Veranstaltungen informierte, und der Publikation «Demos», die sich mit Themenaus dem Bereich der demografischen Analyse und Forschung befasste. Der neue, vierteljährlich erscheinende Newsletter widmet sich in Form verschiedener Kurzbeiträge aktuellen demografischen Themen in der Schweiz und liefert allgemeine Informationen zu den jüngsten Publikationen und statistischen Daten aus dem Bevölkerungsbereich.

Frauen, Mütter, Töchter, Grossmütter, Freundinnen, Lebensgefährtinnen, Nachbarinnen, Mitarbeiterinnen, Ehefrauen, Partnerinnen... im Jahr 2008 lag der Frauenanteil an der Schweizer Bevölkerung bei 51%. Im Dezember 2008 galt das Interesse der Medien den Müttern unter 15 oder über 40 Jahren, der Wahl zwischen Familie und Beruf oder politischer Karriere, dem möglichen Verzicht auf bezahlten Mutterschaftsurlaub, den Entscheidungen im Leben einer Frau. Im vergangenen Januar wurde Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zur Schweizerin des Jahres 2008 gewählt. Am 8. März findet jeweils der internationale Tag der Frauen statt. Das sind einige der Faktoren, die uns dazu bewegten, das Thema Frauen und Demografie in diesem Newsletter Demos zu behandeln. Wir konnten uns natürlich nicht mit allen Facetten dieses umfangreichen Themas befassen und haben uns deshalb für drei Schwerpunkte entschieden.

Im ersten Artikel wird das Thema Frauen und Heirat angegangen. Mit welchem Partner vermählen sich die Frauen in einem traditionsbewussten Land wie dem unsrigen? Ist langfristig eine Veränderung des Heiratsverhaltens festzustellen? Der zweite Artikel ist dem Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewidmet. Wie bringen die Frauen die Haus- und Familienarbeit mit der Erwerbsarbeit in Einklang? Gibt es Unterschiede
zwischen alleinerziehenden Frauen und Frauen in einem Paarhaushalt? Im dritten und letzten Artikel geht es um die Lebenserwartung der Frauen. Wie entwickelt sich die Differenz zwischen der Lebenserwartung der Frauen und der Männer? Leben die Frauen länger als die Männer? Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre! ( 4 Seiten als PDF Download / Publikation komplett )

PS: + 400

Diese Zahl entspricht dem Geburtenüberschuss – d.h. der Differenz zwischen Geburten und Todesfällen – der Bevölkerung schweizerischer Staatsangehörigkeit im Jahr 2008*. Zum ersten Mal seit 1997 trägt der Geburtenüberschuss wieder direkt zum Wachstum der Bevölkerung mit Schweizer Pass bei. In den vergangenen 10 Jahren nahm die Bevölkerungchweizerischer Nationalität nur dank Einbürgerungen zu.

Bundesamt für Statistik (BFS)

Donnerstag, 2. April 2009

1.April – die unerwartete Auflösung

Gestern haben wir einen Bericht gebracht, worin wir ein gerechteres, zeitgemässes Ranking vorstellen wollten. Es mag zwar einerseits unser Beitrag zu 1.April gewesen sein. Jedoch kann man dem eigentlichen Zweck des Artikels durchaus ein tieferes Bedürfnis mancher Blogger zusprechen.

Ob es auf lange Sicht reicht, so wie es derzeit ist, mit der Wiedergabe von Medienmeldungen in allen Meinungsvielfalten, mit Reload- Beiträgen oder Schamlippenlifting in der Top 100 der Swissblogwertung zu rangieren, darf man aus meiner Sicht bezweifeln. Sicher kann man da und dort Tipps und Tricks lesen, wie man seine Blogzugriffe steigern könnte. Das darf aber auf lange Sicht keinen Lösung sein. Bei wie vielen Blogverzeichnissen muss man eigentlich eingetragen sein, wie viel Aggregatoren müssen einen erfassen. Wung-wang, technoratos, amigos usw.

Diejenige, welche vom Anfang an dabei waren, werden sicher bemerkt haben, dass der ein oder andere Blog verschwunden ist, man/frau sich zurückgezogen hat oder heute anderwertig orientiert. Ohne jetzt Namen zu nennen fehlt der ein oder andere Blog. Die Szene hat sich von der Qualität zur Quantität entwickelt. Manche alten Hasen sind an ihre Grenzen gestossen. Die Krönung verfehlter Kommunikation - wer "in" ist twittert.

Die Frage muss deshalb nicht lauten, was muss ich unternehmen, um meinen Blog besser zu platzieren, sondern wie viel bin ich bereit überhaupt an Zeit zu investieren. Leidet die Partnerschaft oder die Familie darunter? Verliere ich die realen, sozialen Kontakte? Das kann es eben nicht sein, nur um sein Ego im WWW zu pflegen. Mir kommt das bei manchen schon vor wie Prostitution ohne jemand zu Nahe zu treten. Und das muss es dann ja nicht unbedingt sein.

Aber wie gesagt, ursprünglich war es gestern eine Idee zu einem Aprilscherz. Bei genauer Betrachtung und einer Nacht, sehe ich es aber druchaus ernster. Sicher für mich ist Internet der einzige Weg der Kommunikation nach aussen. Zu Hause empfangen wir nur mehr wenige Besuche, ausser dem Spitexdienst oder Nachbarschaftshilfe oder der Besuch von guten, lieben alten Freunden. Das zählt aber online wenig.

Warum ich trotzdem diesen Blog weiter betreue. Weil ich mit der Kraft, welche mir noch verblieben ist, trotz allem versuchen möchte, dem Unrecht gegenüber sozialen Schwachen eine Lobby zu schaffen. Sozialer Alltag ist zwar ein grosses, aktuelles Thema, aber leider nur vom geringen Interesse. Betrifft ja immer nur die anderen. Dabei wird es Tag für Tag strenger. Eine Rangordnung (Ranking ) ist das Ergebnis einer Sortierung von mehreren vergleichbaren Objekten, die mit einer vergleichenden Bewertung einhergeht. Nur kann man vergleichbare Objekte mit der Lupe suchen. Und das stimmt mich nachdenklicher als der alte Brauch des 1.Aprilscherzes.

IM-Mediennachlese

Mittwoch, 1. April 2009

Gerechteres, zeitgemässes Ranking ab 2010

Eine Rangordnung (Ranking )ist das Ergebnis einer Sortierung von mehreren vergleichbaren Objekten, die mit einer vergleichenden Bewertung einhergeht. Rangordnungen ermöglichen es beispielsweise, komplexe Informationsangebote nach bestimmten Kriterien zu bewerten und eine Auswahl zu treffen. So werden beispielsweise beim Suchmaschinenranking Ergebnisse einer Suchanfrage nach ihrer Relevanz sortiert. Andere Ranglisten sind das Ergebnis von aufwendigen Vergleichsstudien oder Bestandteil von Hierarchien.

Loslösung von Verlinkungen und Netzwerken

Egal wie man es betrachtet, kommt es da und dort zu grossen Ungerechtigkeiten. Denn nur jene Blogs, die eine hohe Verlinkung ausweisen, sind auch in den Rankinglisten vorne anzutreffen. Das mag zwar sachlich ein gewisses Interesse wiederspiegeln, ist aber für die Betreiber kleinerer Blogs einfach ein Unding und führte bei dem ein oder anderen zu depressiven Stimmungsschwankungen. Sie fühlen sich einfach ausgegrenzt. Gefühlsame Lyrik, interessante Berichte, Minderheitenthemen, Frauenthemen haben so nie eine Chance in den Fokus der Öffentlichkeit zu gelangen. Blogsuchmaschinen erfassen diese Kleinode aus journalistischer Feder nur am Rande, wenn überhaupt. Die Ergebnisse werden so nicht dem Inhalt entsprechend gereiht und zugeordnet. Es kommt zu Verzerrungen der Bloggerphilosophie in der Schweiz.

Google will nun gemeinsam mit slug.ch die Leaderposition übernehmen

Was heisst das nun konkret für den Standort Schweiz ? Aus verlässlichen Quellen wissen wir, das Goggle künftig mit Slug.ch einen operative Partnerschaft eingeht, damit dieses Manko künftig gemindert wird. Jene Blogger die einen bestimmte Anzahl von Einträgen verfasst haben ( zB. 100) bekommen dann nicht mehr die vollen Punkte, sondern es werden künftig 10 % abgezogen. Bis zur nächsten Rankingstufe – dann 20 % usw. Auch der Verlinkung durch einen grossen Freundeskreis wurde in die Konzeption eingebaut. Verlinkungen zählen nur mehr im 10-er Block. Je mehr einen Blog also verlinkt ist, desto tiefer wird sein Quotient für die Statistik. Insgesamt ergibt sich also aus der Summe der obigen Massnahmen und unter Ausschluss von Technorati eine landestypischere Darstellung in den Blogsuchmaschinen. Die Schweiz sei aufgrund ihrer Grösse und Überschaubarkeit der Szene, für die Umsetzung sehr geeignet. Insgesamt erhofft man sich einen bessere Durchmischung der Themen.

Projektstart

Für die Umsetzung hat man sich den Beginn des nächstes Jahres vorgemerkt. Die Erprobungsphase sollte noch vor dem Sommer starten. Swissblogpress wird sie an dieser Stelle über die weiteren Fortschritte informieren. In 3 Wochen hat auch der Kassensturz eine Ausstrahlung als Spezialbeitrag zugesagt.

Gastbeitrag swissblopress