Dienstag, 31. März 2009

Kräftiges Wachstum der Gesundheitskosten


Ein Blick hinter das Gesundheitswesens (2)


Nach den neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) betrugen die Kosten des Gesundheitswesens in 2007 insgesamt 55,3 Milliarden Franken. Nachdem sich das Wachstum in den vorangegangenen drei Jahren merklich abgeschwächt hat, ist nun ein Anstieg von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung entsprechen die Gesundheitskosten auch 2007 10,8%.Die Gesundheitskosten sind in 2007 deutlich stärker gestiegen als in den vorangegangen fünf Jahren. Damit ist der Trend eines verlangsamten Kostenwachstums der letzten Jahre vorerst gestoppt. Aufgrund des hohen Wirtschaftswachstums in Höhe von nominal 5,2 Prozent sind die Ressourcen für Gesundheitsdienstleistungen und -güter im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung wie im Jahr 2006 bei 10,8 Prozent verblieben. Im Vergleich zu 2002 (10,9%) entspricht dies einer Stabilisierung. Im internationalen OECD-Vergleich (aktuellste Zahlen von 2006) verwendeten die USA mit einem Anteil am BIP von 15,3 Prozent vor Frankreich (11%) und der Schweiz die meisten Ressourcen für ihr Gesundheitssystem. An vierter Stelle folgte Deutschland mit 10,6 Prozent.

Deutliche Kostensteigerung der Krankenhäuser und der sozialmedizinischen Institutionen

Die Krankenhauskosten, einschliesslich der ambulanten Behandlung, sind in 2007 um 5,8 Prozent gestiegen und lagen damit deutlich über ihrem Fünf-Jahres-Durchschnitt (2,9%). Seit 2002 sind bei den Krankenhauskosten die ambulanten Dienstleistungen mit durchschnittlich 7,1 Prozent pro Jahr deutlich stärker gestiegen als die stationären (2% p.a.). Dieser Trend setzte sich auch in 2007 fort. Auch die Aufwendungen für Institutionen für Betagte und Chronischkranke (Pflegeheime) stiegen in 2007 mit einem Wachstum in Höhe von 5,4 Prozent stärker als die Gesamtkosten des Gesundheitswesens und liegen damit über dem Fünf-Jahres-Trend (3,8%).

Stabile Entwicklung der ambulanten Versorger

Die Kosten der ambulanten Gesundheitsdienstleister lagen mit einer Steigerung von 3,5 Prozent gegenüber 2006 nur geringfügig über ihrem Fünf-Jahres-Durchschnitt (3,4% p.a.). Allerdings hatten die Medienmitteilung BFS Spitexdienste mit einer Kostensteigerung von 6,3 Prozent gegenüber 2006 ein überdurchschnittliches Wachstum zu verzeichnen.

Sozialversicherungen als wichtigster Direktfinanzierer

Aus dem Blickwinkel der Finanzierung verteilten sich die Kosten des Gesundheitswesens in 2007 wie folgt: Auf den Staat entfielen 16,5 Prozent, auf die Sozialversicherungen 42,8 Prozent, auf die Privatversicherungen 9,2 Prozent und die privaten Haushalte 31,5 Prozent (inkl. andere private Finanzierung). Zwischen 2002 und 2007 sind die Gesamtkosten und damit die notwendige Finanzierung des Gesundheitswesens jährlich um durchschnittlich 3,1 Prozent gestiegen. Die Sozialversicherungen, als grösste Direktfinanzierer des Gesundheitswesens, haben mit einer jährlichen Steigerung von 4,6 Prozent den Hauptanteil der Kostensteigerungen übernommen. Bei den Sozialversicherungen sind die Nettoausgaben der obligatorischen Krankenpflegeversicherung seit 2002 mit jährlich 4,7 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. In gleichem Umfang haben auch die Kostenbeteiligungen der Versi-cherten an der obligatorischen Krankenversicherung zugenommen.

In 2007 ergab sich jedoch eine Trendabweichung: So sind in 2007 die Ausgaben der Sozialversicherungen gegenüber 2006 mit 4,4% etwas geringer gestiegen als im Fünf-Jahres-Durchschnitt. Andererseits ist die Finanzierung durch die Privatversicherungen (5,6%) und den Staat (7,0%) in 2007 über-durchschnittlich gestiegen.

Die Statistik der Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens

Die Statistik des BFS über die Kosten und die Finanzierung des Gesundheitswesens ist eine Synthese aus sämtlichem verfügbaren Zahlenmaterial zur Schätzung der Geldströme rund um die Produktionskosten, die Ausgaben und die Finanzierung von Sach- und Dienstleistungen des schweizerischen Gesundheitswesens während eines Jahres. Sie stützt sich dabei auf die internationale OECD-Methode der Gesundheitskonten. Sie kann somit erst erarbeitet werden, wenn sämtliche statistische Primärdaten verfügbar sind, insbesondere jene der Sozialversicherungen und der öffentlichen Finanzen. Deshalb werden die definitiven Berechnungen erst mit einer rund zweijährigen Verzögerung veröffentlicht.

Provisorische Zahlen

Die Zahlen 2007 sind als provisorisch zu bewerten. Die Direktfinanzierungsbeträge des Gesund-heitswesens durch die Gemeinden sind noch nicht verfügbar. Diese wurden, sofern möglich, mithilfe anderer Datenquellen geschätzt, oder – falls keine Informationen verfügbar waren – die Vorjahres-werte angenommen. Weiterhin sind die Umsatzzahlen 2007 der Zahnarztpraxen noch nicht bekannt, sodass auch diese Zahlen als provisorisch zu betrachten sind.

BUNDESAMT FÜR STATISTIK

Sonntag, 29. März 2009

Kuscheltime ?

Mitten in der grössten Wirtschafstkrise, verursacht durch geldgierige Bankenmanger, Spekulanten usw. nehmen wir zwar die Höhe der Deliktsummen aus den Medien zur Kenntnis. Andererseits können wir nur die Faust im Sack machen, wenn wir weiterlesen, dass der ein oder andere für den verursachten Schaden, noch seinen Boni und Abfertigungen als Draufgabe erhält, oder sie gar gerichtlich einklagt. Nomenklatura, die davon ausgeht, dass für sie eine eigene Überholspur existiert, und die perplex reagiert, wenn sich einmal keine auftut. Vertrauen auf einen Netzwerk, welches schon lange ausgedehnt und grossmaschig geworden ist. Die grössten Löcher stopft man eben dann rasch mit Steuergeldern. Zu Lasten des einfachen Bürgers.

Die laufende IV-Revison hat so manche Familie und Betroffenen in tiefe Depressionen, Exstenzängste und Geldssorgen versetzt. Mit der strikten Senkung aus Spargründen bei der Anzahl von Zusprachen in der Berentungen , bei berechtigten IV-Fällen, verhält es sich ähnlich. Ärzte, Patienten und erkrankte Menschen die um einen IV-Rente ansuchen oder für ihre Patienten im Sinne des hypokratischen Eides ( Strafrechtsfolge) beurkundeten, werden ebenso vor den Kopf gestossen. Kein Arzt stellt heute " nur mal so " ein Gefälligkeitsgutachten aus, nur um den Patienten als Klient zu behalten können. Sie sind sich durchaus des Ausmasses einer Beurkundung zum Zustande eines Patienten im Klaren. Aber einige IV-Ärzte stellen im vorauseilenden Gehorsam konträre Entscheidungen von jahrelang in ihrem Spezialgebiet tätigen, erfahrenen Fachärzten in Frage und lehnen zustehende IV-Renten ab. Nach 13 Jahren wird einer Rollstuhlfahrerin einer Freibadkasse gekündigt, weil sie anscheinend kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft ist. Zumindest wäre sie nicht in der Lage, erste Hilfe zu leisten. Die ganze Story hier.

Und die absteigende Jubelpresse. Pickt sich die Rosinen im Bezugs-Missbrauches raus, um ihre Auflagen mit diesen Einzelfälle von meistens zugewanderten Mitbürgern, an die grosse Glocke zu hängen, um aufzuzeigen, seht her, hier wurde betrogen. Recherchieren gehört aber schon lange nicht mehr zu deren Handwerk. Was nützen da alle Gesetze, wenn es dann bei den Gerichtsurteilen mit einer Schadenssumme von angeblich FR 800.000.- nur auf eine bedingte Strafe für IV-Betrug hinausläuft. Als ob sich heute jemand von einer bedingten Vorstrafe beeindrucken lässt. Oder in dem ein oder anderen Fall bei der Rückkehr in ein uns fremdes Land allzu schwer an der Last tragen ?

Der geborene Schweizer/in darf dem Ganzen nur aus der Distanz zuschauen. Wobei es weniger um die Nationalität geht, sondern um das Vertrauen, welches die Leute in ein System setzen, dass ihnen Recht und Ordnung zusichert. Seit Generationen. Hier geht es nicht um die aktuelle Diskussion der Zuwanderung. Um das Hickhack der hohen Politik. Sondern um gewachsene Werte, worauf ich mich heute als redlicher Schweizer verlassen möchte, wenn ich in eine Notlage gerate. Warum zahle sonst lebenslang Beiträge in ein Gesundheits- und Pensionssystem ein, welches mich im Fall der Fälle mit fadscheinigen Begründungen ausschliesst oder abspeist. Hier geht es weniger um Tradition, sondern um Werte, die eine funktionierende Gesellschaft tragfähig gestalten.

Welche Ideale sollen wir unseren Kindern auf den Weg ins Erwachsenenleben mitgeben, wenn wir selbst daran (ver)zweifeln, wie es da und dort abläuft? Der Bürger möchte die Systeme verstehen, gesetzeskonform und vor allem gerecht behandelt werden ohne Nachteile befürchten zu müssen. So wie es der Präambel der Schweizerischen Eidgenossenschaft zusammenfasst. Heute und nicht erst übermorgen. Die Menschen möchten ihrer Regierung heute voll vertrauen dürfen. Nicht bis sie die Rangordnung abgeklärt haben. Es braucht mehr politischen Druck und Kontrolle der gewählten "Volksvertreter". Seilschaften müssen out sein.
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Wir haben die Krise nicht ausgelöst und sind auch nicht bereit , den Kopf dafür hinzuhalten. Es würden schon 10 % der vom Staat verteilten Summen reichen, die Sozialwerke zu stabilisieren.
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Medien- und Pressenachlese

Freitag, 27. März 2009

30 % mehr für Systemwechsel und Fallkostenpauschale


30 % Prämienschub für Fallkostenpauschale ?!

Als Betroffener habe ich in diesem Blog schon längere Zeit über den künftigen, geplanten Systemwechsel im Gesundheitssystem geschrieben. Heute bringt Blick Online dazu auch einen Artikel. Bei dem Systemwechsel zur Fallpauschale im Spital könnten die Kosten explodieren, warnt nun auch santésuisse-Sprecher Felix Schneuwly am Donnerstagabend in der Sendung «10 vor 10». Er spricht von einem Prämienschub von 30 % in den nächsten drei Jahren.
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Mit der Fallpauschale übernehmen die Kantone ab 2012 mindestens 55 Prozent der Spitalkosten, die Krankenkassen höchstens 45 Prozent. Die Fallpauschalen decken den auf den kantonalen Spitallisten eingetragenen Spitälern sämtliche Behandlungskosten inklusive der Investitionen. Das Problem aus heutiger Sicht dabei , dass man auf beiden Seiten über zuwenig Zahlenmaterial verfügt, um heute schon durchzurechnen zu können, wie sich das kostenmässig auswirken wird/würde. Vor allem ob und wieviel die Einsparungen wirklich bringen.

Die Leidtragenden sind auf jeden Fall die Patienten. Einerseits durch die höhere Prämienleistung und andererseits durch immer kürzere Verweildauer bei einem Spitalsaufenthalt (Stichwort: blutige Entlassung) Dazu haben wir schon im Herbst letzten Jahres drei Beiträge verfasst, die auf diese besondere Situation hinweisen. (sh. unten). Zusätzlich fordert der Herzchirug Thierry Carell, die bestehenden Spitäler mit Herzchirugie auf 8 landesweit zu reduzieren. Schon heute schafft es mancher St.Galler auf Grund der Wartezeiten zu einer Bypassoperation nach Zürich nicht mehr. Nicht jeder ist ein Bundesrat.


Quelle: SF DRS


Medien und Pressenachlese

Wer den Schaden hat, .......

Wie behandeln Banker ihre Kunden?
Wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne!

Ein Mann ging zur Bank und sagte: «Ich möchte ein kleines Unternehmen gründen.» Sagt der Bankmanager: «Kaufen Sie ein grosses und warten Sie ein paar Tage.»

Sagt der Investor: «Ich schlafe wie ein Baby - ich wache jede Stunde auf und heule.»

Klagt der Investor: «Diese Krise ist schlimmer als eine Scheidung. Ich habe die Hälfte meines Besitzes verloren und bin immer noch verheiratet.»

Medien & Presse Nachlese

Donnerstag, 26. März 2009

Reporting Personalmanagement Bund 2008

Bund mit Personalmanagement 2008 auf dem richtigen Weg

Der Bundesrat hat an der Sitzung von gestern den Bericht zur Umsetzung der Bundespersonalpolitik 2008 zur Kenntnis genommen und an das Parlament weitergeleitet. Dieser Bericht zeigt, dass die bundesrätlichen Ziele beim Frauenanteil, bei der Vertretung der Landessprachen und bei den Lernenden fast durchgehend erreicht wurden. Um das Niveau langfristig zu sichern und weitere Verbesserungen zu erzielen, will der Bundesrat jedoch weitere Anstrengungen unternehmen. Laut Bundespersonalgesetz BPG hat der Bundesrat dem Parlament jährlich über die Umsetzung seiner Personalpolitik berichtzuerstatten. Zuständig für die Berichterstattung ist das Eidg. Personalamt EPA. Das EPA hat das Reporting im Personalmanagement für die Ausgabe 2008 gestrafft, klarer gegliedert und um weitere wichtige Kennzahlen wie die Frühfluktuation und die Verbleibquote der Lernenden noch ergänzt.

Wachsender Anteil von Frauen auf allen Hierarchiestufen

Der Frauenanteil in der Bundesverwaltung beträgt 30,5 Prozent. Damit ist der bundesrätliche Sollwert von 30 Prozent leicht übertroffen. Werden die traditionellen "Männerberufe" in den Bereichen Verteidigung oder Grenzwache von der Berechnung ausgeschlossen, beträgt der Frauenanteil 41,9 Prozent. Verbesserungspotenzial besteht beim mittleren Kader (Lohnklassen 24-29). In diesem Bereich liegt der Frauenanteil, wenn auch stets steigend, mit 22,6 Prozent noch deutlich unter dem Sollwert von 33 Prozent. Im obersten Kader (Lohnklassen 30-38) ist der Sollwert von 12 Prozent hingegen erreicht.

Die Vertretung der Sprachgemeinschaften in der Bundesverwaltung hat sich in den letzten Jahren nur leicht verändert. Die Mitarbeitenden verteilen sich wie folgt auf die vier Landesprachen:

Deutschsprachige 72,2 Prozent (Soll: 72,5 Prozent)
Französischsprachige 20,6 Prozent (21 Prozent)
Italienischsprachige 6,0 Prozent (4,3 Prozent)
Romanischsprachige 0,3 Prozent (0,6 Prozent)

Bei den Lernenden wurde das Ziel des Bundesrates mit 922 Vollzeitstellen (4,1 Prozent) 2008 erreicht. Trotz eines leichten saisonbedingten Rückgangs des Lernendenbestandes nach den Sommerferien wurde damit das bundesrätliche Ziel von 4 Prozent (Anzahl Lernende im Verhältnis zur Gesamtzahl Mitarbeitender) erreicht. Der Bundesrat will den Anteil der Lernenden in der Bundesverwaltung durch zusätzliche Ausbildungsangebote weiterhin hoch halten. Die Verbleibquote von Lernenden, d.h. die Anstellung von Lernenden in den ersten sechs Monaten nach Abschluss ihrer Ausbildung, beträgt 33 Prozent. Auch sie soll weiter erhöht werden.

Zunahme der Fluktuation - hauptsächlich aus organisatorischen Gründen

2008 haben 3'324 Personen die Bundesverwaltung verlassen Das entspricht einer Bruttofluktuation von 9,5 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent). Die deutliche Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist auf die vorzeitigen Pensionierungen im Rahmen des Primatwechsels in der beruflichen Vorsorge sowie auf Verselbständigungen von Organisationseinheiten wie der Finanzmarktaufsicht FINMA und des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI zurückzuführen. Die Nettofluktuation, d. h. die Stellenwechselquote, beträgt 5,6 Prozent (2007: 4,4 Prozent). Die Fluktuationsquoten der Bundesverwaltung sind mit jenen anderer Arbeitgeber vergleichbar. Als Frühfluktuation wurden die Austritte erfasst, die innerhalb der ersten sechs Monate nach der Anstellung zu verzeichnen waren. Diese betrug 0,5 Prozent.

Durch den Primatwechsel in der beruflichen Vorsorge hat die Anzahl der vorzeitigen Pensionierungen zugenommen. Das wirkt sich auch auf die Altersstruktur des Bundespersonals aus und bremst die durch die demografische Entwicklung verursachte Alterung des Personalbestands. Das Durchschnittsalter in der Bundesverwaltung ist leicht auf 43,6 Jahre (Vorjahr: 43,9) gesunken.

Gemäss einer Umfrage bei Studierenden gilt die Bundesverwaltung als attraktive Arbeitgeberin. Diese schätzen an der Bundesverwaltung insbesondere die vielfältigen Arbeitsinhalte, die mit den Aufgaben verbundene soziale Verantwortung und die Möglichkeit einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Frauen fühlen sich von der Bundesverwaltung leicht stärker angezogen als Männer. Diesen Umstand gilt es vor allem bei Rekrutierungen im Kaderbereich zu nutzen.

2008 belief sich der durchschnittliche Bruttolohn in der Bundesverwaltung (ohne EDA-Lokalpersonal) auf 100'605 Franken (Vorjahr: 98'421). Das entspricht einer Erhöhung von 2,2 Prozent. Dazu haben im Wesentlichen die ab Juli 2008 wirksamen Lohnmassnahmen beigetragen. (Reporting im Detail PDF Download)

Eidgenössisches Finanzdepartement

Mittwoch, 25. März 2009

Tätigkeitsbericht Schlichtungsbehörden

Schlichtungsbehörden in Mietangelegenheiten

Im zweiten Halbjahr 2008 sind bei den Schlichtungsbehörden in Mietangelegenheiten insgesamt 17'879 Begehren neu eingegangen, dies sind 525 weniger als im ersten Halbjahr 2008. Als massgebende Vergleichsbasis muss allerdings das gleiche Halbjahr des Vorjahres (zweites Halbjahr 2007) verwendet werden. Bei diesem Vergleich ergibt sich ein relativ starker Anstieg der Begehren, nämlich von 15`791 auf 17`879, das sind 2`088 Begehren oder 13.2 Prozent mehr.

In 7'705 Fällen kam es zu einer Einigung zwischen den Parteien, dies entspricht 46.4 Prozent der erledigten Fälle. In 2'793 Fällen bzw. 16.8 Prozent wurde keine Einigung erzielt. In 1'078 Fällen wurde ein Entscheid getroffen, dies entspricht 6.5 Prozent der erledigten Fälle. 5'014 Fälle wurden durch Nichteintreten, Rückzug oder Überweisung ans Schiedsgericht erledigt (30.2 Prozent).

10'683 Fälle waren am Ende des zweiten Halbjahres 2008 noch pendent, dies sind 1`432 mehr als im Vorsemester. Weitere Hinweise und Details: detaillierte Übersicht

Montag, 23. März 2009

Scheinheilige Medienwelt

Nur zwischendurch gezappt – mehr ist mir diese Auslaufsendung eines überheblichen "Altmeisters" namens Gottschalk nicht wert. Meines Erachtens sollte der grosse Blonde die Gelegenheit der Abwrackprämie in Anspruch nehmen, uns sich auf sein Schlösschen auf`s Altenteil zurückziehen. Vielleicht finden sich da und dort ein paar Fans, die für seinen freiwilligen Rücktritt sammeln. Notwendig hätte er es jedoch nicht.

Sicher verbindet ihn mit München die Jungfräulichkeit seiner Ehe. Hier hatte er seine Frau kennengelernt. München ist allerdings auch die Hochburg des feinen Humors eines Wortkünstlers a la Karl Valentin, der mit einer ganz besonderen, eigenartigen Ausdrucksweise seine Zitate und Sprüche unters Volk brachte. Sie werden heute noch zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen zitiert. Über des Conferencier Gottschalks Zitate legt man lieber den Mantel des Schweigens.

Leidvoller Abschied

Für seinen angeblichen Stargäste und Superstarauftritte spricht er ja eher die jüngere Altersgruppe an. Sicher kann man darüber geteilter Meinung sein. Nur was man sich Stunden nach dem " Grossen, leidvollen Abschied " in Anwesenheit der Kanzlerin, des Bundespräsident, die Spitze der Republik der Hinterbliebenen von den Opfern des Amoklaufs in der St.-Karl-Borromäus-Kirche in Winnenden gedacht hatte und in den Äther strahlte, zeugte von Scheinheiligkeit der Verantwortlichen beim öffentlich rechtlichen Fernsehen. Bei anderen Gelegenheiten wurde dafür schon Moderatorinnen an die Luft gesetzt.

Alfred Biolek trat mit "seinem" Musical "Spamalot" auf. Es ist das neue Projekt der bekannten Komikergruppe "Monty Python". Und was hat Biolek damit zu tun? Er steht bei dem Musical in der Rolle des "Historikers" mit auf der Bühne. Man hätte den ganzen Auftritt streichen müssen. Stattdessen präsentierte man die fraglichen Szenen, ob der Darsteller jetzt schon "hin" (tod) sei oder nicht. Das "hin" zog sich durch wie ein roter Faden durch den ganzen Ausschnitt dieses stupieden Musicals. Irritation beim Zuschauer und sparsamer Applaus im Publikum.

Scheinheiligkeit in Wort und Bild

Vormittags noch angeblich grosse Trauer und abends im Familienprogramm Erziehungshilfe für die Jüngsten. Die Medien echauffierten sich zwar zu Recht ob dem Niedergang der Sendung "Wetten dass?" im allgemeinen und die Qualität des Moderators. Keiner erwähnte aber mit einem Wort, die unpassende Zusammenstellung des Programmes. Oder wollte man die Sendung nicht weiter kürzen, nachdem schon einige Stars ihren Auftritt schon abgesagt hatten.

Für die Medien reicht es offenbar sich bei einem kollektiven Ereignis eines Amoklaufes mit Bild und Ton in Szene zu setzen. Ein scheinheiliger Versuch Auflage zu retten. Doch die Tage sind sogar nicht geeignet für diese Art des britischen Humors. Da mag man sich selbst die gelbe Karte zeigen und für die Zukunft Besserung geloben. So darf jedenfalls künftig angebliches Familienprogramm für einen Samstagabend nicht ablaufen. Dies in Anwesenheit hoher Politprominenz in der ersten Reihe. Noch dazu, wenn im Vorfeld Herr Gottschalk sich über die parallel laufende Sendung und den Missbrauch der kindlichen Möchtegernstars von Morgen durch Herrn Bohlens Ausdrücke ins Gespräch bringt, um seine sinkende Quote zu retten.
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IM-Mediennachlese

Sonntag, 22. März 2009

Bild des Wochenendes


IM-Medienbilderdienst by Team Projekt

Samstag, 21. März 2009

Redaktionstest "Tiefstpreisgarantie"





Wie den aufmerksamen Leser dieses Blogs bekannt ist, kann ich nur mehr selten die Wohnung verlassen. Somit erledige ich einen grossen Teil meines sozialen Alltags nach aussen via Internet. Angefangen vom nicht unerheblichen Zahlungsverkehr der diversen Arzt- und Behandlungskosten. Teilweise auch Einkauf. Wobei ich mich hier dabei auf jene Dinge beschränke, welche ich auf Rechnung bekomme und somit bequem zahlen kann. So bleibt ein grosser Teil der Kontrolle doch in meinen Händen. Für Behinderte sollte das Internet ja das Tor nach aussen darstellen. Visa- oder ähnliche Karten besitze ich als kleiner IV-Rentner sowieso nicht. Behinderte detto. Andererseits sind immer mehr Behördenkontakte via E-Mailverkehr und Onlineschaltern möglich.

Mein Kontakt nach aussen läuft also über PC und Internet. Den Internetanschluss bei meinem langjährigen Provider Cablecom habe ich ja wegen mangelnder Erfüllung der zugesagten Leistung einerseits und zahlreichen Unterbrüche andererseits, anfangs des Jahres nach fast 10 Jahren gekündigt. An sonstigen Aktivitäten von ehemals fast 1000 Webseiten auf unserer Projektpage blieb mir alleine der Webblog "Infomagazin", als Form einer persönlicher Therapie meines gesundheitlichen Zustandes.

Bitte keine Werbung
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Vor Jahren haben wir uns ja im Projekt schon zur Frage und Aufgabe gestellt, ob es wirklich so sinnvoll ist, sich der wöchentlichen Prospekt- und Werbflut zu verweigern. Bei grösseren Anschaffungen sind wir ja nachwievor auf die regionalen Händler angewiesen. Alleine der Transportmöglichkeiten wegen. Erschwerend, dass im Internet hauptsächlich nur die "Karte" als Zahlungsmittel gilt. In meinen Augen einen nicht unerhebliche Hürde im Onlineverkauf. Apropos Onlineeinkauf. Betreffend Computer und IT-Drumherum finde ich die Angebote im Internet entgegen anderslautender Meldungen nach wie vor noch überzogen. Von wegen günstiger ? Zusätzlich kommen ja noch Versandkosten und im Eintrittsfall vielbrüchige Reklamationsaktivitäten mit virtuellen, teils überforderten MitarbeiterInnen statt. Bei Apple waren Kontakte in einem Garantiefall bis nach Irland notwendig, weil ein heimischer Grossmarkt es nicht fertig brachte, ein Problem Vorort speditiv zu lösen. Dort half man mir dann via Internet. Zuständig lustigerweise eine aufmerksame und freundliche Münchnerin, die dort an kompetenter Stelle tätig ist. Danke an dieser Stelle an Apple Europa.

Nach der CEBIT und mit der aktuellen Wirtschaftskrise fallen laufend die Preise für Neuanschaffung und werden wahrscheinlich noch weiter im Laufe des Jahres in den Keller gehen. Bei den Discountern gibt es ja etwa 50 % schwarze und weisse Schafe. Dazu kann man ja ausführlich in der Presse und den diversen Foren nachlesen. Was lag also näher, mal wieder zu testen, was sich in Zeiten wie diesen, die Servicewüste Schweiz Offline verändert hat. Im Visier – Laptops und All-in-One-Desktopgeräte. Unterlagen und Basis zur Preiserhebung - die wöchentliche Werbepost im Briefkasten.

Tiefstpreisgarantie
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Am auffälligsten erschien mir bei der Durchsicht ein hausinterner Preisunterschied bei dem neuen HDX-18 Modell von HP 1090 EZ mit Intel Duo Core Quadroprozessor. Hausduell deshalb, weil ja der Listenpreis bei HP Online und den etablierten Märkten wie Migros und Manor bei FR 2.499.- lag. Fust und Interdiscount sind ja schon länger unter dem COOP-Dach vereinigt. Und trotzdem fiel mir auf, dass dasselbe Gerät bei Interdiscount nur FR 1.999.- kostete. Fust weist wie im aktuellen Prospekt einen Preis von FR 2.499.- mit dem Zusatz "Tiefstpreisgarantie" an.

Fust schaffte es ja schon öfters in die Schlagzeilen. Deshalb vielleicht nicht so verwunderlich, die unangebrachte, mimosenhafte Reaktion des verbundenen Verkäufers zu meine diesbezügliche Frage wegen dem grossen Preisunterschied von immerhin FR 500.-. Jedenfalls sprach ich ihn wegen der Tiefstpreisgarantie an und fragte, ob ich den bei ihm in Oberbüren das Gerät auch um FR 1.999.- erhalten würde. Es folgte einen leicht wütende Erklärung auf meine eingeworfene Ergänzung in Bezug Preisgarantie ob die Lagerabfrage ein "Schmäh" sei. Er müsse sich erst informieren, ob das Gerät bei ID überhaupt auf Lager ist. Weiter beklagte er, die Mitbewerber weisen billige Preise in den Prospekten an und haben die Geräte dann gar nicht im Laden. Für mich als Kunde eher sekundär. Aber bitte. Für ihn anscheinend nicht. Denn wenn die IDs, Migros und Manors der Umgebung kein solches Gerät auf Lager haben, dann gilt der ausgewiesene Preis von FR 2.499.-. Paradox. Das nennt Fust seinen Auslegung der "Tiefstpreisgarantie"! Oder man schliesst je gekauften PC oder LCD-TV ein Abo ab. Sonst gilt der Listenpreis. Nun ja, was bringt es mit dem jungen Herren am Telefon über solche "scheinbare Nebensächlichkeiten" zu diskutieren. Jedenfalls, er würde zurückrufen und mir dann den möglichen Preis mitteilen. Ausserdem müsse er das auch noch mit dem Abteilungsleiter abklären und vorab erfragen, ob bei Kollegen im Umkreis Geräte auf Lager sind. Inzwischen rief ich selbst drei ID Märkte im Raum St.Gallen/Wil an. Alle hatten durchschnittlich zwei Geräte auf Lager. Abtwil nur ein Ausstellungsstück (allerdings zum vollen Preis – wer das wohl so kauft ?) Das ist jedoch wieder eine andere Geschichte. So gewappnet erwartete ich den Rückruf.

Nach einer halben Stunde rief der Fust-Verkäufer zurück und sagte mir den Preis von ID, also den Tiefstpreis von FR 1.999.- zu (Wie machen die das eigentlich mit der Lagerstandabfrage beim Mediamarkt & Co?) Die Moral von der Geschichte. Man kann sehr viel via Internet und Telefon von zu Hause erledigen. Dank der Werbepost schon vorselektieren, vergleichen und schlussendlich sparen. Ohne Geiz. Einfach so. Warum also nicht die Post behalten, anstatt "Bitte keinen Werbung" am Briefkasten. Der Markt ist derzeit stark in Bewegung und wir bewegen uns munter mit. PS: und dabei hätte ich noch FR 500.- gespart und das mit ein paar Telefonaten! Ist doch ein schöner Stundenlohn. Ändert aber nichts an dem Kleingedruckten der Firma Fust, weit weg ist, als kundenfreundlich zu gelten.

IM-Mediennachlese weekend

Donnerstag, 19. März 2009

Es ginge auch anders !

Nun, ich möchte jetzt nicht plötzlich die Seiten wechseln. Doch in der heutigen Post war das Antwortschreiben der Cablecom auf einen Vorfall, der mich vor 10 Tagen fast zum Wahnsinn trieb. Bekam ich doch nach meiner Kündigung und Rücksendung des China-Modems noch einen Rechnung bis April. Trotz Kündigungsbestätigung Mitte Februar (sh.hier).

Umgekehrt hat das Schreiben gezeigt, dass es durchaus Leute bei Cablecom gibt, die auch dann noch kundenfreundlich denken können, auch wenn diese schon verloren sind. Da sollte man fair bleiben und auch das erwähnen.

Auch wenn sie es bei CC ausserordentlich bedauern, uns nach fast 10 Jahren als Kunden verloren zu haben, bleiben für viele Nutzer der aktuellen diversen Angebote noch eine Menge offener Fragen. Fragen und Antworten, die auch der kleinste Hotline-Mitarbeiter verinnerlicht haben sollte. Denn nicht er ist der Kunde, sondern der Teilnehmer auf der anderen Seite des Drahtes. Nicht selten passiert es in einem Unternehmen dieser Grösse, dass die Linke nicht weiss was die Rechte macht. Aber der Kunde sollte weiter Kunde bleiben. Alles andere sollte man intern lösen.

Dazu gehört auch dem Upgradewilligen zu sagen, bei ihm hätte es derzeit keinen Breitbandgewinn, weil eben in seiner Strasse ohnehin schon alles bis unter die Decke ausgelastet ist. Dass es dem Kunden auch keine Freude macht, hier auf Digitalfernsehen umzusteigen. In als Stammkunden zu halten. Irgendwann wird ja da und dort das Netz ausgebaut sein. Weg mit den FR 100.- für ein Downgrade. Stammkunde und Neukunden gleich behandeln.

Umgekehrt, wenn es mit dem ein oder anderen nicht klappt, nicht versuchen den Kunden einzuschüchtern. Das heisst im Klartext. Sollte sich jemand von seinem Digital- und Telefonabo trennen wollen, ihm anzudrohen die Dose zu plombieren und er somit auch vom herkömmlichen Basisangebot ausgeschlossen wird. Er könne ja zu Swisscom gehen. Die Dose sei Eigentum der CC. So nicht.

Der Mitarbeiter muss es im Blut haben, dass er in einem Dienstleistungsbetrieb arbeitet. Das Wort beinhaltete " Dienst leisten " und nicht wollen oder können. Zusammenfassend ist das sicher nicht mein Problem. Dafür werden die wahrscheinlich ihre Marketingfachleute haben. Bevor aber noch mehr Kunden davonlaufen, würde ich mich doch etwas sputenh, in der Öffentlichkeit wieder meine Glaubwürdigkeit zu festigen und mit diversen Pannen aus den Foreneinträgen zu verschwinden. Nur Angebote zu pushen, die man halten kann und vor allem den Kunden ernst nehmen. Dann klappt es sicher auch wieder mit dem Nachbarn. Auch in Zeiten wie diesen.

IM-Mediennachlese

Mittwoch, 18. März 2009

Eine unrechte Kündigung von grosser Bedeutung

In der ganzen Schweiz Protestaktionen vor Manor-Geschäften

IM: Es braucht nicht immer die Nadelstiche gegen ALDI und LIDL. Wieso in die Ferne schweifen, sieh das Unrecht liegt so nah. 1

Die missbräuchliche Kündigung von Marisa Pralong, die sich für gute Arbeitsbedingungen im Verkauf eingesetzt hat, ist für die Gewerkschaft Unia unakzeptabel, verletzt Gewerkschaftsrechte sowie das Recht auf freie Meinungsäusserung. Unia wird sich dafür einsetzten, dass die Kündigung zurückgenommen wird.

Die von Manor Genf ausgesprochene Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit Marisa Pralong hat für Unia eine Bedeutung weit über Genf hinaus. Wenn eine öffentlich geäusserte Kritik an Arbeitsbedingungen als Akt der Illoyalität gegenüber dem Arbeitgeber behandelt wird und zur Kündigung einer Gewerkschaftsvertreterin führt, dann werden grundlegende Fragen der Meinungsfreiheit, der Koalitionsfreiheit und der Sozialpartnerschaft aufgeworfen. Unia ist damit als gesamte Organisation herausgefordert. Dies umso mehr, als Manor ein bekanntes gesamtschweizerisches Unternehmen ist.

Die Schweiz rühmt immer wieder ihre Besonderheit der Regelung der Arbeitsbeziehungen durch die sozialpartnerschaft. Dieser "Sonderfall" wird immer wieder als Grund herangezogen, um Rechte der Arbeitnehmenden im Gesetz nur schwach zu regeln, wie z.B. auch der Kündigungsschutz von Arbeitnehmervertretern. In der Realität geht die Sozialpartnerschaft in der Schweiz aber keineswegs sehr weit: Die Hälfte der Arbeitgeber will mit Gewerkschaften nichts zu tun haben und geht keine Kollektivverträge ein. Aber auch viele Arbeitgeber, welche mit Gewerkschaften Kollektivverträge unterzeichnet haben, anerkennen Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertreter nur am Verhandlungstisch oder in paritätischen Kommissionen. Ihren Betrieb betrachten viele Patrons als Zone "frei" von Gewerkschaften, Arbeitnehmervertretungen und externen Regulierungen. Gerade in den letzten Jahren galten für viele Unternehmensspitzen nur noch der Markt sowie freiwillig eingegangene Normen der "corporate governance" und der "corporate social responsability".1

Wie wirksam solche Selbstregulierungen sind, sehen wir derzeit beim Debakel der globalen Wirtschaft. Demgegenüber haben wir immer wieder verlangt, dass Gewerkschaften und die Arbeitnehmervertretungen gegenüber den Unternehmen ein soziales Gegengewicht bilden können, insbesondere um auf die Arbeitsbedingungen Einfluss nehmen zu können. Dazu müssen aber die Personalvertretungen und die Gewerkschaftsvertreterinnen einen besonderen Schutz haben. Dies ist eine Bedingung für eine wirkliche Ausübung der gewerkschaftlichen Rechte. Wir können und werden nicht akzeptieren, dass das Recht auf freie Meinungsäusserung von Gewerkschafterinnen verletzt wird.

Die Kündigung von Marisa Pralong hat ihre Bedeutung auf diesem Hintergrund. Unia wird sich mit allen Mitteln dafür ein, dass Marisa Pralong wieder an ihre Stelle bei Manor zurückkehren kann. Wir fordern die Verantwortlichen von Manor auf, sich die Sache noch einmal zu überlegen und auf die Kündigung zurückzuziehen. (Quelle: UNIA-Pressemitteilung)1

IM-Medienachlese

Dienstag, 17. März 2009

Der kleine Unterschied

Dringend notwendige Reform im Betreibungsverfahren

Es ist ja hinlänglich bekannt - wir stecken mitten in der wahrscheinlich grössten Wirtschaftskrise. Ob sie uns schon bis zur Nasenspitze reicht, werden die nächsten Monate zeigen. Dabei ergibt sich aber für die ganze Gesellschaft der westlichen Sphäre ein kleiner Existenz bedrohender Unterschied. Das eine ist die grosse Wirtschaftskrise, verursacht durch die Bankenkrise und Überschätzung mancher Manager. Und das Zweite ist für uns als Kleinbürger weit näher und im Alltag bestimmender - die private Krise, respektive die Überschuldung – der Konkurs. Sie trifft die Leute härter und früher als die allgemeine Wirtschaftskrise. Steigende Arbeitslosenzahlen sind erste Vorboten dafür, dass es der ein oder andere im privaten Umfeld nicht mehr schafft, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Grossen versuchen mit Gesundschrumpfen zu retten, was sie selbst oder die von ihnen eingesetzten, mit Scheuklappen orientierte Manager verursacht haben. Sie sind grossteils auf der sicheren Seite und werden ihre Schäfchen, wenn auch stark geschoren, ins Trockene retten. Wo es nicht ganz so klappt springt der Staat ein. Zumindest werden es die teils ehemaligen Verantwortlichen im privaten Alltag nicht so stark spüren, wie Otto Normalverbraucher. Er muss um seine Existenz, sein berufliches, aber auch privates Fortkommen bangen.

Existenzängste

In unserer Konsumgesellschaft war es ja bis gestern relativ leicht, sich mit Wohlstandsmüll extrem schnell zu verschulden. Viele Arbeitslose, speziell Langzeitarbeitslose, sahen ihr Heil auf den Weg in die Selbstständigkeit, wozu sie nicht selten die letzten Ersparnisse zusammengekratzt haben oder sich in der Familie, Verwandtschaft oder bei Freunden Geld besorgt haben. Nicht selten getrieben von dem Umstand, dass die Arbeitplätze immer weniger wurden und die staatlichen Vermittler wenige finanziell tragende Jobs zu vergeben hatten. Sie sind das Schwächste Glied im Wirtschaftskreislauf. Umsomehr ihnen oft die notwendige Zeit fehlt, sich im Markt dauerhaft zu etablieren. Normal braucht es etwa 2 -3 Jahre bis man sich im Markt behaupten kann. Manche sehen in der Selbständigkeit eine Flucht zur Beendigung ihres Untergebenenstatus. Andere wieder sind der festen Überzeugung, sie bringen dem Markt die Innovation, welche schon lange überfällig ist. Sie möchten alles anders, besser machen und scheitern schlussendlich an denselben Fehlern wie ihre ehemaligen Arbeitgeber.

In der Vergangenheit haben wir ja alles ungeprüft übernommen, was über den grossen Teich schwappte. Keine Idee war zu schräg, als das wir sie nicht als Vorbild sahen und flugs übernahmen. Wir sahen in Amerika den grossen Vordenker für Erneuerung, Innovation und Welthandel. Gerne wurde dabei manches flissentlich übersehen. Auch die ersten Mahner dagegen, wurden zum Schweigen gebracht.

Teufelskreis
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Heute trifft es eine Generation, die ihres Lebens wahrscheinlich nicht mehr froh wird. Nachdem Scheitern beginnt die eigentliche Krise, die sich nicht selten zur Katastrophe auswächst. Nämlich dann, wenn sie jedes Mal beim Klingeln an der Haustür zusammenzucken. Sei es wegen der Post die der Briefträger bringt oder weil der Exekutor vor der Tür steht. Als 40 jähriger ist es noch ein langer Weg des notwendigen Arbeitslebens bis zur Rente. Dabei wird es mit der Last der Schulden noch schwerer, überhaupt einen neuen Job zu bekommen. Die Firmen sind nicht sehr erpicht auf solche Mitarbeiter. Umsomehr gelten sie als unzuverlässig. Ein Teufelskreis, aus dem es fast kein Entkommen gibt. Sicher , mit Hilfe von Freunden und einer günstigen Prognose schafft es ein kleiner Prozentsatz via Privatkonkurs. Alle anderen sind ihr Leben lang mit Schuldverschreibungen behaftet.

Hier schafft sich der Staat selbst seine Sozialfälle. Denn würde man die Gesetze dahingehend ändern, dass jemand per Betreibungsstopp a la america noch eine zweite Chance bekommt, wird betrieben und gepfändet bis der Arzt kommt. Ich befürworte nicht das Schuldenmachen. Aber die Chancen jemals aus dieser Schuldenfalle rauszukommen sind eher gering. Paradox aber tägliche Praxis. Es muss ja nicht immer an dem Kleinunternehmer oder der Person des Inhabers gelegen haben, dass es den Bach ab ging. Zu mangelnder Zahlungsmoral kommt es hüben und drüben.

Während also die Grossen auf der Karriereleiter eher aufsteigen, bleibt dem Kleinen oft nur die Faust im Sack. Dabei spreche ich explizit von unverschuldeten Fällen und nicht von Möchtegernunternehmern mit ausgeprägtem Grössenwahn. Auch im privaten Alltag warten viele Fallstricke, Scheidungen, Krankheiten und persönliche Schicksalsschläge die einem runterziehen. Hier wäre mal ein Umdenken im Gesetz angebracht. Innovation und Reform kann den Staatssäckel entlasten und kann manche private Tragödie helfen zu verhindern oder hie und da zu mindern.

IM-Mediennachlese

Montag, 16. März 2009

Schei..egal Herr Hoeness

Pardon, dieser Ausdruck gehört normalerweise nicht zu meiner täglichen Umgangssprache. Es zählt aber zu einem der Lieblingsausdrücke des abgehobenen Bayernmanager Uli Hoeness. Dabei handelt es sich ja bekanntlich nicht gerade um einen Vorstadtmannschaft, sondern um den mit internationalen und vor allem überbezahlten Starkickern gespickten x-maligen deutschen Meister, der ihm offenbar schlaflose Nächte bereitet.

Hoeness ist ja für seine makrigen, impulsiven Sprüche hinlänglich bekannt. Dabei kann es auch schon die Fans mit seinen Schimpfkanoaden erwischen. Manchmal geht es dabei auch unter die Gürtellinie. Im Nebenjob hat er aus der ehemaligen elterlichen Metzgerei, eine floriende Wurstfabrik aus dem Boden gestampft. Der Mann steht also soweit mitten im Wirtschaftsleben und löst auch seine Einsparungsprobleme beim Personal und verklagt schon mal einen Lieferanten.

Er fordert 2.- Euro mehr Fernsehgebühren für den Fussball ?

Umsomehr unverständlich ist seine jüngste Forderung in einem Interview der Wirtschaftswoche um 2 Euro mehr Fernsehgebühren. "Mich ärgert, dass viele unserer Gegner über ihre Verhältnisse leben. In Spanien, Italien und England sind 30 bis 40 Prozent der Vereine nach unseren Maßstäben pleite, das heißt, sie können nicht nur den Spielbetrieb aus eigenen Mitteln nicht mehr finanzieren, sondern wenn ihr Mäzen nicht mitmacht, dann können sie den Laden zusperren. Die werden nur noch von irgendwelchen Banken oder reichen Privatleuten über Wasser gehalten."

Der mächtige Bayern-Manager fordert höhere TV-Gebühren. Hoeness verspricht sich von einer möglichen Gebühren-Erhöhung, dass „die öffentlich-rechtlichen Sender alle Fußballrechte (IM: teuer) kaufen und dem Bürger Fußball quasi gratis nach Hause senden.“ Mit Verlaub gesagt ist es mir scheissegal, wie sie ihre verweichlichten, überbezahlten Stars auf Temperatur bringen. Stars, denen man im realen Wirtschaftsleben schon lange wegen Arbeitsverweigerung gekündigt hätte.

Es ist das Problem der Bayern oder irgendwelcher anderen Mannnschaften dieser Welt, wie sie ihre Ziele erreichen. Nur zeigen die Beispiele aus der Vergangenheit, dass es dazu nicht immer teure, überhebliche Stars braucht, sondern willige Kämpfer (Hoffenheim usw.) Diese Herren haben mir die letzten Jahre jeglichen Freude am Fussball genommen. Nicht nur mir, sondern vielen ehemaligen Fans. Das ist nicht mehr Sport - sondern Rasenschach. Abgesehen davon, alleine mir fehlt der Glaube, dass dies alles noch mit Sport zu tun hat.

Während wir uns mitten druch die grösste Wirtschaftskrise aller Zeiten durchwursteln müssen, kommt Herr Hoeness mit seiner Schnappsidee. Frage: " Warum verkaufen sie ihre Würste nicht um 50 % reduziert, damit Hart-IV Empfänger sich auch öfters eine Wurst leisten können?"

Irgendwo haben die Sportler und ihre Manager offenbar den Kontakt zur Erde verloren. Mit Millionengagen verwöhnt scheint ihnen der letzte Rest von Realität abhanden gekommen zu sein. Und musste nach dem Lesen des Artikels auf den Kalender schauen, welches Datum wir haben. Denn so etwas kann man nur als schlechten Aprilscherz betrachten. Ich kann nur hoffen, dass die globale Wirtschaftskrise nun für das reinigende Gewitter sorgt – Investoren wie der Besitzer des FC Chelsea, der russische Milliardär Roman Abramowitsch, haben in den vergangenen Monaten selber viel Geld verloren?

Auch wenn sie die Meinung äusserten, dass sich die Fans das Vergnügen am Fußball, die Muße, am Samstag ins Stadion zu gehen, nicht haben nehmen lassen, weil wer die Woche über Probleme und Ärger hat oder Sorgen um den Arbeitsplatz, der braucht ein Ventil am Wochenende (50.- Euro) . Nur mit welchem Geld, wenn alle Autofirmen usw. dicht machen. Mich haben sie und ihre Spieler schon vor Jahren verärgert. Heute regt es mich eher auf, wenn ich sehe wie viel Geld nutzlos am Platz europaweit herumschleicht. Vertrauen sie nicht auf die Vergangenheit. Das haben die Banker auch geglaubt, bis der Krug am Brunnen brach. Die Ernte dürfen/sollen wir nicht gemeinsam einfahren.
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IM-Mediennachlese

Tipp für widerspenstige Drucker unter Vista

Wie sag ich`s meinem Drucker ?

Nichts nervt ja mehr, wenn hauptsächlich der weltweit grösste Druckerproduzent HP nicht fähig ist, oder verkaufstechnisch sein will, seine Drucker mit vistafähigen Druckertreiber upzudaten. Ich gehöre auch zu jenen Usern, die länger schon versuchen, einen Colorlaserjet 2550L mit dem Vista 32 Bit zu verbinden und unter Vista zu benützen.

Dieses Manko ist ja eines der teuersten Leerversprechen von HP und Microsoft, dass nach der Neuerscheinung von Windows Vista auch XP-Drucker lauffähig sein sollten. Wie man in den Foren nachlesen kann, sind ebenso viele neuwertige Multifunktionsgeräte von Mitbewerbern davon betroffen, wenn sie über die USB-Schnittstelle verbundenwerden sollen. Also teueres Geld, welches brach herum steht. Die auf den Webseiten von HP aufgeführten Standard und PCL-Treiber funken auch nicht richtig. Mancher behalf sich mit einem Adapterkabel von herkömmlichen Druckeranschluss auf einen USB-Anschluss, um zumindest den Drucker zu bewegen, sich endlich als solcher anzumelden.

Wie gesagt ich bin ja auch nicht der grosse PC-Freak und die letzten Tage waren auch nicht gerade geeignet, der Sache nochmals auf den Grund zu gehen. Doch gestern abend brauchte ein Kollege ein paar Farbkopien und es ärgerte mich wieder fürchterlich, dass ich diese auf dem Tintenstrahldrucker von EPSON ausdrucken sollte. Also nochmals gegoogelt und mir ward dank einem User im Winboard-Forum geholfen. Im Nachhinein betrachtet ein Klacks - aber eben.
Hier der Tipp, der vielleicht dem ein oder anderen Besucher unseres Blogs auf den richtigen Weg bringt um seinen Drucker wieder vistafähig zu installieren. Gilt für Vista 32 und 64 Bit :

1. Drucker über das USB-Kabel mit dem PC Verbinden. Vista erkennt automatisch dem Drucker & installiert diesen als HP Color LaserJet 2550 PS.
2. Über die Eigenschaften vom Arbeitsplatz (Computer) in den Geräte-Manager wechseln
3. Mit der rechten Maustaste auf „IEEE 1284.4-Geräte\HP Color Laserjet 2550-Serie (DOT4USB)“ klicken & Treibersoftware aktualisieren auswählen
4. "Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen." auswählen
5. "Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Coputer auswählen" auswählen
6. Dort dann die "USB-Druckerunterstützung" makieren
7. Windows installiert dann die Treiber für die USB-Druckerunterstützung.
8. Nach dem Windows die Installation abgeschlossen hat, hat man im Geräte-unter USB-Controller einen neuen Eintrag (USB-Druckerunterstützung). Der Eintrag IEEE 1284.4-Geräte\HP Color Laserjet 2550-Serie (DOT4USB) ist komplett verschwunden.
9. Anschliessend findet man in der Druckerverwaltung auch den HP Color LaserJet 2550 PS

Danke - mir hat`s geholfen

IM-Medienachlese

Freitag, 13. März 2009

Neues aus der Redaktion

Es scheint ja irgendwie verflixt zu beginnen im neuem Jahr. Es passieren soviele Dinge, die in den Vorjahren zumindest schön verteilt waren und so nicht in dieser Intensivität zum Tragen kamen.

Zuerst gesundheitlich. Da komme ich einfach nicht auf einen akzeptierbaren Level.
Zuerst diese Grippen. Jetzt wieder Wasser in den Beinen, Atmennot und andere Wehwechen, die mich einfach nicht richtig hochkommen lassen. Der Motor läuft, kommt aber einfach nicht auf Touren. Zumindest bekam ich diese Woche den positiven Bescheid, dass die Finanzierung meines Sauerstoffkonzentrators überwiegend gesichert sei. Bestellt ist er schon. Jetzt kann ich nur hoffen, dass er wie versprochen nächste Woche eintrifft. Habe ja gelernt, erst wenn ich etwas in meinen Händen halte, dann ist es wirklich soweit. Dazwischen liegen nicht selten oft so manche unerwartete Hürden. Aber wie heisst es so schön, positiv denken.

Die technischen Schäden oder Probleme im Haushalt möchte ich ja hier nicht weiter gross aufführen. Aber dank der Nachbarschaftshilfe, konnte wir auch das ein oder andere richten oder reparieren. Was mir am meisten fehlt, ist derzeit jene Blogbeiträge zu verfassen, die in meinem Kopf herumschwirren. An Tagesaktualitäten gäbe es ja genug Material. Wobei die Mainstreamthemen ja ausführlich von den Blogkollegen schon kommentiert wurden. Aber es gibt auch noch die Auswirkungen, die noch nicht so im Zentrum der Themenauswahl stehen. Gerade im Gesundheitswesen und sozialen Alltag hat sich manches verschlimmert.

Ihr seht also, der Wille wäre da. Alleine es fehlt die Kraft. Trotzdem allen ein schönes, erholsames Wochenende. Bis die Beiträge.

IM-Mediennachlese

Dienstag, 10. März 2009

Deckelung als Wundermittel ?

Gedanken zum Nachdenken
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In Zeiten wie diesen, liest man ja da und dort, dass man doch die Einkommen der Bankenmanager deckeln sollte. Sprich, nach oben begrenzen. Ausgehend von der grundsätzlichen Überlegung, wieviel vermag ein einzelner Mensch eigentlich leisten, um so oder so viele Millionen zu verdienen. Bei der heimischen UBS, die ja schon eine erste staatliche Hilfe erfuhr, kommt der Groll des Volkes umso schneller hoch, als es sich ja um Steuergelder handelt. Steuergelder aller, die an anderer Stelle wieder fehlen. Tatsächlich kann man sich darüber streiten, ob ein Jahreseinkommen in zweistelliger Millionenhöhe überhaupt einer messbaren Leistung entsprechen kann. Für mich würde ich diese Frage mit einem glatten Nein beantworten. Den egal wie vif und beschlagen ein Topmanager sein mag, so kann er nicht im Alleingang, die Kuh aufs Eis stemmen. Es braucht ein Kollektiv um die Vorgaben gepaart mit einer Teamleistung von Topmitarbeitern zu Erfolg zu führen. Umgekehrt führt es verständlich zu einer Verstimmung im Volk, wenn auch bei Misserfolgen oder Nichterreichen des Unternehmensziels, trotzdem die gleichen Beiträge auf den Teppichetagen entlöhnt werden, während das Fussvolk Einsparungen akzeptieren muss.

Gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass via Steuergelder aller Bürger, dann die Fehlleistungen, die Gier und Überschätzung angeblicher Topmanager ausgebügelt werden müssen. Das Thema ist heute, was muss oder kann ein einzelner überhaupt leisten, um sein Gehalt in eine gesunde Relation zu seinem Einsatz einzustufen. Im Fokus der letzten Tage standen und stehen die Manger und die Deckelung ihrer künftigen Einkommen.

Dabei vergessen wir aber, dass es auch andere Sparten in der Gesellschaft gibt, wo einzelne Spitzeneinkommen erzielen. Wollen wir also künftig was ändern, müssen wir auch die Einkommen sogenannter Spitzensportler nach oben begrenzen. Sei es bei den Formel1-Stars , den amerikanischen Basketballgrössen, den Tennisassen und den Fussballern. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Der Titel alleine Weltmeister in einer Disziplin zu sein, kann es ja nicht sein. Simon Amman bezieht solcherart betrachtete, ein Almosen in Relation zu Herrn Schuhmacher, Federer und Co. Diese Millionengagen sind aber nur möglich, weil wir überteuerte Markenwaren kaufen, aus deren Erlösen die Firmen dann grosszügig Sponsorbeiträge an diese sogenannten Spitzensportler zahlen.

Einerseits sind es Steuergelder mit denen wir die Pannen und Unfähigkeiten im Wirtschaftssystem stopfen dürfen und andererseits unsere hart verdienten Franken, welche wir im Alltag da und dort drauf legen müssen. Sei es bei einem Laptop, Drucker von HP, bei Sportbekleidung, beim Stillen des Hungers zwischendurch a la Mc Donalds, bei jedem Auto, Versicherung, beim Hundefutter usw. Es wird von Haus aus ein sogenannter Werbebeitrag einkalkuliert, mit dem die jeweilige Firma grosszügig als Sponsor ihrer Marke auftritt. Geld, welches erst ermöglicht, dass Spitzensportler diese Millionen verdienen, die sie verdienen. Egal ob mich diese Sportart interessiert oder nicht. Ich werde zwangsbeglückt. Der Kampf der Marken beginnt ja schon im Kindergarten.

So sehen sich viele einfach als Melkkuh der Nation. Ich muss meinen eigenen Bedürfnisse zurückschrauben, damit nicht diejenigen, welchen es noch schlechter geht einen Zuschuss bekommen. Sondern ich muss mit meinem Geld, wildfremden Menschen ihre Spitzeneinkommen finanzieren. Umgekehrt wird bei jenen Beiträgen, welche ich für meine Gesundheitsvorsorge entrichtetet habe, laufend gekürzt und eingespart. Letztendlich muss ich noch um meine Pension fürchten, weil diese verspekuliert wurde oder an der Börse verjubelt.

Es wird künftig noch viel an Überzeugungsarbeit geleistete werden, damit diese Auswüchse im Alltag wieder auf einen gesunde Basis rückgeführt werden, wo alle ihren Nutzen haben. Nur gemeinsam lässt sich das stemmen.
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Medien & Presse Nachlese

PS Intern: Gesundheitlich geht es wieder etwas besser. Zumindest die Grippe scheint abgeklungen.

Freitag, 6. März 2009

«Internationale Frauentag»

welcher am Sonntag den 8. März in aller Welt begangen wird, geht auf eine Initiative der deutschen Linkspolitikerin Clara Zetkin (1857-1933), zurück. Die ursprüngliche Sozialdemokratin und spätere Kommunistin trat seit 1889 öffentlich für die Rechte der Frauen ein. Zetkin, eine Mitkämpferin der Revolutionärin Rosa Luxemburg, war als Mitglied der KPD Alterspräsidentin des letzten demokratisch gewählten deutschen Reichstags (1932).

Auf der Zweiten Internationalen Konferenz der Sozialistischen Frauen, die 1910 in Kopenhagen stattfand, schlug Zetkin einen jährlichen Weltfrauentag vor. Bereits 1911 wurde in der Schweiz, Österreich-Ungarn, Deutschland und Dänemark erstmals der 8. März mit Frauendemonstrationen begangen, an denen sich auch viele Männer beteiligten.

In den darauf folgenden Jahren schlossen sich Frankreich, Schweden, Russland und die Niederlande an. Der Internationale Frauentag war in seinen Anfängen eng verknüpft mit der Sozialistischen Arbeiterinnenbewegung, löste sich jedoch über die Jahre von ideologischen und parteipolitischen Einflüssen und wurde zu einem Tag der Rechte der Frau. 1975, im Jahr der Frau, proklamierte die UNO den 8. März als Internationalen Tag der Frau.

WORLD AWARDS

Die WORLD AWARDS Organisation in Wien gab die ersten Preisträgerinnen der Frauen-Weltpreise bekannt, welche gestern am 5. März 2009, im Rahmen einer großen TV-Gala in der Wiener Stadthalle ausgezeichnet wurden. Zum bereits vierten Mal werden die WOMEN’S WORLD AWARDS international präsentiert und an außergewöhnliche Frauen in 12 verschiedenen Kategorien für ihre herausragenden Leistungen verliehen. Die Awards fanden zum ersten Mal in Österreich statt. Ihre Hoheit Königin Noor von Jordanien verlieh die Women’s World Awards 2009.


Medien & Presse Nachlese

Donnerstag, 5. März 2009

Lohndiskriminierung zwischen Frauen und Männern beseitigen

Sozialpartner und Bund lancieren gemeinsam einen ,Lohngleichheitsdialog". Die Sozialpartner wollen mit einem ,Lohngleichheitsdialog" diskriminierende Lohnungleichheiten zwischen Frauen und Männern in Unternehmen in der Schweiz beseitigen. Das auf freiwilliger Basis beruhende Projekt dauert fünf Jahre und wird von den betroffenen Bundesstellen unterstützt und begleitet. An einer Medienkonferenz in Bern stellten Bundesrat Pascal Couchepin und Vertreter der Sozialpartner das Projekt vor.

Die Schweizer Unternehmen erhalten ab dem 1. März 2009 die Möglichkeit, sich dem ,Lohngleichheitsdialog" anzuschliessen. Die Unternehmensleitung unterzeichnet zu diesem Zweck eine Einzelvereinbarung mit der zuständigen Gewerkschaft bzw. mit der gewählten Vertretung der Arbeitnehmenden. Sie verpflichtet sich damit, das Lohnsystem freiwillig und auf einfache, kostengünstige Weise auf allfällige Geschlechterdiskriminierungen zu überprüfen. Mit LOGIB stellt der Bund ein entsprechendes Instrument zur Verfügung.

Breite TrägerschaftLanciert wurde der ,Lohngleichheitsdialog" gemeinsam von den Dachverbänden der Arbeitgebenden (Schweizerischer Arbeitgeberverband, Schweizerischer Gewerbeverband) und Arbeitnehmenden (Schweizerischer Gewerkschaftsbund, Travail.Suisse) sowie vom Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG, vom Bundesamt für Justiz BJ und vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. Die Beteiligten haben als Grundlage eine Trägerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Darin verpflichten sich die Verbände, aktiv Einfluss zu nehmen und die Unternehmen zur Teilnahme zu motivieren.
1
Aktive Rolle der Sozialpartner
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Mit dieser Trägerschaftsvereinbarung bekunden die Sozialpartner ihren Willen, die diskriminierenden Lohnungleichheiten zwischen Frauen und Männern in den Unternehmen in der ganzen Schweiz möglichst rasch zu beseitigen.Der "Lohngleichheitsdialog" wird während fünf Jahren geführt; nach zwei Jahren wird eine Zwischenbilanz gezogen. Es besteht auch die Option einer Verlängerung des Projekts bis 2016, falls sich diese als notwendig erweist. Der Prozess wird von den beteiligten Bundesämtern finanziell und mit Fachwissen unterstützt.Dieses Vorgehen ist ganz im Sinne des Bundesrates, der pragmatische Lösungen für die Verwirklichung der Gleichstellung von Frau und Mann begrüsst. Er unterstützt deshalb die Sozialpartner bei ihrem Vorhaben, auf diesem Weg die Lohngleichheit endlich zu verwirklichen.
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Diskriminierende Lohnschere trotz Verfassungsauftrag
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Seit 1981 ist der Anspruch von Frau und Mann auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit in der Verfassung verankert. Das vor 13 Jahren in Kraft getretene Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann sieht Verfahrenserleichterungen vor, damit dieses Recht einfacher durchgesetzt werden kann. An der tatsächlichen Situation hat sich trotzdem nicht viel geändert: Heute noch verdienen in zahlreichen Unternehmen Arbeitnehmerinnen weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Arbeitnehmerinnen verzichten oft darauf, sich dagegen zu wehren. Sie fürchten um ihren Arbeitsplatz, trauen sich nicht, sich zu exponieren oder kapitulieren vor der schwierigen Aufgabe, eine vermutete Diskriminierung zu belegen. Dies ergab eine im Jahr 2006 veröffentlichte Evaluation der Wirksamkeit des Gleichstellungsgesetzes.

Zusammen mit den Sozialpartnern wurden daher an einem Hearing im November 2007 verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie diese unbefriedigende Situation angegangen werden könnte. Die Sozialpartner einigten sich schliesslich darauf, gemeinsam die Unternehmen zu einer freiwilligen Überprüfung ihrer Löhne zu motivieren und auf diese Weise allfällige Diskriminierungen zu beseitigen. (Verweis)

IM-Mediennachlese

Mittwoch, 4. März 2009

Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 3,5 Prozent

Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat zum dritten Mal den hypothekarischen Referenzzinssatz publiziert. Dieser gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz. Er beträgt 3,5 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Für die Mietzinsgestaltung wird in der ganzen Schweiz seit dem 10. September 2008 auf einen einheitlichen hypothekarischen Referenzzinssatz abgestellt. Dieser trat an die Stelle des in den einzelnen Kantonen früher massgebenden Zinssatzes für variable Hypotheken.

Der Referenzzinssatz stützt sich auf den vierteljährlich erhobenen volumengewichteten Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen. Er wird in Viertelprozenten publiziert. Der Durchschnittszinssatz per 31. Dezember 2008 ist gegenüber dem Vorquartal von 3,45 Prozent auf 3,33 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz beträgt somit weiterhin 3,5 Prozent.

Ein neuer Referenzzinssatz resultiert, wenn der Durchschnittszinssatz für inländische Hypothekarforderungen gemessen am erstmals ermittelten Durchschnittszinssatz von 3,43 Prozent um 0,25 Prozentpunkte gestiegen oder gesunken ist. In diesem Falle kann der Mietzins im Rahmen der geltenden Überwälzungssätze erhöht werden oder er ist entsprechend herabzusetzen. Da sich der Referenzzinssatz im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert hat, sind seit der letzten Bekanntgabe keine neuen Senkungs- oder Erhöhungsansprüche entstanden. Allerdings können Ansprüche, die sich auf vorher entstandene Änderungen stützen, nach wie vor geltend gemacht werden.
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Der hypothekarische Referenzzinssatz sowie der zugrunde liegende Durchschnittszinssatz werden vierteljährlich durch das BWO unter http://www.referenzzinssatz.admin.ch/ bekannt gegeben. Zudem wird die Öffentlichkeit jeweils mit einer Medienmitteilung informiert. Die nächste ist für den 2. Juni 2009 geplant.2
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Bundesamt für Wohnungswesen IM-Mediennachlese

Dienstag, 3. März 2009

Computeria-Gründervater wird 80

Wie schrieb Gerhard Bremer doch im Vorwort 1999 zur ersten CD der Computeria St.Gallen, welche im Rahmen unserer Projektarbeit erstellt wurde: Wir sind die neue, eine andere PC-Generation !

Jetzt werden natürlich viele fragen, wer ist den dieser Gerhard Bremer, was sind Computerias. Nun der Reihe nach. Als Überschrift würde am besten "Gründervater" passen. Gerhard Bremer, pensionierter Lehrer, hat mit seinen ersten PC-Schülern im berühmten Wohnzimmer seines Häuschens in St.Gallen eine Idee konzipiert, die nicht nur damals, sondern auch heute noch, die Welt der Silbersurfer indirekt und direkt beeinflusst. Wenn Senioren ins Netz gehen, dann machen sie das nicht unbeholfen. Sondern selbstbewusst und engagiert. Jeder nutzt das Medium PC heute für seinen Zwecke und Hobbies. Was dem einen seinen Quelltextmails, sind dem anderen seine wunderbaren Naturaufnahmen von diversen Wanderungen an denen er seinen Kollgen teilhaben lässt. (Bild: Fachhochschule SG)

Gerhard hat dabei insofern Hand geboten, dass er nicht nur einfach Kurse mit der Pro Senectute anbot, sondern auch bestrebt war, dass man sich auch nach den Kursen und Übungsstunden ungezwungen zum Gedankenaustausch traf und zusammensetzte. Meistens trank man dabei ein Tässchen Cafe. Die Kombination aus dem Wort Computer und Cafeteria stand dann Pate für die Namensgebung Computeria. Ein Synonym für aktive Senioren am und rund um den PC.

Diese Computeria-Idee fand in den folgenden Jahren viele örtliche Standorte in Schweizer Städten, welche jeder auf seinen Art als Verein, lose Vereinigung oder Interessensgemeinschaft geführt wurde. Die Kurse wurden mit dem gesammelten Erfahrungsschatz verfeinert und dem Lernbedürfnissen der anderen, älteren Generation angepasst.

Parallel dazu entstand das Seniorweb Schweiz, heute ein Verein, welcher auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken kann. Beide, die 1. Computeria St.Gallen und Seniorweb durfte ich einen Teil des Weges ehrenamtlich begleiten. (Bild: Team Projekt)

Gerhard Bremer hat "seine" Idee geboren. Diese Idee hat sich in der Schweiz, ja in ganz Europa weiter entwicklet. Heute blickt der Ehrenpräsident stolz auf sein Kind, wie er es immer nannte. Es hat sich zu seiner Freude und Freude aller gut entwickelt.

Langer Rede kurzer Sinn – lieber Gerhard. Wir wünschen Dir alles Gute zum 80-zigsten. Gute. Wenn auch der Zahn der Zeit schon da und dort nagt, wünschen wir dir noch viele erfreuliche Stunden am PC und den Computeria Nachmittagen in St.Gallen. Und ich bin mir sicher, dass heute viele der zahlreichen Blogger und Twitter und…. neidisch auf deine Idee blicken, die schon mehr als 10 Jahre hunderte, ja tausende SeniorInnen in ihren Bann zog und Freude, Freundschaft über Ländergrenzen hinweg geschaffen hat.

IM-Mediennachlese senior