Freitag, 27. Februar 2009

Boxenstopp

So einen Grippe auf drei Etappen steckt ja schon einem stabileren Menschen für längere Zeit in den Knochen. Als Riskopatient ist es für mich jetzt jetzt dringend notwendig einen kleinen Out-Time zu nehmen. Mein Herz wurde ja die letzten Tage ziemlich strapaziert, sodass ich ihm unbedingt eine kleinen Pause zugestehen muss - danke für ihr Verständnis. Ausserdem muss ich mich offenbar verstärkt um meinen Sauerstoffkonzentrator bemühen, bevor die Bürokratie nahtlos vom Winterschlaf in den Frühlingsregenerationszyklus übergeht.
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Es lohnt sich aber, in der Zwischenzeit auf unsere zahlreichen Archivbeiträge zurückzugreifen. Dabei findet sich sicher für jeden etwas, was ihm interessiert. Aber auch die anderen Blogs bringen ja täglich neue Beiträge. Nur wichtig, dass sie dann, wenn wir wieder voll da sind, auch zu unserer Leserschaft zurückkehren. Versprochen ?!
Unser Redaktionshund, hat detto beschlossen, ihren Winterschlag etwas zu verlängern. Als ältere Dame geht auch der Stress nicht spurlos an ihr vorüber.

Also, bis die Tage - übrigens am 1. März ist der Tag der Kranken IM-Mediennachlese

Gesundheitswesen braucht mehr qualifizierte Fachkräfte


Bis 2020 benötigen die Institutionen im Gesundheitswesen 25'000 zusätzliche qualifizierte Fachkräfte

2006 waren rund 200'000 Gesundheitsfachleute in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitex-Diensten tätig. Die Alterung der Bevölkerung geht mit einem Mehrbedarf an Pflegeleistungen einher. Dafür müssen bis 2020 möglicherweise mindestens 25'000 Fachkräfte zusätzlich eingestellt werden. Das haben Prognosen ergeben, die das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (OBSAN) im Auftrag der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) erstellt hat.

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) hat in Zusammenarbeit mit der Nationalen Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdASanté) das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) beauftragt, eine erste Bestandesaufnahme des Personals im schweizerischen Gesundheitswesen zu erstellen. Darin werden die Situationen in unterschiedlichen Institutionen zusammengefasst. Die Analyse konzentriert sich auf die Pflege-, Medizinaltechnik- und Therapieberufe. Ausserdem schätzt sie den Personalbedarf bis ins Jahr 2020 unter Berücksichtigung der Alterung der Bevölkerung. Die Studie bildet die Grundlage eines nationalen Be-richts über die Rekrutierung von Personal im Gesundheitswesen, den die GDK zusammen mit der OdaSanté ausarbeiten wird.

Das Gesundheitspersonal ist hoch qualifiziert

2006 waren fast 200'000 Personen in den Spitälern, den Alters- und Pflegeheimen sowie den Spitex-Diensten tätig. Sie belegten ca. 140'000 Vollzeitstellen. Bei 153'000 dieser Personen handelte es sich um Fachpersonal in einem der drei von der Studie untersuchten Tätigkeitsbereichen (138'000 im Pfle-gebereich, 6700 im Therapiebereich und 8300 in der Medizinaltechnik). Die restlichen Stellen wurden von 21'500 Personen mit einer Ausbildung auf Universitätsstufe (Ärzte und andere) sowie von Perso-nal ohne Ausbildung belegt. Insgesamt verfügten 57% der Angestellten über eine (universitäre oder nicht-universitäre) Ausbildung auf Tertiärstufe. (Quelle: Bundesamt für Statistik Pdf-Datei )

IM-Mediennachlese

Donnerstag, 26. Februar 2009

Gegenstellungnahme*

Es ist ja zum aus der Haut fahren. Das neue Jahr beginnt, ja wie das Alte geendet hat. Zumindest was mein Umfeld betrifft. Monatelang habe ich mich mit Cablecom herumgeschlagen, in der Hoffnung, dass die ihre via Werbung versprochene Verbindungsgeschwindigkeit nur annähernd in mein Wohnzimmer bringen. Irgendwann ist ja dann das Fass übergelaufen. Wir wechselten zur Swisscom. Und man glaubt es nicht. Gestern waren wir den ganzen Tag ohne Internet. Betroffen davon der ganze Bereich 071…. Nebenbei habe ich meine dritte Grippe überstanden. Lässt mich natürlich stark am Sinn und Unsinn einer Schutzimpfung zweifeln. Offenbar hat mich mein Hausarzt gegen den falschen Virus gespritzt.

Apropos Virus. Zwangsweise staut es sich ja, wenn man ein paar Tage seine Mails nicht abruft bzw. kann. 47 Spammails, insgesamt 17 Mail zu allen möglichen Potenzsteigerungsmittelchen und 7 Mails mit der Schilderung der sexuellen Praktien einer gewissen Dame F. Dabei sind das nur jene Mails, die der Spamfilter bei meinem Provider als unbedenklich passieren liess. Dort warten ja noch jede weitere Menge Spams auf ihre Löschung.

Ja und dann noch dieses Mail eines Freitheitskomitess. Interessant dabei, das Ansinnen des Überparteiliches Komitee gegen biometrische Pässe und Identitätskarten, wie der offenbar vollständige Namen lautet. Ich sollte doch eine "Gegenstellungnahme" von denen zur Medienmitteilung der Bundespolizei auf meinen Blog stellen.
"Diese Medienmitteilung des fedpol ist total irreführend sowohl für die Medien (?)als auch für die Stimmbürger im Hinblick auf die Abstimmung vom 17.5.2009. Als Referendumskomitee bitten wir Sie, dass zumindest unsere *Gegenstellungnahme veröffentlicht wird." Doch etwas anmassend. Einerseits soll ich die Medienmiteilung der Bundespolizei anzweifeln und andererseits denen nach dem Maul schreiben. Der Gipfel – dann noch einen Link über einen Veröffentlichung derer Stellungnahme auf meinen Blog senden, den sie dann bei sich auf der Webseite veröffentlichen und wo er von Tausenden von Menschen mit Wohlwollen wahrgenommen werden wird. (Upps)

Dabei ist ja alleine die Tatsache interessant, für was alles heute schon Komitees gegründet werden. Dazu noch als Freiheitskampagne. Umgekehrt würden meinen Zugriffszahlen explodieren. Ist natürlich schon eine Verlockung, das Angebot anzunehmen.

Wenn das im Leben alles so einfach wäre. Nein, ich werde von dem Ansinnen nicht Gebrauch nehmen bzw. verlinken (Haftung). Auch nicht wohlwollend. Wir akzeptieren wenn Menschen einen andere Meinung und Einstellung haben. Aber deshalb werden wir nicht gegen die demokratischen Grundsätze unseres Blogs verstossen: Fairplay im Alltag.
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IM-Mediennachlese

Dienstag, 24. Februar 2009

1 Jahr 5. IV-Revision


Strukturelle Reform auf gutem Weg, Zusatzfinanzierung dringend nötig

Die Zahl der Neurenten in der Invalidenversicherung hat 2008 nochmals um rund 6% abgenommen. Die IV gewährt heute fast 40% weniger neue Renten als im Jahr 2003, dem Jahr, bevor die positive Trendwende eingeleitet wurde. Als Folge dieser Entwicklung hat auch der Rentenbestand weiter abgenommen. Gleichzeitig haben sich die neuen Massnahmen der 5. Revision im ersten Jahr bewährt. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung musste die IV 2008 ein Defizit von etwas mehr als 1.3 Milliarden Franken hinnehmen, ihre Schulden bei der AHV stiegen auf rund 13 Milliarden. AHV und IV sind demnach weiterhin dringend auf die vorübergehende Zusatzfinanzierung angewiesen.
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Gemäss den Daten aus dem IV-Monitoring wurden im Jahr 2008 17'700 gewichtete Neurenten gewährt. Das sind 1'100 weniger als im Vorjahr und bedeutet ein Minus von 5.8%. Verglichen mit dem Jahr 2003 mit dem Maximum von 28'200 Neurenten entspricht das einem Rückgang um 10'500 oder 37.2%. Diese Abnahme (fast minus 16% im Jahr 2006) war in den ersten Jahren höher als 2008 (minus 5.8%) und 2007 (minus 4%), was darauf hinweist, dass die Massnahmen der 4. IV-Revision wie erwartet nun ihre volle Wirkung entfalten und nahezu ausgeschöpft sind. Die 5. IV-Revision ist seit einem Jahr in Kraft und wird sich frühestens ab nächstem Jahr auf die Neurentenzahlen auswirken. Der Bestand an laufenden gewichteten Renten betrug Ende 2008 250'400. Das bedeutet eine Abnahme um 1% (Vorjahr minus 0.7%). Die starke Abnahme der neu zugesprochenen Renten wirkt sich also im erwarteten und noch relativ bescheidenen Umfang auf den Rentenbestand aus. Langfristig wird die Wirkung allerdings deutlicher ausfallen, weil sich die Abnahme der Neurenten mit den Jahren immer mehr kumuliert.
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Positive Erfahrungen mit verstärkter Eingliederung (5. IV-Revision)
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Die mit der 5. IV-Revision eingeführten Instrumente zur verstärkten Eingliederung von invaliditätsgefährdeten Menschen werden genutzt und bewähren sich, wie die Erfahrungen des ersten Jahres zeigen. So gingen bei den IV-Stellen insgesamt rund 10'800 Meldungen für die Früherfassung ein. Die meisten Meldungen erfolgten durch den Arbeitgeber (32%) und durch die betroffenen Personen selbst (25%). Durch die rasche Abklärung konnten rund 8'900 Frühinterventions-Massnahmen ergriffen werden, d.h. unkomplizierte, schnell einsetzende Unterstützungsmassnahmen zur Erhaltung der Erwerbsfähigkeit. In rund 1'200 Fällen wurden Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ergriffen, die insbesondere Menschen mit psychischen Problemen zugute kommen. Zusätzlich gewährte die IV für rund 300 Personen Einarbeitungszuschüsse an Arbeitgebende.

Zusatzfinanzierung als Teil des Sanierungsplans dringend

Das Defizit der IV hat im Jahr 2008 auf rund 1.3 Mia. Franken abgenommen (2007: 1.5 Mia.), was insbesondere auf die günstige Entwicklung auf der Seite der Beitragseinnahmen zurückzuführen ist. Dies dürfte sich 2009 wegen des Konjunktureinbruchs wieder ändern. Die Verschuldung der IV bei der AHV erhöhte sich 2008 auf rund 13 Milliarden Franken. Mit der 5. IV-Revision wurde der erste Schritt zur Sanierung der IV gemacht. Ihr Erfolg ist die Stabilisierung des jährlichen Defizits. Um die IV längerfristig aus den roten Zahlen zu führen, müssen die beiden nächsten Schritte des Sanierungsplans von Bundesrat und Parlament nun rasch verwirklicht werden. Der zweite Schritt ist die befristete Zusatzfinanzierung, welche die Zunahme der Verschuldung stoppen und zusätzlich die AHV von der Last der IV-Defizite befreien soll. Die Abstimmung über die IV-Zusatzfinanzierung findet voraussichtlich am 27. September 2009 statt. Der dritte Schritt ist die 6. IV-Revision, die in zwei Etappen während der siebenjährigen Phase der Zusatzfinanzierung umgesetzt werden soll und eine nachhaltig ausgeglichene Rechnung der IV zum Ziel hat. (PDF)


Medien & Presse Nachlese

Samstag, 21. Februar 2009

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2008

Weitere starke Zunahme von ausländischen Erwerbstätigen im 2. Quartal 2008

Im 2. Quartal 2008 waren in der Schweiz 927'000 Personen ausländischer Nationalität mit Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung erwerbstätig. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 5,8%. Eine starke Zunahme war insbesondere bei den Erwerbstätigen deutscher und französischer Nationalität festzustellen (+21% bzw. +9,9%). Die Erwerbslosigkeit der Ausländer/innen war mit 6,2% nach wie vor deutlich höher als jene der Schweizer/innen (2,5%). Allerdings war sie bei beiden Gruppen zum dritten Jahr in Folge rückläufig.

Ein Teil dieses Zuwachses durch die Aufhebung der Kontingentierung von Arbeitskräften aus den Mitgliedsländern der EU-15 (+Zypern und Malta) sowie der EFTA am 1. Juni 2007 erklären: Kurzaufenthaltsbewilligungen wurden nicht mehr als Ersatz für ausgeschöpfte Kontingente von Aufenthaltsbewilligungen genutzt. Im 2. Quartal 2008 waren zudem folgende ausländische Erwerbstätige zu verzeichnen: 47'000 Kurzaufenthalter/innen (-30% gegenüber dem Vorjahresquartal), 213'000 Grenzgänger/innen (+5,4%) und 25'000 übrige Ausländer/innen (+14%).

Die Zahl der Schweizer Erwerbstätigen nahm in der gleichen Zeitspanne um 1,7% auf 3,302 Mio. zu. Das geht aus den Ergebnissen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2008 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Ganze Mitteilung als pdf-Datei verfügbar

Bundesamt für Statistik
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Medien & Presse Nachlese

CC, du hast den Bogen überspannt !

Es war nicht die wirklich grosse Liebe - vielleicht eher einen Zweckehe. Aber sie hat fast 10 Jahre gehalten. Wir waren vom Anfang an verbunden. Der Beginn war etwas harzig. Aber nach und nach schien sich das Verhältnis zu stabilisieren. Im grossen und ganzen schienen es die folgenden Jahre halbwegs zu klappen. Sicher, zwischendurch gab es den ein oder anderen Unterbruch.

Doch scheint es zu stimmen, was so im Volk gesprochen wird. Je länger die Verbindung dauerte, desto weniger wichtiger waren wir den Verantwortlichen. Du wolltest für alles Geld liebe CC. Umgekehrt hat du es den Neuen nachgeschmissen. Sie durften Monate gratis surfen und downgraden. Sie wurden hofiert und gehätschelt. Stammkunden waren nicht so wichtig. Gab ja schliesslich genug, wo du meintest, sie müssten ja auf kurz oder lang sowieso vor deiner Türe stehen. Dann kam Weihnachten. Der Totalausfall. Von wegen seelige, gnadenbringende Weihnachtszeit. TILT ! Du liessest mich hängen. Warten bis die heiligen drei Könige schon durchs Land gezogen sind. Kein Wort der Entschuldigung. Ein letztes Mal lies ich mich überreden. Doppelte Geschwindigkeit um 4 FR. Ja, es klang verlockend. Nur, du hast wieder gelogen. Mich über den Tisch gezogen. Standardbriefe versendet. Ich konnte nicht einmal darauf antworten, weil die Leitung so schwach war, als hätte sie die schwerste Grippe erwischt. Nur röchelnd konnte ich mich im Internet bewegen. Nun bei einem Generika von Billigmodem kein Wunder.
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Du hast mich einfach nicht ernst genommen. Nur genommen und wenig gegeben. Alles hat ein Ende. Nur der Knopf hat zwei. Der Knopf in deiner Leitung war chronisch. Du hast dich schlichtweg übernommen. Konntest den Mund wieder einmal nicht vollbekommen. TV, Internet, Telefon. Alles auf einer Leitung ohne etwas zu investieren. Das konnte nicht gut gehen. Unser Anteil wurde immer kleiner und kleiner. Ich musste diesen Schritt wählen. Zu meinem Selbstschutz. Mich trennen. Ja sonst wäre ich den Deppressionen verfallen und hätte den Glauben an kundenfreundliche Service insgesamt verloren. Mein Arzt sprach von Servicewüste usw. Für mich ist das eher einen ganze Bergkette an Problemen, die du dir da angehäuft hast. Der Chef verliess euch noch. Dabei blieb doch der Capitain normal bis zum Schluss am sinkenden Schiff sagt die Legenden. Apropos Legende - den gordischen Knoten habe ich gelöst (anklicken) UBS

Im letzten Schreiben hast du plötzlich fast noch menschliche Züge angenommen. Das erste Mal erwähnt, ich sollte doch zurückrufen, wir könnten darüber reden. Es wird alles besser werden. Aber es war schon zu spät. Trennungen muss man rasch durchziehen. Alles andere ist Unfug und du nimmst mich wieder nicht ernst. Stundenlange hast du mich schon am Telefon versauern lassen. Ich habe viel Geld in diese Verbindung gesteckt. Zeit geopfert. Familie und Freunde vertröstet . Ja sogar ein USB-Wlan Abo lösen, um ins Netzt zu kommen. Facebook

Also, mach es gut und bessere dich. Schlage künftig den ehrlichen Weg ein und nimm den Mund nicht immer so voll. Die Leute sind nicht dumm. Die können auswählen. Auch andere Mütter haben schöne Töchter. Ja das war`s. Es hätte nicht müssen sein. Aber dein Sturkopf hat sich wieder einmal durchgesetzt. Das wird deinen Mutter in Frankreich nicht gerne hören. Aber sicher wird sie böse werden, wenn die Franken nach und nach weniger werden. Denn ewig kannst du nicht so sparen, lügen und trotzdem kassieren. Es krislet überall. Bleib vorsichtig. Ich machs kurz und komme zum Ende, einfach kurz : Ciao
PS : Sag niemals nie ( aber da müsste die Welt wieder einen Scheibe werden )

IM-Mediennachlese

Nein zu 10 Prozent Rentensenkung !

Machen Sie Ihre Stimme geltend. Unterschreiben Sie das Referendum!

Nein zur Revision des Gesetzes über die berufliche Vorsorge. Das ist unverschämt: Schon zum zweiten Mal will das Parlament nun die Renten der 2. Säule kürzen. Bis 2015 würden sie um mehr als 10 Prozent sinken. Das wäre krasser Sozialabbau. Die Bundesverfassung sieht vor, dass die Altersrenten mindestens 60 Prozent des früheren Einkommens betragen, um einen Ruhestand in Würde zu ermöglichen. Dieses Ziel wird mit dem vorgeschlagenen Gesetz verfehlt. (Bildquelle: Unia.ch)
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Abzocker stoppen

Treibende Kraft hinter dem Rentenklau sind die Versicherungsgesellschaften. Sie haben in der Vergangenheit fette Gewinne mit der Altersvorsorge erzielt. Sie zahlen ihren Managern Millionengehälter (Zürich Versicherungen im Jahr 2007 6,3 Millionen Franken, Swisslife 1,6 Millionen). In Zukunft wollen sie weniger an die Rentnerinnen und Rentner auszahlen, um weiterhin hohe Renditen für Aktionäre und Manager zu ermöglichen.

Renten sichern statt spekulieren

Viele Versicherer haben das Geld hochriskant angelegt und dabei verloren. Jetzt sollen die Arbeitnehmenden mit tieferen Renten für die Fehler der Versicherer bezahlen. Vor zwei Jahren wurden die Renten wegen der höheren Lebenserwartung gesenkt, jetzt sollen sie nicht nochmals sinken. Wenn schon braucht es zusätzliche Massnahmen, um weiterhin eine würdige Altersrente zu sichern.

www.unia.ch/rentenklau
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Medien & Presse Nachlese

Freitag, 20. Februar 2009

Gratis zu jedem Qosmio G50-12O ein Toshiba NB100-11G!



Die Qosmio G50 Bundle-Aktion ist gültig vom 10. Februar bis zum 30. April 2009.

Qosmio G50-12O

Erleben Sie die schönsten Seiten eines Notebooks! Der Qosmio G50 repräsentiert mit einem Gewicht ab 4.4 kg und seinem 18.4" Full HD Display ein Entertainment Notebook der Oberklasse. Hochwertige Materialien treffen auf schöne Formen und ergeben eine besondere Komposition (FR 2.499.-)

Das NB100 von Toshiba ist ein solider und zuverlässiger Begleiter mit einer harten und robusten Schale, mit dem Sie im Internet surfen, Ihre Emails checken, Dokumente betrachten, oder aber Fotos und Videos schauen können. Vielseitigkeit auf kleinstem Raum!
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Toshiba News2

IM Mediennachlese

Donnerstag, 19. Februar 2009

Nicht meine Welt

Die Aufregung um Facebook zeigt wieder einmal, wie undurchsichtig das Internet nach wie vor in seinen Strukturen ist. Erinnert mich irgendwie an einen Bekannten, welcher sogar einem Eskimo Kühlschränke verkaufen würde. Anfangs sind bei neuen Projekten im Web 2.0 alle begeistert und man wird als Aussenseiter betrachtet, wenn man dies oder jenen Kelch an sich vorüberziehen lässt. Ich lasse mich ja gerne korrigieren. Aber braucht es wirklich jemand für mich, der meinen Fotos im Internet entgegennimmt, damit ich sie dort einem breiten Publikum zeigen kann. Das kann ich einfacher und günstiger haben. Ausserdem erspare ich mir dann diese oder jene rechtliche Auseinandersetzung. Egal welchen Namen das Kind schlussendlich bekommt. Im Nachhinein erfahren wir meistens , dass nur einen kleine Gruppe oder ein Einzelner das grosse Geld verdient hat und wir wieder nur als Wasserträger fungieren.

So hat es doch sein Gutes, wenn ich mangels Gesundheit mich mit dem ein oder anderen gar nicht befassen mag oder kann. Aber meistens dauert es nicht lange und man liest solche oder ähnliche Schlagzeilen : Facebook ist gefährlich - Facebook erhebt neu selbst nach der Auflösung von Nutzer-Accounts Anspruch auf die Weiterverwendung von Bildern und Texten. Die Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz sind verärgert. 'Facebook really pissed me off', war noch eines der höflicheren Postings, die in dem Forum zur Gruppe zu lesen waren. Zahlreiche Inhalte wurden gelöscht, Accounts wurden stillgelegt.»

Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen. Dabei würde nur etwas Aufmerksamkeit genügen, gepaart mit Verantwortung und Kontrolle. Vorallem für den Nachwuchs. Ich für meinen Teil muss nicht überall dabei sein. Bis heute habe ich noch keine SMS versandt. Und trotzdem lebe ich noch und habe trotzdem mit den Leuten Kontakt, welche mir genehm sind.

Soziale Netzwerke: MySpace & Co

Wohl kaum eine andere Anwendung der neuen Medien ist Eltern mehr suspekt und bei Kindern und Jugendlichen beliebter als die sogenannten sozialen Netzwerke. Auf diesen Internet-Plattformen verbringen Kinder und Jugendliche immer mehr Zeit. Dort präsentieren sie sich, stellen sich dar, versuchen sich in neuen Rollen, tauschen sich aus, sehen sich Bilder an, gewinnen Freunde, treffen Verabredungen. Die Mitglieder eines sozialen Netzwerks verbinden gemeinsame Interessen. Das trifft eben für Kinder, aber auch für Erwachsene zu. Vorerst heisst einmal registrieren und seinen Daten bekannt zu geben. Die Mitglieder erstellen persönliche Profile. Diese dienen einerseits der Information. Viel wichtiger jedoch ist ihre Funktion zur Selbstdarstellung. Und hier beginnt der Fisch von hinten zu stinken. Grundelement ist als mehr über sich preiszugeben, als man im normalen Alltag überhaupt bereit wäre. Die sozialen Netzwerke dienen als Kontaktbörsen für Schüchterne, Unbeholfene usw. Gefahren für Kinde rund Jugendliche sind nicht von der Hand zu weisen.

Fürs erste mag es einfacher erscheinen, mit teilweiser Anonymität seine Unbeholfenheit und Schüchternheit abzulegen und mit Unbekannten Kontakte aufzunehmen. Damit expandieren die meisten sozialen Netzwerke. Weil wie oben erwähnt, der Selbstdarstellungstrieb grösser ist, als die nötige Zurückhaltung oder Vorsicht.

Mitgliederzahlen explodieren

In einem Forum las ich dieser Tage. Ja solch eine Plattform kostet ja Geld, muss unterhalten werden, Speicherplatz bereitgestellt werden und, und ………… Sicher, bei tausenden Mitgliedern nicht unerhebliche Kosten. Umgekehrt, wenn ich heute in unserem Quartier schaue, geht jedes dritte Paar auseinander, weil einer davon einen anderen, angeblich besseren, cooleren Typen im Internet kennengelernt hat.

Warum man das Ganze dann als soziale Netzwerke bezeichnet, ist mir sowieso ein Rätsel, wenn nicht sogar Etikettenschwindel. Verlieren wir damit nicht gerade unsere Dialogfähigkeit, das Fähigkeit visuelle Gespräch zu führen, Kommunikationsfähigkeit und tauschen dieses gegen einen Phantasiewelt ein, wo Jeder jeder sein könnte und wir alles leichter glauben, als wenn wir der Person direkt in die Augen schauen und seinen Reaktion abschätzen können. Internet kann verbinden. Internet soll verbinden. Aber bitte nicht um jeden Preis in einer Scheinwelt, wo doch wieder nur die Stärksten überleben.

Nachtrag: Das soziale Netzwerk Facebook hatte unbemerkt seine AGB verändert, sodass dem Unternehmen sämtliche Bilder, Texte und Videos der Nutzer auch nach Löschung deren Konti erhalten blieben. Nach einem Sturm der Entrüstung (??!!!) auf Facebook selbst hat sich Gründer Mark Zuckerberg in seinem Blog geäussert: «Aufgrund dieses Feedbacks haben wir uns entschlossen, zu den vorherigen Nutzungsbedinungen zurückzukehren.»
Na dann !!!

Medien & Presse Nachlese

Identitätskarte weiterhin ohne Chip

Die Schweizer Identitätskarte (ID) wird bis auf Weiteres ohne Chip ausgestellt. Ab 2010 soll lediglich der Pass mit einem Chip ausgerüstet werden. Anders lautende Informationen sind falsch. Darauf weist das Bundesamt für Polizei hin.

Das revidierte Ausweisgesetz, das am 17. Mai 2009 zur Abstimmung kommt, hält in Artikel 2 Absatz 2bis fest: «Der Ausweis kann mit einem Datenchip versehen werden. Der Datenchip kann ein Gesichtsbild und die Fingerabdrücke der Inhaberin oder des Inhabers enthalten.» Gemäss Artikel 2 Absatz 2ter der Vorlage legt der Bundesrat fest, welche Ausweisarten mit einem solchen Chip versehen werden. Angesichts der internationalen Entwicklung hin zum so genannten E-Pass (auch elektronischer oder biometrischer Pass) hat der Bundesrat 2007 entschieden, dass von dieser Möglichkeit beim Schweizer Pass Gebrauch gemacht werden soll.Die ID wird hingegen bis auf Weiteres in der heutigen Form ohne Datenchip ausgestellt. Ob es je eine ID mit Chip geben wird, und ob allenfalls parallel zu einer ID mit Chip auch eine ID ohne Chip ausgestellt werden könnte, ist offen. Erst wenn alle Anliegen und Anforderungen geprüft sind, wird es möglich sein, dem Bundesrat einen Antrag zur Weiterentwicklung der ID zu unterbreiten.Änderung im AusstellungsverfahrenAngepasst wird mit dem revidierten Ausweisgesetz das Ausstellungsverfahren für die ID.

Nach einer Übergangsfrist von maximal zwei Jahren werden neu die Kantone statt die Gemeinden auch die Anträge für die ID entgegennehmen, nicht nur jene für den Pass. Damit wird der Ausstellungsprozess für beide Ausweise zusammengelegt, wodurch Kosten eingespart und die Gebühren für Pass und ID tief gehalten werden können.
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Bundesamt für Polizei IM-Mediennachlese

Dienstag, 17. Februar 2009

Ich bin dann mal kurz web

(reloaded IM 14.09.2008)

Nachtbetrachtungen (Gedanken aus den Stunden schlafloser Nächte)

Ob stundenlanges Eintauchen in die unendliche Datenflut des WWW schon mit Sucht bezeichnet werden kann, möchte ich Jedem für sich selbst überlassen zu entscheiden. Eines ist aber vorab mal sicher nicht passiert, obwohl wir immer wieder darauf verwiesen wurden. Die Rettung der Regenwälder ging an der Entwicklung des Internets nicht spurlos vorüber. Allerdings in die umgekehrte Richtung, als angenommen. Heute verbrauchen wir weltweit mehr Papier als je zuvor. Mag es daran liegen, dass wir gewohnheitsmässig nicht umlernen konnten, ein E-Mail, auch ohne es auszudrucken weiterzuleiten . Es passierte sogar in grossen internationalen Welt-IT-Firmen, das intern ausgedruckte E-Mails durch die Hauspost zum Nachbarbüro vertragen werden.Andererseits, und da kann ich nur für mich sprechen, hat das Internet auch viele Vorteile gebracht, die mir heute effizienteres Arbeiten ermöglicht und den Wohnungsinhalt ziemlich reduziert hat. Die Regale wurden leerer. Noch heute bin ich am Aussortieren alter Ordner mit allen möglichen Fachthemen und Lernunterlagen aus den letzten Jahrzehnten. Teile davon landeten auf elektronischen Medien.
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Alternativ heute ein paar Wörter in die Suchmaschine getippt und schon verfüge ich über einen breitgefächerte Auswahl möglicher Antworten. Das eröffnet mir gesammelten Magazine und Zeitschriften bis weit zurück in die Amigazeiten auszusortieren und via Altpapier zu entsorgen. Nostalgiker werden sich sicher noch erinnern, als es noch keinen GratisCD als Beilage gab und man alles Stundenlange mühsam eintippen musste. Nur der Summenzähler half in letzter Minute, denn ein oder anderen Tippfehler einzugrenzen oder auszumerzen. Zumindest bei mir privat hat sich der Papierverbrauch in bedruckter Form extrem reduziert. Und seien wir uns doch ehrlich – war ja doch ein grosser Unterschied zu früher. Heute ist die Hälfte eines Magazins nur mehr Werbung.Ich finde es schon passabel, wenn ich bei einem Computerproblem dies mit kurzen Worten dem Gegenüber in die Tastatur tippe und sekundenschnell verschieden Ansätze offieriert bekomme. Zumindest schneller als der E-Mailkontakt mit einem Supportmitarbeiter von HP, auf dessen Antwort ich zB. schon seit 14 Tagen warte. Die Anzahl der Bücher hat sich bei uns im Haushalt stark dezimiert. Gott sei Dank aber sind ein paar der letzten Räumungsaktion entkommen, sonst hätten wir für unser zusammengebrochenes Bett keinen Stützen mehr gehabt. Nein nicht durch nächtliche Spiele. Sondern ein Notarzt, zwei Sanitäter und meine Wenigkeit waren dann doch zuviel für die Tragfähigkeit des Teils. ( NACHTRAG: Inzwischen wurde das Bett druch ein neues,modernes ersetzt)

Das Web unterstützt uns also im Alltag
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Mit den richtigen Eingaben, der richtigen Suchmaschine oder den Gratis-Onlineangeboten von Fachzeitschriften einerseits, aber auch durch die zahlreichen Photos, Rezepte und Geschriebenem sind wir rasch am Ziel unserer Wünsche. Die Stunden vergehen beim Surfen im Sauseschritt und schon bald hört man die naheliegende Kirchturmuhr immer kürzer schlagen. Ein Zeichen das der neue Tage schon begonnen hat.Wie überall im Leben, kann man das Netz auf mehrere Arten nutzen. So wie ein Brotmesser primär zum Runterschneiden einer knusprigen Scheibe Brot dient, aber auch um jemand damit böse zu verletzten. Schon mancher musste seelische Verletzungen verkraften, weil das Internet in seiner möglichen Anonymität, den lieben Mitsurfern allerlei Unfug und Eingriffe erlaubt. Von Mobbing bis zu übler Nachrede. Neuerdings eben auch, um den Nachbar zu Unrecht an den Pranger zu stellen. Dass sind eben die dunklen Seiten des Netzes, die doppelt gefährlich sind, weil dort noch zusätzlich Bedrohungen für den Computer lauern – von Viren bis Spams, von Trojanern bis Malware.

Schlimm wird es für jene Mitbürger, für die das Internet die einzige Verbindung nach aussen ist. Menschen die an ihre Wohnung gebunden sind. Viele Kontakte laufen via WWW. Sie trifft es besonders hart, wenn sie nicht einmal ungestört ihre Tagesgeschäfte erledigen können. Sei es Internetbanking, Einkaufen, Lebensmittel bestellen oder Kontakte pflegen. Doch diese Art von bösen Menschen wird es immer geben oder gab es schon immer. Sich solcherart am Wenigen des Anderen zu bereichern, ist für mich unterste Schublade. Nur passiert in diesen Bereich noch zuwenig für einen Absicherung. Manche haben eben einen eigenen Art von Humor. Auch das neue hochgelobte Zukunfstprojekt CERN in Genf blieb nicht lange ohne unerwünschte Besucher.Internet kann aber auch helfen, dem Leben wieder einen Sinn, Inhalte zu geben. Es lässt einen stundenlang eintauchen in die grosse Welt der Informationen aller Art. Wenn wir auch nicht alles für bare Münze nehmen sollen, so bringst es den ein oder anderem seine Unterstützung, die er braucht um seine Art des Lebens zu absolvieren. Man kann Millionen von Menschen kennenlernen, ohne sie je im Leben persönlich zu sehen oder gar zu treffen.

Dann diskret zurückziehen, wenn es wieder mal einer übertreibt, man sich nicht mehr wohlfühlt. Man kann aber auch bloggen und andere an seinen Gedanken und Gefühlen, seinem Platz in der Gesellschaft, sowie Alltagsproblemen teilhaben lassen.Nur dann und wann wir es wollen, dafür bereit sind. Nicht weil wir müssen, sondern weil wir es können. Das ist WWW. Ich bin dann mal kurz web. Facebook, windows, twitter
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IM-Mediennachlese

Montag, 16. Februar 2009

Die Blogs der andern

Die jährlich erscheinende Liste der 10 coolsten Weblogs und 200 besten Webseiten der Schweiz via Lifestyle-Magazins Anthrazit gibt zwar in gewohnter Weise "eine" subjektive Wertung der Redaktion wieder. Sie entspricht aber beim besten Willen meiner bescheidenen Meinung nach, nicht der Realität den beiden Kriterien. Das digitale Lifestyle-Magazin, ist konsumentenorientiert. Es versucht das Internet, das digitale Leben und die mobile Welt verständlich an den Leser zu bringen (Eigendefinition). Meine Web- und Blogaktivitäten reichen bis ins Jahr 1996 zurück.

Unumstritten sicher die Schweizer Blogsuchmaschine "Slug.ch", und der letztjährige Preisträger "Krustenstern" beim BOB Blogs Award der deutschen Welle und von Reporter ohne Grenzen, welche gemeinsam in einer Jury einsitzen und die Auswahl selektierten.. Der Blog eines Bundesrates mag man zwar vielleicht hier zu Lande mit einem Sonderpreis auszeichnen, um den indirekten Auftritt des Lifestylemagazins aufzuwerten. Im Ranking hat er aber nichts verloren. Unfair ihn mit einem Alltagsblogger auf einen Stufe zu stellen. Da hinkt dann doch der Vergleich in der Realität.

Anthrazitranking reloaded

Ein gerechtes Ranking, einen Wertung in die stetige Anzahl der Schweizer Blogszene zu erstellen, kann trotz gutgemeinter Ratschläge für Neublogger von Anthrazit, sich eher als ein Ding der Unmöglichkeit entpuppen. Da finde ich die jährliche Auswahl von BOB Blogs Award schon eher geeigneter für eine Annäherung an eine gerechtere Wertung. Zumindest sin hier unabhängige Journalisten am bewerten. Es kommen auch Inhalte ohne Sonnenbrille zum Tragen und weniger die Anzahl der Verlinkungen und Rankings des Bloginhabers aus seinen virtuellen Kontakten. Wenn mich zweihundert Bekannte Freunde oder Bekannte verlinken, bringt mich das zwar in die TopTen des Swissblog-Rankings. Der Inhalt rückt jedoch eher in den Hintergrund. (bis auf Ausnahmen) Andererseits gibt es sicher Webseiten und Blogs die sich mit bestimmten Themen befassen, welche für die Zielgruppe eher lesenwerter sind, als das Gros der Blogs. Ein schreibender Bundesrat pusht sich via Medienunterstützung innert kurzer Zeit, ja Tage, in die Top-Ränge. Dem kleinen Blogger fehlen diese Marketinginstrumente, um seinen Blog in diesem Ranking wunschgemäss überhaupt aufzugleisen. Gehen wir mit dem Blog über die Landesgrenzen hinaus, ergibt sich oft schon ein anderes Bild. So hat unser Blog Infomagazin in Deutschland mehr Leser als in der Schweiz. Trotz Auszeichnung beim Bob Blog Awards dümpeln wir in der Schweiz um den Rang 450 herum. Umgekehrt schreiben wir nicht anonym, wie es in der heimischen Szene eher zum Allta gehört. Sicher wären noch 200 Plätze gutzumachen, wenn wir die Kommentatorenfunktion zulassen würden. Den Kommentierenden fehlt aber grossteils die gute Kinderstube oder man sollte die Artikel vorher zumindest komplett lesen. Grösstes Manko bei uns liegt in meiner Person, meinen gesundheitlichen Gründen. Also schlichtweg die Zeit zu Kontrolle. Rankingbloggen ist ausserdem nicht so unser Ding. Umgekehrt finden sich Blogs in der Wertung, die schon lange geschlossen, oder nur mehr sporadisch betreut werden. Und andere die täglich mit fünf Artikeln die Liste pushen. Vermissen tue ich gewisse gesellschaftliche Teilbereiche (Soziales, Armut, Randständige, Arbeitsloigkeit) die fast gar nicht bedient werden. Man orientiert sich eher am Mainstream der Technikfreaks usw. Über manchen Inhalte kann man sicher geteilter Meinung sein und wundert sich nur, wie die soweit vorne landen können.

Netzwerke tragen ihr Übriges zu einer guten Platzierung bei

Zusammenfassend kann man also tagelang über Sinn oder Unsinn solcher Top-Listen streiten. Gepaart mit zunehmenden Web 2.0 Aktivitäten, entsteht also für den Blogger ein zeitlicher Aufwand, der in keiner Relation für einen möglichen Erfolg steht. Für Familienväter einen zusätzliche Hürde, wollen sie ihr Familienleben im Einklang mit dem Internet halten. Gar vom Bloggen leben zu können ist eher noch Zukunftsmusik. Die Onlinewelt ändert sich in immer kürzeren Abständen. Hiermit Schritt zu halten, überfordert so manchen Alltagsschreiber. Umgekehrt geht der Trend eher zu verstümmelten Sprach- und Textmitteilungen a la Twitter. Den Leuten fehlt die Zeit und Lust, etwas längere Beiträge zu lesen. So entsteht zwar einen Menge Teilwissen. Nur die wenigsten können aber ihre Erfahrungen in verständlichen Sätzen niederschreiben. Ehrlich gesagt, werden heute mehr als die doppelte Anzahl von Blogs verwaltet, als vor Jahren. Es wird doppelt so schwer, je gefunden zu werden.

Somit fühlt man sich eher gebauchgepinselt, wenn es denn klappt und man in der Auswahl der Auserwählten glänzen darf. Ob Anthrazit, gepaart mit Unterstützung von Blogwerk der berufene Juror ist, bezweifele ich bei jährlich wiederholten Auswahl und Vermischung von öffentlichen und privaten Webseiten und wiederholten Nennung der ähnlichen Probanden. Für die andere geht wieder eine Welt unter oder sie lassen sich mit zweideutigen Kommentaren über ihre nominierten Kollegen aus. Solange deshalb aber niemand Selbstmordgedanken hegt, schaue ich aus sicherem Abstand, dem munteren Treiben zu und überlasse es anderen sich mit Ranking und Platzierungen herumzuschlagen.
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Medien & Presse Nachlese

Sonntag, 15. Februar 2009

Der gordische Knoten der CC

Manche Werbeaktivitäten können schnell mal in die Hose gehen. Hispeed internet doppelt so schnell wie DSL der Swisscom – fürs gleiche Geld. Irgendwie scheint da die Linke nicht zu wissen, was die Rechte macht. Die einzige wahre Aussage, das Swisscom für FR 49.- nur 5000 liefert. Wäre also theoretisch bei der CC 10.000. Als Ex-5000er Abonnent nahm ich die gross mundige Versprechung an und surfe seither mit 300 – 2000 Kbit/s. Nach Mitternacht wären es in etwas die versprochenen 10.000. Aber da haben die Kunden sicher anderes zu tun.

Als Kunde der ersten Stunde verzögert man, hofft, dass sich der grodische Knoten löst und die grosszügigen Versprechungen endlich eingehalten werden. Doch solche Dinge kümmern offenbar keinen bei CC. Neuester Stand, man bietet mir für drei Monate die halben monatlichen Abokosten an. Dabei habe verfüge ich durchschnittlich nur über ein 1/5 der gross beworbenen Surfgeschwindigkeit.

Jetzt reicht es. Bei allem Verständnis. Wer den Mund so voll nimmt, der muss auch das Rückgrat haben, sich einzugestehen, dass er übers Ziel geschossen hat. CC kennt sein Leitungsnetz. Nicht erst seit gestern oder vorgestern. Dann müsste sie auch die Courage haben, dem Kunden zu sagen:" Sie, bei Ihnen geht das im Moment nicht, wir bauen den Teil erst 2010 aus!". " Wir haben die Kapazität der Leitungen überschätzt. Internet, Telefon und TV ist zuviel für das bestehende Kupfernetz!" Nein. Stattdessen Standardbriefe. Anrufe, wo andere Personen verlangt werden, die da gar nicht wohnen. Kurz darauf ein Mail, wir konnten sie leider telefonisch nicht erreichen! Kindergarten. ( zum Vergrössern anklicken, Bild : CC)

Ein Komödienstadl unterster Schublade, aber kein verlässlicher Anbieter. Wenn ich in einer Notsituation nicht einmal 144 erreiche, weil die Leitungen wieder mal unterbrochen sind, dann ist das in meinen Augen vorsätzlich gegen die Gesundheit und das Leben von Menschen gerichtet. Ab hier wird es gefährlich, lebensgefährlich.

Das ist mehr als ich bereit bin nachzusehen, meinen Damen und Herren der CC. Lesen sie doch ihren gordischen Knoten selbst. Mir fehlt einfach die Lebenszeit für ihre Spielchen. Deshalb habe ich (wir) uns entschlossen zu kündigen. Endgültig und ohne wenn und aber. Ist zwar wieder mit Aufwand verbunden. Hoffe aber zusammenfassend dies ist meiner Gesundheit verträglicher als der tägliche Ärger. Alleine darum, dass bei uns zuhause wieder was läuft. So wie sie es in ihrem Anzeige beschreiben, aber wahrscheinlich anders geplant haben. (Test anklicken zum Vergrössern)

IM-Mediennachlese

Samstag, 14. Februar 2009

Auslandschweizerstatistik 2008


Nach dem Rekordzuwachs um 23'097 Personen im Jahr 2007 hat die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer im vergangenen Jahr nur noch um 8'069 Personen auf 676'176 zugenommen. Innert zehn Jahren ist die Auslandschweizergemeinschaft um 114'620 Personen bzw. 20.4 % gewachsen.

Ende Dezember 2008 lebten 676'176 Schweizer Staatsangehörige im Ausland. Gegenüber Dezember 2007 bedeutet dies eine Zunahme von 8'069 Personen oder 1.2 %. In den Jahren von 1999 bis 2006 schwankte der jährliche Zuwachs zwischen 1.2 % und 2.3 %, im Jahr 2007 stieg er auf 3.6 %. Dieser Rekord war hauptsächlich auf eine vermehrte Immatrikulation von Personen zurückzuführen, die ihren Wohnsitz schon länger im Ausland hatten. Anlass zur nachträglichen Immatrikulation dürfte vor allem der endgültige Verfall verlängerter Reisepässe Modell 85 gegeben haben.

In absoluten Zahlen liegen 2008 die USA mit einem Zuwachs um 884 Personen an erster Stelle, vor Frankreich (875), Kanada (516), Israel (515) und Deutschland (431). Der stärkste Rückgang war in Venezuela zu verzeichnen (-79). Prozentual weist Asien mit 6.1 % mit Abstand die höchste Zuwachsrate auf, gefolgt von Ozeanien mit 2.0 %, Amerika mit 1.2 %, Afrika mit 1.1 % und Europa mit 0.8 %. In der Europäischen Union betrug die Zuwachsrate 0.6 %.
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Unter den Ländern mit grossen Auslandschweizergemeinschaften (> 10’000) liegt Israel mit einer Zuwachsrate von 3.9 % an erster Stelle, vor Australien (1.9 %), Kanada (1.4 %), Spanien (1.3 %) und den USA (1.2 %). Besonders hohe Zuwachsraten unter den Ländern mit mittelgrossen Auslandschweizergemeinschaften (500 – 10’000) verzeichnen die Vereinigten Arabischen Emirate (20.9 % bzw. 299 Personen), Serbien (12.8 % bzw. 108 Personen), Kroatien (10.8 % bzw. 87 Personen), die Türkei (10.4 % bzw. 220 Personen) und Singapur (10.4 % bzw. 214 Personen).
Die Ursachen der Veränderungen werden in der Statistik nicht erfasst. Die Mehrzahl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger im Ausland, nämlich 405'393 oder 60 %, leben in Ländern der Europäischen Union. Die grösste Auslandschweizergemeinschaft (einschliesslich Grenzgänger) befindet sich in Frankreich (177'598), gefolgt von Deutschland (75’439), Italien (48'147), Grossbritannien (28’438), Spanien (23’622) und Österreich (14'002). Ausserhalb Europas leben die meisten Auslandschweizerinnen und -schweizer in den USA (74’862), Kanada (38'200), Australien (22’429), Argentinien (15’489), Brasilien (14’442), Israel (13’666) und Südafrika (9’045).

485’286 Personen bzw. 71.6 % sind als Doppelbürger erfasst. Am höchsten liegt deren Anteil in Argentinien mit 91.1 %. Die Erfassung beruht auf den Angaben anlässlich der Anmeldung, später erworbene Staatsbürgerschaften werden von Auslandschweizerinnen und -schweizern oft nicht gemeldet. Vor zehn Jahren betrug die Quote noch 69.5 %. 124'399 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer – 23.9 % der 520'435 Stimmberechtigten im Ausland - haben sich im Stimmregister einer Schweizer Gemeinde eingetragen, um ihr Stimm- und Wahlrecht ausüben zu können. Zehn Jahre zuvor betrug die Quote erst 15.8 %.

In der Statistik erfasst sind alle Schweizerinnen und Schweizer, die bei einer schweizerischen Vertretung im Ausland angemeldet ("immatrikuliert") sind. Zur Anmeldung verpflichtet sind Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die beabsichtigen, während mehr als zwölf Monaten in einem Konsularbezirk Wohnsitz zu nehmen (Reglement des schweizerischen diplomatischen und konsularischen Dienstes vom 24. November 1967; SR 191.1).

Freitag, 13. Februar 2009

Das Jahr des Ochsen


Ein Alltagsbericht ohne Blocher-Blabla zum Freitag den 13.-ten

Laut chinesischem Kalender, steht ja 2009 im Zeichen des Ochsen. Der Beginn fiel auf den 26. Januar, dem chinesische Neujahr. Der chinesische Kalender ist ein astronomischer Lunisolarkalender, das heißt ein Kalender, der sowohl mit dem Sonnenzyklus (Jahr), als auch mit dem Mondzyklus (Monat) korrespondiert und nicht durch arithmetische Regeln, sondern durch astronomische Ereignisse definiert wird.

Soweit so gut. Wem`s interessiert der kann sich ja hier weiter informieren. Mir geht’s eigentlich eher um die gregorianische Zeitrechnung. Begonnen hat es aber schon vor dem uns geläufigen Silvester am 31. Dezember. Im ersten Moment könnte man es sicher Pechsträhne nennen. Aber in Wahrheit ist wahrscheinlich ein periodischer Ablauf von Missgeschicken, die im Alltag passieren können, aber nicht unbedingt müssen. Genau genommen sind einige Episoden unter fahrige Reaktionen und Behinderungen einzuordnen. Andere einfach unter die Gruppe, dass musst du nehmen wie es kommt lächle trotzdem- Ort des Geschehens ist überwiegend unsere Wohnung. In Summe kam aber bis heute schon einen schöner Batzen Franken zum Tragen.

Eines habe ich im 1.Selbsttest festgestellt. Computer und gespritzter Apfelsaft vertragen sich nicht. Passiert durch ein ungekipptes Glas in die Laptoptastatur durch ungeschicktes Hantieren. Reparatur seit 5 Monaten in Arbeit. Dem folgte gegen Ende des Jahres unserer Cafemaschine, welche trotz mehrmaligen Wechsel auf ein neues Austauschgerät, dank eines Konstruktionsfehlers des Gerät einerseits und dem Kalk in unseren Leitungen zum Opfer fiel. Der nächste Fall. Bürodrehstuhl bzw. Gleiträder desselbigen gebrochen. Dank Hilfe einer Bekannten des Nachbarn sofort entsorgt und provisorisch Ersatzstuhl aufgestellt. Dem folgte das Verlängerungsrohr des Staubsauger, welches während eines Spitexeinsatzes plötzlich brach. Ein Neukauf war notwendig.

Inzwischen feierten die Chinesen ihr Neujahrsfest und somit beginnt das Jahr des Ochsens, der dies alles bezahlen muss. Kurz vor der Rückkehr meiner Frau vom Poasten gab plötzlich der Ersatzstuhl seine Funktion auf und landete samt mir dank gebrochener Verstrebung auf dem Boden. Um meiner Frau einen Schock zu ersparen, setzte ich mein bestes Lächeln auf, um sie nicht unnötig zu erschrecken. Wegen dem Herz ist sie sehr sensibel. Vorallem wenn der Notarzt vor der Haustür steht. Dabei war meinen Lage nicht gerade bequem. Ich steckte in den Rohrstuhlbeinen und lag hilflos wie eine Schildkröte mit ausgestreckten Beinen am Rücken. Mit meiner Hüfte und lädierter Schulter, hätte ich mich sicher nicht so schnell aus der misslichen Lage befreien können. Gemeinsam lösten wir das Problem. Einen noch vorhanden Ersatzstuhl derselben Bauart (bekannter Wartezimmerstuhl) hatten wir zwar noch vorrätig. Er durfte durch das Veto meiner Frau nicht mehr aufgestellt werden. Ein Neukauf eines Bürodrehstuhls stand somit an. Gott sei Dank fand ich dafür einen Sponsor der ihn finanzierte (Danke). Tags darauf stieg die Wireless-Tastatur aus. Nachtragen muss ich an dieser Stelle noch, dass zu Weihnachten auch das Modem der Cablecom seinen Geist aufgab. 14 Tage dauerte es bis zur Neulieferung. Seitdem bin ich per slow-speed unterwegs. Artikel dazu finden sich auf diesem Blog hier und hier.

Trotz Grippeschutzimpfung erwischte mich eine Grippe. War wohl nicht der richtige Virustyp bei der Vorsorgeimpfung im November. Nach dem Arztbesuch diese Woche, fiel ich der Polizei zum Opfer. FR 40.- Park-Busse. Am Abend konnte ich ein weiteres teueres Missgeschick mit Hilfe aller Schutzengel abwenden. Diesmal kippte ein Glas Wasser Richtung Laptop. Helvetia natur mit Kohlensäure. Schnell den Laptop gekehrt, auf den Kopf gestellt und bis heute trockenen lassen. Auch Ochsen haben mal Glück. Er läuft wieder in alter Frische. Heute musste ich mich für die Versicherung bei der Gemeinde lebend melden. Das heisst, mit Pass am Amt "persönlich" vorsprechen und damit dokumentieren lassen, dass man noch lebt. Diese bestätigt dies auf dem beigebrachten Formular. Der Gemeinde sei Dank – noch ohne Gebühren. Dafür wurde mir die Stiege beim Ausgang fast zu Verhängnis, weil ich sie nicht sah und an dieser Stelle auch nicht erwartete (feuchte Natursteine). Dank dem Gehstock konnte ich mich halbwegs auffangen. Wenn ich schon mal unterwegs war, schnell zum Fust nach Oberbüren. Fust verkauft nur mehr "fertige" Computer, wie mir ein schlauer Verkäufer vorwitzig verriet. Also gibt es auch keine SD-Ram zu Aufrüsten !! Meine kaputte Tastatur wollte er ebenso nur annehmen, wenn ich für die Kosten des Transportes und Handlings aufkomme. Trotz Garantie. Das wollte ich aber wieder nicht. Vor allem, weil es mich wenig interessiert, dass Fust zwar noch Apple-Händler ist, aber nicht mehr mit MAC-Geräten handelt und alles an Apple zurückgesandt hat. Offenbar bestand keine Nachfrage. Ist soweit das Problem von Fust. Nach einem längeren Dialog und Rücksprache mit der Reparaturannahme nahm er die Tastatur dann doch gnädig zur Einsendung an. Bearbeitungszeit wahrscheinlich drei Wochen.

Irgenwie verträgt sich offenbar mein Sternzeichen Krebs, das ja eher für Ausgeglichenheit steht, nicht mit dem chinesischen Einfluss des Ochsens. Die Zeit des Springhirsches ist leider ja schon abgelaufen.

PS: Ja seit Neuem wählt mich mehrmals zu allen unmöglichen Tageszeiten ein Wählcomputer einer Berner Werbeagentur an. Da warte ich lieber auf das Jahr des Drachens oder schaue vorher auf das Display, wenn ich den meine Lesebrille rechtzeitig finde. Sperren geht ja nicht sagt die Swisscom. Ausserdem habe ich mich nach 10 Jahren, unzähligen Mails, Briefverkehr, Telefonaten und Unterbrüchen endgültig von der Cablecom getrennt - man gönnt sich ja sonst nichts.

Medien & Presse Nachlese

Mittwoch, 11. Februar 2009

Landesindex der Konsumentenpreise im Januar 2009


Preisrückgang um 0,8 Prozent

Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Januar 2009 vor allem infolge Ausverkaufs und weiter rückläufiger Erdölpreise einen Rückgang um 0,8 Prozent. Er erreichte den Stand von 102,5 Punkten (Dezember 2005=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0,1 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 0,7 Prozent im Dezember 2008 und von 2,4 Prozent im Januar 2008. (komplett als Download PDF )
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Medien & Presse Nachlese

Dienstag, 10. Februar 2009

Ch. Blocher ins Stammbuch geschrieben

Herr Ex-Bundesrat, Herr Ex-Unternehmer, Herr Zuwanderer in der fünften Generation und … hoffentlich auch bald Ex-Politiker und Pensionär !

Sie mögen ja mit ihrem Poltern schon manches politische Erdbeben ausgelöst haben. Ob ihr Wirken für die Schweiz wirklich jemals als verdienstvoll betrachtet werden kann, wird die Geschichtsschreibung zeigen. Aber das ist noch Zukunft.

Es reicht !
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Gemeinsam leben wir aber im Heute. Deshalb möchte ich ihnen an dieser Stelle zwei Dinge in`s, wahrscheinlich nicht vorhandene Stammbuch, schreiben (ist nicht dasselbe wie ein Parteibuch !). Erstens – mir reicht es. Mir reicht es, wie sie mich, meinen Familie und zahlreiche verdiente SchweizerInnen und Betroffene permanent in die Nähe von Kriminalität und Nationalsozialismus (Wiki) bringen, nur weil wir von unserem Abstimmungsrecht Gebrauch genommen hatten. Ist das nicht auch kriminell, wenn sie ihnen unbekannte Personen und ihr persönliches Schicksal dazu benutzen, verbal in eine betrügerische Ecke zu rücken ? Den Vogel haben sie aber wohl diesen Sonntag mit dem Nazivergleich abgeschossen.

Lassen sie mich an dieser Stelle kurz den Werdegang ihrer Familie in Erinnerung rufen, so wie er niedergeschrieben wurde. Ihre deutschen Vorfahren sind anders eingebürgert worden, als es ihnen heute genehm wäre: Sie kauften sich in einer Gemeinde ein, wo sie gar nicht wohnten - weil es dort günstiger war. Gemäss den Einbürgerungsakten ist die Einbürgerung freilich nicht so einfach und selbstverständlich erfolgt, wie es bisher gerne dargestellt wurde. Denn gemäss dem Protokoll der Bürgerversammlung, die Johann Georg Blocher «aus dem Königreich Würtemberg» am 21. Oktober 1861 das Schattenhalber Bürgerrecht zusicherte, lebte der Gesuchsteller damals «als Lehrer im Steinhölzli bei Bern» - also fast 100 Kilometer von seinem designierten Heimatort entfernt. Zu ihres Ururgrossvater Zeiten war es gang und gäbe, dass sich Ortsfremde ins Bürgerrecht armer Bergdörfer einkaufen konnten, die so zu Geld für ihre Schulen und die Armenfürsorge kamen. Wie Finanzverwalter Kurt Zumbrunn «aus mündlicher Überlieferung» zu berichten weiss, kam das Bürgerrecht ihres UrUrgrossvaters in Schattenhalb mit FR 900.- wohl «günstiger» zu stehen, als andernorts, insbesondere in Bern. Heute eher unmöglich.

"ehrerbietiges Gesuch"
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Er, Johann Georg Blocher hatte damals (1861) sein «ehrerbietiges» Gesuch damit begründet, dass ihm die Schweiz «bereits zur halben Heimat geworden» sei. Das trifft heute ebenso auf einen Grossteil der Bewerber zu. Zwei Dinge haben sie offenbar in ihren Genen ererbt. Den Umgang mit Geld und die "Bauernschläue" die sie offenbar zum Mobilisieren von flächendeckender Propaganda nutzen. Bis heute haben viele Zuwanderer versucht auch ihr "ehrerbietiges" Gesuch zur Einbürgerung zu stellen und scheiterten an Vorurteilen und Verschärfungen der Gesetze, die sie am liebsten noch restriktiver anlegen würden. In der Folge ist die Schweiz für ihre Familie zur vollen Heimat geworden und hat ihnen ermöglicht, sicher gepaart mit ihrem Ehrgeiz, zu sehr viel Geld zu kommen.

Und damit sind wir beim zweiten Punkt meines fiktiven Stammbucheintrages
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Im Alter sollte man doch weiser und gelassener werden. Sicher gibt es bei der EMS Einbrüche im Umsatz wie man den Medien entnehmen kann. Aber nicht weil die Invalidenversicherung der Schweiz im Moment defizitär ist, sondern weil der Weltmarkt eingebrochen ist. Via EMS verkaufen sie die Produkte weltweit. Umgekehrt möchten sie diese Kunden aber nicht im eigenen Land haben. Schon gar nicht als eventuell eingebürgerte Schweizer. Sie brauchen sicher keine Angst mehr haben, dass ihnen jemand in die Taschen greift und sich unerlaubt bereichert. Akzeptieren sie aber umgekehrt, dass auch andere ihre Chance haben möchten, ihren Beitrag für eine blühende, wirtschaftlich aufgestellte Schweiz zu leisten. Deshalb wird niemand aus ihrer Familie beim Sozialamt vorstellig werden müssen, wie vielleicht so mancher Ex-Mitarbeiter der EMS, welcher den Einsparungen nach jahrzehntelanger Tätigkeit zum Opfer fiel

"Natürlich wissen sie Herr Blocher, dass soziale und politische Prozesse komplex sind. Demagogisch rodet sie den Dschungel der politischen Probleme und zeichnen das Bild eines übersichtlichen Gartens. Sie tun so, als wäre alles ganz einfach. Ausländer- und neuerdings Behinderte - sind bis zum Beweis des Gegenteils kriminell. Wer anders denkt, gehört zum Sozialfilz". (AbsatzAbriss Pro Infirmis)

Überdenken Sie künftig ihre Äusserungen, bevor sie sie rausposaunen. Nicht das Fremde macht Sorgen. Sondern es befremdet mich, wie sie sich seit Jahren gegen jene ungebührlich und beleidigend äussern, die offenbar in ihren Augen nicht würdig sind, dieselben Chancen zu haben wie ihre Familie, oder aufgrund ihrer Behinderung nicht vollwertige Menschen und Arbeitskräfte für den schrumpfenden Arbeitsmarkt sind. Sie können ihre private Meinung äussern. Nur dieses Mal haben sie eindeutig über das Ziel geschossen. Wie ein täubelndes Kleinkind, dem man sein Spielzeug weggenommen hat, oder dessen Sandkiste man unerlaubt betreten hat. Zeigen sie der Bevölkerung der Schweiz doch den ehrerbietigen Dank, wie schon ihre Gründerväter und beleidigen sie nicht 41 % Nichtwähler, plus 59 % Ja-Stimmer der abgegebenen Wählerstimmen - es mag niemand mehr hören !

Quellen:
Infomagazin Archiv IM-Mediennachlese
Tagesanzeiger Online.ch: Schweizer Macher drücken manchmal ein Auge zu
Blick Online.ch: Blochers waghalsige These
Tagesanzeiger.ch / Mediennachlese: Die Mär von Blochers Einbürgerung Blocher-Biografie : "Liebi Fraue und Manne...",1995 verfasst von Wolf Mettler
Bluewin.ch: Blocher sorgt für Empörung


Bildquelle : Wikipedia

Montag, 9. Februar 2009

Arbeitslosigkeit nimmt zu - Krise schlägt durch



Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Januar 2009

Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Januar 2009 128'430 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 9'668 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,0% im Dezember 2008 auf 3,3% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 16'553 Personen (+14,8%). (PDF)
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Jugendarbeitslosigkeit im Januar 2009
Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) erhöhte sich um 2'103 Personen (+10,9%) auf 21'366. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um 3'357 Personen (+18,6%).

Stellensuchende im Januar 2009Insgesamt wurden 180'287 Stellensuchende registriert, 9'008 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl damit um 13'873 Personen (+8,3%).

Gemeldete offene Stellen im Januar 2009Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 1'469 auf 11'213 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 2'395 Stellen weniger gemeldet.Abgerechnete Kurzarbeit im November 2008Im November 2008 waren 2'608 Personen von Kurzarbeit betroffen, 1'421 Personen mehr (+119,7%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 83 Einheiten (+97,6%) auf 168. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 64'863 (+79,9%) auf 146'063 Stunden zu.

In der entsprechenden Vorjahresperiode (November 2007) waren 20'770 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 245 Personen in 55 Betrieben verteilt hatten.Aussteuerungen im November 2008Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats November 2008 ausgeschöpft hatten, auf 1'445 Personen. Zum Thema: Die Krise schlägt durch (NZZ)

Staatssekretariat für Wirtschaft

IM-Mediennachlese

Sonntag, 8. Februar 2009

Das richtige Votum für die Zukunft der CH !?



Kommentare und Meldungen entnehmen Sie bitte der aktuellen Tagespresse. Beileidsbekundigungen bitte direkt an die SVP-Parteileitung z.H. Fr J. Hutter. Jetzt aber wieder schnell ab ins Bett`!

IM-Medienachlese

Freitag, 6. Februar 2009

Time Out



Unser Blog ist derzeit krankheitsbedingt nicht besetzt - danke für ihr Verständnis - beachten Sie bitte inzwischen unsere Archivbeiträge - Danke

IM-Mediennachlese

Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Cablecom pfeift auf Kritik und Kunden

"Ein Monopol ist nur ärgerlich, wenn man keins besitzt" . Nur mit solchen Sprüchen wird Herr M. Furrer, Präsident der Kommunikationskommission, die Verarschung der Cablecomkunden nicht in den Griff bekommen. Auch das mediale Klagen des Konsumentenschutz über die Nichtbeantwortung von Protestbriefen der geplagten Kunden seitens CC wird nicht dazu beitragen dem Monopolisten in seinem präpotenten Gehabe zu stoppen.

Den eines muss einem klar sein, und dass weiss auch die CC – der grosse Teil der Schweizer Haushalte ist auf die Informationsdienste des primären via TV-Signal angewiesen. Würde die Aufsichtsbehörde härter durchgreifen, dann wären viele Bürger des Landes ohne TV-Signal. Ich bin ja kein Jurist. Jedoch sind die letzten Werbaktivitäten der CC meines Erachtens ausgemachter Betrug. Umsomehr im Wissen um den Zustand der Kabelleitungen.

Einerseits bezieht sich CC auf Beschwerdemails der mangelnden Geschwindigkeit, mit «best effort» (wird die bestmögliche Datenverbindung unter gegebenen Netzbedingungen bezeichnet. Cablecom überträgt die anfallenden Daten so gut und schnell wie möglich. Im Normalfall steht dem Nutzer die volle Bandbreite zur Verfügung. Bei begrenzter Übertragungskapazität können die angegebenen Down- und Upload-Geschwindigkeiten allerdings beeinträchtigt werden). Andererseits beweist ein Schreiben des Customer Care, das man still und leise nach 5 Beschwerden heimlich doch die Leitungen überprüft hat. Man gibt per Brief zu, dass die Leitungen während den Stosszeiten wirklich sehr ausgelastet sind und somit die Bandbreite beeinträchtigt ist. Alternativer Vorschlag. Kostenloses Upgrade von 10.000 auf 2000 Kbit/s. Das spart zwar ein paar Franken, löst aber nicht das ursächliche Problem wie der Performancetest zeigt.

"Da wir ihnen im Moment nicht zu allen Zeiten die gewünschte Geschwindigkeit zur Verfügung stellen können, bedauern wir. Es steht ihnen frei zu kündigen !" Von wegen doppelter Geschwindigkeit.

CC-Sprecher Hans-Peter Nehmer beklagt eine Pauschalverurteilung». Es könne gut sein, dass einzelne Fälle noch nicht zur Zufriedenheit der Kunden gelöst seien. Aber seit November seien nur 120 Schadenersatzforderungen eingegangen (?!! )

Apropos Verurteilung. Mir ist unverständlich, dass die Gesetzeslage in der Schweiz nicht mehr als solche hilflose Schreiben hergibt. Wir haben mit der CC einen Vertrag, der bei Nichtbezahlung bis hin zum Inkassobüro geht. Umgekehrt scheinen die Verantwortlichen die Narrenfreiheit zu geniessen. Offenbar in dem Wissen (sh. oben), bzw. dass sich der normale Bürger einen Prozess nicht leisten kann, wird nicht reagiert. Der Kunde wird alleine gelassen. Zum Monopol Herr Furrer – wenn ich ein Modem erstehe, erwerbe ich ja auch nicht die Firma dazu mit. Monopol hin oder her. Damit keine Monopole entstehen haben wir ja die Regulierungsbehörden. BILLAG-Beiträge müssen wir auch bezahlen und dürfen nicht nur .

Swisscom macht es Willigen oft einfach. Leser berichten, der Konzern erlasse gar Grundgebühren für die ersten 3 Monate, damit Klienten während der dreimonatigen Kündigungsfrist bei Cablecom nicht doppelt zahlen. «Bei einem Anbieterwechsel kommen wir den Kunden schon entgegen», sagt Swisscom-Sprecher Olaf Schulze. Mir stinkt es einfach, wenn ich als Mindestrentner permanent irgend etwas wechseln muss, wenn es den Grossen der IT-Branche nicht gelingt, die Dinge kundenfreundlich und wie versprochen auf den Markt zu bringen. Kostet vorallem Geld, welches ich nicht habe. So wie bei Windows Vista, wo man die ganze externe Infratstruktur wechseln musste. Was nutzt mir jetzt der Prozess gegen Microsoft wegen Vista Capital in Amerika. (Teilquellenabrisse : Tagesanzeiger.ch)

Monopol kann doch nicht im Umkehrschluss heissen, dass die Firmen nach dem Faustrecht oder dem Recht des Stärkeren handeln können.

IM-Mediennachlese

Mittwoch, 4. Februar 2009

Ist Krebs die Ursache von eigener Schuld ?

Die etwas andere Betrachtung zum heutigen Weltkrebstag

Hauptthemen am Weltkrebstag 2009 sind eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und die Erhaltung des Normalgewichtes schon ab der Kindheit. Alleine diese drei Präventionsmassnahmen könnten lebenslänglich eine von drei Krebserkrankungen verhindern. Krebs stellt den Alltag auf den Kopf. Vieles muss neu organisiert werden. Es ist nicht einfach, sich daran zu gewöhnen «Den Krebs» gibt es nicht. Krebs ist keine einheitliche Krankheit, sondern ein Oberbegriff für viele verschiedene Erkrankungen, die sich hinsichtlich der Entstehung, des Verlaufs und der Behandlung stark unterscheiden. .

Eine Krebsdiagnose weckt verschiedenste Gefühle. Auch solche, die unangebracht erscheinen mögen. Das gilt für Angehörige und Betroffene.
◦ Lassen Sie die Gefühle zu und schämen Sie sich nicht.
◦ Wenn Ihnen das schwerfällt, reden Sie mit Ihrer kantonalen Krebsliga oder dem Betreuungsteam. Auch für Angehörige steht ein breites Unterstützungsangebot bereit.
◦ Suchen Sie Ventile für negative Gefühle. Gönnen Sie sich Dinge, die Ihnen gut tun wie etwa Sport, Spaziergänge, Musik, Tanzen oder Schreiben.



Bauen sie sich ihre eigene Insel im Alltag

Gestern abend verfolgten im SF Club die Diskussion rund um den Krebs. Anwesend zwei Ärzte. Einer davon noch aktiv im Klinikalltag. Der andere selbstbetroffen, ehemaliger Onkologe und heute Berater für krebserkrankte Patienten. Man könnte ganze Seiten zum und über das Thema Krebs schreiben. Und doch wäre jedes Kapitel individuell. Abhängig von der Person, der Art der Erkrankung und dem persönlichen Umfeld.

So bin ich persönlich doch etwas enttäuscht über den Aufmacher der Krebsliga(en) auf ihren Seiten zum heutigen Krebstag. « Aktiv gegen Krebs - mit gesunder Ernährung und genügend Bewegung » . Für mich nicht wirklich ein Herangehen an die Erkrankung. Bei keiner Krankheit, neben den Herzerkrankungen gibt es so viele Faktoren, die angeblich zur Erkrankung führten. Manche haben sogar das Gefühl, durch ihr Handeln im Alltag den Krebs auf sich gezogen zu haben. Krebs befällt brave Menschen genau so wie es die Bösen ereilt. In der Auslösung sind nicht einmal die vielzitierten Ursachen wissenschaftlich bestätigt zuzuordnen. Rauchen , Fettleibigkeit, Bewegungsmangel sind Faktoren die den Verlauf der Krankheit beeinflussen können. Sie als Ursache zu sehen und deshalb ein schlechtes Gewissen zu haben, wäre Fehl am Platz. Denn ein weiterer schwergewichtigen Faktor, den täglichen Stress können wir nicht ausblenden. Dies wurde auch vom noch praktizierenden Arzt in der SF-Sendung indirekt bestätigt. Krebs ist auch einen Sache der Gene. Wie lasterhaft kann ein Jugendlicher schon bis zur Diagnose Leukämie gelebt haben. Oder das junge Mädchen, aus dem aktuellen Medienberichten, welches mit 19 nach einem Jahr Wartezeit ein neues Herz verpflanzt bekam.

Ich stehe hinter dem Leitbild der Krebsliga "Gemeinsam gegen den Krebs". Ich wehre mich aber gegen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Damit helfen sie weder ihrem Partner, ihrem Familienangehörigen oder Bekannten. Krebs ist nicht ansteckend. Krebs kann nicht übertragen werden. Krebs muss nicht unbedingt das Todesurteil sein. Krebs ist eine Krankheit wie viele andere auch. Leider etwas heimtückischer. Betroffene brauchen in dieser Situation weder Belehrungen von aussen, von Scharlatanen, die es auf ihre Geldbörse abgesehen haben.

Sicher schluckt man bei der Diagnose. Braucht Tage, bis diese sich im tiefsten Inneren des Gehirns und der Gefühlswelt verinnerlicht hat. Beginnt sich Sorgen um die Theraphie zu machen. Wie werde ich die Chemo vertragen. Bei Frauen. Bin ich selbstbewusst und trage ein Kopftuch oder besorge mir möglichst rasch eine Perücke.

Trotz aller Wenn und Aber. Wichtig ist der Mensch. Der Mensch, der mir nahe steht. Dem ich vertraue. Aber auch der Arzt. wie er mit mir umgeht. Wie sieht er mich als Patient. Macht er mit Vorwürfe oder versucht er ruhig und sachlich eine gemeinsame Lösung.

Wir tragen nicht Schuld an den Krankheiten die uns ereilen. Sind auch nicht berufen dazu, sie als Makel anzusehen. Es ist jenes Gefühl tief in unserem Inneren. Der Seele. Vielleicht auch der Glaube an Gott, der uns hilft das Tal möglichst zügig zu durchschreiten. Möglichst so weiterzuleben, wie gewohnt. Hysterie zu unterdrücken oder versuchen auszublenden und den Glauben nicht zu verlieren, dass man wieder genesen wird. Gute Freunde oder ein lieber Partner sind sicher hilfreich dabei.

Alles andere kann man, muss Mann/Frau aber nicht !

Eine Betroffene IM-Mediennachlese

Die volle Härte des Gesetzes

Früher war alles besser. Gemütlicher.

Die Älteren unter den Lesern werden mir sicher beipflichten. Speziell im Alltag war der Umgang der Menschen untereinander noch humaner. Nicht das wir uns zu dieser Zeit im rechtsfreien Raum bewegten. Nein. Manche Paragraphen haben schon ein biblisches Alter auf dem Buckel. Den Begriff Faustrecht kannte man zwar, aber niemand kam es in den Sinn danach zu handeln. Inzwischen sind viele der Gesetze im 21. Jahrhundert angekommen und wir haben uns im Laufe der Zeit der Entwicklung angepasst. Teils anpassen müssen.

Neue Gesetze sind dazugekommen. Manche davon sind zwar umstritten. Das gehört aber offensichtlich zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung einzelner Gruppierungen. Bei manchem würde man sich eine restriktivere Umsetzung wünschen. Andere wieder stehen im Verdacht, Geld in die Haushaltskassen der öffneltichen Kassen zu spülen. Nicht jede Radarkontrolle dient dem eigentlichen Zweck der Gefahrenbannung. Nicht jede blaue Zone ist zweckmässig.

Beim Strassenverkehrsrecht denken die meisten Leute zuerst an die Verkehrsregeln. Unter dieses Rechtsgebiet fallen aber auch die Vorschriften über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Verkehr, das Straf- und das Administrativverfahren sowie die speziellen Regeln für Zweiräder und Fussgänger. Das Strafmonopol liegt immer beim Staat.

Ist ihnen das auch schon passiert. Sie wollen aus ihrer gemieteten Garage zu einem wichtigen Arzttermin. Doch die Ausfahrt ist durch einen PW blockiert. Trotz entsprechender Markierung am Boden und einem Verkehrszeichen. Was nun. Anruf bei der örtlichen Polizeidienststelle. Leider, ihre Garage befindet sich auf privatem Grund. Da können wir nicht aktiv werden. Gegen den Parksünder sind ihnen trotzdem die Hände gebunden. Ja sie können zwar entstehende Umtriebe verrechnen. Aber Vorsicht, sie sollten dem tatsächlichen Aufwand entsprechen. Die Vermieterschaft ist dafür verantwortlich, dass sie ihr Mietobjekt vertragsgemäss nutzen können, aber ……

Was mich als Sohn, eines leider zu früh verstorbenen Polizisten, heute am meisten schmerzt, sind die kleinen Begebenheiten im Alltag, die früher noch menschlicher geregelt wurden. 1 ½ Std. Parkzeit erscheinen auf dem ersten Blick viel. Aber in Grippezeiten wie diesen, wo Wartezimmer beim Arzt brechend voll sind, kann es schon mal passieren, dass die eingestellte Zeit abläuft. Und schon naht das Auge des Gesetzes und wird aktiv. Es interessiert wenig, wie und warum sie ihre Parkzeit überschritten haben. Es zählt der Verstoss. Und der muss unbedingt geahndet werden. FR 40.- ist ja nicht für jedermann gerade die Portokasse. Umgekehrt sollte man sich hüten, um Teilzahlungen anzusuchen. Diese muss nicht akzeptieren werden. Denn wer sich ein Auto leisten kann, der kann auch einen Ordungsbusse bezahlen, sagt der Gesetzgeber. Zusätzlich würde sie des einfachen Bussenverfahrens verlustig.

Es zählt also nicht, wenn man sich auf Grund einer Gehbehinderung und zur Erhaltung der Mobilität ein Auto leiht oder vom Maul abspart. Banal. Ja, und das war früher halt doch etwas anders. Polizisten waren flexibler. Man wurde mal verwarnt, das nächste Mal wirklich darauf zu achten. Ein Beispiel Flawil in SG. Das dortige Krankenhaus stand vor der Schliessung. Es wurde um den Erhalt gekämpft und wir aktiv waren dabei. Sicher kein Freibrief jetzt gegen die Parkzeiten zu verstossen. Dank dem Weiterbestand wurden hunderte Arbeitsplätze erhalten – es ist ein fachlich ausgezeichnetes und familiär geführtes Krankenhaus. Nahe dem Zentrumsspital St.Gallen.

Jüngst hat man ein neues Polizeireglement für Flawil gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet. Gültig ab 01.01.2009. U.a. Umfeld eine neu gestaltete Bahnhofstrasse (Hauptstrasse) mit einigen Ordinationen und Geschäften. Wir hatten jüngst beim Arztbesuch die Parkscheibe vergessen anzubringen. Dem folgte eine Demonstration Instruktion des angesprochenen Gemeindepolizisten, wie leicht diese anzubringen ist. Sei doch ganz einfach. Hilft aber wenig, wenn man sie vergessen hat. Also auftragsgemäss einen Bussenzettel mit Bedenkzeit in der Höhe von FR 40.- erhalten. In der Sache zwar ok. Nur die Art und Weise, wie man als Behinderter dabei bloss gestellt wird, passt sogar nicht dazu. Steht da nicht irgendetwas von Bürgernähe auf der HP der Gemeinde Flawil. Und obwohl mich der Beamte in der Anrede des rückgeleitetenden Antwortschreibens an die KAPO St.Gallen schätzt, bleibt ein schaler Geschmack. Sicher nur eine kleine Alltagsbegegebenheit. Vielleicht nicht einmal wert geschrieben zu werden. Jedoch gerade deshalb ein Synonym für die heutige Zeit des gesellschaftlichen Zusammenlebens mit mangelndem Dialog und ohne jegliche Toleranz. Es braucht sicher Reglemente. (Bild by Infomagazin)

IM-Mediennachlese

zum Thema : Polizeireglement ja - aber ? Tagblatt.ch

Dienstag, 3. Februar 2009

"Ich möchte gerne einen Hund" Neue Broschüren

Was Hunde brauchen, sollen sich künftige Haltende vor dem Kauf überlegen. Auch wer Hundenachwuchs möchte, muss einiges bedenken. Dabei helfen neu die Broschüren "Ich möchte gerne einen Hund" und "Hundenachwuchs?", erarbeitet vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) zusammen mit verschiedenen Partnern. Die Broschüren werden erstmals an
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der Messe Hund 09, 6.-8 Februar in Winterthur, am Stand (B10) des BVET verteilt.
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Wie oft muss ich mit einem Hund spazieren? Wie hoch sind die laufenden Kosten? Bei wem soll ich
einen Hund kaufen? Solche und weitere Fragen muss klären, wer einen Hund kaufen möchte. Kurze Antworten auf diese Fragen gibt die Broschüre "Ich möchte gerne einen Hund". Autoren der Texte sind Fachleute des Bundesamtes für Veterinärwesen, der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST), der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG), des Schweizer Tierschutzes STS, der Schweizerischen Tierärztlichen Vereinigung für Verhaltensmedizin (STVV), der Schweizerischen Vereinigung für Kleintiermedizin und der ANIS.

Das gleiche Fachteam gibt in der Broschüre "Hundenachwuchs?" auch Tipps für Hundezüchterinnen und -züchter oder für Personen, die einmalig Hundenachwuchs wollen. Welpen sind süss. Sie müssen aber auch richtig sozialisiert werden, brauchen die richtige Umgebung zum Aufwachsen und vor allem brauchen sie einen Platz, wenn sie einmal grösser sind. Mit beiden Broschüren wird letztlich ein Ziel verfolgt: Nur wer fähig und für all die Jahre gewillt ist, sich um einen Hund zu kümmern, soll sich einen Hund kaufen bzw. Welpen aufziehen. ( Bild by Infomagazin)

Beide Broschüren finden Sie als elektronische Version im Internet unter http://www.tiererichtighalten.ch/ Hunde. Da können Sie die Broschüre auch kostenlos gedruckt bestellen. Oder besuchen Sie uns an der Hund`09.

Bundesamt für Veterinärwesen
IM-Mediennachlese

Montag, 2. Februar 2009

Nachlese für Alltag und Soziales (reloaded)


Invalidenversicherung (IM-reloaded)
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Der Wahnsinn hat Methode (Beobachter 16/07)
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Die IV fällt immer wieder völlig unverständliche Entscheide. Ihre Ärzte machen Fehldiagnosen, pfuschen und ignorieren unabhängige Gutachten. Das Ziel dabei: Leute abwimmeln. IV-Ärztin (Allgemeinmedizinerin) stellt das Gutachten der Spezialisten der Psychiatrischen der Universitätsklinik Zürich in Frage , ohne je die Patientin persönlich gesehen zu haben. Anstatt 75 % IV ist die Patientin jetzt zu 100 % arbeitsfähig. Alard du Bois-Reymond, Chef der IV, vermeldete im Frühling stolz den Erfolg: 2006 sei die Zahl der Neurenten erneut um 16 Prozent gesunken, im Vergleich zu 2003 habe es gar 30 Prozent weniger neue IV-Bezüger gegeben. Er erklärte das vor allem mit einer «allgemeinen Bewusstseinswerdung» Ja wenn es so läuft kein Wunder. Wie schlafen diese Leute eigentlich ? mehr
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Nur Steuerrechnungen bleiben länger liegen: Die Krankenversicherer beklagen offene Rechnungen in Höhe von 400 Millionen Franken, was etwa 1,5 Prämienprozenten entspricht. Die Zahl der Betreibungen in diesem Bereich hat sich gegenüber früher vervielfacht. Die Revision des Krankenversicherungsgesetzes soll Abhilfe schaffen.Im Zweifelsfall bleiben am Monatsende die immer teureren Krankenkassenprämien unbezahlt: Seit Jahren beklagen die Krankenversicherungen, dass die Zahl der Mahnungen und Betreibungen auf konstant hohem Niveau verharrt oder noch immer leicht ansteigt. Der Druck auf eine Änderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) steigt. An einer Medienveranstaltung wurde die Sistierung der obligatorischen Krankenkassenleistungen bei Zahlungsunfähigkeit Versicherter besonders kritisiert.
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Die Zahlungsunfähigkeit werde im Schweizer Gesundheitswesen zunehmend zum Problem, hiess es an einer Veranstaltung der Inkassofirma Intrum Justitia in Zürich. Betroffen seien nicht nur Versicherte, Spitäler und Ärzte, sondern auch die Versicherer. mehr
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Zum Thema : Weltwoche
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IM-Medienachlese