Samstag, 21. November 2009

W A N T E D !!!!!!!!!!!!!!

Die Vermögen der privaten Haushalte in der Schweiz haben wegen massiver Kursverluste an den Aktienmärkten letztes Jahr erstmals seit 2002 wieder abgenommen. Pro Kopf der Bevölkerung betrug das Reinvermögen Ende 2008 rund 312 000 Franken.
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Mit der Schätzung des Immobilienvermögens ergebe sich ein Gesamtbild des Vermögens der privaten Haushalte, schreibt die Nationalbank. Nun ja, soweit ist mir das eigentlich wurscht von wegen Kursverlust. Aber, wir haben heute in der Wohnung alles von oberst nach unten gekehrt und die 312 000 Franken gesucht. Eigentlich müsste es ja das Doppelte sein. Aber nachdem nach den jüngsten Medienberichten nur jeder Zweite über 5823 Franken verdient, kann es schon sein, dass wir nur 312 000 Franken irgendwo gebunkert haben.

Ich kann ja nur hoffen, dass das Finanzamt hier nicht mitliest. Denn die Zahlen in meiner Steuererklärung schauen ganz anders aus. Steuerschonender. Mein Arzt hat mir ja empfohlen, mich zu schonen. Also, deshalb nicht die volle Wahrheit. Würde mich sonst zu sehr aufregen.

Als wir kurz vor Mitternacht verschwitzt und erschöpft am Boden hockten, eher mehr lagen, kam mir die Idee mit dem Internet. Da wurde ja schon manches gesucht und gefunden. Väterlose Töchter fanden ihren Erzeuger. Singles finden zur trauten Zweisamkeit. Warum sollte also nicht jemand wissen, wo unser Geld geblieben ist. Jetzt so kurz vor den Feiertagen - ein unerwarteter Geldsegen. Wäre schon schön, mal etwas mehr Batzerli in der Tasche zu haben. All die schönen Geschenke welche man damit kaufen könnte. Die Weihnachtsbäume werden ja auch wieder teurer.

Irgendwann träumend in den spätherbstlichen Sonnenaufgang des ausgehenden Novembers hinein, sassen wir engumschlungen an der Balkontür. Da meinte meine Frau, ob die Scheine vielleicht in der Pensionskasse versickert sind und wir nur einem virtuellen, fiktiven Vermögen nachlaufen, das längst bachab ist. So unrecht hat sie eigentlich damit nicht. Egal. Sollte jemand trotzdem einen Spur oder einen Hinweis haben – bitte melden. Es bleibt unter uns. Finderlohn ist garantiert. So unterm Tisch – steuerfrei. Danke an alle Bloggerkollegen wenn ihr die Augen offen haltet. Meine sind mir nach dem schreiben dieser Zeilen plötzlich zugefallen und ich bin sanft an der Schulter meiner Liebsten eingeschlafen.

Nicht ganz zur Freude unserer Hündin. Die hatte ein eher menschliches Bedürfnis. Kurz, sie musste einfach raus und sich lösen. Dabei hatte ich gerade so schön zu träumen begonnen