Ein Touchscreen ist ein Computereingabegerät, meistens Bildschirm oder Tablet-PC, bei dem durch Berührung von Teilen eines Bildes, direkt gesteuert werden kann.-
Haupteinsatzgebiet ist derzeit der Handybereich, neuerdings mehr udn mehr im PC-Bereich. Die technische Umsetzung der Befehlseingabe ist für den Nutzer quasi „unsichtbar“, und erzeugt so den Eindruck einer unmittelbaren Steuerung eines Computers per „Fingerzeig“. Statt einen Cursor per Maus oder Ähnlichem zu steuern, kann der Finger oder ein Zeigestift verwendet werden. Die Anzeige eines Cursors wird damit überflüssig. So richtig dürfte man bei HP auch nicht überzeugt sein, fehlt doch bei den neuen Geräten und den Laptops der Eingabestift. Manche Systeme können mehrere gleichzeitige Berührungen zu Befehlen verarbeiten (Multi-Touch), um zum Beispiel angezeigte Elemente zu drehen oder zu skalieren.
Das spricht für einen Touchscreen :
- Sicher mal die einfachere Bedienung: Vor allem kleineren Geräten fehlt schlicht der Platz für eine Tastatur und eine Maus funktioniert nur auf einem Tisch richtig gut. Per Touchscreen klappt die Bedienung von Handys oder Navigationsgeräten viel leichter. Texte lassen sich auch per Bildschirmtastatur oder handschriftlich mit einem Plastikstift eingeben. Das erspart die mühselige Tipperei etwa über die Telefon-Tastatur, bei der jede Taste mit mehreren Buchstaben belegt ist. Weiterer Vorteil: Je nach Menüpunkt oder aufgerufener Software erscheinen Bedienfelder auf dem Bildschirm – unmöglich mit einer klassischen Tastatur.
- Geringere Hardwarekosten: Ein Touchscreen kostet mehr als ein herkömmlicher Monitor, aber weniger als eine Tastatur zum Aufschieben oder Ausklappen.
- Größerer Bildschirm: Bei kleinen Geräten wie Handys und Taschencomputern spart der Verzicht auf eine Tastatur viel Platz. Das kann der Hersteller nutzen, um ein schlankeres Gerät zu entwickeln. Oder er baut bei gleicher Geräteabmessung ein größeres Display und einen leistungsstärkeren Akku ein.
- Aktuell / mehr Sicherheit: Mit einem Touchscreen geben Sie zum Beispiel Ihre Zugangsdaten fürs Internetbanking auf dem Bildschirm ein. Ganoven, die mit einem sogenannten Keylogger Ihre Tastatureingaben aufzeichnen, haben keine Chance. Zudem lassen sich zum Beispiel an Geldautomaten keine manipulierten Tastaturen anbringen.
So funktioniert die Berührungserkennung :
Egal, welche Technik dahintersteckt – zunächst erfasst die Elektronik die Position der Berührung auf dem Bildschirm und übermittelt die Information ans Betriebsprogramm. Das vergleicht die Infos mit den Positionen der angezeigten Bedienelemente, beispielsweise einer Schaltfläche. Stimmen die Werte überein, startet die entsprechende Funktion. Wenn ein Touchscreen mehrere Berührungen der Oberfläche gleichzeitig verarbeiten kann, spricht man von Multitouch-Technik. Diese Fähigkeit haben bisher nur wenige Geräte, zum Beispiel das iPhone: Bei diesem Handy lassen sich mit zwei Fingern zum Beispiel Fotos drehen oder Internetseiten vergrößern.
Praxis
In der Praxis erweist sich aber die dauernde Eingabe für die Arme und Finger am Bildschirm doch etwas ermüdend. Bei Handys mag es ja noch praktischer sein. Dort macht es auch Sinn. Andererseits gibt es, bis auf die Ausnahmen bei der Eingabe zum Schutz Bankverkehrs oder anderer sensiblen Daten, keine Veranlassung, die Hand von der Maus/Tastatur zu nehmen. Auch die Texterkennung bei herkömmlichen Bildschirmgrössen ist noch sehr mühsam und es muss einiges nachgebessert werden. Umgekehrt ist die Touch-Technik für bestimmte Menschengruppe, speziell Behinderte sicher eine Innovation. Als negative Begleiterscheinung erweist sich, dass der Bildschirm immer von unschönen Fingerabdrücken verunziert wird. Da heiss es immer den Putzlappen in Reichweite bereit zu halten. Man muss/sollte es selbst vor dem Kauf probieren. Ob jetzt alle User, die bei den Aldis All-in-One mit Touchscreen nachbestellt haben, im Endeffekt glücklich werden, wird die Praxis zeigen.
All in One mit Touchbildschirm Markteinsicht /