Sie verteidigen die Profite der Krankenkassen. Und sie kämpfen gegen die Suva: Die bezahlten Politiker der Privatversicherer.-
Jetzt kommt endlich die Initiative für eine «öffentliche Krankenkasse »: Die SP hat sie fürs nächste Frühjahr angekündigt. Die Idee: Eine einzige profitfreie Versicherung soll endgültig aufräumen mit dem Wirrwarr der über 80 privaten Krankenkassen im Land. Mit den insgesamt fast anderthalb Milliarden an Verwaltungs- und Werbekosten, die die Versicherungen jedes Jahr verschlingen, soll Schluss sein. Schluss auch mit der alljährlich wiederkehrenden, mühsamen, aber nutzlosen Suche der Versicherten nach der günstigsten Kasse. Und Schluss mit der unwürdigen Jagd der Versicherer nach möglichst junger, gesunder und profitabler Kundschaft.
Derzeit sitzen im Bundeshaus direkt oder indirekt bezahlt:
Derzeit sitzen im Bundeshaus direkt oder indirekt bezahlt:
- 13 Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen;
- 49 der Ärzteschaft, der Spitäler und der Krankenpflege;
- 9 Adlaten der Pharmaindustrie und
-18 Vertreter der Privatversicherer.
Die wirklichen Volksvertreterinnen und -vertreter kämpfen meist auf verlorenem Posten.
Kompletter Artikel Workzeitung
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