Dienstag, 27. Oktober 2009

Welche Krankheiten kann man sich noch leisten?

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Prioritätenliste im Gesundheitsunwesen

Deutsche Patienten stehen unter Schock: Mit der Ärzte-Forderung nach einer Prioritätenliste für die Behandlung von Krankheiten droht Siechtum bald zu einem kostspieligen Hobby zu werden. Was jetzt? Ein Gesundheitsexperte gibt todsichere Tipps.


Ärzte beklagen Inkompetenz der Patienten

Der Hintergedanke bei dem Ganzen wäre die Entlastung des Gesundheitsunwesens. Krankenkassen sollen nicht mehr für alles aufkommen müssen, sondern nur für dringende und wichtige Behandlungen. Hiesse im Gegenzug, die kleinen Wehwechen muss der Patient selbst bezahlen oder er schliesst eine teuere Privatversicherung ab. Einen Teil der Kosten könnte man insofern amortisieren, indem man sich bereit erklärt, dass die Behandlung/Untersuchung via Internet oder CO-Produktion mit dem SF einem breiterem Publikum öffentlich zugänglich gemacht wird.

Die Verantwortlichen der Arbeitsgruppe wollen mit solchen Aktionen erreichen, dass Patienten oder Scheinkranke endlich einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Krankheiten lernen. So können sie im Vorfeld schon miterleben, was genau bei den verschiedenen Behandlungen abläuft. Auch bei Beinbrüchen werden die Umstände genau abgeklärt. Sind sie zB. über die schon längst zur Reparatur fällige Kellerstiege gefallen, so wäre ihr Ehepartner mit 50 % zu beteiligen. Schliesslich hat er ja die notwendigen Arbeiten Wochenende für Wochenende verschoben, um lieber Joggen zu gehen.

Mit einer Geschlechtskrankheit kann man neu das Solidaritätsprinzip nicht mehr belasten. Wer das Vergnügen hat(te) der soll auch gefälligst selbst dafür zahlen. Aber auch unsere Senioren müssen mit höheren Selbstbehalten rechnen. Nachdem sich die Beweglichkeitskurse mit Fallinstruktionen der PS in der Praxis nicht als zielführend erwiesen haben, werden nur Unfälle mit umgeschnalltem Körperairbag im vollen Umfang von der Kasse übernommen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass das erlernte Kurswissen im Schadensfall demenzbedingt nicht so schnell abgerufen werden kann, um letztendlich so zu fallen, damit man sich nichts bricht.

Die Grippeerkrankungen sollen auch neu katologisiert werden. Für Heuschnupfen, Pollenallergien und Pfnüselnase gibt es keinen Kostenersatz. Erst mit begleitendem Fieber von 40 Grad und der Unfähigkeit sich alleine auf das WC zu begeben, kann man mit 50 % Rückerstattung rechnen.

Neu in den Gesundheitskatalog aufgenommen wurde die Leistungungsklasse "Gadaffi". Sie erhalten auf ihre bisherige Prämie einen Rabatt von 60 %. Bei Krankenhausaufenthalten müssen sie lediglich ihr eigens Zelt mitbringen. Empfohlen wird eine Grösse, die auch einen Verpflegungsteil beinhaltet. Dort übernimmt dann die Familie oder Verwandtschaft ihre Pflege und Betreuung. Das Krankenhaus stellt lediglich die medizinischen Leistungen bereit. Nebenleistungen wie Beleuchtung, Sauerstoff usw. werden separat verrechnet. Um die Behandlungen im Spital bequem zu erreichen, können sie zu günstigen Tarifen einen elektr. Golfwagen anmieten.

In Summe verspricht man sich mit den aufgezählten und noch in Planung stehenden Verbesserungen und Leistungsverschiebungen 50 % des derzeitigen Budgets einzusparen. Inwieweit sich das Modell für die Schweiz übernehmen lässt, wird derzeit vom Departement Maurer ausgetestet. Im übrigen verweist auf man auf die Kräuterresl, den Rutensepp`l, Mike Shiva u.a. (Anregung: Welt Online.de)

Zum Thema :
Gesundheitsunwesen - Ärzte beklagen Inkompetenz der Patienten (Welt Online.de)