Sie kennen ja sicher den Witz von wegen Unterschied zwischen einem normalen Bauern zu einem Biobauern? Der eine düngt am Tag, der andere in der Nacht.
Ganz so einfach darf man/frau es sich natürlich nicht machen. Beziehen wir uns also auf eine jüngst erschienene britischen Studie. Bio-Lebensmittel sind danach zufolge nicht gesünder als konventionelle Nahrung. Die Durchsicht von 162 wissenschaftlichen Artikeln aus den vergangenen 50 Jahren habe keine bedeutenden Unterschiede erkennen lassen, teilte das Londoner Institut für Hygiene und Tropenmedizin mit. Es seien einige wenige Differenzen beim Nährstoffgehalt feststellbar gewesen, aber diese seien für die Gesundheit wohl von geringer Bedeutung. Daher gebe es derzeit kein Beweis dafür, warum Bio-Nahrung konventionellen Lebensmitteln vorzuziehen sei, hieß es weiter. Konventionelle und Biofelder finden sie heute in stiller Eintracht links und rechts von Autobahnen. So bliebe offen, inwieweit die Bleibelastung das Zünglein an der Waage gibt. Der Preis ist es jedenfalls nicht.
Ganz so einfach darf man/frau es sich natürlich nicht machen. Beziehen wir uns also auf eine jüngst erschienene britischen Studie. Bio-Lebensmittel sind danach zufolge nicht gesünder als konventionelle Nahrung. Die Durchsicht von 162 wissenschaftlichen Artikeln aus den vergangenen 50 Jahren habe keine bedeutenden Unterschiede erkennen lassen, teilte das Londoner Institut für Hygiene und Tropenmedizin mit. Es seien einige wenige Differenzen beim Nährstoffgehalt feststellbar gewesen, aber diese seien für die Gesundheit wohl von geringer Bedeutung. Daher gebe es derzeit kein Beweis dafür, warum Bio-Nahrung konventionellen Lebensmitteln vorzuziehen sei, hieß es weiter. Konventionelle und Biofelder finden sie heute in stiller Eintracht links und rechts von Autobahnen. So bliebe offen, inwieweit die Bleibelastung das Zünglein an der Waage gibt. Der Preis ist es jedenfalls nicht.
Klar das die Bio-Branche aufschreit und sich enttäuscht von den Ergebnissen zeigt. Sie kritisierte die Methodik der Studie. Diese habe dazu geführt, dass die Forscher einige eindeutige Ernährungsvorteile von biologisch angebauten Lebensmitteln als unwichtig eingestuft haben, mokiert eine Organisation für den landwirtschaftlichen Anbau von Bio- Produkten. Zudem gebe es noch Forschungslücken: Die langfristigen Folgen von Pestiziden auf den menschlichen Körper zum Beispiel seien noch nicht ausreichend erforscht. Viele Menschen kaufen Bioprodukte, weil bei deren Anbau keine Pestizide benutzt werden. Alleine die Luftverpestung des Augustfeuerwerks reicht für ein paar Jahre Passivrauchen.
Kann, darf, muss oder soll man solche Studien grundsätzlich anzweifeln bzw sind sie nur ein Manifest der etablierten Nahrungsmittelindustrie um sich gegen den Bio-Boom zu wehren. Aber warum wirklich um so vieles teurer ? Die einen haben den Auftrag die Bevölkerung mit Grundnahrungsmittel zu ernähren. Die Biobauern suchen sich die Rosinen aus dem Biokuchen raus und verkaufen, ihr auf kleineren Anbauflächen produziertes Gemüse usw, noch dazu um teures Geld. Dazu kommen noch die anderen Gruppierungen die ihr persönliches Wohlfühlerlebnis aus einer anderen Art von Ernährung schöpfen. Wie sich Bürger bewusst ernähren können, warum sich der Kauf regionaler- und Fair-Trade-Produkte lohnt und warum vegane Kost eine Alternative zur Ernährung mit Fleisch sein kann - das alles steht auf der Agenda einer 27-jährigen Studentin. Ihre Hoffnung: "Vielleicht überdenken die Leute ihre Ernährungsgewohnheiten." Ja wo nehmen wir dann die notwendigen Abwehrstoffe im Körper, um etwa einer Schweinegrippe zu trotzen ?.
Nun ja. Hätte Gott gewollt, dass wir uns nur vegetarisch ernähren, dann hätten wir einen Pansenmagen wie das liebe Milchvieh. Oder zumindest so ähnlich. Gesundheitsmässig müssten wir uns am guten und bösen Cholesterin und an den diversen Fetten orientieren, um ja nicht dickleibig zu werden. Heute schreiben wir fast 2010. Die Menschheit existiert schon weit länger. Es mag ja stimmen, dass einen vernünftige ausgewogene Ernährung heute in ist. Zu einem gewissen Teil auch notwendig, weil wir nicht mehr so körperlich arbeiten als unsere Vorfahren. Diese hatten damals nicht die Möglichkeit Südseefische und Früchte am heimischen Tisch zu servieren. Aber ich bin mir sicher, für jeden kommt einmal der Punkt in seinem Leben, wo er sich fragt: "Wo bleibt meine leistbare Lebensqualität ? ". Solange wir nicht einmal täglich für die ganze Weltbevölkerung einen Mahlzeit bereit stellen können, finde ich das Biogehabe reine Geschäftemacherei. Dank Internet sind die Leute heute genug aufgeklärt, um zu wissen, was für sie gut ist und was schädlich. Im Moment noch gratis nachschlagbar.
Ernährung hat zu guter Letzt ebenso etwas mit Herz, Spass und Kultur zu tun – lassen wir uns das nicht vermiesen! Die zahlreichen TV-Sendungen der **Köche tun sowieso schon ihr übriges. Bleiben sie uns gewogen.
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