Eine etwas andere Betrachtung
"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." (John Ruskin/Wikipedia).
Der Bericht im Sonntagszeitung vom 24.12. mag einige Resonanz in der Szene ausgelöst haben. Zu recht oder unrecht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Aber irgendwie liegt doch ein Körnchen Wahrheit in dem Artikel. Oder wer Aufmerksamkeit hervorrufen will, muss provozieren. Ob jetzt einzelne Blogbetreiber ihre Werbeeinschaltungen übertreiben oder bezahlte Beiträge in den Blog setzen und diese nur minimal oder grösser als solche ausweisen, wurde ja hier und hier schon ausführlich kommentiert. Der Beitrag auf dem Blog "Chuchichäschtli" versucht es auf den Punkt zu bringen. Was rückt einen Blog erst in den Fokus der Werbwirtschaft oder Werbsysteme. Ohne jemand nahe zutreten – nach fast einem Jahr Bloggen und mehr als 10 Jahre betreiben einer Webseite habe ich sehr bald erkannt um was es vielen beim Bloggen eigentlich geht. Würde ein Literatur-Nobelpreissträger unter einem Pseudonym einen Blog betreiben und sich nicht um jeden Link, Verlinkung und Netzwerk kümmern, würde er wahrscheinlich eher im Mittefeld dahin tümpeln und nicht zu den Topbloggern der Schweiz zählen. Alles ist relativ.
Den das oberste Gebot ist doch weniger der subjketiv empfundene Inhalt für den Leser, (wobei es zur Ehrenrettung überwiegend ausgezeichnete Weblogs in der Schweiz gibt, die auch inhaltlich das halten, was sie versprechen, lebensnah und verständlich geschrieben sind und alleine deshalb ihre Besucher anlocken und es sind mehr als die 20 angetönten) sondern beim sogenannte Schwanzvergleich oder Ranking möglichst weit vorne zu sein. Unabhängig mal davon, ob er für Werber dadurch interessanter wird oder würde. Es scheint vorab einmal dem Ego zu dienen. Auch manch anonymer Blogverfasser nutzte die Gunst der Stunde. Fairplay im Alltag. Ich bin umgekehrt persönlich nicht bereit mich anzubiedern, (oder gar wie hier kommentiert (zu Punkt 1, zu prostituieren) diverse Treffen zu besuchen und über Kollegen wohlwollend zu schreiben, nur damit ich auf die nötige Anzahl Verlinkungen komme oder wie immer das System auch funktionieren mag. Das liegt mir nicht und lag mir nie. Deshalb bin ich auch der Mensch geblieben der ich bin. Und der BOB`s hat mir bzw uns auch nur ein paar interessante Zeitungsartikel gebracht, den die Leute heute schon längst vergessen und mit dem Altpapier entsorgt haben.
Sicher bietet sich beim Schreiben eines Blogs themenmässig eine breite Palette an Sachgebieten an. Um als Beispiel nur die Kunst in allen Facetten oder das Podcasten anzuführen. Andere wieder schreiben aus ihrer Sicht Erlebtes aus dem Alltag, der Arbeitswelt, dem Sport und der Familie. Frauen schreiben für Frauen. Und, und … Ja und der ein oder andere versucht seine Firma zu pushen. Wir versuchen uns zB für Menschen am Rande der Gesellschaft als Lobby einzusetzen. Rechnen uns also eher dem Sozialbereich aller Generationen zugehörig.
Wie ja ihm nachhinein so alles geschrieben wurde, war die DVD Aktion ein gnadenloses Marketing-Experiment (?) Wenn dem so war, ging der Schuss meines Erachtens aber nach hinten los, da auch unschuldige Alltagsblogger mit in den Graubereich der Unmoral gerieten, wenn ich das bisher alles so richtig verstanden habe und die Vielzahl an Kommentaren richtig interpretiere. Es geht also nicht nur um vier Blogs.
Und was die Presse betrifft kann man sicher geteilter Meinung sein. Da sie auf einen solchen Köder abfahren, war ja irgendwie zu erwarten. Lassen wir mal die Sonntagszeitung aussen vor. Nehmen wir nur die Boulevardpresse So widerspricht ein jeder den man in der Schweiz frägt den Blick, in Deutschland die Bild und in Österreich die Kronen-Zeitung zu lesen. Nur verwunderlich, dass die in ihren jeweiligen Heimmärkten Marktführer sind. Was liest also der Durchschnittsbürger wirklich? Eben. Auch für 20 Minuten hat man unbezahlte Werbung gemacht. Den auch Negativwerbung ist Werbung. Der Blogleader (meistbesuchter Blog) in Deutschland befasst sich mit der dortigen Bild, die angeblich auch niemand liest.
Nicht das ich mir jetzt lauter Boulevardblogger wünsche. Jeder muss für sich entscheiden, was er wann und wo schreibt, oder in Bild und Ton online stellt. Nur darf man dann nicht beleidigt sein, wenn einen intern. unabhängige Jury einen Newcomer als den Blog der Schweiz wählt und die sogenannten Leader der Szene leer ausgehen. Man könnte darin auch Scheuklappen- oder einseitiges Netzwerkdenken erkennen. Aber egal wie. Es macht die Szene angreifbar für solche Artikel wie in der Sonntagszeitung vom 24.. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Das Betreiben eines Blogs kostet trotz freier Anbieter für Bloggersofteware Geld und vor allem Zeit. Zeit zum Schreiben, zum recherchieren, zum realen testen usw. Was liegt also näher, sich zumindest einen Teil des Aufwandes mit barer Münze abgelten zu lassen ? Ob mit oder ohne Werbung. Offen oder versteckt. Der Leser und die Besucher entscheidet dann für sich, ob ein zuviel an Werbung nervt, ob er/sie eine Werbung anklicken oder wenn sich ein Werbefenster über den ganzen Bildschirm öffnet, das man dann fast nicht mehr wegklicken kann, einfach weitersurfen.
Über die Advenkalenderaktivitäten des Blogwerks, werde ich mich noch irgendwann in einem seperaten Artikel äussern, oder auch nicht. Insbesondere die Überheblichkeit des Neo-Unternehmers P.H. zu gesellschaftlichen Gruppierungen fordern hiezu direkt heraus. Besteht demnach die Bevölkerungszielgruppe des Blogwerks der Schweiz nur in Mitbürgern mit Beruf: Studium, eventuell dann angestellt, selbständig oder arbeitslos. Arbeiter und 50 + ist ihm dann genau mal genug (Kommentar) Rentner und SeniorInnen gehören ohnehin nicht mehr dazu. Nur, sie haben Kinder und Enkelkinder. Sie, die Renter, stellen zwar 20 % der IT-Nutzer, aber P.H. sieht laut Kommentar erst bei einem Marktanteil von 50 % dieser Gruppe einen Handlungsbedarf. "IN" ist ja heute offenbar jung und dynamisch. Dabei sprechen jedoch die Medien, Studien und Marktforscher eine andere Sprache. Sensible Gemüter der neuen Generation des Alterns könnten ob solch einer Antwort schon mal leicht verärgert sein. Wie sagte ich erst jüngst zu einem Geschäfstführer einer Elektronikkette: "Sie haben nur 1 Geschäft, ich aber mehrere!". So ist mal der Markt.
Das aber nur so nebenbei. Wen jemand der Meinung ist, mit seinem Blog auch Geld verdienen zu wollen oder zu müssen, dann bitte wie mehrfach erwähnt auch entsprechend erkennbar bezeichnen. Für mich soweit kein Problem. Nicht immer ist man im Schreibfluss oder hat ein passendes Thema. Es gibt Blogger , die unterbechen dann einfach mal für ein paar Tage. All die anderen betreiben ja laut ihren eigenen, immer wiederholten Beteuerungen ihren Blog sowie so in idealistischer Weise. Zumindest wird das des Öfteren betont. Ausser man fliegt irgendwo raus (Ad Sense usw.)
Die Glaubwürdigkeit der ganzen Schweizer Blogsphäre steht auf dem Spiel
Zusammenfassend also zum Eingangstitel zurückkommend: "Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." Hier hat die Szene sicher eine gewisse Verantwortung zu sich selbst. Reicht uns nicht die Erfahrung im Umgang mit dem Medium Bloggen. Es der Öffentlichkeit als ein mögliches Medium der Zukunft zu präsentieren. In manchen Ländern kann das falsche Wort schon das Leben kosten. Das sollten wir uns bei jedem Beitrag bewusst sein. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, welches wir nicht verspielen sollten. Laut Vorhersagen wird sich die Blogger-Szene 2007 selbst bereinigen. Ein natürlicher, wenn auch notwendiger Prozess. Ob mit oder ohne Moral. Wo beginnt die bei den Medien, der Gesellschaft und wo endet sie eigentlich? Umgekehrt warum sollen gerade die Blogger unmoralischer oder moralischer als andere Gruppierungen der Öffentlichkeitstätigen sein ? Die Wertewelt hat sich verändert. Nur sind wir irgendwie erstaunt und entrüstet, wenn wir dann plötzlich im Mittelpunkt stehen. Daran ändern auch gegenseitige Seitenhiebe, Beteuerungen und Vorabdrucke wenig. Im Gegenteil erweisen wir uns damit keinen Bärendienst.
Mir ist es als IV-Rentner das Experiment Blog wert, um für Mitmenschen in ähnlicher Lage zu schreiben, zu helfen und vor allem zu sensibilisieren. Einfach Fairplay im Alltag. Für 1 Besucher genauso wie für 500. Es geht um das Schreiben, der eigentlichen Sache wegen und dann in Echtschriebung. Das sollte der eigentliche Auslöser bleiben. Und irgendwann wird es auch dabei zu einem Schluss kommen oder vorzeitig enden - ohne je einem Netzwerk angehört haben zu müssen. PD ( Kleinere Überarbeitung am 26.12.)
"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." (John Ruskin/Wikipedia).
Der Bericht im Sonntagszeitung vom 24.12. mag einige Resonanz in der Szene ausgelöst haben. Zu recht oder unrecht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Aber irgendwie liegt doch ein Körnchen Wahrheit in dem Artikel. Oder wer Aufmerksamkeit hervorrufen will, muss provozieren. Ob jetzt einzelne Blogbetreiber ihre Werbeeinschaltungen übertreiben oder bezahlte Beiträge in den Blog setzen und diese nur minimal oder grösser als solche ausweisen, wurde ja hier und hier schon ausführlich kommentiert. Der Beitrag auf dem Blog "Chuchichäschtli" versucht es auf den Punkt zu bringen. Was rückt einen Blog erst in den Fokus der Werbwirtschaft oder Werbsysteme. Ohne jemand nahe zutreten – nach fast einem Jahr Bloggen und mehr als 10 Jahre betreiben einer Webseite habe ich sehr bald erkannt um was es vielen beim Bloggen eigentlich geht. Würde ein Literatur-Nobelpreissträger unter einem Pseudonym einen Blog betreiben und sich nicht um jeden Link, Verlinkung und Netzwerk kümmern, würde er wahrscheinlich eher im Mittefeld dahin tümpeln und nicht zu den Topbloggern der Schweiz zählen. Alles ist relativ.
Den das oberste Gebot ist doch weniger der subjketiv empfundene Inhalt für den Leser, (wobei es zur Ehrenrettung überwiegend ausgezeichnete Weblogs in der Schweiz gibt, die auch inhaltlich das halten, was sie versprechen, lebensnah und verständlich geschrieben sind und alleine deshalb ihre Besucher anlocken und es sind mehr als die 20 angetönten) sondern beim sogenannte Schwanzvergleich oder Ranking möglichst weit vorne zu sein. Unabhängig mal davon, ob er für Werber dadurch interessanter wird oder würde. Es scheint vorab einmal dem Ego zu dienen. Auch manch anonymer Blogverfasser nutzte die Gunst der Stunde. Fairplay im Alltag. Ich bin umgekehrt persönlich nicht bereit mich anzubiedern, (oder gar wie hier kommentiert (zu Punkt 1, zu prostituieren) diverse Treffen zu besuchen und über Kollegen wohlwollend zu schreiben, nur damit ich auf die nötige Anzahl Verlinkungen komme oder wie immer das System auch funktionieren mag. Das liegt mir nicht und lag mir nie. Deshalb bin ich auch der Mensch geblieben der ich bin. Und der BOB`s hat mir bzw uns auch nur ein paar interessante Zeitungsartikel gebracht, den die Leute heute schon längst vergessen und mit dem Altpapier entsorgt haben.
Sicher bietet sich beim Schreiben eines Blogs themenmässig eine breite Palette an Sachgebieten an. Um als Beispiel nur die Kunst in allen Facetten oder das Podcasten anzuführen. Andere wieder schreiben aus ihrer Sicht Erlebtes aus dem Alltag, der Arbeitswelt, dem Sport und der Familie. Frauen schreiben für Frauen. Und, und … Ja und der ein oder andere versucht seine Firma zu pushen. Wir versuchen uns zB für Menschen am Rande der Gesellschaft als Lobby einzusetzen. Rechnen uns also eher dem Sozialbereich aller Generationen zugehörig.
Wie ja ihm nachhinein so alles geschrieben wurde, war die DVD Aktion ein gnadenloses Marketing-Experiment (?) Wenn dem so war, ging der Schuss meines Erachtens aber nach hinten los, da auch unschuldige Alltagsblogger mit in den Graubereich der Unmoral gerieten, wenn ich das bisher alles so richtig verstanden habe und die Vielzahl an Kommentaren richtig interpretiere. Es geht also nicht nur um vier Blogs.
Und was die Presse betrifft kann man sicher geteilter Meinung sein. Da sie auf einen solchen Köder abfahren, war ja irgendwie zu erwarten. Lassen wir mal die Sonntagszeitung aussen vor. Nehmen wir nur die Boulevardpresse So widerspricht ein jeder den man in der Schweiz frägt den Blick, in Deutschland die Bild und in Österreich die Kronen-Zeitung zu lesen. Nur verwunderlich, dass die in ihren jeweiligen Heimmärkten Marktführer sind. Was liest also der Durchschnittsbürger wirklich? Eben. Auch für 20 Minuten hat man unbezahlte Werbung gemacht. Den auch Negativwerbung ist Werbung. Der Blogleader (meistbesuchter Blog) in Deutschland befasst sich mit der dortigen Bild, die angeblich auch niemand liest.
Nicht das ich mir jetzt lauter Boulevardblogger wünsche. Jeder muss für sich entscheiden, was er wann und wo schreibt, oder in Bild und Ton online stellt. Nur darf man dann nicht beleidigt sein, wenn einen intern. unabhängige Jury einen Newcomer als den Blog der Schweiz wählt und die sogenannten Leader der Szene leer ausgehen. Man könnte darin auch Scheuklappen- oder einseitiges Netzwerkdenken erkennen. Aber egal wie. Es macht die Szene angreifbar für solche Artikel wie in der Sonntagszeitung vom 24.. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Das Betreiben eines Blogs kostet trotz freier Anbieter für Bloggersofteware Geld und vor allem Zeit. Zeit zum Schreiben, zum recherchieren, zum realen testen usw. Was liegt also näher, sich zumindest einen Teil des Aufwandes mit barer Münze abgelten zu lassen ? Ob mit oder ohne Werbung. Offen oder versteckt. Der Leser und die Besucher entscheidet dann für sich, ob ein zuviel an Werbung nervt, ob er/sie eine Werbung anklicken oder wenn sich ein Werbefenster über den ganzen Bildschirm öffnet, das man dann fast nicht mehr wegklicken kann, einfach weitersurfen.
Über die Advenkalenderaktivitäten des Blogwerks, werde ich mich noch irgendwann in einem seperaten Artikel äussern, oder auch nicht. Insbesondere die Überheblichkeit des Neo-Unternehmers P.H. zu gesellschaftlichen Gruppierungen fordern hiezu direkt heraus. Besteht demnach die Bevölkerungszielgruppe des Blogwerks der Schweiz nur in Mitbürgern mit Beruf: Studium, eventuell dann angestellt, selbständig oder arbeitslos. Arbeiter und 50 + ist ihm dann genau mal genug (Kommentar) Rentner und SeniorInnen gehören ohnehin nicht mehr dazu. Nur, sie haben Kinder und Enkelkinder. Sie, die Renter, stellen zwar 20 % der IT-Nutzer, aber P.H. sieht laut Kommentar erst bei einem Marktanteil von 50 % dieser Gruppe einen Handlungsbedarf. "IN" ist ja heute offenbar jung und dynamisch. Dabei sprechen jedoch die Medien, Studien und Marktforscher eine andere Sprache. Sensible Gemüter der neuen Generation des Alterns könnten ob solch einer Antwort schon mal leicht verärgert sein. Wie sagte ich erst jüngst zu einem Geschäfstführer einer Elektronikkette: "Sie haben nur 1 Geschäft, ich aber mehrere!". So ist mal der Markt.Das aber nur so nebenbei. Wen jemand der Meinung ist, mit seinem Blog auch Geld verdienen zu wollen oder zu müssen, dann bitte wie mehrfach erwähnt auch entsprechend erkennbar bezeichnen. Für mich soweit kein Problem. Nicht immer ist man im Schreibfluss oder hat ein passendes Thema. Es gibt Blogger , die unterbechen dann einfach mal für ein paar Tage. All die anderen betreiben ja laut ihren eigenen, immer wiederholten Beteuerungen ihren Blog sowie so in idealistischer Weise. Zumindest wird das des Öfteren betont. Ausser man fliegt irgendwo raus (Ad Sense usw.)
Die Glaubwürdigkeit der ganzen Schweizer Blogsphäre steht auf dem Spiel
Zusammenfassend also zum Eingangstitel zurückkommend: "Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." Hier hat die Szene sicher eine gewisse Verantwortung zu sich selbst. Reicht uns nicht die Erfahrung im Umgang mit dem Medium Bloggen. Es der Öffentlichkeit als ein mögliches Medium der Zukunft zu präsentieren. In manchen Ländern kann das falsche Wort schon das Leben kosten. Das sollten wir uns bei jedem Beitrag bewusst sein. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, welches wir nicht verspielen sollten. Laut Vorhersagen wird sich die Blogger-Szene 2007 selbst bereinigen. Ein natürlicher, wenn auch notwendiger Prozess. Ob mit oder ohne Moral. Wo beginnt die bei den Medien, der Gesellschaft und wo endet sie eigentlich? Umgekehrt warum sollen gerade die Blogger unmoralischer oder moralischer als andere Gruppierungen der Öffentlichkeitstätigen sein ? Die Wertewelt hat sich verändert. Nur sind wir irgendwie erstaunt und entrüstet, wenn wir dann plötzlich im Mittelpunkt stehen. Daran ändern auch gegenseitige Seitenhiebe, Beteuerungen und Vorabdrucke wenig. Im Gegenteil erweisen wir uns damit keinen Bärendienst.
Mir ist es als IV-Rentner das Experiment Blog wert, um für Mitmenschen in ähnlicher Lage zu schreiben, zu helfen und vor allem zu sensibilisieren. Einfach Fairplay im Alltag. Für 1 Besucher genauso wie für 500. Es geht um das Schreiben, der eigentlichen Sache wegen und dann in Echtschriebung. Das sollte der eigentliche Auslöser bleiben. Und irgendwann wird es auch dabei zu einem Schluss kommen oder vorzeitig enden - ohne je einem Netzwerk angehört haben zu müssen. PD ( Kleinere Überarbeitung am 26.12.)





