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Samstag, 11. Februar 2012
Geschwindigkeitsmessung "Cordon" schafft 32 Schnellfahrer auf einen Streich
Radarfalle Cordon
Im benachbarten Österreich wird gegen Raser auf den Strassen massiv aufgerüstet. Die heimische Polizei die knapp fünf Millionen Raser in den Griff zu bekommen: Ein neues Geschwindigkeits-Kontrollsystem aus Kanada soll Schnellfahrer, die sich in der Menge sicher fühlen, überführen. Neben der Tempomessung kann das Gerät zudem Nahaufnahmen jedes Verkehrssünders und dessen Nummerntafel machen, im Dunklen sehen und Geisterfahrer erkennen. Nur Cafe kochen kann das neue Gerät noch nicht.
Raser und Geisterfahrer im Visier
Geblitzte Rowdies werden in Folge fotographisch verewigt, zusätzlich wird eine Nahaufnahme des Kennzeichens gespeichert und mit GPS-Koordinaten versehen, um die einwandfreie Überführung zu gewährleisten. Um nachträgliche Manipulation zu verhindern, erfolgt die Speicherung verschlüsselt.
Man kann darin aber eher auch die Lizenz zum Gelddrucken sehen. Die Anschaffungskosten werden sehr bald eingeblitzt sein.
Quelle : News.at Online
Im benachbarten Österreich wird gegen Raser auf den Strassen massiv aufgerüstet. Die heimische Polizei die knapp fünf Millionen Raser in den Griff zu bekommen: Ein neues Geschwindigkeits-Kontrollsystem aus Kanada soll Schnellfahrer, die sich in der Menge sicher fühlen, überführen. Neben der Tempomessung kann das Gerät zudem Nahaufnahmen jedes Verkehrssünders und dessen Nummerntafel machen, im Dunklen sehen und Geisterfahrer erkennen. Nur Cafe kochen kann das neue Gerät noch nicht.
Raser und Geisterfahrer im Visier
Geblitzte Rowdies werden in Folge fotographisch verewigt, zusätzlich wird eine Nahaufnahme des Kennzeichens gespeichert und mit GPS-Koordinaten versehen, um die einwandfreie Überführung zu gewährleisten. Um nachträgliche Manipulation zu verhindern, erfolgt die Speicherung verschlüsselt.
Man kann darin aber eher auch die Lizenz zum Gelddrucken sehen. Die Anschaffungskosten werden sehr bald eingeblitzt sein.
Quelle : News.at Online
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Alltag
Freitag, 10. Februar 2012
Umwelt: 883 Millionen Franken an die Kantone für die Jahre 2012 bis 2015
| Ich freue mich schon - dass wird wunderbar werden |
Für den Vollzug der Umweltgesetzgebung in den Jahren 2012 bis 2015 erhalten die Kantone im Rahmen des Neuen Finanzausgleichs rund 883 Millionen Franken. Gut 200 Programmvereinbarungen wurden zwischen dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) und den 26 Kantonen abgeschlossen.
Seit der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) im Jahr 2008 richtet der Bund namentlich im Umweltbereich seine Subventionen auf der Grundlage von Programmvereinbarungen mit einer Laufzeit von 4 Jahren aus. In diesen Programmvereinbarungen legen das BAFU und die Kantone gemeinsam die zu erbringenden Leistungen und die verfügbaren Bundesbeiträge fest. Dieses Vorgehen gibt den Kantonen mehr Handlungsspielraum. Die Bilanz der ersten Programmperiode (2008-2011) fällt positiv aus. Die partnerschaftlich mit den Kantonen durchgeführten Kontrollen zeigen, dass die Kantone die vereinbarten Leistungen in der Regel in hoher Qualität und fristgemäss bis Ende 2011 erbracht haben.
200 Programmvereinbarungen in 9 Programmen
Für die Periode 2012-2015 wurden zwischen BAFU und Kantonen gut 200 Programmvereinbarungen über Bundesbeiträge von insgesamt 883 Millionen Franken abgeschlossen. Die Vereinbarungen betreffen 9 Aufgabenbereiche, für die Bund und Kantone im Verbund zuständig sind. Diese umfassen die Umweltbereiche Lärmschutz (126 Mio.), Schutzbauten gemäss Waldgesetz (77 Mio.), Schutzbauten gemäss Wasserbaugesetz (200 Mio.), Schutzwald (237 Mio.), Waldwirtschaft (56 Mio.), Biodiversität im Wald (38 Mio.), Wild- und Wasservogelschutzgebiete (10 Mio.), Natur- und Landschaftsschutz (107 Mio.) sowie Pärke von nationaler Bedeutung und UNESCO-Weltnaturerbe (32 Mio.) Neu ist zudem das Programm Revitalisierungen. Da die rechtlichen Grundlagen dazu, nämlich die Änderung des Gewässerschutzgesetzes und der Gewässerschutzverordnung, erst 2011 in Kraft traten, ist der Zeitplan für dieses Programm leicht verschoben; die Vertragsabschlüsse finden voraussichtlich im ersten Quartal 2012 statt. Die entsprechenden Subventionen sind zu den bereits zugewiesenen 883 Millionen Franken hinzuzuzählen.
Die Zunahme um gut 200 Millionen Franken im Vergleich zur ersten Programmperiode 2008-2011 (rund 650 Mio.) ist darauf zurückzuführen, dass in der ersten Periode Projekte mit einer Gesamtsumme von über 200 Millionen Franken noch durch mehrjährige altrechtliche Verträge abgegolten wurden und somit nicht in den Programmvereinbarungen erfasst waren. Heute bestehen nur noch im Lärmschutz (18 Mio.) und in geringem Ausmass im Bereich Schutzbauten gemäss Wasserbaugesetz altrechtliche Projekte.
Mit Abstand am meisten Bundesmittel werden wiederum in den Bereichen Schutzwald und Schutzbauten gemäss Wasserbaugesetz investiert. Auch zwischen den Kantonen gibt es Unterschiede: Am meisten Mittel fliessen in die flächenmässig grössten Kantone, nämlich Bern (125 Mio.), Wallis (101 Mio.) und Graubünden (100 Mio.).
Im Rahmen dieser Programmvereinbarungen beteiligt sich der Bund an den Verbundaufgaben von Bund und Kantonen im Umweltbereich. Eine Ausnahme bilden die Dritte Rhônekorrektion sowie grosse Einzelprojekte in den Bereichen Schutzbauten gemäss Wasserbau- und Waldgesetz. Die Abgeltung erfolgt hier mittels Einzelverfügungen. Gesamthaft wird das BAFU den Kantonen für den Zeitraum 2012 bis 2015 rund 1,4 Milliarden Franken aus dem ordentlichen Budget zur Verfügung stellen.
Keine Einsprachen seitens der Kantone bzw. Dritter
Die bereinigten Programmvereinbarungen wurden Ende Dezember 2011 den Kantonen zugestellt. Vor ihrem Inkrafttreten mussten die Vereinbarungen im Bundesblatt publiziert werden. Die 30-tägige Publikationsfrist lief am 4. Februar 2012 ungenutzt ab. Somit werden die Programmvereinbarungen nun von den Kantonen und vom BAFU unterzeichnet und rückwirkend per 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt.
Bundesamt für Umwelt BAFU
Internet: http://www.bafu.admin.ch
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Gesellschaft
Donnerstag, 9. Februar 2012
Grippewelle
Die Grippewelle hat neben der Schweiz, leider auch die Redaktion dieses Blogs erreicht. So müssen wir gezwungener Weise den Blogbetrieb vorrübergehend einstellen. Aber keine Angst, wir kommen wieder. Also vorbeischauen. Bis die Tage. Gute Gesundheit ohne Grippevirus. Die täglichen News aus der IT-Welt laufen automatisch weiter. Von Apple bis Microsoft
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Redaktion und Interna
Dienstag, 7. Februar 2012
Stempelsteuer schrittweise abschaffen und Arbeitsplätze schaffen
Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens über eine Revision des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben
Im Rahmen der von der FDP-Liberalen Fraktion am 10. Dezember 2009 eingereichten parlamentarischen Initiative zur schrittweisen Abschaffung der Stempelsteuer hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates am 10. Januar 2012 einen Vorentwurf für eine Revision des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben angenommen. In einer ersten Phase beschränkt sich die Umsetzung auf den ersten Punkt der parlamentarischen Initiative (Abschaffung der Emissionsabgabe).
Die Kommission schickt den Vorentwurf mit einem erläuternden Bericht bis am 10. Mai 2012 in die Vernehmlassung. Die Unterlagen zur Vernehmlassung können auf der Webseite der Bundekanzlei abgerufen werden.
Im Rahmen der von der FDP-Liberalen Fraktion am 10. Dezember 2009 eingereichten parlamentarischen Initiative zur schrittweisen Abschaffung der Stempelsteuer hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates am 10. Januar 2012 einen Vorentwurf für eine Revision des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben angenommen. In einer ersten Phase beschränkt sich die Umsetzung auf den ersten Punkt der parlamentarischen Initiative (Abschaffung der Emissionsabgabe).
Die Kommission schickt den Vorentwurf mit einem erläuternden Bericht bis am 10. Mai 2012 in die Vernehmlassung. Die Unterlagen zur Vernehmlassung können auf der Webseite der Bundekanzlei abgerufen werden.
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Alltag,
Gesellschaft
Montag, 6. Februar 2012
Für den Schutz fairer Löhne
Schutz und Würde für alle Arbeitnehmer !
Die Unia hat vor Tagen zusammen mit den anderen SGB-Gewerkschaften die Volksinitiative „Für den Schutz fairer Löhne“ eingereicht. Die Initiative, welche einen gesetzlichen Mindestlohn von 4000 Franken fordert, löste während der Unterschriftensammelung in der breiten Bevölkerung ein ausserdordentlich positives Echo aus.
Die Gewerkschaften des SGB haben bei der Bundeskanzlei in Bern 111'000 Unterschriften für die Initiative „Für den Schutz fairer Löhne“ eingereicht. «Hunderte von Unia-Aktivisten und Aktivistinnen haben im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte dieser Unterschriften gesammelt. Das ist eine grosse Leistung im Kampf um anständige Löhne», erklärte Unia-Geschäftsleitungs mitglied Vania Alleva anlässlich der Einreichung.
Angesichts des fast durchwegs positiven Echos, welches die Unterschriftensammlung auf der Strasse ausgelöst hat, zeigte sich Alleva im Hinblick auf die in etwa drei Jahren anstehende Volksabstimmung optimistisch: «Die Leute haben genug davon, dass sich die Abzocker Millionensaläre und Fantasie-Boni leisten, während hunderttausende von Arbeitnehmenden kaum genug verdienen um zu überleben.»
Die Gewerkschaften des SGB haben bei der Bundeskanzlei in Bern 111'000 Unterschriften für die Initiative „Für den Schutz fairer Löhne“ eingereicht. «Hunderte von Unia-Aktivisten und Aktivistinnen haben im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte dieser Unterschriften gesammelt. Das ist eine grosse Leistung im Kampf um anständige Löhne», erklärte Unia-Geschäftsleitungs mitglied Vania Alleva anlässlich der Einreichung.
Angesichts des fast durchwegs positiven Echos, welches die Unterschriftensammlung auf der Strasse ausgelöst hat, zeigte sich Alleva im Hinblick auf die in etwa drei Jahren anstehende Volksabstimmung optimistisch: «Die Leute haben genug davon, dass sich die Abzocker Millionensaläre und Fantasie-Boni leisten, während hunderttausende von Arbeitnehmenden kaum genug verdienen um zu überleben.»
400.000 trotz Vollzeit nicht genug Lohn
Tatsächlich verdienen in der Schweiz 400'000 Arbeitnehmende weniger als 4000 Franken für einen Vollzeitjob — zu wenig, um sich und der Familie ein Leben in Würde sichern zu können. Davon arbeiten 50'000 alleine im Verkauf und etwa noch einmal so viel in der Industrie. Zwei Drittel von ihnen sind Frauen. Zum Teil sind auch Löhne von 3000 Franken und weniger Realität, so etwa in Boutiquen, Schuhläden, Kiosken, Tankstellenshops oder auch in der Verpackungsindustrie oder in der Tessiner Uhrenindustrie.
Die Mindestlohninitiative setzt dieser Ungerechtigkeit ein Ende. Sie stärkt einerseits das bestehende System der Gesamtarbeitsverträge mit allgemeinverbindlichen Mindestlöhnen. Und mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 4000 Franken im Monat (bei 42 Wochenarbeitsstunden) schliesst sie die Lücke dort, wo sich die Arbeitgeber weigern, einen GAV abzuschliessen, so z.B. im Verkauf oder bei den Gärtnereibetrieben. «Arbeit muss sich lohnen und jede Arbeit verdient einen gerechten Lohn», erklärte Alleva, und weiter: «Die Initiative schützt die Arbeitnehmenden vor Lohndumping, sorgt für eine gerechtere Verteilung.
Die Mindestlohninitiative setzt dieser Ungerechtigkeit ein Ende. Sie stärkt einerseits das bestehende System der Gesamtarbeitsverträge mit allgemeinverbindlichen Mindestlöhnen. Und mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 4000 Franken im Monat (bei 42 Wochenarbeitsstunden) schliesst sie die Lücke dort, wo sich die Arbeitgeber weigern, einen GAV abzuschliessen, so z.B. im Verkauf oder bei den Gärtnereibetrieben. «Arbeit muss sich lohnen und jede Arbeit verdient einen gerechten Lohn», erklärte Alleva, und weiter: «Die Initiative schützt die Arbeitnehmenden vor Lohndumping, sorgt für eine gerechtere Verteilung.
Quelle: UNIA Schweiz
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Arbeitswelt,
Fairplay
Samstag, 4. Februar 2012
Der frostige Winter forderte bis jetzt 200 Tote
| Winterausblick by Te@m Projekt |
Wir wünschen all unseren Besuchern und Lesern ein erholsames Wochenende. Wenn möglich in der warmen Stube. 200 Personen haben es dieser Tage nicht geschafft und sind in der derzeitigen Kälte an ihren Aussensplätzen und Unterschlüpfen erfroren. Es ist zu befürchten, dass noch mehr dazu kommen. Das sollte uns zu denken geben, wenn wir in der warmen Stube sitzen und diese im Kreise der Familien und Freunde geniessen. Vergessen wir dabei die Menschen am Rande der Gesellschaft nicht. Aber auch an jene, die dieser Tage ihre Dienstleistungen für unser Wohlergehen und Bequemlichkeit zB. im Strassenverkehr bei frostigen Temperaturen erfüllen.
Ihr IM-Team
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Redaktion und Interna
Freitag, 3. Februar 2012
Stipendien statt Sozialhilfe – Jugendliche wirksam unterstützen
Die Prävention von Armut hat für die SKOS höchste Priorität. Ein besonderes Augenmerk legt sie dabei auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wer in jungen Jahren keine Berufsausbildung abschliesst, trägt ein erhöhtes Armutsrisiko. Den Betroffenen drohen Langzeitarbeitslosigkeit und ein Leben in Abhängigkeit von der Sozialhilfe.Die Entwicklung ist bereits heute alarmierend: DieSozialhilfequote der 18- bis 25-Jährigen liegt mit vier Prozent deutlich über dem Durchschnitt.Insgesamt nimmt der Anteil der Sozialhilfebeziehenden ohne Berufsausbildung seit 2005 zu.
Existenzsichernde Stipendien
Mit ihrem aktuellen sozialpolitischen Vorstoss strebt die SKOS eine bessere Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Erwerbsleben an. Sie empfiehlt den Kantonen, das Zusammen- wirken von Sozialhilfe mit dem Stipendienwesen grundsätzlich zu überprüfen und dieses zu harmonisieren. Konkret: Die Ausbildung soll bei den Betroffenen ins Zentrum gestellt werden – und damit auch die Finanzierung des Lebensunterhalts. Wer eine Ausbildung macht, soll künftig nicht mehrSozialhilfe beziehen müssen, sondern von Stipendien leben können. Diese Neuerung entspricht aucheiner gewissen Systemlogik: Die Kernaufgabe der Sozialhilfe ist die Existenzsicherung.
Die Stipendien
hingegen müssen so ausgestaltet sein, dass auch junge Menschen aus bildungsfernen wirtschaftlich schwachen Familien davon profitieren können. Die Praxis des Kantons Waadt hat in diesem Zusammenhang Pioniercharakter. Der Grundsatz «Stipendien statt Sozialhilfe» wird dort seit mehr als fünf Jahren umgesetzt – dies mit grossem Erfolg.
Stipendienkonkordat läuft
Der Zeitpunkt zur Klärung der Zusammenarbeit zwischen Sozialhilfe und Stipendien ist zurzeit besonders geeignet.Verschiedene Kantone überprüfen im Rahmen des Stipendienkonkordats die Vor aussetzungen zur Gewährung von Leistungen sowie deren Höhe. Ziel ist es, die äusserst heterogenen
kantonalen Stipendiengesetze zu harmonisieren. Dieser Prozess bietet die Gelegenheit, auch das
Zusammenwirken von Stipendien und Sozialhilfe zu analysieren und entsprechende -Gesetzes
änderungen vorzusehen. Die SKOS sucht deshalb das Gespräch mit den Sozial- und Erziehungs-
direktorinnen und –direktoren (SODK und EDK). Ziel ist, gemeinsam Lösungen erarbeiten zu können.
Qualifikation verhindert Armut
Die SKOS hält einen Paradigmenwechsel im Bereich der Sozialhilfe für Jugendliche und junge
Erwachsene für erforderlich. Der Grundsatz «Stipendien statt Sozialhilfe» soll in allen Kantonen
umgesetzt werden. Es muss das Ziel jedes Jugendlichen und jeder Jugendlichen sein, eine berufliche
Grundausbildung abzuschliessen. Die berufliche Qualifikation erweist
sich als Schlüssel in der in der Armutsbekämpfung.
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Gesellschaft,
Sozialer Alltag
Donnerstag, 2. Februar 2012
Flucht nach vorne oder Kurswechsel?
IM-Rückblicke - wie sieht es heute. 6 Jahre später, aus ?
Die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) hat ihre traditionelle Bieler Tagung im November 2006 diesem Thema gewidmet
Arm sind immer nur die andern: die Nachbarn, die Menschen in der Dritten Welt, die Leute in den Vorstädten Frankreichs und Deutschlands. Aber wir in der Schweiz? Über Geld spricht man hier nicht. Entweder man hat’s oder eben … ! Geldsorgen sind nach wie vor ein Tabu. So stehen viele «lieber» ausgegrenzt und verschuldet im Abseits, als das Gesicht zu verlieren und die eigene Bedürftigkeit zugeben zu müssen. Auch bei uns sind immer häufiger Kinder auf Sozialhilfe angewiesen, während Jugendliche mehr denn je Mühe bekunden, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Finanzielle Probleme sind dabei nur das eine, schwierige Ausbildungssituationen und gesundheitliche Probleme das andere. Zudem fehlt die soziale Einbindung.
Laut Statistiken beziehen immer mehr Menschen in der Schweiz Sozialhilfe. Von Armut sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen. 2004 machten sie 45% aller Sozialhilfeempfänger aus. In grossen urbanen Zentren ist die Zahl der armen Kinder und Jugendlichen besonders hoch. In den Städten ist fast jeder zehnte junge Erwachsene (zwischen 18 und 25 Jahren)sozialhilfeabhängig. In Basel lebt sogar jedes siebte Kind in einer Familie, die Sozialhilfeleistungen bezieht.
Trotz dieser alarmierenden Zahlen wird in der Schweiz nicht offen über Armut gesprochen. Unsere Gesellschaft ist auf Konsum, Besitz und individuellem Erfolg aufgebaut: darin haben Arme nur am Rande einen Platz und werden als Verlierer abgestempelt. Deshalb wird Armut oft abgestritten oder totgeschwiegen. Um das Problem anzugehen, muss aber zunächst einmal anerkannt werden, dass Kinder- und Jugendarmut tatsächlich existiert und dass es sich nicht nur um ein konjunkturelles und rein wirtschaftliches Phänomen handelt. Es ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht individuell gelöst werden kann. Es braucht dringend strukturelle und zielgerichtete Lösungen.
Die einzelnen Referentinnen und Referenten haben anlässlich der Bieler Tagung darauf hingewiesen, wie äusserst komplex und mehrdimensional Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen sind. Aus den Expertenanalysen konnte die EKKJ konkrete Lösungsansätze ableiten
Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen: ein Tabu brechen
Die Armut ist in der Schweiz immer noch ein Tabu. Viele ziehen es vor, ausgegrenzt und verschuldet im Abseits zu leben, als das Gesicht zu verlieren und sich als arm outen zu müs-sen. Aber auch bei uns sind immer häufiger Kinder auf Sozialhilfe angewiesen, während Ju-gendliche mehr denn je Mühe bekunden, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration der jungen Generationen ist für die Schweiz von enormer Bedeutung.
IM: Heute, 5 Jahre später hat sich in diesem Bereich udn für die Jugendlichen nicht viel bis nichts verändert. Unsere Politk ist mit sich mehr beschäftigt und hat regelmässig ihren Gehalt am Konto. Sie nennen sich auch heute noch Volksvertreter, meinen aber sich selbst, als Teil des Volkes. Das macht die Banane nicht weniger krumm
Beobachter : Armut in der reichen Schweiz
Beobachter : Armut in der reichen Schweiz
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Sozialer Alltag
Mittwoch, 1. Februar 2012
HP All in One Touchsamrt 520-1000
HP`s neues Touchsmart 520, mit Touchbildschirm in der Schnellvorstellung.
In Kürze erfolgt ein ausführlicher Testbericht zu dem neuen Tischgerät oder All in One-Pc. Gegenüber der Vorgängerserie hat er 1,5 Tablets abgespeckt. Das ideale Multimediagerät für den Heimgebrauch. Ungeduldige können ja schon mal danach googlen. Der Preis : rund FR 1.000.-
In Kürze erfolgt ein ausführlicher Testbericht zu dem neuen Tischgerät oder All in One-Pc. Gegenüber der Vorgängerserie hat er 1,5 Tablets abgespeckt. Das ideale Multimediagerät für den Heimgebrauch. Ungeduldige können ja schon mal danach googlen. Der Preis : rund FR 1.000.-
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IT-Welt,
Tests der Redaktion nicht werbefinanziert
Dienstag, 31. Januar 2012
Blogger, Tragödien und Medien
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Fortsetzung des gestrigen Beitrages |
Welchen Auftrag haben eigentlich unsere Medien, um zu den teils menschenunwürdigen Zustände bei den Medas bzw IV-Erhebung zu berichten. Sicher gibt es Interessenten für die Liebes- und Tageserlebnisse von A-C-Prominenz. Die wenigen, die offenbar noch Abos abschliessen. Nur wenn ich mir das Verhältnis anschaue, wie gering über die aktuelle, umstrittene IV-Revision berichtet wird, so sehe ich darin eher eine Rosinenpickerei. Richtig ernst ist es wenigen. Die tausenden anderen Fälle laufen abseits der Öffentlichkeit ab und nehmen oft einen tragischen Ausgang, wie der jüngste Bericht auf dem Blog IV-Info unter “Mitarbeiter der Medas Insel Bern erhielten Bonuszahlungen «im mittleren fünfstelligen Bereich“ zeigt. Wer diesen Beitrag gelesen hat, stellt sich zwangsweise im Anschluss zwei Fragen. Was ist das Leben eines erkrankten oder behinderten Menschen in unserer Gesellschaft noch Wert. Auch unter dem Aspekt der Gesundheitsreform 2012 und blutige Entlassungen.
Legen wir dazu als kleinen Denkanstoss einen der geschilderten Fälle zu Grunde :
In einem Fall wurde ein 50-jähriger Mann begutachtet, der seit über zwanzig Jahren an Morbus Bechterew, einer chronischen, nicht heilbaren Wirbelsäulenkrankheit litt. Er war eine Woche stationär im Inselspital zur Begutachtung, klagte über massive Rückenschmerzen, konnte kaum mehr gehen, doch auch da fanden die Medas-Ärzte keine Ursache. Kaum daheim, brach er mit einem Nierentumor zusammen, er hatte bereits Metastasen im Gehirn, wurde operiert und starb als Folge des Tumors. Der Tumor war trotz klarer Klagen weder abgeklärt noch gefunden worden.
(Unser aufrichtiges Beileid an die Verwandten)
9000.- Franken ermöglichen es in unserem hochmodernen Gesundheitssystem nicht mehr, einen Menschen, über dessen IV-Antrag man eigentlich ein Gutachten abgeben sollte, so zu untersuchen, damit man dessen Gesundheitsstatus wahrheitsgemäss und fachlich fundiert erhoben wird. Warum thematisiert die Presse nicht solche Fälle, umso mehr es für die teils eingeflogenen deutschen Ärzte und Medasärzte, zu jedem Gutachten noch einen finanziellen Bonus gibt oben drauf. Darf Bürger A nicht, was Bürger B zum Rücktritt zwingt ? Aber nein, natürlich nicht, das Bundesgericht wird jedenfalls nicht müde, zu behaupten, dass die finanzielle Abhängigkeit der Medas von der IV absolut gar keinen Einfluss auf deren Gutachten haben. Wirklich nicht.(Zitat IV-Blog)
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Nur für wen gilt das ? Lassen sich solche Begutachtungsfälle von der Presse nicht Auflagen steigernd verkaufen ? Möchte darüber der geneigte Leser überhaupt wissen. Sind Dschungelcamp, Brust-OP`s und VIP-News interessanter als ein lebenswertes Fortkommen und Dasein eines erkrankten Menschen. Sind wir wirklich schon so abgebrüht, dass nur mehr medial aufbereitete Fäle unsere Aufmerksamkeit erregen. Oder verdrängen wir das lieber, weil so etwas könnte uns langfristig in der eigenen heilen Welt belasten. Sind es nur mehr die Katastrophen mit tausenden Toten die unser Gefühlswelt in Schwingungen versetzen. In zahlreichen Leserbriefen liest man heraus, die Presse sollte wieder mehr recherchieren, anstatt Agenturmeldungen unter die Leute zu bringen. Es fehlt einfach das Fleisch am berühmten Knochen.
Ist Recherchieren Luxus ?
Glauben sie mir, je kränker sie sind, desto weniger Freunde haben sie. So sinkt für diese, die Gefahr, dass sie um irgendwelche Hilfe gebeten werden. Es gibt ja tatsächlich noch Leute, die der Meinung sind, Krebs kann durch einen Händedruck übertragen werden. Ja und im Pflegebereich trifft man immer mehr ausländische Betreuer an. Jenen Ausländer, welche die SVP am liebsten gar nicht erst im Lande hätte. Nur schützt man mit den Parolen keinen Arbeitsplatz, sondern verschlimmert die Situation im Pflegebereich. Das gilt auch für Schlossherren und solche die es noch werden möchten.
Blogger werden als Hobbyjournalisten, nein sogar Feierabendschreiber von ihren realen Kollegen benannt. Nur finde ich auf manchem Blog mehr Hintergrundinformation als in der Tagespresse. Blogger schreiben von der Basis, vom realen Leben - mitten aus dem Leben. Nicht von einer künstlichen Schweinwelt, wo es nur Reiche und Schöne gibt. Dieses Leben kann man nicht mit ein paar Buchstaben twittern. Da muss mann/frau schon etwas Zeit mitbringen und lesen. 5 Minuten ohne ein Knöpfchen zu drücken. Uihh - bin ich noch IN?
Deshalb bin ich froh, dass es noch engierte Blogger/innen gibt, die sich des Schicksals und dem Alltag der Menschen im Schatten der Gesellschaft annehmen. Denn sonst würden Auswüchse wie oben erwähnt, komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Folgen für irgendjemanden passieren. Eine der wenigen Zeitungsausnahme scheint die Bernerzeitung zu sein. Ja ab und an der Tagesanzeiger. Beim Blick verkommt so etwas es zum Boulvardveriss. Wo bleiben hier die Schweizerischen Tugenden, die das Land zu dem gemacht haben, was es heute ist. Dialog statt Monolog.
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Nachlesen in den Online Medien,
Sozialer Alltag,
Subjektiver Kommentar der IM-Redaktion
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